Dorothea Bronsema ist vierfache Mutter und weiß genau, was der Alltag mit Kindern so alles mit sich bringt. Freude, Überforderung, Chaos, Glück und ganz viel Wäsche. Aus diesem Alltag heraus hat sie ihre Gedanken, Gedichte und Gebete niedergeschrieben.
Die Autorin schreibt sehr wertschätzend und ermutigend an ihre Mama-Mitstreiterinnen und ist dabei erfrischend ehrlich.
Die Texte eignen sich perfekt für zwischendurch zu einer Tasse Kaffee und bringen mal zum Lachen, mal zum Nachdenken.
Jeder Text endet mit einer Frage und es gibt ein bisschen Platz für Notizen.
Besonders gut hat mir gefallen, dass sie immer wieder an den Punkt kam voll Dankbarkeit auf ihre Familie und den damit verbundenen Alltag zu schauen. Manchmal habe ich das Gefühl es gibt nur die Extreme: alles ist rosarot oder der vermeintlich "ehrliche" aber dann plötzlich sehr negative Blick auf das Mama-sein. Hier schafft sie einen wunderbaren Ausgleich und zeigt, dass es möglich ist manchmal auch alles gleichzeitig zu empfinden: Dankbarkeit, Überforderung, Ärger und Liebe.
Im Vorwort schreibt die Autorin, dass sie dieses Buch auch an alle "noch-nicht-Mamas" richtet, die sie nach einem Kind sehnen. Besonders im Hinblick auf ihre eigene Geschichte kann ich ihr Herz darin verstehen, dennoch halte ich es in diesem Fall nur für bedingt geeignet. Ich würde mich ehrlich gesagt nicht trauen, dieses Buch an eine Mama zu verschenken, die sich nach genau dem sehnt, was in diesem Buch beschrieben und thematisiert wird. Ich weiß nicht, ob es nicht vielmehr Wunden aufreißen, statt heilen würde.
Ein weiterer kleiner Punkt den ich anmerken möchte ist die Illustration. Zwischen den Texten finden sich immer wieder einzelne illustrierte Seiten. Jede einzelne für sich würde mir gut gefallen, doch irgendwie fehlt mir im Design der rote Faden. Für meinen Geschmack ist es etwas zu bunt, bzw. zu viele Stile vermischt und daher nicht ganz stimmig.
Das tut dem Text-Inhalt an sich keinen Abbruch, aber es gehört doch irgendwie ins Gesamt-Konzept.
Alles in allem aber ein sehr schönes Buch, das ein paar angenehme und bereichernde Momente mit sich bringt.
Eine liebevolle und ehrliche Einladung in den Mama-Alltag, wertschätzend verpackt.
Dorothea Bronsema
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Dorothea Bronsema
Mama-Leben
Wenn die Hoffnung leise anklopft
Neue Rezensionen zu Dorothea Bronsema
Ich habe das Buch mitten im Alltagsgewusel in die Hand genommen und eine willkürliche Seite aufgeschlagen, die mich direkt abgeholt hat. Es ging um das Thema „Eltern im Gottesdienst“, da habe ich gleich eine neue Idee bekommen für unseren Baby-Raum in der Kirche. Auch viele anderen Themen, wie z.B. das „Scherbengebet“ haben mich direkt angesprochen.
Das finde ich total toll: Platz zum Aufschreiben von eigenen Gedanken zu fast jedem Mini-Thema, eingeleitet von einer Frage. Das verleiht dem Buch noch mehr Tiefe und hilft dabei, dass die positiven Gedanken hängen bleiben. Man fühlt sich als Mama durch die Autorin sehr gesehen und verstanden. Der Einband hat eine tolle Farbe und ist wunderschön gestaltet und das Buch ist immer wieder mit hübschen Illustrationen von Margarete Schade gespickt.
Gefällt mir nicht so gut: Das Papier ist leider etwas dünn und durchscheinend, wenn auf der Rückseite etwas farbig gedruckt ist. Das Kapitel mit dem Titel „Mama Gott“ ist mir persönlich etwas zu feministisch angehaucht, ich würde also empfehlen, nach dem Motto: „Prüft alles und das Gute behaltet.“ zu lesen.
Für wen ist das Buch geeignet? Das Buch ist wundervolles Geschenk als Ermutigung für alle gläubigen Mamas oder auch einfach an sich selbst — denn wir Mamas gönnen uns viel zu selten etwas für uns selbst und unser Herz.
Zum Inhalt: Hier erwarten uns echte und authentische Gedanken von Dorothea Bronsema aus und über ihren Mama-Alltag und Gott. In “Kaffeetassenlänge”, sodass man es definitiv schafft, sie zu lesen. Auch Gebete und wunderbare Illustrationen von Margarete Schade finden wir hier.
Ich war wirklich begeistert, denn: In diesem Buch steckt wirklich drin, was draufsteht. Schon im ersten Kapitel hat Dorothea mich direkt abgeholt. Sie schreibt, was sie sich wünscht: Nämlich vom ehrlichen, ungeschönten Alltag.
Gut gefallen haben mir auch die kurzen Fragen am Ende jedes Abschnitts. Sie laden ein, die eigene Schwangerschaft, den Alltag, das Mama-Sein, Gefühle und vieles mehr zu reflektieren und bewusst wahrzunehmen.
Die Kürze der Texte ist wirklich verlockend, schon oft dachte ich “Ach, ich lese gerade mal noch einen Abschnitt, so lange die Kids spielen.”
Fazit: Ein wunderbares Buch, dass wirklich die Freundin ist, die authentisch von ihrem eigenen Alltag berichtet, Anstoß zum Reflektieren gibt und einem das Gefühl gibt, nicht so ganz alleine z
u sein.
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