Donna Milner River

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Inhaltsangabe zu „River“ von Donna Milner

Natalie ist vierzehn, als der charismatische River an einem heißen Julinachmittag auf der Milchfarm der Wards in den kanadischen Cascade Mountains auftaucht. Mit der sanften Stimme und den aquamarinblauen Augen wird er bald Teil der glücklichen Familie. Doch tragische Ereignisse verändern das Leben aller und die Idylle endet jäh …

Atemberaubendes Ende!

— Nachteule94
Nachteule94

Spannende Familiengeschichte. Gegen Ende krasse Wendungen.

— sonnenbuch
sonnenbuch

Eindrücklich und schnörkellos erzählt Donna Milner, die Geschichte eine gescheiterten Familie.

— Zeilenleben
Zeilenleben

Donna Milner erzählt sehr amerikanisch und packend über das Leben in einer kanadischen Kleinstadt in den 1960er-Jahren.

— Barbara62
Barbara62

Nicht überzeugend....

— Charlea
Charlea

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    River
    Nachteule94

    Nachteule94

    18. September 2016 um 01:01

    Sehr zaeher Anfang doch allein fuer das Ende lohnt es sich sehr!

  • Kleine Ursache aber eine große Wirkung

    River
    Zeilenleben

    Zeilenleben

    23. June 2016 um 15:19

    Meine MeinungIn "River" von Donna Milner begleiten wir Natalie und ihre Familie in ihrem Alltag. Sie und ihre drei Brüder haben nicht viel an materiellen Werten, dafür aber ein liebevolles Elternhaus und eine gute Beziehung zueinander. Eines Tages erscheint River unvermittelt auf der Farm. Er ist aus den Vereinigten Staaten geflohen, da er als sogenannter Hippie sich nicht am Vietnamkrieg beteiligen möchte. In Kanada findet er nicht nur einen Anstellung auf der Milchfarm von Natalies Vater, sondern wird auch bei Teil der Familie.Das Buch ist auf zwei verschiedenen Zeitebenen geschrieben. Wir begleiten Natalie durch ihre Jugend und lernen sie auch als erwachsen Frau kennen, die durch die Ereignisse eben jener Zeit schwer gezeichnet ist. Natalie hat sich als Erwachsene völlig von ihrer Familie abgesondert und muss nun in ihre Heimatstadt zurückkehren, da ihre Mutter im Sterben liegt. Dieses Ereignis wühlt natürlich einiges in ihr auf und sie reist in Gedanken zurück in ihre Vergangenheit. Dabei ist es im ersten Teil des Buch überhaupt nicht nachvollziehbar, warum dieses Familie auseinander gebrochen ist. Die einzelnen Familienmitglieder arbeiten hart, sind einander aber auch liebevoll zugetan. Natürlich gibt es auch Schwierigkeiten wie in jeder Familie, doch trotzdem scheint es einen ungewöhnlichen Zusammenhalt zwischen den einzelnen Mitgliedern zu geben.Auch River wird herzlich in die Familie aufgenommen und Natalie verliebt sich in ihn. Dabei wird deutlich, dass es sich um eine Schwärmerei eines jungen Mädchens handelt, die sich in den ersten passablen Mann verliebt, der ihr in ihrem Dorf über den Weg läuft. River verhält sich immer angemessen ihr gegenüber und sieht in ihr eine kleine Schwester. Letztendlich kommt es zu einem Ereignis, dass alle weiteren Geschehnisse ins Rollen bringt. Innerhalb kürzester Zeit ist nichts mehr so, wie es vorher war und Natalie verwandelt sich vom sorglosen jungen Mädchen, zu einer von Schuldgefühlen zerfressenen Frau.Am Ende des Buch wird der Kreis zwischen Vergangenheit und Gegenwart geschlossen. Donna Milner schreibt recht nüchtern und verliert sich nicht in pathetischen Wortfindereien. Sie bringt die Dinge mit wenigen Worten auf den Punkt und beschreibt die Menschen und Situationen schnörkellos, aber dafür umso eindringlicher. Gerade wegen dieser Sprache, dieser Distanz, bekommt man einen sehr guten Eindruck von Natalie, ihren Gedanken und ihrer Kindheit und Jugend auf der Milchfarm. Sie ist an den Geschehnissen damals zerbrochen und hat für sich niemals einen Weg gefunden, das Ganze zu verarbeiten. Sie hat sich von ihrer Familie abgesondert. Am Ende des Buches stellt sie fest, dass das eigentliche Problem an ihrer Vergangenheit war, dass sie mit niemanden gesprochen hat.FazitInsgesamt hat mir River von Donna Milner mit seiner unaufgeregten Schreibweise und dem Erzählstil sehr gut gefallen. Wir erleben in der Gegenwart eine auseinander gebrochene Familie, die sich uns in der Vergangenheit als Einheit präsentiert. Wir wissen, dass etwas Unaussprechliches geschehen sein muss, dass einen tiefen Keil in diese Familie getrieben hat. Genau dieses "Etwas" ließ mich an den Seiten kleben, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es soweit kommen konnte. Letztendlich hat die Autorin eigentlich nur ein Steinchen in einen See geworfen, das dann aber eine Sturmflut verursacht hat. Die Kettenreaktion der Ereignisse war erstaunlich und doch nachvollziehbar für mich zu lesen. Nach dem Ende des Buches konnte ich Natalies Reaktion "alle Schotten dichtzumachen" sehr gut nachvollziehen.Mich hat "River" berührt und gleichzeitig auch gut unterhalten. Die Geschichte ging mir unter die Haut und ich werde wohl noch lange an sie denken müssen. Insgesamt gebe ich dem Buch viereinhalb Sterne!

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  • Wenn Geheimnisse mehr schaden anrichten als die Wahrheit

    River
    Barbara62

    Barbara62

    River ist der Debütroman der kanadischen Autorin Donna Milner und eine Familiensaga aus dem Kanada der 1960er-Jahre. Ich-Erzählerin ist Natalie Ward, die eine harmonische, geborgene  Kindheit bei ihren sehr unterschiedlichen Eltern und mit drei älteren Brüdern erlebt hat. Die Familie lebt auf einer Milchfarm, drei Kilometer von der amerikanischen Grenze entfernt. Der Roman spielt in zwei Zeitebenen. 2003 ist Natalie um die 50 Jahre alt, ist zum dritten Mal verheiratet und macht sich mit dem Bus auf eine lange Reise ans Sterbebett ihrer Mutter. Sie hat die Farm mit 17 verlassen und ist kaum dorthin zurückgekehrt. Die Busreise ist eine Reise in die Vergangenheit. Aber was ist damals geschehen, das eine so intakte Familie derart spalten konnte? 220 Seiten müssen wir Leser durchhalten, bis die Geschehnisse aus dem Jahr 1966 allmählich Konturen annehmen. Verraten werden soll das hier natürlich nicht, nur so viel: Im Mittelpunkt der Ereignisse stand damals River, ein Kriegsdienstverweigerer und Hippie aus den USA, der als Helfer auf den Hof kam und den alle liebten. Trotzdem löste er eine solche Kettenreaktion von Katastrophen aus, dass das Leben der Familie Ward aus den Angeln gehoben wurde. Donna Milner erzählt sehr amerikanisch und packend über das Leben in einer kanadischen Kleinstadt in den 1960er-Jahren als wäre sie ein schwäbisches Dorf. Sie versteht es, Spannung aufzubauen, und zeigt, wohin Sprachlosigkeit führen und was sie zerstören kann. Unterhaltsam, emotional und keine schwere Kost.

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    • 3
    Barbara62

    Barbara62

    03. February 2016 um 11:11
  • Nicht überzeugend....

    River
    Charlea

    Charlea

    19. September 2015 um 19:44

    Achtung – Spoileranteil Umschlaggestaltung/Cover/Klappentext Das Design des Buches und auch der Klappentext haben mich sofort gereizt – ich habe eine Geschichte um ein dunkles Familiengeheimnis vorgestellt und war sehr gespannt auf das Buch. Inhalt Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Natalie geschrieben. In verschiedenen Rahmengeschichten erleben wir ihre Geschichte zu unterschiedlichen Zeitpunkten ihres Lebens, zum einen als sie 14 war, zum anderen als erwachsene Frau. Natalie lebt mir ihren zwei Brüdern und ihren Eltern auf einer Milchfarm in den kanadischen Cascade Mountains. Eines Tages kommt ein charismatischer junger Mann auf die Farm, der alle auf seine Weise beeindruckt, einzig der Vater kommt mit dem Mann, der ihm wie ein nichtsnutziger Hippie vorkommt, zunächst suspekt vor. Natalie verliebt sich in ihn und bringt ihn dazu, mit ihr zu schlafen. Ihre Mutter beobachtet, wie sie aus dem Haus kommt. Als Natalie daraufhin schwanger wird, versteht Natalie zunächst nicht was mit ihr passiert. Ihre beste Freundin, ein Mädchen das sie eigentlich bewundert, da sie so modern wirkt, weiß wie man sich als Mädchen von Welt verhält, lebt ihn heimlicher Angst vor ihrem pedophilen Vater. Natalie beobachtet River eines Tages mit ihrem Bruder in dessen Hütte am Fluß und für sie bricht eine Welt zusammen. Als River daraufhin in die Wälder verschwindet, versuchen alle ihn zu finden, allerdings ohne Erfolg. Nach einer gefühlten Ewigkeit findet man ihn verunglückt. Natalie macht sich schwere Vorwürfe wegen Rivers Tod und läuft davon und trifft auf den pedophilen Vater, welcher sie vergewaltigt, was sie jedoch verheimlicht aus Scham vor ihrer Familie. Ein Brand in der Hütte ihres Bruders verbrennt einen großen Teil seines Gesichtes, auch dafür macht sich Natalie verantworlich. Sie zieht sich immer mehr in sich selbst zurück und als sie kurz vor der Entbindung steht, schickt ihre Familie sie zu ihrer Tante, wo sie dann auch wohnen bleibt. Sie bringt einen Sohn zur Welt, da ihr jedoch gesagt wird, dass er tot zur Welt kommt, erfährt sie nie von seiner Existenz. Natalie kehrt so gut wie nie nach Hause zurück. Sie wächst auf, zieht ihre Tochter groß, heiratet einen Mann, der sie liebt und arbeitet als Journalistin. Sie erzählt niemanden von ihrer Geschichte, hält Mann und Tochter weitestend von sich fern. Der Sohn wächst bei Zieheltern auf, versucht jedoch eines Tages mehr über seine Vergangenheit herauszufinden und kontaktiert seine Halbschwester. Natalie macht sich inzwischen auf den Weg zu ihrer Mutter, welche sterbenskrank in der Klinik liegt. Ihre Tochter bringt sie dazu, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und auch, wieder an den Ort ihrer Geburt zurück zu gehen. Wertung Was vielleicht als stilistisches Mittel gedacht war, hat mich im Laufe der Geschichte ziemlich gelangweilt und genervt. Fast jedes Kapitel beginnt mit einem Satz wie „An dem Tag, an dem sich alles geändert hat...“. In meinen Augen benötigt die Geschichte dieses Mittel nicht, es ist im Gegenteil störend. Was mich auch ärgert ist das Ende, das einfach zu abrupt kommt. So gut das Buch mir inhaltlich gefallen hat, desto weniger hat mir es mir stilistisch gefallen.

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  • Wieso, weshalb warum oder was wäre wenn ?

    River
    Bellami

    Bellami

    "Der Kummer, der nicht spricht, nagt leise an dem Herzen, bis es bricht" ( William Shakespeare) Donna Milner erzählt eine bewegende Familiengeschichte aus den 60iger Jahren , die nicht im Süden der USA, so könnte man denken, wenn man das Cover sieht, sondern in den Bergen Kanadas , nahe der Grenze zu den USA, spielt. Erzählt wird die Geschichte der Familie Ward, die in diesen Bergen ein hartes, aber zufriedenes und sorgenfreies, Leben führt. Warum zerbricht diese harmonische Familie und wieso, weshalb, warum soll das was mit dem Eintreffen des wunderschönen und so netten, arbeitssamen "River" zu schaffen haben ? Warum wird aus der unbekümmerten Tochter der Wards eine verbitterte Frau ? Dieses Warum, wieso, weshalb zieht sich durch das ganze Buch. Bis der Leser weiß, was schief gelaufen ist , erzählt die Tochter Natalie in Rückblenden die Geschichte ihrer Familie. Nur ab und zu meldet sich auch die Mutter Nettie zu Wort. Die Gefühle fahren Achterbahn. Am Ende des Buches wird aus Wieso, weshalb warum, ein was wäre wenn ..... Fazit: Dieses Buch schlägt man auf, fängt an zu lesen und lebt darin wie ein Nachbar der Familie Ward, so als wenn man diese Familie schon ewig kennt. Man nimmt teil an den glücklichen Jahren, erlebt die Veränderungen, bekommt aber nur häppchenweise Informationen. Man möchte die Geschichte am liebsten selbst weiter schreiben und dadurch das schon sichtbare Unheil abwenden. Was man liest, will man nicht glauben oder ist froh, wenn die eigenen Gedanken sich geirrt haben, ist traurig, entsetzt, schockiert , dann wieder hoffnungsvoll, lacht und leidet . Dieses Geschichte ist mir zu Herzen gegangen, in diesen River bin ich eingetaucht und mit Natalie fast über den Jordan gegangen. Danke für die unvergesslichen Lesestunden liebe Thursday.

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    • 2
  • Dramatische Familiengeschichte

    River
    Nina2401

    Nina2401

    15. May 2013 um 20:29

    Natalie ist vierzehn, als der charismatische River an einem heißen Julinachmittag auf der Milchfarm der Wards in den kanadischen Cascade Mountains auftaucht. Mit der sanften Stimme und den aquamarinblauen Augen wird er bald Teil der glücklichen Familie. Doch tragische Ereignisse verändern das Leben aller und die Idylle endet jäh … (Klappentext)   Der vielversprechende Klappentext und ein sehr geheimnisvoller Prolog machten mich sehr neugierig auf das Buch. Aber dann passierte erstmal … nichts. Natalie erzählt in der Ich-Form, lässt ihre Kindheitserinnerungen in Rückblenden aufleben. Ich wusste gar nicht wo das Buch hinwollte, es plätscherte über viele Seiten einfach so dahin. Die Erinnerungen wurden häppchenweise erzählt und noch nicht einmal in chronologischer Reihenfolge. Nur die absolute Idylle, die mich ein bisschen an die Waltons erinnerte, wurde immer wieder hervorgehoben. Und dass irgendetwas passieren würde, was diese Waltons-Idylle zerstören würde.   Ich war schon kurz davor, aufzugeben, da sich das erste Drittel sehr undramatisch in die Länge zog. Aber dann plötzlich ging es Schlag auf Schlag, es wurde richtig tragisch und da verzieh ich der Autorin auch den etwas holprigen Schreibstil. Obwohl mir Natalie im Laufe der Geschichte immer unsympathischer wurde, konnte ich mich nicht mehr losreißen von den Ereignissen, die mich kaum Luft holen ließen.     Es gipfelte in einem Ende, das mir dann wiederum auch nicht so gut gefallen hat. Es war mir zu vollkommen und zu sehr „Happy End“. Ein paar Ungereimtheiten rundeten das unperfekte Bild dann für mich auch ab. Aber da es der Erstling von Donna Milner ist, kann ich ihr das verzeihen. Denn die Story hat es in sich. Obwohl ich einiges nicht nachvollziehen kann, geht sie unter die Haut und in den Kopf. Ich  konnte dieses Buch nicht so einfach zu klappen. Ich dachte die ganze Zeit, was wäre wenn … Und damit hat Donna Milner ihr Ziel, den Leser zum Nachdenken zu bringen, erreicht.   Fazit: Dramatische Familiengeschichte, die sehr nachdenklich macht und nicht so schnell aus dem Kopf verschwindet.  

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  • Rezension zu "River" von Donna Milner

    River
    thursdaynext

    thursdaynext

    15. January 2013 um 13:50

    Südstaatencharme in Kanada Geht das ? In Donna Milners genialem Erstling ja. Eine schlichte, von der ersten Seite an ergreifend erzählte Familiengeschichte die mich zutiefst berührt hat und die ich nicht aus der Hand legen konnte. Schweigen ist nicht Gold, es ist tödlich und zutiefst verletzend. Ein Hohelied auf die Liebe, die Familie , den Pazifismus und die Toleranz. Ein wunderbares , dramatisches , herzerwärmendes Buch. Hochemotionale, fünfsternige Leseschwelgempfehlung meinerseits.

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  • Rezension zu "River" von Donna Milner

    River
    achterbahnmaedchen

    achterbahnmaedchen

    16. December 2012 um 16:46

    "river" habe ich mir schon länger gewünscht. und, als es dann endlich in meinem besitz war, konnte ich nicht lange warten, um es zu lesen. es fesselte mich von der ersten seite an. der schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. der autorin gelingt es, sehr sensible situtaionen und themen äußerst vorsichtig und mit einer angemessenen nüchternheit zu beschreiben und erklären. die protagonistin war mir sofort sympatisch. ich schloss sie sofort ins herz. auch ihre familie mochte ich sehr. vor allem boyer. es ist echt heftig, wie sehr sich ein leben verändern kann. was passieren kann. was man erlebt, was man fühlt. die geschichte nahm mich sofort mit und ließ mich nicht mehr los, bis ich mit dem buch fertig war. das ende ist wirklich sehr, sehr traurig, aber ich finde es schön, dass nettie in frieden gehen kann. alles in allem ein sehr gutes buch, ein sehr guter schreibstil und eine sehr schöne geschichte. <3

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  • Rezension zu "River" von Donna Milner

    River
    bücherelfe

    bücherelfe

    08. December 2012 um 21:13

    Der Westen Kanadas ist in den sechziger Jahren ein beliebter Fluchtpunkt für junge us-amerikanische Kriegsgegner. So auch für den jungen Hippie, Richard Jorden, der sich selber River nennt. Er heuert bei der Farmerfamilie Ward als Helfer an. Mit seiner sanften, freundlichen Art schleicht er sich schon bald in die Herzen der einzelnen Familienmitglieder. RIVER JORDEN. Wie ein Fluss strömte er in unser Leben, so leicht, wie das Wasser seinen Lauf findet. Und wie Wasser sollte er zur rechten Zeit die ausfransenden Ränder des Widerstands runterspülen. Noch ahnt niemand, dass River‘s Ankunft Dinge ins Rollen bringt, die wie eine Naturgewalt über die Familie brettern und das bisherige Idyll zerstören werden. Natalie Ward, inzwischen 52 Jahre alt, blickt auf ihre Kindheit zurück. Auf dringenden Wunsch Ihrer sterbenskranken Mutter kehrt sie noch einmal zurück auf die Farm. Es ist an der Zeit, mit Geheimnissen aufzuräumen. Es ist an der Zeit, das Schreckliche irgendwie einzuordnen. Es ist an der Zeit zu verzeihen. "So ist das mit den Worten“, sagte Boyer, „einmal ausgesprochen, sind sie wie verschüttete Milch, man kann sie unmöglich wieder einsammeln. Worte sind zu mächtig, als dass man sie gedankenlos benutzen sollte...“ Inhaltlich mehr zu verraten, wäre eine wahre Schande. Denn Donna Milner versteht es, die Geschichte leise vor sich hinplätschern zu lassen und dann und wann kleine Hinweise zu geben, was schiefgehen könnte. Bis zum ganz grossen Knall! Der Ausgang der Geschichte ist bis fast zum Schluss nicht vorhersehbar. Wenn das Ende dann da ist, könnte man es durchaus als sehr amerikanisch und kitschig bezeichnen. Was mich bei diesem Roman aber ganz und gar nicht stört sondern ganz im Gegenteil einfach passend ist. Fazit: Ein Juwel für die Abteilung „Familienroman“.

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  • Rezension zu "River" von Donna Milner

    River
    Linda-Odd

    Linda-Odd

    12. June 2012 um 14:41

    schnulzig.amerikanisch.übertrieben.langweilig.

  • Rezension zu "River" von Donna Milner

    River
    Elocin

    Elocin

    19. February 2012 um 10:30

    Das Ehepaar Ward lebt mit seinen vier Kindern auf einer kanadischen Milchfarm. 1966 betritt „River“ das Farmleben, ein junger Hippie der vor dem Vietnamkrieg flieht und als Gelegenheitsarbeiter auf der Farm anheuert. Erzählt wird die Geschichte von der jüngsten Ward-Tochter Natalie, heute 52. Ein toller Familienroman der eine Verkettung unglücklichster Umstände beschreibt. Man leidet mit der ganzen Familie, vor allem mit Natalie. Ein wirklich empfehlenswerter Schmöker.

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  • Rezension zu "River" von Donna Milner

    River
    Ay73

    Ay73

    23. September 2011 um 09:50

    Eine Familiengeschichte, die an ihrem Schweigen zerbricht.Nathalie die Hauptperson im Buch erzählt die Familiengeschichte Mitte / Ende der 60er Jahre in den Bergen von Alaska. Ein junger Amerikaner, der den Vietanamkriegsdienst verweigert, wird auf dem Familiehof der Wards als Angestellter engagiert und die ganze Familie verliebt sich in River der so eine Leichtigkeit ausstrahlt. Doch etwas schlimmes / tragisches passiert, so dass Nathalie mit 17 Jahren die Farm verlässt und erst nach 34 Jahren zurück kehrt als die Mutter im sterben liegt. Mir hat serh gefallen, wie gut die Autorin, die Famrarbeit, das Leben auf der Farm, die einzelnen Charaktere beschrieben hat. Für ein Debütroman serh gut gelungen. Es ist ein sehr schönes Buch voller Tragödien, Hoffnungen und Schicksalsschlägen. Man lächelt an gewissen Passagen und man verdrückt auch hier und da eine Träne. Empfehlenswert!!!!

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  • Rezension zu "River" von Donna Milner

    River
    nic

    nic

    06. August 2011 um 15:49

    Die Familie Ward betreibt eine Milchfarm in den kanadischen Cascade Mountains. Die vier Kinder und ihre Eltern führen in den 1960er Jahren ein beschauliches Leben und halten zusammen. Natalie ist die jüngste Tochter und durch ein besonders dickes Band mit dem ältesten Bruder (Boyer) verbunden, der ihr schon früh das Lesen beigebracht hat. Das Mädchen ist eine Außenseiterin, die in der Schule gehänselt wird und sich nach den Stunden im Kreis ihrer Familie sehnt, in dem es friedlich zugeht und sie glücklich ist. Eines Tages taucht River bei ihnen auf, ein junger Mann, der Amerika verlassen hat, um gegen den Krieg zu protestieren und nicht eingezogen zu werden. Der Amerikaner beginnt als Hilfsarbeiter auf der Farm und fügt sich in das Familienleben ein. Das Leben auf der Farm scheint glücklich zu sein. Bis etliche schreckliche Umstände das Leben jäh ändern und in ganz andere Bahnen lenkt. Die Geschichte wird aus Natalies sicht erzählt, die mit 17 Jahren die Farm der Eltern verlassen hat und seither weit weg von zu Hause lebt. Es gibt einerseits rückblickend die Vergangenheit, in der man alles wissenswerte über die Familie Ward erfährt, andererseits die Gegenwart. Donna Milner hat mich mit River absolut überzeugt. Wenn ich auch zu Beginn noch dachte, dass mir die Geschichte etwas zu gemächlich erscheint, habe ich beim Lesen doch schon recht bald gespürt, dass sich da etwas anzubahnen scheint - und natürlich wollte ich wissen was. Den Protagonisten hat Donna Milner so viel Leben eingehaucht, dass ich das Gefühl hatte, jeden zu kennen. Ich habe durchgelesen bis morgens um vier, weil ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Glücklicherweise habe ich Donna Milners nächstes Buch "Der Tag, an dem Marilyn starb" auch hier. River ist ein sehr gefühlvolles Buch, man kann nicht anders als sich zu wünschen auch zur Familie Ward zu gehören, auch wenn diese Geschichte zeigt, wie Geheimnisse und fehlende Kommunikation dazu führen, Leben zu zerstören und Möglichkeiten und Chancen verstreichen zu lassen. Absolut zu empfehlen!

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  • Rezension zu "River" von Donna Milner

    River
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    20. June 2011 um 11:49

    KLAPPENTEXT: Natalie ist vierzehn, als der charismatische River an einem heißen Julinachmittag auf der Milchfarm der Wards in den kanadischen Cascade Mountains auftaucht. Mit der sanften Stimme und den aquamarinblauen Augen wird er bald Teil der glücklichen Familie. Doch tragische Ereignisse verändern das Leben aller und die Idylle endet jäh … ZUR AUTORIN: Donna Milner wurde in British South Columbia geboren und wuchs in West Vancouver auf. Sie hat vier Kinder und widmet sich nun ganz dem Schreiben. „River“ ist ihr Debütroman. Ihr zweites Buch „Der Tag, an dem Marylin starb“ wurde ebenfalls ins Deutsche übersetzt und erscheint in diesem Monat im Piper Verlag als Taschenbuch. EIGENE MEINUNG: Donna Milners Buch „River“ zu lesen ist wie zu einem Familientreffen zu gehen. Ein Treffen bei dem Geschichten aus längst vergessenen Zeiten erzählt werden und wo die Familienmitglieder mit dadurch aufkommenden Emotionen überschüttet werden. Dies gibt uns das Gefühl von Zugehörigkeit, Nähe und Gemeinschaft. Aber wie in allen Familien gibt es in der Familie Ward nicht nur gute, sondern auch schlechte Zeiten. Wie in vielen Familien gibt es auch hier gut gehütete Geheimnisse, die fest verschlossen unter den Teppich der Verschwiegenheit gekehrt wurden, bis sie eines Tages aus ihrem Gefängnis ausbrechen müssen. Als der schöne „Drückeberger“ River auf der Milchfarm der Familie Ward auftaucht bringt er anfangs frischen Wind in die Familie, der jedoch schon bald zu einem kräftigen Wirbelsturm heranreift, der die Idylle und das Glück der Familie zu zerstören droht. Donna Milner ist es gelungen einen fesselnden und zugleich sehr bewegenden Roman über Glück, Unglück, Familie, Verlust, Ängste und die Liebe zu schreiben. Von Anfang an hatte ich eine Ahnung was geschehen würde, sobald River in der Familie auftaucht. Ich wusste, welche dunklen Schatten über der Familie lagen und doch hat die Autorin es geschafft, mich mit ihrer Schreibe so in ihren Bann zu ziehen, dass ich immer und immer weiter lesen musste, in der Hoffnung, dass die Geheimnisse nun endlich aufgelöst werden würden. Und sobald dies geschah war ich versunken in einer Mischung aus Überraschung, Bestürzung und Mitleid, denn was durch Verstrickung unglücklicher Umstände mit dem Familienfrieden geschieht, ist mir doch sehr an die Nieren gegangen. Das schönste an diesem Buch ist, dass man wirklich das Gefühl hat, am Familienleben teilzunehmen. Zu einer Familie zu gehören, der nichts wichtiger ist als der Zusammenhalt und die Familie an sich. Unbedarft und glücklich wachsen die Kinder der Ward Familie auf, so dass sie noch nicht einmal auf Freunde angewiesen sind. Meine Lieblingsszene ist wie die ganze Bande an Weihnachten mit Milchtruck und Kutsche loszieht um gemeinsam Geschenke für bedürftige Mädchen einzusammeln. In diesen Kapiteln des Romans liegt so viel Wärme und Zufriedenheit, dass es dem Leser ganz wohlig ums Herz wird. Indem die Autorin Protagonistin Nathalie immer wieder in die Zukunft zurückkehren lässt, verknüpft sie so geschickt die Geschichte, dass sie damit die Spannung immer weiter in die Höhe treibt. FAZIT: „River“ ist ein Buch, das wunderschön und tragisch zugleich ist. Eins, das dem Leser ein wohlig warmes Gefühl vermittelt und ebenso eiskalte Schicksalsschläge bereithält.Das ihn mit den Charakteren sowohl lachen als auch leiden lässt. Eine Geschichte über den Facetten Reichtum der Liebe und eine Familie, die einem einfach ans Herz wächst.

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  • Rezension zu "River" von Donna Milner

    River
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. May 2011 um 22:56

    An einem Julinachmittag 1966 erreicht der junge River die Farm der Wards. River ist ein Kriegsdienstverweigerer, den es nach Kanada verschlagen hat und der eine Stelle auf der Farm annimmt. Schon von der ersten Sekunde an hat er fast die gesamte Familie in seinen Bann geschlagen. Kaum einer entgeht seiner Anziehungskraft. Doch das Leid scheint River auf den Fersen zu folgen und an diesem heißen Julitag endet das bisherige Glück der Wards unvorhergesehen. Ich hatte schon recht viel von diesem Buch gehört. Euphorische Beifallsstürme, die von durchtränkten Taschentüchern und sprachlosem Staunen berichteten und ich muss leider sagen, ganz so tief hat mich dieses Buch dann doch nicht berührt - auch wenn ich es durchaus lesenswert fand. Ich finde, Donna Milner hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Das Buch war aus der Sicht Natalies, der Tochter der Wards, geschrieben. Der größte Teil wird in der Vergangenheit erzählt, der Rest spielt in der Gegenwart, in der die Ereignisse von damals rückblickend aufgearbeitet wurden. Ich persönlich fand allerdings die Vergangenheits-Teile deutlich spannender und interessanter als die übrigen. Schon ganz zu Beginn der Geschichte wird klar, dass durch die Ankunft Rivers ein Stein ins Rollen gebracht wird, der nicht mehr aufzuhalten ist und der die Familie Ward ins Unglück stürzen wird. Lange lange Zeit weiß man jedoch überhaupt nicht, was denn überhaupt passieren könnte, was die Sache sehr spannend macht. Alle Andeutungen auf die Leiden der Zukunft sind nur sehr vage und erst nach und nach erschließt sich dem Leser ein Bild dessen, was noch alles auf diese einfache Farmersfamilie zukommen wird. Wie bereits gesagt hatte ich schon sehr viele Kommentare gelesen, in denen davon berichtet wurde, dass vor allem gegen Ende die Tränen nur so fließen, ich persönlich fühlte mich allerdings gar nicht so stark von dieser Geschichte ergriffen. Natürlich hat es auch mich irgendwie berührt, aber nicht so sehr wie ich nach den gelesenen Rezensionen erhofft hatte. Trotzdem war es durchaus ein lesenswertes Buch, gut geschrieben und auch recht spannend. Dass es sich bei "River", wie The Independent Weekly schrieb, bereits um einen "modernen Klassiker von dramatischer Schönheit" handeln soll, wage ich jedoch zu bezweifeln...

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