Donna Malane Dunkler als der Tod

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Inhaltsangabe zu „Dunkler als der Tod“ von Donna Malane

Die Privatermittlerin Diane ist spezialisiert darauf, vermisste Personen zu finden. Ihre neueste Klientin Karen ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden. Sie will Diane engagieren, um ihre inzwischen 15-jährige Tochter Sunny zu finden, die sie seit sieben Jahren nicht mehr gesehen hat. Damals hat Karen ihren kleinen Sohn Falcon getötet und beinahe auch Sunny. Sie scheint zu glauben, dass Sunny in Gefahr sein könnte. Aber wie weit kann man einer Frau trauen, die ihr eigenes Kind getötet hat? Geht es ihr wirklich darum, die Schuld ihrer Vergangen-heit zu sühnen, oder sind dunklere Pläne im Spiel? Kaum hat Diane Sunny ausfindig ge-macht, wird Karen ermordet aufgefunden

Eine bittere Familientragödie in einem Kriminalfall mit Zügen eines dunklen Psychothrillers. Genial!

— Floh
Floh

Blöd, wenn im Verlag erst Bd. 2 rauskommt, so fehlt hier die ganze Vorgeschichte. Trotzdem lesenswert!

— Kaisu
Kaisu

Eher ein Roman, als ein Krimi. Leider überhaupt nicht spannend, aber dennoch gut zu lesen. Es war okay, aber nicht mehr.

— kitty_montamer
kitty_montamer

Statt einer spannenden Kriminalgeschichte bekommt man eine beklemmende Familientragödie präsentiert, die durchaus zu überzeugen weiß.

— SteffisBuecherbloggeria
SteffisBuecherbloggeria

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  • Schnelllebig und okay für zwischendurch

    Dunkler als der Tod
    BeckyHH

    BeckyHH

    11. October 2015 um 17:33

    Die Geschichte rund um die Ermittlerin Diane, ihre Klientin Karen und deren Tochter Sunny hat mich ziemlich mitgenommen und ich hatte mehr das Gefühl in einer verkorksten Familiengeschichte, denn in einem Krimi, gelandet zu sein. Mit der Hauptprotagonistin Diane Rowe wurde ich leider nicht so richtig warm. In ihrem Privatleben gibt es so viele Baustellen, dass man allein daraus ein eigenes Buch machen könnte. Sie hat Bindungsängste und geht fremd. Nun ja, das muss ja jeder selbst wissen, aber mich hat es sehr gestört.   Karen (Mutter von Sunny) ist zunächst in der Rolle der eher undurchschaubaren Klientin von Diane. Ich konnte ihre Beweggründe nicht ganz verstehen, doch als sie plötzlich tot aufgefunden wurde, erfuhr ich nach und nach mehr Dinge über sie. Und Sunny hat mir im gesamten Buch leidgetan. Was dieses kleine Mädchen, ok in der Geschichte war sie bereits 15 Jahre alt, in ihrem Leben schon alles durchmachen musste, ist unfassbar tragisch. Am liebsten hätte ich mich vor sie gestellt und vor dem Rest der Welt beschützt.   Der Schreibstil der Autorin, Donna Malane, ist sehr leicht und die Geschichte schnelllebig. Die Charakterzüge der Protagonisten lernt man schnell einzuschätzen und neben dem großen Anteil an Familiendrama geht es doch häufig brenzlig und turbulent zu. Ich mochte Dianes Gespür für die Wahrheit und das sie auch nach Karens tot nicht aufhörte in dem Fall zu ermitteln.   Als Krimi für zwischendurch ist das Buch sicherlich geeignet, aber in meinen Augen leider auch nicht mehr. Es gab nichts, was ich wirklich schlecht fand, aber als überragend würde ich es auch nicht bezeichnen. Copyright © 2015 by beckysworldofbooks.de

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  • Okay für Zwischendurch

    Dunkler als der Tod
    Rebel_Heart

    Rebel_Heart

    09. August 2015 um 21:02

    Diane ist Privatermittlerin und darauf spezialisiert, vermisste Personen zu finden. Als ihre neuste Klientin Karen sie darum bittet, sich auf die Suche nach ihrer Tochter zu machen, ahnt Diane noch nicht, auf was sie sich einlässt. Karen wurde gerade aus dem Gefängnis entlassen und hat Diane beauftragt, ihre 15-jährige Tochter Sunny zu finden, zu welcher sie in den letzten sieben Jahren keinen Kontakt mehr hatte und von welcher sie glaubt, dass sie in Gefahr ist. Diane übernimmt den Fall, ist sich aber schon bald selbst nicht mehr sicher, worum es Karen wirklich noch geht. Als Diane ihre Tochter endlich ausfindig macht, wird Karen ermordert aufgefunden und Diane befindet sich in einem Strudel aus Vergangenheitsbewältigung und dem Versuch mit all dem aus der Vergangenheit in der Zukunft zurecht kommen zu müssen. Ich muss sagen, dass mir der Schreibstil schon vo Anfang recht gut gefallen hat. Man hat gut in das Buch hineingefunden, auch wenn ich anfangs ebenso wenig wusste, was Karen wirklich beabsichtigt, warum sie Sunny in Gefahr wähnt, warum sie der Meinung ist, dass Sunny es bei ihrem Vater nicht gut haben könnte. Schon bald findet Diane heraus, dass Karen damals auch nicht ohne Fehler war, dass hinter all den Ereignissen ein furchtbares Familiendrama steckt, welches mich... ich will nicht sagen, verwirrt hat, aber die Auflösung hinter dem Drama war für mich schon ein wenig vorhersehbar und doch hatte ich auch meine Zweifel daran, was die Handlung angeht. Ich möchte natürlich nicht zuviel verraten, aber an sich habe ich das Buch gemocht. Der Schreibstil war locker und leicht, man hat sich gut zurecht gefunden und es war eben eine angenehme Unterhaltung für zwischendurch.

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  • Einfach perfekt gelungen, jedoch mit einem etwas eiligen Showdown. 4,5 lobende Sterne!

    Dunkler als der Tod
    Floh

    Floh

    Autorin Donna Malane ist für mich bisher noch völlig unbekannt gewesen, es war der Titel und der beklemmende Klapptext, der mich auf diesen neuen Krimi aufmerksam gemacht hat. In "Dunkler als der Tod" begibt sich die Krimiautorin Donna Malane mit ihrem Werk, der Züge eines familiären Thrillers aufweist, in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele...Ermittlungen in der Gegenwart, und vor allem in der Vergangenheit decken unglaubliche Fakten auf.... Gibt es dunklere Orte als eine tote Seele? Ein Krimi, der nachwirkt und keine voreiligen Schlüsse akzeptiert. Erschienen im dtv Verlag (http://www.dtv.de/) Inhalt: „Die Privatermittlerin Diane ist spezialisiert darauf, vermisste Personen zu finden. Ihre neueste Klientin Karen ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden. Sie will Diane engagieren, um ihre inzwischen 15-jährige Tochter Sunny zu finden, die sie seit sieben Jahren nicht mehr gesehen hat. Damals hat Karen ihren kleinen Sohn Falcon getötet – und beinahe auch Sunny. Sie scheint zu glauben, dass Sunny in Gefahr sein könnte. Aber wie weit kann man einer Frau trauen, die ihr eigenes Kind getötet hat? Geht es ihr wirklich darum, die Schuld ihrer Vergangenheit zu sühnen, oder sind dunklere Pläne im Spiel? Kaum hat Diane Sunny ausfindig gemacht, wird Karen ermordet aufgefunden …“ Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin D. Malane besitzt einen ganz eigenen beißenden und beklemmenden Stil. So intensiv habe ich eher selten eine Ermittlung als Leserin begleitet und so nah an den Schauplätzen verbracht. Für einen Krimi trumpft das Buch richtig auf, denn es besitzt neben Spannung und Ermittlung starke Züge eines familiären Thrillers. Der Fall erschüttert, trifft Mark und Seele...kurz, knackig, tief! In diesem Buch behandelt die Autorin eine ganz finstere Thematik, sie provoziert, erregt, erschüttert, gibt aber dennoch Stoff für Spekulationen und Mutmaßungen, die sich doch meistens als Finte erweisen. Das Zepter hat die Autorin Donna Malane fest in der Hand. Der Leser wird dahin dirigiert, wo sie ihn in entsprechenden Passagen und Ermittlungsständen gerne haben möchte. Das ist spannend und sehr abwechslungsreich. Bei den zermürbenden Ermittlungen in der Gegenwart und der Vergangenheit beweist Autorin Malane eine gewisse schreiberische Routine. Polizeiarbeit und Privatleben werden ausgewogen balanciert und mischen die Tragödie auf. In diesem mörderischen und trügerischen Fall ist es der Autorin erstaunlich gut gelungen, durch was auch immer sie es schafft, den Leser in ihre Welt zu versetzen, sie an die Schauplätze zu bringen, sich mit den Charakteren zu identifizieren und zu schockieren. Der Leser hat bis zum Schluss das Gefühl, unter ständiger Spannung und Anspannung zu stehen, dieses spitzt sich bis zum Ende zu. Das Ende erscheint dann leider etwas zu schnell abgehandelt, so dass es etwas voreilig oder gehetzt anmutet. Sehr schade, denn der Handlungsverlauf war genau das Gegenteil. Sehr bedacht und detailliert, mit Spuren, Mutmaßungen, Wendungen und intensiven Überlegungen. Das Finale kam dann wie geschossen. Das stört ein wenig im Gesamteindruck. Charaktere: Die Charaktere sind das Kernstück dieses Krimi. Ein besonders sympathisches Ermittlerteam, welchen gegensätzlicher nicht sein könnte. Hier sind Neckereien und Zynismus vorprogrammiert. Doch diese dominieren die Charakterzüge nicht, eher sind es die grauenhaften und verschleierten Umstände auf der Suche nach der vermissten Sunny. Die Privatdetektivin Diane stößt an ihre Grenzen. Körperlich, seelisch und emotional. Was von alle dem was Karen erzählt darf und kann man glauben? Was für eine Gefahr lauert durch Sunnys Verschwinden? Wen kann man noch retten? Wer dreht die Zeiger voran? Ein Wettlauf gegen die Zeit und jeglicher Menschlichkeit. Verzweiflung, Frust, Angst und Einsamkeit… Doch bis diese alte Spur der Vergangenheit aufgewärmt werden kann, verlangt der Fall von den der Detektivin einiges ab und ein Wettlauf gegen die Zeit und behördlichen Stolpersteinen setzt sie und die Öffentlichkeit stark zu. Und das was Diane aufdeckt und an die Oberfläche trägt, das hat mit Menschlichkeit gar nichts mehr gemein. So viel Leid, Verstörung, Schändung, Verzweiflung, Schicksal, Mitleid usw. habe ich noch nie mit Charakteren aus einem Buch mitempfunden. Verdiente 5 Sterne vergebe ich für die raffinierte Auswahl der Charaktere, die in ihren Rollen voll aufgehen und einen Platz in der Story finden, der nicht wegzudenken ist! Manche davon nehmen im Verlauf der Handlung eine ganz andere Seite ein, diese gekonnten und raffinierten Wendungen zeugen von großem Talent und Geschick der Autorin Donna Malane. Hier ist "Schubladendenken" sicherlich nicht angebracht, denn hier erlebt der Leser einige Überraschungen. Autorin D. Malane besticht hier mit sehr detailliert beschriebenen Charakteren, auch jene Nebendarsteller werden mit einer ganz besonderen Macke oder Eigenschaft in dem Geschehen platziert. Die Darstellung der handelnden Personen ist authentisch und personifiziert geschildert. So bekommt der Leser die Möglichkeit Handlungen zu verstehen und sich zu identifizieren und vor allem: der Leser kann sich aktiv an den Ermittlungen beteiligen und erlebt so wirklichen Krimi-Lesegenuß Schauplätze: Die Schauplätze sind eher nebensächlich, dennoch entführt Donna Malane ihre Leserschaft an unterschiedlichste Schauplätze und Begebenheiten und in die dunklen Winkel der menschlichen Psyche. Allein dafür nochmals 5 Sterne! Das was an Orten und Begebenheiten dargestellt wird, sind bizarre Orte, tiefe Abgründe, neue Welten, entsetzliche Kulissen, aber auch die gute biedere Gemütlichkeit und Geborgenheit einer scheinbar heilen Familie kommen nicht zu kurz. Krimiautorin Malane bietet dem Leser einen Blick in die Welt von geschundenen Seelen und kranken Psychen und in die Welt verzwickter und nahezu auswegloser Ermittlungen. Diese schildert sie authentisch, ohne zu übertreiben und geschmacklos zu wirken. Meinung: Dieser neue Krimi einer mir ganz neuen Autorin hat mir sehr gut gefallen. Gerade wenn dann noch der Buchinhalt nachwirkt, dann hat die Autorin mehr erreicht als einfach nur ein gutes Buch oder einen beklemmenden Krimi abzuliefern. Donna Malane macht mit „Dunkler als der Tod“ den Titel zum Programm. Fragen stellen sich, Antworten werden geliefert. Was macht die Qual aus einem Menschen? Wieviel Leid kann eine Seele verkraften? Kann es etwas schwärzeres oder dunkleres geben als den Tod eines geliebten Menschen? Wie weit reichen Vergangenheit und Gegenwart? Wird es eine Zukunft geben? All das geistert dem Leser anschließend im Kopf herum... Ich jedenfalls habe das Buch binnen weniger Stunden gelesen und war vom Lesefluss sehr begeistert. Trotz der Schwere der Thematik war das Lesen ein leichter und flüssiger Genuß samt Recherche und eigene Mutmaßungen und Verdächtige. Dieser Krimi bedient viele Emotionen. Er wandert nicht nur auf der Schiene von Abscheu, Ekel und Schock, nein dieser Fall ist trotz der schockierenden Momente anspruchsvoll, nicht abgedroschen und gekonnt umgesetzt. Neugierde bis zum leider viel zu überrumpelten Showdown. Hier ziehe ich einen halben Stern ab und vergebe dem Gesamtwerk Krimi 4,5 Sterne! Die Autorin: " Donna Malane ist Fernsehproduzentin und Drehbuchautorin und wurde für ihre Arbeit bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Sie lebt in Auckland/Neuseeland." Cover / Buch: Das Cover, so besonders wie das ganze Buch. Sehr speziell, einfach anders, aber gekonnt abgestimmt. Das Cover hat mich zum Buch gelockt und der Klapptext dann letztendlich überzeugt. Das Schriftbild ermöglicht ein einfaches Lesen, auch bei Dämmerung, das Buch liegt gut in der Hand und wirkt absolut edel. Volle Punktzahl. Fazit: Da mir der Krimi durchweg mehr als sehr gut gefallen hat und ich das Buch guten Gewissens weiter empfehlen kann, kann ich gar nicht anders, als eine 4,5 Sterne Empfehlung auszusprechen!

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    • 7
  • "Dunkler als der Tod"

    Dunkler als der Tod
    Kaisu

    Kaisu

    25. January 2015 um 16:14

    Serie: Band 2 Region: Neuseeland Diane ist Privatermittlerin. Sie ist auf Vermisstenfälle spezialisiert und arbeitet eng mit der Polizei zusammen. Entsprechend bekommt sie oft durch Hören und Sagen neue Aufträge zugespielt. Der aktuelle Fall scheint auf den ersten Blick recht harmlos. Schnell verdientes Geld quasi. Doch irgendwie traut Diane dem Braten nicht und schnell ist klar warum: Ihre Klientin wurde erst aus dem Gefängnis entlassen. Der Grund war Kindsmord. Sie hat ihren eigenen Sohn Falcon getötet und für diese Person soll sie nun ihre inzwischen 15jährige Tochter finden? Ausschlaggebend ist letztlich nur ein Punkt, den ihn ihre Auftraggeberin glaubhaft herüber bringt: Ihre Tochter Sunny schwebt in Gefahr und sie hat tierische Angst um sie. Der erste wichtige Fakt den ich euch direkt ans Herz legen möchte, ist der, dass ihr bitte nicht den Klappentext lest! Er gibt einen Punkt Preis, der zu einem Schockmoment führen kann, sofern man ihn eben nicht kennt. Entsprechend habe ich mein Wissen zu Beginn des Buches nicht noch einmal aufgefrischt und war etwas überrascht an diesem Wendepunkt. Er gibt dem Buch nämlich eine entscheidende Wendung. Legt man sich anfangs schön seine Theorien und möglichen Gründe zurecht, werden die mit einem Schlag vom Tisch gefegt und man darf erneut mit seinen Überlegungen anfangen. Doch nun erst einmal zu den Figuren. Diane spricht aus der Ich-Perspektive zum Leser. Entsprechend lernt man schnell ihre eigenwillige Art kennen, mit der ich erst einmal zu kämpfen hatte. Nachdem ich dann ihre verzwickte private Situation kannte, konnte ich sie besser verstehen und mich etwas mit ihr anfreunden. Denn wenn der Ex-Mann mit dem neuen Liebhaber quasi per Du ist, weil zusammen arbeiten. Das gemeinsame Haus verkauft werden soll, aus erster Ehe und gleichzeitig die Frage nach einer neuen Wohngemeinschaft aufkommt, da kann man schon mal etwas wirr im Kopf werden. Ihre Arbeit leidet zum Glück nicht sonderlich darunter und so beißt sich Diane konstant durch die Fakten und Ungereimtheiten durch, bis sie bei der bitteren Wahrheit ankommt. Ihr Gegenspieler ist in erster Linie Karen. Einst war sie Drogenabhängig, doch nun steht sie gemeinsam mit ihrem neuen Lebensgefährten die neue Zeit durch und möchte ihre Tochter endlich wieder in die Arme schließen können. Allerdings schmeißt ihr Ex-Mann dem andauernd Steine in den Weg, sodass eine Zusammenkunft sich nicht so einfach gestaltet, wie erhofft. Richtig einordnen konnte ich Karen zunächst nicht. Es dauerte lange bis ich schwarz oder weiß sah, anstatt immer nur grau. Das Gleiche gilt für ihre (ehemalige) Familie. Man kann die einzelnen Charaktere - einschließlich der Tochter Sunny - nicht direkt beurteilen. Am Ende des Buches kann man aber sagen, dass alles passte. So wie die Autorin sie hat wirken und sich entwickeln lassen, wirkte es stimmig. Die Geschichte an sich entfaltet sich nach und nach. Da es einen Vorgängerband gibt, werden natürlich dezente Andeutungen gemacht, die aber für den Verlauf nicht weiter relevant sind. Es ist eine dauerhafte unterschwellige Spannung da, die allerdings nicht das Geschehen dominiert. Es sind eher die Fakten des Familiengeschehens auf die man neugierig ist und die einen der Wahrheit näher bringen. Entsprechend lechzt man förmlich nach dem nächsten Ereignis, damit es endlich gelöst wird. Die große Frage nach der Sorge. Warum Mutter Karen solche Angst hat und ob diese überhaupt berechtigt ist?! Man hat nach einer gewissen Zeit seine Lösungen im Kopf. Eine ahnt man irgendwann und die andere hat mich persönlich etwas überrascht. Letztlich war ich dann sogar schockiert, welche Ausmaße ein solch kleines Detail annehmen kann und wie weit die Kettenraktion in die Zukunft reicht. Alles in allem ist "Dunkler als der Tod" für mich ein solider Krimi, wo vor allem die Schlüssigkeit in der Auflösung dazu beigetragen hat, dass ich das Buch zufrieden beiseite legen konnte. Von daher werde ich Donna Malane auch definitiv im Auge behalten. Etwas ruhigere Krimi-Lektüre für Zwischendurch kann schließlich nie schaden. 8 von 10 Punkten

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  • Beklemmende Familientragödie

    Dunkler als der Tod
    SteffisBuecherbloggeria

    SteffisBuecherbloggeria

    13. December 2014 um 19:00

    Meine Meinung Diane Rowe arbeitet als Privatermittlerin und ist auf das Wiederfinden vermisster Personen spezialisiert. Sie ist erfrischend anders, denn obwohl sie in der Vergangenheit einen tragischen Verlust erleiden musste, lebt sie ein ganz bodenständiges Leben mit ihrem Hund Wolf. Von ihrem Exmann ist sie getrennt, beide haben zwischenzeitlich neue Partner an ihrer Seite. Dianes Beziehung zu ihrem Freund Robbie ist ausbaufähig. Er würde gerne mit ihr zusammenziehen, doch sie ist sich unschlüssig. Anders sieht das Leben ihrer neuen Auftraggeberin Karen aus, denn sie hat ihre Familie zum letzten Mal vor 7 Jahren gesehen, da sie die letzten Jahre im Gefängnis verbracht hat. Doch ihre Familie hat sich von Karen scheinbar zu recht abgewandt, denn sie hat ihren Sohn Falcon auf dem Gewissen und ihre Tochter Sunny hätte sie fast ebenfalls getötet. Als Karen das Gefängnis verlässt, ist Karens größter Wunsch zu wissen, wie es ihrer 15-jährigen Tochter Sunny nunmehr geht und beauftragt hierzu Diane. Ein Wunsch, dessen Ursprung im Laufe der Zeit immer mehr ans Licht kommt. Obwohl Diane der Auftrag sehr suspekt ist, nimmt sie diesen an, macht sich auf den Weg nach Aukland und nimmt Kontakt zu Sunny auf! Karens Exmann Justin ist Diane gegenüber wie zu erwarten war sehr feindselig eingestellt, die Wunden der Vergangenheit sitzen tief. Zudem hat er sich mit seiner  neuen Frau Selena eine Familie aufgebaut und ist von der Kontaktaufnahme seiner Exfrau nicht begeistert. Im Laufe der Zeit dringt Diane immer tiefer in den Fall ein, lernt weitere involvierte Familienmitglieder kennen und gewinnt das Vertrauen von Sunny. Obwohl bei Dunkler als der Tod grundsätzlich nicht alles so ist wie es scheint, war das Ende leider ein wenig vorhersehbar. Dies ist auch insbesondere der Tatsache geschuldet, dass die Anzahl der Charaktere wirklich sehr begrenzt gewesen ist. Der Schreibstil von Donna Malane ist sehr angenehm zu lesen. Es existieren zwei  verschiedene Erzählperspektiven. Größtenteils wird das Geschehen aus der Ich-Perspektive von Diane erzählt, jedoch gibt es auch einige Erzählstränge aus der Vergangenheit aus der Sicht der Tochter Sunny, die die Geschehnisse des Tages Revue passieren lassen, wo Karen ihre Familie verlassen musste. Abschließend möchte ich noch sagen, dass meiner Meinung nach der Klappentext schon zu viel von der Geschichte preis gibt und so manch spannender Moment einfach auf der Strecke bleibt! Fazit Grundidee: 3 / 5 Umsetzung: 3,5 / 5 Schreibstil: 4 / 5  Lesetempo: 4 / 5  Charaktere: 3,5 / 5 Überraschungsmoment: 3 / 5 Ende: 3 / 5     Wer auf der Suche nach einem spannungsgeladenen komplexen Plot ist wird hier wohl nicht fündig. Statt einer spannenden Kriminalgeschichte bekommt man eine beklemmende Familientragödie präsentiert, die durchaus zu überzeugen weiß.

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  • Beziehungsverwirrungen

    Dunkler als der Tod
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    05. December 2014 um 09:22

    Beziehungsverwirrungen Ein unendliches Drama ist es, das damals diese Familie auseinandergerissen hat. „Sie haben ja keine Ahnung. Sie haben keine Ahnung, was ich meiner Tochter angetan habe“. Doch bald hat Diana scheinbar mehr als eine Ahnung. Die Frau, die sie beauftragt hat, ihre jugendliche Tochter zu finden, um es zu einer Aussöhnung kommen zu lassen, hat ihre Gefängnisstrafe deswegen abgesessen, weil sie damals ihr Auto mit ihren beiden kleinen Kindern darinnen scheinbar bewusst in ein Gewässer hat rollen lassen. Für den kleinen Sohn kam jede Hilfe zu späte, die Tochter Sunny überlebte knapp. Verhaftung, Verurteilung, umgehende Scheidung ihres Mannes (der inzwischen mit Sunny und seiner neuen Frau und seinem neuen Kind unbekannt verzogen ist), Gefängnis. Und nun sitzt sie vor Diana, der Ermittlerin. Widerstrebend zunächst nimmt Diana den Fall an, abgestoßen eigentlich von diesem unnennbaren Verbrechen und zudem genügend beschäftigt mit ihrer privaten Situation. Von ihrem Mann Sean getrennt (der auf den Verkauf des gemeinsamen Hauses trennt), mit Robbbie in einer Liaison, die aber auch noch einiger Klärung bedürfen würde. Dennoch, der Fall lässt sie nicht los und je mehr sie auf der Suche ist, desto mehr Ungereimtheiten fallen ihr ins Auge. Warum hat damals auch die Großmutter Sunnys, Karens Mutter, am gleichen Tag noch jeden Kontakt zu ihrer Enkelin abgebrochen und nie wieder aufgenommen? Warum hat Karens Mann umgehend den Verlust eins zu eins ersetzt? Neue Frau, neuer Sohn? Warum sucht Karen jetzt unbedingt nach Sunny und was ist wirklich passiert, damals, in diesem Auto? Schnell stellen sich erste Erfolge der Ermittlungen ein, doch nicht nur damals stand der Tod drohend im Hintergrund, auch in der Gegenwart gibt es Kräfte, die manches nicht ans Tageslicht kommen lassen wollen und ganz eigene Pläne verfolgen. Und dabei auch vor Mord nicht zurückschrecken. Je tiefer Diana den beteiligten Personen näher rückt, desto gefährlicher wird die Situation, nicht nur für sie selbst. In einfacher Sprache, klar und stringent erzählt Donna Malane diese Geschichte voller familiärer Dramen und bietet damit durchaus anregende Unterhaltung, Wobei die Ereignisse doch ein Stück zu sehr vorhersehbar sind, dem Leser bald schon schwant, wie der „Unfall“ vor einigen Jahren wohl passiert sein könnte. Ebenso hält sich die Liste der Verdächtigen und möglicher Motive für die gegenwärtige Bedrohung relativ eng in Grenzen, so dass die Auflösung dieser Ereignisse zwar für eine gelinde, aber nicht für eine allzu große Überraschung sorgen. Insgesamt eine anregende Unterhaltung für „zwischendurch“.

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