Dorothée Heck Eine Villa in Bella Colina

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Inhaltsangabe zu „Eine Villa in Bella Colina“ von Dorothée Heck

Pia ist jung, attraktiv und hat alles, was sie sich wünscht: einen guten Job auf der Sonneninsel Mallorca, ihren Freund Daniel und eine gemeinsame Wohnung in der Villa von Bella Colina. Doch dann gerät ihre Welt aus den Fugen. Als sie schwanger wird, ist Daniel nicht bereit, sein Leben auf ein Kind auszurichten und lässt Pia keine Wahl. Sie verlässt ihn und Mallorca, denn in ihrer Vergangenheit gibt es ein dunkles Geheimnis, von dem sie selbst Daniel nie erzählt hat.

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  • Ein schöner Roman über die Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung Gottes

    Eine Villa in Bella Colina
    Buchbloggerin

    Buchbloggerin

    14. June 2016 um 11:41

    Ein Buch, von dem man denkt, es sei leichte Lektüre, welches sich dann aber als Buch mit tiefgehenden Themen herausstellt – genau diese Aussage trifft auf Eine Villa in Bella Colina von Dorothée Heck zu. Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich gedacht, es würde sich um einen Roman handeln, in dem sich alles um die Beziehung der Protagonistin Pia drehen würde, dem war jedoch nicht so. Inhalt: Pia ist jung, attraktiv und hat alles, was sie sich wünscht: einen guten Job auf der Sonneninsel Mallorca, ihren Freund Daniel und eine gemeinsame Wohnung in der Villa von Bella Colina. Doch dann gerät ihre Welt aus den Fugen. Als sie schwanger wird, ist Daniel nicht bereit, sein Leben auf ein Kind auszurichten und lässt Pia keine Wahl. Sie verlässt ihn und Mallorca, denn in ihrer Vergangenheit gibt es ein dunkles Geheimnis, von dem sie selbst Daniel nie erzählt hat. Meinung: Ich habe mit dem Lesen dieses Buches angefangen, als ich eigentlich kaum Zeit dafür hatte und konnte somit immer nur einige Seiten am Stück lesen. Hinzu kam, dass die ersten Seiten mich kaum mitreißen konnten , sodass ich befürchtete, es würden Ewigkeiten notwendig sein, um dieses Buch irgendwann zu einem Ende zu bringen. Gestern habe ich mir dann wieder das Buch zur Hand genommen und konnte es überraschenderweise schon bald nicht mehr weglegen. Man hat schon gleich am Schreibstil gemerkt, dass dies das Werk einer deutschen Autorin ist, was für mich eher ungewöhnlich ist, denn normalerweise lese ich aus dem Englischen ins Deutsche übersetzte Bücher. Doch dies war nicht schlecht, viel mehr hat es für etwas Abwechslung gesorgt. Außerdem war es interessant, dass die Handlung sich zum Teil in deutschen Orten abgespielt, wodurch es mir leichter fiel, mich in die Szenen hineinzuversetzen. Die Protagonistin Pia war mir zwar von Anfang an sympathisch, eine besondere Bindung zu ihr konnte ich jedoch nicht aufbauen. Trotzdem hatte ich großes Mitgefühl, denn in ihrem Leben hat sie bereits Dinge erlebt, die sie auch nach vielen Jahren nicht vergessen konnte und die sie immer noch quälten. Manche Probleme machte sie sich, meiner Meinung nach, aber auch selbst, indem sie beispielsweise den Kontakt mit ihrer Familie nicht aufrecht erhalten konnte bzw. wollte. Wenn sie zugelassen hätte, dass ihre Eltern sie unterstützten, wäre vieles in ihrem Leben sicherlich einfacher gekommen (sicher ist es einfach, so etwas zu sagen, wenn man nicht selbst in einer solchen Situation steckt, aber unmöglich ist es nicht). Doch zu sehen, wie sie ihrer Familie wieder näher gekommen ist, war sehr rührend. Pia hat in ihrer Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Christen gemacht, weswegen sie den Glauben seitdem schlichtweg abgelehnt hat. Hierdurch wird deutlich, wie wichtig es ist, als Christ ein Leben zu führen, wie die Bibel es lehrt, und nicht einfach zu sagen, man sei ein Christ. Dies kann Nicht-Christen so sehr verunsichern, wie man an Pia sehr gut sehen kann, dass sie meinen, sie wollen nichts mit dem christlichen Glauben und Gott selbst zu tun haben. Ich fand es sehr interessant, wie Pia und auch andere ungläubige Charaktere in dem Roman ihr Nicht-Glauben begründeten. Zwar wurde im Großteil des Romans nicht besonders viel über Gott und den Glauben geredet, doch hin und wieder wurden philosophische Gespräche geführt oder jemand versuchte, Pia von Gott zu erzählen. Zum Ende hin hat sie schließlich eingesehen, dass ein Mensch Gott braucht und hat sich bekehrt. Fazit: Eine Villa in Bella Colina ist ein Roman, dessen Handlung nicht durch besondere Spannung oder eine außergewöhnliche Handlung auffällt, sondern viel mehr dadurch, dass der Unterschied zwischen einem Menschen ohne Gott und einem Menschen, der sein Leben mit Gott führt, sehr deutlich wird. Es gibt viele Menschen, die, wie Pia, ein schlechtes Bild von Gott haben, ein Gott, der hart bestraft, der hasst und niemanden, der unwürdig, an sich heranlässt. In Wirklichkeit ist er aber ein Gott voller Liebe, Mitleid und Barmherzigkeit – es gibt nicht genug Worte, die Ihn treffend beschreiben könnten. Doch dies wird in dieser Geschichte sehr schön zum Ausdruck gebracht. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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