Doris Lessing Das fünfte Kind

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Inhaltsangabe zu „Das fünfte Kind“ von Doris Lessing

Eine eindringliche Parabel auf das Abgründige und Dunkle im Menschen - und auf die Kraft unerschütterlicher Liebe.§Harriet und David Lovatt sind eine glückliche Familie - bis zur Geburt ihres fünften Kindes: Der kleine Ben hat nichts Kindliches an sich. Er ist mehr ein bösartiger Troll als ein menschliches Wesen, und wie ein finsteres Verhängnis bricht er über die Familienidylle Harriets und Davids herein. Über dem Entschluss, Ben in eine Anstalt zu geben, beginnt die Familie zu zerbrechen.

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  • Rezension zu "Das fünfte Kind" von Doris Lessing

    Das fünfte Kind

    emeraldeye

    04. March 2013 um 13:03

    Harriet und David begegnen sich im London der 60iger-Jahre auf einer Party. Beide sind sie Aussenseiter, die sich in all dem "Swinging" fremd und unglücklich fühlen. Sie wollen etwas anderes für ihr Leben und bald wird klar, dass sie dasselbe wollen. Ein traditionelles Leben innnerhalb ihrer jeweiligen Familien und mit einer eigenen Familie. Viele Kinder sollen es sein, mindestens 8 oder 10. Also kaufen sie ein viel zu großes Haus auf dem Lande, das sie nur deshalb halten können, weil Davids Vater James sie unterstützt. Eigentlich wollen sie noch 2 Jahre mit dem Kinderkriegen warten, doch Harriet wird sofort schwanger. Von Anfang an äußern sich die anderen Familienmitglieder skeptisch, aber Harriet und David strafen sie Lügen. Ein Kind nach dem anderen kommt und ein großes wunderbares Fest nach dem anderen wird in dem großen alten Haus gefeiert. Alle kommen gern, wieder und wieder und Harriet und David tun alles, damit keine Wolke den blauen Himmel ihrer Liebe trübt. Sie gelten als das Vorzeigepaar, das alles geschafft hat, was es sich vorgenommen hat. Nach dem vierten Kind will Harriet eine Pause machen. Auch um ihre Mutter zum Schweigen zu bringen, die immer wieder düstere Prophezeiungen und Ermahnungen von sich gibt. Doch Harriet wird trotz Vorsichtsmaßnahmen wieder schwanger. Von Anfang an ist alles anders als bei den anderen Schwangerschaften. Und nichts wird jemals wieder so sein wie es war..... Doris Lessing, eine Meisterin großer, mit viel Zeitkolorit und Gesellschaftskritik verwobener Familienromane, hat mit "Das fünfte Kind" universelle Fragen aufgeworfen. Wie lange kann Glück dauern? Wieviel Veränderung verträgt es, bevor es zerbricht? Wer entscheidet darüber, wie ein Leben zu sein hat? Wie sollen Menschen mit anderen Menschen umgehen, die nicht so sind wie sie erwartet werden? Der Roman holt zu Anfang weit aus, beschreibt detailliert, wie sich Harriet und David ihre Träume erfüllen und sich gegen die Skepsis und den Widerstand ihrer Umwelt durchsetzen. Ich fand diese epische Schilderung fast ein wenig langweilig und auf jeden Fall zu lang. Bei einem Buch hätte ich wohl etliche Seiten überblättert, aber die wunderbare Interpretation von Marlen Dieckhoff hat mich durchhalten lassen. Erst im Nachhinein wurde mir klar, dass die Art, wie die Geschichte aufgebaut ist, absolut notwendig für ihre Glaubwürdigkeit und Stimmigkeit ist. Denn so langsam und scheinbar selbstverständlich, wie das Glück von Harriet und David gewachsen ist, so langsam und qualvoll verläßt es ihr Leben wieder, bis nichts mehr bleibt als Verwunderung, Unglauben und völlige Entfremdung. Ein fesselnder Roman, dessen Inhalt noch lange nachwirkt und zum Nachdenken anregt. Ein fantastisch gelesenes Hörbuch.

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