Doris Lessing The Cleft

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Inhaltsangabe zu „The Cleft“ von Doris Lessing

Doris Lessing, one of England's finest living novelists, invites us to imagine a mythical society free from sexual intrigue, free from jealousy, free from petty rivalries: a society free from men. (Quelle:'Flexibler Einband')
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  • Rezension zu "The Cleft" von Doris Lessing

    The Cleft
    couchpotatogirl

    couchpotatogirl

    20. April 2008 um 21:00

    The Cleft ist mein erstes Buch von Doris Lessing, und ich bin hin und her gerissen. Einerseits gefällt mir die Idee, die Geschichte sehr gut. Sie spielt viele tausende Jahre vor unserer Zeit „The Clefts“, eine Gruppe von Frauen, die in Höhlen leben, und vermutlich die ersten Menschen waren. Männern kennen sie nicht, und sie brauchen auch keine, denn sie werden auch so schwanger (vom Mond, von den Wellen, man weiß es nicht so genau). Plötzlich kommt ein männliches Baby auf die Welt, schließlich immer mehr, mit merwürdigen „tubes and lumps“ an der Stelle der „clefts“. Alle versuche der Frauen diese „monsters“, diese Bedrohung, loszuwerden, scheitern. In den folgenden Jahren, Jahrzehnten, vielleicht sogar Jahrhundert wird die Geschichte der clefts und der squirts geschildert, und es lassen sich schon bald die uns so bekannten Geschlechterrollen erkennen. Insofern ist es ein sehr interessantes Gedankenspiel. Andererseits ist die Erzählweise mehr als wirr. Anstatt die Geschichte direkt zu erzählen, schafft Doris Lessing eine Zwischenfigur, einen intradiegetischen Erzähler. Es handelt sich um einen römischen Historiker zur Zeit Neros (54-68 n. Chr.), der die Manuskripte über The Clefts bearbeitet. Leider wirkt dieser Erzähler irgendwie fehl am Platz. Auch wenn mich das Buch somit nicht so ganz überzeugt hat, hat es in mir doch die Neugier auf andere Bücher von Doris Lessing geweckt.

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