Doreen Goedhart

Lebenslauf von Doreen Goedhart

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Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Doreen Goedhart

Cover des Buches Lena fliegt sich frei (ISBN: 9783734560606)

Lena fliegt sich frei

 (2)
Erschienen am 02.12.2016
Cover des Buches Lena startet durch (ISBN: 9783743967069)

Lena startet durch

 (2)
Erschienen am 08.12.2017
Cover des Buches Lena Down Under (ISBN: 9783748290827)

Lena Down Under

 (1)
Erschienen am 11.11.2020
Cover des Buches Nebel im Wacholder-Wald (ISBN: 9783981514445)

Nebel im Wacholder-Wald

 (3)
Erschienen am 02.01.2017
Cover des Buches Reise um den Salz-Kreis (ISBN: 9783981514421)

Reise um den Salz-Kreis

 (1)
Erschienen am 05.03.2015

Neue Rezensionen zu Doreen Goedhart

Cover des Buches Lena Down Under (ISBN: 9783748290827)M

Rezension zu "Lena Down Under" von Judith Spörl

Gelungener Abschluss der Lena-Reihe
majaloewenzahnvor 5 Monaten

Inhalt

Lena Reisenberg ist inzwischen 17 Jahre alt und verbringt am liebsten immer noch jede freie Minute auf dem Segelflugplatz – auf Kosten ihrer Schulleistungen. Als ihr alter Segelfluglehrer Piet organisiert, dass Lena zusammen mit zwei weiteren Piloten aus ihrem Verein an einem Austauschprogramm für junge Piloten mitmachen kann, ist Lena sofort Feuer und Flamme. Doch ihre Mutter erlaubt die Reise nicht – erst ist die Schule dran. Bis sich die Noten bessern? So lange kann Lena nicht mit Anmeldung und Visumsantrag warten. Sie begeht eine Dummheit und muss um das Vertrauen ihrer Familie kämpfen. Aber auch für ihren Lehrer Piet – das Urgestein des Flugplatzes, ohne den der Moorbacher Segelflug nicht das wäre, was er ist. 

Als ob das nicht schon genug wäre, ist ihre Gastschwester Olivia ziemlich verkorkst und abweisend. Und zu allem Überfluss spielt Lenas Herz verrückt. Schlägt es noch für ihren Exfreund Philipp? Für Jonas mit den süßen grünen Augen? Oder für Jim, den toughen australischen Buschpiloten?

Meine Meinung zum Buch

Nach „Lena startet durch“ und „Lena fliegt sich frei“ ist „Lena down under“ der dritte Band und eine gelungene Fortsetzung der Reihe. Auch diesmal geht es viel um Freundschaft und Vertrauen, um Teamgeist und Verantwortung. Um die Schwierigkeiten, die mit dem Erwachsenwerden verbunden sind. Um das Besondere des (Segel)Fliegens. Aber auch um die Schwierigkeiten, mit denen Segelflugvereine seit Langem kämpfen: sich gegen die Motorflieger zu behaupten und Nachwuchs zu finden, der auch nach dem Abi im Verein bleibt.

All das beschreibt Judith Spörl wieder einmal treffend. Ich habe mich an vielen Stellen zurückversetzen können in mein eigenes 17-jähriges Ich und die Zeit des Flügge-Werdens zwischen Segelflugplatz, großer Liebe und Ende der Schulzeit. Wie bereits bei Teil 1 und 2 konnte ich das Buch erst weglegen, als ich es fertig gelesen hatte und damit stehe ich sicher nicht alleine da.

Das Buch wird – wie man es inzwischen von der Autorin und ihrem Team kennt – mit liebevoll erstellten und detailgetreuen Zeichnungen begleitet. Und natürlich gibt es am Ende des Buches ein ausführliches Glossar mit allen wichtigen Begriffen rund um die Fliegerei, so dass man jederzeit nachschlagen kann, wenn man einen Begriff nicht kennt oder genauer wissen möchte, was dahinter steckt.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Bücher mit dazu beitragen, mehr (jungen oder junggebliebenen) Menschen den Weg auf den Flugplatz zu zeigen – Mädchen wie Jungen. Denn die Erfahrungen, die man in einem Segelflugverein gewinnt, vom Fliegenlernen über Verantwortungsbewusstsein, tiefen Freundschaften bis hin zum Lernen, mit Konfliktsituationen umzugehen – das kann einem niemand mehr nehmen.

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Cover des Buches Lena startet durch (ISBN: 9783743967052)M

Rezension zu "Lena startet durch" von Judith Spörl

Gelungene Fortsetzung von „Lena fliegt sich frei“, die Lust aufs Fliegen macht
majaloewenzahnvor 3 Jahren

Es ist nicht immer leicht, ein Teenager zu sein. Da ist es toll, wenn man ein besonderes Hobby hat, das man mit seinen Freunden teilen und bei dem man sich unendlich frei fühlen kann – mit einem Segelflugzeug ganz ohne Motor wie ein Vogel durch die Lüfte fliegend. Doch nicht alle Sorgen lassen sich beim Fliegen abschütteln – vor allem, wenn der geliebte Partner das Hobby und die Begeisterung dafür nicht teilt.


Lena Reisenberg ist inzwischen 16 Jahre alt und verbringt am liebsten immer noch jede freie Minute mit ihren Freunden auf dem Segelflugplatz. In der Luft fühlt sie sich frei. Und ihre Abschlussprüfung für den Segelflugschein steht auch schon bald bevor.


Eigentlich könnte alles perfekt sein. Doch Philipp, ihr Freund, hat so gar keine Lust auf Segelflugplatz und den ganzen Kram. Er hat vor allem Fußball im Kopf – womit Lena wiederum nichts anfangen kann. Das kann ja nicht auf Dauer gut gehen. Zum Glück hat Lena ihre beste Freundin: Bella versteht sie. Meistens jedenfalls. Warum nur müssen manche Dinge so kompliziert sein?


Ich habe mich sehr gefreut, als ich gehört habe, dass es eine Fortsetzung von „Lena fliegt sich frei“ geben würde. Natürlich habe ich das Buch wieder verschlungen. Und genossen.


Alles in allem liest sich auch das zweite Buch rund um Lenas Segelfliegerei von Judith Spörl sehr gut. Es ist informativ und trotzdem kurzweilig und spannend geschrieben.


Wie bereits im ersten Teil gibt es ein ausführliches Glossar am Ende des Buches mit allen wichtigen Begriffen rund um die Fliegerei. Eine Frage, die sich mir allerdings gestellt hat, ist, ob Nicht-Flieger(innen) zumindest am Anfang der Geschichte etwas überfordert mit den ganzen Gepflogenheiten auf einem Segelflugplatz sein könnten. Das kann ich als „alte“ Fliegerin, die selbst auf einem Segelflugplatz groß geworden ist, nicht beurteilen. Aber wenn sie den ersten Band bereits gelesen haben, wissen die Leser ja sicher schon bestens Bescheid – und haben sich möglicherweise sogar längst in einem Segelflugverein angemeldet.

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Cover des Buches Lena fliegt sich frei (ISBN: 9783734560606)M

Rezension zu "Lena fliegt sich frei" von Judith Spörl

Mädchen können nicht nur reiten, sondern auch fliegen lernen
majaloewenzahnvor 3 Jahren

Wovon träumen Mädchen im Teenie-Alter? Von Jungs, von Pferden, von ihren Pop-Idolen? Dass Mädchen auch vom Fliegen träumen können und dieser Traum wahr werden kann, erzählt Judith Spörl in ihrem Jugendbuch „Lena fliegt sich frei“.

Lena Reisenberg ist ein ganz normaler Teenager. Sie lebt bei ihrer Mutter, zusammen mit deren neuem Lebenspartner und Halbbruder Jakob. Mit dem Partner ihrer Mutter versteht sie sich zum Glück prima. Lenas Vater ist Pilot bei einer Privatfirma. Er wohnt nicht weit weg und die beiden unternehmen oft etwas zusammen. Blöd ist allerdings, dass Lenas beste Freundin Kim vor Kurzem nach Berlin gezogen ist. Lena vermisst sie deutlich mehr, als Kim Lena zu vermissen scheint.

Als Lena wieder einmal einen Ausflug mit ihrem Vater machen will, machen sie Halt an einem Flugplatz in der Nähe. Überraschend trifft sie einen Klassenkameraden, der dort die Segelflugausbildung macht. Er nimmt Lena mit zu den anderen Segelfliegern, sie darf einen Gastflug mitmachen und ist sofort begeistert. Von da an setzt sie alles daran, auch mit dem Fliegen anfangen zu dürfen.

Sie schafft es, ihre Familie zu überzeugen, dass sie einen Schnupperkurs mitmachen kann. Auf dem Flugplatz bei den Segelfliegern lernt sie, Verantwortung für sich und für andere zu übernehmen. Und sie begegnet ihrer ersten Liebe. Der erste Liebeskummer ist da natürlich vorprogrammiert. Doch irgendwann ist es gar nicht mehr so schlimm, dass Kim keine Zeit mehr für Lena hat, weit weg ist und sich so gar nicht für das neue Hobby der einst besten Freundin interessiert. Denn neue Freunde finden sich oft da, wo man es am wenigsten erwartet.

„Lena fliegt sich frei“ liest sich sehr gut, die Geschichte ist kurzweilig, spannend und informativ geschrieben. Nebenbei erfährt man eine ganze Menge über das Segelfliegen, ohne dass diese Informationen sich in den Vordergrund drängen oder überladen wirken. Wer mehr erfahren möchte, der findet im Glossar am Ende des Buches wichtige Begriffe rund um die Fliegerei erläutert.

Ich bin natürlich nicht die primäre Zielgruppe für dieses Jugendbuch. Aber ich habe es mir aus Neugier dennoch gekauft und sofort verschlungen. Die Geschichte hat mich sofort gefesselt und in meine Teenie-Zeit zurück katapultiert: die Abenteuer auf dem Segelflugplatz, das Kribbeln bei den ersten Alleinflügen, das Gefühlschaos, das wahrscheinlich jeder kennt, der einmal Teenager war. Judith Spörl beschreibt das alles prima. Und sie zeigt mit ihrem Jugendbuch, dass Mädchen nicht nur bei Pferden glücklich werden können, sondern auch beim „Reiten durch die Lüfte“.

Die wenigsten wissen, dass man bereits mit 14 Jahren mit dem Segelfliegen anfangen kann, dass es ein hervorragender Gemeinschaftssport und gerade für Schüler gar nicht so teuer ist, wie man meinen könnte. Die Autorin wollte mit ihrem Buch junge Mädchen vom Fliegen begeistern. Ich denke, dass ihr das gelungen ist.

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