Dorothe Zürcher Der schwarze Garten

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Inhaltsangabe zu „Der schwarze Garten“ von Dorothe Zürcher

Während des 'Sechseläuten-Festes' wird die WC-Anlage des Zürcher Großmünsters gesprengt und brennt aus. Die Polizei spricht von Vandalismus. Die junge Carina vermutet etwas ganz anderes. Sie fragt sich, ob eine dunkle Macht aus den Erzählungen unserer Vorfahren durch das vergessene Gräberfeld seinen Weg ins Freie fand.
Früher hätte sich Carinas Vater, der Meister über den schwarzen Garten – einem keltischen Kultplatz von Zürich –, dieses Verdachts angenommen. Doch vor einem Jahr wurde ihr Vater unter mysteriösen Umständen ermordet. Carinas Bruder befürchtet, seine Schwester wolle die düsteren Kräfte des Gartens wieder heraufbeschwören und vertreibt sie aus der Stadt.
Eine Irrfahrt zu anderen vergessenen Kultorten und alten Legenden der Schweiz beginnt. Dabei versucht Carina, neue Erkenntnisse zu gewinnen, um die Stadt zu befreien. Vor allem aber muss sie sich gewahr werden, wie groß ihre Schuld am Tod ihres Vaters ist…

Urban Fantasy einmal anders und mit einem Hauch Grusel

— phantastische_fluchten

Fesselnde Urban Fantasy mit vielen mystischen Elementen! Was diesen Roman vor allem ausmacht, ist, dass die Geschichte in Zürich spielt.

— JunoStevens

Ein atmosphärisches Puzzle, eingewoben in eine Realität, die ihre Übernatur erst auf den zweiten Blick freigibt. Urban Fantasy at its best!

— Ryadne

Ein kurzweiliges Urban Fantasy-Buch mit vielen mystischen Elementen und einer packenden Geschichte !

— CarmenCapiti

Spannend und interessant von der ersten bis zur letzten Seite

— MarkusLStettler

Etwas sehr außergewöhnliches und teils gruseliges Buch

— Wildpony

Ein "Züricher" - Roman der viele regionale Sagen und eine spannende Geschichte zu erzählen hat.

— Suleika

Fantasy aus und in Zürich, gespickt mit vielen regionalen Sagen und einer starken Hauptfigur, die Zürich vor uralten Mächten schützen muss.

— Moonie

Ein sagenhafter Fantasy- Regional-Roman, welcher in der Stadt Zürich spielt.

— Diana182

Gute Fantasygeschichte, die auf Sagen basiert

— SaintGermain

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  • Urban spannend und anders als das Übliche

    Der schwarze Garten

    phantastische_fluchten

    25. November 2017 um 08:38

    Ich habe das Buch " Der schwarze Garten" von Dorothe Zürcher schon vor vier Wochen beendet, fühlte mich aber nicht in der Lage, eine Rezension zu schreiben. Nicht, weil es schlecht oder langweilig war, eher das Gegenteil. Aber der Inhalt lässt sich einfach nicht in kurzen Worten zusammen fassen. Jedes Wort verrät zu viel oder weist auf Ereignisse hin, die man sich erlesen sollte. Wie die Autorin am Ende ihres Buches selbst schreibt: In diesem Roman kommen sechzehn Legenden und Sagen vor, die zumeist in Zürich und der näheren Umgebung spielen. Ich war noch nie in Zürich aber nach dem lesen dieser Lektüre möchte man sofort in den Zug steigen und die Stadt erkunden. Am besten auf den Spuren Carina Degiessers, der Protagonistin. Carina ist eine junge Frau, die das Erbe ihrer Familie und ihre eigene Macht ablehnt. Ihr Vater der Meister über den schwarzen Garten, der schon seit Jahrhunderten existiert. Wie das Attribut "schwarz" schon erkennen lässt, ist es keine lichte Magie, über die man verfügt, wenn man den Garten verwaltet.   Eigentlich ist die junge Frau als Erbin, möglicherweise aber auch als nächstes Opfer des Gartens vorgesehen. Um die Macht ihres Vaters und die des Gartens zu brechen unternimmt einen waghalsigen Schritt, was zu dem Tod ihres Vaters führt. Die Polizei verdächtigt sie und ihren Bruder, etwas mit dem Tod des Vaters zu tun zu haben aber es liegen keinerlei Beweise vor. Sie überlässt die väterliche Villa ihrem Bruder Elio , der eine Familie gegründet hat und dessen dunkle Kräfte bei weitem nicht so stark sind, wie die seiner Schwester. Sie vermisst nichts und niemanden, außer Eranz, der als Butler fungiert, der aber über eine Tiefe verfügt, die der Geschichte eine besondere Note verleiht. Wie gesagt, mir fehlten einfach die Worte, um diese Geschichte und ihre Besonderheiten zu würdigen. Ich habe im Urlaub einige Romane aus dem 18. und 19. Jahrhundert gelesen, in denen oft das Wort *schaurig* fiel. Vieles an diesem Roman erinnert an diese leicht schaurig gruseligen Romane der damaligen Zeit, obwohl er hochmodern ist und sich auch einer modernen Sprache bedient. Der Autorin ist hier der Kniff gelungen, diese damals sehr beliebte Art der Unterhaltung in eine neue und moderne Fassung zu bringen. Die Geschichte hat mich genauso angerührt und leicht gegruselt, wie diese alten Romane wie z.B. die von Wilkie Collins, auch wenn hier wirklich alles im 21 Jahrhundert spielt. Der Einfluss der alten Sagen und Legenden, welche die Autorin heranzieht, lässt sich nicht leugnen. Die Geschichte wird in der ICH-Firm erzählt, dadurch ist uns die junge Protagonistin sehr nahe. Sie ist alleine, eine Rückkehr in die Villa wäre eine Rückkehr in den Garten und unter seinen Einfluss. Ihre Gabe, ihre ganze Wesenheit unterscheidet sie aber deutlich von den anderen Menschen und isoliert sie von ihnen. Mit jeder Zeile des Buches merkt man, dass die junge Frau ihre Stadt Zürich liebt. Sie ist der Nabel der Welt, Heimat und Leben. Als die Stadt in Gefahr gerät, unternimmt Carina alles, um Zürich vor dem Untergang zu bewahren. Kann sie, die ihr Erbe abgelehnt und verleugnet hat, nun die Hilfe von Menschen und anderen Wesen einfordern, um die Stadt zu retten? Sprachlich ist das Buch ebenfalls sehr gelungen. Da die Autorin aus der Schweiz stammt, gibt es einige Begriffe und Wendungen, die wir in Deutschland nicht kennen. Dies gibt dem Buch aber eine besondere Note und einen gewissen Charme. Diesmal steht das Glossar zu Beginn des Buches und ich habe es mir vor der Lektüre durchgelesen, was sehr hilfreich war. Eine gute Idee ist auch der kleine Stadtplan hinten im Buch auf dem Cover. Einzig das Cover gefällt mir nicht so gut, dass es keinerlei Hinweis auf die Art der Geschichte gibt. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass es sich um eine moderne Schauergeschichte bzw. Fantasygeschichte handelt, hätte ich lediglich das Cover gehabt, um etwas über das Buch erraten. Mit 222 Seiten ist dieses Buch genau richtig, es gibt keine Ausschweifungen oder Ausschmückungen, alles folgt einer klaren Erzähllinie. Für mich ein kleiner Geheimtipp einer jungen Autorin aus unserem Nachbarland Schweiz. Man sollte öfters mal über die Grenzen schauen. Und Zürich werde ich nach dieser Geschichte auf jeden Fall einmal besuchen, zumal  es ja nicht weit von mir ist. Danke an die Autorin für das Rezensionsexemplar und die Geduld. Nachtrag: Mittlerweile gibt es eine zweite Auflage mit einem neuen Cover, ich stelle es ebenfalls ein.

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  • Mystisches Zürich

    Der schwarze Garten

    CarmenCapiti

    08. June 2016 um 12:42

    Gemeinsam mit Carina, deren Vater vor einem Jahr unter mysteriösen Umständen umgekommen ist, erkundet der Leser die Stadt Zürich von ihrer übersinnlichen Seite. Wiedergänger, Feen, altes Volk... Und auch Felix und Regula, die Stadtheiligen von Zürich, dürfen natürlich nicht fehlen! Alles zusammen verstrickt die Autorin zu einer eigenen Geschichte, in der Carina sich mit allerhand Herausforderungen rumschlagen muss, ob nun aus »realen« Welt oder derjenigen der sagenhaften Figuren.Der Roman ist in Präsens und der Ich-Form geschrieben, was zuerst etwas gewöhnungsbedürftig war. Aber man findet sich schnell damit zurecht und nach einer Weile bangt man dadurch umso mehr mit Carina mit. Die Protagonistin mag im ersten Moment distanziert und kalt anmuten, umso länger man sie aber begleitet, desto klarer werden ihre Motive und auch ihr Charakter.Wer Zürich und die Umgebung kennt, wird natürlich vieles wiedererkennen, was im Roman vorkommt. Doch auch wer nichts mit der Stadt am Hut hat, wird schnell einen Eindruck davon bekommen und somit nimmt einem das Buch auch mit auf eine kleine Sightseeing-Tour, was mir gut gefallen hat. Alles in allem ist »Der schwarze Garten« ein kurzweiliges Urban Fantasy-Buch mit vielen mystischen Elementen und einer packenden Geschichte dahinter.

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  • Eine wirklich gute Geschichte, die zeigt wie Urban Fantasy sein sollte

    Der schwarze Garten

    MarkusLStettler

    Eine junge Frau namens Carina, deren Vater vor beinahe einem Jahr unter mysteriösen Umständen verstarb und ein scheinbarer Fall von Vandalismus im Grossmünster von Zürich. So beginnt „Der schwarze Garten“ von Dorothe Zürcher.Von dem, was darauffolgt, möchte ich nicht zu viel verraten. Denn die Autorin führt uns auf eine wundervoll sanfte Weise in die Welt ihrer Geschichte. Nur soviel sei verraten, es geht um Zürich und seine Sagen, um die Welt hinter dem, was wir kennen. Und so ist „Der schwarze Garten“ ein perfektes Beispiel für das, was Urban Fantasy sein sollte.Wir folgen der mutigen Heldin nicht nur durch ihr spannend erzähltes Abenteuer, sondern lernen auch eine Stadt, ihre Vergangenheit und Sagen ein besser kennen.Dieses Buch hat für mich alles, was eine Geschichte braucht: Eine interessante Heldin - und interessant heisst hier Carina hat Ecken und Kanten, bleibt aber immer zugänglich - Spannung, Horror und Emotionen, vor allem auch ausgehend von etwas scheinbar Leblosem wie einer Stadt. Dorothe Zürcher erzählt ohne viel Firlefanz und die Geschichte gewinnt dadurch. Denn eine gute Geschichte muss einfach nur erzählt werden und „Der schwarze Garten“ ist eine wirklich gute Geschichte.

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    • 2

    Doromara

    24. May 2016 um 22:35
  • Leserunde zu "Der schwarze Garten" von Dorothe Zürcher

    Der schwarze Garten

    Doromara

    Wenn mächtige Sagengestalten erwachen... Carina ist eine Degiesser, ihre Familie hütet den schwarzen Garten, eine keltische Kultstätte in Zürich. Doch seit ihr Vater ermordet wurde, will sie nichts mehr davon wissen, bis sich die Dinge in der Stadt überschlagen. Liebe Lovelybooker/-innen Ihr lest gerne unheimliche, mystische Bücher mit einem Schuss Humor? Dann bewerbt Euch um eines von 8 Gratis-Leseexemplaren und zur gemeinsamen Besprechung meines neuen Romans "Der schwarze Garten“, in dem alle mystischen Elemente aus Sagen und Legenden übernommen wurden. Eine Explosion erschüttert das Zürcher Grossmünster. War es Vandalismus? Carina, die nach dem Tod ihres Vaters ein neues Leben aufbaut, vermutet etwas anderes: Eine uralte Macht ist in dem ehemaligen Gräberfeld erwacht und bedroht Zürich. Um diese Kräfte aufzuhalten, müsste Carina die Kultstätte ihres Vaters aufsuchen: Den schwarzen Garten, einen keltischen Verehrungsort der Stadt, in dem die Gestalten vergessener Sagen nach ihren Gesetzen herrschen. Es gibt 8 durch die Autorin signierte Exemplare zu gewinnen. Die Gewinner verpflichten sich, auf Lovelybooks und mindestens zwei weiteren Portalen (z.B. Amazon oder Wasliestdu) ihre Rezension zu veröffentlichen. Eine Leseprobe findet Ihr hier: http://die-aus-zuerich.ch/mediawiki/index.php?title=Der_schwarze_Garten Ich bin gespannt auf Euch, Eure Fragen und Leseeindrücke und freue mich darauf, Euch bald hier zu treffen. Eure Dorothe und das Team vom KaMeRu-Verlag

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    • 252
  • Der schwarze Garten - außergewöhnlich....

    Der schwarze Garten

    Wildpony

    15. April 2016 um 09:38

    Der schwarze Garten  -  Dorothe Zürcher Klappentext: Während des 'Sechseläuten-Festes' wird die WC-Anlage des Zürcher Großmünsters gesprengt und brennt aus. Die Polizei spricht von Vandalismus. Die junge Carina vermutet etwas ganz anderes. Sie fragt sich, ob eine dunkle Macht aus den Erzählungen unserer Vorfahren durch das vergessene Gräberfeld seinen Weg ins Freie fand. Früher hätte sich Carinas Vater, der Meister über den schwarzen Garten – einem keltischen Kultplatz von Zürich –, dieses Verdachts angenommen. Doch vor einem Jahr wurde ihr Vater unter mysteriösen Umständen ermordet. Carinas Bruder befürchtet, seine Schwester wolle die düsteren Kräfte des Gartens wieder heraufbeschwören und vertreibt sie aus der Stadt. Eine Irrfahrt zu anderen vergessenen Kultorten und alten Legenden der Schweiz beginnt. Dabei versucht Carina, neue Erkenntnisse zu gewinnen, um die Stadt zu befreien. Vor allem aber muss sie sich gewahr werden, wie groß ihre Schuld am Tod ihres Vaters ist… Mein Leseeindruck: Das ist schon ein recht spannendes, aber auch sehr ungewöhnliches Buch, das recht viel geheimnisvolle Elemente (Geister, Gnome, Feen) sowie alte Sagen beinhaltet. Teils war mir als Leser das Buch richtig gruselig und ich brauchte schon ein wenig um in die Geschichte hinein zu finden. Dann war es sehr interessant Zürich mit seinen alten Gebäuden und interessanten sagenumwobenen Stätten kennen zu lernen, und damit das "Alte Volk" entsprechend kennen zu lernen. Das ganze Buch ist für mich mehr ein Fantasy-Roman. Irgendwie bestimmt richtig interessant, aber ein wenig etwas anderes hätte ich mir schon vorgestellt. Das Cover ist nun nicht wirklich der Hingucker und ich finde es einfach zu blass in Bezug zu der Geschichte. Es hätte mehr den Focus auf das Geheimnisvolle lenken sollen und nicht nur diese Treppe darstellen. Die Protagonistin Kaia ist mir auch nicht wirklich warm geworden. Sie ist zwar eine tapfere und mutige Frau, aber irgendwie lag ich als Leserin mit ihr nicht auf einer Wellenlänge. Hingegen konnte ich mich ein wenig in Zürich wieder finden. Und auch Leser die sie Stadt nicht kennen werden sie so ein wenig kennen lernen. Fazit: Ein etwas anderes Buch als erwartet. Spannend, aber doch kein Kriminalroman, sondern mehr ein Buch über Übersinnliches und Fantasy gemixt. Richtige Begeisterung konnte es leider in mir nicht auslösen, aber es war auf jeden Fall spannend und gut zu lesen sobald man richtig in der Geschichte drin war. Von mir gibt es 4 Sterne für: Der schwarze Garten.    

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  • Rezension zu "Der schwarze Garten" von Dorothe Zürcher

    Der schwarze Garten

    dorli

    29. February 2016 um 14:19

    Zürich. Nach dem Tod ihres Vaters hatten Carina „Kaia“ Degiesser und ihr Halbbruder Elio beschlossen, ihr schwarzmagisches Erbe und damit die Herrschaft über den schwarzen Garten nicht anzutreten. Doch eine angeblich von Vandalen gesprengte WC-Anlage im Grossmünster, das plötzliche Fehlen des alten Volkes in der Stadt und der unerwartete Angriff eines Wiedergängers lassen Kaia vermuten, dass eine dunkle Macht die Stadt heimsucht - Kaia will die Bedrohung stoppen, doch Elio weigert sich vehement, die Kräfte des Gartens wieder heraufzubeschwören… Dorothe Zürcher startet ihren Roman „Der schwarze Garten“ mit einem kurzen Prolog, dem Wortlaut der gleichnamigen Zürcher Sage. Eine wunderbare Grundlage für die Dinge, die im Folgenden passieren. Ich mag Geschichten, bei denen der ganz normale Alltag der Protagonisten plötzlich durch etwas Unerklärliches aus den Fugen gerät - und genau das passiert in „Der schwarze Garten“. Kaia ist Verkäuferin in einer Chocolaterie und hat mit Magie eigentlich nichts mehr am Hut. Doch die jüngsten Ereignisse zwingen sie zum Umdenken - Kaias Kampf gegen die dunkle Bedrohung wird für den Leser zu einer fantastischen Reise durch die Schweizer Sagenwelt. Mit Kaia schickt die Autorin eine selbstlose, mutige Hauptfigur ins Rennen - schnell gelingt es, mit der jungen Frau mitzufühlen und mitzufiebern. Fasziniert von Kaias ungewöhnlichen Kenntnissen und Fähigkeiten mache ich mit ihr einen Ausflug in das Reich der Feen und in die Unterwelt, klettere mit ihr hinauf zum Vrenelisgärtli und lerne die Sehenswürdigkeiten Zürichs kennen. „Der schwarze Garten“ ist eine fesselnde Geschichte, die sich angenehm flott lesen lässt und mich durchweg gut unterhalten hat. Ein tolles Lesevergnügen für alle Fans der Urban-Fantasy.

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  • Kurzweilige Unterhaltung entsprungen aus den Sagen rund um Zürich!

    Der schwarze Garten

    Suleika

    27. February 2016 um 10:06

    Klappentext: Während des 'Sechseläuten-Festes' wird die WC-Anlage des Zürcher Großmünsters gesprengt und brennt aus. Die Polizei spricht von Vandalismus. Die junge Carina vermutet etwas ganz anderes. Sie fragt sich, ob eine dunkle Macht aus den Erzählungen unserer Vorfahren durch das vergessene Gräberfeld seinen Weg ins Freie fand. Früher hätte sich Carinas Vater, der Meister über den schwarzen Garten – einem keltischen Kultplatz von Zürich –, dieses Verdachts angenommen. Doch vor einem Jahr wurde ihr Vater unter mysteriösen Umständen ermordet. Carinas Bruder befürchtet, seine Schwester wolle die düsteren Kräfte des Gartens wieder heraufbeschwören und vertreibt sie aus der Stadt. Eine Irrfahrt zu anderen vergessenen Kultorten und alten Legenden der Schweiz beginnt. Dabei versucht Carina, neue Erkenntnisse zu gewinnen, um die Stadt zu befreien. Vor allem aber muss sie sich gewahr werden, wie groß ihre Schuld am Tod ihres Vaters ist… Meine Meinung: Das Cover ist unscheinbar und ich finde das hier noch viel mehr herausgeholt werden könnte. Es ist mir ein wenig zu schlicht und trostlos, ein großer Gegensatz zur Geschichte die das Buch erzählt. Meine Erwartungen waren dementsprechend nicht ganz so hoch, ich hatte mir eine schöne Unterhaltung gewünscht die mich mitreißt und wurde nicht enttäuscht. Während der gesamten Geschichte begleiten wir Kaia in und um Zürich herum. Dabei besuchen wir einige Sagenumwobene Stätten und alte Gebäude die von den Wesen des "Alten Volkes" bewohnt werden. Feen, Geister alles exsistiert parallel zu den Menschen und lebt in Zürich. Wer geglaubt hat Gnome sind nur eine Erfindung seiner eigenen Fantasie, der wird in diesem Buch nicht schlecht staunen. Mit Kaia hat die Autorin einen wirklich starken und durchsetzungsfähigen Charakter erschaffen der so manche Prüfung und Abenteuer in der Welt der Sagen und Mythen bestehen muss. Aber auch die anderen Charaktere sind jeder für sich gesehen ein einmaliges Unikat, mit Stärken und Schwächen und sehr realistisch dargestellt. Dabei überzeugt der Stil der Autorin besonders durch die passend aufgebaute Spannung in bestimmten Abschnitten und das fesseln des Lesers in der Geschichte. Das gesamte Buch folgt einem roten Faden, dies macht dem Leser Leser vor allem das zurechtfinden in der Geschichte einfacher. Denn zwischendurch gab es vor allem für mich einige Absätze die ich nochmal Lesen musste, einfach weil ich den Inhalt beim ersten Mal nicht richtig erfassen konnte. Der Einstieg viel mir auch nicht sonderlich leicht, dabei gibt sich die Autorin viel Mühe dabei den Leser nicht so lange im dunkeln verharren zu lassen. Dennoch fehlten mir, besonders am Anfang, einfach die richtigen Hintergrundinformationen zu dem was Kaia wirklich ist und welche Rolle der "Schwarze Garten" wirklich spielt. Tatsächlich bekommt man während den Entwicklungen in der Geschichte einiges mitgeteilt, allerdings war ich am Ende des Buches nur ein wenig schlauer als vorher. Das fand ich persönlich sehr schade, die Geschichte hat soviel Potenzial welches nicht ganz ausgeschöpft wurde. Dabei hätten ein paar Seiten mehr nicht geschadet. Fazit: Mit "Der schwarze Garten" hat man ein Buch, bei dem besonders die regionalen Sagen aus Zürich und Umgebung eine große Rolle spielen. Die Autorin versteht dabei ihr Handwerk und weiß ganz genau die richtigen Elemente einzubauen um den Leser zu fesseln. Auch wenn das Buch ein paar Schwächen aufweiß konnte es mich Überzeugen. Jeder der Sagen, Mythen und starke Charaktere mag wird hier fündig werden.

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  • Faszinierende Sagen eingewoben in einen spannenden Fantasyroman mit Lokalkolorit

    Der schwarze Garten

    Moonie

    24. February 2016 um 09:27

    Carina Degiesser ist die Tochter des verstorbenen Zaol, der einst über den schwarzen Garten geherrscht hat. Nun ist er tot und zu Anfang der Geschichte fragt man sich, ob nicht auch Carina und ihr Bruder damit etwas zu tun haben. Im schwarzen Garten herrschen drei Gärtner, der rote, der schwarze und der grüne, allesamt mächtig, nicht gut und nicht böse und dabei so unheimlich. Sie dienen demjenigen, der König über den schwarzen Garten ist. Carina hat sich bewusst dagegen entschieden den schwarzen Garten weiterzuführen und ist ausgezogen, um ihrem Bruder und seiner Familie das Haus zu überlassen. Doch als es im Großmünster eine Explosion gibt und scheinbar ein uralter Fomori aus den Gräbern emporgestiegen ist und die Stadt bedroht, muss Carina handeln. Die Geschichte ist aus der Sicht von Carina (kurz Kaia) geschrieben und wir erfahren viel über ihre Gedanken und ihre Persönlichkeit. Kaia ist eine starke, gradlinige Hauptfigur und war mir dabei sehr sympathisch. Nach und nach versucht sie eine Möglichkeit zu finden, wie man ihre Stadt Zürich vor dem Fomori retten kann. Kaia hat den zweiten Blick, sie kann das alte Volk sehen, Geister und kennt sich mit Magie aus, was bei ihrer Familie kein Wunder ist. Der Roman ist spannend geschrieben, fast wie ein Krimi, jedoch gibt es viele mystische Komponenten und einige Sagen aus der Schweiz und aus Zürich werden gekonnt in die Handlung eingewoben, was mir richitg gut gefallen hat. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen, recht schnörkellos und so spiegelt er auch perfekt das Wesen der Hauptfigur Kaia wider. Es geht einerseits um die Familie Degiesser und ihre dunkle Seite, andererseits um die Bedrohung durch den Fomori. Es bleibt durchgehend spannend und am Rande gibt es auch eine Liebesgeschichte, hier hat mich auch Kaia überrascht. Für Fans von Urban Fantasy und Sagen wirklich zu empfehlen!

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  • Sagenhaftes Zürich verpackt in einem Fantasy - Roman

    Der schwarze Garten

    Diana182

    19. February 2016 um 11:05

    Das Cover zeigt eine Treppen, welche hinab zu einem überdachten Hauseingang führt. Das Bild ist in  einem  mystischen Blauton  gehalten. Auf den ersten Blich hätte ich hier einen architektonischen Bildband vermutet. In diesem Buch findet der interessierte Leser jedoch eine sagenumwobene Geschichte Zürichs vor. Leider hätte dieses Buch so präsentiert eher weniger Interesse bei mir hervorgerufen. Schade! Denn so hätte ich diese Erzielung nie kennen lernen dürfen… Kurz zum Inhalt – der Klappentext Während des 'Sechseläuten-Festes' wird die WC-Anlage des Zürcher Großmünsters gesprengt und brennt aus. Die Polizei spricht von Vandalismus. Die junge Carina vermutet etwas ganz anderes. Sie fragt sich, ob eine dunkle Macht aus den Erzählungen unserer Vorfahren durch das vergessene Gräberfeld seinen Weg ins Freie fand. Früher hätte sich Carinas Vater, der Meister über den schwarzen Garten – einem keltischen Kultplatz von Zürich –, dieses Verdachts angenommen. Doch vor einem Jahr wurde ihr Vater unter mysteriösen Umständen ermordet. Carinas Bruder befürchtet, seine Schwester wolle die düsteren Kräfte des Gartens wieder heraufbeschwören und vertreibt sie aus der Stadt. Eine Irrfahrt zu anderen vergessenen Kultorten und alten Legenden der Schweiz beginnt. Dabei versucht Carina, neue Erkenntnisse zu gewinnen, um die Stadt zu befreien. Vor allem aber muss sie sich gewahr werden, wie groß ihre Schuld am Tod ihres Vaters ist… Nun zu meiner Meinung: Mit dem Start ins Buch hatte ich leider kurzzeitig meine Probleme. Die Stimmung  ist eher kühl und sachlich. Einige Informationen werden  auch eher distanziert gestreut. Mit dem voranschreiten des Buches nimmt diese Geschichte jedoch immer weiter an Fahrt auf. Und dann findet man sich plötzlich in einer anderen Welt wieder… Die Autorin hat einen angenehmen, leicht zu verfolgenden Schreibstil. Einige Szenen konnte ich mir sehr gut vorstellen, mit anderen Beschreibungen hatte ich leider so meine Probleme, da ich auf Anhieb nicht mit allen Wörtern etwas anfangen konnte.  So hatte ich z.B. noch nie etwas von „Alben“ gehört. Bei diesem Buch  handelt es sich um einen sehr schönen sagenumwobenen Regional-Fantasy- Roman. Schauplätze Zürichs werden hier gut und anschaulich dargestellt und legen ihnen zusätzlich etwas Mystisches auf. Ich war bisher leider noch nicht in der Stadt, dennoch konnte ich mir die einzelnen Plätze gedanklich sehr gut vorstellen. Das Ende ist gut gewählt und hält die eine oder andere unerwartete Überraschung für den Leser bereit. Mein Fazit: Ein schöner sagenumwobener  Fantasy Roman, welcher in der Stadt Zürich spielt. Es geht um viele heimatliche Sagen, die bereits  seit Jahrhunderten kursieren. Diese wurden hier sehr gut in die Geschichte eingeflochten. Als Ortsfremder konnte ich leider nicht direkt etwas mit allen Sagen anfangen. Es dürfte für jene, die mit allen Erzählungen vertraut sind, aber ein echtes Highlight sein!:) Ein sehr interessanter, lesenswerter Roman für Liebhaber des Fantasy-Genres!

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  • Fantasy um alte Sagen und Mythen

    Der schwarze Garten

    tweedledee

    14. February 2016 um 17:36

    Klappentext: "Während des 'Sechseläuten-Festes' wird die WC-Anlage des Zürcher Großmünsters gesprengt und brennt aus. Die Polizei spricht von Vandalismus. Die junge Carina vermutet etwas ganz anderes. Sie fragt sich, ob eine dunkle Macht aus den Erzählungen unserer Vorfahren durch das vergessene Gräberfeld seinen Weg ins Freie fand. Früher hätte sich Carinas Vater, der Meister über den schwarzen Garten – einem keltischen Kultplatz von Zürich –, dieses Verdachts angenommen. Doch vor einem Jahr wurde ihr Vater unter mysteriösen Umständen ermordet. Carinas Bruder befürchtet, seine Schwester wolle die düsteren Kräfte des Gartens wieder heraufbeschwören und vertreibt sie aus der Stadt. Eine Irrfahrt zu anderen vergessenen Kultorten und alten Legenden der Schweiz beginnt. Dabei versucht Carina, neue Erkenntnisse zu gewinnen, um die Stadt zu befreien. Vor allem aber muss sie sich gewahr werden, wie groß ihre Schuld am Tod ihres Vaters ist…" Aus Kaias Sicht erlebt man die Handlung, am Anfang wird noch nicht viel verraten und ich hatte keine Ahnung, wohin die Reise geht. Nach und nach erfährt man mehr über Kaias Familienverhältnisse und was es mit dem Garten auf sich hat, dass sie und die Mitglieder ihre Familie besondere magische Gaben haben. Die Infos kommen häppchenweise, am Anfang habe ich gerätselt bis es im Verlauf dann Aufklärung gab. Kaia hat besondere Fähigkeiten, sie ist als Figur wunderbar charakterisiert und war mir sympathisch.  An ihren Gefühlen und Gedanken ist man durch die Ich-Perspektive hautnah dran. Sie ist eine tolle Protagonistin, eine starke Persönlichkeit  mit der ich mitfiebern konnte. Und dann beginnt auch schon die temporeiche Suche, wie sie den düsteren Kräften, die in Zürich wüten Einhalt gebieten kann. Die Handlung läuft langsam an und steigert sich immer mehr bis zum Höhepunkt am Ende der Geschichte. "Der schwarze Garten" hat mich mit seiner Magie und viel Fantasy wirklich überrascht. Das alte Volk, Schweizer Sagen und Legenden die sich um Zürich ranken spielen eine große Rolle, es gibt viel Mystik und Atmosphäre. Besonders klasse fand ich den Schreibstil der Autorin, der sich wunderbar flüssig liest. Er ist zeitgemäß, ohne Schnörkel und erzeugt viele Atmosphäre, so dass die Seiten nur so dahin fliegen. Fazit: Wunderbare Fantasy um alte Sagen und Mythen von Zürich.

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  • Fantasy meets Sagen

    Der schwarze Garten

    SaintGermain

    13. February 2016 um 13:16

    Während des 'Sechseläuten-Festes' wird die WC-Anlage des Zürcher Großmünsters gesprengt und brennt aus. Die Polizei spricht von Vandalismus. Die junge Carina vermutet etwas ganz anderes. Sie fragt sich, ob eine dunkle Macht aus den Erzählungen unserer Vorfahren durch das vergessene Gräberfeld seinen Weg ins Freie fand. Früher hätte sich Carinas Vater, der Meister über den schwarzen Garten – einem keltischen Kultplatz von Zürich –, dieses Verdachts angenommen. Doch vor einem Jahr wurde ihr Vater unter mysteriösen Umständen ermordet. Carinas Bruder befürchtet, seine Schwester wolle die düsteren Kräfte des Gartens wieder heraufbeschwören und vertreibt sie aus der Stadt.  Eine Irrfahrt zu anderen vergessenen Kultorten und alten Legenden der Schweiz beginnt. Dabei versucht Carina, neue Erkenntnisse zu gewinnen, um die Stadt zu befreien. Vor allem aber muss sie sich gewahr werden, wie groß ihre Schuld am Tod ihres Vaters ist… Nachdem die Geschichte wie ein Krimi begonnen hat, merkt man schnell, dass es weniger um einen Mord als um das mystische Erleben eines Kultplatzes mitten in der Stadt Zürich geht. Dabei faszinieren sowohl die unheimlichen Gärtner wie auch die Anhänger des alten Kultes. Die Rückblenden in die Vergangenheit der Stadt geben der Geschichte eine weitere Dimension.  Es werden aber auch weitere Schweizer Plätze beschrieben und das überwältigend gut. Der Schreibstil der Autorin lässt einen tief in die Schweizer Sagenwelt und in die Schweizer Landschaft einfühlen. Das Cover des Buches ist etwas unauffällig, aber dennoch schön gemacht, obwohl man es als Nicht-Schweizer nicht zuordnen kann. Insgesamt ein gelungener Fantasy-Roman.

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  • Im Schutz des Schlangenrings

    Der schwarze Garten

    Frank1

    12. February 2016 um 19:24

    Klappentext: Während des 'Sechseläuten-Festes' wird die WC-Anlage des Zürcher Großmünsters gesprengt und brennt aus. Die Polizei spricht von Vandalismus. Die junge Carina vermutet etwas ganz anderes. Sie fragt sich, ob eine dunkle Macht aus den Erzählungen unserer Vorfahren durch das vergessene Gräberfeld seinen Weg ins Freie fand. Früher hätte sich Carinas Vater, der Meister über den schwarzen Garten – einem keltischen Kultplatz von Zürich –, dieses Verdachts angenommen. Doch vor einem Jahr wurde ihr Vater unter mysteriösen Umständen ermordet. Carinas Bruder befürchtet, seine Schwester wolle die düsteren Kräfte des Gartens wieder heraufbeschwören und vertreibt sie aus der Stadt. Eine Irrfahrt zu anderen vergessenen Kultorten und alten Legenden der Schweiz beginnt. Dabei versucht Carina, neue Erkenntnisse zu gewinnen, um die Stadt zu befreien. Vor allem aber muss sie sich gewahr werden, wie groß ihre Schuld am Tod ihres Vaters ist… Rezension: Carina, die von ihrer Familie meist Kaia genannt wird, und ihrem Halbbruder widerstrebt es, das schwarzmagische Erbe ihres gestorbenen Vaters anzutreten. Als ihre Heimatstadt Zürich jedoch erst von anscheinendem Vandalismus und später sogar von einem Erdbeben erschüttert wird, ist ihnen klar, dass dunkle Kräfte am Walten sind. Obwohl sich die Geschwister über den richtigen Weg uneins sind, erkennen sie doch, dass nur die Kräfte des Schwarzen Gartens, den sie von ihrem Vater übernommen haben, helfen können, die Stadt zu schützen. Bei einem in der Schweiz handelnden Buch, in dem auch regional typische Ausdrücke verwendet werden, ist es hilfreich, dass es einen Glossar gibt, in dem einige der benutzten Ausdrücke erklärt werden. Leider gibt es im Text aber auch einige lokale Ausdrücke, die im Glossar fehlen. So dürfte es für die meisten deutschen Leser nicht offensichtlich sein, dass sich Carinas Familienname Degiesser von der Berufsbezeichnung „Gießer“, ergänzt durch den französische Adelsvorsatz „de“ herleitet. Die Autorin führt ihre Leser in ein Zürich, in dem viele Gestalten aus örtlichen Sagen aktiv sind. Am Anfang fällt es etwas schwer, in die Handlung hineinzufinden. Erst nach und nach werden dem Leser die magischen Zusammenhänge und Carinas Familienverhältnisse klar. Erschwerend kommt hinzu, dass den meisten Lesern außerhalb der Züricher Region die als Grundlage der Handlung dienenden Sagen fremd sein dürften. So fällt es einem bis zum Ende dieser Urban-Fantasy-Geschichte schwer, einzuordnen, um wen (oder was) es sich beim ‚Butler‘ der Familie und den ‚Gärtnern‘ handelt. Trotzdem hinterlässt das Buch am Ende einen durchaus positiven Gesamteindruck, und man fühlt sich gut unterhalten. Fazit: Auch ohne Kenntnis der sprachlichen und lokalen Eigenheiten kann man dieses Buch Urban-Fantasy-Fans empfehlen.

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  • Zürich in Gefahr

    Der schwarze Garten

    annlu

    10. February 2016 um 08:57

    Das alte Volk versteckt sich, etwas Dunkles kann mich durch die Luft werfen. Da ist irgendetwas los in der Stadt. Als ihr Vater, ein schwarzer Magier, getötet wird, gibt Carina Degiesser – kurz Kaia – ihr Erbe, den schwarzen Garten, an ihren Bruder ab und möchte eigentlich mit den Machenschaften ihres Vaters nichts mehr zu tun haben. Doch so einfach wird ihr das nicht gemacht. Als sie von einem Vandalenakt im Grossmünster erfährt hat sie gleich ein unangenehmes Gefühl. Sie stellt bald fest, dass sich das alte Volk aus Zürich zurückgezogen hat und etwas Dunkles Einzug gehalten hat. Kaia kann diese Gefahr nicht auf sich beruhen lassen und sucht Hilfe. Ihr Bruder, der die Macht des schwarzen Gartens brechen will, verweigert sie ihr und so muss sie sich anderweitig behelfen. Die Geschichte wird von Kaia erzählt. Der Beginn ist noch recht undurchschaubar und birgt eine geheimnisvolle Stimmung. Schon bald wird klar, dass Kaia anders ist, dass sie die Fähigkeiten hat, Geister, Alben und das alte Volk zu sehen. Dass ihre Familie Geheimnisse hat, ist auch recht bald klar, die genauen Zusammenhänge entziehen sich jedoch zu Beginn. Die Begegnungen von Kaia mit alten Bekannten und einem Wiedergänger bringen eine gefahrvolle, düstere Stimmung auf, ohne die Gefahr direkt anzusprechen. Immer mehr Mythen werden in die Geschichte mit einbezogen. Neben ihrem Auftauchen sorgen die magischen Fähigkeiten von Kaia dafür, dass die Erzählung ihren mythischen Charakter nicht verliert. Dabei werden die Erscheinungen und die Fähigkeiten von Kaia nicht großartig erklärt. Zu Beginn musste ich mich daher erst zurechtfinden, hatte danach aber das Gefühl, die wenigen Erklärungen lassen mich um so mehr in die Welt von Kaia eintauchen, da für sie sowohl die übernatürlichen Wesen, als auch ihre magischen Kräfte selbstverständlich sind und keinerlei Erklärung bedürfen. Einige der Fragen, die ich mir in diesem Zusammenhang gestellt habe, werden im Laufe des Buches aufgeklärt, wobei einige Zusammenhänge sich erst am Ende ergeben. Die bedrohliche Stimmung bleibt teilweise das ganze Buch über erhalten und sorgt für Spannung. Die übernatürlichen Elemente der Geschichte basieren auf Schweizer Sagen, Legenden und dem Glauben historischer Völker. Zu Beginn der Geschichte ist nicht nur ein Glossar bestimmter Schweizer Ausdrücke, sondern auch die Züricher Sage zum Schwarzen Garten abgedruckt. Wobei ich die anderen Sagen, die in die Geschichte verwoben sind, vermisst habe. Einige der Sagengestalten sind solche, die auch aus anderen deutschsprachigen Gebieten bekannt sind, die für mich daher nicht schwer einzuordnen waren. Andere waren mir neu und von daher noch interessanter. Neben ihnen werden einzelne Götter erwähnt und einige Heilige und ihre Geschichte spielen eine Rolle. Sie alle sind für Kaia so real, wie die Menschen um sie herum. Fazit: Da ich schon als Kind von den Sagen meines Heimatortes begeistert war, bin ich mit einer sehr hohen Erwartung an das Buch herangegangen. Nach den ersten Kapiteln war ich mir nicht ganz sicher, ob ich es nun mag, oder nicht. Erst einmal in die Geschichte gefunden, hat es mich aber immer tiefer in seinen Bann gezogen. Bis zuletzt konnte es mich total überzeugen.

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  • Spannend - die alten Sagen leben und lehren den Leser das Fürchten ...

    Der schwarze Garten

    Susanne_Mathies

    31. October 2015 um 22:14

    Alte Sagen und Zürcher Lokalkolorit bilden den Grundstock für eine fantastische und dramatische Geschichte im heutigen Zürich, die man nicht so schnell vergisst, mit charismatischen Gestalten. Ganz wunderbar finde ich die Gestalten der drei Gärtner, überzeugend und unheimlich.

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