Doris Köhler Knigge für Mörder

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Inhaltsangabe zu „Knigge für Mörder“ von Doris Köhler

Das idyllisch gelegene Schloss Schönebeck im Norden von Bremen wird für die junge Nachwuchskommissarin Rena Dangers zu einem Ort der Bewährung. Um ihrem Schauspieler-Freund Conny zu gefallen, nimmt sie hier an einem Knigge-Seminar teil und plagt sich zwischen lauter piekfeinen Leuten mit strengen Benimmregeln herum. Was niemand wissen darf: Rena pfeift auf Knigge und ermittelt in Wirklichkeit undercover, denn im Schloss ist eine junge Frau verschwunden. Auch Renas Tante Hannah mischt sich gemeinsam mit ihren Freundinnen aus der Alten-WG in die verzweifelte Suche ein. Im Schlosskeller stolpert sie über eine tote Frau. Doch bevor Renas Chefin den Fall offiziell übernehmen kann, verschwindet die Leiche wieder. Hat es sie überhaupt gegeben?

Rena, Nachwuchskommissarin undercover, ihre Tante Hannah und die Alten-WG: eine verschwundene, junge Frau und ein Kniggeseminar.... :-)

— Nelle_G
Nelle_G

Stilsicher von Anfang an. Der Krimi liest sich wunderbar und man versinkt in der Geschichte.

— mgolla
mgolla

Spannung verbunden mit Humor - erzählt mit einem Augenzwinkern.

— Doris_Koehler
Doris_Koehler

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  • Auch ein Mörder kann "Manieren vertragen"

    Knigge für Mörder
    Nelle_G

    Nelle_G

    01. August 2016 um 00:30

    Letztes Wochenende war so ein Wochenende… das Wetter nicht richtig so oder so… die Woche vorher (wie die Monate zuvor) war anstrengend… und die, die kommen sollte… sollte auch nicht ohne werden. Also dachte ich mir: mach’ doch mal ein Lese-Wochenende. Gesagt… getan. Doch was sollte meine Aufmerksamkeit ein ganzes Wochenende fesseln? Mein SUB war so gemischt… und da fiel mir (na ja.. eher siedend heiß) ein: Du hast noch ein Rezessionsexemplar*, dass Du noch nicht geschafft hattest. Oh weh… aber mein Job bzw. die ganzen Veränderungen haben mir unter der Woche kaum Luft gelassen. So war Lesen erst einmal Nebensache geworden. Also schnell den SUB umgegraben und ich hielt die Taschenbuchausgabe des Krimis von Doris Köhler in der Hand: “Knigge für Mörder”**. Ausgewählt hatte ich das Buch, da es in Bremen spielt. Und ich liebe Romane mit Lokalbezug. Und natürlich Krimis. Doch dazu später mehr. Der Kriminalroman ist das zweite Buch um die Nachwuchskommissarin Rena Dangers. Dieses Mal führt sie ein Knigge-Seminar, ihre Tante Hannah und eine verschwundene, junge Frau auf das idyllisch gelegene Schloss Schönebeck (für Ortsunkundige: im Norden von Bremen gelegen). Rena ist undercover unterwegs und neben dem Seminar, dass sie auch besucht, weil sie ihrem Schauspielerfreund Conny gefallen möchte, erlebt sie nicht nur die Höhen und Tiefen der “haute volee”, sondern findet im Keller auch eine Leiche. Das bringt Rena’s Chefin auf den Plan, die von Einmischung der “Alten-WG” (wie Tante Hannah und ihre Freundinnen bezeichnet werden) und dem plötzlichen Verschwinden der Leiche gar nicht angetan ist. Das Buch startet aus der Perspektive von Rena’s Tante. Das war im ersten Moment für mich etwas ungewohnt… ich war irgendwie (anhand des Klappentextes) nicht darauf vorbereitet. Aber nach kurzer Zeit hatte sich meine Verwunderung gelegt, Rena trat in Erscheinung und ich war mit ihr auf der Suche nach der verschwundenen, jungen Frau. Die Beschreibung der Rena hat bei mir gleich ein typisches Bild aufkommen lassen. Eine junge, energische Frau, mit beiden Beinen im Berufsleben. Ihr Job und somit die Pflichterfüllung sind ihr wichtig. Doch was ist mit dem Gefühl auch einfach einmal “nur” eine Frau zu sein. Ich finde Doris Köhler hat ihrer Hauptdarstellerin einen tollen Rahmen bereitet. Man kann sich sofort identifizieren und fiebert mit. Denn das Buch ist spannend und flott geschrieben… man kann es kaum aus der Hand legen, möchte man doch wissen: war da eine Leiche im Keller? Und wenn ja, wo ist sie hin und wer ist der Mörder? Nebenbei erfährt noch allerlei Informationen über die anderen Seminarteilnehmer und wird immer tiefer in das Geschehen verwickelt. Das Schloss bietet dafür natürlich einen schönen Hintergrund. Auch wenn – so der Lokalbezug – ich außer am Anfang nicht viel von Bremen für mich mitnehmen konnte. Aber lassen es eher darauf beruhen, dass ich bis dato das Umland von Bremen noch nicht für mich entdecken konnte. Zurück im Schloss: die Geschichte wird immer verworrener.. und Rena, ihre Tante bzw. die “Alten-WG” haben einiges zu erleben, bis sich der Ring um den Kreis der Verdächtigen immer enger schließt. Alles in allem sehr gut geschrieben; eine leicht zu lesende Kost – sprachlich und inhaltlich gesehen. Es gibt kein Gemetzel, sondern ein vernünftiger Krimi mit Opfer + Täter. Man kann es einfach in einem fort lesen und erst als ich am 2. Tag am späten Nachmittag die letzte Seite beendet hatte, fiel mir auf: so schnell habe ich schon lange keinen Krimi mehr gelesen. Und das ist bei mir ein großes Lob an einen sehr guten Krimiroman. Ich werde mir jetzt Teil 1 kaufen und freue mich, wenn Rena Dangers noch weitere Fälle lösen darf.

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  • Empfehlenswerter Krimi

    Knigge für Mörder
    mgolla

    mgolla

    26. May 2016 um 16:48

    Zuerst war ich ein wenig unsicher, da der Inhalt auf dem Buchrücken nicht viel Aussagekraft über die Intensität des Krimi`s hat. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Die Geschichte rund um eine junge Nachwuchskommissarin und ihrer Neugierde die verschwundene Tochter einer Bekannten ihrer Tante zu finden baut sich wunderbar immer weiter auf. Man versinkt in der Suche nach der Toten und ihrem Mörder. Durch den Schreibstil vergeht die Zeit des Lesens und man möchte eigentlich nicht aufhören. Empfehlenswerter Krimi ohne Blutvergiessen. Einfach nur Entspannung und Spannung, so wie ein Krimi sein sollte.

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  • Ein Mörder geht um auf Schloss Schönebeck

    Knigge für Mörder
    simsa

    simsa

    Da hat sich die Kommissarin Rena Dangers ja etwas eingebrockt. Um auf dem öffentlichen Parkett, neben ihrem Freund Conny, eine gute Figur zu machen, hat sie sich zu einem Knigge-Kurs auf Schloss Schönebeck angemeldet. Dass dieser Kurs nicht nur sein nützliches hat, sondern auch als Tarnung gilt, bleibt ihr Geheimnis. Denn vor einigen Tagen ist in eben diesem Schloss eine junge Gasableserin verschwunden. Rena ermittelt verdeckt und ihre Tante Hannah, samt Freundinnen, sind wieder mit dabei. Als Hannah dann eine Leiche findet und die Tote kurz darauf verschwindet, zieht der Fall immer größere Kreise. Ich habe mich ehrlich gefreut, als ich erfahren habe, dass es mit „Knigge für Mörder“ einen zweiten Fall für die Kommissarin Rena Dangers gibt. Die Autorin Doris Köhler hat eine wunderbare Fortsetzung geschrieben, die mich sehr gut unterhalten konnte. Reihenfolge: Gewagtes Manöver , Knigge für Mörder Auch in diesem zweiten Krimi gibt es als Protagonistin die Kommissarin Rena Dangers, die sich auf die heimliche Tätersuche begibt. Allein schon die Tatsache, dass Rena mir so sympathisch ist, macht das Lesen zu einer Freude. Aber bei den Krimis von Doris Köhler sind es auch Hobby-Ermittlerinnen, rund um Renas Tante Hannah, die dem Buch viel Schwung bringen. Man muss es sich so vorstellen. Auf der einen Seite ist die Polizei Bremen an einem Fall beschäftigt, der schnell zu einem Mord wird und auf der anderen Seite gibt es diese Damen-WG, die durch die Mutter des Opfers involviert ist und heimlich ihren Recherchen nachgeht. Jede dieser Frauen hat ihre eigenen Charakterzüge und jede von ihnen möchte man am liebsten drücken, so freundlich, herzlich und ausgekocht sind sie. Für mich ist bei diesem Krimi aber auch ein wichtiger Bestandteil, dass er hier, in Bremen, spielt. Sicherlich, wo es bei „Gewagtes Manöver“ noch deutlicher den Standort Bremen gab, ist es hier bei „Knigge für Mörder“ eher so, dass man weiß wo man ist und sich nicht extrem weit bewegt (es wird keine Stadtrundfahrt). Trotzdem freute ich mich über Dinge die ich kannte und es kam immer wieder ein kleines Heimatgefühl auf. Der Schreibstil von Doris Köhler ist sehr flüssig, locker und spitzbübisch, denn sie erzählt diesen Fall spannend, bringt aber zeitgleich so kleine Episoden mit hinein (wie z.B. Renas Weigerung sich allem und jedem anzupassen), dass es Spaß macht. Das Einzige was ich mir anders gewünscht hätte, war der Spannungsbogen. Zwar rätselte ich sehr lange am Fall, trotzdem hätte ich am Ende einen etwas größeren Knall noch besser gefunden, auch wenn ich trotzdem zufrieden bin. Am Schluss sei gesagt, die Autorin macht sich momentan Gedanken zu einem dritten Teil und ich bin jetzt schon gespannt auf dieses Buch. Schließlich macht es Spaß Rena und die Damen zu begleiten. Mein Fazit: Ein Krimi in Bremen mit viel Charme, Witz und tollen Charakteren. „Knigge für Mörder“ hat mir wunderbar gefallen und es war schön die Protagonisten erneut begleiten zu dürfen. 8 von 10 Punkten!

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    parden

    parden

    27. December 2014 um 10:32