Donna Milner

 4.3 Sterne bei 250 Bewertungen
Autorin von River, Der Tag, an dem Marilyn starb und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Donna Milner

Donna Milner ist bekannt als kanadische Autorin. Ihr Debütroman »River« wurde ein internationaler Erfolg und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Mittlerweile hat sich Milner ausschließlich dem Schreiben verschrieben und bereits ihren weiten Roman »Der Tag, an dem Marilyn starb« veröffentlicht. Zusammen mit ihrem Mann lebt sie im kanadischen Bundesstaat British Columbia.

Alle Bücher von Donna Milner

Cover des Buches River (ISBN: 9783492258746)

River

 (159)
Erschienen am 01.08.2010
Cover des Buches Der Tag, an dem Marilyn starb (ISBN: 9783492272117)

Der Tag, an dem Marilyn starb

 (84)
Erschienen am 10.05.2011
Cover des Buches Der Tag, an dem Marilyn starb: Roman (ISBN: B004YZIWP2)

Der Tag, an dem Marilyn starb: Roman

 (2)
Erschienen am 01.10.2010
Cover des Buches Der Tag, an dem Marilyn starb (ISBN: 9783492951005)

Der Tag, an dem Marilyn starb

 (0)
Erschienen am 04.10.2010
Cover des Buches Der Tag, an dem Marrlyn starb (ISBN: 9783868005462)

Der Tag, an dem Marrlyn starb

 (2)
Erschienen am 01.01.2010
Cover des Buches After River (ISBN: B005DKRPDC)

After River

 (2)
Erschienen am 11.10.2010
Cover des Buches Somewhere In-Between (ISBN: 9781927575383)

Somewhere In-Between

 (1)
Erschienen am 15.02.2014
Cover des Buches The Promise of Rain (ISBN: 9781849162326)

The Promise of Rain

 (0)
Erschienen am 23.09.2010

Neue Rezensionen zu Donna Milner

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Rezension zu "Der Tag, an dem Marilyn starb" von Donna Milner

Einfühlsamer Roman von Donna Milner, der mich wieder begeistern konnte
rose7474vor 8 Monaten

Von derselben Autorin las ich bereits "River" mit grosser Begeisterung. Auch dieser Roman hat mich nicht enttäuscht. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, der in die Tiefe geht. Und zeigt wieder auf was passieren kann wenn Menschen Geheimnisse haben. Das Thema Trauer, Downsyndrown und Kriegserlebnisse werden in dem Roman behandelt. 

Ich vergebe 4 1/2 Sterne und empfehle den Roman gerne weiter. Einen halben Punkt Abzug für das schnelle Ende. Da hätte man mehr draus machen können. Ein tolles Buch für Leser, die tiefgründiges mögen. 




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Rezension zu "Der Tag, an dem Marilyn starb" von Donna Milner

I love Lucy und der Zweite Weltkrieg
_Dark_Rose_vor einem Jahr

Als Ethel 11 Jahre alt war verlor sie ihre Mutter, am selben Tag als auch Marilyn Monroe starb. Ihre Mutter hatte eine besondere Art zu leben, sie musste sich durchschlagen mit einem Mann, der mit 24 Jahren, gebrochen aus dem Zweiten Weltkrieg zurück gekommen war, der seine Kinder kaum wahrnahm und im Schlaf schrie. Mit einem Sohn, der zwar ein herzensguter Mensch ist, doch am Downsyndrom leidet und von vielen Menschen nicht akzeptiert wird. Ihr Name war Lucy, und sie nannte ihre Tochter nach der besten Freundin von Lucy aus "I love Lucy", der beliebten Fernsehserie. Sie wollte eine beste Freundin, die ihr auch eine Tochter war, aber am meisten, so scheint es wollte sie ein anderes Leben, ein bunteres, strahlenderes Leben, doch bekommen hat sie nur den Tod. Die merkwürdigen Umstände von Lucys Tod, lassen ihrer Familie keine Ruhe. Die Kinder versuchen irgendwie damit klar zu kommen, dass sie nun praktisch für sich selbst verantwortlich sind, weil sie nie wissen, ob ihr Vater sie überhaupt sieht oder haben will. Und dieser Vater macht sich Vorwürfe, dass er sein Geheimnis nicht mit seiner Frau geteilt hat, ein Geheimnis, das er aus dem Krieg mit gebracht hat, und ihn so sehr verändert hat, dass er sich manchmal selbst nicht mehr erkennt. Der zweite Teil der Handlung dreht sich um Howards Kriegserlebnisse. Wie er zuerst Lucy kennen lernt, wie sie seine große Liebe wird, wie er sich freiwillig zur Armee meldet und wie er selbst den Zweiten Weltkrieg erlebt. Die Schlachten, die Grausamkeiten und wie sie ihn zu einem anderen Menschen machen. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Dass die Handlung auf zwei Ebenen verläuft finde ich klasse und auch der Schreibstil sagt mir sehr zu. Die Gegenwart wird aus Ethels Sicht erzählt, die Vergangenheit aus der ihrer Eltern. Das Buch zieht einen irgendwie in seinen Bann. Ich kann es nur empfehlen!

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Rezension zu "River" von Donna Milner

„River“ – ein lesenswerter Familienroman aus Kanada
sydneysider47vor einem Jahr

Worum geht es in dem Roman?

 Natalie wird im Jahre 2003 von ihrem Bruder Boyer angerufen. Die Mutter liegt im Sterben. Natalie hatte 34 Jahre lang keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie, der Familie Ward, – unterdessen hat sie eine eigene Familie. Auf der Reise zu dem Zuhause ihrer Kindheit und Jugend, zu ihren Brüdern, zu ihrer Mutter lässt sie die Vergangenheit vor ihrem inneren Auge nochmals Revue passieren...

 Die Ereignisse, die 1966 begannen – als Natalie, die Ich-Erzählerin des Romans, 14 Jahre alt war. Sie wuchs auf einer Milchfarm in Kanada auf – in der Nähe zur Grenze der USA. Sie lebte in einer wunderbaren, intakten Familie – mit ihren Eltern und ihren drei Brüdern Boyer, Carl und Morgan.

 Die Welt war heil für Natalie und ihre Familie - solange, bis Richard „River“ Jordan in das Leben der Familie trat. Er suchte Arbeit und fand sie auf der Milchfarm der Familie Ward. River war US-Amerikaner und wollte nicht in den Vietnam-Krieg ziehen. So wie viele seiner Landsleute auch – die ebenfalls nach Kanada flüchteten.

 Und so wurde River ein Teil der Familie Ward. Natalie erzählt von den Jahren 1966 bis 1969 – den Jahren ihrer Jugend, den Jahren mit ihrer Familie. Sie erzählt von Boyer, ihrem ältesten Bruder, dem Büchernarr. Dem Bruder, zu dem sie ein inniges Verhältnis pflegte, weil er ihr das Lesen beibrachte, ihre Hochbegabung erkannte und sie seine Bücher lesen ließ.

 Für River, den sanften Hilfsarbeiter mit den blauen Augen, begann sie, sich immer mehr zu interessieren. Aber nicht nur sie interessierte sich für ihn – auch andere Familienmitglieder...

Es kam schließlich zu einer Katastrophe – die weitere nach sich zog. Katastrophen, die die intakte Familie Ward aus ihren heilen Fugen riss – und die Natalie schließlich Abstand zu ihrer Familie suchen ließ....

 So fragt sie sich – im Jahre 2003 – ob sie wieder zurückkehren will an den Ort ihrer Kindheit, sich alten Konflikten stellen will, sich mit Mitgliedern ihrer Familie endlich aussprechen soll.

 Man sollte noch sagen, dass gewisse Ereignisse/Tatsachen in der Gesellschaft der 60er-Jahre – auch in Kanada – eine Schande waren und deswegen unausgesprochen bleiben sollten. Und auch das führte zum Bruch der Familie.

Natalie beschließt, sich den Ereignissen von damals zu stellen – und ihre Familie nach vielen Jahren wiederzusehen.

 

 Meine Erfahrungen mit dem Roman

Im Buchhandel hatte ich eine Leseprobe bekommen, die mir gut gefiel. Ich wollte die ganze Geschichte lesen, ich wollte wissen, was es mit dem „Leid“, das auf Seite 11 des Romans erwähnt wird, auf sich hat – wie sich also die Geschichte mit River und der Familie Ward entwickelt.

Der Schreibstil, die Wortwahl der Autorin – ihre schöne Ausdrucksweise und die Art und Weise, wie sie es schaffte, Bilder vor meinem inneren Auge – eine lebendige Geschichte - entstehen zu lassen, beeindruckte mich.

Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Man ist sofort mittendrin im Geschehen, sieht beispielsweise die Milchfarm, riecht das Grün der Natur im Kanada der 60er-Jahre und so weiter – man ist schnell gepackt von den Ereignissen rund um die Familie Ward und um River.

 

Fazit:

Wer Familienromane mag – egal, ob als Sommerlektüre im Urlaub oder als Lektüre an langen Winterabenden – oder wann auch immer – wird dieses Buch mögen.

Das Buch bekommt von mir 5 Sterne – ich werde es wieder lesen!

 Diese Rezension erschien in einer längeren Version bereits auf der Erfahrungsplattform Ciao.de.

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