Dorothea Böhme

 3.9 Sterne bei 88 Bewertungen
Dorothea Böhme

Lebenslauf von Dorothea Böhme

Die Mischung macht’s: Dorothea Böhme ist 1980 in Hamm geboren. Sie studierte unter anderem in Tübingen, Quinto und Triest. Zwischenzeitlich hielt sie sich auch in Ungarn auf, wo sie als Lektorin und Deutschlehrerin arbeitete, ihre Zeit in Kärnten inspirierte viele ihrer Romane. Heute lebt Böhme in Stuttgart, wo ebenfalls viele ihrer Geschichten spielen. Die Autorin ist sowohl mit Kriminalromanen als auch mit Liebesgeschichten erfolgreich.

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Felicitas erklärt die Liebe

 (1)
Erscheint am 17.12.2018 als Taschenbuch bei Blanvalet.

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Ein Dorf zum Verlieben

Ein Dorf zum Verlieben

 (29)
Erschienen am 20.02.2017
Neben der Spur ist auch ein schöner Weg

Neben der Spur ist auch ein schöner Weg

 (17)
Erschienen am 21.04.2014
Sauhaxn

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 (14)
Erschienen am 09.07.2012
Meuchelbrut

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 (9)
Erschienen am 05.02.2014
Tragödienstadl

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 (2)
Erschienen am 01.07.2015
Schwabenbräute

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 (1)
Erschienen am 06.07.2016

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Aglayas avatar

Rezension zu "Neben der Spur ist auch ein schöner Weg" von Dorothea Böhme

Unterhaltsam, aber voller Logiklöcher
Aglayavor 3 Monaten

Laura ist siebzehn und wurde soeben von ihrem Freund verlassen. Margot hingegen ist vor kurzen nach über 50 Jahren verwitwet. Per Zufall treffen sich die beiden auf dem Weg nach Italien in einer Jugendherberge und schliessen sich aufgrund ihres gemeinsamen Reiseziels zusammen. Als bald darauf auch die etwas mysteriöse Sabine dazustösst, lernen die drei unterschiedlichen Frauen, dass Freundschaft nicht nur auf Gemeinsamkeiten basieren kann…

Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit erzählt, wobei die Perspektive kapitelweise zwischen den drei Protagonistinnen wechselt. Komplett sympathisch fand ich leider keine der drei. Laura ist eine typische Siebzehnjährige, der ihre eigenen Interessen so wichtig sind, dass sie nicht mal auf die Idee kommt, dass sie anderen damit schaden könnte. Dass sie ihr Leben als zerstört ansieht, weil ihr Freund sie verlassen hat, kann wohl jede nachvollziehen, die selbst mal ein siebzehnjähriges Mädel gewesen ist. Margot wäre mir eigentlich sympathisch, eine rüstige, unternehmungslustige Rentnerin, aber ihr Ziel, jahrhundertealte Baudenkmäler mit Nagellack zu verzieren um ihre Spuren zu hinterlassen, kann ich einfach nicht spassig finden. Über Sabine ist sehr lange kaum etwas bekannt, rückblickend betrachtet scheint sie aber die "normalste" des Trios zu sein.

Die Handlung ist nicht überaus üppig, was bei der Kürze des Buches aber auch nicht verwundert. Die drei Frauen sind auf der Reise, und wie sie später herausfinden werden, auch auf der Suche nach sich selbst und ihren Zielen. Leider ist die Geschichte von sehr viel Logiklöchern durchsiebt. So stolpern die drei durch so viele Zufälle, dass ein Eintrag im Guinnessbuch fällig wäre, so viele Zufälle kann es gar nicht geben. Laura kann mit siebzehn als Gymnasiastin ohne Nebenjob tage- bis wochenlang durch Italien reisen und dabei Hotelübernachtungen und Restaurantbesuche bezahlen, als hätte sie einen Goldesel in ihrem Rucksack versteckt. Zum Zahlen nimmt sie immer ihre EC-Karte, zudem trägt sie ständig ihr Handy mit sich herum, und trotzdem muss sie über Zeitungsanzeigen gesucht werden, weil auch die Polizei keine Ahnung hat, wo sie steckt. Und zu guter Letzt fährt sie mit dem Zug von Rom über Neapel, um zurück nach Deutschland zu gelangen…

Trotz all dieser Logiklöcher vermag "Neben der Spur ist auch ein schöner Weg" gut zu unterhalten und der lockere Schreibstil der Autorin Dorothea Böhme liess mich das Buch schnell verschlingen. Wer eine eher anspruchslose Frauenunterhaltung für den Liegestuhl sucht, macht hier nichts falsch.

Mein Fazit
Unterhaltsam, aber voller Logiklöcher

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MaikeSoests avatar

Rezension zu "Ein Dorf zum Verlieben" von Dorothea Böhme

Ich würde es jederzeit wieder lesen...
MaikeSoestvor 7 Monaten

                                             Inhalt


Ein kleines Dorf voller skurriler Bewohner und eine junge Frau, die alle Herzen im Sturm erobert...


Was Wanda will: Yoga unterrichten und vielleicht noch dem ein oder anderen Dorfbewohner aushelfen. Was Wanda nicht will: an ihre Jugendliebe Richard denken, auf keinen Fall! Außerdem will sie nicht verkuppelt werden, schon gar nicht von ihren bislang verfeindeten Großmüttern, die auf einmal ein Herz und eine Seele zu sein scheinen. Was Wanda nicht weis: Das ganze Dorf verschwört sich gegen Richard, der nach zehn Jahren plötzlich als Arzt wieder auftaucht. Aber haben sie da die Rechnung vielleicht ohne Rücksicht auf Wandas Gefühle gemacht? Denn ihr Herz gerät immer noch aus dem Takt, wenn sie an ihn denkt...


(Quelle: Klappentext)


                                        Meine Meinung


Zuerst mal muss ich sagen, dass es in diesem Buch wirklich sehr viele total liebenswerte und lustige Charakter gibt. Fangen wir mal mit Wanda an, ich finde sie total lieb und sympathisch, sie hilft immer jedem wo sie nur kann, auch wenn sie dabei selber mal zu kurz kommt. Ich finde es toll, dass sie quasi überall arbeitet, das habe ich mir immer gewünscht, jeden Tag woanders arbeiten und nie diesen nervigen Alltag haben, wo man jeden Tag absolut dasselbe macht. Richard war mir auch von Anfang an sympathisch, ich fand ihn irgendwie total lustig, fand es aber doof, dass er nicht sagen kann, was er wirklich denkt. Die beiden Großmütter sind wirklich das Highlight des Buches, die eine total verklemmt und spießig und die andere ein kiffender Hippie, der gerne morgens schon mal mit dem Alkohol trinken anfängt und sich selbst nicht allzu ernst nimmt, oder ihren Haushalt. Wenn diese beiden Charakter dann auch noch aufeinander treffen, kann man sich vor Lachern kaum noch retten. Die Dorfbewohner finde ich einerseits total süß und fürsorglich, aber auch andererseits total gestört, ich finde mindestens die Hälfte von denen sollte sich dringend mal einen Psychiater besorgen, aber das macht das Buch dann doch noch umso lustiger. Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten in das Buch hineinzukommen, aber das habe ich meistens, wenn ich ein neues Buch anfange. Nach den ersten 50 Seiten verging die Zeit dann wie im Flug und ich war wirklich begeistert von diesem Buch. Ich wollte die ganze Zeit unbedingt weiterlesen, weil ich unbedingt wissen wollte, was am Ende passiert. Ich bin also nur so durch die Seiten geflogen, weil ich so super neugierig war. Gestern Abend habe ich das Buch dann beendet und ich bin nicht enttäuscht worden. Es gab gegen Ende noch so einige Überraschungen, über die ich mich aber sehr gefreut habe und mit dem Ende an sich bin ich wirklich sehr zufrieden. Vor allem als ich dachte, das Buch wäre zu Ende und dann noch ein kurzes Kapitel kam, mit dem Titel ein Jahr später, war ich sehr begeistert.



                                             Fazit


Ich bin sehr zufrieden mit dem Buch und würde ihm 5 von 5 Sternen geben. Es war auf jeden Fall mal was anderes als das was ich sonst so lese und ich fand es sehr lustig und rührend und würde es definitiv weiterempfehlen.


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Sommerwind82s avatar

Rezension zu "Ein Dorf zum Verlieben" von Dorothea Böhme

Ein Dorf voller Chaoten, aber liebenswert!
Sommerwind82vor 8 Monaten

Wanda ist dreißig und immer noch Single, was ihren beiden Großmüttern nicht gefällt. Immer noch denkt sie an Richard, der sie verließ, um nach München zu gehen und der sich nie wieder gemeldet hat. Als er jetzt als Urlaubsvertretung des Arztes ins Dorf zurückkommt, geschehen Dinge, die verhindern sollen, dass ihr erneut das Herz gebrochen wird, die aber das Chaos komplett machen. Ihre verfeindeten Großmütter verbünden sich, schmieden Komplotte, die haarsträubender nicht sein könnten. Dorothea Böhme lässt kein Fettnäpfchen und kein Missgeschick aus, um ihre Geschichte zum Happy End zu bringen. Mir war vieles zu sehr überzogen und bei Schadenfreude kann ich auch nicht lachen. Aber lesenswert fand ich die Geschichte trotzdem, schon wegen der vielen skurrilen Typen. Aber Urlaub auf dem Land in Westfalen habe ich für die nächsten Jahre erstmal ausgeschlossen.

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