Dorothea Hahn Hillary

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Inhaltsangabe zu „Hillary“ von Dorothea Hahn

Hillary Rodham Clinton wollte die erste Frau an der Spitze der Vereinigten Staaten werden: Die einstige First Lady, Senatorin und Außenministerin kennt nicht nur das Weiße Haus, sie kennt auch die Mächtigen in Washington und der Welt. Wer ist diese Frau, und was treibt sie an? Dorothea Hahn entwirft in dieser politischen Biographie ein ebenso differenziertes wie fesselndes Porträt der Frau, die kurz davor war, nach der Macht in den Vereinigten Staaten zu greifen.

Seit über einem Vierteljahrhundert ist Hillary Clinton an den Entscheidungen ihres Landes beteiligt. Keiner ihrer Mitbewerber ist so erfahren im politischen Geschäft, und ihre überragende Intelligenz ziehen selbst die Gegner nicht in Zweifel. Doch das Leben im Zentrum der Macht hat Spuren hinterlassen: Die Nähe zum großen Geld und die unzähligen Skandale, die die Karriere der Clintons begleitet haben, kratzen an der Glaubwürdigkeit der Kandidatin. Selbst für manche Demokraten zählt das power couple längst zu Washingtons korruptem Establishment. Ist das Streben nach Macht die große Konstante in Hillary Clintons Leben? Oder ist es doch der Kampf um die Rechte für Frauen, Kinder und benachteiligte Minderheiten?

„Im Kopf konservativ, im Herzen links“ (S. 30)

— kvel

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    Hillary

    michael_lehmann-pape

    30. November 2016 um 13:11

    ResümeeSicher war der Gedanke zu Zeiten, als Dorothea Hahn ihre übersichtliche Biographie zu Hillary Clinton verfasst hat noch der, hier wohl fast mit Sicherheit die neue Präsidentin der USA zu portraitieren. Und zudem im Vorfeld der Wahl einen Einblick für ein „näheres Kennenlernen“ der Kandidatin und ihres Programmes zu gebenAber gerade weil es anders gekommen ist, lohnt die Lektüre dieses Werkes.Von den frühen Ambitionen bis hinein in den nun abgeschlossenen, aktuellen Wahlkampf reicht die Zeitspanne, die Hahn sehr flüssig und verständlich in Sprache und Stil vorlegt.Wobei die Kapitel über die Niederlage 2008 in den Vorwahlen gegen Barack Obama mit die interessantesten im Buch sind, was die Persönlichkeit und den Umgang mit Druck und Niederlagen bei Hillary Clinton angeht. Genauso fassungslos wie damals, als Obama „aus dem nichts“ und „aus dem Stand heraus“ sie auf den hinteren Rang verwies, ergeht es Hillary Clinton in den gegenwärtigen Tagen.Warum das so ist, wie Stimmungen kippen können, vor allem aber, warum genau diese Hillary Clinton es „in sich trägt“ (und das lässt sich nicht wegleugnen“, das „man“ sie „nicht will“, das lässt sich aus dieser Biographie herauslesen, an manchen Stellen zwar eher als Ahnung, ansonsten aber durchaus klar und präzise geschildert („Schock in Iowa).Und ein Zweites liest sich mit bei dieser Biographie. Wie ein „Establishment“ entsteht, wie ein Netzwerk ans Laufe gebracht und am Laufen gehalten wird und wie dann dennoch das Leben eben nicht kontrolliert werden kann. Ein Establishment, die Analysen der aktuellen Wahl berichten es, von dem viele Wahlberechtigte „die Nase voll haben“, das gerade bei Hillary Clinton (viel im Blick auf die Eskapaden und Affären ihres Mannes hin) „Mauscheleien“, Strippen ziehen, unter den Tisch werfen, in Vergleiche gehen fast schon als eigenes politisches Programm anzusehen ist.Wobei es schwierig ist, auch für Dorothea Hahn, „hinter die Fassade“ zu blicken und tatsächlich einen Blick auf die „echte Person“ werfen zu können. Im Lauf der Lektüre schleicht sich eher die Ahnung beim Leser ein, dass eben (fast) alles sorgsam aufgebautes, immer präsentes „Image“ ist.„Erneut erwies sich Hillary als gute Verliererin“.Ob dem wirklich so war und ist, das wird auch in dieser Biographie nicht unbedingt klarer, auch wenn Hahn sorgsam chronologisch die äußeren Fakten und Stationen dieses „Politikerinnen-Lebens“ abschreitet. Ebenso besteht am Ende der biographischen Darlegungen die politischen Vorstellungen Clintons eher aus indiziengestützten Vermutungen von Dorothea Hahn.Was alles nun nicht mehr an der Realität geprüft werden kann.Eine Lektüre, die viel Faktenwissen und viel äußere Beschreibung des Lebensweges darstellt, aber nicht wirklich hinter die Fassade der öffentlichen Person dringt.

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  • „Im Kopf konservativ, im Herzen links“ (S. 30)

    Hillary

    kvel

    02. November 2016 um 20:23

    Inhalt – gemäß Umschlaginnenseite:Seit über einem Vierteljahrhundert ist Hillary Rodham Clinton an den Entscheidungen ihres Landes beteiligt. Wenige sind so erfahren im politischen Geschäft, und ihre überragende Intelligenz ziehen selbst die Gegner nicht in Zweifel. Doch das Leben im Zentrum der Macht hat Spuren hinterlassen: Die Nähe zum großen Geld, die Befürwortung einer interventionistischen Außenpolitik und die zahlreichen Skandale, die die Karriere der Clintons begleitet haben, kratzen an ihrer Glaubwürdigkeit. Kann diese Frau in dem derzeit in den USA herrschenden aufgewühlten Klima für gesellschaftliche Versöhnung und politische Lösungen sorgen? Was ist von ihr als Präsidentin zu erwarten? Zuerst ein Anmerkung meinerseits:Ich habe bisher keine Biographie und auch keine Autobiographie zu Hillary Clinton gelesen, daher kann ich dieses Buch nicht in Relation zu anderen Werken einordnen. Meine Intension zu diesem Buch war, mich vor der Wahlentscheidung in den USA über Hillary zu informieren, auch um sie besser einschätzen zu können.Dazu überzeugte mich die Buchbeschreibung mit folgenden Aussagen:„in dieser politischen Biographie ein ebenso differenziertes wie fesselndes Porträt“ und „Was ist von ihr als Präsidentin zu erwarten?“. Meine Meinung:Leider muss ich sagen, dass beide Versprechungen meine Erwartungen in meinen Augen nicht erfüllen konnten. Hillary wird in diesem Buch überwiegend positiv dargestellt.Gut, dies mag nicht unbedingt ein Kritikpunkt gegen dieses Buch sein, aber insgesamt hatte ich während des Lesens ehr den Eindruck eine Nacherzählung einer Autobiographie zu lesen.Ok, auch dies mag nicht unbedingt als Kritikpunkt gegen dieses Buch gelten, aber verstärkte meinen Eindruck, dass das „differenzierte“ Porträt für meinen Geschmack etwas zu kurz kam. Auch die Aussicht, was von Hillary als Präsidentin zu erwarten wäre, war für meinen Geschmack zu kurz und zu oberflächlich. In der Abhandlung wird zwar u.a. auch das Hillary's-Mail-Server-Thema angesprochen, aber es wurde leider nicht weiter vertieft.Es fehlte mir die weitergehende Recherche darüber, was diese für Auswirkungen hatte oder haben würde.Dies war mir leider zu wenig.

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