Unheimlich nah

von Doris Bezler 
2,4 Sterne bei7 Bewertungen
Unheimlich nah
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100 Seiten kürzer und aufs Wesentliche konzentriert, hätte es ein wirklich gutes Buch werden können! So leider sehr wirr und langatmig

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Paranoide Protagonistin trift auf Verfolger.

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Inhaltsangabe zu "Unheimlich nah"

Du kennst ihn nicht. Aber er kennt dich.
Die 17-jährige Anna hat das Abitur in der Tasche, hat einen Studienplatz in Medizin und … einen Feind, von dem sie noch nichts ahnt. Er lauert im Schatten. Er beobachtet sie. Und er kommt immer näher – unheimlich nah. Doch niemand glaubt Anna, wenn sie von Anschlägen auf ihr Leben berichtet, und langsam zweifelt auch sie daran. Bildet sie sich alles nur ein? Anna beginnt, selbst Nachforschungen anzustellen und kommt dabei einem unglaublichen Familiengeheimnis auf die Spur.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570310823
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:cbt
Erscheinungsdatum:14.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    EasyPeasyBooksvor 7 Monaten
    guter Jugendthriller

    Worum geht’s?

    Anna ist 17 Jahre und hat gerade ihr Studium angefangen. Sie hat gute Noten, darf Medizin studieren, hat eine tolle Familie und tolle Freunde. Doch eines Tages wird sie vor einen Zug geschubst, danach hat sie das Gefühl, dass sie verfolgt wird. Aber niemand scheint ihr zu glauben. Nicht einmal ihre Uni Freundin Dina, die doch am Anfang Verständnis für Annas Situation hatte? Wer ist der geheime Verfolger? Gibt es ihn wirklich? Oder bildet ihn sich Anna am Ende doch ein?

    „Nein, ich wollte mich nicht umbringen! Nein, ich habe mich nie geritzt! Nein, ich bin nicht vor diese verdammte Bahn gesprungen! Ich – wurde – gestoßen!“

    Unheimlich Nah, Doris Bezler, S.27, cbt.

    Meinung?

    „Unheimlich nah“ ist ein guter Jugendthriller. Er hat mich beim Lesen vom Aufbau der Geschichte an die Jette Geschichten von Monika Feth erinnert, da sie in kleinere Kapitel unterteilt ist und von mehreren parallelen Geschichten handelt. Zunächst wird Anna, die Hauptfigur, dem Leser eingeführt, indem sie vor den Zug geschubst wird. Danach wird ein wenig von Anna als Person erzählt und wie es zu dem Unglück kommt. Dann nimmt die Geschichte nach dem Unfall ihren Lauf und Anna beginnt sich verfolgt zu fühlen.

    Neben dieser Geschichte werden andere Charaktere eingeführt, die dann in anderen Kapiteln behandelt werden. Zum einen gibt es ihren Bruder Jan, dann ihre Freundin Dina und noch viel mehr Charaktere, die fast immer um Anna herum sind und somit ihre Geschichte weitererzählen. Nur ein Pärchen gibt es, die zunächst nichts mit Anna und ihrer Geschichte zu tun haben wollen, weil diese nicht zu Anna passt. Aber da es ein Thriller ist, ist natürlich klar, dass die Geschichte etwas mit Anna zu tun haben muss. Oder zumindest mit etwas oder jemanden aus ihrem Umfeld. Und so ist es am Ende auch, doch die Auflösung hiervon kommt erst sehr spät.

    Außerdem sind diese beiden Hauptstränge zwar beide in sich gut und schlüssig, doch manchmal hat mich die Erzählung, die nichts mit Anna zu tun hatte, aus dem Lesefluss gebracht. Die Auflösung am Ende hat mir gut gefallen. Als es noch so 50 Seiten war, war schon klar, wer Anna da verfolgt. Da hatte ich dann auch auf einen Twist gehofft, der nicht vorhersehbar war und der kam auch. Was ein Ende!

    Ein wirklich toller Jugendthriller!

    Fazit

    Eine gute Geschichte, Spannung und ein flüssiger Schreibstil beschreibt „unheimlich nah“ in ein paar Worten. Ich würd das Buch nicht verpassen!

    Vielen Dank an cbt und das bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

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    PollyMaundrells avatar
    PollyMaundrellvor einem Jahr
    Kurzmeinung: 100 Seiten kürzer und aufs Wesentliche konzentriert, hätte es ein wirklich gutes Buch werden können! So leider sehr wirr und langatmig
    Wirre Story und unsympathische Charaktere. Hier wurde Potenzial verschenkt!

    Alles, was sie tat, um den Feind in Schach zu halten, richtete sich gleichzeitig gegen sie selbst und spielte ihm in die Hand. Dieser Schattenfeind hatte ihren Alltag schon völlig im Griff. Das durfte sie nicht weiter zulassen! (Seite 189)

    Anfang
    Eine verschleierte Herbstsonne goss mildes Nachmittagslicht über die wabernden Menschenströme, die sich kreuz und quer über den zentralen Platz der Großstadt ergossen.

    Meine Meinung
    Ich hatte mich wirklich wahnsinnig auf das Buch gefreut. Ich dachte an einen spannenden (aber unblutigen) Jugendthriller, der mich durch die Seiten zieht und hatte mich auf eine irre Stalking-Geschichte eingestellt. Leider wurde ich enttäuscht. Das Buch ist nicht schlecht, aber auch nicht so gut, wie ich erhofft oder erwartet hatte.

    Neben der Protagonistin Anna gibt es noch viele weitere Nebenfiguren. Ihren Vater, seine Freundin (die auch gleichzeitig Annas Tante ist), Annas Bruder Jan, ihre Studienfreundin Dina und ihren Schwarm Marius. Doch das waren noch nicht alle Figuren in dem Buch, denn es gibt neben der Anna-Story noch einen weiteren Geschichtenstrang, dem zu Beginn genauso viel Platz eingeräumt wird. Irgendwann verweben sich diese zwei Geschichten zu einer, da ihre Handlungen und Personen ineinander übergreifen.
    Prinzipiell liebe ich solche Geschichten. Sie machen ein Buch (meist) spannender und geben Raum um in alle Richtungen zu denken. Hier hat es mich leider mehr verwirrt, als dass es die ganze Sache aufgepeppt hätte. Ich habe mir wirklich schwer damit getan die ganzen Leute immer passgenau zuzuordnen und nach einer längeren Pause auch wieder genau zu wissen wer nun wer war und wie zusammengehört.

    Ein möglicher Grund können die sehr kurzen Kapitel/Abschnitte gewesen sein. Durch den ständigen Perspektiv- und Ortswechsel (stellenweise nur eine Seite pro Kapitel) kam ich schnell durcheinander. Solch kurze Kapitel sind super, wenn man Bücher in einem Rutsch liest, da man schnell voran kommt. Da es allerdings viele Längen gab, war mir das einfach nicht möglich. Ich musste zwischendurch andere Bücher lesen, da ich sonst irgendwann verzweifelt wäre.

    Leider waren mir die Personen durch die Bank weg unsympathisch und stellenweise einfach nur egal. Der einzige Charakter, den ich mochte, war Annas Bruder Jan. Anna selbst war mir einfach viel zu kindisch und unreif. Klar, sie ist erst 17 Jahre alt, aber wenn jemand Medizin studiert, erwarte ich einfach ein bisschen mehr.

    In das schönste Herz schrieb sie >>Marius und Anna<<. In ein anderes schrieb sie Marius' Initialien MW und erfreute sich an deren Symmetrie. [...] Sie träumte, wie die Frau mit der angenehmen Stimme sie in einer kleinen Kirche in die Arme schloss. Wir freuen uns so sehr, liebe Anna, dass ihr beiden euch gefunden habt. Marius im dunklen Hochzeitsanzug vor dem Altar. Alles wird gut! (Seite 214)

    Leider hat mir, bis fast zum Schluss, die wirkliche Bedrohung für Anna gefehlt. In dem Punkt hätte ich nach dem Klappentext wirklich mehr erwartet. Sie wird vor die U-Bahn geschubst und ihr Pferd mit Knallfröschen erschreckt...und dann kommt erstmal eine ganze Weile nichts. Eine wirre Geschichte über ein krankes Mädchen und ein Familiengeheimnis, das für die Geschichte absolut unnötig war. Hier hätten sicherlich locker 100 Seiten eingespart werden können.

    Die Autorin hat immer wieder versucht falsche Fährten bezüglich des "Feindes" zu legen, allerdings war sehr schnell klar wohin die Reise geht, was dem ganzen die Spannung genommen hat.

    Fazit
    Ich weiß nicht, ob das Buch nicht hält, was es "verspricht" oder ob ich einfach mit zu hohen Erwartungen rangegangen bin, aber es hat mich leider enttäuscht.
    Fehlende Spannung, unnötige Längen und verwirrende (unbedeutende) Nebengeschichten haben das Lesevergnügen leider sehr geschmälert. Hätte sich die Autorin auf das Wesentliche konzentriert und die Geschichte um das "Familiengeheimnis" einfach anders aufgebaut, gekürtz oder ganz weggelassen, hätte ein knackiger, spannender Jugendthriller draus werden können.

    Das Buch war nicht schlecht, aber auch nicht herausragend. Man kan es gelesen haben, muss es aber meiner Meinung nach nicht.

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    chochi_rainvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Paranoide Protagonistin trift auf Verfolger.
    Unheimlich Nah – Jugendpsychothriller mit seltsamen Wendungen

    Unheimlich nah ist definitiv nicht der schlechteste Roman, den ich in diesem Jahr gelesen habe – oder zumindest angefangen habe –, dennoch ist es auch kein wirklich guter Roman. Die Protagonistin kann überhaupt nicht ernst genommen werden, die zweite Handlung ist nur störend und sorgt nicht dafür, dass der Roman an Fahrt aufnimmt oder spannender wird, im Gegenteil, und wer auf überraschende Wendungen wartet, der ist hier falsch aufgehoben. Lediglich die Pferdeszene hat kurz dafür gesorgt, dass es wirklich spannend wurde, danach muss man sich jedoch wieder frage warum Annas Familie sie nicht in die geschlossene Psychiatrie einliefern lässt, denn das arme Mädchen ist vollkommen instabil und paranoid. Als Protagonistin ist das die Hälfte der Zeit anstrengend und ansonsten relativ unterhaltsam, weshalb Unheimlich nah zwei Sterne für den Versuch einen Psychothriller für Jugendliche zu schreiben.
    Lies meine komplette Rezension auf meinem Blog: https://chochi-in-wonderland.com/2017/10/26/unheimlich-nah-jugendpsychothriller-mit-seltsamen-wendungen-review/

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    AlexandraHonigs avatar
    AlexandraHonigvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Chaotischer Aufbau und unsympathische Protagonistin
    Hätte mehr erwartet nach diesem genialen Klappentext

    Unheimlich nah ♡

    Doris Bezler

    Du kennst ihn nicht. Aber er kennt dich.

    Die 17-jährige Anna hat das Abitur in der Tasche, hat einen Studienplatz in Medizin und … einen Feind, von dem sie noch nichts ahnt. Er lauert im Schatten. Er beobachtet sie. Und er kommt immer näher – unheimlich nah. Doch niemand glaubt Anna, wenn sie von Anschlägen auf ihr Leben berichtet, und langsam zweifelt auch sie daran. Bildet sie sich alles nur ein? Anna beginnt, selbst Nachforschungen anzustellen und kommt dabei einem unglaublichen Familiengeheimnis auf die Spur.

    Der Klappentext hört sich super spannend an, daher bin ich mit recht hohen Erwartungen an das Buch herangegangen. Ich kam anfangs leider gar nicht in die Geschichte rein und musste mich richtig reinkämpfen. Der schlechte Einstieg gepaart mit einer unglaublich chaotisch unordentlichen Handlung machten es mir richtig schwer, der Geschichte überhaupt zu folgen. Das Lesen war für mich eher anstrengend als unterhaltend. Bei einem so schwierigen Storyaufbau hätte der Leser mit einem absoluten Knall am Ende belohnt werden müssen, aber das blieb irgendwie auch aus. Mit Anna hatte ich auch meine Schwierigkeiten: Ich konnte ihren Gedanken einfach nicht folgen. Anfangs hat mich die Fülle der Nebencharaktere schlicht erschlagen, aber nach einer Weile bekommt man da den Durchblick.
    Ich hätte mir generell einfach ein bisschen mehr erwartet, aber ich habe das Buch trotzdem beendet, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Die Verknüpfungen werden nach und nach enthüllt und man hört als Leser nicht auf zu denken: da muss noch was kommen!

    Vielleicht konnte ich mich auch einfach nicht an den Aufbau des Buches gewöhnen und mich konnte die Geschichte deshalb nicht umhauen.
    Einige spannende und interessante Aspekte, aber mit größeren Kritikpunkten.

    2,5 von 5 ♡

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    kirasbuecherwelts avatar
    kirasbuecherweltvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein enttäuschender Start und eine wirklich schreckliche Protagonistin, aber ein tolles Ende!
    Rezension: Unheimlich nah


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    Sternschnuppi15s avatar
    Sternschnuppi15vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Buch mit einer komplett chaotischen Story!
    Ein Buch mit einer komplett chaotischen Story!

    INHALT:
    Die 17 jährige Anna hat gerade ihr Abitur gemacht und beginnt nun mit ihrem Medizinstudium. Doch der Start in ihrem neuen Lebensabschnitt verläuft nicht ganz wie geplant. Denn Anna wird von einer unbekannten Person auf die Bahngleise gestoßen und kann sich nur knapp retten. Ihr Leben gerät komplett aus den Fugen und als wäre dies nicht Schock genug, passieren weitere seltsame Dinge. Jemand scheint es auf sie abgesehen zu haben, aber niemand will ihr glauben...

    MEINE MEINUNG:

    Leider war das Buch eine riesige Enttäuschung. Der Klappentext hat sich nach einer sehr spannenden Geschichte angehört, doch stattdessen plätscherte das Buch nur so vor sich hin.

    Bereits am Anfang hatte ich meine Probleme in die Geschichte einzutauchen und kam deshalb insgesamt nur sehr schleppend voran. Viele Situationen konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen und haben mich nicht interessiert.
    Das Ende war auch nicht wirklich zufriedenstellend, da noch viele Fragen offen blieben. Zum Teil wurden Themen einfach nur angeschnitten, dann aber nicht weiter verfolgt.

    Insgesamt war es sehr anstrengend das Buch zu lesen. Die Geschichte ist inhaltlich sehr chaotisch, unrealistisch und es fiel mir schwer dem Geschehen zu folgen. Es gab irgendwie zu viel Inhalt für das Buch, beziehungsweise für das wesentliche Augenmerk.
    Eine Einteilung mit Kapiteln wäre wohl besser nachvollziehbar gewesen, als immer nur Abschnitte. Des Weiteren erzählen diese Abschnitte häufig über unterschiedliche Personen, was besonders am Anfang kompliziert war.

    Außerdem war mir die Protagonisten Anna absolut unsympathisch und nicht authentisch genug. Sie hat sich in vielen Situationen richtig reingesteigert und extrem seltsame, aber auch unrealistische Sachen hineininterpretiert. Die anderen Charaktere mochte ich ebenfalls nicht besonders, da man nicht viele interessante Aspekte über sie erfährt.

    Die Idee an sich finde ich gar nicht schlecht, aber ein neuer Aufbau hätte dem Buch gut getan. Es wurde alles sehr übertrieben dargestellt und es wurden zu viele Gedankengänge sinnlos hineingebracht.

    FAZIT:
    Ein Buch mit einer komplett chaotischen Story!

    Ich vergebe 1 von 5 Sternschnuppen!

    * Vielen Dank an den Verlag, der mir das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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    alexreadss avatar
    alexreadsvor einem Jahr

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