Doris Rothweiler Maleficius

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Inhaltsangabe zu „Maleficius“ von Doris Rothweiler

Im idyllischen Schwarzwald verbreitet ein Serienmörder Angst und Schrecken. Seine Opfer werden auf grausame Art gefoltert und hingerichtet. Die hochschwangere Kommissarin Katrin Grass und ihr Kollege Josef Horn stehen vor einem Rätsel, denn außer ein paar herausgerissenen Seiten eines Märchenbuchs, die bei den Getöteten gefunden werden, gibt es keinerlei Spuren. Der Druck auf das Ermittlerteam durch die aufgebrachte Öffentlichkeit wird noch stärker, als eine Siebzehnjährige bestialisch ermordet wird. Plötzlich eskaliert die Situation, denn Katrin Grass steht als nächstes Opfer fest. Sie findet in ihrer Wohnung Seiten eines alten Märchenbuchs ... Der zweite Roman von Doris Rothweiler in der Reihe Schwarzwald-Thriller. Hochspannung garantiert!

Ein spannender Thriller. Aber was haben die Märchen von Gebrüder Grimm mit den Morden gemeinsam? Das verrate ich nicht, lest selbst.

— ginnykatze
ginnykatze
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  • Tolle Idee, aber leider ein offensichtlicher Mörder...

    Maleficius
    MikkaG

    MikkaG

    31. January 2015 um 22:18

    Die Grundidee fand ich sehr originell und ansprechend: ein Serienmörder, der seine Taten nach den Motiven bekannter Märchen gestaltet. Eine "Hexe" wird verbrannt, ein "böser Wolf" mit Steinen im Bauch ertränkt... Was erwartet die verängstigte "Pechmarie", und welche Rolle ist der jungen Kommissarin zugedacht, der der Mörder ebenfalls Seiten aus einem alten Märchenbuch hat zukommen lassen? Welche Märchen wird der Täter noch als grausame Vorlage verwenden, und warum tut er das? Versteht er Märchen als eine Art altmodischer Gesetzgebung - sozusagen eine Anleitung dafür, wie bestimmte Sünden zu bestrafen sind? Oder ist er einfach nur wahnsinnig? Dazu kommt noch die Tragödie einer jüdischen Mutter und ihrer beiden Kinder im Dritten Reich, die der Geschichte eine ganz unerwartete Dimension gibt und menschliche Abgründe aufdeckt. Die Geschichte ist eigentlich sehr komplex und  baute für mich auch sehr schnell Spannung auf, aber leider, leider verpuffte dann viel dieser Spannung für mich schon sehr früh wieder. Ich fand relativ offensichtlich, wer sich als der Mörder herausstellen würde - und wer den Leser nur auf eine falsche Fährte locken sollte. Sehr, sehr schade! Allerdings packte mich die Geschichte dann gegen Schluss doch wieder, als klarer wurde, wie das Schicksal der jüdischen Familie in das Gesamtbild passt, denn hier baut die Autorin erschreckende historische Tatsachen sehr kreativ in die Geschichte ein. Dass die hochschwangere Kommissarin selber ins Visier des Täters gerät, fand ich dagegen etwas klischeehaft. Das kommt in so vielen Krimis und Thrillern vor, und meist wirkt es auch mich eher konstruiert.  Außerdem konnte ich nur den Kopf darüber schütteln, dass Katrin sich und ihr ungeborenes Kind wissentlich dermaßen in Todesgefahr bringt - denn sie weigert sich strikt, sich aus der aktiven Ermittlung zurückzuziehen und in Mutterschutz zu gehen, auch nachdem klar ist, dass der Mörder sie auf dem Kieker hat... Das hat mir einen ansonsten sympathischen Charakter etwas verleidet. Dabei mag ich Katrin eigentlich wirklich; sie war mir schon im ersten Band der Schwarzwald-Thriller sehr sympathisch. Auch ihr väterlicher Kollege Josef ist meiner Meinung nach ein toller Charakter, und die beiden sind ein großartiges Ermittlerteam. Aber in diesem Band konnte ich oft einfach nicht nachvollziehen, wie Katrin handelt, und auch Josef blieb etwas blasser als im ersten Band. Der Schreibstil liest sich gut und flüssig, und ich fand ihn angenehm bildlich und anschaulich. Nur manchmal holperte er ein wenig und las sich etwas sperrig, aber das waren immer nur kurze Passagen. Wäre der Mörder in meinen Augen nicht so offensichtlich gewesen, hätte ich das Buch wahrscheinlich großartig gefunden. Es hat so viele tolle Ansätze, und so viele interessante Ideen.... Fazit: Eine grandiose Grundidee - ein Mörder, der nach "Anleitung" bekannter Märchen mordet -, eine sympathische Kommissarin, eine interessante Verknüpfung mit dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte... Das hätte einen fantastischen Thriller ergeben können - was aber für mich daran scheiterte, dass ich sehr schnell wusste, wer hinter den Morden steckt. Schade, schade, schade...

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  • Märchen aus dem Schwarzwald.

    Maleficius
    Eka

    Eka

    28. November 2013 um 17:53

    Kommissarin Katrin Grass ist inzwischen mit Darren verheiratet und erwartet ihr erstes Kind. Das heißt allerdings nicht, dass sie sich schont, sondern zeigt vollen Einsatz, als offenbar ein Serienmörder sein Unwesen treibt. Als sie mit ihrem Kollegen Josef Horn am Tatort eintrifft, stellt sie mit Schrecken fest, dass sie die Tote kennt, es ist ihre Hebamme, die auch als Kräuterfrau bekannt ist. Sie musste auf eigenartige grausame Weise sterben, denn sie wurde mit dem Kopf im Kamin verbrannt. Neben ihr finden die Ermittler ein paar Seiten aus einem Märchenbuch. Was sollte dieser Hinweis? Auch beim nächsten Opfer finden sie wiederum herausgerissene Seiten aus einem anderen Märchen. Die Ermittler können sich dieses Vorgehen überhaupt nicht erklären und Katrin sucht Rat bei Professor Maler, der sich mit Märchen und deren Hintergründe angeblich sehr gut auskennt. Als dann kurze Zeit später bei Katrin ebenfalls ein Märchenblatt auftaucht können sie sich immer noch nicht erklären, was das zu bedeuten hat. Hat der Täter es etwa auch auf Katrin abgesehen?  Trotz intensiver Ermittlungen läuft ihnen die Zeit davon… Dies ist der zweite Fall von Kommissarin Grass und da mir der erste Fall so gut gefallen hat, musste ich auch diesen Thriller unbedingt lesen. Er liest sich auch flüssig, der Schreibstil ist wieder gut, aber der erste Fall hat mir einfach besser gefallen. Die Autorin schildert die Morde hier sehr brutal, was sicher nichts für schwache Nerven ist. Allerdings wird alles ein wenig entschärft durch die Einblicke in die Familienverhältnisse von Katrin und Josef. Der Verdacht auf die Person des Täters kam bei mir eigentlich recht schnell und hat sich dann auch bestätigt. Trotzdem hielt die Spannung. Für Liebhaber von Thrillern durchaus empfehlenswert.

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  • „Ihre Arbeit war ihre Decke. Das Leichentuch über ihren Sorgen und Ängsten.“

    Maleficius
    ginnykatze

    ginnykatze

    24. November 2013 um 22:29

    „Ihre Arbeit war ihre Decke. Das Leichentuch über ihren Sorgen und Ängsten.“ Zum Inhalt: Nachdem die Kommissarin Katrin Grass sich von ihrem letzten Fall erholt hat, passieren im Schwarzwald erneut Morde. Sie ist inzwischen mit Darren verheiratet und erwartet ihr erstes Kind. Trotzdem will sie nicht zu Hause bleiben, obwohl die Geburt schon in vier Wochen ansteht. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Josef Horn ermittelt Katrin in einem Mordfall, der grausamer nicht sein könnte. Als sie an den Tatort kommen, muss sie feststellen, dass sie die Tote kennt, es ist ihre Hebamme. Die alte Kräuterfrau ist bekannt und wird auch im Ort als Bläsi-Hexe bezeichnet. Aber wie die alte Frau sterben musste ist furchtbar, sie wurde mit dem Kopf in ihrem eigenen Kamin verbrannt. Außerdem finden die Kollegen herausgerissene Seiten aus einem Märchenbuch. Was hat das bedeuten? Dann wird die nächste Leiche gefunden und auch hier ist der Mörder wieder absolut brutal vorgegangen und wieder werden Seiten aus einem Märchenbuch gefunden. Ist hier ein Spinner oder ein Serientäter unterwegs? Katrin holt sich Hilfe bei Professor Maler, einer Koryphäe in Bezug auf Märchen. Sofort weiß er Rat. Katrin möchte ihn bei den Ermittlungen dabei haben, aber Josef ist da nicht von begeistert. Als dann noch ein junges Straßenmädchen verschwindet, scheinen sich die Ereignisse zu überschlagen. Sie heißt Trixie und ist gerade mal 17 Jahre alt. Sie passt überhaupt nicht ins Bild und doch befinden sich auch in ihrer Unterkunft Märchenbuchblätter. Was für ein Irrer ist hier unterwegs? Wie passt das alles zusammen und warum immer der Bezug auf die Märchen von den Gebrüdern Grimm? Als dann auch bei Katrin ein Blatt aus einem Märchenbuch auftaucht ist Gefahr in Verzug, denn das Märchen, das auf sie zielt, könnte ihren Tod bedeuten. So mehr verrate ich jetzt nicht, lest selbst diesen überaus spannenden Thriller, denn mehr verrate ich jetzt nicht. Fazit: Die Autorin Doris Rothweiler erzählt uns hier den zweiten Fall von Kommissarin Katrin Grass und ihrem Kollegen Josef Horn. Der Fall ist aber in sich abgeschlossen, so dass man den Vorgängerband nicht gelesen haben muss. Wieder sind wir im Schwarzwald. Die gruselige Stimmung ist sofort spür- und greifbar. Die Schilderungen der Morde sind extrem brutal. Für schwache Nerven ist das sicher nichts. Mir gefällt der Schreibstil gut, er lässt sich flüssig lesen und die Spannung, die von Anfang an vorhanden ist, hält auch das ganze Buch über. Die Charaktere zeichnet die Autorin mit viel Gefühl. Katrin und Josef kennen wir ja schon aus dem ersten Teil und wir dürfen hier noch mehr aus ihrem Leben erfahren. Das hat mir gut gefallen. Auch Darren kennen wir schon, er ist sehr besorgt um Katrin, die obwohl sie hochschwanger ist, mit der Arbeit einfach nicht aufhören möchte. Den Mörder, der hier auch ein eindeutiges, wenn auch absolut grausiges Gesicht bekommt, hatte ich erst recht spät entlarvt. Immer wieder werden wir von einer Märchengeschichte in die nächste gejagt. Aber alle losen Fäden werden zum Ende hin fein säuberlich zusammengerollt, so dass auch wirklich keine Frage offen bleibt. Der Mörder ist wirklich irre und kriegt dann auch seine gerechte Strafe. Alles in allem ein wirklich spannender Thriller, der von mir die vollen 5 Punkte erhält. Aber Vorsicht, einmal angefangen, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Eine Leseempfehlung gebe ich hier gern, aber wer schwache Nerven hat, sollte das Buch lieber nicht lesen, denn es wird bei der Beschreibung der Taten schon sehr ins Detail gegangen.

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  • heftig und sauspannend

    Maleficius
    loewe

    loewe

    19. September 2013 um 20:30

    Verlagsinfo, Klappentext “Im idyllischen Schwarzwald verbreitet ein Serienmörder Angst und Schrecken. Seine Opfer werden auf grausame Art gefoltert und hingerichtet. Die hochschwangere Kommissarin Katrin Grass und ihr Kollege Josef Horn stehen vor einem Rätsel, denn außer ein paar herausgerissenen Seiten eines Märchenbuchs, die bei den Getöteten gefunden werden, gibt es keinerlei Spuren. Der Druck auf das Ermittlerteam durch die aufgebrachte Öffentlichkeit wird noch stärker, als eine Siebzehnjährige bestialisch ermordet wird. Plötzlich eskaliert die Situation, denn Katrin Grass steht als nächstes Opfer fest. Sie findet in ihrer Wohnung Seiten eines alten Märchenbuchs … Der zweite Roman von Doris Rothweiler in der Reihe Schwarzwald-Thriller. Hochspannung garantiert!” ISBN: 9789963724932 bookshouse Erscheinungsdatum: 27.05.2013 Was ich vom Buch halte Dies ist der zweite Fall für  Kommissarin Katrin Grass und ihr Kollege Josef Horn. Vorab möchte ich hier aber erwähnen, dass man “Fünf” nicht unbedingt gelesen haben muss um “Maleficius”  zu verstehen. Beide Bücher sind in sich abgeschlossen und stehen als eigener Band für sich. Ich würde allerdings immer dazu raten den ersten Band vorab zu lesen. Doris Rothweiler baut ihre Protagonisten in jedem Band ein wenig mehr aus und man erfährt immer etwas über das private Leben. Hochschwanger ermittelt Katrin Grass in einer erschreckenden Mordserie. Nach dem Vorbild von verschiedenen Grimm Märchen werden die Opfer hier grausam zu Tode gebracht. Eigentlich dürfte Katrin schon in Mutterschutz gehen, doch sie weigert sich beharrlich. Sie will nicht zur Ruhe kommen, nicht über sich und Ihre Situation nachdenken. Schon gar nicht weiter über ihren Halbbruder grübeln. Zunächst scheint es keine ersichtliche Verbindung zwischen den Opfern zu geben. Durch die verschiedenen Handlungsstränge zu Anfang, die erst im Laufe des Buches ineinander übergehen wird der Spannungsbogen hoch gehalten. Auch wenn man am nicht sofort weiss wohin einen die Story führen wird so steigt die Spannung von Seite zu Seite an. Auch das dunkelste Kapitel unserer Geschichte spielt eine gewisse Rolle in diesem Thriller. Eine Jüdin mit ihren zwei Töchtern wird zur damaligen Zeit von Nazis misshandelt. Ins KZ verbracht werden an den beiden Töchtern furchtbare Experimente durchgeführt. Für mich ist es durchaus berechtigt auch so etwas in einem Krimiplot einzubauen. Diese Zeit darf und soll nicht in Vergessenheit geraten. Sehr gefreut hat mich die Tatsache das Josef Horn das Leben nach dem Tod seiner Frau wieder in den Griff bekommen hat. Er scheint das Spagat zwischen Job und Vater gut hinzubekommen. Er  versucht so langsam aber sicher die ersten zaghaften Versuche mit einer neuen Beziehung anzugehen. Doch erst möchte er wenig abnehmen;-) Ich freue mich schon auf den nächsten Band. Die Morde werden sehr direkt beschrieben und sind wirklich sehr brutal. Also wer so etwas nicht lesen mag sollte hier eher Abstand halten. Schritt für Schritt nähert sich der Mörder unserer Kommissarin und alles läuft auf einen hollywoodreifen Showdown zu. Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen und ich habe das Buch an einem Tag verschlungen. Ich vergebe 4 Sterne

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  • Leserunde zu "Maleficius" von Doris Rothweiler

    Maleficius
    bookshouse Verlag

    bookshouse Verlag

    Hallo Liebe Leseratten! Nachdem  Doris Rothweiler euch mit ihrem ersten Thriller schon begeistern konnte, darf eine Fortsetzung ja nicht fehlen! Deswegen freue ich mich, euch heute die Leserunde zum 2. Teil vorstellen zu können. Der zweite Roman von Doris Rothweiler in der Reihe Schwarzwald-Thriller. Hochspannung garantiert! Im idyllischen Schwarzwald verbreitet ein Serienmörder Angst und Schrecken. Seine Opfer werden auf grausame Art gefoltert und hingerichtet. Die hochschwangere Kommissarin Katrin Grass und ihr Kollege Josef Horn stehen vor einem Rätsel, denn außer ein paar herausgerissenen Seiten eines Märchenbuchs, die bei den Getöteten gefunden werden, gibt es keinerlei Spuren. Der Druck auf das Ermittlerteam durch die aufgebrachte Öffentlichkeit wird noch stärker, als eine Siebzehnjährige bestialisch ermordet wird. Plötzlich eskaliert die Situation, denn Katrin Grass steht als nächstes Opfer fest. Sie findet in ihrer Wohnung Seiten eines alten Märchenbuchs ... Hier gehts zur Leseprobe Die Autorin nimmt an der Leserunde teil! Zur Autorin © Doris Rothweiler @bookshouse Doris Rothweiler wurde 1972 in Villingen geboren und wuchs in Blumberg, nahe der Schweizer Grenze auf, wo sie mit ihrer Familie auch lebt. Nach einem Studium der Verwaltungswissenschaften machte sie eine Ausbildung zur Lerntherapeutin. Schreiben ist für sie wie Schauspielerei. Nur, dass die Autorin alle Rollen gleichzeitig besetzt. Vom Regisseur, bis in die kleinste Nebenrolle hinein. "Darin liegt auch das Spannende in diesem Beruf", findet Doris Rothweiler. "Jeden Tag aufs Neue zu spüren, dass der eigenen Fantasie keine Grenzen gesetzt sind."   Wir suchen nun begeisterungsfähige Leser, die das Buch gerne in einer Leserunde zusammen lesen und anschließend rezensieren möchten. Bewerbt euch bis zum 28.6.2013 mit dem Eindruck auf die Leseprobe. Zu gewinnen gibt es 5 Printbücher sowie mindestens 5 E-Books im Wunschformat. Wir steuern bei jeder bookshouse-Leserunde 5 Leseexemplare (.pdf, .mobi oder .epub) bei. Ab 30 Interessenten wird ab weiteren 10 Teilnehmern ein weiteres Freiexemplar verlost. Also bei 40 Anfragen 6 E-Books, bei 50 Interessierten 7 E-Books … Gern könnt ihr euch auch hier in unserer Gesamtübersicht umsehen. Oder besucht einfach unseren bookshouse-Blog. Auf Facebook findet ihr uns auch. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und sind gespannt auf die Leserunde. Eure Katja vom bookshouse - Team

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    • 115
  • Düster und verdreht, es saugt einen förmlich ins Geschehen hinein...

    Maleficius
    JojoMaus

    JojoMaus

    19. July 2013 um 19:59

    "Als ihr Blut langsam auf den kalten Steinboden tropfte, hörte sie endlich auf zu zittern" (Position 711) Inhalt:Im idyllischen Schwarzwald verbreitet ein Serienmörder Angst und Schrecken. Seine Opfer werden auf grausame Art gefoltert und hingerichtet. Die hochschwangere Kommissarin Katrin Grass und ihr Kollege Josef Horn stehen vor einem Rätsel, denn außer ein paar herausgerissenen SeitFen eines Märchenbuchs, die bei den Getöteten gefunden werden, gibt es keinerlei Spuren. Der Druck auf das Ermittlerteam durch die aufgebrachte Öffentlichkeit wird noch stärker, als eine Siebzehnjährige bestialisch ermordet wird. Plötzlich eskaliert die Situation, denn Katrin Grass steht als nächstes Opfer fest. Sie findet in ihrer Wohnung Seiten eines alten Märchenbuchs ... Der zweite Roman von Doris Rothweiler in der Reihe Schwarzwald-Thriller. Hochspannung garantiert! Meine Meinung:Ich bin nur durch die Leserunde auf dieses Buch gestoßen und bin total froh darüber! Bis jetzt war ich der Meinung Sebastian Fitzeks Thriller wären die düstersten und besten Thriller, aber ich muss sagen, ich habe ein besseres gefunden.Und darüber bin ich ja irgendwie überrascht, weil ich ehrlich gesagt nicht besonders viel von diesem Buch erwartet habe. Aber da ich ein totaler Märchenfan bin, war ich schon wegen dieser Tatsache total begeistert, als ich dieses Buch las, denn zum ersten Mal habe ich ein Buch gelesen, in dem die Märchen mit etwas Bösem verbunden wurden. Sehr gut zu lesen ist es auch, nicht zu schwer, nicht zu leicht. Und es ist auch nicht total durchschaubar, was passieren wird.Das Cover finde ich total toll. Der Wolf auf dem Bild deutet nicht direkt auf Märchen hin und dass eigentlich alles in diesem kräftigen blau gehalten wird, wirkt es nicht düster, wie normalerweise Thriller wirken wegen dunklen Farben auf dem Cover. Und auch der Titel passt total gut!Beim Lesen hat man sich so gefühlt, als wäre man in dem Geschehen mit drin. So irre fesseln war noch nie ein Buch für mich, man hat total mitgelitten und mitgezittert und hatte das Gefühl die Figuren sprechen mit einem. Für einen Thriller war es total gut, denn ich hatte des öfteren Gänsehaut und hatte selber das Gefühl, der Mörder steht bei mir im Zimmer, total gruselig! Fazit: Ein sehr guter Thriller, empfehle ich jedem Thriller-Fan, aber auch Leuten, die Märchen mögen, denn hier werden sie einem von einer anderen Seite näher gebracht. Düster, dunkel und total fesselnd! Wie ein guter Thriller sein muss! PS: Ich bin schon dabei Doris Rothweilers erstes Buch zu lesen, da ich es leider noch vor diesem nicht kannte. Ich wette, es wird wieder zum gruseln gut! :) "Am Ende war das Leben doch ein Märchen" (Position 3775)

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  • Maleficius von Doris Rothweiler

    Maleficius
    Helli

    Helli

    Maleficius von Doris Rothweiler Buch:     Im idyllischen Schwarzwald verbreitet ein Serienmörder Angst und Schrecken. Seine Opfer werden auf grausame Art gefoltert und hingerichtet. Die hochschwangere Kommissarin Katrin Grass und ihr Kollege Josef Horn stehen vor einem Rätsel, denn außer ein paar herausgerissenen Seiten eines Märchenbuchs, die bei den Getöteten gefunden werden, gibt es keinerlei Spuren. Der Druck auf das Ermittlerteam durch die aufgebrachte Öffentlichkeit wird noch stärker, als eine Siebzehnjährige bestialisch ermordet wird. Plötzlich eskaliert die Situation, denn Katrin Grass steht als nächstes Opfer fest. Sie findet in ihrer Wohnung Seiten eines alten Märchenbuchs ... Der zweite Roman von Doris Rothweiler in der Reihe Schwarzwald-Thriller. Hochspannung garantiert!   Autor:     Doris Rothweiler wurde 1972 in Villingen geboren und wuchs in Blumberg, nahe der Schweizer Grenze auf. Nach einem Studium der Verwaltungswissenschaften machte sie eine Ausbildung zur Lerntherapeutin. Mit ihren beiden Töchtern lebt sie heute in Blumberg.   Meinung:     Doris Rothweiler, präsentiert uns hier ihren zweiten Band in der Reihe Schwarzwald-Thriller, Maleficius. Auch dieser Band ist in sich abgeschlossen, wobei die Handlung auch Raum für Fortsetzung lässt. Der Schreibstill ist flüssig und animiert den Leser zum schnellen lesen. Das Buch fesselt einen, sodass auch ich es in einem Rutsch gelesen habe. Die bildhaften Darstellungen sowohl der Protagonisten als auch der Handlungsorte, bildeten vor dem innerem Auge eigene Bilder, sodass man sich mitten im Geschehen wieder fand und nicht nur daneben.   Schreckliche Morde passieren in der Kleinstadt, wo u.A Katrin, die Ermittlerin, sie aufzudecken versucht, dabei gerät sie selbst in die „Schusslinie“. Wer ist für die Morde verantwortlich was hat die Zahl 7 damit zutun und vor allem was haben die Märchenbuchseiten zu bedeuten? Das und noch viel mehr könnt ihr beim Lesen raus finden   Ein toller Krimi-Triller, der lesenswert ist.

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    • 2
  • Tolle Fortsetzung!!!

    Maleficius
    janaka

    janaka

    17. July 2013 um 15:23

    Auf das Wiedersehen mit Katrin und Horn habe ich mich sehr gefreut, Katrin ist verheiratet und schwanger und Horn hat das Leben wieder in den Griff bekommen, nachdem seine Frau gestorben ist. Im schönen Schwarzwald mordet ein Serientäter in Anlehnung der Grimmschen Märchen. Die Morde sind sehr grausam, die Opfer sind gefoltert und hingerichtet worden. Auch hinterlässt der gerissene Mörder nur herausgerissene Seiten aus dem Märchenbuch und sonst nichts. Die Polizei kann keine Verbindungen zwischen den Opfern feststellen. Der Leser ahnt ziemlich schnell, dass hinter den Morden die Denunziation einer jüdischen Mutter und deren Zwillingstöchter im Jahre 1944. Dann findet Kommissarin Katrin Horn die ersten Seite eines Märchens der Gebrüder Grimm... Ein echt tolles Buch, dass man nicht aus der Hand legen kann. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd geschrieben. Die Beschreibungen von Geschehnissen und Umgebungen sind gut ausgearbeitet worden, so dass mein Kopfkino gleich losging. Es lässt aber Platz für eigene Vorstellungen. Der Spannungsbogen ist gut gespannt worden und wurde auch bis zur letzten Seite gehalten. Die beiden Kommissare sind gut weiter entwickelt worden, neue Protagonisten sind hinzugekommen und sind zum Leben erweckt worden. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Thriller aus Deutschland liebt.

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  • Märchen enden nicht immer gut....

    Maleficius
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. July 2013 um 21:53

    Im schönen Schwarzwald verbreitet ein Mörder Angst und Schrecken. Und so wie es aussieht, handelt es sich auch noch um einen Serienmörder, den die hochschwangere Kathrin Grass und ihr Kollege Josef Horn nun aufhalten müssen. Doch der Täter verwischt sehr ordentlich seine Spuren, alles was er zurücklässt sind Seiten aus alten Märchenbüchern.... „Maleficius“ ist für mich das erste Buch von Doris Rothweil, aber es wird bestimmt nicht das letzte sein, da ich mich immer wieder freue, wenn ich deutsche Autoren lese, die mich zu begeistern vermögen – und genau das hat Frau Rothweil definitiv geschafft. Der Schreibstil ist absolut toll, sehr leicht zu lesen und dabei auch noch sehr bildlich und sehr atmosphärisch – man wird von den Worten gefangen und einfach weg getragen. So habe ich es zumindest beim lesen empfunden, alles um mich herum wurde durchscheinend, während die Handlung und die Geschichte mich immer mehr in ihren Bann gezogen hat – bis das Buch dann ausgelesen war. Die Spannung ist auf jeder Seite spürbar, und auch wenn einmal über die kranke Tochter von Kollege Horn erzählt wird, wird man gut unterhalten und liest weiter, bis man wieder das nächste Häppchen vorgeworfen bekommt. Für mich hat das Märchenthema das Buch an und für sich schon interessant gemacht, aber ich hätte nicht gedacht, dass es so toll umgesetzt wird. Die Infos, die man während des Lesens rund um Märchen und ihre versteckten Inhalte waren sehr interessant. Auch die Charaktere sind sehr sympathisch und kommen absolut authentisch rüber. Sowohl Katharina, als auch ihren Mann und ihren Kollegen Josef habe ich in mein Herz geschlossen und freue mich schon jetzt auf die nächsten Abenteuer mit ihnen. Für mich wird das wohl „Fünf“ sein, auch wenn ich jetzt leider schon wer weiß, wer der Täter ist, interessiert mich trotzdem wie alles angefangen hat. Auch das Cover passt sehr gut zum Thema mit dem Wolf vorne drauf und ich finde, dass das Buch in seiner Schlichtheit (Gestaltung) wirklich wunderschön ist. So wer Märchen liebt, sich gruseln will, sympathische Ermittler kennen lernen möchte, der sollte es es einmal mit Doris Rothweils Thrillern „Fünf“ und „Maleficius“ versuchen! Von mir definitiv eine Leseempfehlung!

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  • Am Ende leider etwas enttäuschend!

    Maleficius
    PMelittaM

    PMelittaM

    14. July 2013 um 16:55

    Im Schwarzwald treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Er tötet nach Art der Märchen der Gebrüder Grimm. Kathrin Grass, hochschwanger, und ihr Kollege Josef Horn versuchen eine Verbindung zwischen den einzelnen Morden zu finden. Und dann kommt Kathrin Grass selbst in das Visier des Mörders. Und was hat die entführte Trixie mit all dem zu tun? Doris Rottweilers Charaktere gefallen mir sehr gut, sie wirken authentisch. Besonders die beiden Ermittler sind mir sehr sympathisch. Josef Horn, alleinerziehender Vater mit all den dazugehörenden Problemen und Sehnsüchten, Kathrin Horn, die hochschwanger ist und versucht ihren Job zu meistern, gegen Ende des Buches allerdings eine Entscheidung trifft, die ich nicht wirklich nachvollziehen kann und die sie ein paar Sympathiepunkte kosten. Alleine diese beiden machen Lust, weitere Romane zu lesen, in denen sie vorkommen. Bisher gibt es einen Vorgängerband (Achtung: Der Täter aus dem ersten Band wird hier verraten!) und ich gehe davon aus, dass weitere Bände folgen werden. Als weiterer Charakter sticht vor allem die entführte Trixie heraus, deren Leiden und Hoffen wir hautnah miterleben können, was das Lesen zu einem besonders intensiven Erleben macht. Dass der Täter nach Märchenart mordet, ist originell, allerdings auch sehr grausam, die entsprechenden Szenen sind eher nicht für zartbesaitete Gemüter geeignet. Allerdings konnte ich doch recht schnell ahnen, wer hier mordet, so dass es keine wirkliche Überraschung gab. Auch die Gefährdung Kathrins ist ja bereits im Klappentext verraten worden. 2/3 des Buches fand ich sehr spannend, gegen Ende kippte meine Meinung dann leider. Die Auflösung war eigentlich durchaus logisch, nicht logisch jedoch waren einige der Taten, vor allem, dass Kathrin Grass selbst als Opfer ausersehen wurde, passte m. E. nicht wirklich in den Rahmen. Ich sehe sowieso keinen wirklichen Sinn darin, dass in Kriminalromanen am Ende immer einer der Ermittler oder jemand ihm Nahestehendes in Lebensgefahr gerät. Oft wirkt das aufgesetzt und sehr an den Haaren herbeigezogen. So auch hier. Kathrin und auch eine weitere Tote passen nicht nachvollziehbar in die Motivreihe des Täters. Nicht gefallen hat mir auch die übergroße Einbeziehung der Geschehnisse in der Vergangenheit. Wie schlimm es gewesen sein muss, als Jude von den Nazis in ein KZ geschickt worden zu sein, kann sich jeder denken, die doch sehr drastischen Szenen wären entbehrlich gewesen. Da für mich gerade die Auflösung bei einem Krimi das Wichtigste darstellt, war ich hier doch recht enttäuscht. So kann ich den Roman leider nur bedingt empfehlen, wer spannende Unterhaltung mag und damit leben kann, dass es gegen Ende nicht unbedingt logisch zugeht, kann auf jeden Fall zugreifen. Von mir gibt es 3,5 von 5 Punkten.

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  • Die Gebrüder Grimm als Wegbereiter für eine Mordserie

    Maleficius
    Cuddister

    Cuddister

    13. July 2013 um 14:13

    Die hochschwangere Komissarin Katrin Grass & ihr Kollege Josef Horn stehen vor einem brisanten Fall. Eine Reihe von Morden erschüttern die beschauliche Gegend. Was das Motiv und die Hintergründe betrifft, tappen die Beiden völlig im Dunkeln. Lediglich die herausgerissenen Seiten eines Märchenbuches geben vage Hinweise auf den wahnsinnigen Täter. Als dann ein vermisstes Mädchen brutal ermordet aufgefunden wird, eskaliert die Situation & nun kann sich niemand mehr sicher fühlen, erst recht nicht die ermittelnden Komissare... Doris Rothweiler ist mit der Fortsetzung ihres Schwarzwald-Thrillers ' Fünf' ein spannender Anschluss gelungen. Maleficius kann man zwar auch ohne Vorkenntnisse zu Band 1 sehr gut lesen, allerdings kann man mit 'fünf' die Privatgeschichte der Ermittler lückenlos nachvollziehen. die Autorin nimmt den Leser mit auf die Suche nach einem irren Mörder mit einem Faible für Märchen. Denn diese werden als grausame Vorlage für die Morde genutzt. Die Idee dahinter ist grandios umgesetzt und lässt den Leser lange mitfiebern. Die scheinbar zusammenhangslose Tötungsserie lädt zum Rätseln ein und lässt nicht an Spannung nach, auch wenn der Mörder ziemlich früh ( für mich zumindest ) offensichtlich war. Der Geschichte hat dies keinen Abbruch getan. Die sympathischen Ermittler trugen ebenfalls dazu bei, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Einzig und allein die Hintergründe für die Tat hätten für meinen Geschmack mehr ausformuliert werden können, da ging es mir an einigen Stellen dann doch zu schnell. Trotzdem ist dieses Buch klar jedem Krimifan zu empfehlen und hoffe sehr auf einen dritten Band um dieses sympathische Ermittlerteam.

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  • Märchenmorde

    Maleficius
    guybrush

    guybrush

    10. July 2013 um 11:14

    In einem ansonsten ruhigen Schwarzwalddorf, wird die alte und äußerst unbeliebte Hebamme grausam ermordet. Die hochschwangere Kommissarin Katrin Grass und ihr Kollege Josef Horn haben noch keine Spur zum Täter, da geschieht bereits ein zweiter Mord. An den Tatorten werden auch  Seiten aus einem Märchenbuch gefunden. Was haben die Märchen mit den Morden zu tun und wie passt die Entführung einer 17 jährigen ins Bild? „Maleficius“ ist der zweite Krimi aus der Feder von Doris Rothweiler und er lässt sich prima lesen, ohne „Fünf“ zu kennen. Möchte man jedoch beide Bücher lesen, empfehle ich, die Reihenfolge einzuhalten. Zu viel aus „Fünf“ wird in „Maleficius“ verraten. Obwohl sich im Moment Regionalkrimis so gut vermarkten lassen, dieses Buch ist kein Regionalkrimi, aber ein im besten Sinne deutsches Buch. Nicht nur, dass es ein sehr dunkles Kapitel der deutschen Geschichte aufgreift, es wird auch nach der Vorlage grimmscher Märchen gemordet – also nichts für zartbesaitete Gemüter. Auch wenn man den Täter schon recht früh zu kennen glaubt, bleibt die Spannung trotzdem auf recht hohem Niveau, denn es gilt, weitere Mord zu verhindern und die Zeit rennt davon. Ein sauber ausgearbeiteter Plot, lebendige Figuren und ein wirklich flüssiger Erzählstil machen „Maleficius“ zu einer unterhaltsamen  und spannenden Lektüre. Auch die Balance zwischen dem Privatleben der sympathischen Kommissarin und den Ermittlungsarbeiten am Fall ist ausgesprochen gut gelungen. Abgerundet mit einem guten Showdown, lässt dieser Krimi kaum Wünsche offen – bis auf einen. Ich hätte mir die Motive des Täters etwas ausführlicher beschrieben gewünscht. Fazit: Spannender Kriminalroman.

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  • Es war einmal....spannende Märchenmode

    Maleficius
    Lisabeth

    Lisabeth

    06. July 2013 um 14:09

    "Maleficius" ist der bereits zweite Band, der von Doris Rothweiler geschriebenen Schwarzwald-Thriller Reihe um die Kommissarin Katrin Grass. Doch keine Sorge den Vorgänger "Fünf" muss man keineswegs gelesen haben um der Handlung nachvollziehen und sich in die Protagonisten einfüllen zu können. Der sehr angenehme, leicht lesbare und anschauliche Schreibstil trägt ohne Frage viel zum Lesevergnügen bei. Der Autorin gelingt es grandios über den gesamten Handlungsverlauf die Spannung aufrecht zu erhalten. Kurz umrissen, begleiten wir die schwangere Katrin der Suche nach einem Mörder, der auf den ersten Blick nicht miteinander in Beziehung stehende Personen nach den Motiven der Märchen der Gebrüder Grimm grausem tötet. Gerade dies hat mich persönlich sehr gefesselt und zu wilden Spekulationen verleitet und eines ist gewiss, nach der Lektüre des Romans wird man zumindest eine Zeit lang nicht ohne gruselige Hintergedanken seinen Kindern Märchen vorlesen können. Neben dieser Thematik wendet sich die Autorin zudem einem der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte zu und an dieser Stelle setzt mein einziger Kritikprunkt an diesem Buch an. Meines Erachtens nach, hätte Frau Rothweiler hier durchaus mehr in die Tiefe gehen können möglicherweise auch müssen, ein paar Seiten mehr hätten dem Roman an dieser Stelle gut getan. Nichts desto trotz eine absolute Leseempfehlung von meiner Seite aus, und so bleibt am Ende der Wunsch bzw. die Hoffnung nach einer Fortsetzung.  

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  • guter Thriller

    Maleficius
    Ignatia

    Ignatia

    25. June 2013 um 19:50

    ____________________________________ Klappentext Im idyllischen Schwarzwald verbreitet ein Serienmörder Angst und Schrecken. Seine Opfer werden auf grausame Art gefoltert und hingerichtet. Die hochschwangere Kommissarin Katrin Grass und ihr Kollege Josef Horn stehen vor einem Rätsel, denn außer ein paar herausgerissenen Seiten eines Märchenbuchs, die bei den Getöteten gefunden werden, gibt es keinerlei Spuren. Der Druck auf das Ermittlerteam durch die aufgebrachte Öffentlichkeit wird noch stärker, als eine Siebzehnjährige bestialisch ermordet wird. Plötzlich eskaliert die Situation, denn Katrin Grass steht als nächstes Opfer fest. Sie findet in ihrer Wohnung Seiten eines alten Märchenbuchs ... Der zweite Roman von Doris Rothweiler in der Reihe Schwarzwald-Thriller. Hochspannung garantiert! ____________________________________ Über den Autor Doris Rothweiler wurde 1972 in Villingen geboren und wuchs in Blumberg, nahe der Schweizer Grenze auf, wo sie mit ihrer Familie auch lebt. Nach einem Studium der Verwaltungswissenschaften machte sie eine Ausbildung zur Lerntherapeutin. Schreiben ist für sie wie Schauspielerei. Nur, dass die Autorin alle Rollen gleichzeitig besetzt. Vom Regisseur, bis in die kleinste Nebenrolle hinein. "Darin liegt auch das Spannende in diesem Beruf", findet Doris Rothweiler. "Jeden Tag aufs Neue zu spüren, dass der eigenen Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. ____________________________________ Schreibstil & Spannung Dieses Buch ist der 2. Band der Schwarzwald Thriller Reihe dieser Autorin. Trotz allem lässt es sich auch sehr gut lesen, ohne Band 1 zu kennen. Zu Beginn des Buches kommt es zu verschiedenen Handlungen, die erst nach und nach ein gemeinsames Ende finden. Dies erhöht die Spannung beim lesen, weil man immer wissen mag, wie alles zusammen passt und wie es enden wird. Der Schreibstil ist leicht, man findet gut in das Buch hinein. ____________________________________ Die Charaktere Hauptperson in diesem Band sind, wie auch schon in Teil 1 die Hauptkomissarin Katrin Grass und ihr Kollege Josef Horn. Somit kann man sich auch direkt wieder mit Ihnen identifizieren und freut sich, das sie wieder gemeinsam arbeiten. Die sind sehr schön ausgearbeitet, werden detailgenau beschrieben dass man eine Vorstellung von Ihnen bekommen kann. ____________________________________ Meine Meinung Man fand recht gut in die Handlung der Geschichte hinein. Die Hintergründe um die Märchen hat mir sehr gut gefallen. Man wusste also leider manchmal schon, wie es enden wird und so passierte es dann auch. Trotzdem tat dies der Spannung keinen Abbruch sondern steigerte sie sogar noch. Man hatte immer Angst, dass sie es nicht rechtzeitig bei der Aufklärung schaffen werden. Dadurch, dass der Schreibstil leicht und flüssig ist, mag man das Buch gar nicht aus der Hand legen, wird regelrecht in die Geschichte gezogen. Man fiebert mit den Kommissaren mit, wartet gespannt darauf, wie es weitergehen wird. Die emotionale Seite der Hauptperson Grass wird sehr schön beschrieben. ____________________________________ Fazit Meine Erwartungen an den Thriller, die ich nach Teil 1 definitiv hatte, wurden nicht enttäuscht. Ich fand das Buch klasse geschrieben, kam gut hinein, fand mich in der Story zurecht. Weiter so bei den nächsten Bänden! ____________________________________ Sterne 4/5

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