Doris Dörrie

 3.7 Sterne bei 420 Bewertungen
Autorin von Alles inklusive, Das blaue Kleid und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Doris Dörrie

Doris Dörrie wurde in Hannover geboren. Ihr Studium von Theater und Schauspiel absolvierte sie in Kalifornien und New York. Dann entschloss sie sich aber lieber Regie zu führen. Ihr dritter Kinofilm "Männer" wurde ein internationaler Erfolg. Parallel zu ihrer Regiearbeit veröffentlicht sie Kurzgeschichten, Romane und Kinderbücher. Seit einigen Jahren hat sich Doris Dörrie auch als Opernregisseurin etabliert. Sie lebt heute in München.

Neue Bücher

Die Welt auf dem Teller

Erscheint am 26.08.2020 als Hardcover bei Diogenes.

Alle Bücher von Doris Dörrie

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Alles inklusive9783257067811

Alles inklusive

 (66)
Erschienen am 26.07.2011
Cover des Buches Das blaue Kleid9783257233766

Das blaue Kleid

 (61)
Erschienen am 02.01.2004
Cover des Buches Was machen wir jetzt?9783257232707

Was machen wir jetzt?

 (47)
Erschienen am 31.08.2001
Cover des Buches Happy9783257600889

Happy

 (30)
Erschienen am 22.05.2012
Cover des Buches Und was wird aus mir?9783257237771

Und was wird aus mir?

 (25)
Erschienen am 27.01.2009
Cover des Buches Diebe und Vampire9783257243659

Diebe und Vampire

 (26)
Erschienen am 23.11.2016
Cover des Buches Leben, schreiben, atmen9783257070699

Leben, schreiben, atmen

 (17)
Erschienen am 28.08.2019
Cover des Buches Bin ich schön?9783257600858

Bin ich schön?

 (22)
Erschienen am 28.05.2013

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Doris Dörrie

Neu

Rezension zu "Leben, schreiben, atmen" von Doris Dörrie

Schreiben befreit......
Tausendléxivor einem Monat

Doris Dörrie ist mit diesem Buch etwas ganz zauberhaftes gelungen. In kleinen Geschichten, gibt sie zum einen Möglicheiten des schreibens vor und animiert am Ende immer wieder zum jeweiligen Thema, den Stift in die Hand zu nehmen und einfach drauf loszuschreiben. Doris Dörrie selbst gibt sich hier als sehr genaue Beobachterin, die leicht und ohne Schnörkel durch die Seiten führt. Sie schafft behänd Anreize die in der Tat gerne bedient werden, mit dem Resultat der großen Freude. 


Der alte Trick: In der dritten Person schreiben, wenn es zu kompliziert oder zu traurig wird. Das macht es oft leichter, manchmal kann man sogar ehrlicher sein als in der ersten Person. Schreib etwas, was dir wirklich nahegeht, in der ersten Person, und dann nochmal in der dritten Person. Was ist einfacher? Was ist wahrer. Was geht tiefer?


Leben Schreiben Atmen bedient sehr viele Ressourcen, wie zum Beispiel: Animation, Unterstützung, Inspiration, Impuls gebend bis hin zu meditativen Ansätzen. Denn Schreiben kann sehr befreiend sein. Ein rundherum gelungenes Buch, dass es sehr einfach macht, die Einladung zu schreiben, sehr gerne anzunehmen.

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Diebe und Vampire" von Doris Dörrie

Autoren sind Diebe und Vampire...
Federchenvor 4 Monaten

Alice träumt davon, eine anerkannte Schriftstellerin zu werden. Doch sie hat keinen Plan, wie sie das am besten anstellen könnte. Im Urlaub in Mexiko trifft sie auf ihre Meisterin, eine amerikanische Bestsellerautorin. Alice bewundert sie, wie sie diszipliniert und voller Ehrgeiz jeden Tag in ihr Zimmer geht, um zu schreiben. Durch einen inhaftierten Jugendlichen kommen die beiden Damen ins Gespräch und Alice genießt fortan jede Minute, die sie mit der Meisterin verbringen kann. Als der Urlaub endet, trennen sich die Wege der beiden Frauen vorerst. Durch Briefkontakt verbunden hat Alice jedoch das Gefühl ihrer Meisterin immer noch nah zu sein. Doch nicht nur in Alice Leben läuft es zuweilen drunter und drüber, auch die Meisterin kämpft mit ihren eigenen Geistern.

"Diebe und Vampire" ist der Titel eines Buches von Doris Dörrie aus dem Jahr 2016. Der Titel spielt auf eine Aussage eine der beiden Protagonisten an. Die Geschichte der beiden Frauen plätschert sehr dahin und bietet kaum nennenswerte Höhepunkte. Der Schreibstil ist auch aufgrund der erfahrenen Autorin flüssig und angenehm. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt und jeder Teil wirkt anfangs mehr mit den anderen verbunden, als er letztendlich ist. Die Figuren des Romans haben wenig Tiefe. Alice wirkt mit Anfang 20 wie 14 und kommt über diese Phase kaum hinaus. Am Ende des Buches, ist sie immerhin schon über 50. Sie wirkt unsympathisch und verwöhnt, geht meist den einfachen, aber nicht immer für jeden verständlichen Weg. Die Meisterin hingegen, scheint im ersten Moment exzentrisch. Denkt man zu Beginn noch an eine Diva, wandelt sich das Bild und sie wirkt eher labil. Hintergrundinformationen zu den Protagonistinnen gibt es nur spärlich. Das macht vor allem Lesern wenig Freude, die an Tiefe und nicht an Oberflächlichkeit interessiert sind.

Ich wurde weder mit der Geschichte, sofern man diese so nennen kann, noch mit den Hauptfiguren warm. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, das ich in der Luft schwebe und nie landen kann. Immer in der Hoffnung, es würde konkret etwas passieren oder Alice sich verändern. Leider trat nichts davon ein. Es war eher ermüdend, dass besonders Alice nicht aus Fehlern gelernt hat. Völlig fremd war mir ihr Verhalten, wenn es darum ging, etwas von Männern zu bekommen. Außerdem machten es mir die gesponnenen Geschichten von Alice zwischendurch schwer, sie vom Fortgang der eigentlichen Erzählung zu unterscheiden. Ein wirklich seltsames Lesegefühl machte sich breit. Das Ende frustrierte mich ebenfalls. Wer etwas von Doris Dörrie lesen möchte, sollte dieses Buch nicht als erste Wahl in Erwägung ziehen. Ich bin mir sicher, dass es Romane von Frau Dörrie gibt, die diese Bezeichnung verdienen. 

(c) buchgefieder.blogspot.com

Kommentieren0
3
Teilen

Rezension zu "Leben, schreiben, atmen" von Doris Dörrie

Kaffee kochen, Füller laden, losschreiben!
Johanna_Dannebergvor 4 Monaten

Dies ist kein Ratgeber im Sinne von "Wie kriege ich meinen Roman verkauft", es geht mehr ums Schreiben an sich. Tagebuchschreiben könnte man sagen, aber auf eine disziplinierte Art, nicht so teenagermäßiges er-hat-mich-heute-5-Sekunden-länger-angeguckt-als-gestern-Zeug. Frau Dörrie nennt es Einladung, ich würde es eher als Aufforderung bezeichnen (was ich im Übrigen ganz prima finde): 10 Minuten am Tag, zu einem bestimmten Thema (die Wohnung der Kindheit; die Mutter; einen Ort, an den man zurückkehrt) und zwar detailliert, mit allen Empfindungen, Gerüchen, sonstigen Gedanken; egal wie abwegig, egal, ob richtig oder falsch geschrieben, egal wie vermeintlich langweilig oder banal. Sie sagt, die Erinnerungen kommen dann schon beim Schreiben - kann ich bestätigen. Sie sagt, Schreiben ist wie Muskel, der trainiert werden will - auch das kann ich bestätigen. Zu den konkreten Tipps schreibt Doris Dörrie jeweils einen kleinen Abschnitt selbst, aus ihrem eigenen Leben, sozusagen als Beispiel. Ich bekomme den Eindruck einer total patenten, sehr norddeutschen, mit beiden Beinen im Leben stehenden, verletzlichen, leidenschaftlichen Frau, die mich, würde ich sie treffen, vermutlich einschüchtern würde auf eine enorm inspirierende Art und Weise. Was ich besonders genial fand: diese kurzen Eindrücke aus Dörries Leben bilden trotzdem in sich eine Art Plot mit einem Spannungsbogen - man will weiterlesen, wissen, wie es ausgeht. Das ist verdammt gut gemachte Literatur: gleichzeitig Sachbuch und autobiographischer Roman einer interessanten Persönlichkeit.

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks