Donna Tartt Der Distelfink

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Inhaltsangabe zu „Der Distelfink“ von Donna Tartt

Als Theo Decker dreizehn Jahre alt ist, verliert er seine Mutter durch ein tragisches Unglück. Er versinkt in tiefer Trauer. Auch das Gemälde, das verbotenerweise in seinem Besitz ist und ihn an seine Mutter erinnert, kann ihm keinen Trost spenden. Ganz im Gegenteil: Mit jedem Jahr, das vergeht, kommt er immer weiter von seinem Weg ab und droht, in kriminelle Kreise abzurutschen. Es scheint geradezu, als würde ihn das Gemälde, das ihn auf merkwürdige Weise fasziniert, in eine Welt der Lügen und falschen Entscheidungen ziehen, in einen Sog, der ihn unaufhaltsam mit sich reißt ...

Gute Idee, Umsetzung enttäuschend - zu viele Seiten, zu wenig Substanz. Faszination, des Gemäldes wird nicht vermittelt. Ende abstrus.

— Raffael_Rauhenberg

Unglaublich, wie gut Tartt Menschen, Gefühle, Stimmunge & Szenerien beschreibt! Wer ausschweifende Geschichten mag, sollte hier zuschlagen.

— katzenminze

Langatmig und enttäuschend. Nicht mal das Ende hat es wieder gut gemacht.

— Pelikanchen

Konnte leider nicht weiter lesen, trotz der vielen positiven Rezis. Beim Lesen dachte ich auch, der Protagonist ist weiblich.

— lesemaus

Donna Tartt besitzt einen unverwechselbaren und einzigartigen, besonderen Schreibstil.

— AuroraBorealis

Trotz des Umfangs kurzweilig zu lesen

— knacks1965

Gute Story, gute Figuren - stilistisch schwer erträglich: Pathetisch, gefühlig, zu viele Adjektive, künstelnde Metaphern und: VIEL ZU LANG!

— alasca

Interessanter Plot mit wunderbarer Figurenzeichnung und vielfältigem Schreibstil! Manko: einige unnötige Längen

— Saari

Sprachlich großartig geschrieben, detailreich, tiefgründig, mit überraschenden Wendungen - was für ein Buch!

— Walli_Gabs

Ein Kunstwerk!

— Arunika_Senarath

Stöbern in Romane

Die Farbe von Milch

Ein tolles, berührendes Buch!

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Die Summe aller Möglichkeiten

>>»Das ist das Problem mit dem Leben, dachte Antoine. Dasjenige, das man hat, ist immer zu eng, und das, das man gern hätte, ist zu groß ...

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Underground Railroad

Erschütternd und aufwühlend, dieses Buch wird mich noch eine Weile beschäftigen

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-nicole-

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Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

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Das Haus ohne Männer

Nicht schlecht, hat mich aber auch nicht total vom Hocker gehauen

luluslibrary

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  • INSIDER Top-3-Voting-Challenge 2018

    LovelyBooks Spezial

    Insider2199

    Willkommen bei der "INSIDER Top-3-Voting-Challenge, 2018"! Anmeldungen: bis Ende November 2017 (auch ganzjährig möglich!!)Beginn des Voting für 2018: 1. Dezember 2017Beginn der Challenge: 1. Jan. 2018 (endet 31. Dez. 2018)Einstieg: ist ganzjährig möglich! Es müssen lediglich 12 Lose im Jahr erworben werden, um die Challenge zu bestehen und in den Lostopf zu wandern, doch können diese Lose theoretisch auch in einem Monat erworben werden - dazu später mehr.Um was geht es bei dieser Challenge?Jeder Teilnehmer schlägt jeden Monat 3 Bücher (SuB oder Neuheit) vor, die er nächsten Monat lesen will (= Long List). Dann wird 3 Mal abgestimmt und die Bücher mit den meisten Punkten gewinnen (= Short List bzw. Top 10). Gelesen wird eines oder alle Top-3-Gewinner-Bücher und man tauscht sich darüber in kleinen Leserunden oder im Chat aus. Der Fun-Faktor dabei ist hier v.a. die geheime Abstimmung und die Spannung bis zum Monatsende, wenn die Top-3-Gewinner-Bücher bekannt gegeben werden.Was unterscheidet dieses Challenge von anderen?1. Neue Bücher entdecken: Da alle Teilnehmer Bücher vorschlagen und entscheiden, welche Bücher gelesen werden, entdeckt und liest man Bücher, die man sonst nie lesen würde!2. Gemeinsamkeit: Das Feedback der Gruppe und der Austausch untereinander erhöhen den Lesespaß und machen uns zu einer Community innerhalb der LB-Community.3. Neuheiten-Listen: Hier werden jeden Monat die Neuheiten für den Folgemonat veröffentlicht und das sogar nach Genres getrennt. Das gibt es bei LB zurzeit in keiner anderen Challenge!Wie funktioniert die Challenge? (kleiner Überblick)1. Genre-Gruppen: Es gibt 6 verschiedene Gruppen nach Genres sortiert und eine Sonder-Gruppe "Neuheiten" mit gesonderter Verlosung. Man kann in einer oder allen Gruppen teilnehmen, d.h. die 12 benötigten Lose für die Challenge können aus verschiedenen Gruppen stammen.2. Das Voting:Es wird jede Woche abgestimmt und es gibt entsprechende Deadlines, d.h. die Ergebnisse werden immer an den gleichen Tagen im Monat gepostet: am 7., 14., 21. und 28. eines Monats.Es gibt keine Voting-Pflicht, aber regelmäßiges Abstimmen wird mit grünen Zusatz-Losen belohnt.Die Abstimmung läuft in zwei Phasen ab: in der ersten Phase (1. Woche) werden in jeder Gruppe 3 Bücher vorgeschlagen, die nach Priorität sortiert werden (3 Punkte fürs 1., 2 Punkte fürs 2. und 1 Punkt fürs 3. Buch). Diese Liste wird (wie beim dt. Buchpreis) "Long List" genannt.In der zweiten Phase (Woche 2-4) wird nur noch aus der Long List ausgewählt; dabei schrumpft die Liste von Woche zu Woche, weil alle Bücher, die keine weiteren Punkte erhalten, rausfallen. Übrig bleibt die "Short List" bzw. die Top 10.Gelesen wird dann ein Buch (oder alle) der Top-3-Gewinner-Bücher.Außerdem muss ab der 2. Woche immer mind. 1 "fremdes" Buch dabei sein, also ein Buch, das man nicht selbst vorgeschlagen hatte. Sobald ein fremdes Buch in Woche 2 gewählt wurde, ist es in den nächsten Wochen nicht mehr fremd/neu, d.h. es müssen im Monat insg. mind. 3 Mal ein Buch vorgeschlagen werden, das nicht zur eigenen Auswahl der ersten Woche gehörte.3. Lose: Für jedes gelesene und v.a. auch rezensierte Buch gibt es ein Los. Für Bücher mit Überlänge (ab 700 Seiten) gibt es entsprechend mehr Lose. Außerdem gibt es grüne Zusatz-Lose als Anreiz für Vielleser (3 Lose/Monat) oder als Belohnung für regelmäßiges Voten.4. Joker: Er kann eingesetzt werden, wenn die Top 3 nicht zusagen sollte und man ein Buch aus der Top 10 (Short List) lesen möchte. Ein zweiter Joker wird ab 12 Losen erworben.5. Gewinne: Es gibt 3 Verlosungen: Gesamt-Gewinner (15 Euro), Gewinner "Zusatz-Lose" (10 Euro) und Gewinner der Gruppe S "Neuheiten" (5 Euro). Man kann immer nur einen Lostopf knacken.Noch nicht alles verstanden?Das ist nicht schlimm, also BITTE nicht in Panik ausbrechen: die Challenge ist in der Praxis leichter als sie auf den ersten Blick erscheint. Der obige Überblick sollte nur einen kurzen Eindruck vermitteln, um was es geht - wie ein Klappentext bei einem Buch.Wenn du die Idee der Challenge interessant findest und du Lust hast, mitzumachen (Ein- und Ausstieg ist ja jederzeit möglich!), dann melde dich einfach gleich an. Die Details kannst du dann später in Ruhe beim Untermenü "Regeln (im Detail)" als auch bei "Fragen & Antworten" nachschauen bzw. das "FAQ" lesen oder noch offene Fragen posten. Die Fragen werden umgehend beantwortet, entweder von mir oder einem der "alten Hasen" der Challenge. Wir freuen uns immer SEHR über Neuzugänge und werden alles tun, damit sich diese in unserer kleinen Community wohl fühlen!Du möchtest mitmachen? Super! Gehe zum Untermenü "Anmeldungen" oder klicke hier: "Anmeldung" und lies die 3 Schritte dazu! Dort gibt es auch ein Muster "Sammelbeitrag".Also nicht mehr lange überlegen, sondern gleich anmelden!2017 fand die Challenge zum ersten Mal statt. Ich freue mich SEHR, dass sie so viel Anklang fand und viele bisherige Teilnehmer auch in diesem Jahr wieder dabei sein wollen. Gemeinsam haben wir die Challenge regelmäßig verbessert; dieser Testlauf hat somit alle "Kinderkrankheiten" beseitigt.Im neuen Jahr freue ich mich SEHR darauf, hoffentlich viele neue Leute begrüßen zu können und gemeinsam mit euch eine neue "Insider-Top-3-Voting-Challenge" einzuläuten.HIER GEHT ES LOS ...Seite aktualisiert: 18.1.2018 - 21:00 Uhr(✗) = Anzahl Abstimmungen pro aktuellem (!) Monat ★ = Anzahl Lose 2018;  ★ = Anzahl Zusatz-Lose 2018 ✔ = Anzahl Monatsabstimmungen (für grünes Zusatz-Los)¶  = Joker verwendet TEILNEHMER (Sammelbeiträge):Gruppe A: Romaneban-aislingeach  ✔1  ★1 (✗✗✗)  => Die sieben Schwestern (*****)black_horse  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => PAUSEBookfantasyXY  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => Meine geniale Freundin / (Riley?)Caro_Lesemaus  ✔1  ★0 (✗✗)  => Meine geniale FreundinElke  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => Traumsammler / (Acht Berge, Joker)Finesty22  ✔1  ★0 (✗✗)  => Traumsammlerhannelore259  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => Meine geniale Freundinhisteriker  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => TraumsammlerHortensia13  ✔0  ★1 (✗✗✗)  => Meine geniale Freundin (****)Insider2199  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => Underground Railroad / Die sieben Schwesternjenvo82  ✔1  ★1 (✗✗✗)  => Traumsammler (****)katrin297  ✔0  ★0 (0)  => ...killerprincess  ✔1  ★0 (✗✗)  => Underground Railroad / Meine geniale Freundinkokardkale  ✔0  ★0 (0✗✗)  => Underground Railroad / Meine geniale FreundinLadySamira091062  ✔1  ★0 (✗✗)  => Die sieben 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Achse meiner Welt, Joker?)Ellethiel  ✔0  ★0 (0✗✗)  => Der letzte erste BlickFinesty22  ✔1  ★0 (✗✗)  => PAUSEHortensia13  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => PAUSEkillerprincess  ✔1  ★0 (✗✗)  => Feel again / Dark Lovekokardkale  ✔0  ★0 (0✗✗)  => Der letzte erste BlickLadySamira091062  ✔1  ★1 (✗✗)  => Dark Love (*****)mareike91  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => Der letzte erste Blick / Taste of LoveNelebooks  ✔1  ★0 (0✗✗)  => Feel againrainbowly  ✔1  ★0 (✗✗)  => Taste of LoveRo_Ke  ✔1  ★3 (✗✗✗)  => Dark Love (*****) / Feel again (*****) /                                   => Der letzte erste Blick / Taste of Love (****)stebec  ✔1  ★1 (✗✗✗)  => Dark Love / Taste of Love (****)YvetteH  ✔1  ★1 (✗✗✗)  => Dark Love (*****)Gruppe F: Klassiker, Sci-Fi, Sachbücherban-aislingeach  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => Der lange Weg ...black_horse  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => Die Zeitmaschine / (Der kleine Lord?)Caro_Lesemaus  ✔1  ★0 (✗✗)  => Der kleine LordElke  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => (Das geheime Leben der Bäume, Joker?)Finesty22  ✔1  ★0 (✗✗)  => PAUSEhannelore259 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(****)Hortensia13  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => PAUSEInsider2199  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => Die Zeitmaschinekillerprincess  ✔1  ★0 (✗✗)  => Der lange Weg ...kokardkale  ✔0  ★0 (0✗✗)  => Die Zeitmaschine / Der kleine LordLuthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => Der kleine LordNelebooks  ✔1  ★0 (0✗✗)  => Der kleine Lordpapaverorosso  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => Das geheime Leben der Bäume (Joker)Ro_Ke  ✔1  ★1 (✗✗✗)  => Der lange Weg ... / Die Zeitmaschine (*****)StefanieFreigericht  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => unentschieden?Wolly  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => PAUSEYolande  ✔1  ★1 (✗✗✗)  => Der lange Weg ... (****) / (Die Zeitmaschine?)Zalira  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => Der lange Weg ... / (Der kleine Lord?)Gruppe S: NeuheitenCaro_Lesemaus  ✔0  ★1 (✗✗)  => (Drachenwand / Olga / Nussschale?)Elke  ✔0  ★0 (0000)  => PAUSEEllethiel  ✔0  ★0 (0✗✗)  => PAUSEHortensia13  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => PAUSEInsider2199  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => Murakamijenvo82  ✔1  ★2 (✗✗✗)  => Olga (****) / Nussschale (**) / (Drachenwand?)killerprincess  ✔1  ★0 (✗✗)  => PAUSELadySamira091062  ✔1  ★0 (✗✗)  => PAUSELuthien_Tinuviel  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => (Olga?)mareike91  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => PAUSEmarpije  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => MurakamiNelebooks  ✔0  ★0 (0000)  => PAUSERo_Ke  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => Murakami / NussschaleStefanieFreigericht  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => (Olga?)suppenfee  ✔0  ★1 (✗✗✗)  => Olga (****) / MurakamiYolande  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => (Unter der Drachenwand / Nussschale?)Zalira  ✔1  ★0 (✗✗✗)  => Nussschale / (Murakami?)Summary LOSE inkl. grüne Zusatz-Lose¶1 ✔07 Ro_Ke A★02 - B★03 - C★04 - D★02 - E★03 - F★01 - S★00 = 15 + ★05¶1 ✔06 ban-ais A★01 - B★01 - C★00 - D★00 - E★01 - F★00 = 03 + ★01¶1 ✔05 Yolande A★01 - B★00 - D★01 - F★01 - S★00 = 03 + ★01¶1 ✔03 jenvo A★01 - B★00 - S★02 = 03 + ★01¶1 ✔05 Wolly A★00 - B★00 - C★02 - D★00 - F★00 = 02 + ★00¶1 ✔02 ChattysBuecherblog B★01 - D★01 = 02 + ★00¶1 ✔02 stebec A★00 - C★01 - E★01 = 02 + ★00¶1 ✔00 Horten A★01 - B★01 - C★00 - D★00 - E★00 - F★00 - S★00 = 02 + ★00¶1 ✔05 Insider A★00 - B★01 - D★00 - F★00 - S★00 = 01 + ★00¶1 ✔05 LadySamira A★00 - C★00 - D★00 - E★01 - S★00 = 01 + ★00¶1 ✔04 black A★00 - B★00 - D★01 - F★00 = 01 + ★00¶1 ✔04 histeriker A★00 - B★00 - D★00 - F★01 = 01 + ★00¶1 ✔04 marpije A★00 - B★00 - D★01 - S★00 = 01 + ★00¶1 ✔03 Luthien_Tinuviel B★01 - C★00 - F★00 - S★00 = 01 + ★00¶1 ✔00 suppenfee A★00 - C★00 - S★01 = 01 + ★00¶1 ✔03 Yvette A★00 - D★00 - E★01 = 01 + ★00¶1 ✔02 Bandelo C★00 - E★00 = 00 + ★00¶1 ✔04 Bookfantasy A★00 - B★00 - C★00 - E★00 = 00 + ★00¶1 ✔05 Caro_Lesemaus A★00 - B★00 - D★00 - F★00 - S★00 = 00 + ★00¶1 ✔00 cecilyherondale C★00 = 00 + ★00¶1 ✔05 Elke A★00 - B★00 - C★00 - D★00 - E★00 - F★00 - S★00 = 00 + ★00¶1 ✔00 Ellethiel C★00 - E★00 - S★00 = 00 + ★00¶1 ✔06 Finesty A★00 - B★00 - C★00 - D★00 - E★00 - F★00 = 00 + ★00¶1 ✔05 hannelore A★00 - B★00 - C★00 - D★00 - F★00 = 00 + ★00¶1 ✔06 katrin297 A★00 = 00 + ★00¶1 ✔06 killerprincess A★00 - B★00 - C★00 - E★00 - F★00 - S★00 = 00 + ★00¶1 ✔00 kokardkale A★00 - B★00 - C★00 - D★00 - E★00 - F★00 = 00 + ★00¶1 ✔00 Lesenodernicht A★00 - C★00 = 00 + ★00¶1 ✔06 mareike A★00 - B★00 - C★00 - D★00 - E★00 - S★00 = 00 + ★00¶1 ✔05 Nelebooks A★00 - C★00 - D★00 - E★00 - F★00 - S★00 = 00 + ★00¶1 ✔00 papaverorosso A★00 - D★00 - F★00 = 00 + ★00¶1 ✔04 rainbowly A★00 - C★00 - E★00 = 00 + ★00¶1 ✔05 Stefanie A★00 - B★00 - D★00 - F★00 - S★00 = 00 + ★00¶1 ✔04 Zalira A★00 - C★00 - F★00 - S★00 = 00 + ★00für die Profile oben auf die Namen klicken ...

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    • 1153
  • Eine Geschichte zum darin versinken

    Der Distelfink

    katzenminze

    26. November 2017 um 15:59

    Eine Geschichte zum darin versinken Ein bisschen fühle ich mich, als hätte ich eine kleine Bildungslücke geschlossen: Ich habe den Diestelfink gelesen. Endlich! Nachdem er bald vier Jahre um mich herumgeflattert ist. Es ist unglaublich, wie Tartt Menschen, Gefühle, Stimmungen und Szenerien beschreibt. Dabei macht es keinen Unterschied ob die Person nett oder unsympathisch ist, ob es regnet oder die Sonne vom Himmel brennt, ob ein Ort heimelig ist oder heruntergekommen. Ich hatte Hobies traumhaft gemütliches Heim genauso vor Augen, wie Theos dreckiges Zimmer und die verlassenen, sandigen Straßen in Vegas. Den immer schmuddeligen Boris oder den porzellanteint von Mrs. Barbour. Wenn ich so darüber nachdenke, kann ich mir jeden Ort, an dem Theo gelebt hat noch genau vorstellen. Das macht Tartts Bücher für mich unglaublich lebendig! Mehr noch als die Geschichte die sie letztlich erzählt, ist das für mich das Besondere das ihre Romane ausmacht. Die Intensität ihrer Beschreibungen. Die Charaktere und Orte, die sie erschafft. Natürlich sind auch die Geschichte und besonders ihr Hauptcharakter und Ich-Erzählers Theo sehr interessant: Zufällig und fernab von ihrer normalen Routine ist Theo mit seiner Mutter genau an dem Tag im Museum, an dem dort eine Bombe hochgeht. Seine Mutter überlebt den Anschlag nicht, doch Theo bleibt fast unverletzt. Trauer, Einsamkeit, Entwurzelung und Schuldgefühle machen dem 13-jährigen schwer zu schaffen. Und dann ist da noch die permanente Sorge um dieses Bild, das er eigentlich gar nicht besitzen dürfte... Ich habe Theo unglaublich gerne begleitet. Ich habe mit ihm gelitten, gehofft und geträumt. Als Jugendlichen mochte ich ihn zwar fast ein bisschen lieber, als als Erwachsenen, dafür waren die Frauen in seinem Erwachsenenleben sehr interessant. Die immer wiederkehrenden Ausflügen in die Kunstwelt und die Welt antiker Möbel haben mir sehr gefallen. Auch Tartts Sprache mag ich unheimlich gerne. Ausschweifend, aber klar und sachlich. Klug, teilweise sehr poetisch und bildhaft. „In vorwurfsloser Stille vergrub er sich in seiner Arbeit, bog Furniere über Wasserdampf, drechselte Tischbeine, und seine zufriedene Versunkenheit stieg aus seiner Werkstatt nach oben und breitete sich im Haus aus wie die Wärme eines Holzofens im Winter.“ S. 523 Ich hätte mich vergraben können, in dieser Sprache, diesen Sätzen, diesem Gefühl! Das Einzige, was ich bei Donna Tartt nicht richtig rund finde, sind die Enden. Da sind diese großartigen Geschichten – bei Eine geheime Geschichte ging es mir nämlich ähnlich – und gegen Ende laufen sie einfach so aus. Es plätschert ein bisschen vor sich hin. Es wird alles Nötige zu Ende erzählt und ein wenig reflektiert, aber für mich will es in dieser Form nicht richtig zu dieser bisher speziellen und aufwühlenden Geschichte passen. Das Schlimme ist: Ich wüsste nicht, wie man es besser machen könnte. Das Ende ist logisch, verständlich, realistisch. Aber mir fast schon zu banal, zu reflektiert. Dabei habe ich mir auf den letzten Seiten sogar die meisten Zitate markiert. Dieses schwammige Etwas ist aber tatsächlich das einzige kleine bisschen, das ich am Buch zu kritisieren habe. Insgesamt hat mir Der Distelfink ausgesprochen gut gefallen. Theo ist ein großartiger ambivalenter Charakter und auch die anderen Figuren sind sehr gelungen und sehr einprägsam. Zwischendurch war ich regelrecht verliebt beim lesen. Ich wollte mir das Buch aufheben, so lange es geht. Dann wollte ich es wieder nicht weglegen, weil mich die Geschichte so gefangen genommen hat. Für mich hatte Der Distelfink also ein etwas unpassendes Ende, aber den Weg zu diesem Ende habe ich geliebt! Wer Tartts Schreibstil kennt und mag, wird auch von diesem Buch begeistert sein. Wer ausschweifende Geschichten und ausgefeilte Charaktere mag und wer gerne viel Zeit in und mit einem Roman verbringt, der sollte hier auf jeden Fall zuschlagen!

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    • 5
  • Unheilvolles Gemälde

    Der Distelfink

    serendipity3012

    29. October 2017 um 09:39

    Unheilvolles Gemälde Donna Tartts preisgekrönten Roman „Der Distelfink“ aus dem Jahr 2013 hat inzwischen wahrscheinlich fast jeder gelesen, der sich mit zeitgenössischer Literatur beschäftigt. Obwohl ihr Erstling „Die geheime Geschichte“ der einzige Roman ist, den ich überhaupt mehr als zweimal gelesen habe, habe ich ihren zuletzt veröffentlichten Roman erst jetzt in Angriff genommen. Und der Umfang immerhin lässt erst einmal stocken: Das Werk umfasst mehr als 1000 Seiten.Alles dreht sich um Theo Decker und seine Lebensgeschichte. Mit 13 verliert er durch einen Anschlag bei einem Museumsbesuch seine Mutter (auf dem Buchrücken wird das Geschehen als „Unglück“ betitelt, eine Bezeichnung, die eigentlich etwas irreführend ist). Sein Vater hat die Familie schon vor längerer Zeit verlassen, Theo lebte mit seiner Mutter allein. Sein Leben ändert sich von Grund auf. Die restlichen Jahre bis zu seiner Volljährigkeit lebt Theo an verschiedenen Orten, nirgends scheint er richtig hinzugehören, zu seinen Großeltern hat er lange keinen Kontakt gehabt und mit seinem Vater verbinden ihn eher gemischte Erinnerungen. So kommt Theo lange nicht zur Ruhe, fühlt sich oft allein und nirgends wirklich heimisch. Als er letztlich doch von seinem Vater und seiner Lebensgefährtin Xandra aufgenommen wird, lernt er schließlich Boris kennen. Sie werden Freunde, schwänzen gemeinsam die Schule und machen erste Erfahrungen mit Drogen und Alkohol. Theo selbst erzählt dem Leser seine Geschichte in der Rückschau als junger Erwachsener. Schon ganz zu Beginn deutet er an, dass er in Schwierigkeiten steckt, offenbar ist er auf die schiefe Bahn geraten. Das hängt auch mit dem Gemälde zusammen, das dem Roman seinen Titel gibt: Es war Der Distelfink, den Theo im Chaos des Anschlags aus dem Museum mitnahm, ein wertvolles Bild, das er eigentlich immer zurückgeben wollte, bis er irgendwann überzeugt war, dass es zu spät dafür war. Dieses Bild wird mit der Zeit mehr und mehr zur Belastung für Theo. Natürlich gibt es in dem umfangreichen Roman noch einiges mehr, auf das ich unmöglich hier eingehen kann. Und auf 1000 Seiten kommt es fast zwangsläufig zu einigen Längen: Man hätte den Roman sicherlich straffen können, einige Abschnitte empfand ich als zu ausufernd und etwas mühsam, wobei das sicher auch mit der jeweiligen Thematik zusammenhängt und eine persönliche Einschätzung ist. Insgesamt liest sich Tartts Geschichte sehr gut, sie erzählt sie souverän, wenn auch Einiges vielleicht ein wenig vorhersehbar ist oder so wirkt, als habe es eben einfach in den Roman hinein gemusst, weil es eben dazugehört. So wagt der Roman womöglich weniger, als möglich gewesen wäre und kommt ein Stück weit konventionell daher, aber gestört hat mich das nicht. Tartt schafft es, zu vermitteln, wie aus einem recht behüteten Kind, das zwar ohne Vater und ohne materielle Extravaganzen, dafür aber mit einer warmherzigen Mutter aufwuchs, durch einen Schicksalsschlag ein verwirrter, verirrter Jugendlicher und dadurch ein gänzlich orientierungsloser Erwachsener wird, der mit seinem Los sehr hadert. Und der dabei auch jene, die ihm stets wohlgesonnen waren, die ihm halfen und zu so etwas wie eine Ersatzfamilie wurden, vor den Kopf stößt und auch noch zu verlieren droht. Das Gemälde wird dabei zum Symbol: Wie ein Fluch lastet es mehr und mehr auf Theos Schultern, als müsse er sich davon befreien, um frei werden zu können. Theo bewegt sich dabei stets nah an der Grenze: Wird er irgendwann ganz abrutschen, seinem eigenen Ideal von einem guten Menschen endgültig nicht entsprechen können? Oder wird er doch irgendwie die Kurve kriegen?Sollte es also noch jemanden geben, der „Der Distelfink“ noch nicht gelesen hat, so sei ihm der Roman hiermit empfohlen. „Der Distelfink“ ist gute Unterhaltung, konzentriert sich ganz auf seine Hauptfigur und lässt diese in ehrlicher und offener Weise ihr Leben beschreiben und zu verstehen versuchen. Sprachlich durchaus überzeugend, gut konzipiert, ein Schmöker für die langen Abende, die jetzt bald wieder kommen werden.

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  • Distelfink - langweilig und nicht überzeugend

    Der Distelfink

    abetterway

    11. October 2017 um 08:08

    Inhalt:"Als Theo Decker dreizehn Jahre alt ist, verliert er seine Mutter durch ein tragisches Unglück. Er versinkt in tiefer Trauer. Auch das Gemälde, das verbotenerweise in seinem Besitz ist und ihn an seine Mutter erinnert, kann ihm keinen Trost spenden. Ganz im Gegenteil: Mit jedem Jahr, das vergeht, kommt er immer weiter von seinem Weg ab und droht, in kriminelle Kreise abzurutschen. Es scheint geradezu, als würde ihn das Gemälde, das ihn auf merkwürdige Weise fasziniert, in eine Welt der Lügen und falschen Entscheidungen ziehen, in einen Sog, der ihn unaufhaltsam mit sich reißt .."Meinung:Das Cover ist okay. Der Schreibstil ist zäh und reißt einen Leser nicht unbedingt mit. Theos Geschichte ist traurig aber mann hätte die Geschichte sicher auch auf die hälfte der Seiten zusammenfassen können ohne das man sich durch das Buch fast "quälen" muss. Zudem kommt auch noch das Theo nicht gerade sympatisch rüber kommt, sodass der Leser gezwungen ist sich mit einem Charakter auseinanderzusetzten (über das ganze Buch hinweg) der einem nicht sympatisch ist. Die anderen Charaktere sind ziemlich flach dargsetellt, hier fehlt es an Tiefe. Somit kann ich diesem Buch nicht wirklich viel abgewinnen. Fazit:Der Fazit dieses Buch ist leider das es langweilig und fantasielos ist. 1000 Seiten für die man sehr viel überwindung braucht diese zu lesen - ich muss gestehen teilweise habe ich nur quergelesen, da die Handlung absehbar und langatmig war.

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  • Donna Tartt | DER DISTELFINK

    Der Distelfink

    Bookster_HRO

    26. September 2017 um 09:22

    INHALT: Theo Decker ist 13 als er seine Mutter verliert. Die beiden waren gerade im Metropolitan Museum of Arts als eine gewaltige Explosion hunderte Menschen in den Tod reißt. Theo ist einer der wenigen Überlebenden. Auf der Suche nach einem Ausweg aus dem zerstörten Museum nimmt er das Gemälde mit, von dem seine Mutter, die jetzt irgendwo unter Schutt und Asche liegt, zuletzt so geschwärmt hat: den titelgebenden „Distelfink“. Dieses kleine aber sehr wertvolle Gemälde ist von da an Theos heiligster Besitz und seine einzige Erinnerung an ein schönes Leben, denn von da an geht es für ihn steil bergab. Pflegefamilie in New York, Umzug nach Las Vegas zu seinem alkohol- und spielsüchtigen Vater, eine fragwürdige Freundschaft zu Boris, einem wilden russischen Jugendlichen, der Theo in die Abgründe von Drogen und Kriminalität zieht. Theo gerät zunehmend auf die schiefe Bahn und auch als Erwachsener kommt er nicht aus den Betrügereien und Exzessen heraus. Bis er bei einem internationalen Deal seine Grenzen übertritt und dabei fast zugrunde geht. FORM: Donna Tartt schreibt gekonnt und ungekünstelt. Das erste Drittel gibt ein gutes Tempo vor; die Figuren sind toll beschrieben und machen Lust auf mehr. Der Mittelteil zieht dann sich ein wenig in die Länge, da brauchte ich ein paar Mal einen etwas längeren Atem. Der Schluss dagegen ist mit vielen Wendungen wieder sehr unterhaltsam und auch literarisch läuft Tartt hier erst richtig zu Höchstform auf. Die letzten 100 Seiten (Theo im Fieber- und Verfolgungswahn) sind so ziemlich das Beste, was ich seit langem gelesen habe. Dafür gab’s dies Jahr dann auch völlig verdient den Pulitzer Prize for Fiction. FAZIT: Von der Länge nicht abschrecken lassen, durchhalten lohnt sich – fünf Sterne. *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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  • Eine große Geschichte

    Der Distelfink

    Duffy

    20. February 2017 um 10:33

    Wenn man einen Bestseller erst dann liest, wenn er aus den dazu gehörigen Listen verschwunden ist, geht man sicher etwas unvoreingenommener ans Werk. So ging es dem Rezensenten mit diesem Buch. Das ist die Geschichte des Theo Decker, der bei einem Anschlag auf ein Museum seine Mutter verlor und dessen Leben fortan von diesem Verlust und von einem wertvollen Gemälde, das er aus dem zerstörten Museum mitgenommen und das ihn verzaubert hat, bestimmt wird. Donna Tartt versteht es meisterhaft, das Leben des 13jährigen ab diesem Punkt zu schildern. Es mangelt nicht an dramatischen und teils sehr sensiblen Wendepunkten. Sie packt alles zusammen: Kunst, Drogen, Kriminalität, Freundschaft, Liebe und schnürt es zu einem monströsen 1000 Seiten-Paket. Natürlich ist bei diesem Umfang die Gefahr sehr groß, dass es zu viel des Guten ist. Auch bei der Autorin ist es die Wanderung auf einem schmalen Grat, den sie aber mit ihrer außergewöhnlich eindrücklichen Erzählkunst meistert. Schon in ihrem Debut war diese reiche und bildhafte Sprache und der leichte, aber dennoch anspruchsvolle Stil angenehm aufgefallen. Damit umschifft sie gefährliche Klippen der Länge und verwendet viel Raum auf die Transparenz ihrer Figuren und Spielorte. Dass es dann doch ab und zu ein wenig zu viel wird, sollte ihr nicht angelastet werden. Dann schon eher das Ende, das in einem fast philosophischen Exkurs dem Leser einige seiner eigenen Interpretationsmöglichkeiten nimmt. Aber auch hier lässt sie ihre Hauptfigur so manches erstaunliche Fazit ziehen, sodass man auch das nicht negativ hervorheben möchte. Dieses Buch ist auf eine Weise großartig und unbedingt empfehlenswert. Man versteht, dass die Autorin sechs, sieben Jahre braucht, um neues Material vorzulegen. Für den ganz großen Wurf (nicht kommerziell gesehen) fehlt etwas. Was, das muss der Leser für sich herausfinden. Man darf auf Weiteres gespannt sei, das nächste Buch könnte dann vielleicht wirklich ein Meisterwerk werden.

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  • Leserunde zu "Die rote Löwin" von Thomas Ziebula

    Die rote Löwin

    ThomasZ

    Liebe Leseratten und Leserättinen! Euch allen ein glückliches Jahr 2017! Buchmäßig fängt es ziemlich gut an, denn am 13. Januar erscheint mein neuer historischer Roman „Die Rote Löwin“. Heute lade ich Euch zu einer Leserunde mit mir und meinem Buch ein. Die Geschichte in wenigen Sätzen: Anno 1205. Nach dem Tod ihrer Eltern sind Rubina und ihr Bruder Waldemar auf sich allein gestellt. In Magdeburg geraten sie in die Fänge des machtgierigen Domdekans Laurenz. Der erkennt in Rubina – „Runja“ – die einmalige Gelegenheit, den Gelehrten Pirmin auszuschalten, seinen Rivalen um das Bischofsamt. Runja hat nämlich verblüffende Ähnlichkeit mit dessen verstorbener Frau. Mit ihrem Bruder als Druckmittel, zwingt Laurenz die junge Frau in den Orden der Vollstrecker, wo der Schwarze Abt Dagomar sie zur Mörderin ausbildet. Doch das Schicksal will es, dass Runja sich in Pirmin verliebt … Vorweg eine Warnung an alle besonders zart besaiteten unter Euch: „Die rote Löwin“ ist ein Thriller und es geht alles andere als friedlich und idyllisch zu in dieser Geschichte. Eine Leseprobe findet Ihr bei Amazon: https://www.amazon.de/Die-rote-L%C3%B6win-Historischer-Roman/dp/3404174763/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1483282238&sr=1-1&keywords=die+rote+l%C3%B6win#reader_3404174763 und demnächst auch auf meiner website http://www.thomas-ziebula.de/ Die Bewerbungsphase dauert bis zum 13. Januar. Mein großzügiger Verlag spendiert 25 Bücher. Ich wünsche mir Leserundenteilnehmer, die bereit sind, ihre Leseerfahrung mit der „roten Löwin“ aufzuschreiben und außer auf LB auch auf Amazon und anderen Plattformen als Rezension zu veröffentlichen. Ich grüße Euch herzlich und bin gespannt auf Eure Bewerbungen. Thomas Ziebula

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    • 400

    Floh

    03. February 2017 um 08:38
    ThomasZ schreibt Und dann wollt Ihr wissen, welche Stile ich gerne lese. Ich will nicht sagen, dass ich ein literarischer Allesfresser bin, aber in formaler Hinsicht schon. Ich liebe die epische Breite eines John ...

    Danke, Danke für die umfangreiche Antwort auf unsere neugierigen Fragen. "Diestelfink" MUSS ich auch unbedingt noch lesen. Ich höre so viel Gutes zum Buch und handwerk der Autorin. "Stoner" von ...

  • Ein besonderes Leseerlebnis

    Der Distelfink

    Walli_Gabs

    29. January 2017 um 15:56

    Was ein Buch! Beim Lesen habe ich sehr mitgefühlt und mitgefiebert, war auch mal genervt oder sogar verärgert – aber losgelassen hat es mich nicht. Heute Morgen habe ich es schließlich beendet und denke seitdem darüber nach, wie ich meinen Eindruck am besten in Worte fasse. Vielleicht fange ich mit den nüchternen Fakten an: „Der Distelfink“ beginnt mit einem Terroranschlag im Metropolitan Museum in New York, bei dem der 13-jährige Theo Decker seine alleinerziehende Mutter verliert. In den folgenden Tagen, Wochen, Jahren, beginnt für ihn eine Odyssee. Als Leser begleitet man ihn an seine verschiedenen Wohnorte, doch es dauert, bis er wieder irgendwo heimisch wird. Nicht nur seine Trauer droht ihn zu erdrücken, sondern auch sein großes Geheimnis: Er ist im Besitz eines verschollenen Meisterwerks; „Der Distelfink“ von Carel Fabritius. Als Leser begleitet man Theo ab dem Tag der Katastrophe bis ins Erwachsenenalter. Er und seine Freunde wachsen einem ans Herz; Donna Tartt entwickelt sehr komplexe Charaktere, die sich bald auch für den Leser wie alte Bekannte anfühlen. Und so leidet man mit Theo an seinem Unglück – und an seinen zunehmenden Alkohol- und Drogenexzessen, die für meinen Geschmack etwas zu ausführlich dargelegt wurden. Dagegen hatte ich das Gefühl, dass die Autorin durch zwei Zeitsprünge gerade die Passagen vermieden hat, in denen Theo wieder ansatzweise glücklich hätte sein können. Aber wäre dem Leser auf ein paar der 1022 Seiten nicht auch etwas Glück zu gönnen gewesen? Das sind meine beiden Hauptkritikpunkte an dem Roman, aber sie tun meiner 5 Sterne-Bewertung keinen Abbruch – irgendwie ist dieses Buch schon ein Meisterwerk. Sprachlich großartig geschrieben (nur an den „stachelbeergrauen Augen“ habe ich mich gestört), detailreich, tiefgründig, mit überraschenden Wendungen – „Der Distelfink“ hat mich in seinen Bann gezogen. Würde ich ihn verschenken? Ich weiß es nicht – er verlangt schon extra viel Zeit und Aufmerksamkeit. Würde ich ihn weiterempfehlen? Unbedingt.

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  • Großes Kino

    Der Distelfink

    cuisine

    19. September 2016 um 17:31

    Die Geschichte eines Jungen, der im zarten Jugendalter seine Mutter bei einem Bombenanschlag verliert und von da ab eine bewegte und bewegende Lebensgeschichte erfährt. Der umfangreiche Roman präsentiert verschiedene Lebensstationen, menschliche Begegnungen, die für den jungen Mann prägend sind. Dabei reist der Leser mit, durch unterschiedliche US-Staaten, durch unterschiedliche Milieus. Die Figurenzeichnung ist äußerst sorgsam vorgenommen und auch die schwachen, problematischen Figuren werden nicht demontiert, sondern in all ihrer Komplexität und Gefangenheit gezeigt. 'Der Disteslfink' ist ein Buch zu Eintauchen, zum Miterleben ohne ins Sentimentale oder Kitschige abzugleiten.

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  • Preisgekrönter Roman - aber auch verdient?

    Der Distelfink

    Benne_

    27. August 2016 um 17:01

    Das Gemälde "Der Distelfink", welches den dreizehnjährigen Theo Decker nach einem Anschlag, bei dem seine Mutter stirbt, in die Hände fällt, wird sein ganzes Leben verändern. Seine Mutter existiert nicht mehr, sein Vater ist schon vor langer Zeit abgehauen; Theo weiß nicht, wie er Beziehungen zu seinen Mitmenschen aufbauen soll, aber das Gemälde schickt ihn auf seinen eigenen, gefährlichen Weg. Was mich an diesem Roman faszinierte und zum Kauf veranlasste war tatsächlich der Klappentext, der mir ein Buch vorstellte, dass von einer unfassbaren Idee, Geheimnissen und Spannung lebt. Dieser 1022 Seiten lange Wälzer zeichnet sich durch eine Vielschichtigkeit aus, die sonst nur wenige andere Romane enthalten. Theo entdeckt einige Orte, lernt einen Haufen - nicht immer sympathische - Menschen kennen und über Jahre hinweg entwickelt sich sein Leben immer in verschiedene Richtungen, von denen man vor kurzer Zeit nicht einmal glaubte, dass sie im Rahmen des Möglichen seien. Eine weitere faszinierende Eigenschaft von "Der Distelfink" ist die Wortgewandheit der Autorin. Donna Tartt ist dafür bekannt, sich mehrere Jahre Zeit zu lassen, um dann ein weiteres Werk zu veröffentlichen, welches ins kleinste Detail ausgearbeitet ist. Auch hier merkt man, dass eine Menge Arbeit drinsteckt, die zu würdigen ist - vor allem, weil sie die Geschichte um Theo bereichert und das Lesen zu einem Abenteuer macht (was für mich immer das Anzeichen eines guten Buchs ist). "Aber manchmal, ganz unerwartet, brandete der Schmerz in Wellen über mich hinweg, die mir den Atem verschlugen, und wenn sie zurückwichen, schaute ich unversehens hinaus auf ein salzfeuchtes Wrack, beleuchtet von einem Licht so hell, so herzversehrt und leer, dass es schwerfiel, mich daran zu erinnern, dass die Welt jemals etwas anderes als tot gewesen war." Trotzdem kam es mir oft so vor, als würde Tartt einige Passagen nur hinzufügen, um über die 1000 Seiten-Grenze zu gelangen. Damit stehe ich wahrscheinlich sehr alleine, da sowohl die Kritiker, als auch das breite Publikum der Leser sich noch mehr Seiten wünschen. Meiner Meinung nach kann man sogar mehrere Seiten entfernen, die nichts an der fortführenden Handlung verändern würden. Leider war die Story zwischendurch langweilig und etwas langgezogen. Das Gemälde, das – wie ich zuvor dachte – im Fokus des Buchs stehen würde, tauchte über Längen des Buchs überhaupt nicht auf. Dies war eher irritierend als enttäuschend, weil der Roman trotzdem lehrreich und unterhaltend war, er endete sogar in einer Philosophie über den Sinn des Lebens. Zusammenfassend kann man sagen, dass „Der Distelfink“ den Pulitzer Preis in der Kategoie Belletristik und die zutiefst positive Kritik verdient, es ist vielschichtig, erzählt eine berührende und spannende Geschichte und vor allem macht es Spaß diesen Roman zu lesen. Für Kunstliebhaber, Liebhaber von dicken Wälzern und detailverliebte Leser ist er überaus geeignet, dennoch greift auch ein 08/15 Leser wie ich mit „Der Distelfink“ zu einem unterhaltsamen Buch, das auch die Zeit danach noch zum Denken anregt.

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  • Das vermisste Königreich

    Der Distelfink

    ParadiseLost

    22. July 2016 um 00:36

    "Alles hätte sich zum Besseren gewendet, wenn sie am Leben geblieben wäre. Aber sie starb, als ich klein war, und obwohl ich an allem, was mir seitdem passiert ist, zu hundert Prozent selbst schuld bin, verlor ich doch mit ihr den Blick für jede Art von Orientierungspunkt, der mir den Weg zu einem glücklicheren Ort hätte zeigen können, hinein in ein erfüllteres oder zuträglicheres Leben. Ihr Tod also der Grenzstein. Vorher und Nachher." Inhalt: Theodore Decker ist 13 Jahre alt, als er zusammen mit seiner Mutter bei einem Besuch des New Yorker Metropolitan Museum of Art Opfer eines Bombenanschlags wird. Von einem schwerverletzten älteren Mann namens Blackwell wird Theo gedrängt, das 1654 entstandene Gemälde „Der Distelfink“ von Carel-Farbritius aus dem Museum zu stehlen. Theo kann sich zwar mit samt dem Kunstwerk nach draußen retten, doch seine Mutter Audrey überlebt den Anschlag nicht. Und mit genau dieser Katastrophe beginnt Theos Odyssee. 14 Jahre begleitet man den halbwüchsigen New Yorker. Man lernt ein Kind kennen, das nach seinem Platz in einer Welt sucht, die es nicht mehr versteht, und einen Erwachsenen, der ein Leben lebt, das er nur als Katastrophe begreifen kann. Theo schließt Freundschaft fürs Leben, findet das große Drama der großen Liebe, Zuflucht und im Distelfink seinen Anteil an der Unsterblichkeit. Er erlebt Verlust, Verdrängung, Exzess, Einsamkeit, Zugehörigkeit und Trauer. Er lernt Freiheit und Gefangenschaft kennen und die Schöpfer und Statisten ihres eigenen Unglücks. Denn wen Theo auf seinem Weg hin zum Erwachsenwerden auch trifft, gebrochen ist jeder. Meinung: Die Autorin hat einen tiefgründigen Roman konstruiert, der sowohl als düster-melancholisches Gesellschaftsportrait als auch als ein sehr lebensbejahender Epos interpretiert werden kann. Besonders Theos post-traumatische Weltsicht, die oft völlig schwarz, ab und zu grau und selten kunterbunt ist, beeindruckt und betrifft. Die einzigartige Stilistik Tartts, ihre Charakterstudien, ihr Herz für Details und Unverblümtheit machen den Distelfink zu einem hervorragenden Coming-of-Age Roman, den man sicher nicht so schnell vergisst.

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  • "Pst, du da. ... ja, du."

    Der Distelfink

    RawQ

    09. July 2016 um 15:04

    Was für ein Roman! Während ich mich seit einigen Jahren frage, was gutes Schreiben ausmacht, wie es klingt und sich anfühlt, las ich eine Menge von gut geschriebenen Geschichten, aber nichts, was mich bisher nun völlig in Ehrfurcht erstarren lies. In Der Distelfink allerdings handelt es sich um einen konstanten Strom von auf den Punkt gebrachter Adjektive und zur Perspektive passender Metaphern, sodass Donna nur den Boden berührt, um für eine Richtungsänderung Schwung zu holen. Die Beats in den Dialogen sind hervorragend platziert, vielleicht hier und da etwas zu lang. Einige meinen, dass der Roman zu langatmig ist und ich würde an einigen Stellen zustimmen, aber am Ende begann ich darüber nachzugrübeln. Wäre es die gleiche Geschichte, dieselbe Verbundenheit und Nähe zu den Charakteren, wenn sie kürzer wäre? Sicher, hier und da könnte man ungeduldig werden, aber, und das wäre meine Schlussfolgerung: Der Job eines Autors ist es nicht nett zu sein, einen Strom von unterhaltsamen Wörtern zu produzieren, nicht einmal für immer währende Spannung und Aufregung zu sorgen. Der Job eines Autors ist es eine Geschichte zu erzählen! Und der Rest mag dann folgen – oder eben nicht. Wie beschreibt Donna es so schön: »Aus diesen Gründen liebt niemand ein Kunstwerk. Es ist ein heimliches Wispern aus einer schmalen Gasse. Pst, du da. Hey, Junge. Ja, du.« Warum dann nur 4 Sterne? Wegen dem langen Monolog am Ende, der versucht das Buch selbst zu erklären. Obwohl es gute Sätze gibt (siehe oben), ist unnötig und gar schmerzhaft lang. Ich wünschte, sie hätte den Drang alles erklären zu müssen widerstanden (wo das Fazit des Romans sowieso schon am Anfang steht). Ungeachtet dessen, für jeden der interessiert ist zu erfahren, wie es sich anfühlt Wörter zu lesen, die von einem Meister (geschlechtsneutral) platziert wurden, kommt an diesen Roman nicht vorbei.

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  • Gut - besser - Distelfink

    Der Distelfink

    Amilyn

    07. July 2016 um 22:26

    Als Theo Decker 13 Jahre alt ist, verliert er seine Mutter bei einem Bombenanschlag auf ein Museum. Hier haben sie sich ihr Lieblingsgemälde angesehen: Der Distelfink. Im Chaos des Anschlags steckt Theo das kleine Bild kurzerhand ein. Es wird ihn auf eine lange Reise begleiten, ein Auf und Ab, bei dem es beide nicht leicht haben.Was kann ich zu diesem wunderbaren Buch sagen? Es ist nicht einmal leicht, eine grobe Zusammenfassung zu schreiben, weil so viel in den 1.022 Seiten dieser Geschichte passiert. Zunächst einmal: dieses Buch ist kein Thriller über einen Terroranschlag oder über Kunstraub. Es geht nicht darum, den Tod von Theos Mutter und den anderen Menschen aufzuklären, die in dem Museum gestorben sind. Es ist einfach nur die Geschichte von einem Jungen, der den Halt in seinem Leben verliert.Donna Tartt kann etwas ganz besonderes: sie kann Spannung erzeugen, ohne eine dunkle Gasse zu bemühen, einfach, indem sie schreibt, wie Theo einen Telefonanruf tätigt. Sie kann in einer Szene so viel Gefühl rüberbringen, so viel Sehnsucht und so viel Verlangen wie es manch anderer in einem ganzen Roman nicht schafft. Sie schafft es, dass man nach zwei, drei Sätzen, in denen sie Theos Freund an der neuen Schule zum ersten Mal auftauchen lässt, weiß: dieser Junge ist nicht gut für ihn. Trotzdem ist er einem sympathisch.Man begleitet Theo Decker ca. 15 Jahre lang. Es gibt viel viel Handlung. Es gibt viele kleine Szenen und viele große. Man fühlt sich beim Lesen mal unwohl, mal traurig, mal zerreißt es einen vor Spannung, obwohl im Grunde kaum etwas passiert. Man leidet mit und will den Jungen, später den jungen Mann, bei der Hand nehmen und ihm den richtigen Weg zeigen. Das alles kann Donna Tartt, weil sie eine gigantische Autorin ist.Das letzte Kapitel ist mir zwar ein klein bisschen zu philosophisch gewesen, aber auch das war einfach um Längen besser als so manch anderes.Fazit: Ich wollte einfach immer weiterlesen. Der Distelfink ist das beste Buch, das ich seit langem gelesen habe und hat den Pulitzerpreis, den es 2014 erhalten hat, meiner Meinung nach vollkommen zu recht bekommen. Von mir gibt es selbstverständlich 5*****, und das ist noch zu wenig.

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  • Distelfink - Traum und Trauma

    Der Distelfink

    itwt69

    In diesem vielschichtigen Buch kennt das Drama des Theo Decker kaum Grenzen: der Vater verschwindet, die Mutter kommt bei einem gemeinsamen Besuch des Museums durch einen Bombenanschlag ums Leben. Nach nur 13 Jahren scheint sein Leben zerstört. Doch in dem Raum bleiben "Der Distelfink" und er nahezu unversehrt. Er nimmt ihn mit sich und das Unheil nimmt seinen Lauf. Ein Leben voller Drogen und ständiger Sorge um das Kunstwerk: Wird Theo das Trauma verarbeiten und verkraften können? Eine mitreißende Achterbahnfahrt und tiefe Einblicke in die Seele eines traumatisierten Menschen aber auch in die der Kunst. Jedoch ziemlich harter Tobak!

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  • Leben ist Katastrophe !?

    Der Distelfink

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Auf der ersten Seite der mir vorliegenden Ausgabe schaut mich eine ernste und zugeknöpfte Frau an. (Ich bitte Frau Tartt um Verzeihung). "Wenn die nächsten 1000 Seiten so ernst sind wie dieses Bild", denke ich mir, " ... dann wird das ja ein gutes Stück Arbeit!" Meine überstürzte Annahme revidierte sich schnell nach den ersten 50 Seiten. Der Schreibstil flüssig, die Protagonisten nicht gestellt, das Setting glaubwürdig und nachvollziehbar. Ab dem Moment hatte ich wenig Lust, das Buch die nächsten 950 Seiten aufwärts aus der Hand zu legen. " ..., kurzfristige Langeweile, langfristiger Schmerz, vorübergehende Panik, dauerhafte Verzweiflung, und alles schlug gleichzeitig zu, loderte auf in einem aschgrauen trostlosen Licht ... " Aber Schritt für Schritt, wir wollen ja einem gewissen Bedürfnis nach Aufklärung nachkommen: Der Distelfink erzählt die Geschichte des 13 Jahre alten Theodore Decker, der mit seiner Mutter in New York lebt. Bei einem tragischen Unglück verliert er seine Mutter. Die Jahre, die für Theo folgen, sind ein Kampf gegen die eigenen Emotionen, gegen seine Handlungsmotive und moralischen Vorstellungen. Es artet aus, es beruhigt sich, es wird schwer und hoffnungslos und doch gibt es Lichtblicke, die das Leben Theos erträglicher machen. Immer folgt ihm dabei das Gemälde "Der Distelfink", welches sich durch die genannte Tragödie (illegal) in seinem Besitz befindet und eine untrennbare Brücke zur Vergangenheit schlägt. Das Motiv des Distelfinks, es wird den Leser fortan begleiten. Mal mehr, mal weniger, aber immer mit konkretem Bezug zur Storyline. Das alles auf mehr als 1000 Seiten GUT und spannend zu verarbeiten, ist ein großer Verdienst von Donna Tartt! Ihr einfacher, schnörkelloser Schreibstil trägt die Story in großen Teilen. Ihre einfühlsame Charakterzeichnung des Hauptprotagonisten Theo, seine innige Beziehung zur Mutter, dies alles hat ihn mir auf Anhieb sympathisch gemacht. Auch andere Figuren, die innerhalb der Geschichte auftauchen, schließt man ins Herz! (Ein besonderes Augenmerk meinerseits liegt hier auf Hobie, gerne nehme ich Anmerkungen zu dieser Entscheidung entgegen). Der Roman ist ausgesprochen vielseitig, er beschreibt nicht nur die Geschichte eines Jungen im Laufe der Jahre als eine Art Entwicklungsroman, sondern er verdichtet sich bis zum Ende immer mehr und läuft auf einen spannenden und aufregenden Höhepunkt zu, der fast schon einem Kriminalroman gleicht. Der Reichtum an Facetten, er ist es, der mich auch so überzeugt hat. Ich war traurig, ich war gefasst. Ich war begeistert und enttäuscht, sauer, wütend und wollte Theo schütteln, bis er zur Vernunft kommt. Kurz: Der Facettenreichtum hat sich auf mich übertragen. Es gibt wohl etwas, dass man nicht über ein Buch sagen sollte, wenn man ihm Leser wünscht. Darunter wahrscheinlich auch, dass es sich um ein tieftrauriges Buch handelt. Das Thema Verlust und das fortwährende Motiv von schlimmen Wendungen des Schicksals die im Unheil oder in der Katastrophe enden, alles das mag Grund genug sein, dem Roman ein schlechtes Urteil zu geben, wenn man harmoniebedürftig ist. Aber hey, das Leben ist in der Breite nun einmal keine leichte Sache für die meisten, das Schicksal schlägt unwillkürlich zu und man hat das Gefühl, man rennt dem Leben eher hinterher. Für mich ist es dabei eben auch die Hoffnung auf Einsicht des Protagonisten im Verlauf der Lektüre und sein Versuch der Besserung, seine inneren Monologe und seine dauernde Dualität gegenüber der ihn umgebenden Umwelt, die mir eines bestätigen: Donna Tartt hat eines wunderbar heraus: Storytelling!!! Wahrhaftig gezeichnete Figuren, schwere Stimmung, bei der man nicht einmal das Gefühl hat, das Buch weglegen zu müssen UND die Zeichnung der Entwicklung eines Jungen, der vom Schicksal gebeutelt ist. Frau Tartt, der Pulitzer ging zu Recht an Sie!

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