Dorothea Morgenroth Der den Himmel lenkt

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Inhaltsangabe zu „Der den Himmel lenkt“ von Dorothea Morgenroth

Kopenhagen, Anfang des 19. Jahrhunderts: Die vierjährige Sophie Becker gelangt aufgrund unglücklicher familiärer Umstände in die Obhut des dänischen Werftbesitzers Johan Kjeldsen. Der Mann nimmt das Mädchen fast wie eine eigene Tochter in seine Familie auf. Je älter Sophie wird, desto mehr macht ihr jedoch zu schaffen, dass ihr Leben in der hohen Gesellschaft Dänemarks im krassen Widerspruch zu ihrer wahren Herkunft steht. Als sie dann auch noch eine schmerzhafte Enttäuschung erlebt, droht ihr Leben aus den Fugen zu geraten. Doch dann besinnt sie sich auf das Vermächtnis ihrer Mutter, das entscheidend mit dem Lied "Befiehl du deine Wege" zu tun hat ...

Ich fand das Buch sehr schön!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Liebesgeschichte und Glaubenszeugnis. Das geschickte Verknüpfen unterschiedlicher Handlungsstränge sorgt für anhaltende Spannung.

— Synapse11

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  • Leserunde zu "Das Licht im Fenster" von Dorothea Morgenroth

    Das Licht im Fenster

    Sonnenblume1988

    Leserunde mit Autorenbegleitung! Ich möchte euch ganz herzlich zu einer Leserunde mit Autorenbegleitung einladen: Der Verlag Gerth Medien stellt sechs Exemplare von dem Roman „Das Licht im Fenster“  von Dorothea Morgenroth zur Verfügung. Dorothea Morgenroth wird die Leserunde begleiten. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde!                                         „Mitte des 19. Jahrhunderts: Die abenteuerlustige 18-jährige Charlotte aus Deutschland nimmt die Stelle als Gesellschafterin einer gelähmten Engländerin an. Schon bald ist sie nicht nur der jungen Mallory Carrington freundschaftlich zugetan, sondern auch mit deren Bruder Myles verlobt. Doch dann kommt Myles bei einem Jagdunfall ums Leben. Inmitten tiefer Verzweiflung und Trauer stößt Charlotte auf die Spur eines verheerenden Streits, der vor Jahren die Familie entzweite. Sie macht es sich zur Aufgabe, die zerstrittenen Verwandten miteinander zu versöhnen. Das gestaltet sich allerdings als ausgesprochen schwierig. Aber Charlotte lässt sich nicht beirren. Mit weitreichenden Konsequenzen ...“ Den Link zur Leseprobe findet ihr hier. Bitte bewerbt euch bis zum 19. Juni 24 Uhr hier im Thread und beantwortet, wie euch die Leserprobe gefallen hat. Bitte beachtet, dass Arwen10 die Bücher selber verschickt. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 2,00 Euro Portokosten zu überweisen. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid. Die Bücher werden erst nach der Überweisung des Geldes versendet. Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension. Diese wird bitte nicht nur bei Lovelybooks, sondern auch auf einer anderen Internetseite (amazon, Verlagshomepage…) veröffentlicht. Bitte beachtet außerdem, dass es sich um eine CHRISTLICHE Leserunde handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle. Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

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  • Leserunde zu "Der den Himmel lenkt" von Dorothea Morgenroth

    Der den Himmel lenkt

    Arwen10

    Zusammen mit dem Gerth Medien Verlag und in Begleitung der Autorin möchte ich euch heute  zu folgender Leserunde einladen: Der den Himmel lenkt von Dorothea Morgenroth Kopenhagen, Anfang des 19. Jahrhunderts: Die vierjährige Sophie Becker gelangt aufgrund unglücklicher familiärer Umstände in die Obhut des dänischen Werftbesitzers Johan Kjeldsen. Der Mann nimmt das Mädchen fast wie eine eigene Tochter in seine Familie auf. Je älter Sophie wird, desto mehr macht ihr jedoch zu schaffen, dass ihr Leben in der hohen Gesellschaft Dänemarks im krassen Widerspruch zu ihrer wahren Herkunft steht. Als sie dann auch noch eine schmerzhafte Enttäuschung erlebt, droht ihr Leben aus den Fugen zu geraten. Doch dann besinnt sie sich auf das Vermächtnis ihrer Mutter, das entscheidend mit dem Lied "Befiehl du deine Wege" zu tun hat ... Zur Leseprobe: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=816455 Vielen Dank an den Gerth Medien Verlag für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare ! Diese Leserunde findet in Begleitung der Autorin statt. Ab sofort dürft ihr sie mit Fragen löchern. Bewerbt euch bitte bis zum 17. September 12 Uhr, danach erfolgt die Bekanntgabe der Gewinner. Heute hätte ich gerne von euch gewußt, ob ihr schon, die anderen Bücher der Autorin kennt ? Unter dem Namen Monika Dockter hat die Autorin schon zahlreiche Kinderbücher veröffentlicht. Vorraussetzung für ein Freieexemplar ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Für eine weite Verbreitung der Rezension auf diversen Verkaufsplattformen, Blogs uä. sind der Verlag und die Autorin sehr dankbar. Start der Leserunde: Sobald alle ihr Buch haben !

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  • Rezension zu "Der den Himmel lenkt" von Dorothea Morgenroth

    Der den Himmel lenkt

    Wildpony

    26. October 2012 um 17:22

    Der den Himmel lenkt - Dorothea Morgenroth Kurzbeschreibung Amazon: Kopenhagen, Anfang des 19. Jahrhunderts: Die vierjährige Sophie Becker gelangt aufgrund unglücklicher familiärer Umstände in die Obhut des dänischen Werftbesitzers Johan Kjeldsen. Der Mann nimmt das Mädchen fast wie eine eigene Tochter in seine Familie auf. Je älter Sophie wird, desto mehr macht ihr jedoch zu schaffen, dass ihr Leben in der hohen Gesellschaft Dänemarks im krassen Widerspruch zu ihrer wahren Herkunft steht. Als sie dann auch noch eine schmerzhafte Enttäuschung erlebt, droht ihr Leben aus den Fugen zu geraten. Doch dann besinnt sie sich auf das Vermächtnis ihrer Mutter, das entscheidend mit dem Lied "Befiehl du deine Wege" zu tun hat ... Mein Leseeindruck: Ein sehr emotionales und gefühlsbeladenes Buch - mit vielen christlichen Einwürfen - aber sehr schön und angenehm zu lesen. Man fühlt mit den Hauptprotagonisten sehr gut mit und ich konnte mich in die Geschichte richtig rein versetzen. Natürlich muß man manche Handlungsweisen versuchen zu verstehen, aber das Buch spielt in einer Zeit, in der noch sehr viel auf Stand und die Gesellschaft geachtet wurde. Und es zeigt auf, daß wenn man an Gott glaubt er auch seine Hilfe mit einfließen lässt. Daher auch ein schönes Happy End, über das ich mich sehr gefreut habe. Kann das Buch jedem anraten, der gern historische Geschichten und christliche Bücher liest. Vergebe dem Buch 4 Sterne und empfehle es gern weiter.

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  • Rezension zu "Der den Himmel lenkt" von Dorothea Morgenroth

    Der den Himmel lenkt

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    11. October 2012 um 09:56

    Inhalt: Im Jahr 1801 sehen sich die beiden Kinder Julius und Eleonore, aufgrund eines Umzugs von Eleonores Familie das letzte Mal. Trotz des schmerzlichen Abschieds wollen sie einander nie vergessen. 17 Jahre später lebt Eleonore alleine mit ihrer unehelichen Tochter Sophie in sehr ärmlichen Verhältnissen. Da Eleonore schwer krank ist, bittet sie den Werftbesitzer Johan Kjeldsen Sophie in seine Obhut zu nehmen und stirbt kurz darauf. Bei Johan Kjeldsen hat Sophie ein gutes Leben. Doch trotzdem merkt sie bald, dass sie als Waisenkind nicht zum selben Stand gehört. Ein bisschen Trost erhält sie durch einen Brief ihrer Mutter, in dem sie Umstände ihrer Kindheit erfährt und der ein großes Vertrauen in Gott übermittelt. Auch Julius Geschichte wird im Roman erzählt und auch er hatte es nicht immer leicht im Leben…. Meinung: Dorothea Morgenroth beschreibt in „Der den Himmel lenkt“ eine emotionale Geschichte mit mehreren Handlungssträngen, die im Laufe des Romans zusammen geführt werden. So erhält man Einblick in Eleonores und später Sophies Schicksal, sowie auch in Julius Lebensweg. Die Autorin lässt ihre Charaktere dabei viele schwere Situationen erleben und beschreibt diese dann so ergreifend und realistisch, dass der Leser mit den Figuren mitleidet. Die Aufteilung in mehrere Handlungsstränge ist klar strukturiert und logisch aufgebaut und sorgt für einen Großteil der Spannung in der Geschichte. Ich muss hierbei erwähnen, dass es sich bei „Der den Himmel lenkt“ um einen Roman aus einem christlichen Verlag handelt und dementsprechend spielt Gott und der Glaube an ihn auch eine große Rolle. Die Charaktere finden einer nach dem anderen zum Glauben und werden mithilfe von Gottes Führung durchs Leben geleitet. Man kann sich damit arrangieren, indem man weiß, dass der Glaube zur damaligen Zeit noch eine größere Rolle im Leben der Menschen gespielt hat, aber dennoch war es mir dann am Ende etwas zu viel des Guten. Ich würde jetzt aufgrund dessen keinem von dem Buch abraten, da es wirklich sehr gefühlvoll geschrieben ist und mir ein paar schöne Lesestunden verschafft hat, jedoch sollte man sich vorher darüber im Klaren sein. :) Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und vor allem zu Beginn sehr ergreifend. Der Roman lässt sich leicht und zumeist flüssig lesen. Die Autorin beschreibt authentisch das Leben zur damaligen Zeit und vermittelt auch einige (teilweise) interessante geschichtliche und politische Informationen, welche mir persönlich aber manchmal etwas zu viel erschienen, was daran liegt, dass mich so etwas zumeist eher weniger interessiert. Die Charaktere sind gut erarbeitet und wirken sympathisch und glaubwürdig. Der Leser erlebt ihre Entwicklung im Laufe des Romans mit und kann sich gut in sie hineinversetzen. Leider verlieren sie durch ihr „blindes“ Vertrauen in Gott und seine Lenkung etwas von ihrem Entwicklungspotential, da sie wichtige Entscheidungen einfach in Gottes Hände legen, anstatt sich selbst mit ihnen auseinander zu setzten. Dass das Lied „Befiehl du deine Wege“ im ganzen Roman eine konstante und wichtige Rolle spielt und auch nach jedem Teil um weitere Zeilen ergänzt wird hat mir ganz gut gefallen. Aus diesem Lied hat sich auch der Buchtitel abgeleitet, da dies eine Zeile daraus ist. Fazit: Ein emotionales Buch, welches den Leser gekonnt in eine realistische Geschichte aus dem 19. Jahrhundert entführt. Ich befürchte, dass der hohe religiöse Anteil auch für andere nicht so gläubige Menschen etwas auffällig ist, jedoch sollte man sich dadurch nicht abschrecken lassen. Ich habe die Geschichte trotz der Kritikpunkte sehr gerne gelesen und vergebe gute 3,5 Sterne.

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  • Rezension zu "Der den Himmel lenkt" von Dorothea Morgenroth

    Der den Himmel lenkt

    Queenelyza

    10. October 2012 um 19:35

    Mein zweites Buch aus dem christlichen Verlag Gerth Medien ist die Geschichte einer jungen Frau, die Anfang des 19. Jahrhunderts in Kopenhagen aufwächst. Allerdings nicht in ihrer eigenen Familie. Sie wächst in einer Ziehfamilie auf, ihre Mutter übergibt sie eines Abends, selbst todkrank, dem dänischen Werftbesitzer Johan Kjeldsen, der allgemein für seine Barmherzigkeit und seinen Glauben bekannt ist. Eleonore, die Mutter, überlebt die Nacht nicht. Sophie wächst im gutsituierten Haushalt als Spielgefährtin der Tochter Mechthild auf, die beiden Mädchen werden unzertrennlich - und allmählich erwachsen. Sophie fühlt sich zwar wohl im Haushalt der Kjeldens, ihr fehlt es an nichts. Doch die Trauer, nie eine eigene Familie gehabt zu haben, drückt sie sehr. Dann verliebt sie sich, aber als der Angebetete von ihr selbst erfährt, dass sie nicht zur Familie gehört, wird er von seiner Familie gezwungen, den Kontakt abzubrechen. Sophie ist am Boden zerstört. Sophie und ihr Leben ist allerdings nicht die einzige Erzählstrang dieses Buches. Parallel dazu lernen wir den Arzt Julius Schwartz kennen, einen freundlichen Dorfarzt, der aufgrund eines schrecklichen Unglücksfalles aus dem Dorf verjagt wird. Wir erleben ebenfalls mit, wie sein Sohn Matthias ebenfalls anfängt, Medizin zu studieren, sich dann aber anders besinnt. Die Parallele im Leben der drei Figuren und ihrer Familien ist der Glaube, wobei sie alle anders damit umgehen. Während Julius sich zunächst schwer tut, sich mit den Wegen Gottes abzufinden, ist der Glaube für Sophie ein Trost. Und auch Matthias widmet sein Leben dem Glauben, indem er entschließt, Theologie zu studieren. Das Lied "Befiehl Du Deine Wege" ist von großer Bedeutung für diese drei Menschen, und im Laufe des Romans zeigt sich, wie diese beiden Erzählstränge zueinander finden. Sowohl Julius, der Vater, als auch Matthias, der Sohn, spielen bald eine ganz spezielle Rolle in Sophies Leben... Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, es war die ideale Lektüre für kalte, dunkle Herbstabende. Mit ruhiger Hand entwirft die Autorin ihre Szenarien, streut viele wissenswerte geschichtliche Details ein und erzählt eine typische Geschichte dieser Zeit. Standesdünkel, gute und schlechte Partien, politische Eiferer, unüberlegte Hitzköpfe zeichnen ein sehr lebendiges Bild dieser Epoche. Der einzige Kritikpunkt, den ich anmerken muss, sind die ab und an doch zu blumig geratenen Sätze, die stilistisch zwar in die Zeit passen, für mich manches Mal aber ein wenig zu ausgeschmückt daher kamen. Wenn fast jedes Substantiv mit ein oder zwei Attributen garniert wird, nimmt das dem Leser ein wenig die Möglichkeit, seine eigene Atmosphäre zu kreieren. Auf Dauer war mir das einfach zu viel. Aber der Rest stimmte, und so vergebe ich vier Punkte und freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin, das ich bestimmt wieder zur Hand nehmen werde.

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  • Rezension zu "Der den Himmel lenkt" von Dorothea Morgenroth

    Der den Himmel lenkt

    Synapse11

    08. October 2012 um 19:27

    Befiehl du deine Wege... Inhalt: Eleonore und Julius haben ein Herz in einen Baum geritzt, als sie noch Kinder waren. Sie müssen sich trennen, wollen aber immer aneinander denken. Eleonore stirbt und hinterlässt ihre Tochter Sophie, die als Waisenkind bei Luise und Johann Kjeldson aufwuchs. Julius wurde Arzt und sein Sohn Matthias trat nach harten Schicksalsschlägen, die die beiden durchlebten, in die Fußstapfen seines Vaters. Aber ist das für Matthias wirklich der richtige Weg? Auch Julius erfährt, dass Gottes Wege alles andere als nur Zufall sind. Meine Meinung: Die Widmung (für den Vater) gleich zu Beginn des Buches, finde ich sehr schön. So ausführlich und zeugnishaft stehen sie selten in Büchern. Der Bezug zum Titel wird beim lesen schnell deutlich. Sophie bekam von ihrer Mutter einen Liedtext mit auf dem Weg, der sie wie ein letztes Vermächtnis begleiten sollte: “Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt, der allerbesten Pflege des, der den Himmel lenkt.” (Paul Gerhardt) Das Lied begleitet Sophie durch schwere Wegstrecken ihres Lebens. Das Buch ist am Anfang sehr traurig, aber realistisch und zeugnishaft geschrieben. Lebendige Charaktere und echte, tiefe Gefühle werden so geschildert, dass sich der Leser hier und da selbst wiederfinden kann. Die Themen Leid, Verlust, Verrat aber auch Vergebung, Liebe, Neuanfang und Hoffnung kommen im Buch zur Sprache. Dorothea Morgenroth ist es gelungen, historische Tatsachen und frei hinzugefügte Ereignisse zu einem Roman zusammenzufügen, der zugleich historischer Roman, Liebesgeschichte und Glaubenszeugnis ist. Das geschickte Verknüpfen unterschiedlicher Handlungsstränge sorgt für anhaltende Spannung bis zur großen Überraschung am Ende des Buches. Die Autorin hat mir an vielen Stellen aus dem Herzen gesprochen. Sollte ich mal ein besonderes Buchgeschenk für jemand brauchen, dann weiß ich, dass ich dieses Buch mit gutem Gewissen kaufen und verschenken kann. Mein Exemplar bekommt einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal, denn es wird mich dann immer wieder erinnern: “Befiehl du deine Wege...” Meine Lieblingstextstelle: “Er spürte, dass er niemals in der Lage sein würde, einen toten Menschen wie ein bloßes Stück Fleisch zu behandeln - weder zu medizinischen noch zu wissenschaftlichen Zwecken. Stets würde ihm die Frage nach der Seele, nach der Persönlichkeit dieses Menschen vor Augen stehen, und im Vergleich zu dieser Frage erschien ihm die der körperlichen Gesundheit plötzlich zweitrangig.” (S. 141) Fazit: Das Buch ist filmreif. Ein schönes Glaubenszeugnis. Möge es viele Leser finden - es lohnt sich!

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  • Rezension zu "Der den Himmel lenkt" von Dorothea Morgenroth

    Der den Himmel lenkt

    leserattebremen

    07. October 2012 um 19:54

    Sie sind noch Kinder, als sie sich Anfang des 19. Jahrhunderts zum letzten Mal sehen, und doch vergiss Julius Schwartz nie seine Kindheitsliebe Eleonore Becker. Die trifft nach dem Abschied von ihrer alten Heimat jedoch erst einmal ein hartes Los: gemeinsam mit ihren Eltern reist die zwölfjährige von Ulm an die Ostsee bei Kiel, um ein neues Leben zu beginnen. Doch Armut und der frühe Tod des Vaters führen schnell dazu, dass Eleonore als letzte Überlebende der Familie zurückbleibt, gemeinsam mit ihrem unehelichen Kind Sophie. Selber krank schafft sie es gerade noch, die vierjährige in die Pflege des wohlhabenden Schiffsbauers Johan Kjeldsen zu übergeben, bevor auch sie stirbt. Mit dem Wissen um ihre Herkunft findet Sophie sich nie ganz ein in die wohlhabende dänische Familie und hadert mit ihrem Schicksal... Dorothea Morgenroth beschreibt die Lebensgeschichte von Sophie mit sehr viel Anteilnahme und Emotionen, so dass man als Leser nicht unberührt bleiben kann. Auch die anderen Figuren der Familie Kjeldsen sind sehr lebensnah und sympathisch, ebenso wie Julius Schwartz und sein Sohn, die im Roman immer wieder auftauchen. Die Geschichte lässt sich wirklich locker weglesen und wirkt dabei noch sehr gut recherchiert, was zum Lesevergnügen beiträgt. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Roman der Glaube an Gott, der die Figuren durch ihr Leben führt und der Gedanke, dass Gott schon alles richten wird, egal was passiert. Dieser religiöse Bezug ist mir an einige Stellen etwas unangenehm aufgefallen, da er immer sehr direkt und fast gutgläubig verkauft wird. Alles mit purem Gottvertrauen zu erklären, nimmt den Figuren meiner Meinung nach einiges an Tiefe, die sie hätten entwickeln können. Wenn Sophie mit sich ringt, wie ihr Leben weitergehen soll, trifft sie keine reflektierte Entscheidung, sondern beschließt, sich einem höheren Wesen zu unterwerfen. Was einerseits Sicherheit vermittelt für ihr Leben, wirkt gleichzeitig etwas zu einfach und kurzsichtig. Sicher spielte der Glaube in der damaligen Zeit noch eine sehr viel stärkere Rolle, die Art der Vermittlung war mir in diesem Roman jedoch etwas zu aufdringlich und Vordergründig. Ansonsten hat mir das Buch gefallen, das Lesen hat Spaß gemacht und habe Sophie gerne durch einen wichtigen Abschnitt ihres Lebens begleitet!

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  • Rezension zu "Der den Himmel lenkt" von Dorothea Morgenroth

    Der den Himmel lenkt

    tigerbea

    04. October 2012 um 23:25

    Die kleine Eleonore muß im Jahre 1801 mit ihren Eltern ihre Heimat und ihren Freund Julius verlassen und nach Norddeutschland ziehen. Dort finden sie nicht das erhoffte Glück. 17 Jahre später gibt die todkranke Eleonore ihre kleine Tochter Sophie dem reichen Werftbesitzer Johan Kjeldsen in Obhut. Der zieht Sophie wie sein eigenes Kind auf. Ihre niedere Herkunft wird ihr erst als fast erwachsenen Frau zum Hindernis werden. Ihr Glaube an Gottes Fügung wird Sophie immer wieder ins Leben zurück helfen. Sie geht ihren Weg und trifft dabei viele Menschen, die es gut mit ihr meinen und auch den "Richtigen" für´s Leben. Das Buch ist sehr romantisch. Der Stil erinnert mich an Hedwig Courths-Mahler. Einige werden darüber schmunzeln, aber so eine schöne Geschichte ist wie Schokolade für´s Gemüt. Sie tut einfach nur gut. Daß die Geschichte auch noch zum Teil in Kiel und Umgebung spielt, hat mich vollends begeistert. Wenn man die Gegend kennt, kann man sich besonders gut da hinein träumen. Und zum Träumen ist das Buch wunderbar geeignet.

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  • Rezension zu "Der den Himmel lenkt" von Dorothea Morgenroth

    Der den Himmel lenkt

    Rosen-Rot

    04. October 2012 um 18:27

    Kiel, wir schreiben das Jahr 1818: Die kleine Sophie lebt mit ihrer Mutter Eleonore in ärmlichen Verhältnissen. Als die Mutter krank wird erkennt sie, dass sie sich nicht mehr um ihr Kind kümmern kann. So beschließt sie, es wegzugeben. Sie wendet sich deshalb an den reichen dänischen Werftbesitzer Johan Kjeldsen, und bittet ihn, sich um ihre Tochter zu kümmern. Kjeldsen nimmt Sophie tatsächlich bei sich auf. Kurz darauf stirbt Eleonore. In den kommenden Jahren wächst Sophie wohlbehütet im Haus der Kjeldsens auf. Als sie älter wird, erkennt sie, dass sie dort nicht wirklich hingehört, da sie nur ein uneheliches Waisenkind ist. Besonders schmerzlich wird ihr dies bewusst, als sie sich zum ersten Mal verliebt. Trost findet Sophie immer wieder in einem Brief ihrer Mutter, die in der schwersten Zeit ihres Lebens Halt in ihrem Glauben fand. Der Roman ist in mehrere Handlungsstränge aufgeteilt, die erst am Ende zusammengeführt werden. Der Anfang ist recht traurig und bewegend. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird es aber doch manchmal ein wenig langatmig, denn es geht um sehr viele andere Personen, und Sophie tritt stellenweise in den Hintergrund. Es gibt recht viele glückliche Zufälle, die die Personen immer wieder in die richtige Richtung führen. Dann heißt es immer, dass Gott die Personen führt und lenkt, und ihnen die Richtung zeigt. Mir war das alles ein wenig zu sehr religiös für einen Roman. Interessant an dem Buch ist aber, dass die geschichtlichen Zusammenhänge der deutsch-dänischen Beziehungen und Konflikte gut beschrieben werden. Man erfährt in der Geschichte einiges über die politischen Verhältnisse in Norddeutschland zu der damaligen Zeit.

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  • Rezension zu "Der den Himmel lenkt" von Dorothea Morgenroth

    Der den Himmel lenkt

    mabuerele

    03. October 2012 um 18:54

    „…Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann…“ Im Jahre 1801 trennen sich die Wege der 12jährigen Eleonore und des 13jährigen Julius. Eleonores Vater verlässt mit seiner Familie Ulm, um auf einer Werft in Kiel zu arbeiten. Julius gibt Eleonore ein Lied mit auf den Weg: „Befiehl du deine Wege…“ Zehn Jahre später lebt die todkranke Eleonore mit ihrer unehelichen 4jährigen Tochter Sophie allein in Kiel. Vater und Bruder sind verunglückt, die Mutter verstorben. Eleonore spricht Johan Kjeldsen, den Besitzer der Kieler Werft, auf der Straße an und bittet ihn, sich um ihre kleine Tochter zu kümmern. Als der Werftbesitzer am nächsten Tag entscheidet, auch der Mutter ärztliche Hilfe zukommen zu lassen, findet er nur noch eine Tote. Der Roman erzählt in zwei Handlungssträngen die Entwicklung von Sophie und Julius. Sehr realistisch und feinfühlig wird vor allem über das Leben des jungen Mädchens, seine Sehnsüchte und Hoffnungen, seine Träume und Ängste berichtet. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin vermeidet jedes Klischee. Sie beschreibt das Leben, wie es ist, sei es in der Familie des Reeders, unter Studenten, auf dem Gut des Herrn von Rixdorf oder im Haushalt des Arztes. Kurze historische Abrisse, die geschickt in die Handlung eingefügt sind, geben dem Buch eine zusätzliche Authentizität. Die Protagonisten sind sehr gut charakterisiert. Ich als Leser hatte sie bildhaft vor Augen und konnte ihre Entscheidungen nachvollziehen. Fragen des Glaubens wurden behutsam ins Geschehen eingefügt. Das zeigte sich insbesondere bei den Gesprächen von Matthias und Philipp. Andererseits wird deutlich, wie Gottes Hand im entscheidenden Augenblick ins Leben des einzelnen eingegriffen hat. Fast am Ende fügen sich die Handlungsstränge zu einem Ganzen. Der Roman besteht nach dem Prolog aus drei Teilen. Jedem dieser Teile wurden zwei Strophen des Liedes vorangestellt. Die letzte Strophe beendet im Epilog das Buch. Sehr gut gefallen hat mir die liebevolle Widmung der Autorin für ihren Vater am Anfang des Buches. Das Buch werde ich gern weiterempfehlen. Es ist ein leises Buch und gerade deshalb kann man es nur schwer aus der Hand legen.

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  • Rezension zu "Der den Himmel lenkt" von Dorothea Morgenroth

    Der den Himmel lenkt

    kira35

    02. October 2012 um 22:35

    Das Buch ist der Debütroman von Dorothea Morgenroth, die hier unter ihrem Pseudonym schreibt. Unter ihrem richtigen Namen Monika Docktor schreibt sie ausschließlich Kinderbücher. Die Autorin führt uns in den Anfang des 19.Jahrhunderts, von Ulm nach Norddeutschland, an die Küste Holsteins,sowie über die Ostsee nach Kopenhagen. Bewegend und mit viel Gefühl beschreibt sie das Leben und die weiteren Lebensumstände von Sophie Becker, die als 4jähriges Kind von ihrer todkranken Mutter in die Obhut des Reeders Johan Kjeldsen gegeben wird. Ihre weitere Kindheit und Jugend verbringt Sophie in Dänemark im Haus des Reeders, der ihr einen Platz in seiner Familie einräumt. Als sie beginnt über ihre Herkunft nachzudenken, übergibt ihr Johan den Brief ihrer Mutter, den er bei Sophie fand, als er sie von ihrer Mutter übernahm. Dieser Brief klärt Sophie über ihre Herkunft und die Umstände auf und gibt Sophie ein Lied mit auf den Weg, das ihrer Mutter Kraft gab, so zu handeln: Befiehl du deine Wege, und was dein Herze kränkt, der allertreusten Pflege, des, der den Himmel lenkt!.. Dieses Lied zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Trotz schmerzhafter Enttäuschungen wuchs das Vertrauen zu Gott in Sophie. Durch den flüssigen Schreibstil, die gute Beschreibung der Protagonisten, deren Umgebung und den klaren übersichtlichen Aufbau der unterschiedlichen Handlungsstränge, lässt sich das Buch gut lesen. Die historischen Hintergründe der deutsch-dänischen Beziehung der damaligen Zeit sind gut recherchiert. Trauer, Freude, Hoffnung und der Glaube zu Gott begleiten den Leser in dieser, doch teilweise sehr bewegenden Geschichte. Ich habe es gerne gelesen und kann es weiterempfehlen.

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