Doris Bezler Schlaf still, mein Mädchen

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Inhaltsangabe zu „Schlaf still, mein Mädchen“ von Doris Bezler

Das kindliche Flehen, das aus allen Richtungen zu kommen schien, verebbte nur langsam und ließ sie wie gelähmt vor Angst zurück. Nach ihrer Scheidung wohnt Maren mit ihrer siebenjährigen Tochter Julia in einem abgelegenen Dorf im Hintertaunus. Überfordert von den neuen Lebensumständen, hat Maren immer öfter einen Alptraum, in dem ein Kind um Hilfe schreit. Als sie zufällig erfährt, dass in dem Ort vor einigen Jahren ein kleines Mädchen spurlos verschwand, stellt sie mit wachsender Unruhe selbst Nachforschungen an. Doch da hat Julia schon längst die Bekanntschaft eines freundlichen Mannes gemacht …

positiv: angenehmer Stil, aber Tochter verhält sich echt grenzwertig - nervig, Mutter reagiert nicht auf Verhalten v Tochter Ex u Fremden

— CorneliaP
CorneliaP

Sehr dramatisch geschrieben, sehr erinnerungslastig, oft zu verwirrend. Aber mit wichtiger Botschaft!

— SarahKreativeFeder
SarahKreativeFeder

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  • Lautes Geschrei von einem Kind

    Schlaf still, mein Mädchen
    SarahKreativeFeder

    SarahKreativeFeder

    31. October 2013 um 10:15

    Lautes Schreien- von einem Kind? Jede Nacht wird die frischgeschiedene Maren von schlimmen Albträumen gequält. Bis sie eines Tages erfährt, dass in ihrem Dorf wirklich ein KInd vermisst wird. Maren muss handeln... Meine Meinung: Sehr dramatisch geschrieben, sehr erinnerungslastig, oft zu verwirrend. Aber: >Immer mehr Kindesentführungen und -misshandlungen- Das muss ein Ende haben!< Ich habe die Botschaft dieses Romanes verstanden. Wer noch?  

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  • Rezension zu "Schlaf still, mein Mädchen" von Doris Bezler

    Schlaf still, mein Mädchen
    Ela1989

    Ela1989

    28. May 2012 um 21:07

    Maren wohnt mit ihrer siebenjährigen Tochter Julia in einem kleinen Dorf. Seit Marens Mann sie verlassen hat, plagen sie ständig Albträume und Ängste. Julia ihrerseits macht sich selbst Vorwürfe für die Scheidung und den ständigen Streit ihrer Eltern. Als Maren erfährt, dass vor drei Jahren in ihrem Dorf ein kleine Mädchen spurlos verschwand und immer noch jede Spur von dem Täter und dem verschwundenem Mädchen fehlt, verstärkt sich Marens Panik nur noch mehr. Abgelenkt von ihren ständigen Ängsten, bekommt Maren gar nicht mit, dass Julia die Bekanntschaft von einem freundlichen Mann gemacht hat... Schon die ersten Seiten des Buches haben mich in ihren Bann gezogen. Ich fand das Buch sehr flüssig geschrieben und sehr spannend. Sogar für Menschen mit Thriller-Erfahrung, ist es nicht so schnell durchschaubar, wer dieser geheimnisvolle Mann ist, der ein Auge auf Julia geworfen hat. Die Spannung bleibt bis zum Schluss aufrecht erhalten.

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  • Rezension zu "Schlaf still, mein Mädchen" von Doris Bezler

    Schlaf still, mein Mädchen
    Bellexr

    Bellexr

    29. June 2011 um 08:49

    Kalles Geheimnis . Nach ihrer Scheidung lebt die Lehrerin Maren mit ihrer siebenjährigen Tochter Julia in einem kleinen Dorf im Taunus. Dort verschwand vor 3 Jahren die kleine Melanie spurlos. Eine großangelegte Suchaktion brachte nichts, die Polizei geht davon aus, dass sie ermordet wurde. Durch Zufall erfährt Maren hiervon und fängt selbst an, einige Nachforschungen zu betreiben, auch um sich von ihren neuen Lebensumständen abzulenken, die sich regelrecht überfordern. Beim Joggen lernt sie eines Tages einen freundlichen Mann kennen. . Doris Bezle wechselt ständig zwischen dem Leben von Maren und Julia und den Gedanken eines Fremden. Dieser gehört definitiv zum Dorf und schnell ist klar, dass es sich hierbei um den Mörder der kleinen Melanie handelt, doch seine Identität bleibt sehr lange im Dunkeln. Zwar versucht die Autorin einen zu verwirren, indem sie ähnliche Lebensumstände oder zufällige Begegnungen des Mörders denen des Joggers Thorsten Steiner zuschreibt. Allerdings ist einem schon nach wenigen Seiten klar, dass Thorsten definitiv nicht der Mörder sein kann. Trotzdem bleibt aber dessen Charakter lange Zeit rätselhaft und es ist deutlich zu spüren, dass er etwas verbirgt sowie ein sehr großes Interesse an dem Verschwinden von Melanie zeigt. Somit weiß man auch nicht, ob seine Bemühungen um Maren gespielt sind, oder ob sich dahinter echte Gefühle verbergen. . So ist der komplette Krimi von Anfang bis Ende recht rätselhaft, die Spannung eher verhalten und subtil angelegt und eigentlich treibt einen nur die Neugier ständig zum Weiterlesen an. Dies allerdings auch nicht zu knapp und der flüssige Schreibstil der Autorin tut sein übriges dafür. Die Story ist durchgehend nachvollziehbar und löst sich schlussendlich auch logisch auf. . Allerdings haben mich die Charaktere stellenweise etwas genervt. Da ist zum einen Maren. Sie kommt mit ihrer neuen Situation als alleinerziehende Mutter kaum zurecht, wirkt unselbständig und überängstlich, gerade in Bezug auf ihre aufgeweckte Tochter Julia. Thorsten gegenüber tritt sie anfangs äußerst skeptisch und zurückhaltend auf, nur um sich kurze Zeit später auf eine Fast-Beziehung mit ihm einzulassen. Allerdings hinterfragt sie nie, hat keine Handynummer oder Adresse von ihm. Was ich schon alles ziemlich merkwürdig fand. Auch ihr Gesamtverhalten, gerade gegenüber ihrem herrischen Ex-Mann, hat mich stellenweise doch ziemlich genervt. Immer zieht sie den Kopf ein, lässt sich regelrecht von ihm gängeln und wirklich alles gefallen. . Ja, und dann ihre Tochter Julia. Sie ist eine mehr als aufgeweckte Siebenjährige, hochintelligent, altklug, ständig am Plappern und Fragen. Das ist ja alles sehr positiv und solche Kinder mag ich. Was ich jedoch nicht mag ist, wenn Grundschulkinder ein Vokabular in den Mund nehmen, dass mein Teenagersohn kaum benutzt. Und was für mich absolut unverständlich ist, dass Maren ihr ein stellenweise wirklich absolut respektloses Verhalten ihr gegenüber durchgehen lässt. Klar, ist Julia durch die Trennung ihrer Eltern verstört, muss erst mit der neuen Situation zurecht kommen, aber das die Kleine wirklich jedes Gespräch bestimmt und einem ständig vorschreibt, was man zu tun und zu lassen hat, ohne ab und an einmal in ihre Schranken gewiesen zu werden (ganz im Gegenteil, es wird auch noch brav gemacht was Julia will), fand ich schon ziemlich nervig. . Dem Charakter des Mörders lässt Doris Bezle auch viel Platz und so lernt man diesen mit der Zeit immer besser kennen. Seine Kindheit war geprägt durch dominante und „schlagkräftige“ Eltern und Missbrauch durch einen Pfarrer. Auch das Quälen und Töten von Tieren darf nicht fehlen. So wird sein Verhalten und seine psychische Störung zwar für den Leser erklärbar, aber irgendwie hat man das mittlerweile auch einfach schon zu oft gelesen. . Wenn man aber von diesen Kritikpunkten absieht, die ja auch eher subjektiv sind, ist der Krimi atmosphärisch dicht umgesetzt, setzt auf wenig bis keinen Lokalkolorit und die Spannung lauert praktisch ständig im Hintergrund bis der Krimi zum Schluss recht temporeich und dann auch sehr spannend wird.

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  • Rezension zu "Schlaf still, mein Mädchen" von Doris Bezler

    Schlaf still, mein Mädchen
    LenaBo

    LenaBo

    08. February 2011 um 23:36

    Inhalt: Nach der Scheidung von ihrem Mann Rolf lebt Maren mit ihrer siebenjährigen Tochter Julia in einem kleinen Haus in einem Dorf in der Nähe von Frankfurt. Immer wieder wird sie von ein und demselben Albtraum geplagt, kommt nachts kaum zur Ruhe, weil sie von nackter Panik gepackt wird. Hat der Traum etwas mit dem Verschwinden der kleinen Melanie zu tun, die vor ein paar Jahren in dem Dorf entführt wurde? Als eines Tages auch noch ein Mann in Marens Leben tritt, der ein auffälliges Interesse an dem Verschwinden von Melanie zeigt, wird Maren immer misstrauischer und weiß am Ende nicht mehr, wem sie trauen kann. Meine Meinung: Auf den ersten 200 Seiten des Buches habe ich mich gefragt, wie es sein kann, dass auf dem Cover von einem Kriminalroman die Rede ist. In der ersten Hälfte der Geschichte erfährt der Leser nur Bruchstücke von der grausamen Straftat, die vor einigen Jahren in dem Dorf begangen wurde. Dabei kann der Leser in den Kopf des Entführers eintauchen und neben seinem Vorgehen an sich auch etwas über seine Beweggründe und seine eigene Vergangenheit erfahren. Diese Stellen waren für mich leider nur bedingt fesselnd. Die Autorin schiebt immer wieder Beschreibungen der Umgebung in ihren Text ein (z.B. über das Wetter), die nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun haben, und somit die Geschichte nur unnötig in die Länge ziehen. Dabei ging für mich ein großer Teil der Spannung verloren. Leider zieht sich dieser Faktor durch das gesamte Buch. Neben den gerade genannten Passagen treten gehäuft Alltagsbeschreibungen der jungen Mutter und ihrer Tochter Julia auf, die zwar angenehm zu lesen sind, aber meiner Meinung nach nicht Hauptbestandteil eines Krimis sein sollten. Der Leser erhält einen detaillierten Eindruck über die Beziehungen, die Maren zu ihrer Familie und ihren Freunden pflegt. Genauso ausführlich behandelt die Autorin die Gefühlswelt Marens. Der Leser muss sich in der ersten Hälfte des Buches damit abfinden, dass Marens gescheitertes Liebesleben, die Sorgen einer Mutter und das plötzliche Erscheinen eines neuen Mannes und gleichzeitig potenziellen neuen Partners die Hauptthematik ist. So tritt die eigentliche Geschichte, das Verschwinden des kleinen Mädchens, in den Hintergrund und findet nur gelegentlich Erwähnung. Die Geschichte kommt daher nur langsam in Fahrt, bevor es dann ab der Mitte des Buches endlich rasanter wird. Die zweite Hälfte des Buches hat genau das geboten, was ich von einem guten Krimi erwarte und mir auch schon im ersten Teil gewünscht hätte; Viele Wendungen und kaum auszuhaltende Spannung. Die letzten 200 Seiten waren ungemein fesselnd, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Neben dem oben genannten Kritikpunkten stellt für mich der größte Schwachpunkt des Buches das Ende der Geschichte dar. Natürlich kann ich an dieser Stelle nicht näher darauf eingehen, ohne zu viel zu verraten. Es sei nur so viel gesagt, als dass mich der Schluss des Romans unheimlich unbefriedigt zurück gelassen hat. Fazit: Ich bin an dieses Buch definitiv mit falschen Erwartungen herangegangen. Was ein spannender Kriminalroman sein soll, entpuppt sich als dramatische Familiengeschichte, die definitiv lesenswert ist, aber nun einmal in meinen Augen nicht das ist, was das Buchcover und der Klappentext versprechen. Da aber die zweite Hälfte des Buches wirklich empfehlenswert ist und absolut mit anderen Krimis mithalten kann, vergebe ich trotzdem 3 Punkte.

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  • Rezension zu "Schlaf still, mein Mädchen" von Doris Bezler

    Schlaf still, mein Mädchen
    Sunni

    Sunni

    17. October 2010 um 11:16

    Zuallererst: Ich verzichte bei diesem Buch auf die Vergabe von Sternen, da dies unfair wäre. Ich habe es nicht zu Ende gelesen, sondern nur ca. 140 Seiten und muss sagen, dass mich diese 140 Seiten gelangweilgt haben. Der Klappentext hat sich sehr interessant angehört, aber da ich nun ca. 1/3 des Buches gelsen habe und nicht wirklich was passiert ist, habe ich keine Hoffnung mehr, dass die Spannung noch kommt. Mir ist meine Zeit ehrlich gesagt zu Schade und wertvoll, um sie mit einem Buch zu verschwenden, dass erst (wenn überhaupt) auf den letzten Seiten spannend wird. Das Einzigste, was mich vielleicht etwas neugierig geamcht hat, ist der Fremde. Was will er von Maren und ihrer Tochter Julia? Die Neugierde ist aber nicht so groß, dass ich dafür das Buch zu Ende lesen würde. Fazit für mich: Dieses Buch war aus meiner Sicht ein totaler Fehlkauf und rausgeschmissenes Geld, das in einem anderen Buch besser angelegt gewesen wäre.

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  • Rezension zu "Schlaf still, mein Mädchen" von Doris Bezler

    Schlaf still, mein Mädchen
    abuelita

    abuelita

    19. April 2010 um 19:45

    Nach ihrer Scheidung wohnt Maren mit ihren siebenjährigen Tochter Julia in einem abgelegenen Dorf im Hintertaunus. Überfordert von den neuen Lebensumständen hat Maren immer öfter einen Alptraum, in dem ein Kind um Hilfe schreit. Als sie zufällig erfährt, dass in dem Ort vor einigen Jahren ein kleines Mädchen verschwand, stellt sie - mit wachsender Unruhe - selbst Nachforschungen an. Doch da hat Julia schon längst die Bekanntschaft eines freundlichen Mannes gemacht... Imgrunde weiss ich nicht so recht, wie ich dieses Buch beurteilen soll.Spannend- ja . Gut geschrieben - ja. Dichte Atmosphäre - ja. Schlüssig aufgebaut und auch wieder zusammengeführt - ja. Aber... die anfänglich - ohne Ehemann - in fast allen Dingen total hilflos-überforderte Maren, reizt mich dazu, sie zu schütteln und zu rütteln. Erst zu Ende des Buches hin gibt es einige Szenen mit dem Ex-Mann, in denen erstmals beide Seiten beleuchtet werden und siehe da, da sieht doch im Rückblick gleich alles etwas anders aus... Tochter Julia nervt lange Zeit des Buches noch viel mehr - kann ein 7-jähriges Mädchen wirklich so penetrant aufdringlich sein, ohne dass die Mutter etwas dazu sagt bzw. eben nur "unglücklich" daneben steht? Hier wäre ein bisschen weniger mehr gewesen... Und - wer solche "Freunde" hat wie Maren- der braucht wohl keine Feinde mehr, dachte ich mir beim Lesen.... Sicher, es ist weder ein Ehe-noch ein Erziehungsbuch, sondern ein Thriller, aber diese Komponenten durchziehen doch das ganze Buch und halten mich daher von einer superguten Bewertung ab. Sonst ist das Buch wirklich sehr gut geschrieben und aufgebaut. Es ist einem geübten Krimileser zwar bald klar, dass der "fremde" Mann, denn Maren und somit auch Julia kennenlernen, sicher nicht der Bösewicht ist, aber immerhin gilt es eine Zeitlang zu rätseln, wer das denn nun wirklich ist.........wenn auch nicht solange wie die Hauptfigur Maren, die sich doch bis fast zu Ende des Buches mit ihren Befürchtungen herumschlägt und falscher gar nicht liegen könnte. Gut gemacht sind auch die Szenen, in denen die kleine Julia bereits mit dem "freundlichen Mann" (ich wusste auch lange nicht, wer das und damit der Täter ist!) alleine ist,wie er das Mädchen geschickt umgarnt und dazu bringt, zu Hause nichts zu verraten und eben die Rückblicke, wie es mit dem anderen, verschwundenen Mädchen war. Sehr gut herausgearbeitet von der Autorin ist auf jeden Fall das dörfliche oder kleinstädtische Leben.Es ist ja nun nichts Neues mehr - und wurde auch immer öfters "Krimistoff" in den vergangenen Jahren - dass das Landleben, das nach außen so gemütlich und beschaulich wirkt , auch durchaus negative Seiten hat,und auch hier, wie überall, Verbrechen geschehen. Aber - auf dem Dorf kennt jeder fast jeden und leider ist es auch heute noch so, dass jeder jeden beobachtet und - hinter dessen Rücken meistens- sein Tun und Lassen , wenn nicht kritisiert, so doch zumindest mit anderen des Dorfes beredet. Also sollte man doch meinen, dass es hier eher als in Großstädten möglich ist, Verbrechen besser und schneller aufzuklären. Und trotzdem kann hier ein Täter solange unerkannt bleiben? Ja...oder: gerade deswegen.....und das Warum hat die Autorin sehr gut vermittelt. In Doris Bezler's Buch erfahren/hören wir auch einiges vom Mörder selbst, natürlich ohne dass er sich zu erkennen gibt... Und wie sagt er selber "auch ....hier.... bin ich gesehen worden. Auch das meldete niemand der Polizei"....also hilft eine solche Gemeinschaft einem möglichen Täter, lange unerkannt zu bleiben. Ohne das im Grunde bewussst zu machen, zu verschweigen, aber das ist "einer von uns" und das geht "die Fremden nichts an" - so muss auch die Hauptperson Maren in diesem Buch erfahren, das Ihr Leben von allgemeinem Interesse ist, dass sie wiederum aber auf Ablehnung stösst, wenn sie bei undurchsichtigen oder, für sie nicht akzeptablen Zuständen ,etwas ändern möchte... Sehr dramatisch, fast unblutig, aber konsequent "dörflich" geht das Buch zu Ende, allerdings bleibt der Leser auch mit der Frage alleine, was denn nun aus der Liebesgeschichte von Maren und ihrem Freund wird...

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