Dorota Maslowska Die Reiherkönigin

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Inhaltsangabe zu „Die Reiherkönigin“ von Dorota Maslowska

Der Star der polnischen Literatur rappt Nach ihrem Debut Schneeweiß und Russenrot, das von Kritikern und Lesern gleichermaßen gefeiert worden ist, landete Dorota Maslowska mit Die Reiherkönigin ihren nächsten großen Coup. Ein schonungsloser Rap über den Existenzkampf in der Medien- und Konsumwelt, der mit dem renommierten NIKE-Preis ausgezeichnet wurde.Der Popsänger Stanislaw Retro ist auf dem absteigenden Ast: Seine Freundin verlässt ihn, die Presse setzt ihm mit verleumderischen Meldungen über sein Sexualleben zu, und der verzweifelte Versuch seines Managers, ihn als Schwulenstar zu verkaufen, misslingt. Der nächste große Hype, der ihn von der Bühne fegen wird, steht bereits in den Startlöchern.Maslowska sampelt Literatur, Popmusik und Kinderlieder, knöpft sich den Medienjargon vor und entlarvt seine Phrasen. Sie bedient sich der Zitate und Verweise als Material, formt es zu einer neuen Art von Poesie und gießt das alles lässig in den Rhythmus des Rap. Ein Sog, dem man sich nicht entziehen kann, und das überdrehte und farbige Bild einer beschleunigten Gesellschaft.

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  • Rezension zu "Die Reiherkönigin" von Dorota Maslowska

    Die Reiherkönigin
    KollegeKraftwagen

    KollegeKraftwagen

    30. June 2008 um 21:56

    Meinen schon :-) Scherz beiseite - die "Reiherkönigin" ist ein beeindruckendes, sehr experimentelles und vielschichtiges Buch. Sicherlich nicht ganz leicht zu lesen, aber ganz klar das Produkt einer sehr begabten Schriftstellerin. Neben Andreas Steinaeckers "Wallner beginnt zu fliegen" ist Maslowskas Buch der einzige anspruchsvolle Roman über die Welt der Casting-Popstars, den ich kenne. Zudem ist er ausgesprochen selbstreflexiv, der Schlageraffe ist womöglich ein Stellvertreter der vom Literaturbetrieb schnell wieder fallengelassenen Maslowska, die sich selbst auch immer wieder sarkastische Gastauftritte in den Text hineingeschrieben hat. Sehr beeindruckend ist die Sprachgewalt, mit der diese extrem junge Autorin ein ganzes (ziemlich unsympathisches) Milieu vor uns entstehen läßt, wie eine Zeitstimmung vermittelt wird, ein Polen am Rande des Konsumkollapses und Medienoverkills dargestellt wird. Sehr souverän, sehr böse, sehr kunstvoll. Der ganze Text ist in Form eines Raps geschrieben, also konsequent rhythmisiert und oft gereimt (im Original vermutlich konsequenter als in der Übersetzung). Hut ab.

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  • Rezension zu "Die Reiherkönigin" von Dorota Maslowska

    Die Reiherkönigin
    leserin

    leserin

    18. December 2007 um 22:48

    das Buch trifft nicht meinen Geschmack