„...Früher habe ich gesagt, dass es keine Hoffnung gibt. Aber jetzt weiß ich, dass die Hoffnung lebt..
dass es keine Hoffnung gibt. Aber jetzt weiß ich, dass die Hoffnung lebt. Ich habe nur ein paar Jahre gebraucht, um das zu glauben…“
Das ist der letzte Absatz des Prologs. Dann erzählt die Protagonistin, wie die Hoffnung zurückgekehrt ist, die Hoffnung auf eine Zukunft in ihrem Leben.
Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er ist fein ausgearbeitet und bringt die Probleme auf den Punkt.
Patricia ist Sozialarbeiterin. Sie kümmert sich vor allem um Kinder, die plötzlich eine Pflegefamilie brauchen. Nach dem Tod ihres Sohnes Sean aber ist diese Arbeit für sie nur eine Möglichkeit zu vergessen und wieder zu funktionieren. Ihr Mann Mark kommt nicht an sie ran. Beide haben unterschiedlich getrauert. Vier Jahre nach dem Ereignis steht ihre Ehe auf der Kippe.
Kurz vor Weihnachten wird sie in eine Wohnung gerufen. Der fünfjährigen Emily wurde gerade mitgeteilt, dass ihre Mutter bei einem Verkehrsunfall gestorben ist. Ein Vater existiert nicht. Die Verwandten können das Mädchen nicht aufnehmen und noch weniger auffangen.Zwar findet Patricia eine Pflegefamilie, doch die ruft sei am 21. Dezember an. Ein Krankheitsfall in der Familie zwingt sie, sich für eine gewisse Zeit von Emily zu trennen. Patricia bleibt nichts anders übrig, als das Mädchen bei sich aufzunehmen.
Das Buch zeichnet die Schicksale einiger Kinder nach. Es sind zum Teil heftige Fälle. Deutlich wird außerdem, dass die Verhältnisse in Amerika durchaus unterschiedlich zu unseren sind. Das soziale Netz ist wesentlich dünner. Das zeigt der Blick in Patricias Kindheit. Glücklicherweise hatte sie eine liebende Mutter.
Die fünfjährige Emily ist ein Kind voller Empathie. Entgegen allen Regeln beschließt Patricia, sie über Weihnachten bei sich zu behalten. Bei einem Arbeitskollegen findet sie dafür Rückenhalt. Nach Weihnachten ist nichts mehr wie zuvor. Es ist nicht nur ein Wunder geschehen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine realistische Geschichte, die fast unmerklich auch Glaubensinhalte vermittelt.











