Doris Kuegler Dschungeljahre

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Inhaltsangabe zu „Dschungeljahre“ von Doris Kuegler

Doris und Klaus Kuegler brechen mit ihren drei Kindern auf, um bei dem neu entdeckten Stamm der Fayu in West-Papua zu leben. Sie wollen die noch unerforschte Sprache studieren und den Stammesmitgliedern von dem Gott erzählen, der alle Menschen liebt. Eindrücklich beschreibt Doris Kuegler, was eine Mutter empfindet, die ihre Kinder inmitten eines ehemals kannibalischen Volksstammes im Dschungel großzieht. Und was es bedeutet, unter Steinzeit-Bedingungen zu leben. Fesselnd schildert sie auch, wie es den Kueglers gelang, den kriegerischen Fayu Begriffe wie Vergebung, Gnade und Liebe zu vermitteln. Als Mutter von Sabine Kuegler, die mit ihrer Biografie „Dschungelkind“ einen Weltbestseller schrieb, gewährt Doris Kuegler einen ungeschminkten Einblick in die Dschungeljahre der Familie. Ein beeindruckender Bericht über ein Leben zwischen den Kulturen.

Bereichernd, aber leider ohne jedes Verantwortungsgefühl

— Tasmetu

Wem Dschungelkind gefallen hat, sollte auch dieses Buch lesen. Es schildert die Zeit aus der Sicht der Mutter - absolut interessant!

— icingsugar0787

wow, absolut zu empfehlen! Hat mich angerührt und fasziniert und mir für mein eigenes Leben auch Mut gemacht!

— Minni

Eine wertvolle Ergänzung zu den “Dschungelkind” Büchern

— Synapse11

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  • Bereichernd, aber leider ohne jedes Verantwortungsgefühl

    Dschungeljahre

    Tasmetu

    20. August 2017 um 09:42

    Zuerst das Äußere: Das Buch hat ein wunderschönes Cover- welches allerdings sehr offensichtlich keinen Einheimischen der Fayu, nicht einmal einen aus den Papua-Ländern zeigt (diese haben krauses Haar, oft Knochen in der Haut und haben v.a. keine Tattoos), sondern nach meiner Recherche einen Mann aus einem Stamm in Malaysia. So etwas finde ich sehr enttäuschend. Ich finde das Cover zum Anschmachten schön, aber das hier soll ein Sachbuch sein, welches von einem real existierenden Volk erzählt - da sollte der Verlag vielleicht nicht einfach auf Getty Images "Einheimischer" eingeben und das hübscheste Bild nehmen, was sie finden. Das geht gar nicht.Ansonsten fand ich es spannend, noch ein wenig mehr über die Fayu und ihre Kultur zu lernen, diesmal v.a. aus der Perspektive von Doris Kügler, der Mutter vom Dschungelkind Sabine Kügler. Deren Buch sollte man übrigens vor "Dschungeljahre" lesen, sonst versteht man viele Anspielungen nicht.Ich finde die Fayu sind ein sehr besonderes Volk und ich hätte mir gerne noch mehr Beschreibungen aus dem Alltag gewünscht oder von so kleinen Riten wie dem, dass sie sich vorsichtig in alle Finger beißen, wenn sie sich gern haben. "Aus erster Hand" zu erfahren, wie es war, dort Kinder großzuziehen, einen Alltag zu meistern, Freundschaften zu schließen, etc, war definitiv eine Bereicherung.Leider muss ich sagen, dass mich die Missionierungsarbeit gestört hat. Sie rechtfertigt es im Buch zwar immer und immer wieder, aber genau das war es, was mich wütend gemacht hat. Ich glaube, dass die Küglers noch eine der besten Missionare waren, die einer Kultur passieren konnten, weil sie niemandem etwas aufgezwungen haben, aber trotzdem stört es mich. Eine Mission hat immer den Hintergedanken, dass du besser bist als die anderen - in diesem Fall, weil du an "den einen richtigen Gott" glaubst. Zwar sehen die Küglers die Einheimischen als ihre Ebenbürtigen und respektieren sie, aber gleichzeitig spricht Doris Kügler auch oft davon, dass diese armen Leute ja gar nichts hatten und dass sie ihnen endlich tolle Waren (zB Kleidung, Macheten, etc) gebracht haben, usw. Und natürlich nicht zuletzt auch den christlichen Glauben und damit den Frieden zwischen den Völkern hergestellt haben. Alles sehr ehrenwert, aber ich mochte diesen komplett unreflektierten Ton nicht. Sie sagt, sie haben die Kultur der Fayu nicht verändert. Dem kann ich einfach nicht zustimmen. Sie haben massiv in diese Gesellschaft eingegriffen und sie so umgeformt, wie sie als westliche Christen es für richtig erachten. Es mag vielleicht ohne Zwang geschehen sein, aber Doris Kügler scheint sich dieser Macht, die sie hatten, und der aktiven Veränderung, die sie bewirkt haben, überhaupt nicht bewusst zu sein und das hat mich gestört. Zumal sie sich trotzdem damit rühmen, den Krieg dieser Völker nur durch die Weitergabe der Liebe Gottes beendet zu haben. "Wir haben eine Kultur nicht verändert" und "Wir haben ihnen den Frieden gebracht" sind 2 Aussagen, die zumindest nach meinem Verständnis nicht zusammenpassen.Es ist ein schwieriges Thema, denn natürlich war es für diese aussterbende Kultur gut, Frieden mit den anderen Stämmen zu schließen, ein kleines Maß an medizinischer Versorgung zu bekommen und Decken für kalte Nächte zu kriegen. Aber ich bleibe kritisch, wenn es darum geht, dass all dies "im Namen Gottes" passiert ist, fast der ganze Stamm nun stark am christlichen Glauben hängt, die westliche Lebensweise durchgehend als die bessere angesehen & beschrieben wurde und dass die Küglers offenbar kein bisschen reflektieren, wie maßgeblich sie diese Kultur verändert haben. Es geht nicht darum, ob zum besseren oder zum schlechteren. Es geht um das Bewusstsein, dass die Küglers die Verantwortung dafür tragen, die gesamte Denk- und Lebensweise dieser Menschen aktiv beeinflusst zu haben.Noch dazu die ständige Formulierung "wie in der Steinzeit" - nein, diese Leute sind kein Fenster in die Vergangenheit. Sie sind unsere Gegenwart. Es gibt keine universale, evolutionäre Entwicklung bei der alle eines Tages auch von alleine so geworden wären wie wir westlichen Gesellschaften. Diese Menschen leben genauso in der Gegenwart wie wir. Sie sind nicht "zurück geblieben" oder "noch nicht so weit" - sie sind lediglich anders. Und uns vollkommen ebenbürtig.Die westliche Zivilisation denkt immer, sie habe die Weisheit mit Löffeln gefressen und lebt den einzigen erstrebenswerten und best möglichen Lebensstandard. Aber das ist pure Arroganz. Ein Volk, das noch harmonisch mit der Natur lebt, ist genauso modern wie wir, denn sie leben heute, im Hier und Jetzt. Solche Formulierungen sind also eine Anmaßung.Zuletzt muss ich noch sagen, dass mich der Schreibstil ein wenig gestört hat. Sie springt andauernd in den Zeiten ohne dass dies markiert wäre oder erwähnt würde, was mich mitunter etwas verwirrt hat. Man stolperte beim Lesen häufig durch die Erzählung. Oft fehlte der größere Zusammenhang oder einfach ein flüssiger, angenehmer Übergang.Trotz meiner Kritik an Verlag & Autorin, war es jedoch ein spannendes Buch, das mich wieder einmal bereichert hat und meinen Horizont ein wenig erweitern konnte. Wer das Dschungelkind mochte und sich nicht an den von mir genannten Punkten stört, wird seine Freude mit dem Buch haben. Auch ich hatte Spaß, noch einmal mit dem Küglers im Dschungel zu leben und diesmal die Perspektive einer Erwachsenen zu lesen. Dennoch kann ich nicht schweigen, wenn es um meine Kritik geht.

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  • Leserunde zu "Dschungeljahre" von Doris Kuegler

    Dschungeljahre

    Arwen10

    Dschungeljahre von Doris Kuegler Zum Inhalt: Im Jahr 1978 brechen Doris und Klaus Kuegler mit ihren drei Kindern auf, um bei dem neu entdeckten Stamm der Fayu in West-Papua zu leben. Sie wollen die noch unerforschte Sprache studieren und den Stammesmitgliedern von dem Gott erzählen, der alle Menschen liebt. Eindrücklich beschreibt Doris Kuegler, was eine Mutter empfindet, die ihre Kinder inmitten eines ehemals kannibalischen Volksstammes im Dschungel großzieht. Und was es bedeutet, unter Steinzeit-Bedingungen zu leben. Fesselnd schildert sie auch, wie es den Kueglers gelang, den kriegerischen Fayu Begriffe wie Vergebung, Gnade und Liebe zu vermitteln. Als Mutter von Sabine Kuegler, die mit ihrer Biografie "Dschungelkind" einen Weltbestseller schrieb, gewährt Doris Kuegler einen ungeschminkten Einblick in die Dschungeljahre der Familie. Und erzählt so manche Begebenheit, die von ihrer Tochter unerwähnt blieb. Ein beeindruckender Bericht über ein Leben zwischen den Kulturen. "Eigentlich hatte ich nicht vor, ein Buch zu schreiben. Aber als meine Tochter Sabine im Jahr 2005 ihre Kindheitserlebnisse bei den Fayu in West-Papua in dem Buch 'Dschungelkind' aufschrieb und damit einen Bestseller landete, bekamen Sabine und auch ihr Verlag häufig Anfragen von Lesern, die wissen wollten: 'Wie war das denn alles für die Mutter? Wie ist es, mit drei kleinen Kindern zu einem völlig unerforschten Stamm in den Dschungel zu ziehen, dessen Angehörige noch unter Steinzeitbedingungen leben und angeblich sogar Kannibalen sind?' Irgendwann entschloss ich mich, diese Fragen zu beantworten." Zur Leseprobe : http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=816585 Infos zur Autorin: Doris Kuegler ging nach einer Krankenpflege- und Bibelschulausbildung mit ihrem Mann Klaus-Peter und der ältesten Tochter Judith zunächst nach Nepal, wo sie als Sprachforscher und Missionare tätig waren. Dort wurden Sabine und Christian geboren. 1980 wanderte die Familie nach West-Papua aus und lebte dort bis 2003 beim Stamm der Fayu. Voraussetzung für ein Freiexemplar ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde, das Posten der Leseeindrücke in den einzelnen Abschnitten und das Schreiben einer Rezension. Für eine weite Verbreitung der Rezension sind Autorin und Verlag sehr dankbar ! Ein großes Dankeschön an den Verlag Gerth Medien für die Unterstützung der Leserunde ! Hinweis: Dies ist eine christliche Leserunde Ich lese das Buch selbst und brauche daher 2 interessierte Mitleser, die Interesse haben, sich darüber auszutauschen, auch wenn ich aus zeitlichen Gründen hier nicht so posten kann. Bitte bewerbt euch bis zum 26.09.2013. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 27.09. im Laufe des Tages.

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  • Beeindruckend !

    Dschungeljahre

    Arwen10

    05. November 2013 um 13:26

    Vor einiger Zeit war das Buch "Dschungelkind" von Sabine Kuegler auf den Bestsellerlisten. Hier nun das Buch ihrer Mutter, die das Dschungelleben aus ihrer Sicht berichtet. Dazu gibt es noch einen kleinen Einblick in die Kindheit der Autorin, so dass man die Person Doris Kuegler besser versteht und auch ihre Motivation in die Mission zu gehen. Und das ausgerechnet bei einem gerade entdeckten Stamm mitten im Dschungel, der kannibalistische Wurzeln hat. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war sehr interessant über das Leben im Dschungel zu lesen. Dazu muss ich sagen, dass ich die Bücher von Sabine Kuegler nicht kenne und daher keinen Vergleich habe. Die Autorin und ihr Mann haben sich zuerst darum bemüht, die Sprache der Menschen dort zu verstehen und die Missionsarbeit bestand weniger darin die Bibel und den Glauben zu lehren, sondern den Menschen dort erstmal neue Perspektiven für ihr Leben zu bieten. Angefangen bei der Hygiene, der Kleidung und der grundlegenden medizinischen Versorgung bis hin zum Ablegen der Blutrache. Zuvor wurden die Menschen dort nicht besonders alt. Vor allem, weil dauernd jemand den Tod eines anderen Familienmitgliedes gerächt hat. Auch die Kindersterblichkeit war sehr hoch, da nicht bekannt war, dass Kinder genug zu Essen brauchen, damit sie überleben.  Dies sind nur zwei Punkte, die das Ehepaar Kuegler in Angriff genommen hat. Alleine durch ihr Beispiel zu leben, haben sich die Menschen dort einiges abgeschaut. Wie groß der Gegensatz zu unserem Leben in Europa ist, wurde der Autorin auch klar, als sie nach 30 Jahren wieder nach Deutschland gezogen ist. Fazit: Eine sehr informative Biographie, die einen sehr guten Einblick in die Missionsarbeit gibt.

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  • Dschungeljahre

    Dschungeljahre

    Michelangelo

    12. October 2013 um 15:38

    Frau Kuegler  wanderte im Jahr 1978 mit der gesamten Familie nach West-Papua aus. Ihre Aufgabe war es, dort bei und mit  den Fayu zu leben, ihre Sprache und Gewohnheiten zu erforschen und ihnen den christlichen Glauben näherzubringen. Das Buch beginnt mit der Kindheit und der Berufsausbildung der Autorin, die sehr ausführlich beschrieben werden. Dann folgt ein abrupter Sprung in den Dschungel nach West-Papua zu den Fayu. Frau Kuegler beschreibt das tägliche Leben und die Probleme, die dort vorherrschten. Man bekommt recht gut vermittelt wie die Menschen dort lebten, wie sie miteinander umgingen, was sie zu Beginn alles nicht kannten und wie schnell sie sich an die einfachen Gegenstände, die das tägliche Leben etwas erleichtern gewöhnt haben und danach verlangten. Die Härte des Alltags durch das Klima, die stetige Unruhe, die Angst und das Improvisieren  war nur durch den starken Glauben an Gott zu meistern. Im Mittelteil befinden sich einige Seiten mit Farbbildern, die einen kleinen Eindruck vom Leben und den Leuten dort vermitteln. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Die Beschreibungen des Alltags und der Umstände sind zwar gut geschrieben und können gut nachvollzogen werden, mir fehlte aber ein wenig die zeitliche Orientierung im Buch, die nur am Anfang und am Schluß da war…dazwischen lagen fast 30 Jahre, in denen doch nicht alles immer gleich verlaufen sein kann.....oder doch?  Auch drängt sich am Schluß des Buches die Frage auf, was aus  dem Rest der Familie, abgesehen von Tochter Sabine  geworden ist. Vor einigen Jahren habe ich die beiden Bücher von Sabine Kügler gelesen, die mich fasziniert haben. So war es für mich ein Muss auch dieses Buch zu lesen. Ich wollte das Leben im Dschungel von West-Papua noch aus der Sicht eines Erwachsenen kennenlernen, der nicht so unbeschwert und angstfrei wie ein Kind an die Dinge herangeht. Dieses zu vermitteln ist der Autorin gut gelungen.

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  • Bewundernswert und doch völlig unvorstellbar

    Dschungeljahre

    Fynigen

    06. October 2013 um 15:06

    Bereits vor einigen Jahren habe ich beide Bücher von Sabine Kügler gelesen, die im Dschungel West-Papuas beim Stamm der Fayu, einem noch völlig wilden Buschvolk aufgewachsen ist, da ihre Eltern dort als Missionare arbeiteten. Die Fayu waren bekannt als die gefährlichsten Buschmänner und als Kannibalen. Schon damals war ich schwer beeindruckt von den Büchern, war fasziniert von dem Leben der Deutschen dort, aber auch völlig schockiert zum Teil, was ich zu lesen bekam. Als ich nun gesehen habe, dass die Mutter Doris Kügler, ebenfalls ein Buch über ihr Leben im Dschungel veröfftentlich hat, war es für mich ein absolutes MUSS, dieses Buch zu lesen. Was geht in Eltern, besonders in einer Mutter vor, ihre drei Kinder unter solchen Bedingungen aufwachsen zu lassen, wo sie in Deutschland die besten Vorraussetzungen hatten, egal ob aus medizinischer Sicht, oder aus Sicht der Ernährung, Sicherheit usw. Kaum hatte ich die erste Seite angefangen zu lesen, war ich sofort wieder im Dschungel von West-Papua. Ebenso eindrücklich als auch fesselnd war die Beschreibung der Autorin, wie damals schon die der Tochter. Man wird mitgenommen auf eine Reise in die Kindheit von Doris Kügler, an der ich sehr zu knabbern hatte, ihre Jugend und wie sie ihre Passion gefunden hatte Missionarin zu werden. Hat man einmal angefangen zu lesen, kann man das Buch nicht mehr aus den Händen legen, so gefesselt ist man von den Worten, wie es war in einem "Dorf" anzukommen, das unter steinzeitlichen Bedingungen lebt, und noch nie zuvor weiße Menschen gesehen haben. Aber nicht nur das, auch die sprachlichen Barrieren mussten überwunden werden, und die Ängste der Menschen gelindert und ihre Hoffnungen gestärt werden. Leider waren manche Zeitsprünge für mich zu abrupt und ich musste nochmals nachlesen um zu wissen wo ich denn nun gerade bin. Ansonsten bin ich auch von diesem Buch total begeistert und kann es jedem nur empfehlen, der bereist die Bücher von Sabine Kügler schon kennt!

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  • Rezension zu "Dschungeljahre" von Doris Kuegler

    Dschungeljahre

    Synapse11

    17. March 2012 um 13:39

    Blinde Wut trägt böse Früchte Inhalt: In diesem Buch beschreibt Doris Kuegler, die Mutter des “Dschungelkind(es)” Sabine Kuegler, die Geschichte aus ihrer Sicht. Doris Kuegler berichtet, was es für eine Mutter bedeutet, fernab der Zivilisation mit drei Kindern unter Steinzeitbedingungen zu leben. Meine Meinung: Ich kenne bereits den Vorgänger “Dschungelkind” und hatte dadurch Informationen, was der Dani Stamm und der, der Fayus ist. Auch Nakire war mir nicht fremd. So hab ich schneller ins Buch reingefunden. Anderenfalls wäre ich wohl etwas überrumpelt. Hier und da wären ein paar mehr Erklärungen hilfreich. Einerseits wäre dies eine Dopplung, wenn man das Buch “Dschungelkind” bereits kennt, aber ohne diese Vorkenntnisse würde das Buch viel mehr Fragen bei mir aufkommen lassen. (Z.B. was eine Brotfrucht ist) Manches ist nur kurz erwähnt. Vielleicht bin ich auch etwas verwöhnt durch die malerischen und gefühlsintensiven Beschreibungen der Sabine Kuegler. Dennoch ist auch dieses Buch ein wunderbares Buch! Ich bin froh, es als Fortsetzung bzw. Ergänzung gelesen zu haben. Hier geht es mehr um die zwischenmenschlichen Beziehungen und wie schwer es ist, verfeindeten Stämmen die Sinnlosigkeit der Blutrache zu erklären. Doris und Klaus Kuegler haben den Fayu’s ihren Glauben nicht aufgezwungen, sondern vorgelebt. Allmählich fassten die Stammesmitglieder Vertrauen und merkten, dass das Leben, ohne der Angst, jederzeit getötet zu werden, leichter ist. Längst waren nicht alle Worte in die Fayu Sprache übersetzbar. Die Gesten der Nächstenliebe sind verständlich und sagen mehr als Worte. Blinde Wut trägt böse Früchte, aber hier und da ist es Doris und Klaus Kuegler gelungen, den Menschen im Dschungel die Augen zu öffnen. Lieblingstextstelle(n): Das Gedicht: “Gespräch zwischen zwei Affen” (S. 102) “... der Egoismus in einer zivilisierten Gesellschaft hat unsere Instinkte auf vielen Gebieten verdreht, so dass wir uns nicht mehr darauf verlassen können.” (S. 107) Fazit: Eine wertvolle Ergänzung zu den “Dschungelkind” Büchern

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  • Rezension zu "Dschungeljahre" von Doris Kuegler

    Dschungeljahre

    Tinkers

    14. August 2011 um 18:51

    Das Buch ist eine tolle Ergänzung, wenn man die Bücher des Dschungelkinds gelesen hat, aber wenn man es unabhängig davon lesen will, wird man wohl nicht viel verstehen. Doris Kuegler ist die Mutter von Sabine und erzählt nun in ihrem Buch wie sie die Jahre in Papua-Neuguinea aus ihrer Sicht erlebt hat, da Sabine den Dschungel aus kindlicher Sicht erlebte. Leider fehlt mir die mütterliche Sicht, die Konflikte, die Ängste, die Kritik... Trotzallem genoß ich dieses Buch sehr, denn es liest sich sehr fließend und ist auch aus Doris' Perspektive eine wunderbare Geschichte, eben weil es so real ist.

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