Dorothe Zürcher Tamonia

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Inhaltsangabe zu „Tamonia“ von Dorothe Zürcher

Renia und Kerla, die Töchter von Herzog Ambuster aus seiner zweiten Ehe mit der Prinzessin Karena, leben auf dem Hof ihres Vaters in Tamonia. Da ihre Mutter dem "wilden" Stamm der Hiskaia angehört und nicht bereit ist, sich der Traditionen Tamonias anzupassen, werden die beiden Töchter trotz des Titels ihres Vaters nicht in das höfische Leben Tamonias eingeführt. Umso erstaunlicher ist es, dass Kerla, die ältere der beiden Schwestern, von den Priesterinnen auserwählt wird, dem Tempel beizutreten, denn nur die Töchter aus den angesehensten Familien werden dort ausgebildet. Kerla verlässt den Hof ihres Vaters, doch als sie nach einiger Zeit zurückkehrt, ist sie nicht wiederzuerkennen. Sie wirkt verstört und krank. Nach einigen Tagen stirbt sie und ihre Mutter beschuldigt den Hof und Herzog Ambuster des Mordes... Die Geschichte um Tamonia und die Schwestern Renia und Kerla ist voller Geheimnisse, Mystik und überraschender Wendungen. Dorothe Zürcher verfasste ihr Erstlingswerk in der besten Tradition des Fantasy-Genres. Das Werk ist angereichert mit fünf Illustrationen von Stefanie Deschler.

Tolles Buch, hat wirklich Spaß gemacht

— bea76

Eine junge Frau kämpft gegen die Vorurteile, die die Völker ihrer Welt füreinander hegen – Low Fantasy mit einigen überraschenden Wendungen!

— isabella_benz

Tolle Fantasy-Geschichte mit netten Figuren und spannenden Themen.

— Moonie

Tamonia ist ein Roman voller Intrigen und wertvollen Werten. Mut, Liebe, Ehrlichkeit, Selbstlosigkeit...

— Nyo

"Tamonia" ist ein mitreißendes Debüt voller Intrigen, das sich kritisch mit der Macht der Religion über die Menschen auseinandersetzt.

— Dahlia_von_Dohlenburg

Es ist lange her, dass ich ein Buch in drei Tagen gelesen habe. :)

— CarmenCapiti

Ein spannender Fantasy-Roman mit überraschenden Wendungen. Die Figuren und Grundkonflikte lassen den Leser nicht so schnell

— Susanne_Mathies

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  • Tolles Buch, das beim Lesen Spaß macht

    Tamonia

    bea76

    25. May 2017 um 08:03

    So eben habe ich Tamonia beendet und kann sagen das es wirklich Spaß gemacht hat.Renia ihre Abenteuer sind schon teilweise echt fies, zumindest für Renia.  Ich möchte nicht mit ihr tauschen. Die Priester sind echt fies und machtgierig. Die Freundschaft zu Kelio finde ich wundervoll, vor allem da sie anfangs nicht wirklich Freunde waren.Kelio der Nebelmensch ist mir absolut sympathisch, die Aschans da bin ich etwas Zwiegespalten aber sie sind interessant. Einzig der Hohepriester ist mir absolut unsympathisch.Alles in allem ein wirklich schönes Buch.Vielen Dank hierfür.

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  • Kampf gegen Vorurteile

    Tamonia

    isabella_benz

    25. May 2016 um 14:48

    Als Renias Schwester Kerla an den elterlichen Hof zurückkehrt, merkt Renia sofort, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist. Ihre Schwester wurde von den Priestern Tamonias auserwählt, eine große Ehre für sie, da ihre Mutter aus dem „barbarischen“ Land Hiskaia stammt und Kerla und Renia, obwohl Töchter eines einflussreichen Herzogs, somit nur halb zu den Tamoniern gehören. Doch Kerla wirkt alles andere als glücklich. Irgendetwas bedrückt sie. Bevor Renia sie zur Rede stellen kann, wird Kerla tot aufgefunden: Sie hat sich selbst im Teich ertränkt. Kurz darauf muss Renia erfahren, dass nun ihr die Aufgabe zukommt, die eigentlich Kerla hätte erfüllen sollen: Sie soll Mechanon gebären, den Erlöser, der als einziger den bösen Kergaron vernichten kann. Eigentlich eine Ehre, wäre Mechanon nicht ein Halbwesen, halb Mensch, halb Dämon. Denn das bedeutet, dass Renia sich von einem Dämon schwängern lassen soll.Dorothe Zürcher verarbeitet in ihrem Roman einige hochaktuelle Themen. So treiben Erdbeben, die die tamonischen Priester auf Kergaron zurückführen, Flüchtlinge ins Land. Die Tamonier sind jedoch alles andere als bereit, die Flüchtlingsströme bei sich aufzunehmen. Gleichzeitig treffen im Roman immer wieder verschiedene Kulturen und Glaubenseinstellungen aufeinander, die von Vorurteilen geprägt sind. Dorothe Zürcher bewegt sich, was das anbelangt, ganz im Strom ihrer Zeit, was mir Recht gut gefallen hat. Auch der Einfluss, den die Mythen und der Glaube auf das Leben der Gläubigen, insbesondere auf die Protagonistin Renia haben, ist sehr gut dargestellt und machte mich nachdenklich. Gut gefallen hat mir auch das Motiv der Priesterhunde, die sehr lebendig dargestellt sind. Zudem bietet der Roman einige überraschende Wendungen, sodass ich zwischendurch selbst nicht mehr wusste, wem Renia noch glauben kann. Dorothe Zürcher verschleiert die Motive der vielen Schlüsselfiguren geschickt und zwingt den Leser, ganz aus Renias Sicht das Geschehen mitzuerleben.Allerdings konnte ich nicht alle Wendungen, die von Renia ausgingen, richtig nachvollziehen. Manche Entscheidung von Renia, ihre Gedanken und Gefühle, blieben mir verschlossen. Extrem empfand ich das im zweiten Teil. Der erste hatte mir sehr gut gefallen, er war spannend und erfrischend … anders. In Teil 2 hatte ich jedoch das Gefühl, das nun doch wieder alles in alte Bahnen zurückgelenkt wird, und da kam ich mit Renia einfach nicht mit. Sie trifft etwa in der Mitte des Buches eine wichtige Entscheidung, die alles beeinflusst, aber warum sie das tut, konnte ich nicht verstehen. Es wurde dadurch für mich auch etwas zäh. Zumal mit dem Unverständnis auch meine Sympathie für Renia schwand. Sie ist mir etwas zu naiv in ihrem Glaubenssystem verhaftet, sodass ich mich nur schwer mit ihr identifizieren konnte. Hinzu kommt, dass mich der Roman streckenweise sehr an den Herrn der Ringe erinnerte. Ich weiß, es gibt auch andere Geschichten, in denen riesige Augen vorkommen, aber dass dieses Auge Renia in ihre Träume verfolgt, klingt doch sehr nach Sauron und da wäre sicherlich auch ein anderes Motiv möglich gewesen, ich denke da zum Beispiel an grüne Tentakel oder so, in der Hoffnung, nicht zu viel zu spoilern ;)Den Klappentext empfinde ich im Nachhinein als etwas irreführend. Um Kerla geht es in dem Roman eigentlich weniger, sie stirbt bereits auf den ersten 14 Seiten. Meines Erachtens steht Renia und ihre Quest absolut im Mittelpunkt, was meiner Meinung nach im Klappentext deutlicher hätte werden können. So hört es sich nach einem Krimi an, als würde Renia den Mord ihrer Schwester auflösen müssen, aber auch das schafft sie sehr schnell und darum geht es im Roman auch nur am Rande.Fazit: Der Roman ist solide geschrieben und bietet einiges an Spannung, auch wenn ich mit der Protagonistin nicht ganz warm werden konnte. Von der Story her schwanke ich zwischen 3 und 4 Sternen. Da sich aber recht viele Tippfehler eingeschlichen haben, geben sie den Ausschlag nach unten, es ist aber trotzdem gute 3 Sterne mit Tendenz nach oben und nicht nach unten. 

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  • Tamonia

    Tamonia

    Marie1990

    12. December 2015 um 09:23

    Renia und Kerla, die Töchter von Herzog Ambuster aus seiner zweiten Ehe mit der Prinzessin Karena, leben auf dem Hof ihres Vaters in Tamonia. Da ihre Mutter dem „wilden“ Stamm der Hiskaia angehört und nicht bereit ist, sich den Traditionen Tamonias anzupassen, werden die beiden Töchter trotz des Titels ihres Vaters nicht in das höfische Leben Tamonias eingeführt. Umso erstaunlicher ist es, dass Kerla, die ältere der beiden Schwestern, von den Priesterinnen auserwählt wird, dem Tempel beizutreten, denn nur die Töchter aus den angesehensten Familien werden dort ausgebildet.Kerla verlässt den Hof ihres Vaters, doch als sie nach einiger Zeit zurückkehrt, ist sie nicht wiederzuerkennen. Sie wirkt verstört und krank. Nach einigen Tagen stirbt sie und ihre Mutter beschuldigt den Hof und Herzog Ambuster des Mordes… "Tamonia" ist ein phantastischer Roman aus der Feder von Dorothe Zürcher. Der Leser wird sogleich in die Romanhandlung hineingeworfen und folgt dem raschen Tempo auf dem Fuße. Die Entwicklung schreitet dementsprechend schnell voran, sodass keinerlei zähe Stellen anzutreffen sind und man sich sehr gut von der Geschichte fesseln lassen kann. Die Handlung ist dabei sehr interessant konzipiert und vermischt tolle phantastische Elemente miteinander, die nicht die üblichen 08/15-Facetten aufweisen, sondern mit neuen Ideen zu glänzen wissen. Diese tragen den Leser durch die knapp 240 Seiten und bescheren dem Leser ein High-Fantasy-Abenteuer in Tamonia. Auch genügend Spannung ist vorhanden, um die Geschichte nicht vor sich hindümpeln zu lassen. Diese äußerst sich mehr durch überraschende Wendungen, als durch überbordende Spannungsmomente. Hier hat die Autorin ein schönes Maß gefunden, um ihre Geschichte sich entfalten zu lassen. Ein kleiner Minuspunkt ist für mich aber trotz allem vorhanden. Aufgrund dieser vielen tollen Ideen und der toll konzipierten Geschichte hätte ich mir einfach mehr Tiefe und Raum gewünscht, um diesen Roman noch epochaler zu gestalten und den Aspekt des High-Fantasy stärker herauskristallisieren zu lassen. Ein paar Seiten mehr könnten die Magie "Tamonias" noch verstärken und das Gefühl für diese Welt und ihre Bewohner verschärfen. Mit einem abgeschlossenen Schluss bringt Dorothe Zürcher ihre Geschichte zu einem passenden Schluss. Es bleiben keine Fragen offen und man kann den Roman guten Gewissens zuklappen. Fazit: Ein toll konstruierter Fantasyroman mit vielen interessanten Facetten, denen man durchaus noch mehr Raum geben hätte können. Dennoch eine schöne phantastische Geschichte mit einer Welt, in die man sehr gerne eintaucht.

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  • Rezension zu "Tamonia" von Dorothe Zürcher

    Tamonia

    Nyo

    Inhalt: Renia und Kerla, die Töchter von Herzog Ambuster aus seiner zweiten Ehe mit der Prinzessin Karena, leben auf dem Hof ihres Vaters in Tamonia. Da ihre Mutter dem "wilden" Stamm der Hiskaia angehört und nicht bereit ist, sich der Traditionen Tamonias anzupassen, werden die beiden Töchter trotz des Titels ihres Vaters nicht in das höfische Leben Tamonias eingeführt. Umso erstaunlicher ist es, dass Kerla, die ältere der beiden Schwestern, von den Priesterinnen auserwählt wird, dem Tempel beizutreten, denn nur die Töchter aus den angesehensten Familien werden dort ausgebildet. Kerla verlässt den Hof ihres Vaters, doch als sie nach einiger Zeit zurückkehrt, ist sie nicht wiederzuerkennen. Sie wirkt verstört und krank. Nach einigen Tagen stirbt sie und ihre Mutter beschuldigt den Hof und Herzog Ambuster des Mordes... Meinung: Tamonia erinnert ich etwas an die alten Märchen. Eine Geschichte die wichtige Werte hervorhebt. Zu Beginn habe ich etwas gebraucht um mit Renia warum zu werden. Doch da man an dieser Geschichte so sehr merkt wie die Autorin ihr Herzblut hineingelegt hat, muss man es lieben. Die Struktur der Geschichte ist etwas durchschaubar und ich konnte mit schon vieles denken, bevor es passiert ist. Doch es stört nicht, denn man fiebert auf diese Momente hin. Renias Charakterentwicklung ging so schleichend vor sich, dass man erst ein wenig später merkt, wie sehr sich die Protagonistin weiterentwickelt hat. Ein paar Passagen hätte ich weggestrichen, da sie einen in eine Lesepause hineingleiten lassen haben. Es waren Momente wo ich einfach das Buch weggelegt habe, da der Spannungsbogen ausgeklungen war. Als Betrachtung, dass dies ein Debütroman ist, würde ich sagen "Hut ab!". Die Geschichte ist wirklich gut und kann sich sicher mit anderen Fantasyromanen gut halten. Doch die Liebesgeschichte an sich hätte besser ausgearbeitet sein und die Beschreibung der Umwelt. Fazit: Ein guter Debütroman für jeden Fantasyliebhaber der sich in ein Abenteuer begeben möchte.

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  • Tamonia

    Tamonia

    Moonie

    Renia, Tochter eines Herzogs von Tamonia und einer Prinzessin aus dem "wilden" Land Hiskaia ist die Hauptfigur von "Tamonia". Durch die Herkunft ihrer Mutter jedoch werden Renia und ihre Schwester Kerla von den Tamoniern nie voll akzeptiert und als Kerla eines Tages in den Tempel gerufen wird, sind alle erstaunt. Normalerweise werden nur edle Töchter von Tamoniern hier ausgebildet. Als Kerla zurückkehrt, wirkt sie verängstigt und nimmt sich wenige Tage später das Leben. Nun ist Renia an der Reihe und wird ihrerseits zum Tempel beordert und dort erfährt sie auch den Grund dafür: sie soll einen Dämonen heiraten und so den Erlöser Mechanon zur Welt bringen, denn Kergaron, das Böse, ist wieder erwacht und bedroht die Tamonier. Mir hat die Geschichte von Anfang an gefallen, auch wenn ich Renias Reaktionen hin und wieder nicht ganz nachvollziehbar fand, aber ich mochte sie sofort und habe mit ihr mitgefiebert. Sie versucht sich gegen ihr vermeintliches Schicksal aufzulehnen und findet in dem Nebelmenschen Kelio einen Freund. Ihre Reise bleibt spannend und es gibt immer wieder überraschende Wendungen. Auch das Ende hat mir gut gefallen und ich mochte viele der Figuren sehr, allen voran Renia und Kelio. In die Abenteuergeschichte hat die Autorin auch die spannenden Themen Religion und Vorurteile eingebaut, die Umsetzung hat mir sehr gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich kann das Buch Liebhabern von Fantasy-Geschichten auf jeden Fall weiterempfehlen. Am Ende des Buches sind übrigens die ersten Seiten eines Krimis der Autorin abgedruckt, der auch schon sehr vielversprechend beginnt.

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    • 2
  • Rezension zu "Tamonia" von Dorothe Zürcher

    Tamonia

    Dahlia_von_Dohlenburg

    28. April 2015 um 15:54

    Klappentext Renia und Kerla, die Töchter von Herzog Ambuster aus seiner zweiten Ehe mit der Prinzessin Karena, leben am Hof ihres Vaters in Tamonia. Da ihre Mutter dem „wilden“ Stamm der Hiskaia angehört und nicht bereit ist, sich den Traditionen Tamonias anzupassen, werden die beiden Töchter trotz des Titels ihres Vaters nicht in das höfische Leben Tamonias eingeführt. Umso erstaunlicher ist es, dass Kerl, die ältere der beiden Schwestern, von den Priesterinnen auserwählt wird, dem Tempel beizutreten, denn nur die Töchter aus den angesehensten Familien werden dort ausgebildet. Kerla verlässt den Hof ihres Vaters, doch als sie nach einiger Zeit zurückkehrt, ist sie nicht wiederzuerkennen. Sie wirkt verstört und krank. Nach einigen Tagen stirbt sie und ihre Mutter beschuldigt den Hof und Herzog Ambuster des Mordes …Wie es mir gefallen hat Die Geschichte wird zum größten Teil aus Renias Sicht erzählt. Nach dem Tod ihrer Schwester erfährt sie, was die Aufgabe ihrer Schwester war und jetzt die ihre: sie soll einen Ashan, einen Dämonen, heiraten und den prophezeiten Erlöser zur Welt bringen, der den Herren der Finsternis, Kergaron, vernichten soll. Doch Renia kämpft gegen dieses Schicksal an und es entspinnt sich eine Geschichte voller Wunder und Schrecken, Liebe und Intrigen und vielen überraschenden Wendungen. Renia ist eine sehr sympathische Hauptfigur, deren Handlungen ich die meiste Zeit gut nachvollziehen konnte. Nur ab der zweiten Hälfte kam es manchmal vor, dass mir ihr Verhalten und ihre Entscheidungen weniger durchdacht erschienen. Gerade die Liebesgeschichte stieß mir anfangs etwas übel auf, da sie sich für meinen Geschmack zu schnell entwickelt hat - auch wenn ich später den Grund dafür verstehen konnte, hätte es mir besser gefallen, wenn Renias Gefühlswandel und ihre Reflexion über die Ereignisse mehr Raum gegeben worden wäre. Auch bei einigen ihrer späteren Entscheidungen, wo sie manchmal doch etwas naiv wirkte. Der Umgang mit Religion hat mir auch gut gefallen. Die Priester, die den Glauben an die Rückkehr des Herren der Finsternis nutzen, um das Volk unter ihrer Kontrolle zu halten, waren sehr interessante Antagonisten. Ebenso spannend war, dass nicht alle Hauptfiguren gleichermaßen an die Prophezeiung des Erlösers glaubten, sich von ihr lenken ließen oder sie unterschiedlich auslegten. Ein weiteres großes Plus für mich waren die vielfältigen Frauenfiguren, die in dem Roman auftreten und aktiv in das Geschehen eingreifen. Allen voran Renias Mutter Karena. Da Renia sehr viel Zeit alleine oder mit ihrem Weggefährten Kelio verbringt (den ich auch sehr sympathisch fand!), konnten auf den wenigen Seiten leider nicht alle Figuren so weit ausgearbeitet werden, dass sie wirklich lebendig wurden und bei einigen Figuren hätte ich mir gewünscht, dass sie eine größere Rolle spielen.Fazit "Tamonia" ist ein mitreißendes Debüt voller Intrigen, das sich kritisch mit der Macht der Religion über die Menschen auseinandersetzt. Die einzige Schwäche liegt in der Kürze des Romans - an einigen Stellen hätte ich mir mehr Raum gewünscht, um Renias Entscheidungen und ihren Wandel besser nachvollziehen zu können. Aber insgesamt hat es beim Lesen sehr viel Spaß gemacht und auch das Ende ist gelungen.

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  • Eine kurzweile Reise mit so mancher Überraschung

    Tamonia

    CarmenCapiti

    25. April 2015 um 16:49

    Schon lange habe ich ein Buch mehr in drei Tagen verschlungen, doch mit „Tamonia“ habe ich genau dies getan. Obschon ich etwas Zeit brauchte, um richtig warm zu werden mit der Protagonistin, hat mich die Geschichte schnell gepackt. Dem Roman fehlen unnötige Aufbauschungen und viel Drumherumgerede, so dass eine Aufdeckung die andere jagt und auf ein Rätsel sogleich das nächste folgt. An keiner Stelle kommt Langeweile oder Langatmigkeit auf. Und ab der Hälfte konnte ich wunderbar mit Renia mitfiebern und habe mich mit ihr angefreundet. Die endgültige Auflösung war etwas sehr wortwörtlich genommen, hatte dadurch aber durchaus einen überraschenden Effekt, der mich schmunzeln liess. Das Einzige, was mich zum Schluss ein wenig irritierte, war der Titel des Romans. Es ging von Anfang an um so viel mehr als nur das Land Tamonia selbst, so dass die Geschichte ruhig einen etwas konkreteren Namen hätte tragen können. Im Großen und Ganzen würde ich den Roman jedem weiterempfehlen, der fantastische Literatur mag, bei der die Geschichte im Vordergrund steht. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten, wenn auch nur kurz. Aber das habe ich mir wohl selber zuzuschreiben. ;)

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  • Ein fantastischer Page-Turner

    Tamonia

    Susanne_Mathies

    31. March 2015 um 23:44

    Selten halten Fantasy-Charaktere einen Leser so stark gefangen wie in "Tamonia". Die Heldin muss sich ihren Weg erkämpfen gegen äussere und innere Widerstände, die beängstigende Formen annehmen. Habe das Buch an einem Tag verschlungen.

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