Doreen Gehrke Don't let it get to you, Ben!

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Inhaltsangabe zu „Don't let it get to you, Ben!“ von Doreen Gehrke

»Don`t let it get to you! Deine Kindheit war scheiße, deine Zukunft wird besser, denn du hast sie selbst in der Hand.« So die Message aus der Don`t let it get to you!-Reihe, deren Bücher über das Leben benachteiligter Teenager erzählen. Teenager, die versuchen, mit ihrer schlechten Situation fertig zu werden und die versuchen, sich für ihre Zukunft nicht von ihrer schwierigen Kindheit kriegen zu lassen. Die Geschichte des 17-jährigen Ben ist der Beginn dieser Reihe, in der es um mehr geht, als nur um das Erfüllen der eigenen Träume..

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  • Rezension zu Don´t let it get to you, Ben! Du bist nicht allein von Doreen Gehrke

    Don't let it get to you, Ben!
    himmelspirat

    himmelspirat

    27. October 2014 um 20:08

    “Don't let it get to you, Ben! Du bist nicht allein” von Doreen Gehrke ist der Auftakt einer Buchserie, die zwar Jugendliche als Hauptpersonen hat, aber zur alle-age-Literatur gezählt werden kann. Erschienen ist dieses Buch in dem von der Autorin gegegründeten Doreen Gehrke Verlag 2013. Ben (17) wächst in prekären Verhältnissen auf. Sein Leben dreht sich um die Musik, umso härter trifft ihn die Auflösung seiner Band, in der er Sänger und Gitarrist war. Die Sommerferien stehen bevor und da er keine weiteren Pläne hat,  meldet Ben sich spontan zu der Castingshow „Entertain us“ an. In der Show kann Ben sich beweisen, es zeigt sich aber, dass er durch seine Lebens- und Familiengeschichte nicht der angepasste Typ ist und auch aneckt und so auf Schwierigkeiten stößt, mit denen er nicht gerechnet hat. Zusätzlich holt ihn während der Show auch wieder die familiären Probleme ein, von denen er gehofft hatte ein wenig Ruhe zu haben….. Aber er bleibt seinem Motto treu "Don´t let it get to you!". Aktuell sind Castingshows noch immer im Fernsehen, nicht nur im deutschen. Das Buch hat als einen Schwerpunkt die Geschichte von Ben, die mit dem anderen Schwerpunkt, der Castingshow, verknüpft ist. Doreen Gehrke erzählt auf sehr gut lesbare Art von Ben und seiner Familie. Der Leser kann nachvollziehen, wie es ist in prekären Verhältnissen aufzuwachsen, die aber gerade von den Kindern der Familie als normal und gegeben hingenommen werden. Erst im unauffälligen Vergleich zu "normal" lebenden Freunden und Bekannten wird das Leben unter Armutsbedingungen offensichtlich.  Viele Verhaltensweisen von Ben sind aus der erzählten Perspektive nachvollziehbar, wobei mir als erwachsene Leserin oft ein Aha-Effekt einsetze und mich zum Nachdenken über meinen eigenen Bekanntenkreis anregte. In der Geschichte folgt Bens Teilnahme an der Castingshow. Dort wird nicht nur sein Weg dort beschrieben, sondern auch das Format der Castingshow so geschildert, wie es für die Teilnehmer ist. Mit den Einschränkungen, den Selbstzweifeln, das Eingesperrt sein, aber auch die Highlights in den Auftritten gut zu sein, weiterzukommen…. Damit wird dem Leser auch die Welt der Castingshows gezeigt, die sonst im Fernsehen nicht zu sehen sind. Das einzige Manko an dem Buch ist, das die Gesamtgeschichte von Ben so konzipiert ist, dass es sich um eine Mini-Serie mit 2 Teilen handelt und der erste Teil aus meiner Sicht sehr abrupt endet. Da nun auch der 2. Teil erschienen ist, kann gleich weitergelesen werden. Vor erscheinen des 2. Bandes fand ich das Ende zu abgehackt und nicht so, als wenn das Buch als Einzelbuch gelesen werden kann. Da noch zu viele Erzählfäden offen waren. Ein sehr gut geschriebenes Buch, das mich gefesselt hat und das ich fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Absolut empfehlenswert.

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  • Eine gute Story, leider holprig erzählt

    Don't let it get to you, Ben!
    Fannie

    Fannie

    26. February 2014 um 19:04

    Ben ist 17 und liebt die Musik. Seine Band, deren Frontmann, Sänger und Gitarrist er war, gibt es leider nicht mehr und so stehen ihm recht eintönige Sommerferien bevor. Denn für eine Reise fehlt Bens alleinerziehender Mutter einfach das Geld. Schließlich meldet er sich bei der Castingshow "Entertain Us" an. Als sanfter Rocker meistert er die ersten Hürden – ob im Recall oder bei den Workshops in der Dominikanischen Republik. Und doch plagen ihn oft Zweifel: Will er das wirklich? Wird er weiterkommen? Das Leben verändert sich enorm für den sensiblen Typen aus dem verschlafenen Städtchen Sleepy Water… "Don’t let it get to you, Ben! Du bist nicht allein." ist ein Jugendroman um einen sympathischen Anti-Helden, der einige Probleme gleichzeitig zu meistern hat: Zu seinem Vater besteht kein Kontakt, er ist unglücklich verliebt, seine Familie ziemlich mittellos (noch nicht mal ein Handy nennt der 17-Jährige sein Eigen), die Mutter ist psychisch krank und seine eigene Band zerbrach vor Kurzem. Autorin Doreen Gehrke beschreibt einfühlsam aus der Sicht von Ben den steinigen Weg zur Erfüllung seines großen Traums. Viele Themen, die insbesondere Jugendliche bewegen, spricht sie darin an: Liebe, Freundschaft, Konflikte mit den Eltern, Musik, Vorbilder und Casting-Shows. Die Story ist vielseitig und geht gut voran. Langeweile kommt an keiner einzigen Stelle auf. Doch einen Makel hat der Roman "Don’t let it get to you, Ben", der im Selbstverlag der Autorin erschienen ist: Die Schreib- und Ausdrucksweise ist verbesserungswürdig, die Dialoge sind manchmal holprig und es kommen viele Wortwiederholungen vor. Auch so mancher orthografische Fehler begegnet dem Leser bei der Lektüre. Das ist schade, denn dieses Buch hat reichlich Potenzial und dürfte exakt den Nerv von jugendlichen Lesern treffen. Da "Don’t let it get to you, Ben" der Auftakt zu einer Reihe ist, wäre es sehr vorteilhaft, ein professionelles Lektorat mit der Überarbeitung des Erstlings und der Folgebände zu betrauen. Mein Fazit: Eine gut durchdachte, tiefgreifende und schwungvolle Geschichte, die jedoch um Längen besser erzählt werden könnte und genau das auch verdient hat!

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  • Don´t let it get to you, Ben!

    Don't let it get to you, Ben!
    garfieldbuecher

    garfieldbuecher

    16. February 2014 um 20:08

    Klappentext: »Don`t let it get to you! Deine Kindheit war scheiße, deine Zukunft wird besser, denn du hast sie selbst in der Hand.« So die Message aus der Don`t let it get to you!-Reihe, deren Bücher über das Leben benachteiligter Teenager erzählen. Teenager, die versuchen, mit ihrer schlechten Situation fertig zu werden und die versuchen, sich für ihre Zukunft nicht von ihrer schwierigen Kindheit kriegen zu lassen. Die Geschichte des 17-jährigen Ben ist der Beginn dieser Reihe, in der es um mehr geht, als nur um das Erfüllen der eigenen Träume.. Erste Sätze: Damals hatte ich nur wenige Freunde. Ich war nicht besonders beliebt und versteckte mich vor anderen Schülern in der Rolle des Außenseiters. Für mich schien das kein Problem zu sein, denn ich hatte meine eigene Band und das war meine Welt. Meine Meinung: Doreen Gehrke erzähl in diesem Buch die Geschichte von Ben. Er wächst in einer ärmlichen Familie mit seinen Halbgeschwistern auf. Trotz allem versucht seine Mutter das Beste aus dieser Situation zu machen. Ben´s liebstes Hobby ist Musik. Er spielt sogar in einer Band. Aber als die Interessen der Bandmitglieder sich alle anderes entwickeln, bewirbt sich Ben bei einer Casting Show. Sein Ziel: gewinnen! Als es dann so weit ist muss Ben´s Mutter ins Krankenhaus. Trotzdem versucht er sich davon nicht unterkriegen zu lassen. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut. Er ist leicht zu lesen und findet sich schnell in die Geschichte rund um Ben ein. Die Erzählweise ist sehr gut für jugendliche Leser angepasst. Er ist mir von Anfang sehr symphytisch und ich kann mit seinen Gedanken mitgehen. Das Thema das die Autorin anspricht verfolgt uns jeden Tag. Casting Shows! Sei es Deutschland sucht den Superstar, Popstars oder das Supertalent. Heutzutage sind Casting Shows als Unterhaltung nicht mehr aus unserem Fernsehprogramm weg zu denken. Immer mehr Jugendliche erhoffen sich dadurch einen Durchbruch und wollen Superstar werden. Das Ende lässt einen Unwissend zurück. Man muss einfach weiterlesen um zu erfahren wie es weiter geht. „Ist ja schon gut. Was ist denn das für eine CD?“ Sie nahm die CD aus dem CD-Player. „Igitt, Metallica. Was willst du denn mit den alten Knackern?“ „Diese Musik verstehst du nicht. Geh und hör deine Taylor Swift! Und tu mir den Gefallen, bitte nicht so laut.“ Seite 160 Fazit: Ein Buch das mich sehr gut unterhalten hat und das ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Vielen Dank an Doreen Gehrke für dieses Rezensionsexemplar!

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  • Leserunde zu "Don`t let it get to you, Ben!" von Doreen Gehrke

    Don't let it get to you, Ben!
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Liebe Lovelybook-Leser, ich lade Euch herzlich zu meiner neuen Leserunde ein. Es geht um die Neuauflage des Buches, das ich beim ersten Mal vorgestellt hatte. Leider haben bei der letzten Leserunde nur zwei von fünf Lesern, die ein Buch erhalten hatten, mitgemacht, obwohl sie dann auch ein Exemplar der Neuauflage erhalten haben. Aber vielleicht steigen sie ja jetzt hier mit ein. Jedenfalls möchte ich jeden, der sich für ein Leseexemplar bewirbt, bitten, sich dann auch bei der Leserunde zu beteiligen. Über eine Rezension würde ich mich natürlich am meisten freuen. Bei Don`t let it get to you, Ben! Du bist nicht allein. handelt es sich um ein Jugendbuch/Buch für junge Erwachsene, und ist der erste Band aus der Don`t let it get to you!-Reihe. Derzeit schreibe ich am dritten Buch. Auf der Frankfurter Buchmesse hatte ich es im Rahmen der Gemeinschaftspräsentation kleinerer Verlage und Selbstverlage ausgestellt, und beim Speedreading dann vorgestellt. Das Korrektorat hat Stefanie Lemke www.stefanie-lemke.de übernommen, das Cover wurde von Marie Sann www.marie-sann.de illustriert. Ben ist Musiker. Wenn er nicht essen, trinken oder schlafen müsste, würde er darauf verzichten, solange er nur Musik machen kann. Als Teenager ändern sich die Prioritäten aber manchmal ziemlich schnell, weswegen seine Bandkollegen begonnen haben, sich anders zu orientieren und keine Lust mehr auf die Band haben. Ben, der so schon eher der sensible Typ ist, lässt sich deswegen gehen, und ist weit entfernt von Don`t let it get to you, oder wie es im Klappentext steht: Man ist für sein Leben selbst verantwortlich, und man sollte es selbst in die Hand nehmen, und nicht darauf warten, dass jemand kommt, einen an die Hand nimmt und zeigt, wie man sein Leben leben kann. Denn es heißt auch nicht umsonst "Können liegt im Wollen". Aber so einfach, wie es sich anhört, ist es meistens nicht. Äußere Einflüsse, wie Arbeit, Familie und Freunde können einen behindern, seinen eigenen Weg zu gehen. Aber nichts ist schwerwiegender, als sich selbst im Weg zu stehen. Es wird keine neue Band kommen, die mit Ben Musik machen möchte. Er muss es schon selbst in die Hand nehmen und sich selbst kümmern. Gegen seiner Abneigung an einer Musikshow, die ja ständig und überall herumgeistern, nimmt er an einer teil und versucht, sich dort durchzuschlagen. Das ist alles andere als einfach für ihn, da er ja immer zu viel an sich heran lässt. Und noch nicht kapiert hat, dass er im Leben immer wieder mit Leuten zu tun haben wird, von denen er nicht viel hält, und selbst immer mal in Situationen sein wird, mit denen es schwer ist zurecht zu kommen. Hinzu kommt, dass sein Umfeld alles andere als perfekt ist. Zu Hause gibt es immer wieder finanzielle Probleme. Es gibt kriminelle Freunde. Eine alleinerziehende Mutter, die sich für ihre Kinder halbtot gearbeitet hat, und an Depressionen und Angstzuständen leidet. Anders als seine Geschwister hat Ben viel von seiner Mutter mitbekommen. Vieles kommt zusammen, was für Ben kaum zu verkraften ist und ansich geht es in diesem Buch nicht nur um das Abenteuer "Musikshow", sondern um Familie und Freundschaft. Eure Doreen Gehrke.

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    • 40
  • Niemals aufgeben, auch wenn alles XXX ist.

    Don't let it get to you, Ben!
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    19. December 2013 um 10:39

    Dieses Buch geht über Ben, Ben ist 17 Jahre alt, Er seine kleine Schwester Sam und die Mutter Julia leben zusammen in einem Haus in Amerika. Ihr großer Bruder Charly ist schon ausgezogen. Kümmert sich dennoch stets um Sam und Ben. Ben hat einen Traum entwickelt nach dem alles ziemlich düster aussah und er sich allein und verlassen vorkam, er möchte bei einer Casting Show dabei sein, und wenn möglich noch gut abschneiden. Bis es dann richtig in die Casting Geschichte hineingeht, erfährt man etwas von der Vorgeschichte von Ben, Ben´s Geschwister sind eigentlich nur die Halbgeschwister, dennoch lebt die Mutter mittlerweile allein mit ihren Kindern. Die Familie ist eigentlich arm, und dennoch geben alle das beste. Als Ben in der Casting-Geschichte dabei ist, passiert das was unweigerlich kommen musste, Julia Bens Mutter muss in das Krankenhaus. Wie es Ben schafft trotz allen Widrigkeiten seinen Weg zu gehen, kann man sehr gut in diesem Buch nachverfolgen. Warum und Wieso alles so gekommen ist, wie es gekommen ist. Wer ist der andere Charly? Und wer ist Troy? Ich gebe dem Buch einen Stern weniger, weil die Art und Weise wie das Buch kommt, Paperback und eigentlich wie ein kleines Heft nur überdimensional dick ist also 324 Seiten ist es schwer im Bett zu halten, auch sind manche Sätze ein klein wenig holperig gestaltet. Dennoch ist die Geschichte gut umgesetzt, und macht neugierig ob Ben sein Ziel wirklich schafft, denn dieser Teil ist nur der erste Teil.

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  • Wenn die Castingshow das Leben bestimmt

    Don't let it get to you, Ben!
    Zeilenreichtum

    Zeilenreichtum

    Lust, wieder einmal ein Jugendbuch zu einem vielleicht doch ernsteren Thema zu lesen? Ja die hatte ich und so kam das Buch Don`t let it get to you Ben! ins Haus geflattert und ich habe es mir damit gemütlich gemacht. Erwartungen? Eigentlich hatte ich keine Erwartungen, da ich die Autorin bisher nicht kannte und so bin ich also frei von irgendwelchen äußeren Einflüssen an das Buch herangegangen. Ben liebt die Musik und er hat auch eine Band, doch diese verfolgt im Alltag irgendwie nicht mehr die gemeinsamen Ziele und so kommt es, dass sich Ben bei einer Castingshow bewirbt und der Leser steigt mit ihm eine in eine Welt, die heute von so vielen Jugendlichen als besonders erstrebenswert angesehen wird. Ich finde die ausgewählte Thematik sehr interessant. Mit einer 9-jährigen Tochter komme ich natürlich ab und an mit Casting-Shows in Berührung, schließlich singt sie gerne und schaut sich die Shows ab und an auch wirklich gerne an. Ich bin hier immer mit ein wenig Bauchgrummeln dabei, denn natürlich hat man als Erwachsener einen etwas anderen Blick auf diese Glitzerwelt, die viel verspricht und dennoch nichts hält. Nachdem mir der Einstieg, rein vom Verständnis und der Identifizierung mit dem Ich-Erzähler (also Ben) her, etwas schwerer fiel, konnte ich dann gut mit dem Schreibstil der Autorin umgehen. Er ist leicht und angenehm zu lesen, an die jugendliche Zielgruppe angepasst aber wirkt dennoch nicht kindlich oder unbeholfen. Als ich einmal drin war, hat mir die Geschichte viel Spaß gemacht und ich mag Ben wirklich gerne. Seine Figur ist gut getroffen und es kommen viele Emotionen rüber. So kann sich der Leser gut mit ihm identifizieren. Interessant fand ich das, anders als erwartet, die Geschichte nicht in Deutschland sondern in den USA spielt. Das kam für mich unerwartet aber war irgendwie ganz passend. Bens Bruder Charly und sein Kumpel Charly (ja ihr seht richtig, beide haben denselben Namen) fand ich ebenso ansprechend wie seine Freundin Susi, auch wenn diese im Hintergrund bleibt. Das Ende könnte man abrupt empfinden, tue ich aber nicht. Eigentlich fand ich es ganz passend und natürlich macht es Lust darauf, auch den Folgeband zu lesen. Eine runde Geschichte, die mich gut unterhalten hat. Vier von fünf Kleeblättern.

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    • 3
    Zeilenreichtum

    Zeilenreichtum

    15. December 2013 um 21:31
  • Überraschend anders :)

    Don't let it get to you, Ben!
    BeckyHH

    BeckyHH

    12. December 2013 um 12:16

    Wenn man das Buch „Don’t let it get to you, Ben“ lesen möchte, sollte man sich unbedingt Zeit dafür nehmen. Sobald man sich zurechtgefunden hat, liest es sich recht schnell, um allerdings die Hintergründe und Botschaften zu verstehen, sollte man zwischendurch eine Pause machen und ein paar Minuten über das gelesene Kapitel nachdenken.   Schade fand ich, dass der Klappentext zwar viele wahre Worte enthält und neugierig macht, jedoch nichts über den Inhalt verrät. Lediglich das Cover gibt einen ganz kleinen Hinweis darauf. Ich hatte entschlossen, mich blind in das Buch zu stürzen und brauchte anfangs eine Weile um zu verstehen worum es überhaupt geht. Das zurechtfinden ist mir allerdings, durch den sehr jugendlichen Schreibstil der Autorin, ziemlich leicht gefallen. Jeder Protagonist hat seine eigene Art und ist auf spezielle Weise mit Ben verbunden, wodurch man sich alles gut merken und auseinanderhalten kann. Man erfährt viel über Ben und seine Werte an denen er festhält, was ihn sehr authentisch wirken lässt.   Geschrieben wurde durchgehend aus der Ich-Perspektive von Ben und unterteilt wurde das Buch in einzelne Kapitel mit aussagekräftigen Überschriften, die man in den Seiten wiederfindet. Insgesamt würde ich sagen, dass die Geschichte überraschend anders ist und vom Thema eher abseits des aktuellen Mainstream liegt. Doch mich hat sie auf jeden Fall überzeugt und ich kann es weiterempfehlen. Copyright © 2013 by Rebecca H.

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  • Teenager im Rampenlicht

    Don't let it get to you, Ben!
    Kitty411

    Kitty411

    25. October 2013 um 20:58

    HINWEIS: Diese Rezension habe ich nach Erscheinen der Neuauflage überarbeitet! Zum Buch: „Don’t let it get you, Ben!“ von Doreen Gehrke ist ein Jugendbuch, das am 21.05.2013 im Doreen Gehrke Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/Dont-let-get-you-Ben/dp/3981594525/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1382723347&sr=1-2&keywords=doreen+gehrke Klappentext: »»Twenty years from now you`ll be more disappointed by things you didn`t do than by the ones you did do. So, throw off the bowlines. Sail away from the save harbor, catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover. Attributed to Mark Twain.«, hörte ich die Stimme meiner Englischlehrerin sagen, als ich mal nicht aus dem Fenster schaute und an mein langweiliges Leben dachte. Mark Twain hatte Recht und ich spürte, wie meine Wangen Feuer fingen, weil ich mich so sehr angesprochen fühlte.« Man ist für sein Leben selbst verantwortlich und man sollte es selbst in die Hand nehmen und nicht darauf warten, dass jemand kommt, einen an die Hand nimmt und zeigt, wie man sein Leben leben kann. Denn es heißt auch nicht umsonst »Können liegt im Wollen!«. Aber so einfach, wie es sich anhört, ist es meistens nicht. Äußere Einflüsse, wie Arbeit, Familie und Freunde können einen behindern, seinen eigenen Weg zu gehen. Aber nichts ist schwerwiegender, als sich selbst im Weg zu stehen. Ben wird diese Erfahrungen machen und will, muss, sollte sich dabei ständig vor Augen halten: Don`t let it get you! Die Story: Ben will Musik machen. Als seine Band sich im Alltag auseinanderlebt macht er bei einer Castingshow mit und wir erleben seinen Werdegang im Rahmen dieser Show und seiner Erlebnisse im normalen Leben, wider allen Hindernissen zum Trotz. Doch wird Ben sein Ziel erreichen? Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Geschichte ist in 15 Kapitel unterteilt und in der Ich-Form aus Bens Sicht geschrieben. Covergestaltung: Das Cover zeigt vor einem weißen Hintergrund ein gezeichnetes Bild mit verschiedenen Figuren aus der Geschichte. Über diesem Bild steht in hellem lila der Titel des Buches, der Autorenname staeht unter dem Bild. Zum Autor: Doreen Gehrke schreibt sowohl Bücher für Jugendliche als auch für junge Erwachsene. Im April 2013 gründete sie ihren eigenen Verlag. (Quelle: www.doreen-gehrke-verlag.de) Meine Meinung: Als ich dieses Buch das erste Mal gelesen habe, war ich nicht sonderlich begeistert, da viele Fehler und eine teilweise abgehackte Schreibweise den Lesefluss sehr störten und ich daher nicht so gut in die Geschichte hineinkam. ABER: Die Autorin hat reagiert, hat das Buch überarbeitet und in einer Neuauflage zurück in den Verkauf gebracht, unter anderem mit dem positiven Nebeneffekt, dass der Preis nun niedriger ist, vor allem lässt sich die Story aber nun viel besser lesen und ich kam besser in die Geschichte um Ben hinein. Ich konnte gut mit ihm mitfühlen, mitfiebern und mich in seine Gedanken hineinversetzen, als sein Leben sich von heute auf morgen ändert… Das Thema des Buches gefällt mir ebenfalls gut, gerade in der heutigen Zeit durchaus aktuell mit all den Casting-Shows, die es so gibt, und auch das Leben mit einem sozialen Hintergrund wie Ben ihn hat. Leider wird man dann am Ende sozusagen mitten in der Story stehen gelassen und muss auf Teil 2 warten, dieser Cliffhanger macht natürlich extrem neugierig auf den weiteren Verlauf. Nach der Neuauflage hat das Buch sich nun 5 Sterne verdient.  

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  • Leserunde zu "Don`t let it get you, Ben!" von Doreen Gehrke

    Don't let it get to you, Ben!
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Liebe Lovelybook-Leser, mein Debüt mit dem Titel „Don`t let it get you, Ben! Lass es dich nicht kriegen! Teil 1“ ist seit Ende Mai als Buch und E-Book erhältlich. Es ist ein Jugendbuch/ Buch für junge Erwachsene und zudem der Beginn einer Don`t let it get you!-Reihe, deren Bücher über das Leben benachteiligter Teenager erzählen. Teenager, die versuchen, mit ihrer schlechten Situation fertig zu werden und die versuchen, sich für ihre Zukunft nicht von ihrer schwierigen Kindheit kriegen zu lassen. »Don`t let it get you! Deine Kindheit war scheiße, deine Zukunft wird besser, denn du hast sie selbst in der Hand.« Ich möchte mein Buch gerne näher vorstellen und lade Euch herzlich zu meiner ersten Leserunde ein. Da ich Selbstverlegerin bin, möchte ich die Anzahl der Leseexemplare mit 5 Stück erst einmal gering halten. Die Bewerbung endet am Sonntag, den 04.08.2013, demnach werde ich am darauffolgenden Montag 5 Interessenten auslosen. Nun folgt eine kleine Einführung in das Buch und ich hoffe, Euer Interesse wecken zu können. Auf meiner Website www.doreen-gehrke-verlag.de findet Ihr noch eine Leseprobe und andere Informationen über mich und mein Buch. Der 17-jährige Ben lebt mit seiner Mom und seinen Geschwistern im verschlafenen und verarmten Städtchen Sleepy Water nahe Memphis. Dort war er für ein paar Jahre Frontman einer Band, deren Mitglieder sich mit der Zeit auseinandergelebt haben und begonnen haben, ihren anderen Interessen nachzugehen. Für Ben ist es schwierig damit umzugehen, da für ihn die Band mal alles war und er sich eigentlich auch nach der Schule mit der Band hat durchs Land tingeln sehen. Er lässt sich gehen. In der Schule werden seine Noten schlechter und nach der Schule versteckt er sich in sein Zimmer, wo er stundenlang auf sein Bett liegt, sein für sich langweiliges Leben beweint und dabei sehnsuchtsvoll zu Susis Fenster schaut. Susi lebt mit ihren Eltern im Haus nebenan und früher waren beide sehr gut miteinander befreundet, solange bis die pupertären Mädcheninteressen auftauchten und sich beide dann irgendwie aus den Augen verloren. Aber dann, eines Tages in der Schule spricht Susi Ben an und beide hauen einfach ab. Ben erzählt Susi, dass er nichts anderes als seine Musik machen will. Wenn er nicht essen, schlafen und atmen müsste, würde er darauf verzichten, nur um seine Musik machen zu können. Susi empfiehlt ihm, zu einem Casting einer Musik-Show zu gehen, was Ben protestierend ablehnt, da er sich als Rochmusiker auf keinen Fall bei einem Casting blicken lassen kann. »Chancen fliegen dir nicht entgegen, Ben, sondern eher vorbei. Du musst sie einfangen und festhalten!«, erklärt ihm Susi. Ben weiß, dass Susi Recht hat, denn es wird keine Band vorbei kommen und an seiner Tür klopfen, er muss schon selbst die Initiative ergreifen. Aber einfach ist das nicht. Seine Mom, als alleinerziehende und schwer arbeitende Mutter, wünscht sich für Ben, dass er aufs College geht und es einmal besser haben wird als sie oder ihr ältestes Kind, Charly, der direkt nach der Schule in der Großbäckerei am Rande der Stadt angefangen hat zu arbeiten. Bens Mom arbeitet nicht nur hart, sie sieht auch öfters mal verheult aus, weil es mit ihren Kollegen nicht so gut läuft. Deswegen sorgen sich ihre Kinder um sie und Ben bekommt ein schlechtes Gewissen, weil er entgegen dem Wunsch seiner Mom aufs College zu gehen lieber Musik machen möchte. Er entscheidet seine Musikerkarriere auf später, auf nach dem College und nach ein paar Jahren Arbeit, zu verschieben, bis er dann von Susi einen Brief erhält. In dem Brief teilt sie ihm mit, dass sie aufgrund ihres gewalttätigen Vaters zu ihrer Tante nach New York ziehen wird. Das ist ihre Chance, die sie einfängt und festhält. Ben versteht, dass Susi nicht länger warten kann und ihr Leben anders leben möchte. Und Ben will es ja auch. Motiviert durch Susis Entscheidung nach New York zu ziehen, bereitet sich Ben heimlich auf ein Casting in Memphis vor. Dann, einen Tag nach Susis Abschied beginnt für ihn mit dem Casting in Memphis ein anderes Leben. Ein Leben, von dem er sich nicht kriegen lassen sollte. Ein Leben, das von seiner Vergangenheit, seiner wenig schönen Kindheit, immer wieder eingeholt wird. Ein Leben, das mit Erfahrungen vollgestopft ist, die man gar nicht ertragen kann, wenn man zu schnell erwachsen werden will und vielleicht auch muss. Ben wird sich dabei immer wieder vor Augen halten: Don`t let it get you! Ich freue mich auf Eure Beiträge und verspreche, bei Fragen so viele wie möglich zu beantworten. Eure Doreen Gehrke.

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    • 76
  • Thema top, Umsetzung... naja

    Don't let it get to you, Ben!
    Kitty411

    Kitty411

    23. August 2013 um 17:54

    Zum Buch: „Don’t let it get you, Ben!“ von Doreen Gehrke ist ein Jugendbuch, das am 21.05.2013 im Doreen Gehrke Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/3981594509/lovebook-21 Klappentext: »»Twenty years from now you`ll be more disappointed by things you didn`t do than by the ones you did do. So, throw off the bowlines. Sail away from the save harbor, catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover. Attributed to Mark Twain.«, hörte ich die Stimme meiner Englischlehrerin sagen, als ich mal nicht aus dem Fenster schaute und an mein langweiliges Leben dachte. Mark Twain hatte Recht und ich spürte, wie meine Wangen Feuer fingen, weil ich mich so sehr angesprochen fühlte.« Man ist für sein Leben selbst verantwortlich und man sollte es selbst in die Hand nehmen und nicht darauf warten, dass jemand kommt, einen an die Hand nimmt und zeigt, wie man sein Leben leben kann. Denn es heißt auch nicht umsonst »Können liegt im Wollen!«. Aber so einfach, wie es sich anhört, ist es meistens nicht. Äußere Einflüsse, wie Arbeit, Familie und Freunde können einen behindern, seinen eigenen Weg zu gehen. Aber nichts ist schwerwiegender, als sich selbst im Weg zu stehen. Ben wird diese Erfahrungen machen und will, muss, sollte sich dabei ständig vor Augen halten: Don`t let it get you! Die Story: Ben will Musik machen. Als seine Band sich im Alltag auseinanderlebt macht er bei einer Castingshow mit und wir erleben seinen Werdegang im Rahmen dieser Show und seiner Erlebnisse im normalen Leben, wider allen Hindernissen zum Trotz. Doch wird Ben sein Ziel erreichen? Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Geschichte ist in 15 Kapitel unterteilt und in der Ich-Form aus Bens Sicht geschrieben. Covergestaltung: Das Cover besteht aus einer weißen Fläche, die ganz oben vom Autorennamen und ganz unten vom Verlagsnamen, jeweils in schwarz, geziert wird, ungefähr mittig steht in hellem lila der Titel des Buches. Zum Autor: Doreen Gehrke schreibt sowohl Bücher für Jugendliche als auch für junge Erwachsene. Im April 2013 gründete sie ihren eigenen Verlag. (Quelle: www.doreen-gehrke-verlag.de) Meine Meinung: Dieses Buch konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Ich kam nicht gut in die Story hinein, und auch, wenn das phasenweise besser wurde, so habe ich mich beim Lesen nicht so wohl gefühlt. Verstärkt wurde das durch die teilweise recht abgehackt wirkenden Kapitel, wobei es durchaus auch Passagen gab, die sich flüssig lesen ließen und in denen ich mehr in die Geschichte eintauchen konnte. Leider sind mir in diesem Buch auch viele Fehler begegnet, weniger in der Rechtschreibung, aber sehr viel in der Grammatik und in den Zeiten, das hat mich während des Lesens schon gestört. Das Thema des Buches hingegen fand ich gut, gerade in der heutigen Zeit durchaus aktuell mit all den Casting-Shows, die es so gibt, und auch das Leben mit einem sozialen Hintergrund wie Ben ihn hat. Leider wird man dann am Ende sozusagen mitten in der Story stehen gelassen und muss auf Teil 2 warten. Alles in allem gebe ich diesem Buch 3 Sterne.

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