Dorothea Morgenroth Das Licht im Fenster

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Inhaltsangabe zu „Das Licht im Fenster“ von Dorothea Morgenroth

Mitte des 19. Jahrhunderts: Die abenteuerlustige 18-jährige Charlotte aus Deutschland nimmt die Stelle als Gesellschafterin einer gelähmten Engländerin an. Schon bald ist sie nicht nur der jungen Mallory Carrington freundschaftlich zugetan, sondern auch mit deren Bruder Myles verlobt. Doch dann kommt Myles bei einem Jagdunfall ums Leben. Inmitten tiefer Verzweiflung und Trauer stößt Charlotte auf die Spur eines verheerenden Streits, der vor Jahren die Familie entzweite. Sie macht es sich zur Aufgabe, die zerstrittenen Verwandten miteinander zu versöhnen. Das gestaltet sich allerdings als ausgesprochen schwierig. Aber Charlotte lässt sich nicht beirren. Mit weitreichenden Konsequenzen ...

Eine schöne Geschichte über die Kraft des Verzeihens und zugleich eine Schatztruhe an Zitaten :-)

— britta70

Emotional, stark, spannend und einfach wunderschön geschrieben. Ich konnte es kaum noch aus der Hand legen.

— Seelensplitter

Ein sehr emotionales Buch um Liebe und Vergebung

— Sunrise11

ein Buch zum Entspannen und zum Genießen einer schönen historischen Geschichte mit kleinen Überraschungen

— Buchraettin

Ein schöner historischer Roman, in dem das Thema Vergebung eine große Rolle spielt und die Suche nach einem verschollenen Familienmitglied

— Smilla507

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  • Vergebung ist der Schlüssel zum Glück

    Das Licht im Fenster

    Pharo72

    19. September 2014 um 10:51

    Die 18-jährige Grafentochter Charlotte von Rixtorf hält es nicht mehr in ihrer holsteinischen Heimat. In ihrer Abenteuerlust vom Lieblingsonkel unterstützt, nimmt sie die Stelle einer Gesellschafterin für die gelähmte Engländerin Mallory Cranshaw auf Lowerdale Manor in Gloucestershire an. Sie ist in ihrem Alter und beide werden schnell zu Freundinnen. Ihr Glück scheint perfekt, als sie in Mallorys Cousin Myles Carrington ihre große Liebe findet. Doch ein Reitunfall entreißt ihn ihr kurz vor der Hochzeit. Durch Zufall findet Charlotte einen Brief von Myles an Charlie, wie er auch sie stets liebevoll genannt hat, und entdeckt damit ein Familiengeheimnis. Ein böser Streit zwang Charlie Carrington vor langer Zeit, das Landgut zu verlassen. Wild entschlossen, die Verwandten wieder zu vereinen, tritt Charlotte eine gefährliche Reise nach Amerika an, die sie in Lebensgefahr bringt. Wird ihre Mission „Vergebung“ von Erfolg gekrönt sein? Meine Meinung: „Das Licht im Fenster“ ist ein historischer Schicksalsroman zum Schlüsselthema Vergebung, der es geschafft hat, mich einige Stunden in eine andere Zeit zu versetzen. Charlotte ist eine tapfere junge Frau, die sich durch nichts von ihren einmal gemachten Plänen abbringen lässt. Durch die kursiv gehaltenen Tagebucheinträge an ihre „Reisegefährtin“ erhält der Leser einen sehr intensiven Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistin. Aber auch die anderen Charaktere sind liebevoll und individuell gezeichnet. Ein wenig unglaubwürdig fand ich, dass Charlotte auf ihrer ganzen langen Reise so gar nichts passiert, sieht man von einer Erkrankung auf dem Schiff ab. Nur nette und gottesfürchtige Menschen kreuzen ihren Weg. Da hatte sie als alleinreisende Frau zu dieser Zeit tatsächlich großes Glück. Dieser Umstand bringt mich dazu, ein halbes Pünktchen abzuziehen. Die Geschichte zeichnet sich nicht durch großes Tempo aus, die Autorin nimmt sich vielmehr Zeit, ihre Figuren deutlich zu skizzieren und lässt auch die großartige Natur nicht unbeachtet. Dabei findet sie teils wunderschöne Worte, die das Lesen zu einem echten Vergnügen machten. Auch wenn der Glaube an Gott immer mal wieder eingeflochten wird, so doch in passender Dosis, an der sich auch Leser, die wenig Erfahrung mit Inspirationals haben, nicht stören dürften. Das Ende ist nicht wirklich überraschend, passt jedoch perfekt und lässt einen mit einem schönen Gefühl zurück. Und so ist es Dorothea Morgenroth schlussendlich sehr gut gelungen, ihre Botschaft, dass Vergebung einer der Schlüssel zu einem glücklicheren Leben ist, in Form einer mitreißenden, historischen Liebesgeschichte zu vermitteln.

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  • Stell dir vor: Du bist die mutigste Frau die es gibt!

    Das Licht im Fenster

    Seelensplitter

    Inhaltsangabe laut Gerth Medien: Mitte des 19. Jahrhunderts: Die abenteuerlustige 18-jährige Charlotte aus Deutschland nimmt die Stelle als Gesellschafterin einer gelähmten Engländerin an. Schon bald ist sie nicht nur der jungen Mallory Carrington freundschaftlich zugetan, sondern auch mit deren Bruder Myles verlobt. Doch dann kommt Myles bei einem Jagdunfall ums Leben. Inmitten tiefer Verzweiflung und Trauer stößt Charlotte auf die Spur eines verheerenden Streits, der vor Jahren die Familie entzweite. Sie macht es sich zur Aufgabe, die zerstrittenen Verwandten miteinander zu versöhnen. Das gestaltet sich allerdings als ausgesprochen schwierig. Aber Charlotte lässt sich nicht beirren. Mit weitreichenden Konsequenzen ... Meine Meinung: Cover: Das Cover hat mich schon total begeistert weil es Geheimnisvoll und auch hell und offen wirkt. Schmetterlinge tummeln sich überall und auf der Rückseite ist der Weg zu sehen, ohne Haus. Es ist einfach total schön anzusehen Inhalt: Charlotte fährt nach England mit dem Schiff um dort der Kindslähmungskranken Myles eine Unterhaltungsdame zu werden. Dort verliebt sie sich und verlobt sich, doch der verlobte stirbt. Somit fängt die Reise für sie an. Denn sie erfährt viele Dinge die vor längerer Zeit geschehen sind und das es einen verlorenen Sohn gibt. Charlotte reist nach Amerika um dort Charly zu treffen und sie nach Hause zu holen. Und hier fangen die Überraschungen für Charlotte an. Sprachbild: War für mich richtig schön zu lesen, denn ich habe wirklich das Gefühl gehabt, die Autorin wusste was sie schreibt und zog mich richtig in den Bann des Buches. Einziger kleiner Nachteil, es waren einige Tippfehler erhalten, diese kann man aber getrost überlesen. Dieses Buch fällt normalerweise nicht als Lieblingsgenre bei mir aus. Aber dieses mal ist es komplett anderst, ich liebe dieses Buch. Weil die Geschichte wirklich interessant und tiefgründig geschrieben ist. Was ich auch noch ziemlich schön fand, waren die vielen Zitate die in diesem Buch steckten. Und die mir als Leserin klar machte, achte darauf, wie du Worte wählst und sie nutzt. 5 Sterne!

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    • 3
  • Leserunde zu "Das Licht im Fenster" von Dorothea Morgenroth

    Das Licht im Fenster

    Sonnenblume1988

    Leserunde mit Autorenbegleitung! Ich möchte euch ganz herzlich zu einer Leserunde mit Autorenbegleitung einladen: Der Verlag Gerth Medien stellt sechs Exemplare von dem Roman „Das Licht im Fenster“  von Dorothea Morgenroth zur Verfügung. Dorothea Morgenroth wird die Leserunde begleiten. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde!                                         „Mitte des 19. Jahrhunderts: Die abenteuerlustige 18-jährige Charlotte aus Deutschland nimmt die Stelle als Gesellschafterin einer gelähmten Engländerin an. Schon bald ist sie nicht nur der jungen Mallory Carrington freundschaftlich zugetan, sondern auch mit deren Bruder Myles verlobt. Doch dann kommt Myles bei einem Jagdunfall ums Leben. Inmitten tiefer Verzweiflung und Trauer stößt Charlotte auf die Spur eines verheerenden Streits, der vor Jahren die Familie entzweite. Sie macht es sich zur Aufgabe, die zerstrittenen Verwandten miteinander zu versöhnen. Das gestaltet sich allerdings als ausgesprochen schwierig. Aber Charlotte lässt sich nicht beirren. Mit weitreichenden Konsequenzen ...“ Den Link zur Leseprobe findet ihr hier. Bitte bewerbt euch bis zum 19. Juni 24 Uhr hier im Thread und beantwortet, wie euch die Leserprobe gefallen hat. Bitte beachtet, dass Arwen10 die Bücher selber verschickt. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 2,00 Euro Portokosten zu überweisen. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid. Die Bücher werden erst nach der Überweisung des Geldes versendet. Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension. Diese wird bitte nicht nur bei Lovelybooks, sondern auch auf einer anderen Internetseite (amazon, Verlagshomepage…) veröffentlicht. Bitte beachtet außerdem, dass es sich um eine CHRISTLICHE Leserunde handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle. Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

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  • Solange im Fenster eine Kerze brennt...

    Das Licht im Fenster

    britta70

    Die 18jährige Charlotte wird von ihrer Neugier und Abenteuerlust nach England, Gloucestershire getrieben. Auf dem Gut Lowerdale in Manor findet sie eine Anstellung als Gesellschafterin. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Pflege und Unterstützung der gelähmten Mallory, die ihr bald schon eine gute Freundin wird. Doch Charlotte findet auf Manor auch ihr Liebesglück; die Vermählung mit Mylers stehr unmittelbar bevor. Leider wehrt die junge Liebe nicht lang, denn Mylers kommt bei einem Jagdunfall ums Leben. Charlotte versinkt zunächst in Trauer, doch der Fund geheimnisvoller Briefe an eine (?) "Charlie" befreit sie aus ihrer Lethargie. Ein lange gehütetes Familiengeheimnis hat offenbar zur Entzwriung von Myles Familie geführt. Als quasi letzten Liebesbeweis an ihren verstorbenen Verlobten macht Charlotte es sich zur Aufgabe, die Streithähne ausfindig zu machen und miteinander zu versöhnen. Ohne es zu ahnen beginnt damit für sie ein großes Abenteuer... "Das Licht im Fenster" ist eine Liebesgeschichte, die im 19. Jahrhundert spielt. Im Mittelpunkt des Geschehens steht die junge Charlotte - eine sehr willensstarke und mit starkem Gottesvertrauen ausgestattete junge Frau. Ihr großes Ziel, Myles Familienbande miteinander auszusöhnen, verfolgt sie vehement; von nichts und niemandem lässt sie sich beirren. Dorothea Morgenroth hat mit ihr eine Protagonistin geschaffen, die mich sehr beeindruckt hat. Auch die anderen Charaktere sind plastisch gezeichnet. Fast hat man das Gefühl, die beteiligten Personen persönlich zu kennen. Der Aufbau der Geschichte hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Besonders Charlottes regelmäßige Tagebucheintragungen und die vorangestellten Bibelverse und Zitate haben mir sehr gut gefallen. Es ist ein Buch der leisen Töne mit einer wunderschönen Sprache, dass mitunter etwas Anlauf braucht, um beim Wesentlichen anzugelangen. Doch die herzerwärmende Gwschichte über Gottesvertrauen und die Kraft des Vergebens hat mich für manch empfundene Längen mehr als entschädigt. Sicher werde ich zukünftig stärker auf ein Licht im Fenster achten... Leseempfehlung!

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    • 3

    Sabine17

    02. August 2014 um 17:37
  • "Liebe Reisegefährtin..."

    Das Licht im Fenster

    Smilla507

    England, Mitte des 19. Jahrhunderts: Nach dem Unfalltod ihres Verlobten Myles findet die 18jährige Charlotte von Rixtorf einen Brief. Charlotte - auch liebevoll Charlie genannt – öffnet und liest ihn, da er an „Charlie“ gerichtet ist. Es stellt sich allerdings heraus, dass der Brief 11 Jahre zuvor geschrieben wurde, als ihr Verlobter noch ein Kind war und sich beide noch gar nicht kannten! Wie kann das sein? Gab es noch eine andere Charlie in Myles’ Leben? Bei Nachfragen innerhalb der Familie stößt Charlie immer wieder an ihre Grenzen, doch der Zufall kommt ihr zu Hilfe: Im Dorf erblickt sie ein Licht im Fenster, das sie auf die richtige Fährte bringt. Diese führt sie auf einer abenteuerlichen Reise bis nach Amerika... Zunächst einmal lernt man in diversen Rückblenden und Tagebucheinträgen (die sie an ihre „ liebe Reisegefährtin“ richtet) Charlottes Vergangenheit und ihren verstorbenen Verlobten Myles kennen. Als deutsche Gesellschafterin seiner Cousine Mallory, die an den Rollstuhl gefesselt ist, lernten sich beide kennen und lieben. Doch sein Tod und das Finden des Briefes krempeln Charlottes Leben komplett um. Mutig und ohne irgendwelche Ängste stürzt sie sich in das Auffinden der verschollenen Charlie. Vielleicht auch ein wenig blauäugig, wie sich mit der Zeit heraus stellt. Aber mit Gottes Hilfe meistert sie viele Hürden und erlebt seine Bewahrung. Zu Beginn bleiben die christlichen Bezüge etwas im Hintergrund – abgesehen von Bibelversen oder Sprüchen, die den Kapiteln voran gestellt sind. Im Laufe der Handlung und vor allem am Schluss steigern sich sowohl Spannung als auch die christlichen Bezüge. Das Thema Vergebung spielt eine tragende Rolle in diesem Buch. Dass die Handlung den Leser nach Amerika führen wird, macht der Klappentext leider nicht deutlich, weshalb ich ein wenig überrascht war. Vielleicht war das auch einer der Gründe, weswegen ich anfangs ein WENIG Probleme hatte mich in die Geschichte rein zu finden. Ab der Hälfte ungefähr las ich das Buch dann in einem Rutsch. Dranbleiben lohnt sich also in jedem Fall! Zum Schluss sei noch zu erwähnen, dass ein paar Romanfiguren am Rande schon aus den beiden zuvor erschienen Büchern „Der den Himmel lenkt“ und „Die Bank unter den Linden“ bekannt sind. Allerdings ist es nicht zwingend erforderlich beide Bücher zu kennen bevor man „Das Licht im Fenster“ liest. Ein gelungener Roman, der seine Stärken vor allem am Ende hat. Dafür gibt es 4,5 Sterne!

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    • 2
  • Gottvertrauen und Vergebung

    Das Licht im Fenster

    Dreamworx

    Mitte des 19. Jahrhunderts lebt die 18-jährige Deutsche Charlotte von Rixtorf als Gesellschafterin auf dem englischen Herrensitz Lowerdale Manor, wo sie sich um die gelähmte Mallory kümmern soll. Dabei lernt sie den Sohn des Hauses, Myles Carrington, kennen und lieben. Doch die Liebe währt nur kurz, denn Myles verunglückt bei einem Jagdunfall tödlich. Als Charlotte wieder einmal ihren Gedanken an ihren toten Verlobten in seinem alten Kinderzimmer nachhängt, findet sie hinter einem Bild einen alten Brief. Aus der Anrede „Charlie“ schließt sie zuerst daraus, dass der Brief an sie gerichtet ist, denn Myles hat sie immer so genannt. Doch dann bemerkt sie, dass der Brief aus der Zeit vor ihrer beiderseitigem Kennenlernen geschrieben wurde, als ihr Verlobter noch ein Kind war. Bei ihren Nachforschungen nach Charlie stößt sie innerhalb der Familie auf Stillschweigen, doch zufällig helfen ihr einige Dorfbewohner, dem Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen. Als sie genug Informationen zusammengetragen hat, packt Charlotte kurzerhand ihre Koffer, besorgt sich eine Schiffspassage nach Amerika und macht sich als allein reisende Frau auf den Weg, um Charlie dort zu suchen und nach Hause zu bringen, damit sich die Familie endlich aussöhnen kann. Dorothea Morgenroth hat mit ihrem Roman „Das Licht im Fenster“ einen schönen historischen Liebesroman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig, doch teilweise sehr weit ausholend und voller Beschreibungen, so dass man als Leser nicht so schnell in die Handlung eintauchen kann. Die Landschafts- und Naturbeschreibungen sind sehr detailliert, geradezu ausschweifend, beschrieben. Den Kapiteln sind Bibelverse und Zitate vorangestellt, und die Geschichte des Romans wird zum einen in Briefen, zum anderen als ganz normale Geschichte erzählt. Die Hauptprotagonistin Charlotte schreibt die Briefe an sich selbst, sie sind eine Art Tagebuch und stummer Ansprechpartner für sie. Charlotte ist sehr sympathisch, hat ein sehr mitfühlendes Herz und jede Menge Mut, Entschlossenheit und Gottvertrauen. Gerade dieses Gottvertrauen ebenso wie Vergebung sind auch die Hauptthemen dieses Romans. Die anderen Protagonisten in diesem Buch sind eher Randfiguren und weniger detailliert dargestellt, was aber das Lesen des Romans nicht negativ beeinträchtigt. Die Fähigkeit, zu vergeben und zu verzeihen, steht in diesem Buch im Vordergrund. Wie oft sagt man etwas unbedacht, oder verletzt jemanden aufgrund einer Tat. Ob absichtlich oder nicht, bleibt dahin gestellt. Wichtig ist einzig und allein, dass man sich auch wieder versöhnt und respektvoll miteinander umgeht. Besonders werden hier Zerwürfnisse innerhalb der Familie angesprochen. Ein unterhaltsames Buch, das noch mehr christliche Aspekte vertragen hätte. Der Glaube an Gott kam hier etwas zu kurz, denn er beschränkte sich auf die Hauptprotagonistin. Auch die langatmige Erzählweise der Autorin machte das Lesen etwas mühsam, insgesamt jedoch ein lesenswertes Buch.  

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    • 2
  • Gute Story, leider stellenweise etwas langatmig

    Das Licht im Fenster

    leseratte69

    Klappentext Mitte des 19. Jahrhunderts: Die abenteuerlustige achtzehnjährige Charlotte aus Deutschland nimmt die Stelle als Gesellschaft erin einer gelähmten Engländerin an. Schon bald ist sie nicht nur der jungen Mallory Carrington freundschaft lich zugetan, sondern auch mit deren Bruder Myles verlobt. Doch dann kommt Myles bei einem Jagdunfall ums Leben. Inmitten tiefer Verzweiflung und Trauer stößt Charlotte auf die Spur eines verheerenden Streits, der vor Jahren die Familie entzweite. Sie macht es sich zur Aufgabe, die zerstrittenen Verwandten miteinander zu versöhnen. Das gestaltet sich allerdings als ausgesprochen schwierig. Aber Charlotte lässt sich nicht beirren. Mit weitreichenden Konsequenzen ... Meine Meinung Sie Story Die Handlung des Buches fand ich wirklich schön, auch wenn es nicht wirklich etwas neues war. Die deutsche Gutshoftochter Charlotte wird Gesellschafterin in England. Dort lernt sie ihre erste große Liebe kennen und deckt ein Familiengeheimnis auf, welches sie nach Amerika führt. Leider hatte ich aber von Anfang an Probleme mit dem etwas ausschweifenden Schreibstil der Autorin, der das Buch teilweise ziemlich langatmig gemacht hat. Dennoch musste ich wissen wie es mit Charlotte weitergeht und ob sie ihr Ziel erreicht und so habe ich es dann doch immer wieder zu Hand genommen und weiter gelesen. Der Schreibstil Die Autorin hat einen sehr ausführlichen Schreibstil, gerade was die Landschaften und die Gegebenheiten an geht. Dieses war manchmal etwas zu viel des guten. Was ich sehr schön fand war die Tagesbucheinträge die das ganze nochmals aus Charlottes Sicht geschildert haben. Die Charaktere Dorothea Morgenroth hat hier wirklich eine sehr sympathische Protagonistin erschaffen, die ich von Anfang an mochte. Sie war authentisch und sehr liebevoll dargestellt. Alle anderen Protagonisten blieben mir leider etwas fremd.ich denke mal aber das dieses so sein sollte, denn Charlotte stand ja im Mittelpunkt des Romans. Mein Fazit Alles in allem ein guter Roman mit teilweise sehr langatmigen Passagen und einen ziemlich ausschweifenden Schreibstil. Die Handlung an sich hat mir gut gefallen. Deswegen vergebe ich hier drei von fünf Sternen.

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    • 3
  • [Rezension] Das Licht im Fenster

    Das Licht im Fenster

    Mone80

    Inhalt:   Die 18-jährige Charlotte wächst Mitte des 19. Jahrhunderts auf einem Gutshof in Deutschland auf. Sie ist schon als Kind ein Wirbelwind und auch als junge Frau möchte sie die Welt entdecken. So kommt sie als Gesellschafterin der gelähmten Mallory nach England. Die beiden Frauen verbindet schon schnell eine innige Freundschaft und mit Myles, dem Sohn des Hausherren, ist sie nach kurzer Zeit verlobt. Als dieser bei einem Jagdunfall tödlich verunglückt stürzt die junge Charlotte in tiefer Trauer. Sie zieht sich zurück und ihr Leben beherrscht eine Gleichgültigkeit. Bis sie auf einen Brief von Myles findet, vor Jahren geschrieben, an eine "Charlie". Sie stößt auf einen Familienstreit, der die Familie vor Jahren entzweit hat und macht es sich als Aufgabe, die zerstrittene Familie wieder zusammen zuführen. Eine letzte Liebeserklärung an ihren verstorbenen Verlobten.  Es beginnt eine Reise in längst vergangene Tagen, wo sie auf eine Mauer des Schweigens stößt und eine Reise in die Neue Welt... Meine Meinung: "Liebe Freundin, liebe Reisegefährtin..." so beginnt das Buch "Das Licht im Fenster" von Dorothea Morgenroth. Es ist ein Eintrag in Charlottes Tagebuch, in dem sie ihren Kummer, ihre Freude, aber auch ihre Eindrücke von ihrer Reise niederschreibt. Mit diesen geschickt eingebrachten Tagebucheintragungen werden Zeitlücken geschlossen und Ereignisse, die in der Erzählung keinen Platz gefunden haben, dem Leser näher gebracht. Somit erhält man dann einen rundum Blick und es brachte mir Charlotte auch immer ein Stückchen näher.   Dorothea Morgenroth schreibt über Vergebung und es ist ihr gelungen, dieses Thema in eine wunderschöne Geschichte einzubinden. Daneben bringt sie noch Freundschaft, Liebe und viel Gefühl unter, ohne das es überladen wirkt. Mit herrlichen Landschaftsbeschreibungen, einer Schifffahrt nach Amerika im 19. Jahrhundert, die alles andere als ein Vergnügen war, rundet sie die Geschichte perfekt ab.   Die Protagonisten bringen Leben in die Geschichte und man trifft auf viele Menschen, die alle so unterschiedlich charakterisiert wurden. Besonders Tilda, eine Nebenfigur, ist mir so sehr ans Herz gewachsen. Sie ist gutmütig und hat ein riesengroßes Herz und alles, was sie sagt, dass glaubt man ihr auch. Zwar ist der christliche Bezug immer wieder im Buch spürbar, doch durch Tilda wird er richtig präsent. Dabei ist er nicht bekehrend oder aufdringlich, nur Tilda schöpft ihre Kraft und ihre Zuversicht aus ihrem Glauben. Sie vertraut auf Gott und das lebt sie auch.   Das Buch lebt nicht von einem großen Spannungsaufbau und hat dies auch überhaupt nicht nötig. Es überzeugt schon allein durch den herrlichen Schreibstil. Aber es werden ein paar Irrwege gelegt, in die Charlotte genauso tappt, wie der Leser, die im Verlauf der Geschichte jedoch befriedigend aufgelöst werden.    Einzig das Ende kam mir viel zu schnell. Im Bezug zur vorhergehendem Tempo der Erzählung, war dieser schon fast rasant.  Der Schreibstil hat mir von der ersten Seite an sehr gefallen. Er passt sich der Geschichte an und die Autorin findet immer wieder schöne Worte, um dem Leser etwas näher zu bringen.   Fazit:   Ein wunderbarer historischer Roman über eine Reise mit einem großen Ziel: Vergebung!   

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    • 2
  • Ein Leseerlebnis der besonderen Art!

    Das Licht im Fenster

    LEXI

    16. July 2014 um 23:55

    Der Entschluss der achtzehnjährigen Gutsherrentochter Charlotte Mechthild von Rixtorf, ihr Elternhaus an der holsteinischen Ostseeküste zu verlassen, begründet sich auf eine große Abenteuerlust, die von ihrem seefahrenden Onkel geweckt wurde. Charlotte wagt sich im August des Jahres 1853 auf eine lange Schiffsreise und segelt nach England, wo sie auf dem Landgut Lowerdale Manor in Gloucestershire eine Stelle als Gesellschafterin annimmt. In der zarten, blonden Engländerin Mallory Cranshaw, einer geduldigen und sanften Persönlichkeit, die nur wenig älter als sie selber ist und die trotz Schmerzen und körperlichen Einschränkungen eine positive Lebenseinstellung voller Stärke und Frieden ausstrahlt, findet sie nicht nur eine Aufgabe, sondern zugleich auch eine gute Freundin. Als Charlotte und der charmante Sohn des Hauses, Myles Carrington, sich ineinander verlieben, scheint das Glück perfekt. Der darauffolgende Schicksalsschlag erscheint umso tragischer, denn Charlottes Verlobter stirbt kurz vor der geplanten Hochzeit an den Folgen eines Jagdunfalls. Nicht nur die junge Braut, auch Mallory Cranshaw sowie Edmund, Myles verbitterter alter Vater, sind am Boden zerstört. Während Charlotte ihre Trauer über ihren tragischen Verlust zulässt, baut Sir Edmund C. Carrington einen Schutzwall um sich herum auf, sein ruppiger Umgangston wird von immer schlimmeren Launen und Jähzorn begleitet. Die Situation in Lowerdale Manor eskaliert, als Charlotte zufällig auf ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit stößt, wo ein böser Streit die Familie auseinanderriss. Schon alleine ihrem verunglückten Bräutigam zuliebe, dem eine Versöhnung alles bedeutet hätte, entschließt die energische junge Frau sich, zu handeln. Ihre behutsamen Nachforschungen bringen jedoch Konsequenzen mit sich, mit denen Charlotte nicht gerechnet hatte. Ein turbulentes Abenteuer beginnt, als die dunkelhaarige Deutsche mit den blauen Augen es sich zur Lebensaufgabe macht, die Familie Carrington wieder zu vereinen. Bereits im Prolog stellt Dorothea Morgenroth ihr wichtigstes Stilmittel dieses Romans vor. In kursiv gedruckter Schrift gestattet sie dem Leser durch die Tagebucheinträge der Charlotte von Rixtorf tiefe Einblicke in deren Gefühls- und Gedankenwelt. Der wunderschöne Schreibstil, der sowohl Landschaft, als auch handelnde Personen und Situationen in liebevollen Details schildert, hat mich unverzüglich für diese Autorin eingenommen, mich an manchen Passagen regelrecht verzaubert. Ihren Protagonisten und auch den Nebenfiguren dieses Romans widmete sie große Aufmerksamkeit, sie zeichnet sie niemals in Schwarz-Weiß-Tönen, sondern gestattet dem Leser auch Einblicke hinter die Fassaden. An Charlottes Seite durchlebt man das ganze Buch hindurch einerseits traurige und bedrückende Momente, andererseits aber auch Mut machende Begegnungen und bereichernde Augenblicke, in denen der unerschütterliche Glaube an Gott den Menschen Mut und Hoffnung verleiht. Ich habe die Lektüre dieses Buches so sehr genossen, dass ich mich bereits darauf freue, weitere Romane von Dorothea Morgenroth zu lesen. Für „Das Licht am Fenster“ vergebe ich eine unbedingte Bewertung von fünf Sternen und kann es auch jenen, die den Vorgängerroman nicht gelesen haben, uneingeschränkt weiter empfehlen. Ein großartiges Buch über Liebe, Freundschaft, Hoffnung und Vergebung!

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  • "Die Liebe bewährt sich in der Treue, aber sie vollendet sich in der Vergebung".

    Das Licht im Fenster

    Sonnenblume1988

    16. July 2014 um 20:45

    August 1853: Charlotte (Charlie) von Ripdorf macht sich auf den Weg nach Gloucester, um dort als Gesellschafterin für ein junges Mädchen zur arbeiten, dass körperlich behindert ist. Sie möchte mehr von der Welt sehen, als ihre Heimat Deutschland. Mallory wird nicht nur zu ihrer besten Freundin, sondern Charlotte verliebt sich auch in den Sohn des Hausherren. Als dieser bei einem Reitunfall stirbt, bricht für Charlotte eine Welt zusammen. Sie bekämpft ihre Trauer, in dem sie im ehemaligen Kinderzimmer ihres Verlobten Zeit verbringt. Dabei fällt ihr ein Brief in die Hände, der mit "Dear Charlie" beginnt. Doch sie findet schnell heraus, dass dieser Brief nicht an sie gerichtet ist, sondern es noch eine weitere Person namens Charlie im Leben ihres Verlobten gab. Offensichtlich handelt es sich um seine Schwester, die nach einem Streit jeglichen Kontakt zur Familie abgebrochen hat. Doch Charlotte gibt nicht so leicht auf: Sie macht sich auf die Suche nach Charlie, um die Familie wieder zusammenzuführen... Die Geschichte eignet sich gut zum Entspannen. Sie bringt einige Überraschungen mit sich und lässt sich leicht lesen. Manche Leser stören vielleicht die längeren Beschreibungen, aber ich habe diese als sehr angenehm und schön empfunden. Sie waren oft auf die Natur bezogen und haben der Geschichte dadurch die passende Atmosphäre gegeben. Ein wenig gewundert habe ich mich darüber, dass der Glaube an Gott nur am Rand erwähnt wird. Doch man merkt, dass Charlotte ihr Glaube sehr wichtig ist und dass sie aus ihrem neuen Glauben Kraft nimmt. Es gibt also kleine Anstöße, sich somit auch über den eigenen Glauben Gedanken zu machen, ohne dabei den Leser in irgendeine Richtung zu drängen. Eine schöne Geschichte rund um das Thema Vergebung. Sie macht Hoffnung, dass Menschen sich auch nach Jahren ändern können und Frieden immer möglich ist.

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  • Gefühlvolle Familiengeschichte um die Macht der Vergebung!

    Das Licht im Fenster

    Sunrise11

    13. July 2014 um 13:50

    Das Licht im Fenster ist eine gefühlvolle Familiengeschichte, in der Mut, Liebe und Vergebung eine zentrale Rolle spielen. Wie weit ist jemand bereit, für die Liebe, sein Glück und das seiner Mitmenschen einzustehen? Der Leser taucht in Charlottes Geschichte und Gefühlswelt ein. Charlotte (Charly) von Rixdorf ist eine junge Dame aus gutem Hause und obwohl sie ihre Familie über alles liebt hat sie Fernweh, denn sie möchte die Welt entdecken. Als sich die Gelegenheit bietet, greift sie zu und wird die Gesellschafterin der jungen und gelähmten Mallory, die auf dem englischen Landbesitz Lowerdale Manor ihres Onkels Sir Edmund Carrington lebt. Charlotte verliebt sich in Myles, den Sohn von Sir Edmund, und die beiden verloben sich und wollen heiraten. Doch dann geschieht das Unfassbare und ihr geliebter Myles verletzt sich tödlich bei einem Jagdunfall. Das ganze Haus taucht in einen komaartigen Trauerzustand und das Leben gleicht einem Alptraum bis zu dem Zeitpunkt, an dem Charlotte einen alten und nahegehenden Brief ihres Verlobten Myles an jemanden namens Charly findet. Doch der Brief ist schon fast vor 10 Jahren geschrieben und nie abgeschickt worden – also konnte er nicht an Charlotte gerichtet sein. Nun ist Charlottes Neugier geweckt und sie versucht herauszufinden, wer Charly ist und was aus ihm/ihr geworden ist. Aber damit begibt sie sich auch in große Gefahr, bei der sie Gottes Hilfe dringend braucht. Dieser Roman ist vollgepackt von tiefen und innigen Gefühlen, die jedoch manchmal von den Protagonisten unausgesprochen bleiben. Die Handlungsweise und das so gute und reine Herz von Charlotte sind wie eine Gabe Gottes. Die weiteren Charaktere sind sehr gut beschrieben und man fühlt und leidet mit ihnen. Auch die damals herrschenden Zustände zeigen die großen Unterschiede zu der heutigen Zeit auf und mit welche Sorgen und Nöte die Menschen gelebt haben. Die Autorin hat mit diesem Roman ein sehr interessantes Thema der Vergebung aufgegriffen, das auch in unserer heutigen Zeit gut bekannt ist und auch nicht an Bedeutung verliert. Der Glaube an Gott und sein Wirken spielt hier eher eine nebensächliche Rolle. Die Geschichte hat mir auch wieder gezeigt, wie wichtig es doch ist, jedes Mitglied in der Familie so zu wertschätzen, wie es ist und auch dass begangene Fehler oder verletzende Worte ein Vergebung verdienen. Einige Abschnitte waren sehr lang und ausführlich beschrieben und hatten dabei keinen größeren Stellenwert im Geschehen, das ist schade. Ich finde, der Glaube an Gott hätte noch mehr zum Ausdruck gebracht werden können. Mir hat Charlottes herzliche und ehrliche Art sehr gut gefallen, die aber auch sehr energisch sein konnte. Die Aufzeichnungen und Briefe in ihr Tagebuch an ihre „Reisegefährtin“ hat mich beeindruckt, denn so konnte ich mit Charlotte mitfühlen. Das Ende war so, wie ich es mir gewünscht habe und ich kann mir eine Fortsetzung bildlich ausmalen.

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