Doris Jannausch Starker Mann mit schwachen Nerven

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Inhaltsangabe zu „Starker Mann mit schwachen Nerven“ von Doris Jannausch

Titus von Stuckhausen, Spross einer verarmten Adelsfamilie, durchlebt eine wahre Pechsträhne: Erst verliert er seinen Job, dann verlässt ihn auch noch seine Frau. Titus ist am Boden zerstört bis ihm die junge Kim begegnet.

Wunderschöne Geschichte

— cat10367
cat10367

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    Starker Mann mit schwachen Nerven
    peedee

    peedee

    28. February 2017 um 13:44

    Nach sieben Jahren Ehe kommt das Ehe-Aus für Titus von Stuckhausen, Spross einer verarmten Adelsfamilie, überraschend: seine Frau Katja hat ihn verlassen. Dann verliert er auch noch seinen Job! Er ist haltlos, am Boden zerstört, suhlt sich in Selbstmitleid. Als er die schöne Kim trifft, ändert sich seine Einstellung… Erster Eindruck: Zwei Paar Beine im Golfoutfit auf dem Cover meiner Ausgabe von 2004, ein witziger Titel. Für mich war es das erste Buch von Doris Jannausch, aber es wird bis auf Weiteres auch das einzige bleiben, denn ich habe während der Lektüre mehrfach daran gedacht, das Buch abzubrechen. Aber dann habe ich mir gesagt, dass ich es dem Buch, das schon so lange in meinem Bücherregal stand, schuldig sei, es ganz auszulesen. Gesagt – getan. Die Protagonisten blieben für mich sehr farblos: Titus, der mal ein bisschen in Werbespots mitspielt, dann ein bisschen malt, ein bisschen Musik spielt – alles nur halbherzig, ohne Ausdauer. Er ist jemand, der sich treiben lässt und schnell aufgibt. Seine Frau Katja ist hingegen sehr ehrgeizig und arbeitet als Lektorin in einem Verlag. Hier gilt wahrscheinlich wieder mal: „Gegensätze ziehen sich an“. Für mich war eindeutig zu viel Alkohol im Spiel und es wurde mir von Seiten Titus viel zu viel gejammert. Und dann hüpft er durch diverse Betten… nein, nicht mein Fall. Seine Freundschaft zu Pochalla (wenn man sie denn überhaupt so nennen will), hat mich genervt; die beiden verbindet eher eine Hass-Liebe. Titus meint, Pochalla hat kein Talent, nur Geld, und Pochalla neidet Titus seinen Adelstitel. So plätschert die Geschichte vor sich hin, unterbrochen von lästigen Paparazzi-Geschichten in den Zeitungen. Ab Seite 100 wurde es dann etwas interessanter, da Sebastian, der langjährige Butler von Pochalla, plötzlich ein „Eigenleben“ führt: Er kündigt und geht nach Südtirol. Als Sebastian von seiner Vergangenheit erzählt, fand ich das sehr berührend. Für mich ist Sebastian, obwohl nur eine Nebenfigur, die mit Abstand interessanteste Figur. Leider konnte mich die Geschichte insgesamt nicht überzeugen. Von mir gibt es daher nur 2 Sterne, schade.

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