Das Mündel der Hexe

von Doris Röckle 
4,6 Sterne bei14 Bewertungen
Das Mündel der Hexe
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Das Mündel der Hexe von Doris Röckle Der Roman spielt im historischen Rhyntal des 14. Jahrhunderts. Die Protagonistin Ita, angetrieben von e

Y

Wunderschöner, historischer Roman!

Alle 14 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Mündel der Hexe"

Erneut entführt Doris Röckle ihre Leser in das historische Rhyntal des 14. Jahrhunderts. Die Heldin Ita erwartet eine spannende Reise voller Rätsel und Geheimnisse.
Rhyntal 1354: Die junge Konstanzerin Ita erfährt kurz vor der Verbrennung der als Hexe angeklagten Almut, dass diese nicht ihre leibliche Mutter ist. Nur mit einem Bernsteinkreuz als Hinweis begibt sich Ita im Gefolge einer Gauklertruppe auf die Spuren ihrer wahren Herkunft. Doch der Weg ins ferne Rhyntal ist weit und gefährlich.
Schon bald überstürzen sich die Ereignisse, als ein päpstlicher Konvoi überfallen wird und die seit Jahrhunderten verschollenen Codices und Schriftrollen aus der einstigen Bibliothek von Alexandria verschwinden. Nur einem Zufall ist es zu verdanken, dass Ita erfährt, wo sich die Beute befindet. Kurzerhand entschließt sie sich, zu handeln. Die Suche nach ihrer Mutter vorerst völlig vergessend, begibt sie sich in die Höhle des Löwen…

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426216675
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:622 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:29.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    banditsandras avatar
    banditsandravor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr Lesenswert!
    wirklich spannender Roman

    Wir werden ins 14. Jahrhundert entführt und dürfen die junge Ita auf einer spannenden Reise begleiten, die sie zu ihren Wurzeln, zu sich selbst, einigen Abenteuern und Gefahren und auf verschiedene Burgen führen.

    Der Roman konnte mich überzeugen, weil die Charaktere so gut und stimmig geschrieben sind. Auch die Umgebung, die Burgen, das Leben und wirken war alles sehr Detailgetreu. Besonders gefallen hat mir die ganze Kräuterkunde.

    Und das alles dann mit einer wirklich spannenden Geschichte kombiniert. Das kann von mir nur eine unbedingte Leseempfehlung geben.

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    JoergPieskers avatar
    JoergPieskervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Das Mündel der Hexe von Doris Röckle Der Roman spielt im historischen Rhyntal des 14. Jahrhunderts. Die Protagonistin Ita, angetrieben von e
    Lesegenuss

    Das Mündel der Hexe von Doris Röckle

    Der Roman spielt im historischen Rhyntal des 14. Jahrhunderts. Die Protagonistin Ita, angetrieben von einem dramatischen Ereignis, begibt sich auf die Suche nach den Spuren ihrer Herkunft. Eine ereignisreiche Reise wird von der Autorin in einer gekonnten Weise dargestellt. Ein relevanter Plot mit bildhaften Figuren.

    Das Cover hat mir gut gefallen, es hat genau die treffenden Erwartungen geschürt.

    Das Buch ist sehr gut lektoriert, es sind sehr wenige Schreibfehler enthalten (unter Standard).

    Der Beginn des Buches ist etwas ausführlich. Ich mag es etwas temporeicher gern, das ist aber Geschmackssache.

    Die Spannung baute sich dann nachhaltig auf und konnte wegen des flüssigen und detaillierten Schreibstils sehr gut beibehalten werden.

    Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, ich habe sie geliebt oder gehasst. Die Anzahl der Charaktere empfand ich als etwas zu viel. Die Figuren waren aber zu jeder Zeit authentisch und tief ausgearbeitet.

    Die Handlungsstränge waren passend verwoben, jedoch hätte mir auch hier weniger mehr gefallen (wieder Geschmackssache).

    Die Idee des Buches wurde gut umgesetzt, der rote Faden war erkennbar.

    Die Geschichte entspricht den Erwartungen an einen historischen Roman einschließlich der guten Recherche. Die Handlung war überzeugend und nachvollziehbar.

    Das Ende war zufriedenstellend wie das ganze Buch und hinterlässt ein schönes Gefühl.

    Das Genre war passend.

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    Isbels avatar
    Isbelvor 6 Monaten
    Schön mit kleinen Schwächen

    Zurück ins Rhyntal. Ich hatte ja schon Die Flucht der Magd von Doris Röckle gelesen, welche 32 Jahre vor den Geschehnissen hier spielt und kannte daher ihren Schreibstil. Daher hat er mich diesmal nicht überraschen können. Wir folgen zwar hauptsächlich Ita, aber springen auch in diesem Band an alle wichtigen Orte, damit wir als Leser erfahre was geschieht. Es sei denn, wir sollen wie Ita ahnungslos bleiben, damit die Spannung nicht drunter leiden. Ich finde, man muss als Leser diese Art des Erzählens mögen. Was ich aber schön fand, dass man Orte aus Die Flucht der Magd wiederbesucht, auch wenn man keine bekannten Personen wiedertrifft. Zumindest sind mir keine aufgefallen. 

    Ita ist eine sympathische Protagonistin, die nach ihrer Flucht aus Konstanz bei Gauklern landet und als Magd in verschiedenen Burgen arbeitet, während sie nach ihrer leiblichen Mutter sucht. Allerdings ist diese Suche hier in der Geschichte sehr stark im Hintergrund und auch die Hexenverfolgung ihrer Stiefmutter wird zwar erwähnt, aber das war es dann auch schon. Allgemein hat mir irgendwie der rote Faden gefehlt. Ich fand, dass die ganze Handlung nur durch Zufälle vorangetrieben wurde. Was ja an sich nicht schlimm ist, aber ich hatte das Gefühl hier gab es zu viele Zufälle. Und wenn Ita durch ihre Entscheidungen, die Handlung beeinflusst, dann habe ich teilweise ihre Beweggründe nicht ganz nachvollziehen können. Es war toll, dass sie so neugierig ist und wissen will, was für Geheimnisse ihre Herrschaften haben, aber sie hat auch so einiges mitgemacht, ohne vorher Erklärungen zu bekommen. Und sich für eine Person, der sie noch nicht mal richtig vertraut, in Lebensgefahr zu begeben, ohne zu wissen, wieso, dass konnte ich nicht so ganz nachvollziehen.

    Ich hatte ja schon erwähnt, dass wir nicht nur Ita begleiten, sondern auch anderen Personen folgen. Hier fand ich es sehr schön, dass wir als Leser zwar wissen, was passiert ist und so gewisse Handlungsstränge verstehen können, aber gleichzeitig lässt uns Doris Röckle unwissend über die Motive der Personen bzw. eröffnet sie uns erst, wenn auch Ita diese erfährt. Das war toll und hat die Geschichte spannend gemacht. Besonders Gustavo, der Gaukleranführer, ist ein Charakter, den ich bis zuletzt nicht einordnen konnte und dessen wahre Identität mich überraschen konnte.

    Das Ende des Buches konnte mich leider nicht überzeugen. Ich ahnte schon ab Mitte des Buches, wer die Mutter von Ita ist und wurde da auch bestätigt, aber der Rest vom Ende hat bei mir eher Fragezeichen hervorgerufen. Es wurde da fast alle offenen Fragen sehr schnell abgehandelt. Eine Person, von der ich dachte, dass sie als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt ist, wurde auf eine Art und Weise gerettet, die ich sehr merkwürdig fand und auf einmal spricht Ita vom Heiraten, obwohl sie den Mann, für den sie schwärmt und der anscheinend auch sie mag, nur wenige Male gesehen hat und dann gab es zwischen denen in der ganzen Handlung auch nicht wirklich eine Unterhaltung. Das nenne ich nicht Liebe und fand daher den Heiratsantrag auch unglaubwürdig.  

    Was mir aber sehr gefallen hat, war wie Doris Röckle die Lanschaften, Orte, Burgen und vor allem in letzteren das Leben und Arbeiten beschrieben hat. In der einen Burg habe ich mich als Leser wohlgefühlt, in einer anderen sah ich den Dreck vor meinen Augen und mir tat jeder Leid, der da zwischen Schweinen und Mist schlafen bzw. kochen sollte. Naja, nicht alle, da gab es einige Personen, denen ich noch Schlimmeres gewünscht hätte.

    Fazit:
    Das Mündel der Hexe überzeugt mit der Art und Weise, wie die Welt beschrieben wird, sodass ich mir vieles sehr gut bildhaft vorstellen konnte. Auch die Protagonistin Ita ist sympathisch und ich mochte sie begleiten. Leider verlor ich bei der Handlung oftmals den roten Faden und Ita agierte für mich nicht immer nachvollziehbar. Doch es gab auch einige überraschende Wendungen, die die Geschichte sehr spannend machten. Das Ende konnte mich leider nicht überzeugen. Die noch offenen Fragen wurde für meinen Geschmack zu schnell abgehandelt.

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    YH110BYvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Wunderschöner, historischer Roman!
    Auf der Suche nach der leiblichen Mutter

    Itas Mutter Almut kennt sich gut mit Kräutern aus und hilft sehr oft Frauen bei der Geburt. Als jedoch eine Frau und ihr Baby während einer schwierigen Geburt sterben, wird sie angeklagt, eine Hexe zu sein. Almut landet im Kerker und Ita erfährt von einem Priester, dass Almut gar nicht ihre richtige Mutter ist. Sie bekommt ein Bernsteinkreuz, das früher ihrer leiblichen Mutter gehört hat und erfährt nur, dass sie in einem Kloster geboren wurde. Der Priester bezahlt einen Gaukler, dass er Ita mit auf seine Reise nimmt und so schließt sich Ita schweren Herzens der Gauklertruppe an. Während ihrer Reise kommen sie auch zu dem Kloster, in dem Ita geboren wurde, doch die Nonnen wissen angeblich nichts von ihrer Mutter. So macht sich Ita weiter auf die Suche, um das Geheimnis um ihre leibliche Mutter zu lüften....Das ist bereits der zweite historische Roman, den ich von Doris Röckle gelesen habe. Das Buch hat mich gleich von Anfang an fasziniert und gefesselt. Es ist wunderschön geschrieben. Die einzelnen Charaktere, aber auch die geschichtlichen Hintergründe sind sehr gut beschrieben, so dass ich mir alles richtig gut vorstellen konnte und immer ein Bild vor Augen hatte. Für mich gehört Doris Röckle auf die gleiche Stufe wie andere bekannte Autoren von historischen Romanen. Sie kann sich auf jeden Fall mit Iny Lorentz oder Sabine Ebert messen und gehört zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen. Von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung für Fans von historischen Romanen!

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    Lesewunders avatar
    Lesewundervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: spannende Geschichte, gute Unterhaltung
    Gaukler, Raubritter und eine junge Frau auf der Suche nach ihrer Herkunft



    Ita wächst als Tochter der Kräuterfrau Almut in Konstanz auf. Als Almut , unter dem Verdacht eine Hexe zu sein, gefangen genommen wird, flieht Ita aus Angst vor der eigenen Gefangenahme mit Hilfe des Paters Ambrosius. Sie schließt sich auf dessen Rat einer Gauklertruppe unter der Führung von Gustavo an. Der Pater vertraut Ita noch an, dass Almut nur ihre Ziehmutter war. Ita nimmt sich vor,
    das Rätsel um ihre Herkunft zu lösen. Ihr einziger Anhaltspunkt ist das Kloster Hofen. Dort behauptet man, nichts von der Sache zu wissen. Doch Ita bekommt einen Brief zugespielt, sie solle auf der Burg Sargans nachforschen. Glücklicherweise zieht die Gauklertruppe in die selbe Richtung und Gustavo erklärt sich bereit, Ita mitzunehmen. Die Burg Sargans ist kein freundlicher Ort. Das liegt vor allem an der Burgherrin Gräfin Ursula von Vaz, die ein hartes Regime führt und über die Ankunft der Gaukler nicht begeistert ist, da sie befürchtet, dass dadurch ihre eigenen unehrenhaften Machenschaften gestört werden. Und auch Gustavo scheint seine eigenen dunklen Ziele zu verfolgen. Eines Nachts beobachtet Ita, wie beladenen Wagen die Burg verlassen. Handelt sich um die Fracht des überfallenen bischöflichen Handelszuges ? Kurz entschlossen springt Ita auf den Wagenzug auf. Dieser bewegt sich zur Burg Aspermont, dem Zuhause von Ulrich von Aspermont, dem Geliebten von Gräfin Ursula. Ita gelangt mit in die Burg und muss dort vorerst bleiben. Als sich dort die Ereignisse überschlagen, bleibt Ita nur die Möglichkeit, den Bischof von Curia um Hilfe zu bitten. Mitten in der Nacht reitet sie los und die Zeit drängt.
    Die Geschichte ist total spannend und bietet alles, was der geneigte Leser braucht: eine Heldin ungeklärter Herkunft, gutaussehende Männer mit undurchsichtigen Absichten, eine Liebesgeschichte und eine Gegenspielerin, die  von Herzen unsympathisch ist. Das Ganze ist unterhaltsam erzählt und bietet Einblicke in das Leben einer mittelalterlichen Burg. Der Autorin ist die Verbindung der Suche Itas nach ihrer Mutter und den undurchsichtigen Ereignissen auf der Burg Sargans gut gelungen. Damit bietet das Buch sowohl eine Abenteuergeschichte als auch was fürs Herz - mit anderen Worten einfach gute Unterhaltung

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    puppetgirls avatar
    puppetgirlvor 8 Monaten
    Eine Reise durch das Rhyntal des 14. Jahrhunderts mit interessanten Charakteren

    „Das Mündel der Hexe“ von Doris Röckle ist der erste Roman, den ich von der Autorin lese. Es handelt sich dabei um einen historischen Roman. Das Cover verrät schon, dass wir uns in der Historie befinden und das Bernsteinkreuz, zeigt ein wichtiges Symbol in der Geschichte.

    Die 622 Seiten, die das Buch umfasst, entführen uns ins 14. Jahrhundert ins Rhyntal, genauer gesagt beginnen wir in Konstanz.

    Wir begleiten eine junge Frau namens Ita, die gerader erfahren hat, dass ihre Mutter Almut, gar nicht ihre leibliche Mutter ist und zudem auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden soll. Ita ist gescheit, sie wurde von einem Geistlichen im Lesen und Schreiben unterrichtet und hat die Kräuterkunst ihrer Ziehmutter erlernt, auch sonst ist sie definitiv nicht auf den Kopf gefallen. Sie soll gehen, denn was bleibt ihr noch, wenn die Kirche in der Gegend ihre Macht beweisen muss und Almut im Kerker auf die Verurteilung wartet. Eigentlich will Ita gar nicht gehen, doch gibt es da eben diesen Drang zu erfahren, wer denn ihre Mutter ist. Sie bekommt das Bernsteinkreuz, was uns auf dem Cover so schön dargestellt wurde und macht sich mit einer Gruppe Gauklern auf den Weg um mehr über ihre Herkunft zu erfahren. Der Weg ist sehr steinig und führt uns von einer Burg auf die andere und immer wieder erfahren wir, wie die Kirche damals doch die Fäden zog.


    Der Schreibstil von Doris Röckle ist für mich sehr angenehm, ich konnte mich in die Charaktere sehr gut einfinden und die Beschreibungen der Umgebungen, der Burgen, der Menschen die in den Weilern und auf den Burgen lebten, entführten einen immer wieder in eine andere Welt. Ich mag es in Büchern versinken zu können und eben das hat sie bei mir erreicht. Es gab Charaktere, die mir sehr ans Herz gewachsen sind und eben wieder andere, die mir immer wieder ein leichtes Knirschen der Zähne oder ein Rollen der Augen entlockten, was es so schön machte dieses Buch zu lesen.


    Ein historischer Roman, mit einem bisschen Detektivarbeit und ganz viel Menschlichkeit. Wenn ihr so etwas sucht, dann besorgt euch das Buch und taucht ein in das 14. Jahrhundert.

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    Alex1309s avatar
    Alex1309vor 8 Monaten
    Toller historischer Roman

    Schon das Cover finde ich sehr ansprechend gestaltet und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf das Buch. Der Schreibstil ist flüssig und dank der detaillierten Schreibweise konnte ich mir die damalige Zeit und die Handlungsorte sehr gut vorstellen. Auch die handelnden Personen hatte ich, dank der bildhaften Beschreibung, beim Lesen klar vor Augen. Das Buch ist eine sehr gute Mischung aus historischem Roman und Spannung und lässt sich wunderbar lesen.


    Sehr tolles Buch und eine klare Leseempfehlung von mir.

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    winniehexs avatar
    winniehexvor 8 Monaten
    Endlich wieder Geschichte

    Almuth wächst bei einer Kräuterfrau am Bodensee auf, bis plötzlich wie üblich zu dieser Zeit die Frau der Hexerei angeklagt wird. Erst da erfährt Sie dann, dass diese Frau nicht ihre wahre Mutter ist. Aber sie hat ein Bernsteinkreuz von ihr, auf der Flucht und Suche nach ihrer Mutter schließt sich Sie sich einer Gruppe Gaukler an, die durch das Rhyntal reist. Als wäre dies nicht schlimm genug, überschlagen sich die Ereignisse…und auch Almuth gerät dabei immer weiter in Gefahr.

    Leider kenne ich das andere Buch nicht der Autorin, aber in sich sind die Bücher abgeschlossen. Ich fand die Geschichte wirklich prunkvoll und schön geschrieben muss ich sagen. Da ich sowieso ein großer Fan von historischen Romanen bin, habe ich mich über diese Geschichte sehr gefreut.

    Deswegen kann ich dieses Buch nur empfehlen, ein wirklich sehr lesenswerte Roman aus dem 14. Jahrhundert.

    Kommentare: 1
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    Ladybella911s avatar
    Ladybella911vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine spannende Geschichte und eine Zeitreise ins Mittelalter, die überzeugt.
    Itas abenteuerliche Reise auf der Suche nach ihrer Mutter

    Kurz bevor Almut, eine weise Kräuterfrau, auf dem Scheiterhaufen als Hexe verbrannt werden soll, erfährt die junge Ita, dass die Frau, die sie ihre Mutter nennt, nicht ihre wirkliche Mutter ist. Sie muss fliehen, nur mit einem Bernsteinkreuz als einzigem Hinweis auf ihre Herkunft. Sie beschließt, nach ihrer Mutter zu suchen und schließt sich einer Gauklertruppe an.

    Gustavo, der Führer der Truppe ist ein etwas undurchsichtiger Charakter und nicht gerade davon angetan, sie in seinem Gefolge zu haben, denn er ist nicht das, was er zu sein vorgibt. Die Ereignisse überstürzen sich und Ita schwebt mehrere Male in Lebensgefahr. Aber sie ist eine mutige junge Frau und stellt sich den Gefahren.

    Es folgt eine temporeiche, vor Spannung strotzende, dramatische Reise, auf welcher sie sich verliebt, wertvolle verschwundene Bücher (Codices) wiederfindet und gefährliche Abenteuer übersteht.


    Ich liebte den Schreibstil von Doris Röckle schon in ihrem ersten Roman, „die Flucht der Magd“ und bin auch diesmal wieder restlos begeistert wie sie ihren Charakteren, sowie auch den Schauplätzen an welcher die Geschichte spielt, Leben einhaucht und dem Leser so ein lebendiges Bild der damaligen Zeit vermittelt.

    Man sieht die trutzigen Burgen vor sich, das liebliche Rhyntal, wo der Fluss sich im Frühling in ein reißendes Gewässer verwandelt, die Küche, in welcher sie sich als Küchenmagd abplagt, oder die Kemenate der Gräfin, der sie eine Zeitlang als Kammerzofe dient.

    Eindringlich sind auch die Gefahren geschildert, in die sie sich auch wegen ihrer Neugier und dem Wunsch, ihre Mutter zu finden, begibt.

    Fesselnd und mitreißend ist die Sprache, derer sich die Autorin bedient, glaubhaft und authentisch die Protagonisten, die wunderbar herausgearbeitet sind.

    Fakten und Fiktion werden so auf einzigartige Weise zu einem Roman verbunden der den Leser unweigerlich in den Bann zieht und ein farbenprächtiges Bild der damaligen Zeit, ihrer Sitten und Gebräuche, sowie der nicht einfachen Lebensumstände vor unserem inneren Auge entstehen lässt.

    Doris Röckle ist auch mit ihrem zweiten Buch ein wunderbarer historischer Roman gelungen, der mich restlos begeistert hat.


    Ich kann ihn nur wärmstens jedem Leser empfehlen der an mittelalterlicher Geschichte interessiert ist, denn es agieren sowohl viele historisch verbürgte Gestalten in der spannenden Handlung, als auch Personen, die ihrer Fantasie entsprungen sind und hervorragend in die Handlung integriert wurden.

    Die Karte, die ihre gefahrvolle Reise dokumentiert und das Namensregister tragen zum besseren Verständnis des Gelesenen bei.


    Meine absolute Empfehlung und 5 Sterne.

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    Siraelias avatar
    Siraeliavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: ein realistischer Ausflug ins Mittelalter erwartet den Leser, spannend und dabei kurzweilig
    Das ereignisreiche Leben einer jungen Frau auf der Suche nach ihren Wurzeln

    „Das Mündel der Hexe“ ist ein in sich abgeschlossener Band der Autorin Doris Röckle, von der ich bereits „Die Flucht der Magd“ gelesen habe. Auch dieser Band ist im Droemer Knaur Verlag erschienen.

    Auch diese Geschichte spielt im 14. Jahrhundert im Rhyntal. Wir lernen die Geschichte von Ita, einem jungen Mädchen kennen, die bei einer Frau, die sich mit Kräutern auskennt, am Bodensee in Konstanz aufgewachsen ist. Sie muss fliehen, da ihre vermeintliche Mutter der Hexerei angeklagt ist. Sie schließt sich einer Truppe Gaukler an und reist mit diesen ins wilde Rhyntal, da alle ihr gegebenen Hinweise sie in diesen Landstrich verweisen.

     

    Auch dieses Mal hat es die Autorin geschafft, mich mit ihrer spannenden und authentischen Schreibweise zu fesseln. Insbesondere die historische Einbettung der Geschichte und die, für mich äußerst realistische Darstellung des damaligen Lebens in aller Härte hat mich auch bei dieser Geschichte überzeugt. Auch hier wurde ich angeregt selbst die Namen der dargestellten Persönlichkeiten, wie Papst Innocence VI. zu recherchieren. Die dargestellte Mischung von Fakten und Fiktion hat mich auch hier überzeugt. Es wird auch nicht nur ein Strand verfolgt sondern eine Vielzahl von Ereignisse zu einer äußerst spannenden Geschichte verwoben. Einzig das Ende fand ich etwas zu positiv, obwohl es sehr gut passt.

    Fazit:
    Ein spannendes, mitreißendes Leseerlebnis geeignet für alle, die gerne in das Leben und Leiden im Mittelalter hautnah erleben wollen. Mich hat das Buch überzeugt, daher vergebe ich 5 Sterne und freue mich, dass die Autorin plant weitere Bücher zu veröffentlichen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Doris_Roeckles avatar
    Erneut entführt Doris Röckle ihre Leser in das historische Rhyntal des 14. Jahrhunderts. Die Heldin Ita erwartet eine spannende Reise voller Rätsel und Geheimnisse.
    Rhyntal 1354: Die junge Konstanzerin Ita erfährt kurz vor der Verbrennung der als Hexe angeklagten Almut, dass diese nicht ihre leibliche Mutter ist. Nur mit einem Bernsteinkreuz als Hinweis begibt sich Ita im Gefolge einer Gauklertruppe auf die Spuren ihrer wahren Herkunft. Doch der Weg ins ferne Rhyntal ist weit und gefährlich.
    Schon bald überstürzen sich die Ereignisse, als ein päpstlicher Konvoi überfallen wird und die seit Jahrhunderten verschollenen Codices und Schriftrollen aus der einstigen Bibliothek von Alexandria verschwinden. Nur einem Zufall ist es zu verdanken, dass Ita erfährt, wo sich die Beute befindet. Kurzerhand entschließt sie sich, zu handeln. Die Suche nach ihrer Mutter vorerst völlig vergessend, begibt sie sich in die Höhle des Löwen…


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