Doro May Salomes Tanz

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Inhaltsangabe zu „Salomes Tanz“ von Doro May

Lukas, Mariannes Enkel, provoziert mit seinem alten Auto Unfälle, um durch Schmerzensgeld sein Budget aufzubessern. Eines Tages unterschätzt er das Risiko und verunglückt schwer. Während seiner Genesung erfüllt ihm Marianne seinen Herzenswunsch: Sie erzählt ihm ihre Geschichte: Als jüdischer Säugling in fremde Hände gegeben, überlebt sie den Holocaust, gelangt nach dem Krieg im Zuge der Familienzusammenführung zu ihrer Großmutter. Als Fünfjährige wird sie 1947 Zeugin, wie am Küchentisch in der altehrwürdigen Villa, in der sie mit ihrer Großmutter lebt, ein Racheakt von Menschen ausgetüftelt wird, die Verfolgung, Zwangssterilisation und das Euthanasieprogramm überlebt haben. Ihr Ziel: Rudolf Meinberg. Bei ihm, dem damaligen Schreibtischtäter, wollen sie Gleiches mit Gleichem vergelten.
Als Erwachsene Frau entdeckt Marianne nicht nur die Wahrheit über ihre Herkunft. Sie stößt auch auf die menschliche Seite des Schreibtischtäters, der im Krieg seine Obsession mit der jüdischen Tänzerin Paula ausgelebt hat ...
Lukas lässt sich von der Geschichte fesseln. Am Ende überredet er seine Großmutter dazu, sie aufzuschreiben. „Wenn du das nicht tust, wäre es, als hätte deine Geschichte nicht stattgefunden.“

In diesen sehr gut gelungenen und unterhaltsamen Roman gelingt es Doro May ein schwieriges Thema zu verarbeiten.

— secretworldofbooks

Eigentlich mag ich Bücher über den Weltkrieg nicht. Dieses ist jedoch eine gelungene Mischung aus Ingrid Noll und der Junge im gestreiften P

— Marzipanmaedchen

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  • ... ein besonderer Tanz...

    Salomes Tanz

    secretworldofbooks

    24. January 2018 um 10:17

    Inhalt: Lukas, Mariannes Enkel, provoziert mit seinem alten Auto Unfälle, um durch Schmerzensgeld sein Budget aufzubessern. Eines Tages unterschätzt er das Risiko und verunglückt schwer. Während seiner Genesung erfüllt ihm Marianne seinen Herzenswunsch: Sie erzählt ihm ihre Geschichte: Als jüdischer Säugling in fremde Hände gegeben, überlebt sie den Holocaust, gelangt nach dem Krieg im Zuge der Familienzusammenführung zu ihrer Großmutter. Als Fünfjährige wird sie 1947 Zeugin, wie am Küchentisch in der altehrwürdigen Villa, in der sie mit ihrer Großmutter lebt, ein Racheakt von Menschen ausgetüftelt wird, die Verfolgung, Zwangssterilisation und das Euthanasieprogramm überlebt haben. Ihr Ziel: Rudolf Meinberg. Bei ihm, dem damaligen Schreibtischtäter, wollen sie Gleiches mit Gleichem vergelten. Als Erwachsene Frau entdeckt Marianne nicht nur die Wahrheit über ihre Herkunft. Sie stößt auch auf die menschliche Seite des Schreibtischtäters, der im Krieg seine Obsession mit der jüdischen Tänzerin Paula ausgelebt hat ... Lukas lässt sich von der Geschichte fesseln. Am Ende überredet er seine Großmutter dazu, sie aufzuschreiben. „Wenn du das nicht tust, wäre es, als hätte deine Geschichte nicht stattgefunden.“Meinung:Salomes Tanz von Doro May ist für mich ein ganz besonderer Roman.Sie versteht es geschickt , diese wirklich schwierige Thematik mit einem gewissen Humor zu versehen. Dies hat mir besonders gefallen.Der Schreibstil ist locker und dadurch leicht zu lesen. Es wird aus der Sicht von Marianne geschrieben, die ihre Kindheitserlebnisse aus der Nachkriegszeit ihren Enkel Lukas erzählt. Dieser findet das Erzählte so gut, das er Marianne vorschlägt ein Buch darüber zu schreiben.Dabei kommt Marianne an ihre Grenzen. Manche Erinnerungen sind ziemlich hässlich und heftig. Für solche Momente hat Marianne aber immer einen Ouzo parat. An einigen Stellen hätte ich gerne ein Glas mit getrunken. Weil diese mich sehr gefühlsmäßig aufwühlten und berührten.Ich finde diesen Roman wirklich gut gelungen und kann ihn nur weiter empfehlen!

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  • spannend und gut zu lesen

    Salomes Tanz

    Marzipanmaedchen

    22. January 2018 um 13:16

    Eigentlich mag ich Bücher über den Weltkrieg nicht. Dieses ist jedoch eine gelungene Mischung aus Ingrid Noll und der Junge im gestreiften Pyjama. Der Anfang hat mir sehr gut gefallenen und mich sehr gut in die Zeit zurück versetzt. Das Ende war sehr traurig. Einzig störend fand ich, dass es zu viele Charaktere gab. Es liest sich wirklich gut und man muss es immer weiterlesen. Ich bin positiv überrascht von der Autorin. Hätte ich nicht gedacht.

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  • Leserunde zu "Salomes Tanz" von Doro May

    Salomes Tanz

    doromay

    Furchtlos und rasant erzählt Marianne ihrem Enkel Lukas ihre Geschichte und überlegt, warum noch niemand auf die Idee gekommen ist, über den 2. Weltkrieg „ein zünftiges Trümmermusical vor entsprechender Kulisse aus Pappmaschee zu produzieren. Happy Trümmerfrauen oder Trümmania wären doch durchaus Titel, die das Zeug zum neuen Trend hätten. Frei nach dem Motto Hauptsache kaputt. In der Pause gäbe es statt Döner, Sushi und Alkopops Zünftiges aus der Gulaschkanone. Außerdem pro Person einen Kanten Kommissbrot. Die Akustik bestünde aus einem fernen Brummen, unterbrochen von gedämpften Sirenen und dem Geräusch explodierender Bomben – pianissimo, denn man möchte die Besucher nicht vergraulen. Und zum Bier würde der Marsch geblasen. Alles im Antlitz der Trümmerkulisse. Die Leute sind ganz scharf auf so was. Die Pappmachékulisse nach Sirenengeheule und wuchtigen Detonationen zusammenkrachen lassen, kann doch so schwer nicht sein.“  Salomes Tanz ist eine Geschichte aus Kindheitserinnerungen, Rachsucht, Mord und Erotik, die bis in unsere Zeit hineinreicht. Der wahrhaft abenteuerliche Roman strotzt vor Spannung. Er hat diesen gewissen ironisch bissigen Unterton, der für May typisch ist.

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