Dorothea Keuler Verlorene Töchter

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Inhaltsangabe zu „Verlorene Töchter“ von Dorothea Keuler

Schon immer gab es Frauen, deren Lebensweg ganz anders verlief, als er von Geburt und Herkunft vorgezeichnet war. Frauen, die aus der Rolle fielen, Regeln brachen, Anstoß erregten.

Herzogin Sabina löste sich aus ihrer Ehe mit einem gewalttätigen Mann, mit Markt- und Taschendiebstählen ernährte die Oberschwäbin Elisabeth Gaßner ihre Familie, die Stuttgarter Operndiva Anna Sutter wurde von einem eifersüchtigen Liebhaber getötet. Ob Herzogin, Halsabschneiderin oder Hure: Sie alle brachen entweder mit den Konventionen, waren in Skandale verstrickt oder taten alles, um einen Skandal zu vermeiden. Ein Eklat mündete für die Frauen oft in der persönlichen Katastrophe.

Fesselnd erzählt die Autorin Dorothea Keuler in ihrem Buch "Verlorene Töchter" von 14 bewegenden Frauenschicksalen aus fünf Jahrhunderten - aus allen Teilen Badens und Württembergs und allen gesellschaftlichen Schichten. Das überaus spannende Buch ist illustriert mit selten gezeigtem zeitgenössischem Bildmaterial.

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  • Rezension zu "Verlorene Töchter" von Dorothea Keuler

    Verlorene Töchter

    Solitude

    Hat mir sehr gut gefallen! Die vorgestellten historischen Frauenfiguren sind sehr gut ausgewählt, es geht eben nicht nur um Klatsch und Tratsch aus vergangenen Fürstenhäusern. Gerade die Schicksale einfacherer Figuren haben mich teilweise sehr berührt. Auffallend gut ist die Haptik des Buches, großes Lob an den SIlberburg-Verlag für die Aufmachung.

    • 2
  • Rezension zu "Verlorene Töchter" von Dorothea Keuler

    Verlorene Töchter

    Schiller-Buchhandlung

    24. June 2010 um 14:45

    "Das Los, nach einem erfüllten Leben in Ehren vergessen zu werden, war den hier dargestellten Frauen nicht beschieden." So beginnt das Vorwort, das Dorothea Keuler für ihr Buch geschrieben hat. Sie ging den Schicksalen von 14 Frauen nach, die aus der Rolle fielen. Dabei interessiert die Autorin sich vor allem dafür, wie es zu den Brüchen in den Biographien der Frauen kam, denen nach Herkunft und Geburt oft ein ganz anderes Schicksal bestimmt war. In den 14 biographischen Skizzen beschreibt sie beispielsweise das Schicksal der Herzogin Sabina, die ihren Mann, Herzog Ulrich von Württemberg verließ, das von Gräfin von Grävenitz, der Mätresse von Herzog Eberhard Ludwig oder das der Opernsängerin Anna Sutter, die 1910 von ihrem Geliebten ermordet wurde. Das reich bebilderte Buch liest sich leicht und gut und bietet interessante Schlaglichter der Geschichte von Baden und Württemberg aus weiblicher Perspektive. (Susanne Martin)

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  • Rezension zu "Verlorene Töchter" von Dorothea Keuler

    Verlorene Töchter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. January 2010 um 23:26

    "Verlorene Töchter" von D. Keuler behandelt verschiedene Frauenschicksale aus Baden und Württemberg. Das Buch ist schön illustriert mit verschiedenen Bildern. Ein kurzweiliges Buch, das zwar die trageischen Schicksale der jeweiligen Damen mitfühlend schildert, aber ich hätte mir etwas mehr Tiefgang gewünscht.

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