Dorit Zinn Uta, Käse, Buttermarken

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Inhaltsangabe zu „Uta, Käse, Buttermarken“ von Dorit Zinn

Während sich die Erwachsenen im Nachkriegsjahr 1947 mit Rübensaftkochen, Stromsperre und Schwarzmarktgeschäften abplagen, stromern die Mädchen und Jungen der Hinkelsteinbande zwischen den Ruinen herum. Sie wollen wissen, ob Rotnäschen den Schatz aus dem Mausoleum gestohlen, ob Bademeister Pieske wieder ein Opfer gefunden hat und wieso das Riekchen Stubenarrest erhält.

Und Uta, deren sehnlichster Wunsch es ist, auch zur Hinkelsteinbande zu gehören? Sie sitzt, wenn die anderen zum Ährenlesen und Kartoffelstoppeln über die Felder ziehen, in ihrem Sonntagskleid auf der Treppe und träumt, von Amerika und Gold und Edelsteinen.

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  • Rezension zu "Uta, Käse, Buttermarken" von Dorit Zinn

    Uta, Käse, Buttermarken

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. September 2010 um 11:08

    Mal ein ganz anderes Lesevergnügen… In diesem Buch geht es um die 10-jährige Berit Budde, die mit ihren Eltern nach dem Zweiten Weltkrieg aus Westfalen nach Dessau zieht. Dort freundet sie sich sogleich mit einigen Kindern an, die der Hinkelsteinbande angehören. Und nachdem Berit drei Prüfungen gemeistert hat, wird sie in die Bande aufgenommen. Trotz des harten Alltags mit all seinen Schwierigkeiten, Entbehrungen, Improvisationen, Schwarzmarktgeschäften und Notunterkünften, erleben die Kinder eine „normale“ und fröhliche Kindheit – sie albern herum, machen Späße und wollen Abenteuer erleben. Von der Suche nach einem Schatz, über den Schulalltag und Eicheln sammeln um ein paar Pfennig zu verdienen oder die Aufführung eines Theaterstücks – mit der Hinkelsteinbande wird es Berit nie langweilig. Doch neben ihren Erlebnissen mit ihren Freunden beschreibt Berit auch den Lebensalltag klar und unbefangen – die Lebensmittelknappheit, den Hunger, die Lebensmittelmarken und ihre Erlebnisse während der Bombardierung Deutschlands. Das Buch sprüht vor kindlichem Charme und brachte mich öfters zum schmunzeln. Berits Erlebnisse und die Beschreibung ihrer Umgebung, ihrer Gefühle und Gedanken erinnerten mich manches Mal an meine eigene Kindheit, die ich zwar in einer ganz anderen Zeit verlebte, aber dennoch viele der Dinge tat, Spiele spielte, wie Berit zusammen mit ihren Freunden. Das Buch zeigt das Leben nach dem Krieg mal aus einer anderen Perspektive, ohne Dinge zu beschönigen, durch die klaren Augen eines Kindes… Ein tolles Buch für jung und alt.

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