Doris Cramer

 4,2 Sterne bei 88 Bewertungen
Autorin von Das Leuchten der Purpurinseln, Die Perlen der Wüste und weiteren Büchern.
Autorenbild von Doris Cramer (© Bildschön/Manfred Gillert)

Lebenslauf von Doris Cramer

Doris Cramer ist gelernte Buchhändlerin und leitete zuletzt 27 Jahre lang als Bibliothekarin eine Gemeindebibliothek. Sie ist ein Bücherwurm durch und durch. Seit 1984 unternimmt sie ausgedehnte Reisen nach Nordafrika, Marokko bis nach Syrien.Diese Reisen unternimmt sie entweder alleine oder zu zweit. Die dortige Landschaft und das alltägliche Leben in den Wüstenregionen haben ihr spannende Gegenteile zum Leben in Deutschland aufgezeigt. "Das Leuchten der Purpurinseln" ist der erste Teil einer Marokko-Saga, und erschien im Mai 2012. Im Juli 2013 wurde mit "Die Perlen der Wüste" Teil 2 veröffentlicht. Im Sommer 2015 erscheint der dritte und letzte Band der Serie unter dem Titel "Das Lied der Dünen".

Alle Bücher von Doris Cramer

Cover des Buches Das Leuchten der Purpurinseln (ISBN: 9783442378746)

Das Leuchten der Purpurinseln

 (38)
Erschienen am 15.05.2012
Cover des Buches Die Perlen der Wüste (ISBN: 9783442378753)

Die Perlen der Wüste

 (24)
Erschienen am 15.07.2013
Cover des Buches Die Wolkenfrauen (ISBN: 9783764506209)

Die Wolkenfrauen

 (15)
Erschienen am 11.12.2017
Cover des Buches Das Lied der Dünen (ISBN: 9783734101021)

Das Lied der Dünen

 (11)
Erschienen am 22.06.2015
Cover des Buches Mit dem Kamel durch den Sinai (ISBN: 9783928143349)

Mit dem Kamel durch den Sinai

 (0)
Erschienen am 01.08.1998

Neue Rezensionen zu Doris Cramer

Cover des Buches Die Wolkenfrauen (ISBN: 9783764506209)SabinaFKs avatar

Rezension zu "Die Wolkenfrauen" von Doris Cramer

Spannender Roman, ernstes Thema
SabinaFKvor einem Jahr

Das Buch hat ein verträumtes Cover, das einlädt es in die Hand zu nehmen. Es scheint um Sommer, Sonne... zu gehen, doch es ist ganz anders.

Als ihre Mutter stirbt, findet Doro im Nachlass Bilder, die die marokkanische Wüste zeigen und ein Amulett. Sie beschließt mit den Sachen auf Spurensuche zu gehen und fliegt nach Agadir, wo Ingrid ihre ehemalige Dozentin wohnt. Dort wird Doro Zeuge einer brutalen Verhaftung und trifft bald darauf den Gefangenen wieder.

Durch den schnellen Wechsel von 1942 auf 1988  und die kurzen Kapitel am Anfang des Buches, habe ich den Einstieg nicht auf Anhieb gefunden. Doch dann gehts recht flüssig weiter und es wird spannend.

Die Ereignisse sind grausam und beziehen sich auf dunkle Kapitel der West Shara. Ob ich mich, wie Doro auf solche Aktionen einlassen würde, wage ich zu bezweifeln. 

Fazit: ein spannender Roman, der die verzweifelte Lage der Menschen in den algerischen Lagern aufgreift und ihnen eine Stimme gibt. Interessant und bewegend. Der Konflikt hat mich auch nach dem Lesen des Buches noch beschäftigt und ich habe noch einige Artikel dazu gelesen.

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Cover des Buches Die Wolkenfrauen (ISBN: 9783764506209)renees avatar

Rezension zu "Die Wolkenfrauen" von Doris Cramer

Die A hel es Sahel
reneevor 3 Jahren

Bei diesem Buch von Doris Cramer kann ich einerseits sagen, dass es mich auf eine sehr informative Reise nach Marokko, der Republik Westsahara und nach Algerien mitgenommen hat. Die geschichtlichen Abrisse waren für mich Neuland, von dem Konflikt zwischen Marokko und der Westsahara hatte ich bis dato noch nichts gehört und auch die Rolle der restlichen Welt zu diesem Konflikt fand ich gut getroffen und zeigt deutlich die Interessen der jeweiligen handelnden Staaten. Auch die Schilderung der Wichtigkeiten des Lebens der Sahraoui, der arabisch-berberischen Mischbevölkerung der Republik Westsahara; der Umgang der Staaten mit ihren Beduinen, hier am Beispiel Algeriens mit den Réguibat und auch die Erläuterung/Darlegung von arabischen und berberischen Lebenssichten fand ich sehr informativ und sehr gelungen. Es zeigt eine deutliche Liebe der Autorin zum behandelten Gebiet und dessen Bewohnern. Dieser Teil des Buches allein würde von mir 4 Punkte bekommen.

Der Liebesroman als solches hat mir nicht wirklich gefallen, teilweise sind die Charaktere schon recht flach und die Geschichte vorhersehbar gezeichnet, teilweise ist das Geschriebene schon echt klischeehaft. Ich habe mich öfters augenverdrehend erwischt, wollte wieder einmal die Charaktere schütteln. Positiv ist, dass die Geschichte doch einen recht hohen Sog hat und man das Buch sehr schnell liest. Allerdings würde die Liebesgeschichte allein, ohne diese ganzen sehr interessanten Informationen , von mir nur 2 Punkte bekommen. Schade.

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Cover des Buches Die Wolkenfrauen (ISBN: 9783764506209)evafls avatar

Rezension zu "Die Wolkenfrauen" von Doris Cramer

Wenn politische Geschehnisse in einem Roman überhandnehmen.
evaflvor 3 Jahren

Die Geschichte spielt im Jahr 1988. Dorothea, genannt Doro, gerade mal Anfang 20, findet im Nachlass ihrer kürzlich verstorbenen Mutter ein Amulett und Zeichnungen der Wüste. Kurzerhand reist sie nach Marokko zu Ingrid, einer Bekannten der Mutter, um mehr über die Zeichnungen und das Amulett - und die recht verschlossene Mutter zu erfahren. Ingrid leitet in Agadir eine Hilfsorganisation und erkennt sofort das besondere Amulett der Fatima-Hand, welches eine Seltenheit ist, die dort als Schutzsymbol agiert. Bei einem Ausflug bekommt Doro eine brutale Verhaftung mit - und begegnet dem jungen Mann, Amir, der festgehalten wurde, kurze Zeit später. Auch er trägt solch ein Amulett... was hat es damit auf sich?

Die Geschichte klang für mich sehr interessant und unterhaltsam, spielte sie doch vor allem in Marokko, was mal recht interessant war. Sollte ich doch so das Land mal durch ein Buch kennenlernen. 

An und für sich ist das Buch angenehm geschrieben, gut lesbar, nie zu lange Sätze, Kapitel mit einer angenehmen Länge. Jedoch kommen dann immer wieder Begriffe aus der fremden Sprache vor, nämlich arabische und berberische Begriffe. Diese sind hinten im Buch im Glossar zwar erläutert, ich bin aber einfach kein Freund von ständigem Nachschlagen während des Lesens, wenngleich ich mir hier einen Notizzettel eingeklebt hatte um schnell nachlesen zu können was die ein oder andere Floskel heißt. Dennoch muss ich sagen, dass hier mein Lesevergnügen enorm eingebüßt hat, zumal auch immer mal wieder französische Begriffe vorgekommen sind. Wenn man eine andere Sprache selbst nicht spricht/gelernt hat, fällt es einem einfach schwer mit solchen Begriffen. Auch wenn die Autorin damit vielleicht authentisch sein wollte - mir hat es Lesefreude genommen.

Neben dem Glossar findet man auch eine Karte zur Übersicht, auf der man Marokko, die demokratische, arabische Republik Westsahara und auch Mauretanien sowie die kanarischen Inseln sehen kann. Außerdem kann man noch einen historischen Abriss über den Westsahara-Konflikt lesen, damit man hier genauere Einblicke bekommt. 

An und für sich hat mir auch die Geschichte sehr zugesagt, mit der zunehmenden Anzahl an Schilderungen von Gefechten bzw. der politischen Situation wurde meine Lesefreude schon recht getrübt. Es war interessant die Geschichte um Dorothea zu lesen sowie ihre Überlegungen die Mutter und somit die Vergangenheit betreffend, spannend und unterhaltsam, welche Verknüpfungen sich hier wie ergeben. Auch die Art und Weise wie Ingrid sich im Land engagiert ist wirklich toll, leider wird ja solch ein Engagement (für die Alphabetisierung von Frauen) nicht wirklich so großartig geschätzt. 

Auch wenn die Autorin wohl gerade auch auf die politische Situation dort aufmerksam machen wollte, für mich hat das meinen Lesegenuss leider getrübt. Aus einer durchaus unterhaltsamen und spannenden Geschichte mit der gewissen Portion Emotionalität wurde eine Geschichte, die ich so eigentlich fast gar nicht zu Ende lesen wollte, mich dann aber doch noch durchs Buch bemüht habe.

Von mir gibt es leider nur 2 von 5 Sternen und keine Empfehlung. 

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Gespräche aus der Community

Rot wie die Liebe, Blau wie das Glück, Purpur wie die Freiheit.
Antwerpen, 1520. Da ihr Vater im Sterben liegt, müssen sich Mirijam und Lucia Van de Meulen auf eine gefährliche Reise nach Andalusien begeben, wo sie bei Verwandten ein neues Leben beginnen sollen. Doch auf hoher See geraten sie in Gefangenschaft und werden nach Afrika gebracht. Während Lucia in einem Harem eingesperrt wird, leidet Mirijam derart unter der Folter, dass sie die Sprache einbüßt. Sie überlebt allein dank der Hilfe eines maurischen Heilers. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Mogador, der Stadt der Purpurschnecken. Dort lernt Mirijam nicht nur die Kunst des Färbens und des Heilens, sondern auch die Liebe kennen ...

Dieses wunderbare Buch möchte ich gemeinsam mit euch lesen. Jeder, der Das Leuchten der Purpurinseln in seinem Bücherschrank hat oder sich das Buch bis zum Leserundenstart noch besorgen möchte, ist herzlich zum mitlesen eingeladen.

Ich freue mich sehr, dass die sympathische Autorin des Buches, Doris Cramer, sich bereit erklärt hat, diese Leserunde zu begleiten. Wir können also viele Fragen zum Buch stellen. Vielen Dank schon mal dafür an Doris Cramer! Es ist immer etwas Besonderes, wenn sich der Autor an der Leserunde beteiligt.

Die Leserunde startet am 20. August 2012!  

Wenn euch noch weitere Unterthemen einfallen, sagt bitte Bescheid. Ich werde versuchen, diese dann einzubinden.

Ich freue mich sehr auf das Buch und auf den Austausch mit euch!
119 Beiträge
LaDragonias avatar
Letzter Beitrag von  LaDragoniavor 9 Jahren

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von 27 Lesern aktuell gelesen

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