Wir sind die Guten

von Dora Heldt 
4,6 Sterne bei42 Bewertungen
Wir sind die Guten
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ConnyMcs avatar

Der zweite Fall für die "SoKo" rund um den Pensionär Karl Sönnigsen. Spannend und zum Schmunzel gleichzeitig. Gelungen!

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Spannend, lustig und ne wunderbare Lektüre zum Entspannen. Hoffentlich kommt bald der dritte Teil.

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Inhaltsangabe zu "Wir sind die Guten"

Der Nr. 1-Bestseller jetzt im Taschenbuch!
Ein Jahr ist vergangen, seit das Ermittlerteam um Karl Sönnigsen der Polizei von Westerland erfolgreich gezeigt hat, wie man einen Serientäter stellt. Jetzt bekommt Karls Bekannte Helga einen Anruf von einer Freundin: Deren Mieterin Sabine ist spurlos verschwunden ... Die Polizei von Westerland indes ermittelt im Fall eines unbekannten Toten am Fuß der roten Klippen, und so kann Karls Truppe in aller Ruhe auf die Suche nach Sabine gehen. Die Ermittlungen nehmen ihren turbulenten Lauf, als herauskommt, dass beide Fälle miteinander zu tun haben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423217347
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:31.05.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 09.06.2017 bei Jumbo erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    ConnyMcs avatar
    ConnyMcvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Der zweite Fall für die "SoKo" rund um den Pensionär Karl Sönnigsen. Spannend und zum Schmunzel gleichzeitig. Gelungen!
    "Soko" Karl Sönningsen ermittelt

    Heimlich - ohne das Wissen ihrer Männer - haben Inge und Charlotte eine Putzfrau eingestellt, als diese plötzlich spurlos verschwindet, bitten sie Karl um Hilfe. Fast zeitgleich wird ein Mann tot am Strand gefunden und Heinz und Walter ermitteln in Sachen Schwarzarbeit. 

    Der Fall ist spannend und die Rahmenhandlung - wie immer mit dieser "Soko" - schräg und witzig. Sehr gute Unterhaltung. ich freue  mich auf den nächsten Band.

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    moccabohnes avatar
    moccabohnevor 3 Monaten
    Ein tolles Team...

    Es geht schon wieder los und das, obwohl die Saison auf Sylt noch gar nicht richtig begonnen hat - Karl Sönnigsen und seine selbsternannte SOKO müssen die Sylter Polizei unterstützen!

    Am Roten Kliff wurde ein Toter gefunden und  eine Mieterin, die Inge und Charlotte gut bekannt ist, verschwindet plötzlich. Den Toten überlassen Karl und seine Hobbydetektive der Kriminalpolizei Westerland, auf die Suche nach der verschwundenen Mieterin macht sich aber das Ermittlerteam selber.

    Nach kräftiger Unterstützung der SOKO nehmen die Ermittlungen rasante Fahrt auf, als bekannt wird, dass beide Fälle miteinander zu tun haben.

     

    Nach „Böse Leute“ hat mich der zweite Teil der Krimireihe von Dora Heldt gut unterhalten.

    Die Personen kannte ich ja bereits aus dem ersten Teil und so war ich gleich wieder mit den Charakteren vertraut. Allerdings konnte mich diese Handlung nicht so sehr begeistern, wie ich es von dem Vorgänger gewöhnt war.

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    trollchenvor einem Jahr
    Unterhaltsamer Krimi im gewohnten Stil

    Wir sind die Guten
    Herausgeber ist dtv Verlagsgesellschaft (9. Juni 2017) und hat 512 Seiten.
    Kurzinhalt: Ein Jahr ist vergangen, seit das Ermittlerteam um Karl Sönnigsen der Polizei von Westerland erfolgreich gezeigt hat, wie man einen Serientäter stellt. Jetzt bekommt Karls Bekannte Helga einen Anruf von einer Freundin: Deren Mieterin Sabine ist spurlos verschwunden ... Die Polizei von Westerland indes ermittelt im Fall eines unbekannten Toten am Fuß der roten Klippen, und so kann Karls Truppe in aller Ruhe auf die Suche nach Sabine gehen. Die Ermittlungen nehmen ihren turbulenten Lauf, als herauskommt, dass beide Fälle miteinander zu tun haben.
    Meine Meinung: Ich lese ja schon lange die Bücher von der Autorin und ich muss sagen, sie bleibt ihren Stil sehr treu. Denn das Buch ist von Anfang an sehr unterhaltsam und witzig. Und ich liebe die Rentnergang, solche Freunde sind toll und die älteren Leute haben auch noch viel Spaß in ihrem Leben. Und vor allen ist die Story wieder so leicht zu lesen und trotzdem voller Spannung, dass man am Ende doch wissen will, wer der Täter ist. Aber auch die Verstrickungen find ich toll, sie sind nicht vorhersehbar und lenken den Leser immer in eine andere Richtung. Auch die norddeutsche Art und die Ecke um Westerland wird mir schön unterhaltsam in vielen Details nähergebracht. Obwohl der Fall diesmal nicht so leicht verdaubar ist, ist die Rentnerpolizeiarbeit doch so schön akribisch und genau.
    Mein Fazit: Ist gut, kann man gut im Urlaub lesen und ist wie immer sehr kurzweilig, also ein Buch für zwischen durch. Ich vergebe 5 Sterne und hoffe auf weitere Bücher von der Autorin.

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    Wuestentraums avatar
    Wuestentraumvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Einfach klasse, Karl Sönnigsen ermittelt wieder mit seinem Senioren-Team und sucht eine vermisste Frau
    Wir sind die Guten

    Karl Sönnigsen, pensionierter früherer Leiter des Polizeireviers von Westerland hat kein leichtes Leben. Er kann sich nicht mit seinem Ruhestand abfinden und sucht Ablenkung. Bei seinem ältesten Freund Onno kann er auch nicht mehr dauernd auftauchen, wie es ihm beliebt, da dieser im hohen Alter doch tatsächlich noch eine neue Liebe, namens Helga gefunden hat, die auch noch bei ihm einziehen will. Auch wenn er auf dem Polizeirevier auftaucht, um eventuelle neue Fälle mit Interesse zu verfolgen, wird er von seinem Nachfolger Runge sowie Maren, der Tochter von Onno, verscheucht.

    Doch Karl hat Glück, Helga bekommt einen Anruf von einer Bekannten, ihre Mieterin ist spurlos verschwunden. Sofort trommelt Karl sein SOKO-Team, bestehend aus Inge, Charlotte, Onno und Helga zusammen, mit dem er im letzten Jahr erfolgreich eine Einbruchsserie lösen konnte. Sie sammeln Informationen und begeben sich auf die Suche nach besagter vermisster Frau namens Sabine Schäfer. Zufällig kennen Charlotte und Inge die Frau, die heimlich und schwarz bei ihnen geputzt hat, was ihre Ehemänner auf keinen Fall wissen dürfen. Diese sind anderweitig heimlich auf der Suche nach Schwarzarbeitern auf der Insel. Und die Polizei hat mit einem unbekannten Toten zu tun, der am Fuß des roten Kliffs gefunden wurde. Somit sind Maren und ihre Polizeikollegen beschäftigt und Karl kann mit seiner Truppe in Ruhe auf die Suche gehen. Es kommen nach und nach neue Indizien zusammen und plötzlich wird allen klar, dass die Fälle zusammenhängen.

    Dora Heldt hat mit "Wir sind die Guten" den zweiten Fall mit Karl Sönnigsen und seiner Truppe geschrieben. Sie hat mit ihrem flüssigen, klaren und humorvollen Schreibstil mich als Leserin gefangen genommen und gefesselt. Wer "Böse Leute", den ersten Fall mit Karl Sönnigsen kennt, weiß auch über die sympathischen Protagonisten aus dem ersten Fall Bescheid.

    Hervorragend und einnehmend geschrieben, mit Humor und voller Spannung wird das Geschehen und die Ereignisse berichtet. Toll fand ich die authentische Darstellung der Seniorenclique, ihr Handeln, ihre Sichtweise und ihre manchmal ausschweifenden und komplizierten Erklärungen und Erläuterungen, die einem ein Schmunzeln aufs Gesicht zauberten. Karl, der sich gerne als Held der Truppe sieht, Helga die einfühlsame und verständnisvolle Frau an Onno's Seite, die sich aber auch durchsetzen kann, Inge und Charlotte, die beiden etwas sensibleren Schwägerinnen und Heinz und Walter, ihre Ehemänner, die schon etwas langsamer denkend dazugehören.

    Ich habe auch den ersten Teil "Böse Leute" gelesen und muss sagen, dass mir dieser zweite Teil mit über 500 Seiten noch besser gefallen hat. Es wurden hier ausführlich und detailliert die aufregenden und weniger aufregenden Ereignisse geschildert, aber es wurde weder langweilig noch langatmig dargestellt, alles wurde so interessant und spannend erzählt und gehörte einfach dazu, um das Gesamtbild abzurunden. Es passte alles harmonisch zusammen und der dazugehörige Humor und die ansteigende Spannung rundeten diesen Krimi perfekt ab. 

    Fazit:

    Ein toller Krimi, mit Humor und Spannung und einem super SOKO-Seniorenteam, den man unbedingt gelesen haben sollte. Er hat mir super gefallen, mich begeistert und mir spannende und tolle Lesestunden bereitet. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Fall mit Karl Sönnigsen und seinem Team.
     

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    jojo-lesemauss avatar
    jojo-lesemausvor einem Jahr
    Wir sind die Guten



    Die Bücher von Dora Heldt beeindrucken mich immer wieder von neuem. Besonders der Witz mit dem sie geschrieben sind ist klasse und bringt mich oft zum lachen.
    Wer in diesem Buch einen hochspannenden Krimi mit allem was dazu gehört sucht, wird vielleicht nicht immer auf seine Kosten kommen, denn der Schwerpunkt liegt auf der Rentnertruppe um den Ex-Polizeichef Karl und somit ist es keine klassische Polizeiermittlung wie man das so kennt. Genau das zeichnet das Buch aber aus. Es ist nicht das was man schon so oft gelesen hat, sondern etwas neues und anderes und dabei auch noch super lustig und gewitzt.
    Dennoch bleibt die Spannung nicht auf der Strecke.
    Auch dieses Mal hat sie die Autorin wieder einen klasse Fall ausgedacht, und diesen wunderschön von verschiedenen Seiten her aufgezogen. Auch wenn ziemlich bald klar wird, wie alles zusammen hängt, fiebert man mit den Figuren mit und feuert sie an auf die richtige Spur zu kommen.
    Auch die kleinen privaten Probleme, die die Charaktere und ihr Umfeld haben werden super in die Geschichte um den Fall eingeflochten, sodass es einen guten Mix ergibt.
    Nur die kleinen Tagebucheinträge habe zu Beginn nicht so gemocht, doch auch diese werden im Laufe der Geschichte immer interessanter und spätestens als ich den Zusammenhang zu dem Fall erkannt habe, war ich auch von dieser Idee begeistert. Also immer schön offen bleiben und nicht vorschnell urteilen.
    Insgesamt hat sich das Ermittlerteam im zweiten Band wieder super geschlagen und seinen Charme beibehalten.
    Unbedingte Empfehlung.


    Mehr Infos unter:
    http://traumeweltbuecher.blogspot.hr/2017/09/wir-sind-die-guten.html

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    Monalisa73s avatar
    Monalisa73vor einem Jahr
    Zweiter Sylt-Krimi

    Dora Heldt konnte mich auch  in ihrem zweiten Sylt-Krimi von  ihrer kriminalistischen Ader überzeugen.
    Er liest sich herrlich. Die Charaktere aus dem ersten Krimi, um die Protagonistin Maren Thiele sind wieder alle dabei, was den Einstieg leicht macht.
    Das Renter-Ermittlerteam um Karl Sönnigsen, Hauptkommisar a. D.,  die eigendlich nicht ermitteln dürfen, können es aber trotzdem nicht lassen. Dieses Mal suchen sie eine Frau, die plötzlich wie vom Erdboden verschwunden ist. Außerdem wird am Fuß des Roten Kliffs ein Toter ohne Papiere gefunden, was die Polizei von Westerland vor eine große Herausforderung stellt .
    Eine spannende, mysteröse Geschichte, die gespickt ist mit dem unvergleichlichen Humor von Dora Heldt.
    Ich kann es nur wärmstens empfehlen.

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    bieberbrudas avatar
    bieberbrudavor einem Jahr
    Nette Urlaubslektüre für zwischendurch

    Dora Heldt meldet sich mit ihrem zweiten Sylt-Krimi zurück! Dieses mal dreht sich der Fall um einen Toten an den Füßen der Klippen - war es tatsächlich ein tragischer Unfall oder hat ihn jemand von den Klippen gestoßen?

    Inhalt:
    Ausgerechnet kurz vor der Saisonbeginn wird am Fuße der berühmten roten Klippen von Sylt ein unbekannter toter Mann aufgefunden. Der Mann war offensichtlich stark alkoholisiert, aber die Polizei möchte den Fall trotzdem nicht allzu schnell als tragischen Unfall in die Akten legen. Gleichzeitig herrscht Unruhe wegen dem spurlosen Verschwinden der Putzfrau Sabine Schäfer. Während Maren und ihr Team sich um den unbekannten Mann kümmern, stürzen sich die Renter Karl und seine "Soko Gartenbau" in die Ermittlungen zum Verschwinden der Putzfrau und ihrer unangemeldeten Arbeit als Putzfrau. Auch wenn es Anfangs nicht so scheint, stehen beide Fälle doch in einem direkten Zusammenhang und es stellt sich schnell die Frage, wer hier eigentlich "die Guten" sind...

    Meine Meinung:

    Ich hatte den letzten Krimi (Böse Leute) aufgrund seines sehr gemächlichen Tempos und dem vorhersehbaren Kriminalfall kritisiert. Auch dieses mal ist der Fall wenig reißerisch und die Geschichte entwickelt sich gemütlich und geradelinig - aber dennoch hat mir "Wir sind die Guten" deutlich besser gefallen. Vor allem die (anfangs) vor Langweile sterbenden Renter der "Soko Gartenbau" haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht und den Fall besonders unterhaltsam gemacht. Auch dieses Mal legt die Autorin großen Wert auf die großen und kleinen Probleme der Charaktere sowie die Beschreibung des Lebens auf der idyllischen Insel - der eigentliche Kriminalfall gerät zeitweise etwas in den Hintergrund. Nichtsdestotrotz eignet sich das Buch wunderbar als leichte Urlaubslektüre für Zwischendurch und weiß dank allerhand Lokalkolorit und amüsanten Einfällen zu unterhalten.

    Fazit:

    Auch dieses mal kein herausragender Krimi, sondern eher ein unterhaltsamer Sylt-Roman mit Krimi-Ansätzen. Als leichte Urlaubslektüre kann man das Buch aber uneingeschränkt empfehlen. Ich vergebe 4 Sterne.

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    Taluzis avatar
    Taluzivor einem Jahr
    Kurzmeinung: „Wir sind die Guten“ ist nicht nur ein Krimi, sondern beschäftigt sich mit Themen aus dem Leben. Das macht das Buch recht umfangreich
    die Senioren ermitteln

    Karl Sönnigsen ist nicht mehr im Polizeidienst aktiv, das hält ihn aber nicht davon ab weiter auf Sylt zu ermitteln.

    Durch Onnos Tochter Maren, die Polizistin unter Karls Nachfolger Polizeichef Runge ist, ist Karl weiterhin meist über die kriminellen Machenschaften auf Sylt informiert.

    Da sein bester Freund Onno frisch verliebt in Helga ist, kann Karl nicht mehr ein und aus gehen bei Onno wie er will. Das wurmt ihn sehr.

    Während die Sylter Polizei sich mit dem toten Mann beschäftigt, der vom roten Kliff gefallen ist, verschwindet eine Frau spurlos.

    Sabine Schäfer arbeitete in verschiedenen Haushalten auf Sylt als Putzfrau. So auch bei Karls Freunden Charlotte und Inge. Hinter dem Rücken ihrer Männer gönnten sich die beiden Frauen die gute Perle. Schließlich war Walter ein korrekter Finanzbeamter und sollte auf keinen Fall wissen, dass seine Frau Sabine Schäfer schwarz bezahlte.

    Nur zu gerne will Karl herausfinden, wo Sabine abgeblieben ist und geht mit seinen Freunden Onno, Helga, Walter, Heinz, Inge und Charlotte auf eigene Faust auf Spurensuche.


    Der Schreibstil ist amüsant und lebendig. Wenn man erst mal durch die vielen Charaktere durchgestiegen ist, dann nimmt der Verlauf der Geschichte Gestalt an. Denn jeder Charakter ist liebevoll gezeichnet und bringt seinen Eigenheiten mit.

    Besonders Karl ist rechthaberisch, maulig und buhlt um Anerkennung, trotzdem hat er auch seine sympathischen Seiten. Schließlich macht es ihm zu schaffen, dass Onno nicht mehr jeder Zeit uneingeschränkt für ihn da ist. Onno hat eine Freundin.

    Die Autorin Dora Heldt widmet sich an dieser Stelle dem Thema „Liebe im Alter“.

    „Wir sind die Guten“ ist nicht nur ein Krimi, sondern beschäftigt sich mit Themen aus dem Leben. Das macht das Buch recht umfangreich, aber auch authentisch.

    Es gibt keine überraschenden Wendungen oder halsbrecherischen Verfolgungsjagden, sondern es steht das Leben und die geruhsamen Ermittlungen der Senioren im Vordergrund.

    Der Leser ist dem Seniorenteam beim Ermitteln klar im Vorteil, denn es gibt Einblicke in ein altes Tagebuch, in die Arbeit der Polizei und Perspektivenwechsel. Nach und nach kann der Leser Schlüsse ziehen, wie das Verschwinden der Putzfrau,die Tagebucheinträge und der Tote von der Klippe miteinander in Zusammenhang stehen.

    Ein unterhaltsamer und geruhsamer Kriminalroman, dem es nicht an Spannung mangelt.

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    HEIDIZs avatar
    HEIDIZvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannende Unterhaltung, wie man es sich von Dora Heldt wünscht - Erwartungen mehr als erfüllt - Lokalkolorit, Sylt pur und glaubwürdig
    Spannender Sylt-Krimigenuss

    Dora Heldt fühlt sich im Genre Krimi sehr wohl. Den zweiten Kriminalroman hat sie herausgebracht und  überzeugt auch mit dieser Geschichte.

     

    Der einstige Hauptkommissar Karl Sönnigsen meint, dass auf Sylt kriminell nicht viel los sei - wie er sich täuscht, wird man bald merken. Das Ermittlerteam um Sönnigsen und die Westerländer Polizei ist echt originell dargestellt. Der Rentner, der sich immer einmischt, auch jetzt, da eine Frau vermisst und man einen Toten unterhalb des Roten Kliffs findet. Helga, Karls Bekannte ist involviert. Die Verschwundene ist die Mieterin ihrer Freundin. Erst nimmt man an, dass beide Dinge separat passierten, aber, dann wird klar, dass ein Zusammenhang besteht.

     

    Das Ermittlerteam kennt man schon vom ersten Krimi und es wird einem wieder sehr angenehm präsentiert. Wir steigen mit einem Prolog in die Handlung ein und gehen dann weiter Anfang Mai und gehen dann weiter in die eigentliche Handlung, die sich etwas einen Monat hinzieht. Weiterführend geht es jeweils noch sieben Wochen in die Zukunft.

     

    Mir hat der Krimi sehr gut gefallen, wie viel Lokalkolorit zu Sylt, zum Norden und den liebenswerten Charakteren.

     

    Leseprobe:
    ========

     

    "Du brauchst neue Scheibenwischen." Hein folgte den quietschenden Wischern mit seinen Blicken. "Die verschmieren die ganze Scheibe."

    Walter stellte sie aus. "Die gehen noch", sagte er, ohne seinen Schwager anzusehen. "Das liegt an diesem blöden Fisselregen. wenn es richtig regnen würde, dann würden die auch richtig wischen." ...

     

    Die Handlung ist klug konstruiert und wird glaubwürdig authentisch dargeboten. Man nimmt der Autorin das ab, was sie geschrieben hat, weil es lebendige Schilderung ist, die spannend dargeboten wird, spannend und gleichzeitig geistreich und charmant, wie man die Autorin kennt.

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    Reess avatar
    Reesvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Wohlfühlkrimi mir herrlicher Kulisse
    Wir sind die Guten

    Kein reisserischer Krimi , eher ziemlich gemütlich, trotzdem kommt Spannung auf . Aber man braucht Geduld, bis man den Spuren folgen kann, die so langsam gelegt werden und die Puzzleteile sich ergänzen. Denn bei den Alten geht es ja nicht immer so schnell voran und ihre Eigenarten kommen oft ziemlich deutlich zum Vorschein und behindern schon auch mal bei den Ermittlungen.

    Der Schauplatz ist wunderschön und die Protagonisten werden so herrlich beschrieben , dass man sie sich so richtig vor Augen hat und oft nur schmunzeln kann. Denn wieder ermitteln sie im Geheimen ,diese herrlich chaotische Seniorentruppe, allen voran Karl, der es nicht lassen kann. Seit er in Pension ist hat er ja keine Aufgaben mehr und langweilt sich zu Tode, da kommt ein kleiner Vermisstenfall gerade recht. Und als ein Toter bei den Klippen gefunden wird, hat auch die Kripo vor Ort alle Hände voll zu tun und bemerkt nicht, wie die Senioren ihrem Fall nachgehen.

    Dieser zweite Fall mit dem originellen Ermittler-Team aus Sylt hat es in sich und unterhält hervorragend. Auch die feinen Töne kommen nicht zu kurz und schaffen eine heimische Atmosphäre, was so richtig wohltuend ist.

     

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