Doris Dörrie

 3,7 Sterne bei 457 Bewertungen
Autorin von Alles inklusive, Das blaue Kleid und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Doris Dörrie

Doris Dörrie wurde in Hannover geboren. Ihr Studium von Theater und Schauspiel absolvierte sie in Kalifornien und New York. Dann entschloss sie sich aber lieber Regie zu führen. Ihr dritter Kinofilm "Männer" wurde ein internationaler Erfolg. Parallel zu ihrer Regiearbeit veröffentlicht sie Kurzgeschichten, Romane und Kinderbücher. Seit einigen Jahren hat sich Doris Dörrie auch als Opernregisseurin etabliert. Sie lebt heute in München.

Alle Bücher von Doris Dörrie

Cover des Buches Alles inklusive (ISBN: 9783257067811)

Alles inklusive

 (66)
Erschienen am 26.07.2011
Cover des Buches Das blaue Kleid (ISBN: 9783257233766)

Das blaue Kleid

 (62)
Erschienen am 02.01.2004
Cover des Buches Was machen wir jetzt? (ISBN: 9783257232707)

Was machen wir jetzt?

 (47)
Erschienen am 31.08.2001
Cover des Buches Happy (ISBN: 9783257600889)

Happy

 (30)
Erschienen am 22.05.2012
Cover des Buches Leben, schreiben, atmen (ISBN: 9783257070699)

Leben, schreiben, atmen

 (27)
Erschienen am 28.08.2019
Cover des Buches Diebe und Vampire (ISBN: 9783257243659)

Diebe und Vampire

 (29)
Erschienen am 23.11.2016
Cover des Buches Und was wird aus mir? (ISBN: 9783257237771)

Und was wird aus mir?

 (25)
Erschienen am 27.01.2009
Cover des Buches Bin ich schön? (ISBN: 9783257600858)

Bin ich schön?

 (22)
Erschienen am 28.05.2013

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Doris Dörrie

Cover des Buches Einladung zum Schreiben (ISBN: 9783257071108)Libertines avatar

Rezension zu "Einladung zum Schreiben" von Doris Dörrie

50 Kapitel voller Schreibideen
Libertinevor 2 Monaten

Nicht nur für jene, die bereits Doris Dörries Buch ›Leben, Schreiben, Atmen‹ gelesen haben, könnte ihr neues Buch ›Einladung zum Schreiben‹ interessant sein. Auch für Dörrie-Neulinge trifft dies zu.

Während in ›Leben, Schreiben, Atmen‹ neben Ermunterungen zum Schreiben auch für das Erlebte der Autorin Platz war, konzentriert sich ›Einladung zum Schreiben‹ auf das eigene Schreiben.

In ihrem Buch leitet Dörrie in 50 Kapiteln mit den unterschiedlichsten Schreibimpulsen zum Schreiben an. Ob über Gummibärchen, Löwenzahn oder die Dunkelheit – bei der Vielfalt an Schreibideen ist sicherlich für jeden etwas dabei. Dabei ist ›Einladung zum Schreiben‹ in erster Linie kein Buch über das Schreiben, sondern wie der Untertitel Schreibjournal bereits verrät, ein Buch für das eigene Schreiben. Neben einer etwa halbseitigen Einführung sind in jedem Kapitel mehrere Seiten dafür vorgesehen, dass die Lesenden diese selbst füllen können. 


»Ich schreibe, um einen Sinn zu finden, obwohl es am Ende wahrscheinlich keinen gibt. Schreibend erinnere ich mich an mich selbst. Schreibend erforsche ich die Welt.«


Wer sich jede Woche ein anderes Kapitel aus ›Einladung zum Schreiben‹ vornimmt, wird somit fast ein Jahr von Dörries Buch begleitet und zum Schreiben angeregt.

Dabei sind Dörries Regeln für das Schreiben, die sich an nicht mal zwei Händen abzählen lassen, denkbar leicht zu verstehen und dabei super effektiv. Allen voran die Aufforderung, eine bestimmte Zeit am Stück zu schreiben und sich dabei weder zu unterbrechen noch zu bewerten.


»Wenn man schreibt, schreibt man immer über sich selbst. Schreibend halte ich mich am Leben und überlebe. Jeden Tag wieder.«


›Einladung zum Schreiben‹ ist eine Art geschützter Raum für das eigene Schreiben. Auch vor der ständigen Selbstbewertung und Selbstabwertung will es durch seine Regeln bewahren und somit dem Ungeschriebenem die Chance geben, endlich geschrieben zu werden. 


»Und so ist dies also eine weitere Einladung, die Schatzkiste der eigenen Erinnerungen zu öffnen und zu begreifen, dass niemand sonst auf der Welt genau diesen Schatz besitzt, ihn hervorzuholen, abzustauben und zu beschreiben.«


Obwohl ›Einladung zum Schreiben‹ nicht nur für Fans von Dörries Buch ›Leben, Schreiben, Atmen‹ zu empfehlen ist, kann dieses gerne zusätzlich gelesen werden. Dieses ist ausführlicher und kann dadurch einen zusätzlichen Motivationsschub schenken.

Da ich bereits ›Leben, Schreiben, Atmen‹ super und sehr inspirierend und motivierend fand, wusste ich, dass ich ›Einladung zum Schreiben‹ unbedingt lesen muss. Ich mag Dörries entspannten und wertneutralen Ansatz, der ermuntert und anregt. Beim Kauf von ›Einladung zum Schreiben‹ sollte jedoch klar sein, dass es sich dabei nicht um ein Buch im klassischen Sinne, sondern um ein Schreibjournal handelt. Dies bedeutet, dass die freien Seiten zum Selbstausfüllen im Buch die Mehrzahl ausmachen. Denn genau darum geht es darin: selbst ins Schreiben zu kommen.

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Cover des Buches Die Welt auf dem Teller (ISBN: 9783257070514)Irisblatts avatar

Rezension zu "Die Welt auf dem Teller" von Doris Dörrie

Literarisch-kulinarischer Genuss vom Feinsten
Irisblattvor 3 Monaten

Das Buch ist ein kleines Juwel, ein literarischer-kulinarischer Genuss. Die graphisch minimalistischen, scherenschnittartigen Illustrationen von Zenji Funabashi, die jedem Kapitel vorangestellt sind, gefallen mir sehr gut.

Doris Dörrie nimmt uns mit auf eine sehr persönliche Reise durch ihre Kindheitserinnerungen und kulinarischen Entdeckungen späterer Lebensphasen. Ich kann es förmlich schmecken und riechen, wenn sie in die Kruste eines frisch gebackenen Brotes beißt. Beim Lesen zieht der Duft von selbst gebackenem Zwetschgenkuchen und Hefeteig in meine Nase. Das Buch liest sich wie eine Liebeserklärung an Pasta, Pizza und die Vielfalt der Kartoffel, aber auch Erbsen, Kohlrabi, Kohl, Birnen und Granatapfel kommen nicht zu kurz. Wenn Doris Dörrie über japanische Reisbällchen und die Kunst, diese zu essen schreibt, so möchte ich auf der Stelle nach Japan reisen. Vor Ort müsste ich natürlich DAS Tofu-Restaurant ausprobieren und mich in ungeahnte kulinarische Welten entführen lassen. Auch kritische Töne bezüglich Tierhaltung, Umweltverschmutzung und Ernährungstrends werden nicht ausgespart. „Die Welt auf dem Teller“ ist ein wunderbares Buch für alle, die Freude an der Sinnlichkeit des Essens und dessen Zubereitung haben. Da die Kapitel nur wenige Seiten lang, die erzählten Anekdoten und Gedanken zu den einzelnen Gerichten und Lebensmitteln sehr lebendig geschrieben sind, eignet es sich wunderbar auch für eine kurze Pause zwischendurch. Ich bin mir sicher, dass ich dieses Buch noch häufiger in die Hand nehmen und bestimmt auch verschenken werde.


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Cover des Buches Martin (ISBN: 9783869210131)Buchfresserchen1s avatar

Rezension zu "Martin" von Doris Dörrie

Wie Sankt Martin geteilt
Buchfresserchen1vor 5 Monaten

Martin liebt den Schnee und als erster Spuren mit seinem Schlitten hinein zu machen.
Als er im Park Schlitten fährt trifft er eine alte Frau die friert.
Seine Freunde meinen es sei eine Pennerin.
Als alle nach Hause gehen um sich aufzuwärmen verweilt Martin noch ein bisschen .Er betrachtet die Frau, die zusammengekauert auf der Bank sitzt. Dann nimmt er sein Taschenmesser und teilt seine Jacke. Dann gibt er der Frau die halbe Jacke. So haben beide wenigstens eine warme Seite.

Er handelt wie der heilige Martin in der Geschichte. Nur der teilt seinen Mantel und unser Martin hier seine dicke Daunenjacke. Sinnvoller wäre sicherlich gewesen die ganze Jacke an die alte Frau zu geben, da er die zweite Hälfte eh nicht mehr gebrauchen kann und dann draußen auf dem Zaun hängen lässt.
Die Geschichte ist gut und könnte sich heutzutage wirklich so abgespielt haben. Die Bilder sind schön illustriert, auch wenn ich die Gesichter nicht ganz so schön finde. Mund , Augen und Nasen der Menschen erscheinen mir einfach zu groß. Die Augen starren einen ein wenig an. Die Geschichte soll sicherlich an Sankt Martin erinnern. Dieser Martin hier hat auch eine rote Jacke, aber das er sie mit seinem Schweizermesser in der Mitte teilt finde ich dann doch ein bisschen übertrieben. Deshalb gibt es von mir nur 3 Sterne
Die Geschichte kann man Kindern ab 4 Jahren vorlesen.

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Gespräche aus der Community

Ich freue mich auf ein paar MitleserInnen! Bisher liest sich das Buch für mich ein wenig verwirrend. Hoffentlich können wir gemeinsam das Chaos sortieren und uns austauschen!

Ich freue mich auf ein paar MitleserInnen bei diesem Buch von Doris Dörrie! Bisher liest sich das Buch für mich ein wenig verwirrend. Hoffentlich können wir gemeinsam das Chaos sortieren und uns austauschen!

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