Doris Cramer Das Leuchten der Purpurinseln

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Inhaltsangabe zu „Das Leuchten der Purpurinseln“ von Doris Cramer

Abenteuer und Liebe in fernen exotischen Welten Antwerpen, 1520. Da ihr Vater im Sterben liegt, müssen sich Mirijam und Lucia Van de Meulen auf eine gefahrvolle Reise nach Andalusien begeben, wo sie bei Verwandten ein neues Leben beginnen sollen. Doch auf hoher See geraten sie in Gefangenschaft und werden nach Afrika gebracht. Dort wird Lucia in einem Harem eingesperrt, während Mirijam als Sklavin derart gefoltert wird, dass sie die Sprache einbüßt. Sie überlebt allein dank der Hilfe eines maurischen Heilers. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Mogador, der Stadt der Purpurschnecken. Dort lernt Mirijam nicht nur die Kunst des Färbens und des Heilens, sondern auch die Liebe kennen …

2017

— katbieli
katbieli

Eine tragische Geschichte mit Leid und Freude. Ich bin überwältigt und in den Bann gezogen.

— Monice
Monice

Eine mitreißende und exotische Geschichte, die den Leser bis zum Schluss fesselt.

— ConnyKathsBooks
ConnyKathsBooks

nettes Buch,kann Frau nicht meckern!

— Goldammer
Goldammer

Ein wundervoller und faszinierender Roman. Doris Cramer hat ein Buch geschrieben das man nicht mehr aus der Hand legen möchte.

— Arietta
Arietta

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  • Purpur Segen oder Fluch

    Das Leuchten der Purpurinseln
    Monice

    Monice

    20. June 2016 um 11:38

    "Das Leuchten der Purpurinseln" ist der erste Teil einer dreiteiligen Saga. Ich war fasziniert von der Detaillierten Beschreibung der Landschaft und der einzelnen Personen. Doris Cramer konnte mich mit ihrem Schreibstill mit auf eine Reise zwischen Antwerpen und Mogador nehmen. Sie zeigt dem Leser nicht nur die Ansicht einer Person, sondern lässt und auch in die anderen Charakter hineinfühlen. Sie hat die Tragik einer Familiengeschichte herzergreifend rüber gebracht. Der Verlust vieler geliebter Menschen ist nicht einfach, aber als Leser darf man miterleben wie sich Mirijam ein Leben im Fremden aufbaut und wie sie mit all der Trauer um geht. Das Buch ist wirklich empfehlenswert.   Zum Inhalt:Als der Vater von Mirijam und Lucia, Andrees van de Meulen merkt, dass er nicht mehr lange für seine Töchter wird sorgen können, vertraut er alles Jacob Cohn, dem angeblichen Onkel der verstorbenen Mutter von Mirijam an. Seine Töchter schickt er zu entfernten Verwandten in Andalusien. Dort soll Lucia heiraten und auch Mirijam im entsprechendem alter Verheiratet werden. Auf der Überfahrt gerät das Schiff mit der gesamten Ware und allen Passagieren und der Besatzung in die Fänge von Piraten. Mirijam ist schnell klar, das sie ihr eigentliches Ziel wohl nie erreichen werden. Als die Mädchen getrennt werden und Lucia in den Harem des Pascha geschickt und Mirijam in den Keller mit den Sklaven gesteckt wird, scheint ihr Schicksal bestimmt. Als geschundene und stumme Sklavin wird Mirijam auf dem Mark angeboten. Als ihr Ali El-Mansour (der Hakim) zur Hilfe eilt und sie kauft wendet sich das Blatt für Mirijam. Bei Ali wird sie von der Sklavin und Küchenhilfe schnell zu seiner Ziehtochter. Gemeinsam auf der Flucht wachsen sie immer mehr zusammen. So bauen sie sich ein Leben in Mogador auf wo sie dann neben einem Friedlichen und erfüllten Leben auch ihre große Liebe findet. Ihr Ehemann Miguel und sie, wissen beide das das Geschäft weiter laufen muss. So versucht er ihr rechtmäßiges Erbe in Antwerpen zurück zu erlangen und dem Betrüger Jacob Cohn keine Chance mehr zu geben. Auf einer gefährlichen Reise nach Antwerpen lernt er so neue und für Mirijam alte bekannte kennen und erlebt so noch die ein oder andere Überraschung.  

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  • Eine aufregende Reise ins Ungewisse

    Das Leuchten der Purpurinseln
    Eliza08

    Eliza08

    11. August 2013 um 17:37

    Selten habe ich einen Roman gelesen, der mich so  in den Bann gezogen hat, wie dieses Buch. Man ist gefesselt von dieser einzigartigen Erzählweise, dieser unglaublichen Story und dieser exotischen Landschaft. Antwerpen 1520, kurz vor seinem Tod schickt der Vater seine beiden geliebten Töchter Mirijam und Lucia zu den Verwandten nach Andalusien. Doch dort sollen die beiden Mädchen nicht ankommen. Die Flotte des Vaters, der auch ein Handelskontor betreibt, wird von Piraten überfallen. Die Schwestern werden gemeinsam nach Afrika gebracht, die schöne Lucia wird an den Harem des Sultans weiterverkauft, Mirijam wird gefoltert und zur Sklavin gemacht. Durch dieses grausame Schicksal verliert sie ihre Sprache, einzig ein maurischer Heiler ist ihr zugetan und erhält sie am Leben. Doch das Schicksal lässt Mirijam keine Ruhe, sie muss schließlich nach Mogador flüchten, dort lernt sie auf den Purpurinseln das Färben. Doch wird sie jemals ihre Schwester wiedersehen und dem Geheimnis ihrer Familie auf die Spur kommen? Doris Cramer hat einen einzigartigen Roman geschrieben, so facettenreich und lebendig, so farbenprächtig und gefühlvoll, dass man von diesem Roman immer wieder begeistert erzählen möchte. Er hebt sich deutlich von vielen anderen Love & Landscape-Romanen ab, denn dieser Roman möchte nicht nur unterhalten, er möchte vor allen Dingen eine Geschichte erzählen. Hinzukommen  meiner Meinung nach der hervorragend recherchierte historische Hintergrund und die einzigartige und präzise Erzählweise der Autorin.  Manchmal scheint es fast so, als würden der Autorin nie die Worte ausgehen, selten wird auf einer Seite ein Begriff mehrmals verwendet, Dialoge und Beschreibungen stehen in einem guten Verhältnis und die Satzkonstruktionen sind abwechslungsreich und beleben damit zusätzlich den Text. Eine Sommerlektüre, die einem nicht nur in ein wunderschönes und zugleich exotisches Land entführt, nein die gleichzeitig auch noch eine supertolle Story zu bieten hat und unvergessliche Charaktere lebendig werden lässt. Doris Cramer spielt auf jeden Fall in der 1. Liga der Love & Landscape-Autoren und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung „Die Perlen der Wüste“ (erscheint im Juli 2013).

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  • Ein sehr schöner Roman

    Das Leuchten der Purpurinseln
    buechermaus25

    buechermaus25

    02. June 2013 um 13:38

    Als erstes sag ich einfach nur Wow, der über 600 Seiten Roman hat es in sich. Aber kommen wir als erstes einmal zu den Charakteren. Ich fange einfach mal mit Mirijam an. Mirijam ist eine sehr starke Persönlichkeit, sie muss sehr viel erleiden, dennoch ist sie stark und mutig. Sie baut jedes Mal ihr Leben neu auf. Ali El-Mansour ist ein berühmter Arzt, er lernt sehr vieles dazu. Auch emotional lernt er verschiedene Sachen hinzu. Gesa ist das Kindermädchen von Lucia und Mirijam. Sie ist für die beiden wie eine Mutter, alle mögen sie sehr. Lucia ist die große Schwester von Mirjiam. Sie ist das Gegenteil von Mirijam. Sie redet gern und macht sehr gerne Mädchensachen.  Die Geschichte handelt im 15.Jahrhundert, sie fängt in Anwerpen an. Es wird doch sehr oft über Handel geschrieben, ob es mit Schiffen oder auf Land ist. Man erfährt aber auch wie Mädchen, die als Sklaven verkauft werden, behandelt werden. Ich finde die Geschichte ziemlich gut. Sie wurde richtig gut geschrieben, man kann sich in den Situationen hineinversetzen, aber auch fühlen wie die Charaktere sich fühlen. Auf der Landkarte, sieht man welche Reise Lucia und Mirijam machen mussten. An vielen Stellen ist die Geschichte ziemlich traurig, da musste ich versuchen nicht zu weinen. Die Charaktere wurden super gut ausgearbeitet, ich konnte sie mir bildlich vorstellen. Persönlich gefällt mir das Buchcover auch sehr gut, die Farben harmonieren gut zusammen.  Mein Fazit: Wenn man historische Romane mag sollte man dieses Buch unbedingt lesen. Denn das Buch ist wie eine Achterbahn, denn so fährt man mit seinen Gefühlen, wenn man es liest. Dann versteht man auch die Karte die dort abgebildet worden ist. Ich  finde, man sollte "Das Leuchten der Purpurinseln" von Doris Cramer lesen!

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  • Rezension zu "Das Leuchten der Purpurinseln" von Doris Cramer

    Das Leuchten der Purpurinseln
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    28. November 2012 um 07:13

    Mirijam, fast 14 Jahre alt und Lucia, fast 17, werden kurz vor seinem Tod von ihrem Vater aus Antwerpen fortgeschickt. Sie sollen nach Granada reisen, wo für Lucia eine Hochzeit arrangiert wurde und Mirijam leben sollte, bis auch sie so alt war, um heiraten zu können. Sie müssen sich von allem trennen, was sie ihr Leben lang kannten und in eine unbestimmte Zukunft gehen. Sie haben nur noch sich beide, denn kurz nach ihrer Abfahrt stirbt ihr Vater, ihre letzte Bezugsperson. Sie kommen nie in Granada an. Der Kapitän hielt sich nicht an die verabredete Route und das Schiff wurde in der Meerenge zwischen Spanien und Afrika von Piraten angegriffen und geentert. Die beiden Mädchen werden gefangen genommen. Lucia, die inzwischen verwirrt ist, wird in einen Harem verkauft, während Mirijam vorrübergehend im Kerker landet. Dort wird ihr übel mitgespielt, denn einer der Kerkerwächter vergewaltigt sie. Sie steht unter Schock und hat ihre Sprache verloren. Kurz darauf wird sie auf dem Sklavenmarkt angeboten, wo sie sich gegen den ersten Käufer, der sie anfässt, wehrt. Bevor ihr dort schlimmeres widerfährt, wird sie kurzerhand von einem alten Mann gekauft, der sofort mit ihr die Stadt verlässt. Dieser alte Mann entpuppt sich als der Heiler und Arzt Ali el-Mansour, der auch Sherif Hakim genannt wird. Sie leben einige Zeit in der Wüstenoase Kasbah Tadakilt, bis Sherif erfährt, dass nach dem Mädchen gesucht wird. Er und Mirijam, der er aus Unkenntnis den Namen Aziza gab, müssen alles hinter sich lassen und flüchten von dort. In Mogador bauen sie sich ein neues Leben auf. Sherif wird Mirijams Wohltäter und als er erkennt, was sie für ein Mensch ist und wie intelligent sie ist, nimmt er sie an Kindes statt an, da er keine Kinder hat. Viele Jahre leben sie dort glücklich, bis sie wieder flüchten müssen ... Selten habe ich einen Roman gelesen, in dem so viel Wissen unterhaltsam verpackt wurde, ohne langweilig zu wirken. Der Autorin ist es gelungen, ein Buch über fast 800 Seiten vielseitig und spannend zu schreiben, den Leser zu fesseln und das von der ersten Seite an. Doris Cramer gewährt dem Leser Einblicke in die unterschiedlichen Handelswelten des 16. Jh., sei es in Europa oder Afrika. Ihre Beschreibungen sind bildhaft und so wirklichkeitsnah wiedergegeben, dass man meint, man könnte es mit eigenen Augen sehen, egal, ob es der Wüstenort Kasbah ist oder die Arbeit auf einem Schiff. Mit klaren und einfachen Worten schildert sie das Leben im 16. Jh., das sie hervorragend recherchiert hat. Mirijam, die Protagonistin des Romans entwickelt sich von einer starken 14-jährigen zu einer intelligenten und fleißigen Frau, die nicht nur das Herz am rechten Fleck hat. Auch wenn ihr das Schicksal nicht immer wohlgesonnen ist, gibt sie nicht auf, sie geht geradewegs ihren Weg. Was sie anfässt, gelingt und bringt ihr und Sherif Wohlstand. Auch vergisst sie nie, was sie ihm zu verdanken hat und sie hilft, wo sie kann. Der Roman beginnt mit einem Prolog, der mitten aus dem Roman eine Episode darstellt. Von daher ist schon von vornherein klar, dass Mirijam die anfänglichen Strapazen und den Mordanschlag auf ihr Leben überlebt. Die Geschichte wird abwechselnd von verschiedenen Schauplätzen erzählt. Es fällt dem Leser nicht schwer, die Zusammenhänge und die Übersicht zu behalten. Die Autorin, die selbst ausgedehnte Reisen in Marokko, wo der Roman spielt, unternommen hat, zeigt dem Leser sehr deutlich ihre Liebe zu dem Land. Dieser Roman ist eine berührende Geschichte um Liebe und Vertrauen, aber auch um Verrat, Intrigen und Gier. Der Leser erfährt geschichtliches Hintergrundwissen, das unaufdringlich in eine sehr schöne Geschichte eingebaut wurde. Das vorliegende Buch ist der erste Teil einer Marokko-Saga, der zweite Teil wurde für August 2013 angekündigt, der den Titel "Die Perle der Wüste" tragen wird. Ich weiß jetzt schon, dass das ein Must-have-Buch ist, denn zu gerne möchte ich wissen, wie es Mirijam weiter ergehen wird. "Das Leuchten der Purpurinseln" ist das Erstlingswerk von Doris Cramer, das mich völlig überzeugt hat. Da bin ich ja gespannt, was sie schreibt, wenn sie Routine im schreiben hat.

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  • Rezension zu "Das Leuchten der Purpurinseln" von Doris Cramer

    Das Leuchten der Purpurinseln
    buecherbiene72

    buecherbiene72

    16. October 2012 um 13:19

    Rot ist die Liebe, Blau ist das Glück, doch Purpur ist die Freiheit! Inhalt Im Jahr 1520 werden Mirijam und ihre Schwester von ihrem todkranken Vater von Antwerpen nach Spanien geschickt. Lucia soll dort heiraten, um zu gewährleisten, dass die beiden auch nach des Vaters Tod versorgt sind. Doch die Schifffahrt verläuft nicht ohne Probleme, da sie von Piraten angegriffen und entführt werden. Eine aufregende Reise zu unbekannten Orten beginnt, die sie mit einer fremden Kultur vertraut werden lassen. Meine Meinung Ich muss gestehen, dass mich das dicke Buch zunächst regelrecht erschlagen hat. Doris Cramer erzählt auf fast 700 Seiten ihre Geschichte, die schon eine gewisse Geduld und Durchhaltevermögen verlangt. Ich musste auch hier wieder feststellen, dass ich einfach nicht der Leser von dicken Schinken bin und hatte so meine Schwierigkeiten am Ball zu bleiben. Angenehm finde ich die Schreibweise von Doris Cramer, wenngleich sie manchmal zu sehr ins Detail ging. Insbesondere der Vorgang des Färbens wurde so detailliert erklärt, dass ich irgendwann nur noch drüber gelesen habe. Für meinen Geschmack leidet darunter die Spannung des Buches. Die Beschreibung der Schauplätze fand ich realistisch und bildhaft, sodass man eine gute Vorstellung davon bekam. Hier möchte ich auch noch das wunderschöne Cover erwähnen, welches durch seine kräftigen Farben zu überzeugen weiß. Mein größter Kritikpunkt ist der Prolog, der viel zu viel von der Handlung verrät, was ärgerlich und schade ist. Alles in allem habe ich das Buch gerne gelesen, auch wenn es einige Stellen gibt, die ziemlich langatmig und wie bereits geschrieben zu detailliert sind. Ich gebe daher für dieses Debüt, das mich nicht vollends überzeugen konnte, 3 Sterne.

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  • Leserunde zu "Das Leuchten der Purpurinseln" von Doris Cramer

    Das Leuchten der Purpurinseln
    Sunny Rose

    Sunny Rose

    Rot wie die Liebe, Blau wie das Glück, Purpur wie die Freiheit. Antwerpen, 1520. Da ihr Vater im Sterben liegt, müssen sich Mirijam und Lucia Van de Meulen auf eine gefährliche Reise nach Andalusien begeben, wo sie bei Verwandten ein neues Leben beginnen sollen. Doch auf hoher See geraten sie in Gefangenschaft und werden nach Afrika gebracht. Während Lucia in einem Harem eingesperrt wird, leidet Mirijam derart unter der Folter, dass sie die Sprache einbüßt. Sie überlebt allein dank der Hilfe eines maurischen Heilers. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Mogador, der Stadt der Purpurschnecken. Dort lernt Mirijam nicht nur die Kunst des Färbens und des Heilens, sondern auch die Liebe kennen ... Dieses wunderbare Buch möchte ich gemeinsam mit euch lesen. Jeder, der Das Leuchten der Purpurinseln in seinem Bücherschrank hat oder sich das Buch bis zum Leserundenstart noch besorgen möchte, ist herzlich zum mitlesen eingeladen. Ich freue mich sehr, dass die sympathische Autorin des Buches, Doris Cramer, sich bereit erklärt hat, diese Leserunde zu begleiten. Wir können also viele Fragen zum Buch stellen. Vielen Dank schon mal dafür an Doris Cramer! Es ist immer etwas Besonderes, wenn sich der Autor an der Leserunde beteiligt. Die Leserunde startet am 20. August 2012!   Wenn euch noch weitere Unterthemen einfallen, sagt bitte Bescheid. Ich werde versuchen, diese dann einzubinden. Ich freue mich sehr auf das Buch und auf den Austausch mit euch!

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  • Rezension zu "Das Leuchten der Purpurinseln" von Doris Cramer

    Das Leuchten der Purpurinseln
    LaDragonia

    LaDragonia

    17. September 2012 um 20:06

    Zum Inhalt: Als der Antwerpener Kaufmann Andrees van de Meulen im Sterben liegt, beschließt er seine beiden Töchter Lucia und Mirijam zu Verwandten nach Andalusien zu schicken, wo Lucia in Granada mit dem jüngsten Sohn ihres Oheims verheiratet werden soll. Mirijam soll sie begleiten bis ihr Oheim auch für sie einen geeigneten Ehemann gefunden hat. Doch auf der gefahrvollen Reise nach Andalusien werden die Schiffe des Vaters von Piraten gekapert. Die beiden Mädchen geraten in Gefangenschaft und werden nach Afrika gebracht. Dort trennen sich ihre Wege. Während Lucia in einen Harem gebracht wird bringt man Mirijam ins Banjo, das dortige Gefängnis, um sie später als Sklavin zu verkaufen. . Im Banjo verliert Mirijam, durch die Misshandlungen und Folterungen ihre Sprache. Doch als man sie zum Sklavenmarkt bringen will hat sie Glück im Unglück und der maurische Heiler Ali el-Mansour wird auf sie aufmerksam. Er nimmt sie mit zu sich nach Kasbah Tadakilt, wo sie einige Zeit unter dem Namen Aziza bei ihm lebt. Doch eines Tages vernimmt der Heiler von einem Schergen des Sultans, dass das Mädchen gesucht wird und man sie am liebsten tot sehen möchte. Da er Aziza mittlerweile sehr in sein Herz geschlossen hat flieht er mit ihr aus Tadakilt nach Mogador in die Stadt der Purpurschnecken um sich dort mit ihr zusammen der Kunst des Färbens und des Heilens zu widmen. Doch die drohende Gefahr schwebt immer über den beiden. Wer wollte den Tod des Mädchens? Und war vielleicht auch der Piratenüberfall schon Teil eines teuflischen Komplotts gegen die beiden Erbinnen des Handelshauses van de Meulen? Denn von dem Tod der Mädchen hätte nur eine Person profitiert, und die kommt aus der eigenen Familie. . Meine Meinung: Mit Das Leuchten der Purpurinseln stellt Doris Cramer uns ihr Romandebüt vor. Und ich persönlich muss wirklich sagen, das hat es in sich. Ein historischer Schmöker vom Feinsten, genauso wie er sein soll. Mit ganz vielen Informationen aus der damaligen Zeit, ganz viel Spannung und Nervenkitzel, und auch die Prise Romantik fehlt in diesem Buch nicht. Und die passende miese Intrige gibt es natürlich auch in dem Buch. In meinen Augen also ein historisches Buch ganz nach meinem Geschmack. . Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und vor allem Mirijam und ihren Abu hatte ich vom ersten Augenblick ihres Auftauchens an ins Herz geschlossen. Aber genauso war ihr Onkel mir vom ersten Moment an suspekt und unsymphatisch. Aber es gibt auch so viele wunderbare andere Charaktere im Buch, das man sie gar nicht alle aufzählen kann und will ohne zu viel zu verraten. . Was mir bei diesem Buch besonders gut gefallen hat, war die Hingabe mit der es geschrieben ist. Man merkt es einfach daran, wie genau Doris Cramer viele Dinge aus dem alltäglichen Leben genauso wie aus Bereichen der Färberei, der Seefahrt oder des Handels beschreibt. In diesem Roman steckt wirklich soviel Herzblut drin, und das merkt man bei jeder Zeile die man liest. Mit diesem Roman kann sie den großen Damen der Historie wie Rebecca Gablé oder Diana Gabaldon locker Konkurrenz machen und ich persönlich hoffe das wir noch viel von ihr lesen werden. . Fazit: Ein wunderbares Debüt das ich jedem nur empfehlen kann. Dieses Buch nimmt einen mit auf eine wunderbare Reise in ein fremdes Land und eine fremdländische Kultur, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Es ist wirklich ein Erlebnis und ich freue mich schon riesig wenn Mitte 2013 der nächste Teil erscheinen wird.

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  • Rezension zu "Das Leuchten der Purpurinseln" von Doris Cramer

    Das Leuchten der Purpurinseln
    liebling

    liebling

    11. September 2012 um 19:00

    Zum Inhalt: Es ist das Jahr 1520. Mirijam und ihre Schwester Lucia werden von ihrem todkranken Vater von Antwerpen nach Spanien geschickt. Dort soll Lucia heiraten, damit die Mädchen auch nach dem Tod des Vaters versorgt sind. Doch während der Überfahrt von Belgien nach Spanien wird das Schiff von Piraten angegriffen und die Mädchen werden verschleppt. Für Mirijam beginnt damit eine aufregende Reise an Orte, von denen sie vorher nichtmal zu träumen gewagt hatte. Sie lernt Wüsten, das Meer und ihr völlig fremde Kulturen kennen. Meine Meinung: Ich hatte das Buch lange im Voraus vorbestellt, als ich es bei einer Empfehlung bei Amazon gesehen hatte. Der Grund dafür lag auf der Hand: Ich liebe historische Bücher, die einen Hauch von Abenteuer haben und versuche dabei auch immer wieder solche zu lesen, die in neuen, für mich unbekannten Gegenden spielen. Nordafrika, Spanien, Belgien...das alles war für mich literarisch noch relativ neu. Zunächst einmal schreckt natürlich die enorme Dicke des Buches ab. Doch bei genauerem Betrachten ist alles halb so schlimm. Das Buch ist in mehrere Abschnitte unterteilt, die zusätzlich auch noch in Kapitel aufgeteilt sind. Dabei wechselt die Geschichte ab zwischen Mirijam / Lucia und Mirijams Jugendfreund Cornelisz. Beide, bzw. alle drei, erleben unabhängig voneinander völlig ungeplant die Abenteuer ihres Lebens. Bei dieser Erzählweise bin ich immer etwas skeptisch, weil man dann so plötzlich aus der Geschichte herausgerissen wird. Hier wird es auch nicht aus der jeweiligen Perspektive der Personen, sondern von der eines stillen Beobachters beschrieben. So ist es also auch nicht so, dass man ähnliche Situationen aus unterschiedlichen Blinkwinkeln sieht, sondern zu einem Großteil des Buches wechselt man einfach von einer spannenden Handlung zur nächsten. Ich persönlich kann mich jetzt nicht wirklich entscheiden, ob ich das in diesem Fall gut oder schlecht fand. Einerseits ist es blöd, wenn man aus einer spannenden Handlung rausgerissen wird, andererseits freut man sich aber auch zu erfahren, was mit der anderen Person passiert. Völlig überflüssig fand ich dagegen den Prolog. In unserer Leserunde bei Lovelybooks hatten sich viele beschwert, dass er zu viel vorweggenommen hat. Das fand ich persönlich jetzt nicht wirklich, was aber auch daran lag, dass ich den Bezug zu der Geschichte erst dann hergestellt hab, als es jemand erwähnt hat. Bis zu dem Punkt, wo überhaupt erst die im Prolog erwähnte Situation in Betracht käme, sind es mehrere hundert Seiten und bis dahin habe ich schon gar nicht mehr an ihn gedacht. Ich muss dagegen sagen, dass er für mich keinen wirklichen Einstieg in die Geschichte gegeben hat. In der Leserunde hatte die Autorin erklärt, dass sie ihn unter anderem deshalb eingebaut hat, damit die Geschichte nicht gleich so negativ mit dem todkranken Vater losgeht. Unter dem Aspekt finde ich das natürlich ganz nett, hätte das aber auch nicht unbedingt gebraucht. Die Stärke des Buches liegt für mich ganz eindeutig in den Charakteren. Da ist jeder für sich so einzigartig und fast sofort liebenswert. Die Einzige, die mir absolut nichts gesagt hat, war Lucia, aber das ist angesichts des geringen Einflusses, den sie auf die Geschichte hat, wohl auch nicht überraschend. Bei Mirijam habe ich einen Moment gebraucht, um sie einschätzen zu können. Da sich die Ereignisse am Anfang überschlagen und sie verständlicherweise eingeschüchtert ist, konnte ihr eigentlich recht forscher Charakter gar nicht richtig durchscheinen, weshalb ich sie erst später richtig packen konnte. Dann hat sie mir aber sehr gut gefallen. Mein erklärter Liebling war jedoch der Abu, der zwar erst später in der Geschichte erscheint, dafür aber durch seine Herzlichkeit sofort ein Stein bei mir im Brett hatte. Auch sehr schön sind die Beschreibungen der verschiedenen Länder und Umgebungen. Die Farben, die ja schon im Titel aufgegriffen werden, sind einfach wunderbar beschrieben, ebenso Gerüche, Wetter und auch sonst all das, was wir unbewusst an unserem Heimatort kennen und lieben und an neuen Orten sofort bemerken. Das fand ich persönlich sehr beeindruckend, wenn auch manchmal etwas langatmig. Diese Langatmigkeit ist es dann auch, die da Buch für mich letztendlich leider nur auf drei Sterne gebracht haben. Die spannenden und schönen Stellen waren wirklich richtig toll, aber die vielen Wiederholungen, die langen Beschreibungen von Mirijams Gefühlsleben...manchmal wurde mir das einfach zu langweilig. Da hätten es ein paar Seiten weniger auch getan. Diese und weitere Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog: http://rabbitholereading.blogspot.com

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  • Rezension zu "Das Leuchten der Purpurinseln" von Doris Cramer

    Das Leuchten der Purpurinseln
    Sunny Rose

    Sunny Rose

    05. September 2012 um 23:49

    Eine gefährliche Reise in ein neues Leben . Die 13-jährige Mirijam van de Meulen, Tochter eines vermögenden Kaufmannes aus Antwerpen, wird im Herbst 1520 gemeinsam mit ihrer älteren Schwester Lucia nach Andalusien geschickt. Der Vater der Mädchen liegt im Sterben und möchte, dass seine Töchter bei entfernten Verwandten leben. Auf der langen und gefährlichen Schiffsreise werden sie von Piraten angegriffen und gefangen genommen. Sie landen in Algier, wo die schöne Lucia, die mit ihren langen blonden Haaren dort sehr exotisch wirkt, in einen Harem verkauft wird. Mirijam, die das komplette Gegenteil ihrer Schwester ist, wird in ein Gefängnis gesteckt und dort brutal misshandelt. Die Folge dieser Misshandlung ist, dass sie nicht mehr sprechen kann. Dann wird sie auf einem Sklavenmarkt angeboten, doch sie hat Glück und landet bei einem alten italienischen Arzt, der schon lange in einer Oase in der Wüste lebt. Er merkt schnell, dass Azîza, wie das stumme Mädchen gerufen wird, keine dumme Sklavin ist. Mirijam gefällt das friedliche Leben in Kasbah Tadakilt, doch als ihr erneut jemand nach dem Leben trachtet, flüchtet sie gemeinsam mit dem Sherif in Richtung Mogador… . Das Cover gefällt mir richtig gut. Die Farben strahlen eine faszinierende Wärme und Atmosphäre aus. Die Stadt im Hintergrund wirkt irgendwie geheimnisvoll aber auch etwas bedrohlich, während der Baum mit den purpurnen Blättern und der bunte Pfau die Neugierde auf eine exotische fremde Welt entfachen. Dass die Buchstaben des Titels so schön Leuchten passt auch perfekt. Die Charaktere sind sehr lebendig und echt beschrieben. Mirijam mochte ich gleich sehr, sie ist ein taffes Mädchen, die weiß was sie möchte. Sie ärgert sich darüber, dass sie als Mädchen nicht die gleichen Rechte wie ein Junge hat. Mirijam ist mit ihrem Leben in Antwerpen aber sonst glücklich, bis zu dem Tag, als ihr Vater sie gemeinsam mit ihrer Schwester auf die Reise nach Andalusien schickt. Sie ist traurig über den bevorstehenden Tod ihres Vaters. Außerdem ist sie unglücklich darüber, dass sie Gesa und Cornelisz verlassen muss. Lucia ist ganz anders als ihre Schwester. Sie legt sehr viel Wert auf ihr Äußeres und ist nicht so wissbegierig wie Mirijam. Auch sie ist traurig über den bevorstehenden Tod des Vaters, freut sich jedoch schon auf Granada und ihren zukünftigen Ehemann. Doch Lucia hat ein schwaches Nervenkostüm. Die Geschichte wird im auktorialem Stil erzählt und liest sich flüssig und schnell. Das Buch ist in acht Teile eingeteilt, die inhaltlich für sich abgeschlossen sind. Die Spannung entsteht gleich auf den ersten Seiten und steigert sich von Kapitel zu Kapitel, allerdings gibt es einige Szenen und Erklärungen, die mir etwas langatmig vorkamen. Mir gefällt die Beschreibung der Personen, Orte, Gerüche und Gefühle sehr, sie sind sehr bildlich und detailiert. Das Schicksal der Protagonisten wird sehr lebendig und warmherzig geschildert, es hat mich sehr berührt. Das Leuchten der Purpurinseln ist der spannende und emotionale Auftakt der Marokko-Trilogie. Der zweite Teil Die Perlen der Wüste erscheint vermutlich im Mai/Juni 2013. Auf die Fortsetzung bin ich schon jetzt sehr gespannt.

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  • Rezension zu "Das Leuchten der Purpurinseln" von Doris Cramer

    Das Leuchten der Purpurinseln
    kira35

    kira35

    02. September 2012 um 08:53

    Von ihrem totkranken Vater, die Mutter ist schon vor einiger Zeit verstorben, werden die Schwestern Lucia und Mirijam van de Meulen von Antwerpen, ihrer Heimatstadt auf eine gefährliche Reise nach Spanien geschickt. dort sollen sie bei Verwandten unterkommen und Lucia, die ältere der beiden, ihren Vetter heiraten. Mirijam soll bei ihnen leben, bis sie alt genug ist um verheiratet zu werden. Bangen Herzens und voller Angst begeben sie sich auf die Reise und als ihr Schiff von Piraten gekapert wird nimmt das Schicksal seinen Lauf..... Diese Geschichte hat mich von Beginn an gefesselt. Durch den flüssigen Schreibstil, die bildhaften und lebendigen Beschreibungen der Menschen und Landschaften war ich Leser und Reisebegleiter. Die Ortswechsel fügten sich nahtlos ein, es wurde nie langweilig, die Spannung und Neugier blieb stets erhalten. Auch gab sie Einblicke in die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen des 16. Jahrhunderts. " Das Leuchten der Purpurinseln " ist der erste Teil einer Marokko-Saga, auf deren Fortsetzungsroman ich schon sehr gespannt bin.

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  • Rezension zu "Das Leuchten der Purpurinseln" von Doris Cramer

    Das Leuchten der Purpurinseln
    Markz

    Markz

    20. August 2012 um 19:30

    Bei meiner Bewertung für dieses Buch bin ich dieses Mal sehr zerrissen. Ich beginne mal mit dem Positivem: Das Buch hat eine Durchweg einleuchtende Entwicklung, eine realistische Darstellung der Schauplätze und durch die Beschreibungen kann man sich sehr gut hineinversetzen. Durch die verschiedenen Eigenarten, Stärken und Schwächen der Charaktere wirken sie teilweise sympatisch, teilweise abstoßend, aber auf jeden Fall lebensecht. Eher schlecht aber Ansichtssache: Das Buch ist für meinen Geschmack ZU detailiert. Die Erklärungen und Beschreibungen häufen sich zu allem was passiert. Zu den Verschiedenen Tätigkeiten wie Färben, Malen, Schiffsfahrt und der Heilkunst, zu der Umgebung, dem Leben dort und eigentlich allem. Ich finde die Spannung und wirklich aussagekräftigen Teile des Buches leiden sehr darunter, da sie einfach in der Masse untergehen. Auf der Buchrückseite steht: ,Dort lernt Mirijam nicht nur die Kunst des Färbens und des Heilens, sondern auch die Liebe kennen...´ Liebe kennen ja, Liebe leben nein. Verglichen mit dem restlichen Buch ist dieser Teil enttäuschend zu spät gekommen und zu kurz geraten. Begegnungen erinnern mich auf diese Weise stark an die Wanderhure und deren Fortsetzungen. Abgesehen davon wäre gerade ein Epilog in diesem Buch sehr wichtig gewesen, da in diesem Bereich im Buch starke Zweifel aufkamen und diese hätten geklärt werden müssen. Alles etwas kryptisch? Ohne Spoileralarm geht es leider nicht genauser -.- Sorry Ach ja: Ich entschuldige mich im Vorfeld schon, falls die geplante Fortsetzung dieselben Charaktere hat und deren Entwicklung zeigt. Dies macht einen Epilog in diesem Buch natürlich sinnlos. Die Bewertung: Sehr schweren Herzens, da mir die Charaktere sehr ans Herz gewachsen sind und mir die Story eigentlich trotzdem gut gefiel... 3 Sterne!!!

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  • Rezension zu "Das Leuchten der Purpurinseln" von Doris Cramer

    Das Leuchten der Purpurinseln
    buchfresser

    buchfresser

    12. August 2012 um 14:14

    ich hoffe doch sehr, es gibt bald eine Fortsetzung, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen