Doris Lessing Afrikanische Tragödie

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Inhaltsangabe zu „Afrikanische Tragödie“ von Doris Lessing

Die Farmersfrau Mary Turner ist von ihrem schwarzen Hausdiener ermordet worden. Der Fall wird als typisches Verbrechen eines "minderwertigen Schwarzen" heruntergespielt. Erst im Lauf der Erzählung, die in den dreißiger und vierziger Jahren in Rhodesien spielt, erfährt man, wie es unausweichlich zu diesem Mord kommen mußte. Mary ist in sehr ärmlichen Verhältnissen groß geworden. Enge Freundschaften, emotionale Bindungen geht sie nicht ein. Sie merkt nicht, dass sie dazu gar nicht fähig ist. Um nicht zur alten Jungfer zu werden, heiratet sie mit Dreißig den Farmer Richard Turner und geht mit ihm auf seine einsame Farm. Sie stellt fest, dass ihr Mann nie aus seiner finanziellen Misere herauskommen wird. Mary verfällt schließlich zunehmend in Apathie. Eines Tages wird der schwarze Farmarbeiter Moses, dem sie einmal jähzornig mit der Peitsche ins Gesicht geschlagen hat, als Diener ins Haus geholt. Mary hat Angst vor ihm. Sie ahnt, dass er sich für den Peitschenhieb, der ihn zutiefst gekränkt hat, rächen wird.

Was für tragische Protagonisten ... eine brillante Geschichte über Weiße und Schwarze ...

— 19angelika63
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— Beagle
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  • Rezension zu "Afrikanische Tragödie" von Doris Lessing

    Afrikanische Tragödie
    Nele

    Nele

    03. October 2009 um 17:13

    "Afrikanische Tragödie" spielt im Rhodesien der 1950er Jahre. Es geht um eine Frau, deren Lebensgeschichte geschildert wird. Sie wächst in der Stadt auf und heiratet - um nicht als Jungfer zu gelten - einen Farmer, mit dem sie dann auch den Rest ihres Lebens auf der Farm verbringt und sich um den Haushalt und die "Boys" kümmert. Dieses Buch war für mich wirklich schwere Kost. Man konnte es zwar ohne Probleme durchlesen, doch waren mir einige Schilderungen zu langatmig und zu schwer zu lesen. Um einen Einblick in das Leben einer Frau in den frühen 1950er Jahren in Südafrika zu bekommen, ist dieses Buch schon zu empfehlen, ich wage aber zu behaupten, dass es einige "leichtere" Bücher zu dem Thema gibt. Das Buch ist vielleicht gerade deswegen so schwer zu lesen, weil es eine sehr düstere, traurige Atmosphäre herstellt. Das ganze Thema (Frau geht aus der Stadt auf Farm - Hausdiener - heruntergekommenes Haus - wenig Geld) ist sehr negativ dargestellt und vielleicht auch deswegen ein wenig schwierig.

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