Die Insel

von Doris Gercke 
3,4 Sterne bei5 Bewertungen
Die Insel
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Auch dies Buch hat mich sprachlich wieder begeistert. Bella Block, herb, fast derb, ermittelt, Die Auflösung finde ich etwas abstrus .

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Inhaltsangabe zu "Die Insel"

Auch eine Privatdetektivin braucht Urlaub: Auf Rat ihrer Mutter reist Bella Block auf eine kleine Mittelmeerinsel. Doch statt faul am Strand zu liegen, stößt Bella schnell auf ein Rätsel. Einige der Inselbewohner sind im Gegensatz zum Rest der Bevölkerung unerklärlich reich. Die Quelle dieses Reichtums, so wird gemunkelt, liegt in einer schwer zugänglichen Bucht. Bellas Interesse ist geweckt, doch als sie nachzuforschen beginnt, wird ihr unmissverständlich die Abreise nahegelegt. Als sie weiter versucht, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen, entgeht sie nur knapp einem Mordanschlag. Eine geheimnisvolle Spanierin bietet ihr Hilfe und einen Unterschlupf an und als sie sich gemeinsam auf den beschwerlichen Weg zur Bucht machen, bietet sich ihnen ein Anblick, der sie an ihrer Wahrnehmung zweifeln lässt...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783455810295
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:115 Seiten
Verlag:HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH
Erscheinungsdatum:22.07.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    supersusis avatar
    supersusivor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Auch dies Buch hat mich sprachlich wieder begeistert. Bella Block, herb, fast derb, ermittelt, Die Auflösung finde ich etwas abstrus .
    ungewöhnlich

    Dies ist das 2. Bella Block Buch, das ich gelesen habe. Das erste (Weinschröter, du mußt hängen), fand ich schon krass, aber sprachlich war es ungewöhnlich. 

    Auch dies Buch hat mich sprachlich wieder begeistert. Bella Block will Erholungsurlaub auf einer spanischen Insel machen. Sie ist Polizistin, trinkt zuviel und ist eher der no nonsense Typ - herb, fast derb wurde ich sagen. Auch in ihrer Art zu denken und zu sprechen findet sich das Direkte und Deftige wieder, sodass man oft lachen muß. Sie geht ihren eigenen Weg, hält sich nicht an das, was andere üblicherweise tun und das macht viel ihres Charmes aus.

    Auf der Insel merkt sie bald, dass etwas Geheimnisvolles vor sich geht. Sobald man die Bucht erwähnt, reagieren die Bewohner auffällig. Ob sie der Sache auf den Grund gehen soll ? Noch während sie unschlüssig ist, überschlagen sich die Ereignisse. Gegen Ende kommen schreckliche und bizarre Sachen vor. Die Auflösung finde ich etwas abstrus und der Schluß ist eher abrupt. Die letzten 2 Seiten haben mich dann wieder verwirrt. Aber das Buch ist schon allein wegen der Figur Bella Block lesenswert.

    Hier ein paar Zitate, die zeigen, wie sie die Welt sieht :

    "Und ab sofort würde sie nicht mehr ihren Verstand davor verschließen,...daß die Welt nicht nur aus Mondschein und Blumenduft, sondern aus Scheiße geformt war. Womit sich auch jedes Weglaufen von selbst erledigte." S.44

    Über ihren Worte, dass ein Mädchen, das weggelaufen ist, doch zurückkommen könnte, wenn es ihr nicht gefällt, wo sie gelandet ist, denkt sie : " Oh, Gott Bella, was redest du für Quatsch. Als ob es nicht genügend Leute gäbe, die sich in Scheiße suhlen, merken, dass es stinkt, und trotzdem nicht aufhören." S 102

    Wie gesagt, deftig, aber direkt. Ich glaube es gibt auch eine Fernsehserie mit diesem Charakter, aber die habe ich nie gesehen. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und liest sich sehr schnell. Es ist auf jeden Fall anders, als die üblichen Krimis.

     

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    Wortklaubers avatar
    Wortklaubervor 11 Jahren
    Rezension zu "Die Insel" von Doris Gercke

    Bella Block (Ex-Polizistin und Detektivin) hat den Tod ihres Freundes zu verkraften und lässt sich überreden, Urlaub auf einer Mittelmeerinsel zu machen. Wie das so ist, natürlich gerät eine Krimi-Figur dann auch in ein krimi-reifes Umfeld!

    Bella kommt bei der jungen Wirtin einer Hafenkneipe unter. Ihre beiden Brüder arbeiten "in der Bucht", etwas, über das niemand gerne redet, das aber dafür verantwortlich zu sein scheint, dass jenen Inselbewohnern, die damit zu tun haben, ein ungewöhnlicher Reichtum zugute gekommen ist. Jedoch könnte "die Bucht" auch Anteil daran haben, dass die Leute, die dort ihren Tag verbringen, reichlich seltsame Angewohnheiten angenommen haben ...
    Bella, neugierig geworden, stellt ein paar Fragen und stößt auf eisiges Schweigen - macht damit aber Leute auf sich aufmerksam, die sie mit eindeutigen Methoden zum Schweigen bringen wollen - für immer. Sie trifft auf eine mysteriöse Spanierin, die vom Festland auf die Insel gekommen ist und die ihr erzählt, dass sie ihre Tochter in der Bucht vermutet, in den Fängen einer Sekte.
    Gemeinsam machen die Frauen sich auf eine Wanderung über einen Berg, um sich die Bucht genauer anzusehen. Dabei macht Bella Block äußerst verstörende Beobachtungen ...

    Es ist - wie gewöhnlich - ein dünner Roman, gut 150 Seiten. Die Erzählung ist dicht, manchmal will es einem vielleicht scheinen, dass die Autorin "zu wenig" enthüllt, nur anreißt, dass sie Bella Block beobachten lässt, ohne dass diese (zu dem Zeitpunkt ihrer Beobachtung, aber auch nicht später) alle Erklärungen parat hat. Der Leser muss mitdenken und seine eigenen Schlüsse ziehen.

    Hat mir gut gefallen - wie bereits meine bisherigen "Blocks".

    Der Roman wurde mit dem Mimi als bester Kriminalroman des Jahres ausgezeichnet.

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    mistellors avatar
    mistellorvor 4 Jahren
    Buecherviechs avatar
    Buecherviechvor 8 Jahren
    Ellispirellis avatar
    Ellispirellivor 9 Jahren

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