Doris Bezler

 3.6 Sterne bei 79 Bewertungen
Autorin von Blinder Rausch, Schlaf still, mein Mädchen und weiteren Büchern.
Doris Bezler

Lebenslauf von Doris Bezler

Doris Bezler ist seit mehr als 20 Jahren mit Leib und Seele Lehrerin und heute als stellvertretende Schulleiterin tätig. Sie schreibt seit vielen Jahren, oft auch Geschichten für ihren eigenen Unterricht. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren 3 erwachsenen Kindern in Bad Soden/Taunus. "Schlaf still, mein Mädchen" ist ihr erster Kriminalroman.

Alle Bücher von Doris Bezler

Doris BezlerBlinder Rausch
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Blinder Rausch
Blinder Rausch
 (29)
Erschienen am 27.08.2012
Doris BezlerDunkler Zwilling
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Dunkler Zwilling
Dunkler Zwilling
 (16)
Erschienen am 25.11.2013
Doris BezlerSchlaf still, mein Mädchen
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Schlaf still, mein Mädchen
Schlaf still, mein Mädchen
 (18)
Erschienen am 01.04.2010
Doris BezlerUnheimlich nah
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Unheimlich nah
Unheimlich nah
 (8)
Erschienen am 14.08.2017
Doris BezlerGeisterfahrt
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Geisterfahrt
Geisterfahrt
 (4)
Erschienen am 03.11.2014
Doris BezlerDas verschwundene Kind
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Das verschwundene Kind
Das verschwundene Kind
 (4)
Erschienen am 02.09.2013

Neue Rezensionen zu Doris Bezler

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Rezension zu "Unheimlich nah" von Doris Bezler

guter Jugendthriller
EasyPeasyBooksvor 8 Monaten

Worum geht’s?

Anna ist 17 Jahre und hat gerade ihr Studium angefangen. Sie hat gute Noten, darf Medizin studieren, hat eine tolle Familie und tolle Freunde. Doch eines Tages wird sie vor einen Zug geschubst, danach hat sie das Gefühl, dass sie verfolgt wird. Aber niemand scheint ihr zu glauben. Nicht einmal ihre Uni Freundin Dina, die doch am Anfang Verständnis für Annas Situation hatte? Wer ist der geheime Verfolger? Gibt es ihn wirklich? Oder bildet ihn sich Anna am Ende doch ein?

„Nein, ich wollte mich nicht umbringen! Nein, ich habe mich nie geritzt! Nein, ich bin nicht vor diese verdammte Bahn gesprungen! Ich – wurde – gestoßen!“

Unheimlich Nah, Doris Bezler, S.27, cbt.

Meinung?

„Unheimlich nah“ ist ein guter Jugendthriller. Er hat mich beim Lesen vom Aufbau der Geschichte an die Jette Geschichten von Monika Feth erinnert, da sie in kleinere Kapitel unterteilt ist und von mehreren parallelen Geschichten handelt. Zunächst wird Anna, die Hauptfigur, dem Leser eingeführt, indem sie vor den Zug geschubst wird. Danach wird ein wenig von Anna als Person erzählt und wie es zu dem Unglück kommt. Dann nimmt die Geschichte nach dem Unfall ihren Lauf und Anna beginnt sich verfolgt zu fühlen.

Neben dieser Geschichte werden andere Charaktere eingeführt, die dann in anderen Kapiteln behandelt werden. Zum einen gibt es ihren Bruder Jan, dann ihre Freundin Dina und noch viel mehr Charaktere, die fast immer um Anna herum sind und somit ihre Geschichte weitererzählen. Nur ein Pärchen gibt es, die zunächst nichts mit Anna und ihrer Geschichte zu tun haben wollen, weil diese nicht zu Anna passt. Aber da es ein Thriller ist, ist natürlich klar, dass die Geschichte etwas mit Anna zu tun haben muss. Oder zumindest mit etwas oder jemanden aus ihrem Umfeld. Und so ist es am Ende auch, doch die Auflösung hiervon kommt erst sehr spät.

Außerdem sind diese beiden Hauptstränge zwar beide in sich gut und schlüssig, doch manchmal hat mich die Erzählung, die nichts mit Anna zu tun hatte, aus dem Lesefluss gebracht. Die Auflösung am Ende hat mir gut gefallen. Als es noch so 50 Seiten war, war schon klar, wer Anna da verfolgt. Da hatte ich dann auch auf einen Twist gehofft, der nicht vorhersehbar war und der kam auch. Was ein Ende!

Ein wirklich toller Jugendthriller!

Fazit

Eine gute Geschichte, Spannung und ein flüssiger Schreibstil beschreibt „unheimlich nah“ in ein paar Worten. Ich würd das Buch nicht verpassen!

Vielen Dank an cbt und das bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

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Rezension zu "Blinder Rausch" von Doris Bezler

Blinder Rausch - Doris Bezler
-Coco-vor 10 Monaten

Klappentext:
Die Rivalin tot – die Erinnerung weg
Leonie wacht im Schilf des Stadtparkweihers auf. Ihre Kleidung ist zerrissen und blutverschmiert. Doch es ist nicht ihr Blut, sie ist unverletzt. Unter Schock versucht das Mädchen zusammen mit ihrem Kumpel Niklas die Nacht zu rekonstruieren. Da war die wilde, rauschende Party bei Frederik. Viel Alkohol, Kokain – und dann ist da nur ein Filmriss. Leonie gefriert das Blut in den Adern, als sie erfährt, dass eine Leiche im Stadtpark gefunden wurde, und dass es sich um Denise handelt, ihre Rivalin im Kampf um die Gunst des Gastgebers. Leonie ist kurz davor, durchzudrehen. Mit Niklas macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Was aber, wenn Niklas mehr weiß als er zugibt? Ist er der Mörder? Ist sie es? Plötzlich gibt es einen weiteren Toten

Meinung: Was soll ich sagen, mir hat die ganze Geschichte um Leonie und ihren Hangover ganz gut gefallen. Die Figuren sind gut und realistisch dargestellt und besonders Niklas fand ich sympathisch, er hat Leonie nach dem sie verwirrt im Stadtpark, mit Blutverschmierten Klamotten aufwacht um sie gekümmert, sie in seiner Wohnung duschen lassen, Frühstück besorgt. Leonie fand ich anfangs etwas schwierig aber sie hat sich ziemlich gut entwickelt. Viele Figuren bleiben eher im Hintergrund nur ein paar Nebencharakter kommen mehr zur Geltung, aber auch nicht besonders extrem. Die Geschichte wird nicht direkt aus der Sicht von Leonie erzählt, ich konnte mich aber trotzdem schnell an den Stil gewöhnen und mich gut hineinversetzten. Es war sehr interessant immer ein Stück mehr von der verehrenden Partynacht zu erfahren und den einen oder anderen bei seinen Lügengeschichten zu enttarnen fand ich sehr spannend. Auch fand ich die immer enger werdende Freundschaft von Leonie und Niklas echt niedlich und realistisch dargestellt. Den Plot der ganzen Story und den Schluss oder besser gesagt die ganze Auflösung fand ich wirklich einfach nur klasse und toll gelöst.

Fazit: Dies ist ein Buch, dass ich allen Jugendthriller Liebhabern nur wärmstens empfehlen kann, es war spannend und ist auch erschreckend, wenn man darüber nachdenkt wieso es passiert ist, dass das Mädchen starb.

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PollyMaundrells avatar

Rezension zu "Unheimlich nah" von Doris Bezler

Wirre Story und unsympathische Charaktere. Hier wurde Potenzial verschenkt!
PollyMaundrellvor einem Jahr

Alles, was sie tat, um den Feind in Schach zu halten, richtete sich gleichzeitig gegen sie selbst und spielte ihm in die Hand. Dieser Schattenfeind hatte ihren Alltag schon völlig im Griff. Das durfte sie nicht weiter zulassen! (Seite 189)

Anfang
Eine verschleierte Herbstsonne goss mildes Nachmittagslicht über die wabernden Menschenströme, die sich kreuz und quer über den zentralen Platz der Großstadt ergossen.

Meine Meinung
Ich hatte mich wirklich wahnsinnig auf das Buch gefreut. Ich dachte an einen spannenden (aber unblutigen) Jugendthriller, der mich durch die Seiten zieht und hatte mich auf eine irre Stalking-Geschichte eingestellt. Leider wurde ich enttäuscht. Das Buch ist nicht schlecht, aber auch nicht so gut, wie ich erhofft oder erwartet hatte.

Neben der Protagonistin Anna gibt es noch viele weitere Nebenfiguren. Ihren Vater, seine Freundin (die auch gleichzeitig Annas Tante ist), Annas Bruder Jan, ihre Studienfreundin Dina und ihren Schwarm Marius. Doch das waren noch nicht alle Figuren in dem Buch, denn es gibt neben der Anna-Story noch einen weiteren Geschichtenstrang, dem zu Beginn genauso viel Platz eingeräumt wird. Irgendwann verweben sich diese zwei Geschichten zu einer, da ihre Handlungen und Personen ineinander übergreifen.
Prinzipiell liebe ich solche Geschichten. Sie machen ein Buch (meist) spannender und geben Raum um in alle Richtungen zu denken. Hier hat es mich leider mehr verwirrt, als dass es die ganze Sache aufgepeppt hätte. Ich habe mir wirklich schwer damit getan die ganzen Leute immer passgenau zuzuordnen und nach einer längeren Pause auch wieder genau zu wissen wer nun wer war und wie zusammengehört.

Ein möglicher Grund können die sehr kurzen Kapitel/Abschnitte gewesen sein. Durch den ständigen Perspektiv- und Ortswechsel (stellenweise nur eine Seite pro Kapitel) kam ich schnell durcheinander. Solch kurze Kapitel sind super, wenn man Bücher in einem Rutsch liest, da man schnell voran kommt. Da es allerdings viele Längen gab, war mir das einfach nicht möglich. Ich musste zwischendurch andere Bücher lesen, da ich sonst irgendwann verzweifelt wäre.

Leider waren mir die Personen durch die Bank weg unsympathisch und stellenweise einfach nur egal. Der einzige Charakter, den ich mochte, war Annas Bruder Jan. Anna selbst war mir einfach viel zu kindisch und unreif. Klar, sie ist erst 17 Jahre alt, aber wenn jemand Medizin studiert, erwarte ich einfach ein bisschen mehr.

In das schönste Herz schrieb sie >>Marius und Anna<<. In ein anderes schrieb sie Marius' Initialien MW und erfreute sich an deren Symmetrie. [...] Sie träumte, wie die Frau mit der angenehmen Stimme sie in einer kleinen Kirche in die Arme schloss. Wir freuen uns so sehr, liebe Anna, dass ihr beiden euch gefunden habt. Marius im dunklen Hochzeitsanzug vor dem Altar. Alles wird gut! (Seite 214)

Leider hat mir, bis fast zum Schluss, die wirkliche Bedrohung für Anna gefehlt. In dem Punkt hätte ich nach dem Klappentext wirklich mehr erwartet. Sie wird vor die U-Bahn geschubst und ihr Pferd mit Knallfröschen erschreckt...und dann kommt erstmal eine ganze Weile nichts. Eine wirre Geschichte über ein krankes Mädchen und ein Familiengeheimnis, das für die Geschichte absolut unnötig war. Hier hätten sicherlich locker 100 Seiten eingespart werden können.

Die Autorin hat immer wieder versucht falsche Fährten bezüglich des "Feindes" zu legen, allerdings war sehr schnell klar wohin die Reise geht, was dem ganzen die Spannung genommen hat.

Fazit
Ich weiß nicht, ob das Buch nicht hält, was es "verspricht" oder ob ich einfach mit zu hohen Erwartungen rangegangen bin, aber es hat mich leider enttäuscht.
Fehlende Spannung, unnötige Längen und verwirrende (unbedeutende) Nebengeschichten haben das Lesevergnügen leider sehr geschmälert. Hätte sich die Autorin auf das Wesentliche konzentriert und die Geschichte um das "Familiengeheimnis" einfach anders aufgebaut, gekürtz oder ganz weggelassen, hätte ein knackiger, spannender Jugendthriller draus werden können.

Das Buch war nicht schlecht, aber auch nicht herausragend. Man kan es gelesen haben, muss es aber meiner Meinung nach nicht.

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