Dora Heldt Wir sind die Guten

(20)

Lovelybooks Bewertung

  • 26 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 3 Leser
  • 13 Rezensionen
(15)
(4)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Wir sind die Guten“ von Dora Heldt

Das schrägste Ermittlerteam, das Sylt je erlebt hat. Ein Jahr ist vergangen, seit das Ermittlerteam um Karl Sönnigsen der Polizei von Westerland erfolgreich gezeigt hat, wie man einen Serientäter stellt. Jetzt bekommt Karls Bekannte Helga einen Anruf von einer Freundin: Deren Mieterin Sabine ist spurlos verschwunden ... Die Polizei von Westerland indes ermittelt im Fall eines unbekannten Toten am Fuß der roten Klippen, und so kann Karls Truppe in aller Ruhe auf die Suche nach Sabine gehen. Die Ermittlungen nehmen ihren turbulenten Lauf, als herauskommt, dass beide Fälle miteinander zu tun haben.

Einfach klasse, Karl Sönnigsen ermittelt wieder mit seinem Senioren-Team und sucht eine vermisste Frau

— Wuestentraum
Wuestentraum

wieder super gute Unterhaltung. Zum Schmunzeln, aber auch Spannung.

— nhauwie
nhauwie

„Wir sind die Guten“ ist nicht nur ein Krimi, sondern beschäftigt sich mit Themen aus dem Leben. Das macht das Buch recht umfangreich

— Taluzi
Taluzi

Spannende Unterhaltung, wie man es sich von Dora Heldt wünscht - Erwartungen mehr als erfüllt - Lokalkolorit, Sylt pur und glaubwürdig

— HEIDIZ
HEIDIZ

.... wie immer TOLL !!! Ich hatt auch NICHTS ANDERES erwartet :-)

— KielerSprotteAE
KielerSprotteAE

Ein Wohlfühlkrimi mir herrlicher Kulisse

— Rees
Rees

Charmante Unterhaltung - warmherzig beschriebene Charaktere, ein spannender Fall und viel Humor! Tolles Syltfeeling inklusive!

— Hermione27
Hermione27

Ein spannender Wohlfühl-Krimi aber nichts für schwache Nerven. Mit unterhaltsamen Protagonisten, viel Inselfeeling und Lokalkolorit!

— hasirasi2
hasirasi2

Nette Unterhaltung für den Küstenurlaub

— Shanna1512
Shanna1512

Spannend und unterhaltsam, die perfekte Urlaubslektüre.

— twentytwo
twentytwo

Stöbern in Krimi & Thriller

Freier Fall

Mittelmässig spannend. Konnte mich nicht wirklich überzeugen.

antonmaria

Totenstarre

Eine tolle und interessante Idee der Autorin, wenngleich man doch einige Seiten hätte streichen können.

ChattysBuecherblog

Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.

Leider ziemlich enttäuschend.

reading_madness

Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

Very, very british feeling! Gelungener Krimi!

skyprincess

In tiefen Schluchten

Leider für mich weit weg vom Krimi, dafür viel spannendes und interessante für die Hugenotten

isabellepf

Der Nebelmann

subtiler, spannender Thriller!

Mira20

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Wir sind die Guten

    Wir sind die Guten
    Wuestentraum

    Wuestentraum

    16. September 2017 um 20:03

    Karl Sönnigsen, pensionierter früherer Leiter des Polizeireviers von Westerland hat kein leichtes Leben. Er kann sich nicht mit seinem Ruhestand abfinden und sucht Ablenkung. Bei seinem ältesten Freund Onno kann er auch nicht mehr dauernd auftauchen, wie es ihm beliebt, da dieser im hohen Alter doch tatsächlich noch eine neue Liebe, namens Helga gefunden hat, die auch noch bei ihm einziehen will. Auch wenn er auf dem Polizeirevier auftaucht, um eventuelle neue Fälle mit Interesse zu verfolgen, wird er von seinem Nachfolger Runge sowie Maren, der Tochter von Onno, verscheucht. Doch Karl hat Glück, Helga bekommt einen Anruf von einer Bekannten, ihre Mieterin ist spurlos verschwunden. Sofort trommelt Karl sein SOKO-Team, bestehend aus Inge, Charlotte, Onno und Helga zusammen, mit dem er im letzten Jahr erfolgreich eine Einbruchsserie lösen konnte. Sie sammeln Informationen und begeben sich auf die Suche nach besagter vermisster Frau namens Sabine Schäfer. Zufällig kennen Charlotte und Inge die Frau, die heimlich und schwarz bei ihnen geputzt hat, was ihre Ehemänner auf keinen Fall wissen dürfen. Diese sind anderweitig heimlich auf der Suche nach Schwarzarbeitern auf der Insel. Und die Polizei hat mit einem unbekannten Toten zu tun, der am Fuß des roten Kliffs gefunden wurde. Somit sind Maren und ihre Polizeikollegen beschäftigt und Karl kann mit seiner Truppe in Ruhe auf die Suche gehen. Es kommen nach und nach neue Indizien zusammen und plötzlich wird allen klar, dass die Fälle zusammenhängen. Dora Heldt hat mit "Wir sind die Guten" den zweiten Fall mit Karl Sönnigsen und seiner Truppe geschrieben. Sie hat mit ihrem flüssigen, klaren und humorvollen Schreibstil mich als Leserin gefangen genommen und gefesselt. Wer "Böse Leute", den ersten Fall mit Karl Sönnigsen kennt, weiß auch über die sympathischen Protagonisten aus dem ersten Fall Bescheid. Hervorragend und einnehmend geschrieben, mit Humor und voller Spannung wird das Geschehen und die Ereignisse berichtet. Toll fand ich die authentische Darstellung der Seniorenclique, ihr Handeln, ihre Sichtweise und ihre manchmal ausschweifenden und komplizierten Erklärungen und Erläuterungen, die einem ein Schmunzeln aufs Gesicht zauberten. Karl, der sich gerne als Held der Truppe sieht, Helga die einfühlsame und verständnisvolle Frau an Onno's Seite, die sich aber auch durchsetzen kann, Inge und Charlotte, die beiden etwas sensibleren Schwägerinnen und Heinz und Walter, ihre Ehemänner, die schon etwas langsamer denkend dazugehören. Ich habe auch den ersten Teil "Böse Leute" gelesen und muss sagen, dass mir dieser zweite Teil mit über 500 Seiten noch besser gefallen hat. Es wurden hier ausführlich und detailliert die aufregenden und weniger aufregenden Ereignisse geschildert, aber es wurde weder langweilig noch langatmig dargestellt, alles wurde so interessant und spannend erzählt und gehörte einfach dazu, um das Gesamtbild abzurunden. Es passte alles harmonisch zusammen und der dazugehörige Humor und die ansteigende Spannung rundeten diesen Krimi perfekt ab.  Fazit: Ein toller Krimi, mit Humor und Spannung und einem super SOKO-Seniorenteam, den man unbedingt gelesen haben sollte. Er hat mir super gefallen, mich begeistert und mir spannende und tolle Lesestunden bereitet. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Fall mit Karl Sönnigsen und seinem Team. 

    Mehr
  • Wir sind die Guten

    Wir sind die Guten
    jojo-lesemaus

    jojo-lesemaus

    01. September 2017 um 11:36

    Die Bücher von Dora Heldt beeindrucken mich immer wieder von neuem. Besonders der Witz mit dem sie geschrieben sind ist klasse und bringt mich oft zum lachen.Wer in diesem Buch einen hochspannenden Krimi mit allem was dazu gehört sucht, wird vielleicht nicht immer auf seine Kosten kommen, denn der Schwerpunkt liegt auf der Rentnertruppe um den Ex-Polizeichef Karl und somit ist es keine klassische Polizeiermittlung wie man das so kennt. Genau das zeichnet das Buch aber aus. Es ist nicht das was man schon so oft gelesen hat, sondern etwas neues und anderes und dabei auch noch super lustig und gewitzt. Dennoch bleibt die Spannung nicht auf der Strecke. Auch dieses Mal hat sie die Autorin wieder einen klasse Fall ausgedacht, und diesen wunderschön von verschiedenen Seiten her aufgezogen. Auch wenn ziemlich bald klar wird, wie alles zusammen hängt, fiebert man mit den Figuren mit und feuert sie an auf die richtige Spur zu kommen. Auch die kleinen privaten Probleme, die die Charaktere und ihr Umfeld haben werden super in die Geschichte um den Fall eingeflochten, sodass es einen guten Mix ergibt. Nur die kleinen Tagebucheinträge habe zu Beginn nicht so gemocht, doch auch diese werden im Laufe der Geschichte immer interessanter und spätestens als ich den Zusammenhang zu dem Fall erkannt habe, war ich auch von dieser Idee begeistert. Also immer schön offen bleiben und nicht vorschnell urteilen. Insgesamt hat sich das Ermittlerteam im zweiten Band wieder super geschlagen und seinen Charme beibehalten. Unbedingte Empfehlung.Mehr Infos unter: http://traumeweltbuecher.blogspot.hr/2017/09/wir-sind-die-guten.html

    Mehr
  • Zweiter Sylt-Krimi

    Wir sind die Guten
    Monalisa73

    Monalisa73

    27. August 2017 um 18:09

    Dora Heldt konnte mich auch  in ihrem zweiten Sylt-Krimi von  ihrer kriminalistischen Ader überzeugen. Er liest sich herrlich. Die Charaktere aus dem ersten Krimi, um die Protagonistin Maren Thiele sind wieder alle dabei, was den Einstieg leicht macht. Das Renter-Ermittlerteam um Karl Sönnigsen, Hauptkommisar a. D.,  die eigendlich nicht ermitteln dürfen, können es aber trotzdem nicht lassen. Dieses Mal suchen sie eine Frau, die plötzlich wie vom Erdboden verschwunden ist. Außerdem wird am Fuß des Roten Kliffs ein Toter ohne Papiere gefunden, was die Polizei von Westerland vor eine große Herausforderung stellt . Eine spannende, mysteröse Geschichte, die gespickt ist mit dem unvergleichlichen Humor von Dora Heldt. Ich kann es nur wärmstens empfehlen.

    Mehr
  • Nette Urlaubslektüre für zwischendurch

    Wir sind die Guten
    bieberbruda

    bieberbruda

    24. August 2017 um 14:46

    Dora Heldt meldet sich mit ihrem zweiten Sylt-Krimi zurück! Dieses mal dreht sich der Fall um einen Toten an den Füßen der Klippen - war es tatsächlich ein tragischer Unfall oder hat ihn jemand von den Klippen gestoßen?Inhalt:Ausgerechnet kurz vor der Saisonbeginn wird am Fuße der berühmten roten Klippen von Sylt ein unbekannter toter Mann aufgefunden. Der Mann war offensichtlich stark alkoholisiert, aber die Polizei möchte den Fall trotzdem nicht allzu schnell als tragischen Unfall in die Akten legen. Gleichzeitig herrscht Unruhe wegen dem spurlosen Verschwinden der Putzfrau Sabine Schäfer. Während Maren und ihr Team sich um den unbekannten Mann kümmern, stürzen sich die Renter Karl und seine "Soko Gartenbau" in die Ermittlungen zum Verschwinden der Putzfrau und ihrer unangemeldeten Arbeit als Putzfrau. Auch wenn es Anfangs nicht so scheint, stehen beide Fälle doch in einem direkten Zusammenhang und es stellt sich schnell die Frage, wer hier eigentlich "die Guten" sind...Meine Meinung:Ich hatte den letzten Krimi (Böse Leute) aufgrund seines sehr gemächlichen Tempos und dem vorhersehbaren Kriminalfall kritisiert. Auch dieses mal ist der Fall wenig reißerisch und die Geschichte entwickelt sich gemütlich und geradelinig - aber dennoch hat mir "Wir sind die Guten" deutlich besser gefallen. Vor allem die (anfangs) vor Langweile sterbenden Renter der "Soko Gartenbau" haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht und den Fall besonders unterhaltsam gemacht. Auch dieses Mal legt die Autorin großen Wert auf die großen und kleinen Probleme der Charaktere sowie die Beschreibung des Lebens auf der idyllischen Insel - der eigentliche Kriminalfall gerät zeitweise etwas in den Hintergrund. Nichtsdestotrotz eignet sich das Buch wunderbar als leichte Urlaubslektüre für Zwischendurch und weiß dank allerhand Lokalkolorit und amüsanten Einfällen zu unterhalten.Fazit:Auch dieses mal kein herausragender Krimi, sondern eher ein unterhaltsamer Sylt-Roman mit Krimi-Ansätzen. Als leichte Urlaubslektüre kann man das Buch aber uneingeschränkt empfehlen. Ich vergebe 4 Sterne.

    Mehr
  • die Senioren ermitteln

    Wir sind die Guten
    Taluzi

    Taluzi

    20. August 2017 um 10:50

    Karl Sönnigsen ist nicht mehr im Polizeidienst aktiv, das hält ihn aber nicht davon ab weiter auf Sylt zu ermitteln. Durch Onnos Tochter Maren, die Polizistin unter Karls Nachfolger Polizeichef Runge ist, ist Karl weiterhin meist über die kriminellen Machenschaften auf Sylt informiert. Da sein bester Freund Onno frisch verliebt in Helga ist, kann Karl nicht mehr ein und aus gehen bei Onno wie er will. Das wurmt ihn sehr. Während die Sylter Polizei sich mit dem toten Mann beschäftigt, der vom roten Kliff gefallen ist, verschwindet eine Frau spurlos. Sabine Schäfer arbeitete in verschiedenen Haushalten auf Sylt als Putzfrau. So auch bei Karls Freunden Charlotte und Inge. Hinter dem Rücken ihrer Männer gönnten sich die beiden Frauen die gute Perle. Schließlich war Walter ein korrekter Finanzbeamter und sollte auf keinen Fall wissen, dass seine Frau Sabine Schäfer schwarz bezahlte. Nur zu gerne will Karl herausfinden, wo Sabine abgeblieben ist und geht mit seinen Freunden Onno, Helga, Walter, Heinz, Inge und Charlotte auf eigene Faust auf Spurensuche. Der Schreibstil ist amüsant und lebendig. Wenn man erst mal durch die vielen Charaktere durchgestiegen ist, dann nimmt der Verlauf der Geschichte Gestalt an. Denn jeder Charakter ist liebevoll gezeichnet und bringt seinen Eigenheiten mit. Besonders Karl ist rechthaberisch, maulig und buhlt um Anerkennung, trotzdem hat er auch seine sympathischen Seiten. Schließlich macht es ihm zu schaffen, dass Onno nicht mehr jeder Zeit uneingeschränkt für ihn da ist. Onno hat eine Freundin. Die Autorin Dora Heldt widmet sich an dieser Stelle dem Thema „Liebe im Alter“. „Wir sind die Guten“ ist nicht nur ein Krimi, sondern beschäftigt sich mit Themen aus dem Leben. Das macht das Buch recht umfangreich, aber auch authentisch. Es gibt keine überraschenden Wendungen oder halsbrecherischen Verfolgungsjagden, sondern es steht das Leben und die geruhsamen Ermittlungen der Senioren im Vordergrund. Der Leser ist dem Seniorenteam beim Ermitteln klar im Vorteil, denn es gibt Einblicke in ein altes Tagebuch, in die Arbeit der Polizei und Perspektivenwechsel. Nach und nach kann der Leser Schlüsse ziehen, wie das Verschwinden der Putzfrau,die Tagebucheinträge und der Tote von der Klippe miteinander in Zusammenhang stehen. Ein unterhaltsamer und geruhsamer Kriminalroman, dem es nicht an Spannung mangelt.

    Mehr
  • Spannender Sylt-Krimigenuss

    Wir sind die Guten
    HEIDIZ

    HEIDIZ

    28. July 2017 um 10:32

    Dora Heldt fühlt sich im Genre Krimi sehr wohl. Den zweiten Kriminalroman hat sie herausgebracht und  überzeugt auch mit dieser Geschichte.   Der einstige Hauptkommissar Karl Sönnigsen meint, dass auf Sylt kriminell nicht viel los sei - wie er sich täuscht, wird man bald merken. Das Ermittlerteam um Sönnigsen und die Westerländer Polizei ist echt originell dargestellt. Der Rentner, der sich immer einmischt, auch jetzt, da eine Frau vermisst und man einen Toten unterhalb des Roten Kliffs findet. Helga, Karls Bekannte ist involviert. Die Verschwundene ist die Mieterin ihrer Freundin. Erst nimmt man an, dass beide Dinge separat passierten, aber, dann wird klar, dass ein Zusammenhang besteht.   Das Ermittlerteam kennt man schon vom ersten Krimi und es wird einem wieder sehr angenehm präsentiert. Wir steigen mit einem Prolog in die Handlung ein und gehen dann weiter Anfang Mai und gehen dann weiter in die eigentliche Handlung, die sich etwas einen Monat hinzieht. Weiterführend geht es jeweils noch sieben Wochen in die Zukunft.   Mir hat der Krimi sehr gut gefallen, wie viel Lokalkolorit zu Sylt, zum Norden und den liebenswerten Charakteren.   Leseprobe: ========   "Du brauchst neue Scheibenwischen." Hein folgte den quietschenden Wischern mit seinen Blicken. "Die verschmieren die ganze Scheibe." Walter stellte sie aus. "Die gehen noch", sagte er, ohne seinen Schwager anzusehen. "Das liegt an diesem blöden Fisselregen. wenn es richtig regnen würde, dann würden die auch richtig wischen." ...   Die Handlung ist klug konstruiert und wird glaubwürdig authentisch dargeboten. Man nimmt der Autorin das ab, was sie geschrieben hat, weil es lebendige Schilderung ist, die spannend dargeboten wird, spannend und gleichzeitig geistreich und charmant, wie man die Autorin kennt.

    Mehr
  • Wir sind die Guten

    Wir sind die Guten
    Rees

    Rees

    17. July 2017 um 15:11

    Kein reisserischer Krimi , eher ziemlich gemütlich, trotzdem kommt Spannung auf . Aber man braucht Geduld, bis man den Spuren folgen kann, die so langsam gelegt werden und die Puzzleteile sich ergänzen. Denn bei den Alten geht es ja nicht immer so schnell voran und ihre Eigenarten kommen oft ziemlich deutlich zum Vorschein und behindern schon auch mal bei den Ermittlungen. Der Schauplatz ist wunderschön und die Protagonisten werden so herrlich beschrieben , dass man sie sich so richtig vor Augen hat und oft nur schmunzeln kann. Denn wieder ermitteln sie im Geheimen ,diese herrlich chaotische Seniorentruppe, allen voran Karl, der es nicht lassen kann. Seit er in Pension ist hat er ja keine Aufgaben mehr und langweilt sich zu Tode, da kommt ein kleiner Vermisstenfall gerade recht. Und als ein Toter bei den Klippen gefunden wird, hat auch die Kripo vor Ort alle Hände voll zu tun und bemerkt nicht, wie die Senioren ihrem Fall nachgehen. Dieser zweite Fall mit dem originellen Ermittler-Team aus Sylt hat es in sich und unterhält hervorragend. Auch die feinen Töne kommen nicht zu kurz und schaffen eine heimische Atmosphäre, was so richtig wohltuend ist.  

    Mehr
    • 2
  • Sehr nettes Wiedersehen mit guten alten Bekannten und ein neuer spannender Fall

    Wir sind die Guten
    Hermione27

    Hermione27

    16. July 2017 um 14:59

    "Wir sind die Guten" ist der zweite Syltkrimi von Dora Heldt, der dem Leser/der Leserin ein gelungenes Wiedersehen mit dem Ermittlerteam um den ehemaligen Hauptkommissar Karl Sönnigsen sowie natürlich auch Heinz und Walter beschert. Es geht spannend los: Ein unbekannter Mann wird tot am Fuße des Roten Kliffs im Kampen gefunden, eine Frau, die sich als Haushaltshilfe bei Charlotte sowie Inge entpuppt, verschwindet spurlos auf der Insel und dann werden dem Leser noch Ausschnitte aus dem Tagebuch einer jungen Frau aus dem Jahr 1999 vorgelegt. Wie werden sich die Ermittler in diesem Fall schlagen? Werden sie Beiträge zur Polizeiarbeit leisten können? Und wie ist überhaupt der Zusammenhang zur Schwarzarbeit auf der Insel?   Dora Heldts humorvolle und liebevolle Erzählweise hat mich auch in diesem Fall wieder überzeugt. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn die verschiedenen Erzählstränge aus unterschiedlichen Perspektiven versprachen wirklich große Spannung. Darüber hinaus hat mir auch die warmherzige Beschreibung der gut bekannten handelnden Personen auf der Insel und ihrer Schrullen wieder sehr gut gefallen. Man fühlt sich wirklich, als würde man gute Bekannte wiedertreffen. Ganz entzückend ist zum Beispiel die Liebesgeschichte zwischen Onno und seiner Helga beschrieben, die sich im ersten Syltkrimi näher gekommen sind. Wie die Kinder der beiden damit umgehen, ist sicherlich sehr glaubwürdig beschrieben und wirkt wie aus dem Leben gegriffen. Lustig sind auch immer die Erlebnisse mit Heinz und seinem Schwager Walter - am besten im Zusammenspiel mit ihren Frauen!   Gewohnt charmante Unterhaltung von Dora Heldt - intelligent, spannend und witzig!

    Mehr
  • SOKO Gartenbau - Karl und Konsorten ermitteln wieder

    Wir sind die Guten
    hasirasi2

    hasirasi2

    11. July 2017 um 15:32

    Frühling auf Sylt. Ruhe vor dem (Besucheran-)Sturm. Die Kripo-Beamtin Maren langweilt sich und bummelt Überstunden ab. Da wird am Fuße des roten Kliffs eine unbekannte Männerleiche gefunden ...   Sabine Schäfer ist Inges und Charlottes Putzfrau. Deren Männer Heinz und Walter dürfen nichts davon wissen, denn Sabine arbeitet schwarz und Walter war früher beim Finanzamt. Doch leider ist den Männern um Ex-Hauptkommissar a.D. Karl Sönnigsen seit der Aufklärung des Falls vom letzten Jahr langweilig und so versteifen sie sich ausgerechnet auf die Suche nach Schwarzarbeitern. Sabine muss weg. Dass sie aber gleich ganz und auch noch spurlos verschwindet, ist den Frauen dann doch suspekt. Also weihen sie den Rest der „SoKo Gartenbau“ ein.   Mit hat schon bei Dora Heldts erstem Sylt Krimi „Böse Leute“ gefallen, wie sehr es zwischen den Protagonisten menschelt. Die „Rentner-Gang“ kennt sich ihr ganzes Leben, man hält zusammen und hilft sich. Karls Nachfolger auf dem Polizei-Revier ist leider nicht besonders sympathisch und lässt sich (und seinen Mitarbeitern) nicht mehr von ihm in die Karten gucken. Karl langweilt sich. Dass sich sein bester Kumpel Onno (Marens Vater) jetzt nur noch um Helga und nicht mehr um ihn dreht, fuchst ihn zusätzlich. Denn Onno schwebt auf Wolke 7 - Helga und er sind seit einem Jahr ein Paar und nun wird sie wirklich zu ihm ziehen. „Weil es so ein großes Glück ist, in unserem Alter noch so eine Liebe zu finden.“ (S. 244) Karl fühlt sich vernachlässigt und die Streitgespräche zwischen ihm und Onno haben einen sehr großen Unterhaltungswert für alle nicht Betroffenen.   Dora Heldt verknüpft sehr geschickt 3 Fälle, die auf den ersten Blick so gar nicht gemein haben und am Ende doch zusammengehören. Maren und ihr Team müssen ermitteln, wer der Tote ist und wie er auf die Insel kam, denn er hat keinerlei persönliche Sachen bei sich und wird auch nicht vermisst. Dabei hat sie auch privat Sorgen. Ihr Vater Onno, wegen dem sie auf die Insel zurückgekommen ist, braucht sie nicht und ihre beste Freundin Rike wohnt inzwischen bei ihrem Freund auf dem Festland. Karl und seine SoKo suchen Sabine und decken dabei deren trostlose, entsetzliche Vorgeschichte auf. Dafür zieht Karl alle Register und holt sogar einen alten Lübecker Kollegen ins Boot. Walter verbeißt sich in die Schwarzarbeitersuche. Dabei nimmt er tapfer jedes Fettnäpfchen mit, nichts scheint ihm peinlich. Dass er so manches Mal dank seines Alters oder anderer glücklicher Umstände einer ordentlichen Tracht Prügel entgeht, ist ihm indes nicht mal klar. Doch: „Und manchmal muss man mit dem Leben einfach Geduld haben. Und daran glauben, dass irgendwann etwas Schönes passiert. Nur dann passiert es auch.“ (S. 507)   Obwohl „Wir sind die Guten“ eher ein Wohlfühlkrimi ist, ist der Fall an sich nichts für schwache Nerven. Wer wie ich einen spannenden Krimi mit unterhaltsamen Protagonisten, viel Inselfeeling und Lokalkolorit zu schätzen weiß, liegt bei „Wir sind die Guten“ genau richtig.

    Mehr
    • 10
  • die Guten bringen Ordnung in das Durcheinander.... *g*

    Wir sind die Guten
    abuelita

    abuelita

    09. July 2017 um 13:30

    Das wundervoll schräge Ermittlerteam wird mal wieder aktiv – einfach ein genussvoller Lesespass. Ein Jahr ist vergangen, seit das Ermittlerteam um Karl Sönnigsen der Polizei von Westerland erfolgreich gezeigt hat, wie man einen Serientäter stellt. Jetzt bekommt Karls Bekannte Helga einen Anruf von einer Freundin: Deren Mieterin Sabine ist spurlos verschwunden ... Die Polizei von Westerland indes ermittelt im Fall eines unbekannten Toten am Fuß der roten Klippen, und so kann Karls Truppe in aller Ruhe auf die Suche nach Sabine gehen. Die Ermittlungen nehmen ihren turbulenten Lauf, als herauskommt, dass beide Fälle miteinander zu tun haben.Maren wundert sich doch sehr, dass Karl sich dieses Mal gar nicht in die Ermittlungen einmischt…ja…dies sogar hoheitsvoll ablehnt, als sie ihn darauf ansetzen will, weil der jetzige Polizeichef in ihren Augen einige Fehler macht bzw. den Fall des von den Klippen gefallenen (?) Mannes nicht weiterverfolgen will. Klar, Karl hat dieses Mal auch etwas Besseres zu tun; ist er doch mal wieder mit seinem eigenen Team auf einer anderen Fährte… *g*Amüsant, nachvollziehbar und mit den bereits bekannten Figuren, die einen immer wieder zu einem Schmunzeln bringen.Das Thema Liebe im Alter wird auch so ganz nebenbei behutsam behandelt – hat doch Onno in Helga eine neue Partnerin gefunden. Das ist für die Angehörigen nicht einfach, aber vor allem Karl tut sich damit schwer, dass sein bester Freund nun nicht mehr unbeschränkt Zeit für ihn hat….

    Mehr
  • Verstecken und Tod auf Sylt

    Wir sind die Guten
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    07. July 2017 um 13:40

    Verstecken und Tod auf SyltUnd das fängt alles doch eigentlich ganz beschaulich Ende April zum Mai hin auf Sylt an.Noch keine Saison, himmlische Ruhe. Und das Haus sauber wie nie. Charlotte und Inge haben sich eine Perle ergattert. Hinter dem Rücken von Heinz und Walter, ihren Männern. Die müssen ja nicht wissen, dass eine Putzfrau nun jene leidigen Arbeiten einmal die Woche übernimmt, von denen die beiden Ehefrauen sich gerne entlastet haben.Und gerade der gestrenge Walter, ehemaliger Finanzbeamter mit 150prozentiger Korrektheit solle nun wirklich nicht wissen, dass seine Frau diese Sabine Schäfer natürlich schwarz bezahlt.Wenn die junge Frau nicht plötzlich verschwunden wäre. Spurlos.Wobei zeitgleich ein Mann vom „roten Kliff“ fällt.Und bei all dem der neue Polizeichef, Runge, in den Augen des altgedienten Vorgängers und „unruhigen Ruheständlers“ Karl kaum zu ertragen ist. Vor allem, weil aufgrund der herzlichen Abneigung beider einander gegenüber seine täglichen „Informationsbesuche“ im alten Büro kaum mehr stattfinden können.Und nun hat auch sein bester Freund Onno noch die Lebe gefunden. Eine späte Liebe. Zu Helga. Und Karl kann nicht ständig mehr für Stunden „auf einen Kaffee“ bei Onno sitzen. Was Karl überaus schlechte Laune bereitet. Und er diese auch zeigt.Wie übrigens auch die Kinder Helgas, die wenig Verständnis für einen neuen Mann in Mutters Leben haben. Und auch Maren, Onnos Tochter und Polizistin unter dem neuen Chef Runge nun schon eine Weile, hat ein wenig zu knabbern an der neuen Situation.Was damit zu tun haben könnte, dass die Sache mit ihrem aktuellen Partner einfach nicht so richtig im Lauf zu bleiben scheint.So passt es eigentlich ganz gut, dass sowohl Maren mit dem Fall des Toten am Kliff mehr und mehr beschäftigt sein wird und Karl, ganz in seinem Element, sich mit „seinem Team“ (Eine „SOKO“ befreundeter Rentner) auf die Suche nach Sabine Schäfer macht.Ohne zu ahnen, dass er damit in einen Fall hineingeraten wird, der einen alten Kollegen von ihm ein Leben lang bereits Sorgen bereitet und auch in der Gegenwart gefährliche ist.Wobei der Fall selbst relativ gradlinig vonstattengeht, der Leser einen gewissen Vorsprung gegenüber den Ermittlern erhält durch den Einblick in ein (zunächst noch) anonymes Tagebuch, ungefähr ab der Mitte des Krimis aber bestens im Bilde ist (und sogar als erfahrener Leser noch eine wichtige Querverbindung zu den Motiven hinter all den Ereignissen in einem eher Nebensatz bereits entdeckt).Doch das ist ja auch nicht die Hauptsache an diesem Roman, möglichst überraschende Wendungen zu erzeugen. Im Mittelpunk stehen die Charaktere, vor allem jene älteren Jahrgangs. Wenn der ehemalige Steuerbeamte mit seinem Saunafreund so richtig „auf Jagd“ geht und jedes Fettnäpfchen betritt, das bereitliegt auf seinem „Kreuzzug gegen Schwarzarbeit“Wenn Karl beileibe nicht nur sympathische Seiten hat, sondern der Leser von seinem Verhalten und der gewissen Rechthaberei und Sucht nach äußerer Anerkennung ebenso genervt wird, wie seine Freunde es zu Zeiten im Romane sind.„Ich war mit Onno bei Karl, das war aber nicht so schön---Vielleicht kann Onno alleine mehr ausrichten“.Wenn empathisch und ohne Kitsch das Thema der „Liebe im Alter“ und deren Komplikationen am Rande mitläuft und auch vielfaches Sylter Lokalkolorit nicht fehlt.Anregend, in Ruhe zu lesen, Personen, mit denen man was anfassen kann, griffige Konstellationen, mit vielfachen Themen, die plastisch im Buch aufgenommen werden, Leute mit Dreck am Stecken und ein spannendes Finale, insgesamt ein ruhiger, schon geschriebener und die Beziehungen in den Mittelpunkt rückender Roman.

    Mehr
  • Die Guten und die Bösen

    Wir sind die Guten
    twentytwo

    twentytwo

    21. June 2017 um 11:49

    Ein Toter und eine verschwundene Mieterin – und das mitten im Mai kurz vor dem Sylter Saisonbeginn. Während der Tote ein Fall für die Kriminalpolizei ist, werden im Fall der Vermissten, Karl und seine selbsternannte Soko aktiv. Nachdem die Identität des Toten geklärt ist und aufgrund seines Alkoholpegels von einem Unfall auszugehen ist, gilt der Fall von Seiten der Staatsanwaltschaft als abgeschlossen. Doch die Sylter Polizistin Maren ist davon keineswegs überzeugt und beschließt auf eigene Faust nach weiteren Beweisen für ein Tötungsdelikt zu suchen. Karl und seine Mitstreiter waren ebenfalls schon schwer aktiv und haben bereits etliche Ermittlungserfolge. Doch diese reichen bei Weitem nicht aus, und so stecken sie fest. Auch Maren, die nach wie vor der Überzeugung ist, mit ihrer Theorie richtig zu liegen, ist mit ihrem Latein am Ende. Erst als sich alle zufällig treffen und ihre Erkenntnisse in einen Topf werfen, fügen sich die Puzzleteile endlich zu einem überzeugenden Gesamtbild zusammen und sie kommen gerade noch rechtzeitig um weiteres Unheil zu verhindern.FazitEin spannender und turbulent, abwechslungsreicher Krimi, der mit vielen eigenwilligen Charakteren für unterhaltsame Lesestunden sorgt.

    Mehr
  • herrlich

    Wir sind die Guten
    Muschel

    Muschel

    19. June 2017 um 21:28

    Nach "Boese Leute" hat mich der zweite Teil der Krimireihe von Dora Heldt ganz wunderbar unterhalten. Die Charaktere waren wir schon im ersten Teil ans Herz gewachsen und dieser zweite Krimi war nahezu perfekte Unterhaltung. Davon bitte mehr.