Dorothée Heck

 4.6 Sterne bei 15 Bewertungen

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Die stillen Wasser von Amberley

Die stillen Wasser von Amberley

 (12)
Erschienen am 11.03.2014
Eine Villa in Bella Colina

Eine Villa in Bella Colina

 (3)
Erschienen am 05.10.2010

Neue Rezensionen zu Dorothée Heck

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Rezension zu "Eine Villa in Bella Colina" von Dorothée Heck

Ein schöner Roman über die Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung Gottes
Buchbloggerinvor 2 Jahren

Ein Buch, von dem man denkt, es sei leichte Lektüre, welches sich dann aber als Buch mit tiefgehenden Themen herausstellt – genau diese Aussage trifft auf Eine Villa in Bella Colina von Dorothée Heck zu. Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich gedacht, es würde sich um einen Roman handeln, in dem sich alles um die Beziehung der Protagonistin Pia drehen würde, dem war jedoch nicht so.

Inhalt: Pia ist jung, attraktiv und hat alles, was sie sich wünscht: einen guten Job auf der Sonneninsel Mallorca, ihren Freund Daniel und eine gemeinsame Wohnung in der Villa von Bella Colina. Doch dann gerät ihre Welt aus den Fugen. Als sie schwanger wird, ist Daniel nicht bereit, sein Leben auf ein Kind auszurichten und lässt Pia keine Wahl. Sie verlässt ihn und Mallorca, denn in ihrer Vergangenheit gibt es ein dunkles Geheimnis, von dem sie selbst Daniel nie erzählt hat.

Meinung: Ich habe mit dem Lesen dieses Buches angefangen, als ich eigentlich kaum Zeit dafür hatte und konnte somit immer nur einige Seiten am Stück lesen. Hinzu kam, dass die ersten Seiten mich kaum mitreißen konnten , sodass ich befürchtete, es würden Ewigkeiten notwendig sein, um dieses Buch irgendwann zu einem Ende zu bringen. Gestern habe ich mir dann wieder das Buch zur Hand genommen und konnte es überraschenderweise schon bald nicht mehr weglegen.

Man hat schon gleich am Schreibstil gemerkt, dass dies das Werk einer deutschen Autorin ist, was für mich eher ungewöhnlich ist, denn normalerweise lese ich aus dem Englischen ins Deutsche übersetzte Bücher. Doch dies war nicht schlecht, viel mehr hat es für etwas Abwechslung gesorgt. Außerdem war es interessant, dass die Handlung sich zum Teil in deutschen Orten abgespielt, wodurch es mir leichter fiel, mich in die Szenen hineinzuversetzen.

Die Protagonistin Pia war mir zwar von Anfang an sympathisch, eine besondere Bindung zu ihr konnte ich jedoch nicht aufbauen. Trotzdem hatte ich großes Mitgefühl, denn in ihrem Leben hat sie bereits Dinge erlebt, die sie auch nach vielen Jahren nicht vergessen konnte und die sie immer noch quälten. Manche Probleme machte sie sich, meiner Meinung nach, aber auch selbst, indem sie beispielsweise den Kontakt mit ihrer Familie nicht aufrecht erhalten konnte bzw. wollte. Wenn sie zugelassen hätte, dass ihre Eltern sie unterstützten, wäre vieles in ihrem Leben sicherlich einfacher gekommen (sicher ist es einfach, so etwas zu sagen, wenn man nicht selbst in einer solchen Situation steckt, aber unmöglich ist es nicht).
Doch zu sehen, wie sie ihrer Familie wieder näher gekommen ist, war sehr rührend.

Pia hat in ihrer Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Christen gemacht, weswegen sie den Glauben seitdem schlichtweg abgelehnt hat. Hierdurch wird deutlich, wie wichtig es ist, als Christ ein Leben zu führen, wie die Bibel es lehrt, und nicht einfach zu sagen, man sei ein Christ. Dies kann Nicht-Christen so sehr verunsichern, wie man an Pia sehr gut sehen kann, dass sie meinen, sie wollen nichts mit dem christlichen Glauben und Gott selbst zu tun haben.

Ich fand es sehr interessant, wie Pia und auch andere ungläubige Charaktere in dem Roman ihr Nicht-Glauben begründeten. Zwar wurde im Großteil des Romans nicht besonders viel über Gott und den Glauben geredet, doch hin und wieder wurden philosophische Gespräche geführt oder jemand versuchte, Pia von Gott zu erzählen. Zum Ende hin hat sie schließlich eingesehen, dass ein Mensch Gott braucht und hat sich bekehrt.

Fazit: Eine Villa in Bella Colina ist ein Roman, dessen Handlung nicht durch besondere Spannung oder eine außergewöhnliche Handlung auffällt, sondern viel mehr dadurch, dass der Unterschied zwischen einem Menschen ohne Gott und einem Menschen, der sein Leben mit Gott führt, sehr deutlich wird. Es gibt viele Menschen, die, wie Pia, ein schlechtes Bild von Gott haben, ein Gott, der hart bestraft, der hasst und niemanden, der unwürdig, an sich heranlässt. In Wirklichkeit ist er aber ein Gott voller Liebe, Mitleid und Barmherzigkeit – es gibt nicht genug Worte, die Ihn treffend beschreiben könnten. Doch dies wird in dieser Geschichte sehr schön zum Ausdruck gebracht.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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Sonnenblume1988s avatar

Rezension zu "Die stillen Wasser von Amberley" von Dorothée Heck

Eine echte Überraschung: Mein neues Lieblingsbuch
Sonnenblume1988vor 4 Jahren

Dieses Buch war für mich eine echte Überraschung. Es hat mir nicht nur gefallen, sondern es hat mich mitgerissen und ich habe es innerhalb von 24 Stunden verschlungen. „Die stillen Wasser von Amberley“ ist der zweite Roman von Dorotheé Heck beim SCM-Verlag und macht schon durch das schöne Cover Lust auf Lesen.

Julia Maybach hat als alleinerziehende Mutter alle Hände voll zu tun: Sie muss ihre beiden Kinder versorgen, den Haushalt managen und nebenbei durch ihre Arbeit als Journalistin von einem Termin zum nächsten hetzen. Ein wenig entspannen kann Julia sich, als sie gemeinsam mit den Kindern zwei Wochen auf einem Bruderhof in England verbringt. Hier lebt eine religiöse Gemeinschaft, die sich, ähnlich wie die Amisch selber versorgt, jedoch gegenüber Elektrizität aufgeschlossen ist.  Julia möchte einen Zeitungsartikel über das Leben in der Gemeinschaft schreiben und wird deshalb in alle Arbeit mit eingebunden. Doch dann stößt sie auf einen Mord, der in der Nähe des Brüderhofes geschehen ist. Und plötzlich taucht ihr Noch-Ehemann Paul  auf, der als Kriminalbeamter im Mordfall ermittelt. Eigentlich wollte Julia mit ihm abschließen, doch auf der anderen Seite ist sie viel zu neugierig, wer hinter dem Mordfall stecken könnte und mischt sich in die Ermittlungen ein…

Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Es hat viele Dialoge und alltägliche Situationen, die sich gut nachvollziehen lassen. Das Leben der Gemeinschaft auf dem Brüderhof wird etwas ausführlicher beschrieben und gibt einen guten Einblick in die Arbeits-, Denk- und Lebensweise der Gemeinschaft. Die Gemeinschaft wird besonders durch den Glauben an Gott geprägt. Sie leben den Glauben sehr intensiv und führen Julia, die früher einmal in einer Gemeinde war, aber nun wenig mit dem Glauben zu tun hat, wieder ein Stück an Gott heran. Die kompromisslose und von Nächstenliebe geprägte Lebensweise beeindruckt.

Die Ermittlungen um den Mordfall sind ebenfalls sehr spannend und der Verlauf war für mich nicht vorhersehbar. Immer wieder kommen neue kleine Hinweise, die erst zum Schluss den wahren Täter entlarven. Mir ist beim Lesen ein wenig mulmig zumute geworden.

Auch die Auseinandersetzung von Julia mit ihrem Noch-Ehemann fand ich sehr gelungen und glaubwürdig. Julias Gedanken und Gefühle werden in Gesprächen mit einer Frau von Bruderhof genau geschildert und Julias Sichtweise wird durch Anregungen der Frau vom Brüderhof verändert.

Eine sehr gelungene Mischung aus Glauben, Liebe und Spannung mit viel Lebendigkeit und Tiefgang. Ich freue mich auf das nächste Buch von Dorotheé Heck.

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Rezension zu "Die stillen Wasser von Amberley" von Dorothée Heck

dunkle Geheimnisse
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

Für Recherchearbeiten  besucht die Journalistin Julia Maybach den Bruderhof in Amberly, einer christlichen Lebensgemeinschaft ähnlich den Amisch.

Da ihr Noch-Ehemann Paul mit den offiziellen Ermittlungen in einem Mordfall an einem deutschen Segler in der Nähe des Bruderhof beauftragt wird, muss Julia die beiden Kinder Ben und Lilly mitnehmen.

Die Kinder finden sich schnell in die Gemeinschaft ein und auch Julia bekommt einige Denkanstöße für ihr Leben.

Doch dann führt die Spur des Toten zu den Bruderhöfern und Julia beginnt auf eigene Faust zu recherchieren......


Meinung / Fazit: 

Wie dem Nachwort zu entnehmen ist, besuchte Dorothée Heck 1984 mit ihrer Familie den Bruderhof Darvell in Südengland und ließ sich beim Schreiben des Romans von ihren damaligen Erlebnissen inspirieren. Doch die Personen und Handlungen der Geschichte sind frei erfunden.


Mit diesem Roman gelang es der Autorin, das tägliche Leben der christlichen Brudergemeinschaft in den Kriminalfall einzubauen.

Gut beschriebene realistische Charaktere und Handlungen, gepaart mit einem flüssigen Schreibstil, sowie eine sich langsam aufbauende Spannung lassen diesen Roman zu einem Leseerlebnis werden.


Eine lesenswerte, kurzweilige Lektüre - nicht nur für Leser der christlichen Literatur.

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Gespräche aus der Community

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Sonnenblume1988s avatar

Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen: Der SCM-Hänssler-Verlag stellt fünf Exemplare des Romans  „Die stillen Wasser von Amberley“ von Dorothée Heck zur Verfügung.. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde!

„Die Aufklärung eines Mordes war nicht das Ziel der Journalistin Julia, als sie nach England reist, um das Leben der Hutterer kennenzulernen. Doch dann gibt es einen Toten und die Spur führt zu den frommen Bruderhöfern. Julia beschleicht der Verdacht, dass diese mehr wissen, als sie zugeben wollen. Sie recherchiert auf eigene Faust. Ihr Noch-Ehemann führt die offiziellen Ermittlungen. Ist das auch eine neue Chance für die Liebe? “

 Den Link zur Leseprobe findet ihr hier.                      

Bitte bewerbt euch bis zum 9 April 24 Uhr hier im Thread und beantwortet die Frage, wie euch die Leseprobe gefällt. Leser, die diese Frage wirklich beantworten, haben größere Chancen auf eine Teilnahme.

Die Teilnehmer der Leserunde verpflichten sich innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension. Diese wird bitte nicht nur bei Lovelybooks, sondern auch auf einer anderen Internetseite (amazon, Verlagshomepage…) veröffentlicht.

Bitte beachtet außerdem, dass es sich um eine christliche Leserunde handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle.

Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

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