Doris Lessing Die Geschichte von General Dann und Maras Tochter, von Griot und dem Schneehund

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Inhaltsangabe zu „Die Geschichte von General Dann und Maras Tochter, von Griot und dem Schneehund“ von Doris Lessing

Vom Überleben in einer verwüsteten Welt Doris Lessings eindringlicher Appell zur Umkehr – in Zeiten der Klimaschutzdebatte hoch aktuell. In einer fernen, bedrohlichen Zukunft: Der nördliche Kontinent Yerrup mit seiner einst hoch entwickelten Zivilisation liegt unter Schlamm und Eis begraben, während der südliche Erdteil Ifrik von Dürre und Kriegen heimgesucht wird. In dieser traurigen Welt begibt sich Dann, als Bürgerkriegsgeneral eine legendäre Gestalt, auf eine abenteuerliche Suche. Allein reist er nach Norden und muss mit ansehen, wie die Gletscher schmelzen und das Land langsam versinkt. Wird es ihm gelingen, die Kultur und das Wissen seiner Vorfahren zu retten?

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  • Ein Zukunftsroman

    Die Geschichte von General Dann und Maras Tochter, von Griot und dem Schneehund

    Sabine17

    Dieses Buch ist die Fortsetzung von „Mara und Dann“. Das habe ich auch erst beim Lesen mitbekommen, aber man muss den Vorgängerband zum Verständnis dieses Buches nicht kennen.   Es handelt sich hier um einen visionären Roman. Die Geschichte spielt irgendwann in ferner Zukunft. Es gab in der Vergangenheit eine Eiszeit, viele Städte sind im Wasser versunken und irgendwo gab es auch eine Dürre. Die beschriebenen Landschaften sind meist karg und unwirtlich. In vielen Bereichen herrscht Krieg. Es gibt verschiedene Völker und viele  Menschen hungern. So etwas wie Bücher scheint es auch nicht zu geben und mit der Baukunst ist es auch nicht weit her. General Dann ist unterwegs in den Norden und sieht, dass die Gletscher schmelzen und alles weiter im Wasser zu versinken droht. Er will jedoch das Wissen der alten Kulturen (wahrscheinlich auch unserer) bewahren. Dabei hat er treue Helfer: Griot, der Kindersoldat, Maras Tochter und der Schneehund Ruff. Aber natürlich tauchen auch viele Feinde auf.   Ich bin bekennende Nichtliebhaberin von Zukunftsromanen, aber andererseits seit jungen Jahren ein Fan von Doris Lessing. Zwischen beidem wurde ich beim Lesen dann auch hin- und hergerissen: Diese düsteren und frustrierenden Beschreibungen der „Zukunft“ fand ich ermüdend zu lesen. Hinzu kommt, dass der Name „Dann“ den Lesefluss erstaunlich stört, weil man ihn vom „dann“ unterscheiden muss. Im englischen Original natürlich kein Problem, aber in der deutschen Ausgabe! Auf der anderen Seite habe ich wieder Doris Lessings Schreibstil genossen. Ich mag ihre nüchterne unsentimentale Art. Ähnlich hin- und hergerissen fühlte ich mich auch beim Verlauf der Geschichte. Zu Beginn hatte ich Probleme in die Geschichte reinzukommen, der Mittelteil gefiel mir dann ganz gut, dafür ist mir der Schluss dann ein bisschen zu dünn geraten. Hier haben mir ein paar Seiten mehr gefehlt.   Empfehlen kann ich das Buch nur Freunden düsterer Zukunftsvisionen, die vor einem anspruchsvollen Schreibstil nicht zurückschrecken. Bei der Bewertung habe ich 2 ½ Sterne wegen meiner langjährigen Verbundenheit zu Doris Lessings Büchern aufgerundet.

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    • 12

    Sabine17

    19. September 2014 um 23:11
    NiWa schreibt Weia... gg Aber sach mal - der Titel tut aber der Challenge gut, was?! ☺☺☺

    Ja 😜

  • Rezension zu "Die Geschichte von General Dann und Maras Tochter, von Griot und dem Schneehund" von Doris Lessing

    Die Geschichte von General Dann und Maras Tochter, von Griot und dem Schneehund

    Ritja

    08. August 2012 um 18:48

    Ich brauchte fast 80 Seiten, um zu der Geschichte von Doris Lessing Zugang zu bekommen. Selbst jetzt am Ende, weiß ich noch nicht so genau, was ich davon halten soll. Es gibt wohl zu dieser Geschichte eine Vorgeschichte, die ich nicht gelesen habe und somit auch die Probleme hatte, die Charaktere einzuordnen. General Dann, Maras Tochter, Hauptmann Griot und der Schneehund leben in einer Zeit weit nach uns und müssen mit vielen Naturkatastrophen und Kriegen, in zerstörten Systemen kämpfen und leben. Die Menschen sind auf der Flucht und versuchen sich gegenseitig noch lebenswertes Gebiet abzujagen. Viele Menschen sterben bei der Flucht an Hunger oder Durst, werden getötet oder vom Eis überrascht. Auch die Wüste breitet sich immer mehr aus. Nach jeder Katastrophe stehen sie wieder am Anfang und müssen sich alles neu erarbeiten, auch das Wissen der Vorahnen ist teilweise verloren gegangen, so dass sie viele Dinge nicht mehr kennen bzw. Bücher, die erhalten geblieben sind, können nicht mehr gelesen und verstanden werden. Ich kein so großer Fan von "Horrorszenarien" und Weltuntergangsfantasien, aber sollten wir weiter so leben wie bisher, könnten so manche Szenen durchaus eintreten und somit die Natur und das damit verbundene Leben beeinträchtigen oder ganz zerstört werden. Ein Buch, welches wohl seine Aktualität nicht verlieren wird. Leider.

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  • Rezension zu "Die Geschichte von General Dann und Maras Tochter, von Griot und dem Schneehund" von Doris Lessing

    Die Geschichte von General Dann und Maras Tochter, von Griot und dem Schneehund

    tadiehl

    03. November 2011 um 00:38

    Unter dem allgegenwärtigen Motiv der Klimaänderung werden in diesem beklemmenden Roman von Doris Lessing eine Reihe ungewöhnlicher Fragen gestellt: Wieviel von dem, was bereits einmal gewusst wurde, wissen wir noch? Geht nicht durch die ständig notwendige Anpassung an neue Bedingungen permanent Wissen unwiederbringlich verloren? Und wie etabliert man eigentlich ein Gesellschaftssystem, wenn zuvor zwecks des bloßen Überlebens mit allen Normen und Konventionen gebrochen wurde? Aber auch die Betrachtung des Innenlebens der Protagnonisten wird sehr ausgeprägt betrieben, was dazu beiträgt, ein umso genaueres und beklemmenderes Bild der Situation zu zeichnen. Das dieser Roman einen Aktualitätsbezug hat, muss wohl nicht mehr erwähnt werden. Wohl aber, dass Doris Lessing zwischen diese zwei Buchdeckel soviel Bedeutung gepackt hat, dass man meint, man müsse die Papieroberfläche vor lauter Druck langsam einreißen hören, wenn man das Ohr an das Buch hält. Dabei wird nicht immer jedes Thema leserfreundlich zuende gedacht und in einfach verdaubaren Häppchen serviert; oft werden Gedankengänge nur grob angerissen und erfordern es, das Buch zu schließen und für eine Weile einfach nur nachzudenken. Aber genau das macht auch den Reiz von Doris Lessings Literatur aus: Der Leser wird genötigt, intensiv über sehr komplexe Themen zu sinnieren, was mitunter mit einem Gefühl einer enormen intellektuellen Bereicherung einhergehen kann. Abschließend bleibt zu sagen, dass diese Geschichte auch ohne Kenntnis des ersten Bandes ("Mara und Dann") relativ gut verstanden werden kann. Man wird diesen aber ohnehin auch lesen wollen, wenn man mit diesem hier fertig ist, weshalb man auch genausogut die Reihenfolge direkt einhalten könnte ;)

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  • Rezension zu "Die Geschichte von General Dann und Maras Tochter, von Griot und dem Schneehund" von Doris Lessing

    Die Geschichte von General Dann und Maras Tochter, von Griot und dem Schneehund

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. February 2011 um 16:44

    ich hatte den ersten teil "mara und dann" nicht gelesen und es war trozdem kein porblem nach ein paar seiten den einstieg in die geschichte zu finden. die geschichte die darauf folgt ist sehr fesselnd und mitreißend. gelungen ist auch, die beschreibung von dingen, denen Dann begegnet und fasziniert untersucht, während man selbst weiß, was dieses "etwas" ist, oder wie es funktioniert, da es aus unserer zeit stammt. einen stern abzug gibt es allerdings für das ende, welches in meinen augen in bezug auf den rest des buches wirklich schlecht ist. es begann mir schon nichtmehr zu gefallen ab dem moment in dem maras tochter auftaucht. doch abgesehen von dem ende ist das buch wirklich gelungen.

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  • Rezension zu "Die Geschichte von General Dann und Maras Tochter, von Griot und dem Schneehund" von Doris Lessing

    Die Geschichte von General Dann und Maras Tochter, von Griot und dem Schneehund

    literat

    04. October 2010 um 12:07

    Das Buch ist auch nicht schlecht - wobei es mich nicht so umgehauen hat, wie "Mara und Dann". Sprachlich ist es allerdings wieder ein einzigartiges Werk. In der Geschichte ging es mir etwas zu viel um Danns innere Konflikte, zu viel um sein Ringen zwischen dem Bösen und dem Guten Dann. Es ist alelrdings auf jeden Fall lesenwert.

  • Rezension zu "Die Geschichte von General Dann und Maras Tochter, von Griot und dem Schneehund" von Doris Lessing

    Die Geschichte von General Dann und Maras Tochter, von Griot und dem Schneehund

    Anja_Lev

    24. September 2009 um 09:53

    "Die Geschichte von General Dann..." ist die Fortsetzung des beeindruckenden Romans "Mara und Dann", in dem Doris Lessing von zwei Geschwistern in einem von Dürre bedrohten Afrika der Zukunft und ihrer Flucht quer durch das Land erzählt. Inhaltlich liegt zwischen beiden Büchern nur ca. 1 Jahr, Mara und Dann sind auf der Farm angekommen, Dann verlässt diese jedoch noch vor Geburt der Kinder wieder um im Zentrum zu leben und von dort das ewige Eis von Yerrup zu erkunden. Noch immer ist das Land unwirtlich und es gibt eine Reihe von Kriegen und Flüchtlingen. Machtaspekte und die Gründung neuer Armeen spielen eine zunehmende Rolle. Eine neue Bedrohung ist das steigende Wasser, dass den Norden zunehmend gefährlich macht und Dann und seine neuen Freunde erneut zur Flucht zwingt. Aus meiner Sicht kann diese Fortsetzung leider nicht ganz an "Mara und Dann" anknüpfen. Die neuen Personen wie z.B. Griot wirken nicht so nah wie es Mara und Dann im ersten Band waren, außerdem bleibt Dann schwierig, seine Handlungen teilweise schwer nachzuvollziehen, insgesamt fehlt die Eindrücklichkeit des ersten Teils.

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  • Rezension zu "Die Geschichte von General Dann und Maras Tochter, von Griot und dem Schneehund" von Doris Lessing

    Die Geschichte von General Dann und Maras Tochter, von Griot und dem Schneehund

    Wolkenatlas

    02. September 2008 um 14:47

    "Die Geschichte von General Dann und Maras Tochter, von Griot und dem Schneehund" ist eine packende Parabel, eine futuristische Vision einer Situation, die eigentlich, so möchte man nach diesem Buch (und Gedanken zu Klimaschutz, Umweltverschmutzung usw.) meinen, gar nicht so unmöglich ist. Zusätzlich ein Manifest für Freundschaft und Treue, wunderbar. Es ist das Nachfolgewerk zu "Mara und Dann" (wobei man dieses Buch auch ohne "Mara und Dann" gelesen zu haben verschlingen wird- ich habe "Mara und Dann" erst nach "Die Geschichte von..." gelesen). Doris Lessing hat einen ganz eigenartigen und persönlichen Erzählstil, der sich nie festnageln lässt, mal wird die Geschichte von den Protagonisten erzählt, mal schaltet sich ein allwissender Erzähler ein (der dann auch noch in direkten Kontakt mit dem Leser tritt). Sprachlich virtuos, einfach wunderbar, wie Doris Lessing hier auch fabuliert. Und obwohl mich "futuristische Geschichten" eigentlich nie wirklich interessiert haben, konnte ich dieses Buch kaum aus der Hand legen, es regt zum Denken an, es trifft in der Magengrube und es macht vor allem Lust auf noch viel mehr von Doris Lessing. Fazit: große Literatur! Weitere Empfehlungen von Doris Lessing- Memoiren einer Überlebenden, Afrikanische Tragödie, Mara und Dann, Die Kluft...

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