Dorothe Zürcher

 4.4 Sterne bei 60 Bewertungen
Autorin von Der schwarze Garten, Das Gamma-Lächeln und weiteren Büchern.
Dorothe Zürcher

Lebenslauf von Dorothe Zürcher

Dorothe Zürcher, geboren 1973 in Zürich, lebte eine Zeit lang in Argentinien. Heute unterrichtet sie, schreibt Prosa und Lyrik und ist eine leidenschaftliche Fantasy- sowie History-Liebhaberin. 2014 erschien ihr Romandebüt "Tamonia", im Dezember 2015 ihr Roman "Der schwarze Garten": In Zürichs Strassen und Gassen werden die alten Sagen wieder lebendig. 2018 erschien ihr Zukunftsroman "Das Gamma-Lächeln" und ihr erster historischer Roman "Stabilitas loci - Der Weg der Wiborada".

Alle Bücher von Dorothe Zürcher

Der schwarze Garten

Der schwarze Garten

 (21)
Erschienen am 01.11.2017
Das Gamma-Lächeln

Das Gamma-Lächeln

 (20)
Erschienen am 31.01.2018
Tamonia

Tamonia

 (11)
Erschienen am 30.09.2014
Stabilitas loci - Der Weg der Wiborada

Stabilitas loci - Der Weg der Wiborada

 (8)
Erschienen am 01.09.2018

Neue Rezensionen zu Dorothe Zürcher

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Rezension zu "Das Gamma-Lächeln" von Dorothe Zürcher

Das Gamma-Lächeln - eine Dystopie
Moonievor 22 Tagen

„Das Gamma-Lächeln“ spielt in einer zweigeteilten dystopischen Welt. Naidu, aus deren Sicht die Geschichte in der dritten Person erzählt wird, steht auf der Seite des Systems. Sie hat wie alle Menschen um sie herum einen im Nacken einoperierten Veredler der ihren Gefühlszustand in einem angenehmen, ausgeglichenen Zustand halten soll, sie kann eigene Schmerzen lindern und negative Gefühle schnell ausblenden. Doch von Anfang an wird klar: etwas ist nicht ganz so, wie es sein soll, denn Naidu leidet unter Albträumen, die es im System eigentlich nicht geben darf. So lernt sie schnell das System auzutricksen, damit diese negativen Gedanken nicht gefunden werden können, sollte sie einmal kontrolliert werden. Naidu arbeitet als Betreuerin von Jugendlichen, die in ihrem Alter bisher noch nicht veredelt wurden, jedoch auch hormonell und gefühlstechnisch bereits neutralisiert werden. Als Betreuerin besitzt Naidu in ihren Fingerspitzen sogenannte Aktosensoren, durch die sie auch in den Gefühlshaushalt anderer Menschen eingreifen kann, deswegen trägt sie in der Regel Handschuhe.

Diejenigen Menschen, die außerhalb des Systems leben, zumeist aus eigenem Wunsch, leben im Ödland und sind nicht veredelt oder „unkontrolliert“. Bewohner des Systems halten diese Unkontrollierten für sehr gefährlich und triebgesteuert, emotional absolut chaotisch. Als dann Sendre in Naidus Leben auftaucht, bemerkt Naidu schnell, dass diese nicht veredelt ist und ist fasziniert. Durch Sendre kann sie ungewohnte Gefühle erleben, als diese ihr private Gedanken zeigt, im Gegenzug schützt Naidu Sendre und verrät sie nicht an das System. Bald muss Sendre fliehen und Naidu kommt mit ihr. So gerät Naidu schließlich ins Ödland zu den so gefürchteten Unkontrollierten. Außerhalb des Systems trifft Naidu auch Karol, den Geliebten von Sendre, für den sie ebenfalls seit den Gedanken von Sendre, Gefühle hegt. Im Ödland findet Naidu dann genau das, was sie erwartet hat und dann auch wieder nicht. Sie weiß nicht mehr, auf wen sie sich verlassen kann und was ihre eigene Zukunft bereithält.

Naidu als Hauptfigur hat mir gut gefallen, ihr Glauben an das System und ihre gleichzeitigen Zweifel, ob es nicht noch mehr gibt, waren gut dargestellt und ich fand ihre Aktionen authentisch und gut nachvollziehbar. Der Schreibstil ist unaufgeregt und sehr gut zu lesen, was gut zu der Geschichte passt. Die Liebesgeschichte spielt sich eher am Rand ab und auch das passt gut zu Naidu und ihrem Leben.

Die Geschichte ist spannend und dabei ziemlich realistisch. Mir hat dieses Buch wieder gut gefallen. Es ist bereits mein dritter Roman der Autorin, nach „Tamonia“ und „Der schwarze Garten“, die ich ebenfalls empfehlen kann.

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Rezension zu "Stabilitas loci - Der Weg der Wiborada" von Dorothe Zürcher

Frauenleben im 10. Jahrhundert
Doromaravor 2 Monaten

Wiborada ist eine der wenigen Frauen aus dem 10. Jahrhundert, über die es überlieferte Quellen gibt. Ihre Wahl, sich in eine Zelle einmauern zu lassen, provoziert noch heute. Wer sich für diese Zeit oder für das Leben einer aussergewöhnlichen Frau interessiert, dem kann ich dieses Buch empfehlen.

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Rezension zu "Das Gamma-Lächeln" von Dorothe Zürcher

Sozial-Dystopie: staatlich geförderte Gemütsbeeinflussung mit elektromagnetischen Wellen
ReginaRinakuvor 2 Monaten

Eine Sozial-Dystopie, und eine verdammt gute dazu.  Novapolis, Frühjahr 2118. Naidu lebt als eine Veredelte "im System". Das heisst, sie ist fähig, mit Hilfe ihres einoperierten Veredlers sich und andere mit Alphawellen in einen angenehmen Zustand zu versetzen, mit Betawellen glücklich zu machen, mit Gammawellen zu beruhigen. Mit ihren ebenfalls einoperierten Aktosensoren kann sie mittels Handauflegen in ihr Gegenüber eindringen, seine Gedanken lesen, aber auch mit Omegawellen Nervenbahnen lahmlegen. Dieses Instrumentrium benötigt sie für ihre Arbeit als Erzieherin in einem staatlichen Institut für hochbegabte Pubertierende.
Obwohl, oder gerade weil sie eine begeisterte Anhängerin eines Systems ist, wird sie durch eine Mitbewohnerin in der Wohnüberbauung für alleinlebende Frauen aus Novapolis in die Nach-Wasserkriegs-Wüste gelockt, gerät sie in Kontakt mit Vebannten, welche Veredelte wie sie als 'Sauger', als 'Zombies' bezeichnen. Beide Welten, die des Systems wie auch jene der rebellischen Ausgestossenen, werden aus Nandus Perspektive beschrieben, aber so glaubhaft, so lebensnahe, dass man denkt, die Autorin habe diese Welten wirklich besucht und studiert.
Eine Muss-Lektüre für alle, denen 1984 angesichts des technischen Fortschritts seit seiner Erstpublikation nicht mehr genügt.

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Gespräche aus der Community

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Ostfränkisches Reich, 10. Jh.: Ein schwacher König, marodierende Ungaren und mittendrin eine Frau, deren Visionen Mauern durchbrechen.

 

Liebe Lovelybooker /- innen

 

Ihr lest gerne historische Romane über Menschen, die es wirklich gegeben hat? Oder ihr seid interessiert an Büchern, die von Religion und Heidentum handeln? Dann seid ihr hier richtig.

Die Adelige Wiborada liess ich im 10. Jh. freiwillig in eine Zelle mauern, lebte zehn Jahre darin und wurde zur Beraterin von Äbten und Herzögen. Mehr als hundert Jahre nach ihrem Tod wurde sie zur Patronin der Bibliotheken ernannt. Und hier der Klappentext: 

 

Die Adelige Wiborada pilgert nach Rom, anstatt zu heiraten. Dort wird in ihr der Wunsch geweckt, ein religiöses Leben nach dem Vorbild der Mönche im Kloster St. Gallen zu führen – unmöglich für eine Frau im 10. Jh.

Wiborada sucht ihren eigenen Weg. Von den Geistlichen misstrauisch beäugt, endet sie nur dank ihrer Verhandlungsgabe nicht auf dem Scheiterhaufen. Sie willigt ein, sich in eine Zelle einmauern zu lassen, wo sie ihr Leben ganz der Askese widmen könne. Doch die Mönche haben nicht mit Wiboradas seherischen Fähigkeiten gerechnet.

 

Zu verlosen gib es zehn Print-Bücher. Die Gewinner verpflichten sich, auf Lovelybooks und mindestens zwei weiteren Portalen (z.B. Amazon …) ihre Rezension zu veröffentlichen.

 

Ich bin gespannt auf Euch, Eure Fragen und Leseeindrücke und freue mich darauf, Euch bald hier zu treffen.


Eure Dorothe


Letzter Beitrag von  Doromaravor 2 Monaten
Zur Leserunde

Ängste einfach abstellen? Wer wünscht sich das nicht. Aber gleichzeitig Gefühle unterdrücken?

In einem zukünftigen Europa sollen nur glückliche Bürger den Fortbestand der Menschheit garantieren. Glückspillen werden verordnet, bis A. Canorra den Veredler erfindet: Ein Implantat am Hinterkopf, das die Nerven manipuliert.

Sendre rebelliert gegen dieses System - Naidu fühlt sich endlich glücklich.

 

Liebe Lovelybooker/-innen

Ihr lest gerne Dystopien mit einem Schuss Romantik? Dann bewerbt Euch um eines von 5 E-Books oder 5 Print-Exemplaren und zur gemeinsamen Besprechung meines neuen Romans "Das Gamma-Lächeln“, der auch zum Nachdenken über die Zukunft anregt.

Die perfekte Gesellschaft zwingt Naidu, sich glücklich zu fühlen. Seither träumt sie von Hass und Liebe. Aber darf sie deswegen ihre Mitmenschen verraten? Naidu ist begeisterte Anhängerin eines Systems, das durch Nervenmanipulation seine Bürger von allen Ängsten befreit. Sie lässt sich Aktosensoren einoperieren, um die Gedanken anderer zu kontrollieren. Als sie entdeckt, dass ihre Mitbewohnerin Sendre die Höhen und Tiefen ihrer Gefühle auslebt, ist sie fasziniert. Sie lässt sich auf eine verbotene Freundschaft ein, um in Sendres Gefühlswelt einzutauchen. Da wird Sendre entdeckt. Sie bittet Naidu, Informationen in das verseuchte Rebellengebiet zu schmuggeln. Dort lebt Karol, der Mann, für den Sendre leidenschaftlich brennt und Naidu mit ihr.

Es gibt fünf eBooks und fünf durch die Autorin signierte Print-Exemplare zu gewinnen.
Die Gewinner verpflichten sich, auf Lovelybooks und mindestens zwei weiteren Portalen (z.B. Amazon oder Wasliestdu) ihre Rezension zu veröffentlichen.

Eine Leseprobe findet Ihr hier:

https://www.amazon.de/Das-Gamma-Lächeln-Dorothe-Zürcher/dp/9963538223/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1526002735&sr=8-1&keywords=Das+Gamma-L%C3%A4cheln

Ich bin gespannt auf Euch, Eure Fragen und Leseeindrücke und freue mich darauf, Euch bald hier zu treffen.

Eure Dorothe
und das Team vom bookshouse-Verlag

 

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Wenn mächtige Sagengestalten erwachen...
Carina ist eine Degiesser, ihre Familie hütet den schwarzen Garten, eine keltische Kultstätte in Zürich. Doch seit ihr Vater ermordet wurde, will sie nichts mehr davon wissen, bis sich die Dinge in der Stadt überschlagen.

Liebe Lovelybooker/-innen

Ihr lest gerne unheimliche, mystische Bücher mit einem Schuss Humor? Dann bewerbt Euch um eines von 8 Gratis-Leseexemplaren und zur gemeinsamen Besprechung meines neuen Romans "Der schwarze Garten“, in dem alle mystischen Elemente aus Sagen und Legenden übernommen wurden.

Eine Explosion erschüttert das Zürcher Grossmünster. War es Vandalismus? Carina, die nach dem Tod ihres Vaters ein neues Leben aufbaut, vermutet etwas anderes: Eine uralte Macht ist in dem ehemaligen Gräberfeld erwacht und bedroht Zürich. Um diese Kräfte aufzuhalten, müsste Carina die Kultstätte ihres Vaters aufsuchen: Den schwarzen Garten, einen keltischen Verehrungsort der Stadt, in dem die Gestalten vergessener Sagen nach ihren Gesetzen herrschen.

Es gibt 8 durch die Autorin signierte Exemplare zu gewinnen. Die Gewinner verpflichten sich, auf Lovelybooks und mindestens zwei weiteren Portalen (z.B. Amazon oder Wasliestdu) ihre Rezension zu veröffentlichen.

Eine Leseprobe findet Ihr hier:
http://die-aus-zuerich.ch/mediawiki/index.php?title=Der_schwarze_Garten

Ich bin gespannt auf Euch, Eure Fragen und Leseeindrücke und freue mich darauf, Euch bald hier zu treffen.

Eure Dorothe
und das Team vom KaMeRu-Verlag
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Dorothe Zürcher im Netz:

Community-Statistik

in 60 Bibliotheken

auf 4 Wunschlisten

von 5 Lesern aktuell gelesen

von 9 Lesern gefolgt

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