Doris Lessing Alfred und Emily

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Inhaltsangabe zu „Alfred und Emily“ von Doris Lessing

Das neue Buch der Nobelpreisträgerin Alfred und Emily, das sind Lessings Eltern: der Vater kriegsversehrt und traumatisiert, die Mutter zeit ihres Lebens verbittert, weil das Schicksal es nicht gerade gut mit ihr meinte. Lessing schreibt in diesem wunderbaren Buch die Geschichte einfach um und erschafft für ihre Eltern ein Leben jenseits von Krieg und Entbehrung. In ihrer Fiktion erfüllt sie dem Vater seinen Herzenswunsch, eine Farm im ländlichen England zu bewirtschaften, und ihrer Mutter gibt sie die Möglichkeit, sich nach und nach zu einer unabhängigen Frau mit einer wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe zu entwickeln. So großartig und anrührend dieses Gedankenspiel auch ist, kommt Lessing nicht umhin, den schönen Traum im zweiten Teil ihres Buches mit der Realität zu konfrontieren – und sie erzählt, wie es wirklich war.

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  • Rezension zu "Alfred und Emily" von Doris Lessing

    Alfred und Emily

    bücherelfe

    07. March 2012 um 07:22

    „Alfred und Emily“ besteht aus zwei Teilen. Eine wunderbare Idee, hat die Autorin im ersten Teil umgesetzt. Sie hat die Biographie ihrer Eltern umgeschrieben. All die schrecklichen Erfahrungen mit Krieg und Entbehrung streicht sie und beschenkt die beiden stattdessen mit einem Leben, wie die beiden es sich erträumt hätten. So wird aus ihrem Vater ein erfolgreicher Farmer in England und aus ihrer Mutter eine Frau, die ihr Leben der Wohltätigkeit widmet. Im zweiten Teil berichtet sie über die rauhe Wirklichkeit, welches trostlose Leben die Familie im Süd-Rhodesien, dem heutigen Simbabwe, führte. Schon damals waren Geschichten ein wichtiger Teil im Leben von Doris Lessing. Das Leuchten in ihren Augen, wenn ein Paket mit Büchern die armselige Farm erreichte, blitzt einen förmlich aus den Seiten entgegen. Die Liebe zu Büchern scheint ihr in die Wiege gelegt worden sein. Der scharfe Wechsel von Teil eins in Teil zwei des Buchs, ist harter Tobak. Aber einmal in Süd-Rhodesien angekommen liest sich die Geschichte sehr flüssig. Doris Lessing‘s Schreibstil ist unnachahmlich und vermag das anzukurbeln, was gemeinhin Kopfkino genannt wird. Fazit: Doris Lessing in Bestform. Grossartig!

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