Dorothée Heck Die stillen Wasser von Amberley

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Inhaltsangabe zu „Die stillen Wasser von Amberley“ von Dorothée Heck

Die Aufklärung eines Mordes war nicht das Ziel der Journalistin Julia, als sie nach England reist, um das Leben der Hutterer kennenzulernen. Doch dann gibt es einen Toten und die Spur führt zu den frommen Bruderhöfern. Julia beschleicht der Verdacht, dass diese mehr wissen, als sie zugeben wollen. Sie recherchiert auf eigene Faust. Ihr Noch-Ehemann führt die offiziellen Ermittlungen. Ist das auch eine neue Chance für die Liebe?

Kurzweiliges Buch mit bemerkenswerten Einblicken in das Leben der Hutterer!

— Readytoread
Readytoread

Ein tolles Buch ;)

— leseratte69
leseratte69

Ungewöhnlich, atmosphärisch, informativ, spannend - abgesehen von ein paar Ungereimtheiten absolut faszinierend. Auf alle Fälle lesenswert!

— TochterAlice
TochterAlice

Ein Krimi der bei den Hutterern spielt - ein leider seltener Lesegenuss!

— heaven4u
heaven4u

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  • Eine echte Überraschung: Mein neues Lieblingsbuch

    Die stillen Wasser von Amberley
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    01. September 2014 um 20:56

    Dieses Buch war für mich eine echte Überraschung. Es hat mir nicht nur gefallen, sondern es hat mich mitgerissen und ich habe es innerhalb von 24 Stunden verschlungen. „Die stillen Wasser von Amberley“ ist der zweite Roman von Dorotheé Heck beim SCM-Verlag und macht schon durch das schöne Cover Lust auf Lesen. Julia Maybach hat als alleinerziehende Mutter alle Hände voll zu tun: Sie muss ihre beiden Kinder versorgen, den Haushalt managen und nebenbei durch ihre Arbeit als Journalistin von einem Termin zum nächsten hetzen. Ein wenig entspannen kann Julia sich, als sie gemeinsam mit den Kindern zwei Wochen auf einem Bruderhof in England verbringt. Hier lebt eine religiöse Gemeinschaft, die sich, ähnlich wie die Amisch selber versorgt, jedoch gegenüber Elektrizität aufgeschlossen ist.  Julia möchte einen Zeitungsartikel über das Leben in der Gemeinschaft schreiben und wird deshalb in alle Arbeit mit eingebunden. Doch dann stößt sie auf einen Mord, der in der Nähe des Brüderhofes geschehen ist. Und plötzlich taucht ihr Noch-Ehemann Paul  auf, der als Kriminalbeamter im Mordfall ermittelt. Eigentlich wollte Julia mit ihm abschließen, doch auf der anderen Seite ist sie viel zu neugierig, wer hinter dem Mordfall stecken könnte und mischt sich in die Ermittlungen ein… Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Es hat viele Dialoge und alltägliche Situationen, die sich gut nachvollziehen lassen. Das Leben der Gemeinschaft auf dem Brüderhof wird etwas ausführlicher beschrieben und gibt einen guten Einblick in die Arbeits-, Denk- und Lebensweise der Gemeinschaft. Die Gemeinschaft wird besonders durch den Glauben an Gott geprägt. Sie leben den Glauben sehr intensiv und führen Julia, die früher einmal in einer Gemeinde war, aber nun wenig mit dem Glauben zu tun hat, wieder ein Stück an Gott heran. Die kompromisslose und von Nächstenliebe geprägte Lebensweise beeindruckt. Die Ermittlungen um den Mordfall sind ebenfalls sehr spannend und der Verlauf war für mich nicht vorhersehbar. Immer wieder kommen neue kleine Hinweise, die erst zum Schluss den wahren Täter entlarven. Mir ist beim Lesen ein wenig mulmig zumute geworden. Auch die Auseinandersetzung von Julia mit ihrem Noch-Ehemann fand ich sehr gelungen und glaubwürdig. Julias Gedanken und Gefühle werden in Gesprächen mit einer Frau von Bruderhof genau geschildert und Julias Sichtweise wird durch Anregungen der Frau vom Brüderhof verändert. Eine sehr gelungene Mischung aus Glauben, Liebe und Spannung mit viel Lebendigkeit und Tiefgang. Ich freue mich auf das nächste Buch von Dorotheé Heck.

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  • Wenn die Liebe eine zweite Chance bekommt.

    Die stillen Wasser von Amberley
    leseratte69

    leseratte69

    Klappentext Die Aufklärung eines Mordes war nicht das Ziel der Journalistin Julia, als sie nach England reist, um das Leben der Hutterer kennenzulernen. Doch dann gibt es einen Toten und die Spur führt zu den frommen Bruderhöfern. Julia beschleicht der Verdacht, dass diese mehr wissen, als sie zugeben wollen. Sie recherchiert auf eigene Faust. Ihr Noch-Ehemann führt die offiziellen Ermittlungen. Ist das auch eine neue Chance für die Liebe? Meine Meinung Die Story Die Autorin entführt den Leser in diesem tollen Roman in eine völlig andere Welt. Wir lernen das Leben der Hutterer kennen, welches mich sehr beeindruckt hat.Deren Zusammenhalt und Gemeinschaftssinn ist einfach total faszinierend. Sie leben wirklich nach dem Motto" Einer für alle und alle für einen". Diese Eindrücke hat die Autorin sehr geschickt mit einer Liebesgeschichte und einem Krimi verbunden. Dies alles zusammen hat das Buch zu einem sehr schönen, sinnlichen und berührenden, aber dennoch spannenden Buch gemacht. In dem natürlich auch der christliche Aspekt nicht zu kurz kommt. Wir lernen die Journalisten Julia kennen, die für eine Recherche auf dem Bruderhof Ferien macht. Weil ihr Mann, von dem sie sich getrennt hat, nicht kann, muss sie ihre beiden Kinder Lilli und Ben mitnehmen. Noch weiß Julia nicht, das sie ihrem Mann Paul schnell wieder über den Weg laufen wird. Denn Paul muss einem Mordfall nachgehen, dessen Spuren ihn auch auf den Bruderhof führen. Schon bald merkt Julia, wie sich die Gefühle für Paul, die schon lange verloren schienen, wieder auf blühen. Hat ihre Ehe eine zweite Chance verdient ? Der Schreibstil Dorothée Heck hat einen tollen und flüssig zu lesenden Schreibstil. Dieser hat mich von der ersten Seite an gefesselt und in seinen Bann ziehen können. Sie bringt den Leser durch ihre Worte an andere, ferne Orte und lässt sie in andere Welten eintauchen. Die Charaktere Die Protagonisten werden so toll und realistisch dargestellt, dass es dem Leser vorkommt, als würde man sie persönlich kennen. Julia und ihre Familie sind wirklich die Familie von Nebenan, die genau wie jeder anderer ihre Bürden zu tragen haben. Ich konnte sie sofort in meine Herz schließen und habe mit ihnen gefühlt. Mein Fazit Dieses Buch ist ein wirklich toller und berührender Lesestoff, der obendrein noch sehr lehrreich war. Hier werden gekonnt Glaube, Liebe und Hoffnung aber auch Zusammenhalt wiedergegeben. Von mir eine ausdrücklich Leseempfehlung und von daher volle fünf von fünf Sternen

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    • 3
  • dunkle Geheimnisse

    Die stillen Wasser von Amberley
    kira35

    kira35

    19. May 2014 um 16:32

    Für Recherchearbeiten  besucht die Journalistin Julia Maybach den Bruderhof in Amberly, einer christlichen Lebensgemeinschaft ähnlich den Amisch. Da ihr Noch-Ehemann Paul mit den offiziellen Ermittlungen in einem Mordfall an einem deutschen Segler in der Nähe des Bruderhof beauftragt wird, muss Julia die beiden Kinder Ben und Lilly mitnehmen. Die Kinder finden sich schnell in die Gemeinschaft ein und auch Julia bekommt einige Denkanstöße für ihr Leben. Doch dann führt die Spur des Toten zu den Bruderhöfern und Julia beginnt auf eigene Faust zu recherchieren...... Meinung / Fazit:  Wie dem Nachwort zu entnehmen ist, besuchte Dorothée Heck 1984 mit ihrer Familie den Bruderhof Darvell in Südengland und ließ sich beim Schreiben des Romans von ihren damaligen Erlebnissen inspirieren. Doch die Personen und Handlungen der Geschichte sind frei erfunden. Mit diesem Roman gelang es der Autorin, das tägliche Leben der christlichen Brudergemeinschaft in den Kriminalfall einzubauen. Gut beschriebene realistische Charaktere und Handlungen, gepaart mit einem flüssigen Schreibstil, sowie eine sich langsam aufbauende Spannung lassen diesen Roman zu einem Leseerlebnis werden. Eine lesenswerte, kurzweilige Lektüre - nicht nur für Leser der christlichen Literatur.

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  • Ein Mord und der Kampf um die Ehe

    Die stillen Wasser von Amberley
    Smilla507

    Smilla507

    13. May 2014 um 10:42

    Julia arbeitet als Journalistin und möchte eine Reportage über das Leben auf dem Bruderhof Amberley in England schreiben. Gemeinsam mit ihren beiden Kindern Lilly und Ben reist sie für zwei Wochen dorthin und nimmt am Leben der Menschen dort teil, das dem der Amisch ähnlich ist. Während sie in der Wäscherei mitarbeitet erfährt sie, dass kurz vor ihrer Ankunft ein Toter im nahe gelegenen Badesee gefunden wurde. Schon bald darauf taucht die Polizei auf. Mit dabei ist Paul, Julias Ehemann. Beide leben schon seit einiger Zeit in Trennung. Julia ist überrascht von Pauls Auftauchen. Mit ihm hätte sie in England nicht gerechnet – und dann auch noch auf dem Bruderhof! Der Tote war ein Deutscher und somit wurde ein deutscher Kommissar zur Ermittlung angefordert. Es dauert nicht lange, da steckt Julia mitten drin in der Suche nach dem Mörder. Denn die Spuren führen immer wieder nach Amberley – aber kann es sein, dass sich unter der pazifistischen Lebensgemeinschaft ein Mörder befindet? Die Ermittlungen bringen Julia und Paul wieder näher zusammen, sehr zu Julias Unwillen. Ich bin eigentlich keine Krimileserin und (bisher) auch keine Leserin s.g. Amisch-Romane. Doch Dorothée Heck war für mich noch ein unbeschriebenes Blatt und so war ich sehr neugierig auf eine neue Autorin im christlichen Genre. Das Cover sprach mich an und im Nachhinein finde ich, dass es perfekt zum Inhalt passt mit dem See, dem mysteriösen Nebel... Durch einen Urlaub auf einem Bruderhof inspiriert schrieb die Autorin dieses Buch. Man merkt dem Buch an, dass sie schon mal dort gewesen ist. So hat sie mich mit ihrem Roman in die Lebens- und Glaubensgemeinschaft der Bruderhöfler mitgenommen, die ihren Ursprung in Deutschland hatte. Zu Beginn lernt man als Leser Julia und ihren Kampf als allein erziehenden Mutter kennen. Die Reise nach England hilft ihr abzuschalten, denn hier hilft man sich gegenseitig, die Kinder sind versorgt und glücklich. Das Leben der Brudergemeinschaft wird in die Handlung integriert und ich fand es sehr interessant, die Hintergründe kennen zu lernen. Nach Pauls Auftauchen geht der Fokus mehr auf den Mord und die Ermittlungen über. Die Perspektiven wechseln miteinander ab. Zwar ist Julia eindeutig die Protagonistin, aber auch Pauls Sichtweisen kommen zum Zug und dann auch noch die eine oder andere verdächtige Person. Dadurch wurde ich immer wieder auf falsche Fährten geschickt, so dass ich erst ganz am Schluss erfuhr, wer denn nun wirklich Mörder ist! Durch die Lebensweise der Bruderhöfler zum Nachdenken animiert findet Julia wieder Zugang zu Gott und auch zu ihrem Noch-Ehemann. Dies zeigt, dass es sich lohnt an der Ehe zu arbeiten und festzuhalten. Auch die Themen Vergebung und Vertrauen spielen eine deutliche Rolle in der Handlung.  "Vielleicht bedeutete, um ihre Ehe zu kämpfen, das Kämpfen aufzugeben. Es einfach geschehen zu lassen und zu sehen, was passierte.". (S. 205)  Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist eine gelungene Mischung aus Krimi und Beziehungsgeschichte, die durch das Setting sehr interessant wurde und mich fesselte.

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  • Leserunde zu "Die stillen Wasser von Amberley" von Dorothée Heck

    Die stillen Wasser von Amberley
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen: Der SCM-Hänssler-Verlag stellt fünf Exemplare des Romans  „Die stillen Wasser von Amberley“ von Dorothée Heck zur Verfügung.. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde! „Die Aufklärung eines Mordes war nicht das Ziel der Journalistin Julia, als sie nach England reist, um das Leben der Hutterer kennenzulernen. Doch dann gibt es einen Toten und die Spur führt zu den frommen Bruderhöfern. Julia beschleicht der Verdacht, dass diese mehr wissen, als sie zugeben wollen. Sie recherchiert auf eigene Faust. Ihr Noch-Ehemann führt die offiziellen Ermittlungen. Ist das auch eine neue Chance für die Liebe? “  Den Link zur Leseprobe findet ihr hier.                       Bitte bewerbt euch bis zum 9 April 24 Uhr hier im Thread und beantwortet die Frage, wie euch die Leseprobe gefällt. Leser, die diese Frage wirklich beantworten, haben größere Chancen auf eine Teilnahme. Die Teilnehmer der Leserunde verpflichten sich innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension. Diese wird bitte nicht nur bei Lovelybooks, sondern auch auf einer anderen Internetseite (amazon, Verlagshomepage…) veröffentlicht. Bitte beachtet außerdem, dass es sich um eine christliche Leserunde handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle. Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

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    • 147
  • klasse Roman mit Tiefgang!

    Die stillen Wasser von Amberley
    irismaria

    irismaria

    02. May 2014 um 18:31

    „Die stillen Wasser von Amberley“ von Dorothée Heck handelt von der Heidelberger Journalistin Julia Maybach, die für eine Reportage nach England reist, um im beschaulichen Amberley einige Zeit bei einer religiösen Gemeinschaft zu leben. Unerwarteter Weise muss sie ihre beiden Kinder mitnehmen, denn ihr Mann Paul, von dem sie getrennt lebt, muss dringend selbst beruflich nach England und dort bei der Aufklärung eines Mordfalls helfen. Die Umstellung vom stressigen Arbeits- und Familienalltag in Deutschland zum ungewohnten gemeinschaftlichen Leben auf dem Brüderhof der Hutterer ist für Julia und die Kinder nicht einfach, doch nach einiger Zeit genießen sie die Gemeinschaft, die Naturverbundenheit und die guten Gespräche. Pauls Ermittlungen ergeben währenddessen eine Verbindung des Mordopfers zum Brüderhof – ist das friedliche Miteinander etwa nur frommer Schein? Dorothée Heck gelingt es wunderbar, die unterschiedlichen Welten der Charaktere plausibel darzustellen. Auch die Personen wirken sehr authentisch auf mich. „Die stillen Wasser von Amberley“ ist eine gelungene Verbindung zwischen spannendem Krimi und der Geschichte einer Powerfrau, die in Begegnung mit der Gemeinschaft der Hutterer ihr eigenes Leben hinterfragt. Ein klasse Roman mit Tiefgang!

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  • Das Geheimnis um die Bruderhöfe ...!

    Die stillen Wasser von Amberley
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt: Als die Mutter und Journalistin Julia Maybach , einen neuen Auftrag angeboten bekommt , ahnt sie nicht welche Überraschungen sie bei der Recherche erwarten werden . Ihr neuester Auftrag , sie soll über eine Glaubensgemeinschaft von Amberley, in East Sussex, Südengland, recherchieren . Doch als sie sich nach Südengland begibt , weiß sie nicht ,auf welche schrecklichen Taten sie stoßen wird! Und wie diese ihr und das Leben ihrer Familie verändern werden . Denn auch privat hat es Julia nicht leicht , ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise und auch der stressige Alltag , zwischen Kindern und Beruf , fällt Julia zunehmend schwerer . Und als dann ihr Ehemann und Kriminalhauptkommissar Paul Freyhoff von der Kripo Speyer überraschend in Amberley auftaucht , nimmt die ganze Geschichte ihren Lauf . Was geschieht wirklich auf dem so geheimnisvollen und mysteriösen Bruderhöfen und wie wird sich Julias Leben , nach dem so bedeutsamen Aufenthalt in Südengland verändern ? Und kann sie den ungeklärten und mysteriösen Mordfall, um die christlichen Lebensgemeinschaft aufklären ? Meinung : Der Anfang des Buches ist sehr einnehmend und nahbar geschrieben , wodurch der Leser sofort einen Bezug zu der so in sich stimmigen und emotional tiefgründigen Geschichte bekommt . Dieses Buch ist mit  ca. 250 Seiten eine absolut schöne und kurzweilige Lektüre , die trotzdem inhaltlich mit komplexen und wundervoll geschriebenen Passagen glänzen kann . Denn gerade diese atmosphärisch dichten und beeindruckend geschriebenen Passagen und Szenen des Buches , ließen mich schwärmen und innerlich mit den so liebevoll ausgearbeiteten Charakteren mitfiebern . Die Autorin schafft es auf bemerkenswerte Weise , ihre Protagonisten so lebendig und mit so viel Emotionalität und Tiefgang darzustellen , dass sie einem so real und authentisch vorkommen . Hier spürt man , wie viel Liebe die Autorin in dieses Buch und besonders in ihre Charaktere gesteckt hat ! Dieses Buch ist ein eher ruhiges und von den Geheimnissen und der Atmosphäre lebende Geschichte . Die Spannung des Buches ist eher passiv und ruhig gehalten , doch gerade diese , macht den besonderen Charme und die besondere Atmosphäre des Buches aus . Für mich war gerade diese Spannung sehr ansprechend , da sie für mich , gerade durch diese geheimnisvollen Passagen, noch viel einnehmender und packender wirkte . Ein sehr gut und vielschichtig ausgearbeiteter Plot , der der Geschichte die nötige Würze und das nötige Feeling verleiht . Auch die moralischen und christlichen Komponenten und Botschaften kommen hier nicht zu kurz , deshalb sollte man klassischen und christlichen Ansichtsweisen nicht abgeneigt sein . Für mich eine sehr tolle Lektüre , die genau das hält was sie verspricht . Eine sehr spannende und gut konstruierte Geschichte , die den Leser sehr gut und atmosphärisch auf höchstem Niveau unterhält . Dennoch habe ich auch einen kleinen Kritikpunkt : Für mich waren leider einige Passagen und Inhalte (gerade zum Ende hin) nicht ganz so schlüssig und nachvollziehbar , manchmal auch etwas verwirrend . Da mich dies manchmal ein wenig im Lesefluss störte und etwas verwirrte , ziehe ich einen Stern ab und vergebe 4 gute Sterne . Fazit: Wer gerne einen klassischen , unblutigen und atmosphärisch angehauchten Kriminalroman liest , dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen . Dennoch sollte man auch christlichen Themen und Einstellungen gegenüber nicht abgeneigt sein . Für mich eine sehr schöne, kurzweilige und sehr einnehmende Lektüre , die mich sehr überzeugen konnte . Über weitere Bücher der Autorin Dorothée Heck , würde ich mich sehr freuen . 4 Sterne für ein sehr lesenswertes und außergewöhnliches Buch !

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    • 4
    Arun

    Arun

    01. May 2014 um 09:27
  • Einen Sommer bei den Bruderhöfern

    Die stillen Wasser von Amberley
    TochterAlice

    TochterAlice

    27. April 2014 um 13:46

    im Süden Englands verlebt Julia Maybach mit ihren Kindern Lilly und Ben - nicht ganz freiwillig in der Zusammenstellung, denn eigentlich recherchiert die Journalistin dort für eine Reportage und war eingeladen worden, dort für ein paar Wochen den Alltag der Bewohner zu teilen. Nun konnte wie so oft, ihr Noch-Ehemann, Kommissar Paul Freyhoff , sein Versprechen zu Ferien mit den Kindern nicht einhalten - ein neuer Fall beansprucht ihn, der ihn - wie der Zufall es will - nach Südengland und irgendwann auch in das Umfeld der Brudergemeine verschlägt. Ehe sie sich versieht, steckt Julia mitten in den Ermittlungen - und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Ein eher ruhiger Krimi, in dem es auch viel um den Glauben und um die Historie der Brudergemeine und der Hutterer, mit denen sie bis 2002 verbunden waren, geht. Hier auch gleich ein Kritikpunkt meinerseits: so spannend und atmosphärisch sie auch ist, ganz stringent und logisch ist die Geschichte nicht: obwohl sie nachweislich im Sommer 2013 angesiedelt ist, hat es die erwähnte Spaltung der beiden christlichen Glaubensgemeinschaften noch nicht gegeben, was für Leser wie mich, die in diesem Thema nicht so heimisch sind, verwirrend ist. Ansonsten aber eine ungewöhnliche und absolut lohnenswerte Lektüre vor allem für Krimifans, die es nicht unbedingt blutig mögen und statt dessen einen klassischen Whodunnit zu schätzen wissen und auch religiösen bzw. moralischen Botschaften, die hier eher subtil vermittelt werden und sich somit in einem sehr passenden Rahmen halten, nicht abgeneigt sind. Ich jedenfalls würde mich riesig freuen, wenn es bald einen weiteren Fall mit Julia Maybach und Paul Freyhoff gäbe!

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  • Stille Wasser...

    Die stillen Wasser von Amberley
    LEXI

    LEXI

    27. April 2014 um 13:35

    Bereits nach dem ersten Blick auf das Cover des Buches „Die stillen Wasser von Amberley“ war ich verzaubert, der Klappentext verstärkte meinen positiven Ersteindruck noch um ein Vielfaches. Das verträumte, strohgedeckte Cottage mitten in einer malerischen Landschaft, einer Idylle, die die Aufmerksamkeit sofort auf sich zu lenken vermag, lässt dem Betrachter sofort die Ruhe dieser Umgebung verspüren. Das wunderschöne Haus direkt am Ufer des Sees lädt dazu ein, sich dort behaglich niederzulassen, und dieses kleine Stück Paradies auf Erden nie mehr zu verlassen. Doch bereits im Prolog dieses Buches ist von einem Toten die Rede, ein unbekannter Täter lauert im Hintergrund, der Böses im Schilde zu führen scheint. Ist dieses Idyll nur Schein, handelt es sich etwa um den Schauplatz einer schrecklichen Gewalttat? Meine Neugier war definitiv geweckt. Und so tauchte ich ein ins Buch, um mich bereits nach kurzer Zeit tief in seinem Sog gefangen zu finden, die sehr gut konstruierte Kriminalgeschichte genießend und mich gedanklich auf den Alltag in der Gemeinschaft der Bruderhöfe einzulassen. Dorothée Heck verbindet mit diesem ausgeklügelten Kriminalfall eine regelrechte Fülle von Informationen über das Leben einer Gemeinschaft, in der dreihundert Menschen ihren Besitz teilen und Gewalt strikt ablehnen, wo jedes einzelne Mitglied Teil eines größeren Ganzen ist, sich unterordnet, und einander dient. Keiner ist Mittelpunkt, sondern jeder Mensch ein Stück des kleinen Getriebes, das diese so genannten Bruderhöfe der Neuhutterer zum Funktionieren bringt. Eine heile Welt, in der den Kindern bereits von Geburt an Werte vermittelt werden, wo christliche Nächstenliebe hoch gehalten, und dem Glauben an Gott höchster Stellenwert eingeräumt wird. Als die Journalistin Julia Maybach von ihrem Vorgesetzten in der Heidelberger Redaktion den Auftrag erhält, Recherchen über die Glaubensgemeinschaft von Amberley, in East Sussex, Südengland, anzustellen, freut sie sich auf ein interessantes Experiment. Was jedoch tatsächlich in Amberley auf sie zukommt, und wie stark der Einfluss ihres zweiwöchigen Aufenthalts auf sie und ihre Familie sein wird, davon ahnt die gestresste junge Frau zu diesem Zeitpunkt noch nichts. Julias Ehe steckt in einer ernsthaften Krise, und spätestens als plötzlich ihr Ehemann, Kriminalhauptkommisar Paul Freyhoff von der Kripo Speyer, in Amberley auftaucht, wird ihr klar, dass es hier um mehr als nur einen ungeklärten Todesfall geht. Die intensive Zusammenarbeit der deutschen Kriminalpolizei mit den englischen Behörden in Portsmouth und den Kollegen der Isle of Wight in Newport führt die ermittelnden Beamten unweigerlich zum Bruderhof der Neuhutterer, wo scheinbar alle Spuren zusammenführen. Als Julia mit ihren Kindern Ben und Lilly nach zwei Wochen den Bruderhof wieder verlässt, ist das Geheimnis um den Mordfall gelöst, und im Privatleben der Protagonisten nichts mehr so, wie es zuvor war… Ich kann dieses Buch, das mit einem äußerst geschickt konstruierten Mordfall und mit sympathischen, einnehmenden Personen aufwartet, jedem ans Herz legen, der ein wenig über die Gemeinschaft der Hutterer und deren Alltag erfahren möchte. Ich habe buchstäblich jede einzelne Seite dieser Lektüre genossen und möchte mich für dieses bereichernde Leseerlebnis ganz herzlich beim Verlag und der Organisatorin der Lovelybooks-Leserunde bedanken. Ich vergebe nur allzu gerne uneingeschränkte fünf Bewertungssterne für einen Roman, der mir das aktuelle Wochenende mit spannungsgeladenen Elementen und höchst interessanten Details diese Religionsgemeinschaft betreffend verschönt hat.

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  • Nachdenkliches in einem guten Unterhaltungsroman

    Die stillen Wasser von Amberley
    SiCollier

    SiCollier

    20. April 2014 um 19:27

    „Und ja, ich habe manchmal den Wunsch, mich zu wehren. Doch manchmal braucht es genauso viel Stärke, sich nicht zu wehren. Anzuhalten und trotzdem nicht aufzugeben. Und manchmal bedeutet kämpfen genau das.“ (Seite 92) Meine Meinung Vor einiger Zeit habe ich den Debutroman „Eine Villa in Bella Colina]“ der Autorin gelesen, den ich in recht guter Erinnerung behalten habe. Als nun ihr zweites Buch erschien und zudem zum großen Teil auf einem Bruderhof spielt, habe ich es sehr bald nach Erscheinen gelesen. Vor ziemlich vielen Jahren hatte ich einmal mehr indirekten Kontakt zur Bruderhofgemeinde und war darob gespannt auf die Darstellung hier im Buch, zumal der Buchrückentext eine Art Krimi versprach, was ich mir in der Umgebung so gar nicht vorstellen konnte. Aber dieser Handlungsstrang ist dermaßen geschickt und „unauffällig“ gestaltet, daß es einfach paßt und mich zunehmend gefragt habe, ob da wirklich etwas an den Vorwürfen dran ist und wie das sein kann, weil es überhaupt nicht zur Bruderhofgemeinde paßt. Doch der Roman beginnt in Deutschland mit der Schilderung der Alltagsprobleme, die sich für eine alleinerziehende Mutter nach der Trennung vom Ehemann auftun. Sehr deutlich zeigt die Autorin die Schwierigkeiten auf, die entstehen, will bzw. muß man Beruf und Kinder unter einen Hut bringen. Als schließlich ihr getrennt lebender Ehemann mit den Kindern nicht wie versprochen in den Ferien verreist, muß sie sie gezwungenermaßen mit auf ihre Dienstreise nach England nehmen. Sie soll für zwei Wochen auf dem Bruderhof in Amberley leben und mitarbeiten, um für eine Reportage zu recherchieren. Sinnigerweise hat ihr Mann nur wenige Kilometer entfernt zu tun; er ist zur Unterstützung der einheimischen Polizei, die den Tod eines Deutschen untersucht, dorthin abgeordnet worden. Eine Spur führt auf den Bruderhof, auf dem seine Frau Julia zu der Zeit lebt. So bleibt es nicht aus, daß sie sich immer wieder begegnen. Zu dem Kriminalfall schreibe ich hier weiter nichts, außer daß es im Verlauf des Buches zwar einige Hinweise auf die Auflösung gab, mich diese am Ende jedoch weitgehend überrascht hat. Man merkt, daß die Autorin gut recherchiert hat. Dies gilt auch in Bezug auf die Bruderhofgemeinde, deren Leben sehr gut beschrieben wird. Manchem Leser mögen die vielen Informationen, die die Autorin ins Buch gepackt hat, vielleicht zu viel sein, ich fand es gut so, weil es mir half, ein recht vollständiges und dreidimensionales Bild entstehen zu lassen. Julia wohnt mit den Kindern zu Gast bei Rachel, ihrem Mann Brian und deren Kindern. Da prallen dann zwei völlig verschiedene Welten aufeinander. Zwar finden moderne Dinge und Technik sehr wohl Anwendung, aber etwa einfach so in die Stadt fahren, gucken und etwas kaufen, was man nicht unbedingt braucht, gibt es nicht. Auch das etwas andere Eheverständnis kommt mehr oder weniger zwangsläufig zur Sprache, da die Trennung Julias von ihrem Mann noch nicht so lange her ist und Rachel das Thema ganz anders sieht als Julia. Gerade die Diskussionen dazu, zu Partnerschaft überhaupt, gehören für mich zu den stärksten Teilen im Buch. Was möglicherweise auch damit zusammenhängt, daß das Eheverständnis sehr nahe am katholischen ist, nur daß es hier nicht dogmenähnlich, sondern ganz praktisch erklärt wird. Julias Sicht der Dinge wird durch die Konfrontation mit einer anderen Auffassung infrage gestellt; sie muß ihre eigene Position hinterfragen und neu überdenken. Ich fand dies sehr glaubhaft und nachvollziehbar im Buch beschrieben. Ein weiteres Thema ist natürlicherweise die Vergebung. Die Bruderhofgemeinde ist eine pazifistische, die Gewalt in jeglicher Form ablehnt, womit sie an die Amish erinnert. „Wir versuchen einfach zu leben, was wir glauben. Jeder von uns braucht Vergebung. Und durch Jesus bekommen wir sie. Weil mir vergeben wurde, kann ich auch vergeben. Den Rest darf ich getrost Gott überlassen.“, heißt es auf Seite 224. Damit wird die Grundeinstellung und der Grundkonflikt, welche im Verlauf des Buches immer wieder mit der „Welt da draußen“ konfrontiert werden, sehr gut umschrieben. Ich konnte mich beim Lesen sehr gut in die beschriebene Welt einfühlen, die Figuren erwachten zum Leben und ich hatte mehr als ein Mal das Gefühl, selbst mitten dabei zu sein. Innerlich ruhig, aber mit einer gewissen Wehmut, all die neu gewonnenen Freunde nun verlassen zu müssen, habe ich das Buch schließlich geschlossen und hoffe, daß möglichst bald wieder ein Buch der Autorin, die es geschickt versteht, ernste Themen in einem Unterhaltungsroman unterzubringen, erscheint. Kurzfassung Wieder gelingt es der Autorin, ernste Themen in einem spannenden Roman unterzubringen, und so nicht nur gut zu unterhalten, sondern auch Denkanstöße fürs tägliche Leben zu liefern.

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  • Ein Krimi angesiedelt bei den Hutterern - ein Lesegenuss!

    Die stillen Wasser von Amberley
    heaven4u

    heaven4u

    28. March 2014 um 23:54

    Julia Maybach ist schon fast auf dem Weg nach England um für eine Reportage auf einem Brüderhof, den sogenannten Hutterern, zu leben und diese hautnah zu erleben - als ihr Ex-Mann Paul ihr die Kinder in dieser Zeit nicht abnehmen kann, weil er - auch in England einen Mord aufklären soll. Also nimmt sie Ben und Lilly kurzerhand mit, in der Hoffnung, dass die Kinder dort auch unterkommen können und sich nicht langweilen werden. Diese meckern natürlich und haben so gar keine Lust ihre Ferien auf so eine öde Weise zu verbringen - aber nur bis sie sich mit den Kindern da anfreunden und die Zeit in der Natur einfach nur genießen - bis der Mord bis zu den Hutterern verfolgt wird und das Leben der Gemeinschaft gehörig durcheinander bringt. War der Mörder einer aus der Gemeinschaft oder gibt es da jemanden der ihnen Schaden will? Von Dorothee Heck hatte ich bereits ihr erstes Buch gelesen und fand es wunderschön. Da dies nun auch noch so ein spannendes Thema der Hutterer mit einem Krimi verband, da musste ich das Buch einfach lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht! Ich lese selten Krimis und bin daher auch nicht so geübt im Mitraten wer der Mörder sein könnte. Hier allerdings wird es dem Leser doch sehr schwer gemacht. Bis zuletzt war mir wirklich unklar wer der Mörder sein könnte. Das hat mir sehr gut gefallen und mich auf keiner Seite gelangweilt. Neben dem Krimi-Aspekt kommt natürlich auch das Leben der Hutterer nicht zu kurz. Man bekommt einen wunderbaren Einblick in den Alltag und die Lebensweise der Gemeinschaft. Da die Autorin selbst einige Wochen in so einer Gemeinschaft gelebt hat, sind die Beschreibungen sehr nah an dem tatsächlichen Leben der Hutterer. Man ist einfach mitten drin, wenn alle im großen Essenssaal sitzen oder die Kinder am See baden und im Stall helfen. Dabei wechselst immer wieder die Perspektive und ist nicht auf einen Protagonisten festgelegt - was mir immer am besten gefällt, weil es dann nicht so einseitig ist. Besonders auch der Wert der Ehe in dieser Gemeinschaft hat mich beeindruckt und nachdenken lassen. Julias Ehe ist am Alltag zerbrochen und Rachel, bei der sie wohnt, zeigt, dass es sich immer lohnt zu kämpfen und nicht gleich aufzugeben. Natürlich spielt da auch der Glaube an Gott eine große Rolle, denn oft projiziert man seine stärksten Wünsche auf seinen Partner, der diese gar nicht erfüllen kann, sondern nur Gott. Dieser Roman war ein einziger Lesegenuss von der ersten bis zur letzten Seite! Wer mal in eine andere Welt eintauchen möchte, der kann dies in dieser Geschichte tun.

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