Donna Leon Verschwiegene Kanäle

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Inhaltsangabe zu „Verschwiegene Kanäle“ von Donna Leon

An einem kalten, grauen Novembermorgen wird in der Kadettenschule von San Martino der sechzehnjährige Ernesto Moro erhängt im Waschraum aufgefunden. Bringt sich ein so junger Mensch grundlos um? Oder vertuscht hier jemand etwas, um seinen guten Ruf zu schützen? Als die Polizei dies klären will, stößt sie auf eine Mauer des Schweigens: Die Ränge haben sich geschlossen. Niemand, weder die Lehrer noch die gedrillten Mitschüler, ja nicht einmal die Familie will Genaueres darüber wissen, doch Brunetti läßt jener Junge, dessen Vater Fernando Moro berühmt ist für seine politische Unerschrockenheit, nicht los. Selbst Vater, ruht er nicht, bis er die wahren Hintergründe aufgedeckt hat. Eliten und ihre Loyalitäten: Donna Leon ergründet die verschwiegenen Kanäle zwischen militärischer und politischer Macht.

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    Verschwiegene Kanäle
    engineerwife

    engineerwife

    12. June 2015 um 10:32

    Alle paar Monate lasse ich mich von Donna Leon nach Venedig entführen, um ein paar Wochen mit Commissario Guido Brunetti und seiner Familie zu verbringen. Auch diesmal wohnte ich den Ermittlungen seines neuesten Falls bei. Tja, war es nun Mord oder Selbstmord? Diese Frage stellte sich auch der Commissarioe und ging den Vermutungen und Verdächtigungen akribisch auf den Grund. Er konnte den Fall aufklären, dennoch lässt einen der Schluss nachdenklich und ein bisschen traurig zurück. Man weiß einfach, dass Vorfälle dieser Art immer wieder passieren werden. Ich persönlich bin immer noch der Meinung, dass es gerade auf sogenannten teuren privaten Eliteschulen oft besonders grausam zugeht, nicht nur bei den Militär Akademien. Die Schüler sind aufgrund des Geldes der Eltern völlig von sich selbst überzeugt, frei nach dem Motto Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Geld allein macht eben nicht glücklich und macht vor allen Dingen nicht unbedingt einen guten Charakter aus. Mein Fazit zu diesem 12. Fall: Inzwischen fühlt man sich fast als Bekannter der Familie Brunetti. Man hört ihnen zu, wie sie über allgemeine Dinge plaudern, erfährt was sie essen und trinken, sieht die Kinder aufwachsen. Für mich ist der eigentliche Kriminalfall da fast ein bisschen nebensächlich geworden. Dennoch wünsche ich mir, dass die nächsten Bücher mal wieder etwas an Fahrt aufnehmen.

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