Donna Leon Wie durch ein dunkles Glas

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Inhaltsangabe zu „Wie durch ein dunkles Glas“ von Donna Leon

Tod vor dem Brennofen. Ist ein Familienzwist zwischen dem Fabrikbesitzer und seinem Schwiegersohn schuld? Oder musste der Nachtwächter der Glasmanufaktur dafür büßen, dass er ein fanatischer Umweltschützer und Leser ist? In einer Ausgabe von Dantes ›Inferno‹ entdeckt Brunetti die entscheidende Spur.

Tatsächlich mal ein guter Brunetti-Krimi.

— Godelewa

Brunetti ist ein alter Bekannter, den wiederzutreffen wie nach Hause kommen ist

— Beust

Sehr leicht und elegant geschrieben. Dazu schwang, wie ich es mir erhofft hatte, besonders auch Muranos Atmosphäre in fast jedem Satz mit.

— Jana_Stolberg

insgesamt noch ganz gut

— Julitraum

Ein mittelmäßiger Fall und mir hat der Charme gefehlt!

— Scheherazade

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    Wie durch ein dunkles Glas

    Scheherazade

    09. September 2014 um 15:48

    Tod vor dem Brennofen. Ist ein Familienzwist zwischen dem Fabrikbesitzer und seinem Schwiegersohn schuld? Oder musste der Nachtwächter der Glasmanufaktur dafür büßen, dass er ein fanatischer Umweltschützer und Leser ist? In einer Ausgabe von Dantes ›Inferno‹ entdeckt Brunetti die entscheidende Spur. Bei diesem Fall geht es mal wieder um Giftmüll. Aber diesmal ist er in der Lagune von Venedig. Die Frage ist nur, wer der Verantwortliche dafür ist. Ist es das Kraftwerk auf dem Festland? Hier muss Brunetti einem Bekannten von Vianello helfen, der Umweltaktivist ist. Er ist verheiratet mit der Tochter eines Glasbläsers aus Murano, der seinen Schwiegersohn schon mit dem Tode gedroht hat. Dann stirbt auch tatsächlich jemand und Brunetti tappt lange im Dunkeln, bis er ein Buch mit hinweisen findet. Dieser Fall war mir wirklich zu verworren und ein bisschen bei den Haaren herbeigezogen. Dantes ›Inferno‹ ist nun wirklich ein bisschen zu viel. Hätte es nicht ein weniger symbolträchtiges Buch sein können? Naja es kam mir alles sehr konstruiert vor. Dafür fand ich den Schauplatz doch recht interessant, denn auf Murano waren wir mit Brunetti noch nicht gewesen. Ich finde diese Insel mit ihren Glasbläsereien wirklich sehr detailliert beschrieben und das hat mir gut gefallen. Ein bisschen hat mir bei diesem Brunetti der Charme gefehlt, der bei den anderen Romanen immer Teil von der Partie war. Also Paola hat hier sehr wenig gekocht. Brunetti bemerkt nicht, was Signorina Elettra an hat und Blumen stehen wohl auch nicht im Vorzimmer von Patta. Da frage ich mich, war das Absicht, oder ist Donna Leon müde geworden? Mir haben diese kleinen Details hier jedenfalls sehr gefehlt. Ich vergebe 3 Sterne für einen mittelmäßigen Fall und weil mir der Charme gefehlt hat.

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  • Rezension zu "Wie durch ein dunkles Glas" von Donna Leon

    Wie durch ein dunkles Glas

    maroma

    20. December 2011 um 17:15

    Nicht besser oder schlechter wie die anderen von Donna Leon, das einzige, dass bei diesem Roman auf jeden Fall zu kurz gekommen ist, sind die Familienessen und die Beschreibungen der Speisen. Hat mir immer sehr gut gefallen, weil es das Ganze auflockert und man sich gut vorstellen kann, was die Familie Brunetti heute speist. Aber sonst ganz Spannend.

  • Rezension zu "Wie durch ein dunkles Glas" von Donna Leon

    Wie durch ein dunkles Glas

    Elocin

    11. December 2011 um 13:58

    In Brunettis 15. Fall geht es um mehrere Todesfälle in der Umgebung einer Gläsbläsereien in Murano. Ich hatte stellenweise den Eindruck der Roman wäre nicht von Donna Leon geschrieben, oder aber extrem unpassend übersetzt. Beispielsweise wenn es um Brunettis Familie geht, wirken die Beschreibungen der Personen und die Dialoge vollkommen befremdlich. Dabei ist es genau das, was diese Krimis besonders macht, nämlich die Atmosphäre rund um den Kommissar, sei es zu Hause oder in der Questura. Die Fälle selbst sind eigentlich immer zweitrangig. Schade, aber diesmal kann es leider nur 2 Sterne geben.

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  • Rezension zu "Wie durch ein dunkles Glas" von Donna Leon

    Wie durch ein dunkles Glas

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. May 2011 um 17:05

    Inhalt: Sein 15.Fall spielt sich hauptsächlich auf Murano statt, der Glasbläser-Insel von Venedig. Dort arbeitet in einer der Firmen ein Nachtwächter, der schon lange selbstständig die Umweltverschmutzungen seiner Arbeitgeber dokumentiert und der verzweifelt versucht, Gehör bei der Polizei zu finden... ** ** ** ** ** ** *** Schreibstil: Wie immer bei Donna Leon... ** ** ** ** ** ** *** Quintessenz: Gerade im Vergleich zum letzten Buch, das ich von ihr gelesen habe, deutlich besser! Auch wenn im Kontext kaum Spannung entsteht, so hat mich die Gesamt-Geschichts-Komposition "fasziniert". ** ** ** ** ** ** ***

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  • Rezension zu "Wie durch ein dunkles Glas" von Donna Leon

    Wie durch ein dunkles Glas

    Lerchie

    26. November 2010 um 13:40

    Marco Ribetti wurde bei einer Ökodemo festgenommen, jedoch wieder freigelassen. Doch dann gerät er bereits wieder in Gefahr, denn sein Schwiegervater bedroht ihn. Assunta, Marcos Frau und Topchter des Glasmanufakturbesitzers De Cal, bittet Brunetti um Hilfe. Dieser hört sich auf Murano – denn dort sind die Glasmanufakturen beheimatet – um, und entdeckt einige Ungereimtheiten. Und dann stirbt Tassini, der bei zwei Manufakturen als Nachtwächter arbeitet, vor einem Schmelzofen in De Cals Manufaktur. Doch als Todesursache steht auf dem Totenschein: Herzinfarkt. Dieser vermutlich verursacht durch die Hitze vor dem Schmelzofen. Doch Brunetti lässt trotzdem nicht locker und findet noch weitere Indizien, die jedoch nicht ausreichen. Sie belasten Fasano, auch einen Manufakturbesitzer. Patta, den Chef bei der Polizei, geht es nur darum, Fasano – der zweite Arbeitgeber Tassinis -seine politische Karriere zu verderben. Wird Brunetti einen Weg finden, Fasano odch noch vor Gericht zu bringen? Auch dieser Krimi von Donna Leon ist nur mittelmäßig spannend. Auch wenn er durchaus unterhaltsam ist, reicht es an die Krimis von Agatha Christi bei weitem nicht heran.

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  • Rezension zu "Wie durch ein dunkles Glas" von Donna Leon

    Wie durch ein dunkles Glas

    Chrisu

    19. July 2010 um 13:22

    Eigentlich haben mir die Romane um Inspektor Brunetti immer gefallen, aber dieses Mal habe ich es als langweilig empfunden. Der Nachtwächter einer Glasmanufaktur auf Murano wird tot vor dem Brennhofen gefunden. Brunetti wird zur Klärung hinzugezogen und langsam lichtet sich der Nebel über einer Giftmülldeponie. Ich habe das Buch von meinem Bruder ausgebort und eines steht noch auf meiner Liste, aber weitere Bücher werden ich nicht mehr lesen.

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  • Rezension zu "Wie durch ein dunkles Glas" von Donna Leon

    Wie durch ein dunkles Glas

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. June 2010 um 19:06

    Giorgi Brunetti, ein Commisarrio in Venedig, soll einem Freund helfen, der angeblich bedroht wird. Langsam kommt er hinter die eigenartige Geschichte dieses Freundes, der wie besessn von seinen Ideen ist. Ideen, die ihn letztendlich in den Tod führten. Keiner glaubt an Mord, doch Brunetti ist schon zu weit in den Strudel der mysteriösen Machenschaften der Venediger Glasbläser geraten, als dass er hier noch an einen Unfall glauben kann. Nun beginnt eine außerdienstliche Suche nach dem Mörder und nebenbei muss sich Brunetti auch fragen, ob sein Freund nicht Recht hatte, mit seinen Vermutungen. FAZIT: Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich anfangen soll die Brunetti-Bücher zu lesen. Denn mir war schon von Anfang an klar, dass ich, einmal damit angefangen, kein Ende mit diesen Büchern finden würde. Und so ist es auch. Ein plötzlicher Mord, gemischt mit einer Prise rätselhafter Hinweise und einer schönen Nebenhandlung des ermittlenden Kommisars, ergibt für mich immer einen guten Krimi. Und da es noch viel mehr Bücher über Brunetti gibt, werde ich mir diese auch bald einverleiben. Wer einen gut strukturierten, unthaltsamen Krimi sucht, ist mit diesen Büchern definitiv gut beraten.

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  • Rezension zu "Wie durch ein dunkles Glas" von Donna Leon

    Wie durch ein dunkles Glas

    Tina2

    11. April 2010 um 21:16

    Ich habe schon viele Bücher von Donna Leon gelesen und fand sie klasse, aber das Buch hier ist richtig langweilig. Die Handlung plätschert so dahin, es passiert eigentlich nichts. Ich habe teilweise Seiten überblättert und nichts versäumt. Es gibt bis zur Hälfte des Buches nicht mal einen wirklichen Fall bzw. Mord. Bin richtig enttäuscht von diesem Buch.

  • Rezension zu "Wie durch ein dunkles Glas" von Donna Leon

    Wie durch ein dunkles Glas

    Natasha

    28. August 2009 um 13:48

    Der fünfzehnte Fall von Commissario Guido Brunetti und sicher nicht sein bester. Wieder einmal muss Brunnetti außerhalb seines gewohnten Territoriums ermitteln, diesmal auf der Insel Murano im Glasbläsermillieu. Eigentlich keine schlechte Idee und sicher ein besonderes Ambiente, leider passiert nicht viel, das irgendwie besonders wäre. Es gibt eigentlich keinen richtigen Fall und Brunetti stochert so sehr im Trüben, dass es irgendwann keinen Spaß mehr macht. Die Story plätschert vor sich hin und irgendwann ist die Geschichte vorbei, ohne dass man als Leser viel mehr weiß als vorher geschweige denn, man glaubt, mit dem Commissario einen Fall gelöst zu haben. Natürlich, die Fälle des Guido Brunetti gehen nicht immer gut aus und eine eindeutige Auflösung gibt es auch nicht jedes Mal, aber dieser „Fall“ ist einfach zu viel des Guten…so gar keine vernünftige Lösung, einige Sachen bleiben einfach offen, Erzählstränge verlaufen im Sande, nein, das hat mir nicht gefallen! Noch nicht einmal die Familiengeschichte des Commissario kommt voran, dabei war das doch bisher immer ein wichtiger Erzählstrang in den Vorgängerbüchern. Es hat mir immer Spaß gemacht, das Erwachsenwerden von Raffi und Chiara mitzuerleben und mir das Wasser im Munde zusammen laufen zu lassen bei den köstlichen Mahlzeiten von Paola. Wirklich schade drum, ich hatte mir wesentlich mehr erwartet!

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  • Rezension zu "Wie durch ein dunkles Glas" von Donna Leon

    Wie durch ein dunkles Glas

    *Wölkchen*

    10. January 2009 um 19:38

    Bisher fand ich die Krimis um Commisario Brunetti immer recht spannend. Diesmal war das leider absolut nicht der Fall. Die Handlung kommt nie richtig in Fahrt, der Fall selbst ist einfallslos. Die Beschreibungen der ausgiebigen Mahlzeiten langweilen auch allmählich: Ja, wir wissen mittlerweile, dass Paola eine Überfrau ist, die es trotz Lehrtätigkeit an der Hochschule schafft, pro Tag 1-2 mehrgängige Mahlzeiten zuzubereiten. Und es wundert uns auch nicht mehr, dass eine Mahlzeit, die "nur" aus einem Hauptgericht, Salat und als Dessert Obstsalat besteht, die gefräßige und anspruchsvolle Familie Brunetti nicht zufrieden stellen kann. Diese Beschreibungen von Brunettis Leben sind nett, wenn sie nicht den Hauptteil des Buches ausmachen, sondern einen interessanten Fall nett ausschmücken. Das war in diesem Band aber leider so. Ich hoffe, das war nur ein Ausrutscher!

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  • Rezension zu "Wie durch ein dunkles Glas" von Donna Leon

    Wie durch ein dunkles Glas

    dfelix

    05. January 2009 um 00:24

    Eigentlich bin ich kein Krimi-Fan, aber die Commissario-Brunetti-Romane von Donna Leon gefallen mir alle gut bis sehr gut: die Autorin fängt sehr schön die besondere Stimmung Venedigs ein, die Figuren sind unterhaltsam (Brunetti mit seiner Familie, die Kollegen bei der Polizei), und es werden auch stets durchaus aktuelle gesellschaftliche Missstände geschildert. Den Hintergrund für diesen Band bildet die durch die ortsansässige Industrie verursachte Umweltverschmutzung. Die Erzählweise ist ruhig und kommt praktisch ohne Gewalt aus (den einzigen Toten gibt es erst, wenn man schon fast die Hälfte des Buches gelesen hat).

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  • Rezension zu "Wie durch ein dunkles Glas" von Donna Leon

    Wie durch ein dunkles Glas

    lesemade

    23. November 2008 um 14:36

    Dieser Krimi hat mich diesmal nicht gefesselt. Es wirkte alles etwas bemüht.

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