Donna W. Cross Die Päpstin

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Die Päpstin“ von Donna W. Cross

Das Musical-Ereignis des Jahres Dem Mädchen Johanna gelingt, was anderen verwehrt blieb: Sie erhält eine heilkundliche Ausbildung. Doch sie weiß, dass sie als gelehrte Frau kaum überleben wird. Als Mönch verkleidet, tritt sie ins Kloster Fulda ein. Später gelangt sie in Rom als Leibarzt des Papstes zu großer Berühmtheit - und wird schließlich auf den päpstlichen Thron gewählt. Die Geschichte der heiligen Johanna, die gegen ihr Zeitalter aufbegehrte, bewegte Millionen Leser und Kinozuschauer. Jetzt ist sie erstmals in einer aufwändigen Inszenierung mit den besten Musicaldarstellern Deutschlands zu erleben. www.päpstin-musical.de

Unterhaltsame Geschichte einer Frau, die andere Pläne hatte, als die Gesellschaft von ihr erwartet hat. Kurzweilig.

— papaverorosso
papaverorosso

Unterhaltsame Emanzipationsgeschichte in historisch gut recherchierten Schauplätzen.

— Ro_Ke
Ro_Ke

Begonnen und nach kurzer Zeit weggelegt. Hat mich absolut nicht gepackt...

— Crazy_AM
Crazy_AM

Für Freunde von historischen Romanen ein absolutes Muss.

— Bilie
Bilie

Fantastisches Buch, man möchte am liebsten sofort selbst im Vatikan in den Büchern auf Spurensuche nach der Päpstin gehen

— Contessa
Contessa

Anders, als der Film vermuten ließ. Tiefgründig, mitreißend und spannend!

— Isy2611
Isy2611

Sehr gut geschrieben und es ist bis zum Schluss spannend. Ich habe noch lange über das Buch nachgedacht

— Laschorna
Laschorna

Interessant zu lesen, da sehr gut recherchiert!

— nanyyy
nanyyy

In der Mitte hätte ich es fast aufgegeben, doch der Schluss hat mich richtig gefesselt und ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand geben.

— Agnes96
Agnes96

bin zwar kein religiöser Mensch, aber dieses Buch war nicht schlecht

— Tamii1992
Tamii1992

Stöbern in Historische Romane

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ansprechendes Cover, unvorhersehbare interessante Handlung, farbige Charaktere die sympathisch und unsympathisch gelungen sind,

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  • Leserunde zu "Die Stadt des Zaren" von Martina Sahler

    Die Stadt des Zaren
    MartinaSahler

    MartinaSahler

    Hallo zusammen,in diesen Tagen erscheint mein historischer Roman "Die Stadt des Zaren" bei List. Mit diesem Buch habe ich mir den Traum erfüllt, die Entstehungsgeschichte meiner Lieblingsstadt St. Petersburg zu erzählen. Ich würde den Roman sehr gern mit euch zusammen lesen. Geeignet ist er für alle, die in Romanen die "große Historie" schätzen und die sich mitreißen lassen von fiktiven Schicksalen, die in den akribisch recherchierten geschichtlichen Hintergrund eingewoben sind.Einen Eindruck von meiner Recherchereise nach St. Petersburg bekommt ihr in diesem Essay: http://www.resonanzboden.com/unterwegs/martina-sahler-rechercheeindruecke-aus-st-petersburg/Dies ist der Verlagstext über das Buch:Der Roman einer Stadt voller Aufbruch und Abenteuer Der große Roman über die Gründung von Sankt Petersburg"Zar Peter setzt im Mai 1703 an der Newa den ersten Spatenstich. Er will eine Stadt nach westlichem Vorbild bauen: Sankt Petersburg. Ein monumentales Vorhaben, das Aufstiegschancen und Abenteuer verheißt. Aus allen Himmelsrichtungen reisen die Menschen an: Graf Fjodor mit seiner intriganten Frau und ihrer Tochter, die sich nach dem Wunsch der Eltern mit dem Zaren verloben soll. Ein italienischer Architekt, der seine Geliebte in Florenz zurücklässt und von der Vergangenheit eingeholt wird. Der deutsche Arzt Dr. Albrecht mit seinen Töchtern. Während die Jüngere mit einem holländischen Tischlergesellen abenteuerlustig durch die Sumpflandschaft streift, verliert die Ältere ihr Herz an einen Mann, der zum Mörder wird. Langsam wächst eine Stadt heran, eine historische Meisterleistung, dem sumpfigen Grund abgerungen." Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir in Eurer Bewerbung mitteilt, welcher historische Roman euch in den letzten Monaten am meisten beeindruckt habt. Verlost werden 10 Hardcover. Ich freue mich aber auch über jeden, der mit eigenem Buch oder E-Book teilnimmt. Lasst uns über Peter den Großen und seine Stadt an der Newa reden :-) Herzliche Grüße Martina Sahler 

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  • Völlig überschätzt

    Die Päpstin
    Rissa

    Rissa

    04. August 2017 um 13:31

    InhaltIngelheim, zu Beginn des 9. Jahrhunderts: Johanna ist die Tochter eines angelsächsischen katholischen Priesters und einer sächsischen Heidin. Schon früh wird klar, dass sie ihrem älteren Bruder Matthias in Sachen Wissbegierde und Intelligenz in nichts nachsteht, während ihr Bruder Johannes von den Unterrichtsstunden überfordert ist. Als Matthias stirbt, gibt der Vater Johanna die Schuld an seinem Tod, glaubt er doch, dass Bildung den Männern vorbehalten sei und ihre Wissbegierde den Zorn Gottes herbeigerufen hat.Als Johanna nach Fürsprache einer ihrer Lehrer nach Dorstadt an die Domschule eingeladen wird, versucht ihr Vater, seinen Sohn Johannes als den Eingeladenen darzustellen. Doch Johanna weiß sich zu helfen.In Dorstadt jedoch kommt es zu Ereignissen, die niemand vorhersehen konnte… Meine MeinungWenn man historische Romane liest, kommt man um gewisse Vertreter dieses Genres einfach nicht herum. Gemeinsam mit Ken Folletts Die Säulen der Erde und Noah Gordons Der Medicus ist Die Päpstin von Donna Woolfolk Cross eins der großen, international erfolgreichen Werke. Ich hatte schon viel von diesem Buch gehört, nicht nur inhaltlich, sondern auch, dass die Meinungen weit auseinander gehen. Auch wenn ich versucht habe, mich unvoreingenommen auf den Roman einzulassen, war mir dies nicht recht möglich, die Kritikpunkte hatte ich dann doch stets im Hinterkopf.Ich glaube auch nicht daran, dass es je eine Frau auf dem Papstthron gegeben hat. Dieser Punkt jedoch hat keinen Einfluss auf meine Wertung, denn auch eine fiktive Handlung kann in einem guten Roman so dargestellt werden, dass sie glaubwürdig erscheint.Was jedoch recht früh auffällt und was ich wirklich nicht ignorieren kann, sind die historischen Fehler und Anachronismen. Damit meine ich nicht die Änderungen und Anpassungen, die die Autorin im Nachwort selbst erwähnt, wie ein Angriff der Wikinger oder aber ein Kriegszug nach Rom, denn solche Anpassungen stören mich nicht, solange sie zur Handlung passen. Aber beispielsweise ein Hexenprozess hat in einem Roman über diese Zeit nichts zu suchen. Vielmehr hätte der Klerus versuchen sollen, den Menschen den Hexenglauben auszutreiben.Mein größter Kritikpunkt betrifft aber den eigentlichen Aufhänger der Geschichte: Die gesamte Handlung – ein Mädchen will Zugang zur Bildung und verkleidet sich deshalb als Mann und wird zum Mönch – entwickelt sich aus dem Bestreben Johannas, Wissen zu erlangen, während die Männerwelt es für ungehörig hält, dass eine Frau lesen kann, und dies sogar als Verstoß gegen Gottes Willen sieht. Tatsächlich war es aber zu dieser Zeit so, dass, abgesehen vom Klerus, weit mehr Frauen als Männer lesen konnte, Lesen sogar als Frauenbeschäftigung und als unmännlich angesehen wurde. Vielleicht war es nicht unbedingt normal, dass ein Mädchen aus dem Stand der Landbevölkerung lesen konnte, die Reaktion des Vaters wäre jedoch tatsächlich völlig übertrieben gewesen. Zudem wird im Roman auch eine Adelige für ihre Fähigkeit, lesen zu können, gerügt… Dass Frauen so einen schlechten Stand hatten, wie hier beschrieben, ist einfach nicht zutreffend, das würde eher in die Frühe Neuzeit als ins Mittelalter passen. Würde man diesen Fehler jedoch aus der Geschichte entfernen, dann würde der Aufhänger fehlen, denn Johanna hätte keinen Grund mehr, sich als Mann zu verkleiden, nur um Zugang zur Bildung zu erhalten.Daneben gibt es noch diverse kleinere Fehler. So hat ein Mann von etwa fünfundzwanzig Jahren, dessen Frau etwa im selben Alter ist, eine Tochter, die so alt ist wie Johanna zu diesem Zeitpunkt. Der Mann hätte also mit zwölf Jahren Vater werden müssen…Doch neben all diesen Kritikpunkten gibt es auch einige positive Dinge zu bemerken. So ist die Geschichte an sich durchaus spannend erzählt. Johanna erlebt diverse Abenteuer und trifft auf interessante Leute, immer mal wieder läuft sie Gefahr, entdeckt zu werden. Bis hin zum Finale konnte mich der Roman durchaus unterhalten. Der Schreibstil ermöglicht es, das Buch flüssig zu lesen, das Wort „Meter“, das mir mehrmals aufgefallen ist, schiebe ich mal auf den Übersetzer und hoffe, dass es nicht im Original zu finden ist.Unglaubwürdig fand ich dagegen wieder, dass Johanna selbst der Kirche und dem christlichen Glauben gegenüber sehr kritisch eingestellt ist und sich dennoch für eine kirchliche Laufbahn entscheidet. So wird sie von ihrer heidnischen Mutter über sächsische Götter unterrichtet, durch einen ihrer Lehrer, der ihr die griechischen Philosophen näher bringt, lernt sie, an der Glaubwürdigkeit der Kirche zu zweifeln. Und trotzdem wird sie, wie der Titel verrät, selbst zum obersten Vertreter der Kirche! Das passt irgendwie nicht.Mit der Charakterdarstellung hatte ich ebenfalls so meine Probleme, denn eine so extreme Einteilung in Gut und Böse habe ich bisher in kaum einem anderen Roman abseits des Romance-Genres vorgefunden.In ihrem Nachwort geht Donna W. Cross auf einige Dinge ein, die die Historie betreffen, insbesondere der Frage, ob es eine Päpstin gegeben haben könnte. Sie kommt zu dem Schluss, dass es so gewesen sein muss, dass die Faktenlage keine andere Deutung zulässt. Dies halte ich jedoch für problematisch, denn viele der „Fakten“ sind schlichtweg falsch oder lassen zumindest auch andere Deutungen zu. Als Autor kann man zu seinen Vorstellungen stehen, sollte jedoch auch andere Möglichkeiten zulassen und die Leser nicht davon überzeugen wollen, dass seine Darstellung die einzig richtige ist. FazitIgnoriert man die Tatsache, dass der Aufhänger der Geschichte aus der Luft gegriffen ist, und hat man kein Problem mit einer extrem einseitigen Charakterdarstellung, dann erwartet einen hier eine durchaus spannende Geschichte. Wer allerdings eine durchweg glaubwürdige Handlung und ein Mindestmaß an historischer Genauigkeit erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht werden.

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  • Ein historischer Roman, der weder überrascht noch enttäuscht

    Die Päpstin
    papaverorosso

    papaverorosso

    02. August 2017 um 18:51

    „Die Päpstin“. Diesen Titel kenne ich aus den Kinos, als der Trailer zum Film vor jeder Vorstellung gezeigt wurde. Den Film habe ich letztendlich nicht gesehen. Wozu einen Film sehen, wenn man das Buch lesen kann, worauf er basiert? Die massive Werbung hat auf jeden Fall ein Teil ihres Ziels erreicht und meine Neugierde geweckt – für das Buch. Ich habe eine ältere Ausgabe gebraucht gekauft und angefangen zu lesen. Der Anfang hat mich etwas enttäuscht. Die bunten Bilder im Trailer haben hohe Erwartungen geweckt, das Buch fängt jedoch ziemlich gewöhnlich an. Das Leben eines einfachen Mädchens im frühen Mittelalter wird anhand einiger Episoden geschildert. Wahrhaft nichts Besonderes, der Stil ist sehr einfach gehalten und hebt sich auch nicht wirklich von anderen Büchern zum Thema ab. Jedoch entwickelt sich dann die Geschichte ziemlich schnell und wird interessanter: Das Mädchen möchte nicht heiraten und Kinder kriegen, sie möchte lernen, koste es, was es kostet. Das Mädchen lernt weiter, bis die Umstände sie dazu bringen, ihre wahre Identität zu verhüllen und als Mann verkleidet durchs Leben zu gehen. Und sie ist so fleißig, dass sie es schafft, den höchsten Posten der kirchlichen Laufbahn zu erreichen: Sie wird Papst. Nein, ich habe nicht gespoilert: Das Highlight der Geschichte wird nämlich bereits im Titel verraten. Die Handlung verläuft, insofern, wie erwartet und ohne große Wendepunkte oder Überraschungen. Das Buch habe ich in 2 Tage gelesen. Am Ende kann ich sagen, dass die Geschichte unterhaltsam und kurzweilig ist und dass ich dankbar bin, dass sich jemand diesem Thema gewidmet hat. Ein Buch, das nicht überrascht oder begeistert, jedoch Standarderwartungen erfüllen kann und nette Lesestunden bietet.

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  • Für mich auch ein Stück Heimatkunde

    Die Päpstin
    Ro_Ke

    Ro_Ke

    22. July 2017 um 16:08

    Klappentext (Lovelybooks): Im bitterkalten Winter des Jahres 814 bringt die heidnische Frau des Dorfpriesters ein Mädchen zur Welt: Johanna. Sie wächst in einer Welt düsteren Aberglaubens auf, gegen den ihr Vater grausam zu Felde zieht; er läßt sogar die Hebamme des Ortes als Hexe verfolgen. Ein Mensch erkennt bei Johanna besondere Gaben: Aeskulapius, der Pädagoge aus dem fernen Byzanz, weist sie als einziges Mädchen in die Lehren der Philosophie und Logik ein. Doch beinahe wird Johanna ihr Wissensdurst zum Verhängnis. Nur der Ritter Gerold, ihr Freund und späterer Liebhaber, vermag sie vor dem grausamen Magister Odo zu bewahren. Nach einem verheerenden Feldzug der Normannen weiß sie endgültig: Frauen wie sie überleben in dieser Welt nicht. So geht sie als Mönch verkleidet ins Kloster Fulda. Als Medicus betritt sie Jahre später Rom, die Stadt des Papstes - wo die Wechselfälle des Schicksals sie schließlich selbst auf den heiligen Stuhl bringen. Meine Meinung: Donna W. Cross Emanzipationsgeschichte einer Frau, die es im Laufe ihres Lebens schafft zum Papst gekrönt zu werden, konnte mich auf ihren knapp 600 Seiten gut unterhalten. Der historische Hintergrund wird glaubhaft transportiert und ich, als Fuldaer, fühlte mich durch die sehr anschaulich beschriebenen Schauplätze, zeitlich gut in meine Heimatstadt zurückversetzt. Die Charakterzeichnung ist mir jedoch stellenweise zu platt ausgefallen. Ein paar mehr Ecken und Kanten hätten der Protagonistin sicher gut getan, um sie authentischer wirken zu lassen. Fazit: Insgesamt ein gelungener historischer Roman, der durch seinen recht unterhaltsamen flüssigen Schreibstil, auch besonders für Einsteiger in diesem Genre geeignet ist.

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  • Eine faszinierende Frau

    Die Päpstin
    j125

    j125

    02. May 2017 um 17:12

    Inhalt:Im Jahr 814 wird Johanna als Tochter einer heidnischen Mutter und eines katholischen Dorfpriesters geboren. Zu dieser Zeit mussten Frauen sich nicht nur den Männern unterordnen, sondern standen auch unter dem Generalverdacht Sünderinnen zu sein. Schließlich war es Eva, die im Paradies von der verbotenen Frucht aß. Johanna verspürt einen großen Wissensdurst, lernt Lesen und Schreiben (undenkbar in der damaligen Zeit, besonders für Frauen), spricht Griechisch und Latein. Ihre Intelligenz und Logik gefällt vielen Menschen nicht, weshalb sie nicht lang zögert sich als Mann auszugeben, als sich ihr die Möglichkeit bietet. Als Mann stehen ihr Türen offen, die ihr als Frau für immer verwehrt geblieben wären, zuletzt sogar der Papstthron.Meine Meinung:Das Buch wurde mir von vielen Seiten ans Herz gelegt und tatsächlich hat es mich thematisch auch immer angesprochen. Andererseits konnte ich mich nie zu diesem Schinken durchringen und ich hatte Sorge, dass es mir zu trocken wird. Was habe ich mich geirrt. Johanna ist so ein toller, vielschichtiger Charakter. Ich hätte am liebsten in die Inhaltsbeschreibung ihre ganze Biografie gepackt. Ich mochte sie so unheimlich gern, weil sie ihren Kopf gebraucht. Sie hinterfragt Dinge mit einer entwaffnenden Logik, dass man ihr eigentlich zuhören muss. Es fängt schon in ihrer Kindheit an, als sie nicht damit abfinden kann, dass Männer sich bilden dürfen und Frauen sich dem Mann unterordnen müssen. Aber auch später bemüht sie sich um Gerechtigkeit, bemüht sich darum, alle Menschen gleich zu behandeln. „Möge sie das Verhalten eines Hundes annehmen, der sein Herz und sein Auge stets bei seinem Herrn hat; und selbst wenn sein Herr ihn schlägt oder mit Steinen nach ihm wirft, folgt der Hund ihm nach und wackelt freudig mit dem Schwanze.“ (An die Braut gerichtete Worte bei der Trauung) S. 179Ich habe mir im Vorfeld nicht wirklich Gedanken über die Handlung gemacht, aber aufgrund des Titels bin ich natürlich von viel Zeit in Rom ausgegangen. Tatsächlich nimmt die Zeit als Papst aber nur einen kleinen Teil ein. Vielmehr wird Johannas Leben beschrieben, von ihrer Geburt, über die erste Phase des Lernens und ihr späteres Leben als Mann. Anfangs hat mich das irritiert und ich habe schon darauf gewartet, dass sie endlich zum Papst gewählt wird, aber rückblickend war es vollkommen in Ordnung so. Auch die religiösen und gesellschaftlichen Dispute die geführt wurden, haben mir sehr gut gefallen. Es gab so viele tolle Szenen/Sätze/Weisheiten/… über die man nachdenken kann. Beispielsweise finde ich die Begründung sehr spannend, warum eine Schule für Frauen damals vollkommen irrsinnig war: „Wie Euch gewiß bekannt ist, Heiligkeit, verhalten sich das Gehirn eines Weibes und der Uterus umgekehrt proportional. Mit anderen Worten: Je mehr ein Mädchen lernt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, daß es als Frau jemals Kinder bekommen wird.“ (S.496) Es ist wunderbar zu sehen, wie Johanna gegen dieses Argument vorgeht. Wie sie es schafft ihre Gegenüber mit Worten zu entwaffnen. Weiterhin bietet das Buch einen Anhang, in welchem die Autorin einige Fragen beantwortet, die schönsten Diskussionsfragen aus Leserunden vorstellt und über den Wahrheitsgehalt ihres Romans berichtet. Es sind so viele Jahre vergangen, dass natürlich nicht mit eindeutiger Sicherheit die Existenz Johannas belegt werden kann, aber es gibt viele Hinweise, dass es eine Johanna gab. Lediglich Kartenmaterial hat mir gefehlt, da die Kaiserreiche damals anderes waren als die heutigen Landesgrenzen.Fazit:Lesen!

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  • Grausam aber Genial!

    Die Päpstin
    cissy97

    cissy97

    16. February 2017 um 21:05

    Donna W. Cross schrieb ein Werk, welches nicht so leicht in Vergessenheit gerät. Ein schockierender, obszöner aber auch beeindruckender Roman über eine Frau, die mit viel Geschick und Schumelei schließlich insgeheim der frühen Welt beweist, dass auch eine Frau schlau genug sein kann um Päpstin zu werden.  Obwohl Johanna aufgrund ihres Geschlechts seit ihrer Kindheit stets unterdrückt wurde, kämpft sie mit jeder Hürde und erreicht Großes. Nachdem sie ihre Eltern hinter sich gelassen hat und ihr Bruder ermordet wurde, nimmt sie seine Identität an und verkleidet sich als Junge um im Kloster weiter studieren zu können.  Der Roman nimmt ein tragisches Ende, da Johanna eben gerade durch die Tatsache, dass sie eine Frau ist, umkommt: Sie wird schwanger und stirbt bei der Geburt.   Dieses Buch ist definitiv lesenswert und beeindruckt sowohl mit der Sprache, als auch mit dem Schicksal dieser Frau.  Wobei ich fand, dass das Ende des Romans fast schon ironisch wirkte, da es sich um eine so tragische Geschichte handelte um eine beeindruckende starke Persönlichkeit, die wie es schien sich von nichts aus der Bahn werfen ließ, aber schlußendlich schließlich doch nicht von ihrer Identität und vorallem ihrem Geschlecht sich verstecken konnte. 

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  • Johanna war ein weiblicher Papst

    Die Päpstin
    MelanieADowns

    MelanieADowns

    17. June 2016 um 17:07

    Johanna ist eine der ungewöhnlichsten Frauen des Mittelalters. Sie wird 814 (nach Christus) geboren und schon früh erkennt ein Gelehrter aus dem fernen Byzanz, welch Wissensdurst in dem kleinen Mädchen stecken. Dies wird ihr fast zum Verhängnis und so fasst sie einen Plan. Gebildete Frauen, wie Johanna, überleben in dieser Zeit nie. Doch sie will mehr lernen und mehr wissen und so verkleidet sie sich als Mönch und geht in das Kloster von Fulda. Jahre später führt sie ihr Weg als Medicus (so wird ein Arzt im Mittelalter genannt) nach Rom in die Stadt des Papstes. Schließlich nimmt das Schicksal seinen Lauf und sie wird Leibarzt des Papstes. In dieser Position gelangt sie zu großer Berühmtheit und wird eines Tages letztendlich selbst auf den heiligen Thron gewählt. Die Autorin entführt einen von Anfang an gekonnt in die Zeit des Mittelalters. Sofort hatte ich das Gefühl mitten drin im Geschehen zu sein. Es ist unglaublich welch Frauenbild damals herrschte und wie viel sich seitdem verändert hat. Johanna wollte lesen lernen, aber gerade das durfte sie nicht. Doch ihr Wille ist so stark, dass ihr älterer Bruder es ihr heimlich bei bringt. Aber damals bedeutet Wissen eine Gefahr für eine Frau. Was dies bedeutet, spürten sehr viele in dieser Zeit, denn sie wurden schnell als Hexen abgestempelt.Was leider den Lesefluss etwas ausbremst ist die kleine Schrift. Sie strengt doch sehr an, weshalb das Lesen über mehrere Stunden einen dann doch schnell ermüden lässt.Das besondere jedoch an dieser Geschichte ist, das vieles historischen Fakten entspricht. Denn es gibt noch immer Belege dafür, dass es einen weiblichen Papst gab, obwohl die katholische Kirche alles Mögliche tat um dies zu vertuschen. Leider gibt es kein Happy End, aber im wahren Leben gibt es das ja auch nicht immer.Wer historische Romane gern liest, wird diesen lieben.

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  • Wunderbares Buch mit historischem Hintergrund

    Die Päpstin
    Silkchen2909

    Silkchen2909

    08. June 2016 um 13:36

    Johanna mogelt sich durch die patriarschische Welt der katholischen Kirche - und wird am Ende Päpstin. Bis heute ist umstritten, ob es jemals wirklich eine Päpstin innerhalb der katholischen Kirche gab. Aber allein die Vorstellung hat mir beim Lesen des Buchs sehr gefallen. Ich war von Seite 1 gepackt - wunderbar war das. Spannend und packend. Mehr braucht es nicht.

  • Wenn Gott schon keine Frau ist ...

    Die Päpstin
    TheSilencer

    TheSilencer

    06. April 2016 um 07:16

    Meine Frau hat sehr lange Überzeugungsarbeit leisten müssen, bis ich dieses Buch angefaßt habe. Mal ehrlich: welcher Kerl liest schon freiwillig ein Buch, auf dessen Umschlag eine Kritik der Brigitte steht?Der letzte Erpressungsversuch ging dann jedoch nicht wie in den vergangenen Jahren ins Leere. Frankenreich im Jahre 814. Ein Mädchen erblickt das Licht der Welt. Schon als Kind kann es sich nicht dem Schicksal ergeben, daß Mädchen bzw. Frauen dem Manne Untertan zu sein haben. Sie stellt sich ihrem gottergebenen Vater entgegen und erntet seinen Zorn. Anstatt ihres Bruders Johannes gelingt es Johanna als Mann verkleidet, den kirchlichen Weg zu gehen, bis man sie tatsächlich zum Papst wählt.Mit ihrer Intelligenz und ihrem Menschenverstand stößt sie den Gläubigen vor den Kopf, verläßt man sich in dieser Zeit doch blind auf Gottes Lenken, so unmenschlich dies auch sein mag.Mich hat dieses Buch fasziniert. Die Brutalität der Kirche, die einfache Welt von damals, wird dermaßen plastisch beschrieben, daß man das Buch nicht mehr weglegen mag.Angenehm ist auch die Übersetzung aus dem Amerikanischen. Besteht eine solche meist aus stupiden Hauptsätzen, glaubt man hier, daß das Buch im Original in Deutsch verfaßt wurde.Hochinteressant ist auch der historische Hintergrund. Zwar räumt die Autorin in ihrem Nachwort ein, die geschichtlichen Eckpunkte ein wenig hin und her geschoben zu haben, greift insgesamt aber die Theorie auf, daß es diesen weiblichen Papst tatsächlich gab.Von Historikern ist dies um-, von der Kirche wird es bestritten.Egal. Als Roman geht das alle mal.

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  • Fesselnd und brilliant

    Die Päpstin
    lesecookie

    lesecookie

    29. January 2016 um 22:59

    Das Buch beginnt mit der Geburt Johannas. Ihr Vater ist da schon nicht begeistert, dass sie ein Mädchen ist, doch sie schafft es und je älter sie wird, desto klüger wird sie auch. Durch einen glücklichen Zufall schafft sie es, eine Bildung zu erhalten, doch als sie verheiratet werden soll und bei ihrer Hochzeit etwas vorfällt, beschließt sie, als Mann verkleidet in ein Kloster einzutreten. Von dort an änder sich alles in ihrem Leben. Das Buch ist fesselnd. Die Beschreibungen sind detalliert, so dass es als Leser leicht ist, alles nachzuvollziehen. Doch in dieser Zeit war auch nicht alles schön, so dass man die dunklen, sowie die hellen Seiten der damaligen Zeit genau vor Augen sehen kann. Die Geschichte ist geschichtlich korrekt, abgesehen von der Tatsache, dass die Existenz einer Päpstin umstritten ist. Es ist schwer das Buch aus der Hand zu legen, sobald man sich einmal auf das Buch und seine Geschichte einlässt.

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  • Rezension zu "Die Päpstin"

    Die Päpstin
    Flickercat

    Flickercat

    16. January 2016 um 17:22

    Klappentext: Dem Mädchen Johanna gelingt, was anderen verwehrt blieb: Sie erhält eine heilkundliche Ausbildung. Doch sie weiß, dass sie als gelehrte Frau kaum überleben wird. Als Mönch verkleidet, tritt sie ins Kloster Fulda ein. Später gelangt sie in Rom als Leibarzt des Papstes zu großer Berühmtheit - und wird schließlich auf den päpstlichen Thron gewählt. Meine Meinung: Natürlich verrät schon der Titel im Grunde, dass die Protagonistin nicht so leicht aufgeben und sich letztlich gegen alle Widerstände durchsetzen wird – das finde ich persönlich etwas schade, weil es ein bisschen die Spannung nimmt, wenn man schon weiß, wie es endet. Nichtsdestotrotz hat der Roman durchgehend mein Interesse gehalten, ich habe mit Johanna mitgelitten und konnte ihre Angst vor der Entdeckung immer gut nachfühlen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, die historischen Hintergründe kommen gut rüber, ohne zu sehr Selbstzweck zu sein und in langweilige Belehrungen/Beschreibungen abzudriften. Das Buch war leicht und schnell zu lesen und hat mehr als einmal Wut gegenüber Johannas „Gegenspielern“ ausgelöst. Etwas schade fand ich, dass die Charaktere sich relativ glatt in „gut“ und „böse“ einteilen lassen haben und dadurch etwas flach geblieben sind. Insgesamt hat mir „Die Päpstin“ gut gefallen und der Gedanke, dass vielleicht etwas dran sein könnte an den historischen Hintergründen (im Nachwort gibt es ein paar Überlegungen dazu) ist spannend.

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  • Beeindruckend!

    Die Päpstin
    _Sahara_

    _Sahara_

    29. December 2015 um 15:13

    Da dieses Buch verfilmt wurde und auch vorher schon viel darüber gesprochen wurde, musste ich es natürlich lesen. Und ich muss sagen, ich habe es nicht bereut! Der Einstieg viel mir relativ leicht, hatte es mir schwieriger vorgestellt in die Handlung zu finden. Aber Donna W. Cross hat eine gute Schreibweise, auch wenn sie manchmal mit Fremdwörtern um sich geschmissen hat, mit denen ich nichts anfangen konnte. Und die lateinischen Stellen habe ich übersprungen ;-) Die Geschichte ist einfach eindrucksvoll. Es ist recht brutal dargestellt, aber so war es nunmal im Mittelalter. Johanna hat einen beschwerlichen Lebensweg gewählt, bei dem sie auf vieles verzichten musste. Sie hat nie aufgegeben und das finde ich bewundernswert. Toller Roman! ©_Sahara_ (Rezi aus 2010)

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  • Dramatische Geschichte um die Päpstin Johanna

    Die Päpstin
    sommerlese

    sommerlese

    Der Roman "*Die Päpstin*" von "*Donna W. Cross*" erschien im Jahr 1998. Inzwischen gibt es eine erfolgreiche Verfilmung des Buches, denn dieser Bestseller bot dafür eine fantastische Grundlage. Johanna gelingt, was anderen verwehrt blieb: Sie erhält eine heilkundliche Ausbildung. Doch sie weiß, dass sie als gelehrte Frau kaum überleben wird. Als Mönch verkleidet, tritt sie ins Kloster Fulda ein. Später gelangt sie in Rom als Leibarzt des Papstes zu großer Berühmtheit – und wird schließlich auf den päpstlichen Thron gewählt. Das ist eine packende Geschichte mit historischem Hintergrund des Frühmittelalters. Eine Frau wird Päpstin! Wahrheit oder Mythos? Frauen hatten zu der Zeit allenfalls in ihren Familien bestimmte Rechte, aber in der Kirche spielten sie keine große Rolle. Kann es wirklich eine Päpstin gegeben haben? Oder entspringt dieser Roman gänzlich der Fantasie der Autorin? Während die katholische Kirche die Existenz einer Päpstin Johanna, die den Papststuhl höchstwahrscheinlich von 953-955 innehatte, leugnet, sprechen geschichtliche Forschungen dafür, dass es eine Päpstin gegeben haben muss. Sehr aufschlussreich dazu ist das Nachwort der Autorin. Beachtenswert ist auch die Einbindung der historischen tatsächlichen Begebenheiten in die Handlung wie die Schlacht bei Fontenoy, der Vertrag von Verdun und der Mord an Papst Leo. Mich hat dieser Roman vor vielen Jahren wirklich überzeugt, wenn ich auch die Existenz einer Päpstin anzweifeln möchte, so wird die Geschichte so lebendig beschrieben, dass die Tatsache der Wahrheit auch nicht von großem Belang ist. Wie diese Frau in Männerkleidung, Brusttuch, kurzem Haar und messerscharfem Verstand sich die Position einer Päpstin erarbeitet ist beachtlich. Dabei finde ich die Herausstellung ihrer weiblichen Warmherzigkeit und Intuition besonders schön. Überaus unterhaltsam und facettenreich wird hier die Figur der Päpstin gezeichnet, die durchaus schillernd ist. Aber auch die Darstellung des allgemeinen Lebens im Frühmittelalter wird sehr anschaulich beschrieben. Die Charaktere haben gegen die Figur der Johanna allenfalls Nebenrollen zu besetzen und bleiben bis auf einige Besonderheiten relativ blass. Es gibt Schönlinge, Günstlinge, Gute und Böse und das Intrigantentum im Vatikan und in der Politik ist sehr ausgeprägt. Doch das gehört zu Romanen aus diese Epoche dazu und die herausragende Vita der Johanna macht eben das Besondere aus. Ein Roman, der gut unterhält und eine erstaunliche Geschichte präsentiert, die noch heute von der katholischen Kirche bestritten wird. Um so interessanter wird dieser faszinierende Lebenslauf der Päpstin Johanna.

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    • 2
  • Besser als ich dachte

    Die Päpstin
    Carlosia

    Carlosia

    02. December 2015 um 10:05

    Klappentext: (Amazon) Im bitterkalten Winter des Jahres 814 bringt die heidnische Frau des Dorfpriesters ein Mädchen zur Welt: Johanna. Sie wächst in einer Welt düsteren Aberglaubens auf, gegen den ihr Vater grausam zu Felde zieht; er läßt sogar die Hebamme des Ortes als Hexe verfolgen. Ein Mensch erkennt bei Johanna besondere Gaben: Aeskulapius, der Pädagoge aus dem fernen Byzanz, weist sie als einziges Mädchen in die Lehren der Philosophie und Logik ein. Doch beinahe wird Johanna ihr Wissensdurst zum Verhängnis. Nur der Ritter Gerold, ihr Freund und späterer Liebhaber, vermag sie vor dem grausamen Magister Odo zu bewahren. Nach einem verheerenden Feldzug der Normannen weiß sie endgültig: Frauen wie sie überleben in dieser Welt nicht. So geht sie als Mönch verkleidet ins Kloster Fulda. Als Medicus betritt sie Jahre später Rom, die Stadt des Papstes - wo die Wechselfälle des Schicksals sie schließlich selbst auf den heiligen Stuhl bringen. Über den Autoren: (Amazon) Nach ihrem Studium der Englischen Literatur an der Universität von Pennsylvania ging Donna Woolfolk Cross (geboren 1947) zunächst nach England, um in London in einem kleinen Verlagshaus zu arbeiten. Nach ihrer Rückkehr in die Vereinigten Staaten war sie für eine Werbeagentur in New York tätig, bevor sie an der United Lutheran Church in Amerika (ULCA) ihren Master in Literatur machte. Sie übernahm für kurze Zeit eine Dozentenstelle für Englisch, widmete sich aber schon bald ganz dem Schreiben. Donna Woolfolk Cross hat mittlerweile verschiedene Sach- und Ratgeberbücher zum Thema "Sprache" verfasst. Weltbekannt wurde sie durch den Weltbestseller "Die Päpstin", der 2009 von Sönke Wortmann verfilmt wurde. Erster Satz: Es war am siebenundzwanzigsten Tag des Wintarmanoth im Jahre unseres Herrn 814, im härtesten Winter seit Menschengedenken.   Gestaltung: Das Cover finde ich sehr passend. Es sieht älter aus und hat dieses gewisses etwas. Es passt Zeitlich sehr gut zu der Geschichte! Inhalt: Es ist 814 und eine sehr kalter Winter. Die Frau eines Priester liegt in den wehen und bekommt ihr drittes Kind, zur Enttäuschung des Vaters ist es ein Mädchen… Meine Meinung: Zu allererst kann ich sagen das ich gedacht habe das es nicht ganz so interessant ist! Es ist zwar schon ein dickeres Buch mit seinen 585 Seiten und mit dem Titel vielleicht nicht ganz so ansprechend, jedoch wirklich interessant. Die Geschichte hat mich sehr beeindruckt, wie sie für das Lesen und Schreiben gekämpft hat. Ein sehr kluges Mädchen, was für diese Zeit nicht gern gesehen wurde. Frauen sind eben dem Mann unterwürfig und sollten sie lesen können nicht mehr so fruchtbar. Das Ende ist meiner Meinung nach schrecklich. Aber daran lässt sich nichts ändern, weil es ein Historischer Roman ist. Was mir aber nicht gefallen hat ist das es in dem Buch mehrere Perspektivensprünge gab. Es war passend das Gerolds Geschichte auch gezeigt wurde doch nicht unbedingt mehr. Sie waren für mich nicht so wichtig! Dazu kommt das das Buch eine ziemlich kleine Schriftgröße hat. Das hat mich wirklich gestört! So brauchte ich für eine Seite wirklich länger und das hat  sich für mich wie eine Ewigkeit hingezogen. Dann habe ich doch wirklich lieber mehr Seiten! Bewertung: ∞∞∞∞

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  • ein MUSS für Fans der mittelalterlichen Literatur....

    Die Päpstin
    Flohbock

    Flohbock

    09. November 2015 um 19:40

    ein MUSS für Fans der mittelalterlichen Literatur....
    Die Geschichte hat mich nicht mehr losgelassen.... die Ungerechtigkeiten die Johanna seit frühester Jugend erfahren muss und wie sie es schafft sich in der  "Männerwelt" , die voller damaliger Klischees ist, zu behaupten haben mich sehr beeindruckt. Eine starke Frau!

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