Doris Knecht Wald

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Inhaltsangabe zu „Wald“ von Doris Knecht

Eine Frau, ein Haus und der Wald – ein fesselnder Roman über Verlust und Neuanfang Eine Frau allein in einem abgelegenen Haus in den Voralpen: Marian hat alles verloren. Die Krise und eigene Fehler trieben sie in den Bankrott, zum völligen Rückzug. Aber auch ihr Versuch, im geerbten Haus wieder zu sich zu finden, wird zum Überlebenskampf. Mühsam lernt Marian, sich zu versorgen, sie fischt, wildert, stiehlt Hühner, und dann ist da Franz … Eine starke, gefallene Frau mit dem Willen zum Neuanfang, und das Landleben als Spiegel einer brüchigen bürgerlichen Welt – Doris Knecht erzählt mit unverwechselbarem Ton und auf mitreißende Weise davon, wie es ist, wenn man sein schönes Leben auf einen Schlag verliert.

Eine echte Doris Knecht Geschichte!

— Melusine3
Melusine3

Nach wie vor bin ich hin und her gerissen. Ich fand erst spät einen Zugang, doch das Buch vermittelt ohne Frage eine wichtige Botschaft.

— missNaseweis
missNaseweis

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    Wald
    Melusine3

    Melusine3

    14. February 2017 um 15:13

    Mag sein, dass Doris Knecht nicht jedermanns Sache ist, aber ich finde sie unglaublich gut. Mir gefällt auch dieses Buch aus ihrer Feder. Sie schafft es, einen spannenden Roman zu schreiben, obwohl wir der Heldin Marian nur einen einzigen Tag zusehen und ihr ganzes vorheriges Leben aus der Rückschau erzählt wird. Normalerweise versuchen Autoren die Rückblende zu vermeiden, das reisst den Leser aus dem Geschehen, unterbricht den Erzählfluß. Dieses Buch besteht fast nur aus Rückblenden, vielleicht funktioniert es deshalb, jedenfalls habe ich mich keine Sekunde gelangweilt gefühlt. Doris Knecht erzählt die Geschichte einer jungen, erfolgreichen Modedesignerin, die viel investiert und alles verliert, zum Schluß mit einem riesigen Schuldenberg dasitzt und sich daraufhin völlig aus dem System ausklinkt. Sie hat kein Geld, keine Krankenversicherung, keine Freunde mehr, nur das alte, von ihrer Großtante geerbte Haus auf dem Land. Wir steigen ein in die Geschichte, als sie ihren ersten Winter gerade noch so überlebt hat und vor dem nächsten steht. Es hat sich einiges zum Besseren gewendet, sie hat Gemüse angebaut, sich für den Winter Vorräte eingelagert und sie hat Franz, der dafür sorgt, dass sie mit dem Allernötigsten versorgt wird. Vor diesem Hintergrund erfahren wir die Geschichte von Marians Niedergang und vor allem ihre Gedanken zu ihrem früheren Leben. Und sie seziert erbarmungslos und rechnet ab: mit sich selbst, ihren Männerbeziehungen, ihren Marotten, der Schicki-Micki Gesellschaft,  ihren früheren Freunden, den Konventionen. Zum Schluß bleibt übrig, was wirklich zählt im Leben: Überleben, zuverlässige Beziehungen, die Fähigkeit, sich an kleinen Dingen zu erfreuen, das Leben meistern, wie es halt grad ist. Die umgangssprachlichen Ausdrücke sind für Österreicher wahrscheinlich kein Problem, für mich als Deutsche schon manchmal. Das ist aber schon alles, an dem ich mäkeln kann. Ein tolles Buch,

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  • Marian beißt sich durch und ich mich auch

    Wald
    missNaseweis

    missNaseweis

    07. December 2016 um 10:35

    Zum Inhalt: Im Zuge der Wirtschaftskrise hat Designerin Marian alles verloren und sich in eine einsame Hütte auf dem Land zurückgezogen. Dort muss sie lernen, mit ihrem neuen Leben zurechtzukommen, dass in einem extremen Gegensatz zu ihrer alten Existent in der Stadt steht. Sie fischt, sät, stiehlt und dann ist da noch Franz, mit dem sie einen Handel eingeht. Der Klappentext des Buches hat mich vor einigen Monaten im Buchladen recht schnell fasziniert. Ich habe mir einiges ausgemalt, doch letzten Endes war das Buch anders und es dauerte eine Weile, bis ich mich in die Handlung eingefunden habe. Erst als ich über die Hälfte gelesen hatte, spürte ich einen leichten Sog. Aus diesem Grund bin ich recht unentschlossen, wie ich diesen Roman insgesamt eigentlich fand. Erwartet habe ich, dass ich mit Marian zusammen ihren Alltag bestreite, sie ab dem Tag, ab dem es Berg ab geht, begleite und mich mit ihr nach und nach wieder aufrapple. Es kam jedoch ein wenig anders, denn stattdessen wurde ich vor vollendete Tatsachen gestellt, direkt in die Handlung geworfen und wusste lange Zeit erst einmal gar nicht, was genau denn nun passiert ist und wie alles so weit kommen konnte. Man braucht insgesamt viel Geduld, denn Marians altes Leben und auch ihr erstes Jahr in der Hütte am Wald werden erst nach und nach zum Thema und man bekommt stets nur kleine Häppchen, die dann irgendwann ein Bild ergeben. Marian lässt ihre Gedanken immer wieder in die Vergangenheit schweifen und gibt dem Leser so einen Einblick in ihren ehemaligen Freundeskreis, ihre vergangenen Beziehungen, ihr altes, ausschweifendes Leben, das sie rückblickend so viel mehr wertschätzt, jetzt, wo es vorbei ist. Sie genoss viele Annehmlichkeiten, für die sie sich im Nachhinein sogar teilweise schämt und die ihr so sinnlos erscheinen, wenn sie bedenkt, um was für überlebenswichtige Dinge sich ihre Gedanken jetzt vornehmlich drehen. Internet gibt es nicht, die Hütte muss sie mit Feuer heizen und essen kann sie nur das, was sie selbst anbaut oder sich auf andere Art und Weise beschafft hat. Statt Häppchen gibt es selbst gebackenes Brot und statt Designerkleidung trägt sie den alten Morgenmantel ihrer verstorbenen Tante, die zuvor in dem Haus gewohnt hat und aus deren Bücher sie versucht, sich die Kunst des Gärtnerns und Backens beizubringen. Mich hat es ein bisschen gestört, dass diese Rückblicke einen so großen Teil des Buches einnehmen und man Marian eigentlich nur über einen sehr knappen Zeitraum gegenwärtig begleitet. Ich wäre lieber bei ihren Auseinandersetzungen mit den kauzigen Bauern der Umgebung und ihrem Kampf ums Überleben im ersten Winter in der Hütte dabei gewesen. So wäre ich Marian vielleicht näher gewesen und hätte alles besser nachvollziehen können, anstatt es nur als Bericht zu hören. Ich fand es schwierig, einen richtigen Draht zu ihr zu finden. Sie ist durchaus eine starke Frau, die weiter macht und kämpft, sich anzupassen weiß. Die Kluft zwischen dem Leben, das sie aufgegeben hat und ihrem neuen Leben als Selbstversorgerin empfand ich dennoch als unheimlich interessant, denn es werden so viele Bezüge zu aktuellen Trends und Hypes hergestellt, die einen nicht außen vor lassen und man ertappt sich selbst das ein oder andere Mal und muss schlucken. Es muss ja keine Wirtschaftskrise sein, es gibt auch andere Szenarien, die einen plötzlich den Luxus kosten können, den man schon als so selbstverständlich ansieht. Man ist so blind und denkt im Traum nicht daran, schlagartig vor dem Ruin zu stehen. Ich kann ja nicht mal meine Pflanzen am Leben erhalten, geschweige denn ein Beet anlegen.  An den Schreibstil von Doris Knecht musste ich mich zunächst gewöhnen, die Sätze sind oft ausschweifend, dazwischen aber auch knapp und prägnant, wie kurze Impulse, die Marians Gedanken wiedergeben. Die Autorin beschönigt in ihrem Werk außerdem nichts, der unmoralische Handel zwischen Marian und dem bejahrten Frank, der stets seinen Lohn einfordert, wenn er ihr unter die Arme greift, ist da nur ein Beispiel. Ich musste an einigen Stellen aber auch schmunzeln, weil gewisse Situationen so skurril und verkorkst sind und sich mit allem beißen, was Marian in ihrem alten Leben so vorgestellt hat. Insgesamt bin ich doch froh darüber, Wald gelesen zu haben. Ich hätte es nach dem letzten Satz gleich noch einmal von vorn lesen sollen, dann wäre mir die erste Hälfte sicher auch zugänglicher gewesen. Das Beschriebene lässt tief blicken und hält dem Leser einen Spiegel vor, will provozieren und anecken, was sehr spannend ist. Man muss Marian nicht unbedingt mögen, aber man kann eventuell ein bisschen was von ihr lernen.

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
    Bellastella

    Bellastella

    03. February 2016 um 11:42
  • Hervorragend geschriebene Langeweile

    Wald
    Buecherlabyrinth

    Buecherlabyrinth

    13. July 2015 um 11:10

    Marian Malin war Modedesignerin und hat ein behütetes, reiches und verwöhntes Leben geführt. Irgendwann ging alles den Bach hinunter. Nur ein altes Haus ihrer Tante ist ihr geblieben, dort versucht sie zu Überleben, trotz eisiger Kälte und Hunger. Sie verfeuert Möbel, zuerst die hässlichen, klobigen, später auch die Schönen. Dann taucht Franz auf, der ihr hilft, natürlich nicht umsonst, auch auf dem Land muss man für alles bezahlen. "Wald" ist kein Buch, das sich von selbst liest, sondern man muss sich Zeit nehmen, sich Mühe machen, um schöne Sätze und gelungene Beschreibungen zu geniessen. Es ist sicher nicht leicht, ein Buch ohne Handlung und ohne Spannung zu schreiben, indem man nur einen einzigen, banalen Tag beschreibt, gemischt mit sehr vielen Erinnerungen. An manchen Stellen ist das in "Wald" gelungen, aber oft ist das Buch nicht nur ruhig, sondern langweilig, wenn auch immer richtig gut geschrieben. Am Anfang hatte ich noch Hoffnung, dass irgendetwas passiert an diesem Tag, im Wald, im Haus oder später mit Franz. Ich wartete darauf, dass Marian sich an etwas erinnert, etwas Wichtigeres als ihre Restaurantbesuche, Therapien und sonstigem Angeberkram, wie sie es selbst nennt und den sie auch noch stolz bei Facebook zum Besten gab. Nach dem letzten Viertel wurde es schwer, "Wald" überhaupt zu beenden. Zu wenig bis gar keine Handlung, dafür belangloses Geplapper. Doris Knecht konnte mich mit diesem Buch nicht überzeugen und zum Schluss habe ich das Buch ziemlich frustriert zugeklappt. Hervorragend geschriebene Langeweile.

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  • eBook Kommentar zu Wald von Doris Knecht

    Wald
    Hans Bogensberger

    Hans Bogensberger

    via eBook 'Wald'

    Ich hab' schon lange kein so 'lebendiges' Buch gelesen. Fantastisch!

    • 5
  • Ein besseres Leben?

    Wald
    IlonGerMon

    IlonGerMon

    28. March 2015 um 11:01

    Als ich die Inhaltsbeschreibung dieses Buches las, fühlte ich mich an den wunderbaren Roman DIE WAND von Marlen Haushofer erinnert. Das war dann auch das entscheidende Argument für eine Bewerbung für dieses Buch. Jetzt nach der Lektüre, die mir stellenweise nicht ganz leicht gefallen ist, trotzdem war ich fasziniert, kann ich sagen: Ja, es gibt durchaus gewisse Ähnlichkeiten zischen den beiden Büchern, aber die Unterschiede überwiegen doch sehr. In DIE WAND ist das einsame Leben der Protagonisten von äußeren und nicht erklärbaren Umständen erzwungen und es besteht keinerlei Leben mehr um sie herum. Somit gibt es keine sozialen Kontakte mehr. In WALD ist dieses Leben ein selbst gewähltes und Marian verfügt durchaus über solche Kontakte, auch wenn sie diese sehr klein hält. In ihrem früheren Leben war sie erfolgreich als Unternehmerin, gut situiert, musste sich kaum einen Wunsch versagen, hatte Freunde und ein lebhaftes Freizeitleben. Jetzt hat sie nichts mehr und muss sich jeden Tag aufs Neue Gedanken machen, wie sie die notwendigsten Dinge wie z. B. den Strom finanziert. Marian lebt in einer Art Einsiedlertum, das ihr von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aufgezwungen wurde. Sie lebt in einem kleinen und etwas heruntergekommenen Haus einer verstorbenen Tante. Hier lernt sie nach anfänglich großen Schwierigkeiten und Einschränkungen, dass sie durchaus in der Lage ist, auch unter diesen besonderen Umständen für ihr Auskommen selbst zu sorgen. Sie reaktiviert den Garten der Tante, baut Nahrung an und besinnt sich darauf, wie diese zu konservieren ist. Sie wird beim Wildern erwischt und auch aus dieser Situation erwächst Hilfe, allerdings muss sie auch für diese Unterstützung  zahlen, nur nicht mit Geld. Seit er sie beim Wildern erwischt und ihr danach sowohl eine Angel als auch die Erlaubnis auf seinem Grund zu fischen geschenkt hat, kommt Franz regelmäßig zu Besuch. Was Anfangs lediglich als ein Zweckbündnis erschien, verändert sich mit den Monaten und Marian weiß mit den sie bedrängenden Gefühlen nur schwer umzugehen. Sie hat Angst, vor allem vor Entdeckung und dass sich ihr selbst gewähltes Leben verändern könnte. Das Buch ist stellenweise sehr berührend, wenn auch manchmal nicht ganz einfach zu lesen. Da die Handlung nicht wirklich chronologisch erzählt wird, sondern der erzählende Monolog, der eigentlich nur ein Gedankenfluss ist, immer wieder zwischen dem Hier und Jetzt und Marians Erinnerungen an ihr früheres Leben wechselt, habe ich manche Passagen durchaus zweimal gelesen. Unwillkürlich werden an manchen Stellen Marians Gedanken zu eigenen und ich habe mich gefragt, was es wirklich für ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben braucht. Sind es tatsächlich materielle Errungenschaften oder all die Spielereien der Technik, die uns heute das Leben vermeintlich leichter, bequemer, schöner machen?  Sind es die angesagten und teuren Schuhe, Taschen oder Kleider? Sind es Statussymbole wie Auto oder Wohnung? Und was bedeutet eigentlich Reichtum? Dem geneigten Leser ist dieses Buch gern bereit Antworten zu geben. Oder gibt man sich diese Antworten nicht vielleicht selbst?

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