Dora Prinz , Sabine Eichhorst Ein Tagwerk Leben

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Inhaltsangabe zu „Ein Tagwerk Leben“ von Dora Prinz

Ein Leben wie aus einer anderen Zeit: Als Magd erträgt Dora Prinz viel – harte Arbeit und die Willkür der Bauern prägen ihren Tag. Aber sie lässt sich nicht brechen, dafür ist sie zu stolz. Eine Geschichte von der Weisheit einer alten Frau, die trotz allem sagt: Schöner hätte es nicht sein können, das Leben.

Beeindruckende Biografie über eine starke Frau!

— moffeli

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  • Rezension zu "Ein Tagwerk Leben" von Dora Prinz

    Ein Tagwerk Leben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. May 2011 um 20:20

    Rezension vom 05.05.2011 (2) Dora Prinz ist die Älteste auf den Bauernhof aber auch die kleinste und zierlichste von den 4 Geschwistern , um auf eigenen Beinen zu stehen und die eigene Familie zu entlasten, verdingt sich Dora mit 16 als Magd auf einen Bauernhof... Viele kleine Lebensbilder, Erinnerungen und Erfahrungen aus dem frühen 20. Jahrhundert, lassen uns in eine vergangene Welt eintauchen die weit weg erscheint und doch noch so nah ist. Sabine Eichhorst gelingt es gut, das harte, arbeitsreiche und oft ungerecht erscheinende Leben als Magd von Dora Prinz nach zu zeichnen. Welche arbeiten und welchen gesellschaftlichen Rang hatte man früher als Magd? Leser die gern in die Geschichte eintauchen und wissen wollen wie die (Ur)-Großeltern auf dem Lande lebten und arbeiteten ,finden mit diesem Buch ein interessantes Puzzle-teil der vielen Lebensgeschichten dieser Zeit .

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  • Rezension zu "Ein Tagwerk Leben" von Dora Prinz

    Ein Tagwerk Leben

    Zabou1964

    27. February 2011 um 20:33

    Ich lese gerne Biografien, besonders über Menschen, die in anderen Zeiten, Ländern oder unter vollkommen anderen Umständen leben als ich. Die Erinnerungen einer Magd, die 1919 im Allgäu geboren wurde, erschienen mir aus diesem Grund sehr interessant. Das Cover zeigt Dora Prinz, wie sie heute aussieht, eine Heugabel geschultert über eine Wiese laufend. Dora Prinz und ihre Co-Autorin Sabine Eichhorst erzählen das Leben der Magd, das fast ein Jahrhundert umfasst. Der Schwerpunkt liegt allerdings auf deren Arbeitsleben. Als Kind litt sie unter Rachitis, was zur Folge hatte, dass sie nur ca. 1,40 m misst. Bereits mit 16 Jahren trat sie ihre erste Stelle als Magd an. Weil ihr aufgrund ihrer geringen Körpergröße niemand etwas zutraute, arbeitete sie besonders hart und fleißig. Ich fand es sehr beeindruckend, wie hart ein junges Mädchen damals anpacken, und vor allem was es alles einstecken, musste. Sie war ständigen Ungerechtigkeiten und der Willkür ihrer Herrschaft ausgesetzt. Trotzdem biss sie die Zähne zusammen und hielt durch. Bei verschiedenen Bauern lernte sie viel über die Landwirtschaft und Viehzucht. Zu den Tieren hegte sie eine besondere Liebe. Dagegen blieb sie den Menschen gegenüber meist zurückhaltend und misstrauisch. Doras Leben bestand fast ausschließlich aus Arbeit. Und das ist leider auch das Problem an diesem Buch, denn sie erzählt auch nur vom „Schaffen“. Dabei wiederholt sie einige Arbeitsgänge mehrfach, z. B. das Ernten und Einbringen des Heus oder das Melken. Sie geht weder auf zwischenmenschliche Beziehungen noch auf die politischen Umstände ein. Es mag sein, dass eine Magd nicht viel Zeit hat, sich mit diesen Dingen zu beschäftigen, aber ich hätte gerne mehr über diese Dinge erfahren. Einige Schwarz-Weiß-Fotos im Buch zeigen die Familie und die Landschaft, sodass ich mir ein Bild machen konnte. Der Allgäuer Dialekt hält sich zum Glück in Grenzen, ich habe alles problemlos verstehen können. Fazit: Dora Prinz ist eine starke Frau, die auf ein arbeitsreiches Leben zurückblickt. Ich hatte mir allerdings mehr persönliche Eindrücke erhofft, die für mich zu einer Biografie gehören.

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  • Rezension zu "Ein Tagwerk Leben" von Dora Prinz

    Ein Tagwerk Leben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. December 2009 um 13:28

    Ich war wirklich enttäuscht. Die Erinnerungen dieser Autorin mögen für deren Enkelkinder oder Kinder interessant gewesen sein. Da sie aber weder das eine noch das andere hat, hat sie sich wohl entschlossen ein Buch zu schreiben. Anders kann ich es mir nicht erklären. Ich habe zwar tapfer bis zu Ende gelesen, aber ich bin ehrlich, die meiste Zeit fragte ich mich, was das alles soll und langweilte mich. Was noch viel schlimmer ist: Es ist sowas von emotionslos geschrieben. Ich wollte so gerne mehr über die damalige Zeit erfahren, wie die Leute fühlten und dachten. Statt dessen liest es sich eher wie ein Bericht vom Schulausflug. Ich werde es nicht witer empfehlen, was nicht heißt, dass ich das Leben der alten Dame nicht respektiere. Aber nicht alles muss eben in ein Buch verpackt werden.

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