Donna Tartt Die geheime Geschichte

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Inhaltsangabe zu „Die geheime Geschichte“ von Donna Tartt

Richard Papen stammt aus einfachen Verhältnissen. Als er aufgrund eines Stipendiums das College besuchen kann, ist er gleich fasziniert von der ihm fremden Welt. Besonders zieht ihn eine Gruppe junger Studenten in den Bann, mit denen er nicht nur Griechisch lernt, sondern auch ausgelassen feiert. Doch bald spürt er, dass unter der Oberfläche unerschütterlicher Freundschaft Spannungen lauern und dass ein furchtbares Geheimnis seine Freunde belastet – ein Geheimnis, das auch ihn mehr und mehr in seinen dunklen, mörderischen Sog zieht.

Auf höchstem Niveau erzählt - spannend, verstörend, intelligent und mit enormer Sogwirkung!

— Lyke

Ein wahnsinning atmosphärischer Roman mit einer sehr gut erzählten Geschichte.

— libreevet

Mein neues Lieblingsbuch, ich möchte es immer und immer und immer wieder lesen!!

— Franzis2110

Eine fesselnde Geschichte, unglaublich facettenreiche Charaktere und ein großartiger Schreibstil

— ricysreadingcorner

Hat mir sehr gut gefallen!

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte eilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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  • Unbedingt lesen!

    Die geheime Geschichte

    ricysreadingcorner

    27. August 2017 um 19:40

    Richard Papen, der aus einfachen Verhältnissen stammt, kommt nach seinem abgebrochenen Medizinstudium aus dem sonnigen, aber für ihn unglaublich reizlosen Kalifornien durch ein Stipendium neu an das Hampden College in Vermont. Sofort fühlt er sich zu einer Gruppe Studenten hingezogen, die scheinbar irgendwie abgekapselt vom Rest der Studierenden bei dem als sehr sonderbar bekannten Professor Julian Marrow Altgriechisch lernen. Sie sind augenscheinlich engste Freunde, trinken gerne einen über den Durst und wirken dabei dennoch ganz anders als alle anderen Studenten: reich, gebildet und …sonderbar. Von den anderen Studenten werden sie als unnahbar, ja fast arrogant wahrgenommen und bleiben stets unter sich. Richard wird, dadurch, dass er sich entschließt Griechisch als Hauptfach zu wählen, schnell ein Teil dieser Gruppe und merkt aber bald, dass nicht alles so ist wie es scheint. Denn seine Freunde haben ein dunkles Geheimnis, dass die Freundschaft unweigerlich auf die Probe stellt und bald zu Spannungen führt. Richard, weiterhin geblendet von seinem neuen Leben, wird, ohne sich dessen richtig bewusst zu sein, immer mehr in diese mörderischen Abgründe hineingezogen.Meine MeinungUff, wieder so ein 600 Seiten-Brocken! …Das habe ich gedacht, bevor ich dieses Buch angefangen hatte. Abgeschreckt von diesem Umfang musste der Roman lange auf meinem SuB warten und noch viel länger auf meiner Wunschliste. Doch nachdem ich die ersten Seiten gelesen hatte, war diese Sorge vergessen. Kein einziges Mal habe ich die Länge des Buches gespürt. Im Gegenteil…am Ende hätte ich mir gewünscht dass es noch einige hundert Seiten weitergehen könnte. So sehr habe ich mich in der Umgebung verloren, so sehr sind mir die Charaktere (obwohl sie schreckliche Dinge getan haben und deshalb natürlich zwischenzeitlich alles andere als sympathisch sind) ans Herz gewachsen, weil man so viel mit ihnen erlebt und einfach wissen möchte wie es weitergeht. Zudem hatte der Roman -obwohl man weiß, was passiert- diese mysteriöse Spannung. Man analysiert als Leser alles schon auf das Bevorstehende hin, versucht Zeichen zu entdecken usw.Bereits zu Beginn des Romans erfahren wir was geschehen ist: Richard und seine Freunde haben den sechsten im Bunde, genannt "Bunny" ermordet.Schon auf der ersten Seite ahnt man jedoch, dass es vielmehr darum geht, wie die Charaktere mit diesem Verbrechen, der Schuld und der Angst umgehen.Das Buch ist in zwei Teile unterteilt. Im ersten Teil schildert Richard als Ich-Erzähler, die Ereignisse, die zu der Tat geführt haben. Im zweiten Teil widmet er sich dann den darauffolgenden Geschehnissen, der Veränderung der Charaktere durch die Angst und Schuldgefühle und dem langsamen Zerfall der Freundschaft, die unter dieser Last zu zerbrechen droht. Es ist also ein Roman über ein grausames Verbrechen, aber noch viel mehr als das. Es beleuchtet die menschliche Psyche, das Verhalten, zu dem Menschen fähig sind, wenn sie nur genug unter Druck gesetzt werden.Obwohl man als Leser weiß, was die Charaktere getan haben, konnte ich dennoch nicht anders, als mit den Charakteren mitzufühlen. Obwohl man weiß, worauf alles hinausläuft, ist die Geschichte unglaublich spannend.Für einen Krimi oder Thriller wäre die Story nichts Außergewöhnliches…Das Besondere ist eher, wie diese Idee umgesetzt ist. Mit tollen, unglaublich, facettenreichen Charakteren und einem nachdenklichen Protagonisten, der dem Leser aus der Ich-Perspektive diese dramatische Geschichte aus seiner Vergangenheit erzählt, als würde er nach einem Gläschen zu viel einem Kumpel am Lagerfeuer von seiner ersten großen Liebe, die leider schlecht gelaufen ist, die er einerseits bereut, aber auch nie wirklich hinter sich lassen kann, berichten. Es ist fast schon eher eine Charakterstudie (von gleich mehreren Charakteren) als ein normaler Kriminalroman.Ich hatte das Gefühl, dass der Protagonist mit einem liebevollen Vermissen an diese Zeit, die so viel Schlechtes mit sich brachte, zurückdenkt. Und das fand ich sehr faszinierend.Im Buch werden so viele Facetten der einzelnen Charaktere beleuchtet und trotzdem scheint man sie, wie der Protagonist selbst erkennen muss, dennoch nicht richtig zu kennen. Diese Erkenntnis des Protagonisten macht die Charaktere meiner Meinung nach unglaublich authentisch.Neben den tollen Charakteren, trug auch die interessante, ja fast nostalgische, rückblickende Erzählperspektive und der wunderbare Schreibstil zu dem besonderen Leseerlebnis bei. Ja der Schreibstil…ich wüsste ganz ehrlich nicht, wann ich einmal etwas Vergleichbares gelesen hätte. Es ist auf jeden Fall kein einfacher Schreibstil. Die Autorin benutzt eine unglaublich bildhafte Sprache, lange Sätze und ausgefallene Wörter (ich bin sehr froh, dass ich mich hier für die deutsche Übersetzung entschieden habe!). Solche detaillierten Beschreibungen führen bei mir sonst oft dazu, dass ich ganze Passagen am liebsten Überfliegen würde. Hier nicht. Ich wollte alles genau aufsaugen, verstehen, mehr wissen. Die schöne bildliche Sprache hat eine so eindringliche Atmosphäre heraufbeschworen, dass man selbst wie der Protagonist auch, von diesem Ort und den Menschen in ihren Bann gezogen wurde und weshalb es mir auch umso schwerer fiel, am Ende die letzte Seite umzuschlagen.Für den Schreibstil würde ich eigentlich ebenfalls gerne 6 Sterne geben, weil ich selten so etwas Schönes, Flüssiges und dennoch Anspruchsvolles gelesen habe.Ein einziger kleiner Kritikpunkt sind jedoch die vielen nicht übersetzten französischen, lateinischen und griechischen Aussagen, die ja offenbar bedeutsam sein müssen, sonst wären sie ja nicht dementsprechend hervorgehoben. Ich hatte dadurch das unschöne Gefühl, um noch mehr tolle, geistreiche Bilder, Andeutungen und bedeutsame Aussagen gebracht worden zu sein. Zur Aussage lässt sich noch anmerken, dass es eigentlich jedem klar sein sollte, dass das, was sie getan haben Konsequenzen hat und zwar nicht nur strafrechtliche sondern auch persönliche „innere“ Folgen, die einen für immer zerstören können. Zudem sehen die Charaktere das Verbrechen weiterhin als Notwendigkeit an und erfahren außer den zerstörersichen Schuldgefühlen keine Strafe. Die Tat wird jedoch andererseits keineswegs verherrlicht. Wir werden als Leser Zeuge, wie die Charaktere daran zerbrechen und was sie tun, schockiert ohne Zweifel!Für mich brauchte diese Geschichte jedoch auch keinen „moralischen Zeigefinger“. Jedem ist klar, dass es moralisch falsch war was sie getan haben. Das weiß der Leser ebenso gut wie die Charaktere. Darüber braucht man kein Buch zu schreiben. Aber darauf liegt in meinen Augen auch nicht der Fokus. Wäre es ein normaler Krimi oder Thriller, wäre die grundlegende Geschichte ja auch nicht besonders außergewöhnlich gewesen. Wie ich bereits beschrieb, lag für mich der Fokus vielmehr auf den Charakteren und die Art wie Richard sie kennenlernte…oder auch nicht?Hier liegt für mich die zentrale Aussage: man weiß nie, wie ein Mensch, egal, wie gut man ihn zu kennen glaubt, wirklich ist und zu was er in einer Extremsituation fähig ist. Eine Freundschaft, so eng und vertraut sie auch sein mag kann an einem gemeinsam durchlebten Ereignis zerbrechen und zwar nur dadurch, dass jeder Mensch unterschiedlich mit Stress, Angst- und Schuldgefühlen umgeht.FazitIch habe dieses Buch geliebt. Es war spannend und flüssig zu lesen und hat sich für mich an keiner Stelle gezogen. Der Schreibstil und die Charaktere konnten mich so sehr überzeugen, wie es selten bei einem anderen Buch der Fall war. Obwohl mich am Anfang die Länge des Buchs abgeschreckt hat, habe ich mir am Ende gewünscht es würde noch weitergehen. Es ist einerseits ein spannender Krimi/Thriller und andererseits sehr viel tiefgehender mit einem sehr starken Fokus auf die Entwicklung der Charaktere. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Geschichten über etwas liest, das nicht das ist, was es zu sein scheint… Und für Fans der Serie „How to get away with murder“! Das Buch hat mich immer wieder so stark an diese Serie erinnert, dass ich mich zwischendurch gefragt habe, ob die Serie wohl darauf basiert?! Bisher habe ich keine fundierten Infos dazu gefunden, aber die Ähnlichkeiten sind wirklich unverkennbar!

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  • Eine spannende Geschichte über einen Mord und seine Konsequenzen

    Die geheime Geschichte

    TamiraS

    30. April 2017 um 23:28

    Die geheime Geschichte stand bereits seit unzähligen Jahren in meinem Regal - immer wieder in der Hand gehalten, jedoch ungelesen. Denn von mehreren Seiten wurde das Buch so unglaublich gepriesen, dass ich schlicht Angst hatte, damit anzufangen, um einer Enttäuschung zu entgehen.Vorab gesagt: Ich wurde keinesfalls enttäuscht. Das Buch ist sehr gut und wirklich hervorragend geschrieben. Die Charakterisierung ist perfekt - vielleicht sogar ein wenig zu perfekt, denn unsere Studenten wirken so real und haben so viele echt wirkende Fehler, dass es dem Leser teilweise schwer fällt, sie zu mögen.Doch von Anfang an.Wir begleiten eine Gruppe junger Studenten, die - was man auf den ersten Seiten bereits erfährt - einen ihrer Freunde ermordet haben und erfahren im Laufe der Geschichte, weshalb das geschehen musste und wie sie sich in den Geschehnissen vor und nach dem Mord in immer tiefere Abgründe stürzen. Die kleine Gruppe ist ein eher elitärer Kreis. Sie alle sind Studenten des Altgriechischen und sehr realitätsfern, von unserem Protagonisten Richard, der mehr durch seine Unentschlossenheit, denn durch etwas anderem, in den Kurs hinein kommt, einmal abgesehen.Sie leben unter einer Art Glocke und haben eigentlich mit niemanden Kontakt, der nicht mit ihnen zusammen Altgriechisch studiert und halten sich - so kommt es einem schon zu Anfang an vor - für etwas Besseres. Richard ist fasziniert von der kleinen Gruppe und beschließt, ebenfalls Altgriechisch zu studieren, wobei er aufgrund seiner Vorkenntnisse auch angenommen wird.Während der fast 600 Seiten führt uns die Gruppe in immer tiefere Abgründe, wobei es dem Leser nicht schwer fällt, ihre Reaktionen zu verstehen (sie sind - die meisten - mehr oder weniger reich und haben vom echten Leben nicht viel Ahnung), ich mich selbst von ihrem Leben (Alkohol, Drogen, Müßiggang) jedoch stark distanziert habe.Doch obwohl die Charaktere so einzigartige Gestalten sind, wirken sie auf den Leser trotzdem so vollkommen echt, dass man der Autorin jedes Wort glaubt, jede Reaktion und jede Handlung. Man fühlt die Beklemmung und die Angst, in der die Studenten nach ihrer Tat leben und ich möchte hier vor dem Talent der Autorin meinen Hut ziehen.Warum mich das Buch nicht zu 100% überzeugen konnte?  Wirklich benennen kann ich es eigentlich nicht. Ich vermute, es lag schlicht an den Personen. Denn dadurch, dass die Charaktere nicht wirklich sympathisch sind, fehlte mir die Leidenschaft, die man als Leser für einen Protagonisten empfinden kann. Man fühlt die Beklemmung, ja, und auch die Angst, doch man bangt nicht um das Schicksal der jungen Leute - denn eigentlich, hätten sie noch viel schlimmeres verdient.Fazit:Das Buch ist ein großes Stück Literatur und zugleich eine spannende Geschichte über Moral und darüber, wie weit jeder zu gehen bereit ist, um sich selbst vor Strafe oder schlimmen Konsequenzen zu retten.

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  • Okay, aber nicht wirklich mehr

    Die geheime Geschichte

    CocuriRuby

    04. April 2017 um 21:51

    Der Schreibstil ist sehr ausschweifend geschrieben, mit vielen Details und Beschreibungen von Handlungen, die nicht wichtig für das vorankommen der Handlung sind. Das sorgt natürlich dafür,  dass das Buch etwas gestreckt ist, es erzeugt aber auch eine ganze besondere und einnehmende Atmosphäre. Ich wäre übrigens nicht auf die Idee gekommen, dass es sich hierbei um ein Debütroman handeln könnte und schon gar nicht, dass die Autorin zu dieser Zeit erst 29 gewesen sein könnte –  es liest sich so als wäre es von einen leicht verschrobenen, aber gebildeten 45jährigen geschrieben worden. Viel Augenmerk liegt natürlich auf den Charakteren. Jeder Charakter wird ausführlich dargestellt. Sie behalten zwar sehr lange etwas geheimnisvolles, sind aber sehr plastisch aufgebaut und vielschichtig, an manchen Stellen vielleicht sogar schon abgründig. Es war interessant zu sehen, wie die Gruppe mit ihren Individuen funktioniert bzw. zu sehen, wie sie an manchen Stellen eben auch nicht funktioniert. Ich mochte allgemeinhin die Dynamik der Gruppe – es wirkt nicht zu aufgesetzt. Warum sie allerdings in fast jeder Szene trinken/betrunken sind, finde ich nicht ganz nachvollziehbar, geschweige denn sinnvoll. Drogenkonsum spielt auch nicht unbedingt eine geringe Rolle und Frauen kommen auch nicht gerade positiv in dem Buch weg. Wirklich thematisiert wird das aber nicht, das spielt eher als Rahmen mit. Das trifft auch auf andere Themen zu: Ganz am Rande z.B. zeigt dieses Buch auch die Sensationsgier der Presse, die sich nicht für die Wahrheit, sondern für die Schlagzeile interessiert – ein wenig Medienkritik. Mein Problem war, dass ich mit den Figuren, die etwas Bestimmtes getan habe, schlicht keine Empathie/Mitgefühl aufbringen konnte. Falls die Autorin beabsichtigt hatte, dass ich schockiert oder fasziniert sein sollte, hat das auch nicht funktioniert, weshalb mich das Buch an bestimmten Punkten (emotional) nicht abholen konnte – eine besondere „Beziehung“ konnte ich zu den Figuren ebenfalls nicht aufbauen. Kleines Ding am Rande: Ich fand die Namen der Hauptfiguren sonderbar. Denn sie waren typisch (alt)britisch: Henry, Edmund, Charles, Camilla, Francis und Richard. Die anderen Figuren auf dem Campus haben hingegen meist typisch amerikanische Namen, was auch Sinn ergibt, da die Handlung in den USA spielt. Kommen wir aber auf die Handlung zu sprechen. Sehr lange passiert eigentlich nicht viel. Die gesamte Handlung könnte man mit wenigen Sätzen zusammen fassen, der Rest ist Ausschmückung. Die (groben) Eckpunkte der Geschichte, sind nicht mal unvorhersehbar. Die jeweiligen Ausschmückungen sind das besondere. Allerdings nimmt die Geschichte auch skurrile Züge an. Gerade auch in der zweiten Hälfte blitz immer mal wieder etwas durch, was man vielleicht auch als skurriler Aberglaube bis Fanatismus bezeichnen könnte. Das macht die Geschichte auf der einen Seite schon besonders, auf der anderen Seite fand ich es schwierig, weil es eben skurrile Züge einfügt, die nicht wirklich für mich gepasst haben. Während der Geschichte begegnen einen laufend Anspielungen, die die Fantasie dahingehend anfeuern zu spekulieren, ob vorherige Andeutungen stimmen oder nicht und was sich abspielt was der Protagonist nicht direkt sieht/mitbekommt. Ich muss aber auch sagen, dass mir auf Dauer die ganzen geheimnistuerischen Andeutungen auf die Nerven gingen. Gut aufgebaut fand ich allerdings das Bild von Schuldig und Unschuldig (Gut und Böse, wenn man es plumper ausdrücken möchte), bzw. wie die Grenzen hier verschwimmen und damit gespielt wird. Das sorgte auch für ein gewisses Maß an Spannung. Ich mag den Epilog, wo noch mal von so ziemlich jeder Figur gesagt wird, was aus ihnen geworden ist – sowas liebe ich   Fazit Rückblickend ist mir am meisten noch die Atmosphäre des Buches im Kopf geblieben, das Buch hat definitiv etwas Besonderes an sich, es hat aber auch deutlich so seine Schwächen. Insgesamt finde ich es okay, es ist unterhaltend, man muss es aber nicht gelesen haben. Als Debütroman einer 29jährigen finde ich es jedoch ziemlich bemerkenswert.

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  • Leserunde zu "Der Club" von Takis Würger

    Der Club

    KEIN & ABER Verlag

    Hans Stichler stammt aus einfachen Verhältnissen. Als ihm seine einzige Verwandte ein Stipendium für die Universität in Cambridge vermittelt und er als Gegenleistung dort ein Verbrechen aufklären soll, weiß er noch nicht, worauf er sich einlässt. Er schafft es, Mitglied im elitären Pitt Club zu werden, und verliebt sich in Charlotte, die ihn in die Bräuche der Snobs einweiht. Schon bald muss er feststellen: Vor der Kulisse alter Chesterfield-Sessel, kristallener Kronleuchter, Intarsienmöbel und Tiertrophäen ereignen sich Dinge, über die keiner spricht. Und auch Charlotte scheint etwas zu verbergen. Hinter den schweren Türen des legendären Pitt Clubs wird Hans vor die Wahl gestellt, ob er das Falsche tun soll, um das Richtige zu erreichen. Eine raffinierte Kombination aus berührender Liegesgeschichte, Entwicklungsroman und spannungsreicher Ermittlung eines Verbrechens. Wir verlosen 5 Exemplare von Takis Würgers Debütroman Der Club und freuen uns über Eure Bewerbungen bis zum 27.02.2017.

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    • 147
  • WOW! Mega toll!

    Die geheime Geschichte

    Saruna

    15. February 2017 um 20:44

    Zum Inhalt Richard Papen stammt aus einfachen Verhältnissen. Als er durch ein Stipendium das College besuchen kann, ist er gleich fasziniert von der ihm fremden Welt. Besonders zieht ihn eine Gruppe junger Studenten in den Bann, mit denen er nicht nur Griechisch lernt, sondern auch dem täglichen Alkohol huldigt. Doch bald spürt er, dass unter der Oberfläche unerschütterlicher Freundschaft Spannungen lauern und dass ein furchtbares Geheimnis seine Freunde belastet - ein Geheimnis, das auch ihn mehr und mehr in seinen dunklen, mörderischen Sog zieht. Zum Schreibstil Das anstrengende waren die ewig langen Kapitel (100 Seiten!) und wenige Abschnitte und nicht zu vergessen die kleine Schrift (Für mich, die im Jugendbuch Bereich zuhause ist, war es schon ziemlich klein geschrieben). Auch die Satzstellung und die ganze Sprache empfand ich als eher anspruchsvoll aber zur Geschichte sehr passend. Persönliche Meinung Von der ersten Seite an, war ich im Bann des fesselnden Schreibstils und im Sog der düsteren Atmosphäre. Obwohl man von Anfang an den Ausgang der Geschichte kennt, fieberte ich diesem Höhepunkt gierig entgegen. Wurde ich beim Lesen unterbrochen, kam ich nur schwer in die Realität zurück. Die unglaubliche Intensität und Authentizität der Charaktere machen dieses Buch zu einem wahren Lesevergnügen! Noch nie war ich mehr begeistert von den tiefen Abgründen der Menschheit wie hier! Das Beste an dem Buch fand ich allerdings die Ähnlichkeiten zu der Raven Boys Reihe von Maggie Steifvater (Band eins: Wen der Rabe ruft) Nicht nur vom eher lyrischen Schreibstil her, sondern auch von der Personenkonstellation (Henry=Gansey, Charles=Ronan, Richard=Adam etc) zeitweise hatte ich wirklich das Gefühl, meine geliebten Ravenboys vor mir zu haben. Wer diese Reihe also mochte, der wird mit diesem Buch sehr viel Freude haben! Und wer die Raven Boys noch nicht kennt, dem kann ich diese Reihe nur wärmstens empfehlen! Fazit: WOW!

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  • Ein Muss für den Herbst

    Die geheime Geschichte

    Das_Leseleben

    29. August 2016 um 13:03

    ‚Die geheime Geschichte‘, ein Buch von dem ich nur Lobeshymnen höre. Vor einiger Zeit habe ich das neueste Werk der texanischen Autorin geschenkt bekommen, aber irgendwie nur reingelesen. Ich hatte nach den vielen positiven Meinungen das Bedürfnis, die Bücher in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu entdecken. Dieser Roman ist als Taschenbuch im August 1995 im Goldmann Verlag erschienen und hat 576 Seiten. Inhalt: Als sich Richard Papen dazu entschliesst in Vermont am College zu studieren ist er fasziniert von den vier Studenten, die bei dem eigenwilligen, geheimnisumworbenen, Altgriechischprofessor Julian Morro studieren. Nach einigen Bemühungen schafft es Richard sich den Studenten anzuschließen. Zusammen mit den Zwillingen Camilla und Charles, den Gruppenführer Henry, den etwas altbacken wirkenden Francis und natürlich „Bunny“, eigentlich Edmund, der sich bei allem und jedem durchschnurrt, erlebt Richard eine Zeit voller Drogen, Alkohol, anregenden Gesprächen und dem Studieren. Dieses Leben voller Lebenslust bekommt Risse, als eines Tages etwas geschieht, das Jeden in einen mörderischen Sog zieht. Meine Meinung: Zu welchem Genre gehört der Roman? Ich kann es nicht einordnen, er ist eine Mischung zwischen Krimi, Comeing of Age , Spannungsroman und manchmal ein etwas philosophisch angehaucht. Der Schreibstil ist total fesselnd, dicht und faszinierend, jede Seite ist voll Ereignissen, so das ich beim Lesen immer das Gefühl hatte ich komme nur sehr langsam voran. Dies ist auf gar keinen Fall negativ gemeint, vielmehr erinnert er an klassische Romane, wie Charles Dickens. Die Ich-Perspektive und die düstere Stimmung lies mich noch mehr in die Geschichte versinken. Ich bin immer noch davon beeindruckt, wie Donna Tart es geschafft hat eine Welt zu erschaffen, die eher den Eindruck von einem Amerika der 20er Jahre hat, als einem Amerika der 90er Jahre. Selbst wenn sich Richard einmal in der „Gegenwart“ befindet ist immer ein Schatten einer längst vergangenen Zeit vorhanden. Ich hatte das Problem die vier Figuren Henry, Charles, Camilla, Francis und Bunny auseinander zu halten, aber auch dies lies nach einer gewissen Eingewöhnungszeit nach. Auch wenn ich beim Lesen oft nicht ganz wusste, wo der direkte Weg hinführt, lies ich mich doch gerne überraschen wie Donna Tart, die Fäden nach und nach zusammenführt und welche Ideen und Themen angesprochen werden. Unter anderem werden Themen wie Freundschaft, mehr Schein als Sein, Verrat und Vertrauen. Dieses Buch ist so vielfältig, das es viele Leser anspricht. Man muss mit einem etwas anspruchsvolleren Schreibstil rechnen, der sich trotz allem sehr gut lesen lässt. Ein paar Kleinigkeiten habe ich aber dann doch anzumerken. So ganz sind mir alle Protagonisten nicht ans Herz gewachsen, ein kleines Stück Distanz zwischen mir und Richard, sowie seinen Freunden blieb das ganze Buch über erhalten. Ein anderer Punkt der mir mehr auffiel und störte sind Anspielungen auf das typisch amerikanische, ein Beispiel dafür, es gibt eine Szene mit Truckfahrern in einer Kneipe, diese Szene enthält alle Klischees die ich aus so manchen Filmen kenne. Zum Glück kommt es bei dieser Seitenzahl nur selten zu solchen Ausrutschern und ich konnte die Geschichte trotzallem genießen. ‚Die geheime Geschichte‘ ist ein Muss für alle die es lieben verwickelte Geschichten erzählt zu bekommen und dabei sich in die Handlung hineinziehen zu lassen. Genau das richtige Buch für stürmische und regnerische Herbsttage.

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  • Rezension zu "Die geheime Geschichte"

    Die geheime Geschichte

    storiesonpaper

    25. April 2016 um 13:12

    Was macht einen guten Krimi aus? Im Fall von “Die geheime Geschichte” ist es besonders die Spur von Mystery, die immer zwischen den Zeilen mitschwingt, die permanente Bedrohung, vor der man am liebsten flüchten würde, indem man das Buch zuklappt. Donna Tartt hat mit ihrem Roman eine Erzählung geschaffen, die von der ersten Seite an fesselt. Hatten mich die 600, wirklich eng beschriebenen Seiten anfangs noch abgeschreckt, bin ich so schnell in die Geschichte gefallen, dass sich das Buch wie von selbst gelesen hat. Warum hebt sich “Die geheime Geschichte” von anderen Geschichten ab? Die Erzählung aus der Ich-Perspektive schafft eine ganz besondere Atmosphäre – vom Setting in der windigen und kalten Umgebung von Vermont bis hin zur eingeschweißten Griechisch-Clique, die alle irgendwie sonderbar sind – man spürt die Spannung am eigenen Leib. Ähnlich einer griechischen Tragödie zieht das Buch den Leser in den Strudel von Geheimnissen, Verbrechen und Verrat – eigentlich eine Welt, die man nur zu gerne verlassen würde, dennoch hatte ich nach der letzten Seite das Bedürfnis, noch länger am fiktiven Hampden College zu verweilen. “Die geheime Geschichte” war sicherlich nicht das letzte Buch von Donna Tartt, das ich lesen werde!

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  • Aus den menschlichen Abgründen heraus entsteht eine Geschichte ...

    Die geheime Geschichte

    Leuchtturmwaerterin

    Inhalt: Richard Papen stammt aus einfachen Verhältnissen. Als er durch ein Stipendium das College besuchen kann, ist er gleich fasziniert von der ihm fremden Welt. Besonders zieht ihn eine Gruppe junger Studenten in den Bann, mit denen er nicht nur Griechisch lernt, sondern auch dem täglichen Alkohol huldigt. Doch bald spürt er, dass unter der Oberfläche unerschütterlicher Freundschaft Spannungen lauern und dass ein furchtbares Geheimnis seine Freunde belastet – ein Geheimnis, das auch ihn mehr und mehr in seinen dunklen, mörderischen Sog zieht. Meine Meinung zum Buch: Ich habe eine sehr alte Ausgabe von 1993, erschienen bei Goldmann, gelesen. Hier und da hatten sich wohl ein paar kleine Übersetzungsfehler eingeschlichen, was mich jedoch nicht weiter gestört hat. Wer an dieses Buch herangeht, wie an einen ganz normalen Krimi, der wird sich vielleicht ab und zu fragen, warum das Ganze. In diesem Buch steckt so viel mehr! Die tiefsten menschlichen Abgründe werden hier aufgezeigt und besprochen. Und das auf eine spannende und zum Teil beängstigende Art und Weise. Es geht um Manipulation, Abhängigkeit und absolutes Vertrauen, um Freundschaft und um Liebe. Und genauso geht es um Hass und um Intrigen! Dieser Roman ist nicht nur eine gute Unterhaltung, sondern bringt Stoff zum Nachdenken mit. Für mich einer der besten Romane, die ich dieses Jahr gelesen habe. Einen kleinen Minusstern gibt es trotzdem, denn mir waren die zwischenmenschlichen Passagen teilweise zu langatmig beschrieben und so verlor die Geschichte hie und da an Spannung. Fazit: Kein klassischer Krimi, aber ein spannendes Buch zum mitfiebern und beängstigend echt! Bewertung: 4 von 5 Sterne

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    • 10
  • Aufgepasst in Vermont

    Die geheime Geschichte

    Bibliomania

    19. October 2015 um 20:41

    Donna Tartt kann einfach wunderbar komplexe, atmosphärisch dichte Romane schreiben, wirklich bewundernswert. Fünf Griechischstudenten ziehen Richard Papen magisch an. Er kommt aus einfachen Verhältnissen, flieht aus seinem Elternhaus und landet mitten in Vermont an der Universität. Schon bald ist aus der 5er-Gruppe eine 6-er Gruppe geworden, die die Nächte durchmachen, trinken, wochenlang in einem Haus wohnen und in den Tag hineinleben. Doch jeder hat so seine Geheimnisse und nach und nach erkennt Richard die dunklen Machenschaften der Gruppe. Eine gute Geschichte, die den Leser in die Welt der Studenten entführt, nach Amerika, wo vieles möglich ist und zu einem exzentrischen Lehrer. Vermont scheint mörderisch zu sein.

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  • 6. 42. Punkte-Lesemarathon 26. bis 28. Juni - Lesen bis zur Bikinifigur ;)

    Knorke

    Hey, nach einer längeren Pause, da ich viel stress habe und irgendwie ständig irgnedwo anders ein Lesemarathon angeboten wurde, dachte ich mir, ist mal wieder Zeit für einen eigenen :) Lesemarathon, was ist das noch mal? Das erklärt sich quasi von selbst. Es ist ein Marathon, bei dem es darum geht möglichst viel zu lesen, meist im Austausch mit anderen Wann findet der Marathon statt? Er findet vom 26.06. 15 Uhr bis 28.06 24 Uhr statt, ein- und aussteigen darf man jeder Zeit ;) Gibt es noch etwas zu beachten? Wer nur Lesen möchte, darf dies gerne tun. Dabei besteht für die Nur-Leser die Möglichkeit sich selbst ein Ziel zu setzen, welches irgendwie mit 42 zu tun hat, also 420 Seiten, 840 Seiten... Dabei wäre es auch sehr schön, uns an eurem Fortschritt teilhaben zu lassen. Für diejenigen, die es gerne etwas spannender mögen, kommen nun wieder die speziellen Aufgaben: Wie immer geht es darum, 42 Punkte zu erreichen, in Anlehnung an einen echten Marathon. Pro gelesenen 50 Seiten gibt es einen Punkt. Außerdem kann man durch verschiedene Aufgaben weitere Punkte erlangen. Freitag - Urlaubslektüren Der Marathon beginnt, dieses Mal auf Hawaii mit unserem eigenen Ironman-Marathon. Da wir uns an einem wirklich schönen Ort befinden, haben wir natürlich auch unsere Urlaubslektüre eingepackt. Der Marathon startet mit Büchern die zum Thema Strandurlaub passen. Zusätzlich für jeweils 3 Punkte können Bücher vorgestellt werden, die ihr bei einem Urlaub in den Bergen, Urlaub in Amerka und Weltreise passen würden. Samstag - Traum- oder Albtraumreiseziel Heute merken wir nun zum ersten Mal, dass unser Ironman-Marathon sehr anstrengend ist und wir fragen uns, ob unsere Marathonreise sich weiterhin als Traum- oder Albtraumreise herausstellen wird Jedes neu angefangene Buch sollte eine Bücherwelt besitzen, die entweder als Traumreiseziel oder als Albtraumreiseziel beschrieben werden kann. Außerdem gibt es an unseren üblichen Pausenstationen (9, 12, 15, 18, 21, 0 Uhr) für euch die Gelegenheit, für 2 Punkte jeweils ein Buch aus eurem Bücherregal vorzustellen, dass auch zum Thema Traum- oder Albtraumreise passt Sonntag - Sommer, Sonne, Sonnenschein Der letzte Tag bricht an und wir sind stolz auf uns, dass wir nicht aufgegebe haben und heute Abend sicher die Ziellinie erreichen werden. Da wir wissen, dass es heute vorbei ist, fangen wir auch wieder an die Sonne und das schöne Wetter zu genießen. Jedes angefangene Buch sollte auf dem Cover oder im Titel irgendetwas zum Thema Sommer haben. Nach jeweils 50 Seiten solltet ihr uns einen Bericht zum Thema Wetter in eurem Buch geben. Dazu oder wenn ihr gerade wirklich nicht herausfinden könnt, was für ein Wetter ist, dürft ihr die Frage beantworten, wie die Stimmung ist - eitel Sonnenschein oder eher verhagelt? Wie immer habe ich die üblichen Verdächtigen eingeladen ;) Teilnehmer: Tatsu (440 Seiten von 504 Seiten) samea Hikari (603 Seiten, 43 von 42 Punkten) janaka buchliebhaberin (594 Seiten, 38 von 42 Punkten) sofie (432 Seiten, 31 von 42 Punkten) Harlequin (355 Seiten, 20 von 42 Punkten) Leseratz_8 (350 Seiten, 15 von 42 Punkten) Watskea (Ziel: 420 Seiten) Lara9 (Ziel: 420 seiten) MiniMixi (61 von 420 Seiten) Hannelore (259 Seiten, 16 von 42 Punkten) LadySamira (476 Seiten, 11 von 42 Punkten) Knorke (141 Seiten)

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    • 177

    HarIequin

    26. June 2015 um 21:28
    Hikari schreibt 3. Weltreise Hier kann ich eigentlich nur Jules Verne empfehlen :'D Seine Abenteuerromane um die Welt sind da einfach ideal. Ob es "Reise um die Erde in 80 Tagen", "Die Kinder des Kapitän Grant" ...

    Man, Jules Verne wollte ich auch gerade nehmen. Jetzt muss ich mir was neues überlegen :D Urlaub in den Bergen: Ich könnte mich gerade gar nicht zu 100% festlegen, ob in den Bergen eher was ...

  • Eine Delikatesse für anspruchsvolle Leser

    Die geheime Geschichte

    AnnaChi

    20. December 2014 um 17:07

    Warnung! Dies ist Literatur! Schaut man sich nur die Zusammenfassung der Geschichte an, so könnte man meinen, es handle sich um einen Krimi: Eine Gruppe elitärer Collegestudenten begeht im dionysischen Rausch einen Mord und später einen weiteren, um diesen zu vertuschen. Aber im Erstlingswerk der amerikanischen Autorin Donna Tartt steckt so viel mehr. Erzählt wird das Buch aus der Perspektive des Studenten Richard Papen, der aus ärmlichem und bildungsfernem Elternhaus stammt und am College Hampden in eine Gruppe von Griechischstudenten, die dort eine Gruppe bilden, die sich, hochgebildet und dekadent, aus dem akademischen Lehrbetrieb abhebt, gerät, deren Faszination er sich nicht entziehen kann. Die Charakterisierung der Figuren gelingt Donna Tartt so gut, dass ich beim Lesen oftmals das Gefühl hatte, sie bildlich vor mir zu sehen. Sie sind, trotz aller zum Teil auch ekelerregenden Eskapaden, auf eigentümliche Weise sympathisch. Die Geschichte ist unglaublich spannend, wobei sich die Spannung aus der Psychologie der Personen und deren Harmonien und Disharmonien ergibt und nicht aus reißerischen Handlungselementen. Und wie auch schon der "Distelfink" befindet sich dieses Buch auf einem sprachlichen Niveau, das auch erfahrene Leser gelegentlich zu einem Dankgebet zwingt.    

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  • Ich halte mich nicht für einen schlechten Menschen...

    Die geheime Geschichte

    JulesBarrois

    03. December 2014 um 08:17

    Richard gehört zu dem illustren Kreis von nur sechs Studenten, die von Julian Morrow unterrichtet werden. Sie werden eine verschworene Gemeinschaft, versinken in tiefe philosophische Gespräche über Platon, Dante und die Welt und genießen ausschweifende Zechgelage. Die fünf Mitstudenten, Henry Winter, Edmund Corcoran, Francis Abernathy und die Zwillinge Charles und Camilla Macaulay beeindrucken Richard, kommen sie anscheinend aus einer elitär anderen Schicht, dessen Lebensstandard er nie kennengelernt hat. Zugleich umgibt diese Personen ein geheimnisvolles Flair, das er nicht zu deuten weiß. Bis sich Henry eines Tages offenbart. Arrogant-dekadente, vom Leben gelangweilte und dabei absurd sympathische Griechischstudenten begehen in vermeintlich dionysischem Wahn einen versehentlichen Mord und daraufhin einen beabsichtigten, woran sie nach und nach zerbrechen. Es ist eine flüssig und amüsant erzählte Geschichte über Dekadenz und die Verkettung von Schuld, Verfehlungen und Sühne, Tod und Versagen, Reue und Buße, die ganz großen Themen werden hier verhandelt. Der Mord und alle Handlungen werden zur Nebensache: Es sind die menschlichen Reaktionen auf das was passiert ist. Das was diese Sache aus jedem einzelnen macht. Es wird sehr persönlich geschrieben was Neid, Missgunst, Angst, Hoffnungslosigkeit in extremen Situationen aus einem Menschen machen können. Das Sahnehäubchen ist der großartige Schreibstil dieses Erstlings. Ein Roman voller Tiefe und poetischen Passagen gelungen. Feinsinnig und einfühlsam, dramatisch und geheimnisvoll spannend bringt sie das Geheimnis der sechs Studenten an die Oberfläche und bindet ihren Protagonisten Richard in ein schreckliches Geschehen ein. Donna Tartt ist eine Sprachkünstlerin, und die Charakterentwicklung ist meisterhaft gestaltet. Sie versteht es durch die Struktur, Dynamik und atmosphärische Dichte der Wortwahl zu fesseln. Es ist ein Vergnügen, ein solches Können Seite für Seite zu verfolgen. Man liest automatisch langsamer, um einzelne Satz- und Gedankenkonstruktionen zu genießen. Die Handlung drängt einen also nicht zum schnellen Lesen. Ein Buch, das man rasch lesen könnte, das aber auch bei sorgfältigem Lesen durch viele Feinheiten und Kleinigkeiten beglückt. Weniger geeignet für die, die selten lesen oder einen Krimi suchen. Wer ein Buch mit Gefühl, Atmosphäre und auch eigenem Charakter lesen will, dem ist Die Geheime Geschichte sehr zu empfehlen.

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  • Grosses Kino!

    Die geheime Geschichte

    Duffy

    15. October 2014 um 09:24

    Richard Papen ist ein Jugendlicher aus einfachsten Verhältnissen, dem ein Studium am Hampden College ermöglicht wird. Er entscheidet sich für Griechisch und kommt somit in eine Gruppe handverlesener Studenten, die der einzige in diesem Fach tätige Lehrer zusammengestellt hat. Doch nicht nur dieser charismatische Lehrer ist außergewöhnlich, auch die Gruppe aus fünf Studenten pflegt ein ungewöhnliches Zusammenleben. Was als verschworene Gemeinschaft auftritt, zeigt Risse, als ein furchtbares Geheimnis immer drängender in den Focus rückt. Richard wird in diesen Strudel mitgerissen und muss miterleben, wie die Dinge und die Gemeinschaft außer Kontrolle geraten. Mit ihrem ersten Roman, der sie gleich an die Spitze der amerikanischen Bestsellerautoren katapultiert hat, schuf die Autorin aus einem gar nicht mal aufsehenserregenden Plot ein gewaltiges Opus. Wenn man das negativ auslegen müsste, dann könnte man sagen, sie bläht die Geschichte auf, doch genau das tut sie nicht, sie erzählt nur gehaltvoller und nuancierter als andere Autoren. Ihre bildhafte Sprache trägt ganz entscheidend dazu bei, dass man sich die Handlungsorte zu jeder Zeit ganz genau vorstellen kann. Ihre Figuren nehmen beim Lesen ganz klare Konturen an, das Buch bleibt immer in Bewegung, die Spannungsbögen sind geschickt und pointiert gesetzt. Die psychologischen Hintergründe werden zwar sorgfältig ausgeleuchtet, lassen dem Leser aber immer Platz für eigene Vorstellungen. Es ist ein Roman, der im richtigen Moment kräftig anzieht und nach vorne treibt, aber auch Ruhe gönnt, wo sie vonnöten ist. Ein Jahrhundertdebut könnte man resümieren, aber igendwie wird man ein unbestimmtes Gefühl nicht los, dass hier und dort, gerade in den Ruhephasen, eine gewisse Angestrengtheit durchschimmert, eben diese Phasen mit Leben zu füllen. Die philosophischen und auch die retrospektiven Passagen erscheinen manchmal etwas zu lang. Aber ganz richtig ist auch das nicht, denn eigentlich ist alles relevant für den Inhalt. Dennoch, auch wenn dieser geringe Makel kaum ins Gewicht fällt, stört es den ganz aufmerksamen Leser ein wenig. Aber das ist nur eine nicht fundierte, subjektive Empfindung, die keinesfalls Tartts Leistung schmälert. Für ein Debüt ist das Buch einfach großartig und wahrscheinlich ist ihr neues Buch noch besser und dann hätten wir endlich mal wieder eine belletristische Ausnahmefrau, was an sich schon eine so gute Nachricht ist, wie die, dass sie für ihren "Diestelfink" den Pulitzer-Preis bekommen hat. Eigentlich viereinhalb Sternchen.

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  • toll geschrieben, aber mit inhaltlichen Längen

    Die geheime Geschichte

    TheBook

    27. August 2014 um 22:48

    Das Buch ist von der Sprache her, ein Genuß zu lesen. Auch an dieser Stelle ein großes Lob an die Übersetzung. Mir persönlich ist das Buch jedoch zu langatmig; es passiert einfach zu wenig, der letztlich zu Grunde liegende Handlungsstrang ist schnell erzählt, aber das mag meine individuelle Meinung sein

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