Dorothea Morgenroth Die Bank unter der Linde

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Inhaltsangabe zu „Die Bank unter der Linde“ von Dorothea Morgenroth

Dorothea und ihre Familie verwirklichen sich einen Lebenstraum: Sie erwerben ein 200 Jahre altes malerisches Bauernhaus, das sie mit viel Herzblut restaurieren. Eines Tages findet Dorothea auf dem Dachboden das Tagebuch einer früheren Bewohnerin - Marie, die im Jahre 1815 in diesem Haus geboren wurde. Fasziniert taucht Dorothea immer weiter in Maries Lebensgeschichte ein. Und stellt bald verblüffende Parallelen zu ihren eigenen Gedanken, Sehnsüchten und Erlebnissen fest. Bei ihren Nachforschungen steht ihr auch ein älterer Herr zur Seite, Benedikt Rathenberger, der sich als Urenkel von Marie entpuppt und zu dem sie eine ganz besondere Beziehung entwickelt. Eine leuchtende Erzählung um das Leben zweier Frauen in verschiedenen Zeitaltern.

Eine Geschichte über Gottvertrauen und Glauben. Konnte mich allerdings nicht ganz überzeugen - die Figuren blieben mir zu blass.

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Wie man trotz zahlreicher Schicksalsschläge dem Leben gegenüber positiv gesinnt bleibt, zeigt dieses Buch über Liebe, Gottvertrauen & Träume

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  • 200 Jahre voneinander entfernt - und doch besteht eine tiefe Verbindung

    Die Bank unter der Linde
    lieblingsleben

    lieblingsleben

    14. July 2016 um 15:09

    Dorothea Morgenroth zieht mit ihrer Familie in einen alten Bauernhof, den sie mit viel Liebe renovieren. Durch puren Zufall findet sie eines Tages auf dem Dachboden ein uraltes Tagebuch, welches der ehemaligen Bewohnerin und Inhaberin des Hofes Marie Kremeter-Schwartz gehört. Dorothea ist von dem Buch wie gefesselt und trotz, dass sie nur bruchstückhafte Erinnerungen aus Maries Leben erfährt, beschließt sie, dieses zu rekonstruieren und aufzuschreiben. Dabei hilft ihr Benedikt Rathenberger, ein älterer Herr, der Maries Urenkel ist, und durch seinen Großvater einige Geschichten über dessen Mutter erfahren hat. Der Roman wechselt immer wieder zwischen diesen zweihundert Jahren hin und her, sodass man sowohl über Dorothea auf dem Laufenden bleibt als auch in Maries Lebensgeschichte eintaucht. Die junge Frau muss selbst für damalige Verhältnisse viele Schicksalsschläge und herbe Verluste verkraften. Doch sie findet Trost in Gott und schafft es so, trotzdem positiv durchs Leben zu gehen und den Mut nicht zu verlieren. Am Ende wendet sich für sie alles noch zum Guten und sie verbringt ein glückliches Leben an der Seite ihrer Kinder und ihres Ehemannes. Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, obwohl mein Glaube an Gott nicht der stärkste ist. Trotzdem gefällt mir die Art und Weise wie beide Protagonistinnen zu ihrem Glauben finden und Gott näher kommen. Es ist also meiner Meinung nach nicht nur ein Buch für unerschütterliche Gläubige, sondern vor allem auch diejenigen, die daran interessiert sind, wie andere Menschen ihren Glauben ausleben.

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  • Leserunde zu "Die Bank unter der Linde" von Dorothea Morgenroth

    Die Bank unter der Linde
    Mia-S

    Mia-S

    Ich gratuliere der lieben Laura, zu diesem Gewinn. Wir beginnen am 01. Juni  zu lesen. Und dann immer eine Woche für je 3 Kapitel (bzw. 4 Kapitel - am Ende). Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr  Anderen mit dabei bleibt, und wir zusammen  eine schöne Leserunde haben könnten.

    • 50
  • Wunderschön und christlich zugleich!

    Die Bank unter der Linde
    Labradoria

    Labradoria

    15. May 2013 um 19:10

    Die Bank unter der Linde ist ein wunderschönes Buch! Nicht nur das Cover ist gelungen, auch der Inhalt hat mich überzeugt. Dorothea kauft mit Ihrer Famiie ein altes Gehöft und entdeckt ein Buch (eine Art Tagebuch). Sie geht der Sache auf den Grund und entdeckt so mehr und mehr von der ehemaligen Besitzerin (Marie). Das Buch ist eine Art Mixtur aus der Gegenwart und der Vergangenheit. Wir begleiten Marie und Dorothea auf Ihrem Weg in dem Gott nicht ganz unbeteiligt ist. Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich habe mich nicht nur einmal gefragt ob das Buch eine Art Biographie ist. Wer geheimnissen auf den Grund gehen möchte und etwas religiös ist (bzw. dem nicht ganz abgeneigt ist) liegt bei diesem Buch genau richtig.

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  • Leserunde zu "Die Bank unter der Linde: Roman" von Dorothea Morgenroth

    Die Bank unter der Linde
    Arwen10

    Arwen10

    Zusammen mit dem Gerth Medien Verlag möchte ich euch heute zu folgender Leserunde einladen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Gerth Medien Verlag, der mir die Bücher für eine Leserunde zur Verfügung gestellt hat: Dorothea Morgenroth Die Bank unter der Linde Hierbei handelt es sich um einen christlichen, historischen Roman. zum Inhalt: Dorothea und ihre Familie verwirklichen sich einen Lebenstraum: Sie erwerben ein 200 Jahre altes malerisches Bauernhaus, das sie mit viel Herzblut restaurieren. Eines Tages findet Dorothea auf dem Dachboden das Tagebuch einer früheren Bewohnerin – Marie, die im Jahre 1815 in diesem Haus geboren wurde. Fasziniert taucht Dorothea immer weiter in Maries Lebensgeschichte ein ... Und stellt bald verblüffende Parallelen zu ihren eigenen Gedanken, Sehnsüchten und Erlebnissen fest. Bei ihren Nachforschungen steht ihr auch ein älterer Herr zur Seite, Benedikt Rathenberger, der sich als Urenkel von Marie entpuppt und zu dem sie eine ganz besondere Beziehung entwickelt. Eine leuchtende Erzählung um das Leben zweier Frauen in verschiedenen Zeitaltern. Zur Leseprobe: http://www.gerth.de/index.php?id=201&sku=816715 Ich suche 3 Testleser, die das Buch zeitnah lesen, sich hier in der Leserunde beteiligen und mir die Rezensionen zukommen lassen, die ich dann an den Verlag weiterleiten kann. Auch wäre es wichtig , die Rezension bei amazon und/oder anderen Verkaufsplattformen zu verbreiten. Bewerbt euch bitte bis zum 16. Juli 2012, 12 Uhr. Danach verkünde ich die Gewinner. Und ich hätte diesmal gerne gewußt, welche Bücher des Verlages euch für eine Leserunde gefallen würden ? Hier könnt ihr stöbern im Verlagsprogramm: http://www.gerth.de/ Start der Leserunde: Wenn das Buch bei euch eintrifft. Ca 23. Juli

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    • 96
  • Rezension zu "Die Bank unter der Linde: Roman" von Dorothea Morgenroth

    Die Bank unter der Linde
    Leela

    Leela

    07. August 2012 um 23:27

    Dorothea und ihre Familie ziehen in ein altes Bauernhaus, weil sie hoffen, dort ihre Ruhe im Landleben zu finden. Besonders Dorothea hat es das Haus angetan und als sie eines Tages das Buch einer Frau namens Marie findet, die vor über hundert Jahren in dem Haus gelebt hat, beginnt sie, sich auch für die Geschichte des Hauses zu interessieren. Dabei lernt Dorothea den alten Benedikt kennen und beginnt nun nach und nach, das Leben der Bäuerin Mariele zu rekonstruieren... Historische Bücher decken ja oft ganz bestimmte Zeiten und Themen ab, vor allem der frühen Neuzeit - da etwas aus dem 19. Jahrhundert zu finden ist eher schwer und umso interessanter fand ich es, auf ein Buch gestoßen zu sein, dass in dieser Zeit spielt und zudem vom Leben einer einfachen Bäuerin handelt. So wie Marieles Buch es schafft, das Interesse der Protagonistin Dorothea zu wecken, habe auch ich meinen Spaß an der Geschichte gehabt, die eher ruhig, nachdenklichmachend und manchmal etwas philosophisch angehaucht ist. Bei einem christlichen Verlag darf natürlcih auch der Bezug zum Gottesglauben nicht fehlen, der in Dorotheas Geschichte etwas künstlich integriert wirkte - bei Mariele passte es hingegen recht gut. Vor allem hat es mir gefallen, dass es in diesem Buch zwei Protagonistinnen gibt, die in unterschiedlichen Zeiten lebten, was einen netten Kontrast erzeugte - vor allem Dorotheas Geschichte war dabei gegen Ende hin sehr anrührend. Marieles Geschichte spielt dagegen in einer Zeit, die gar nicht so lange zurückliegt, sich aber trotzdem gut mit der Floskel "so nah, aber doch so fern" beschreiben lässt. Was mit teilweise jedoch nicht durchweg gefiel war der Schreibstil. Er ist schlichtweg zu blumig und überladen und einige überflüssige Adjektive hätte man gerne rausschmeißen können. Von der Geschichte her weiß das Buch durchaus zu gefallen, aber am Stil könnte man sicher noch arbeiten, damit das Buch richtig "rund" wird.

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  • Rezension zu "Die Bank unter der Linde: Roman" von Dorothea Morgenroth

    Die Bank unter der Linde
    SiCollier

    SiCollier

    Der Anblick der Welt, die sie einmal mehr auf grausame Art ihrer Hoffnung beraubt hatte, war ihr zutiefst zuwider. (Seite 173) Meine Meinung Mit dem Buch hat es so seine Bewandtnis. Eigentlich wollte ich es im Herbst kaufen und dann irgendwann lesen, weil mich der Verlagswerbetext ansprach. Und weil ich immer wieder bewußt zu Büchern deutscher Autoren greife. Durch Umstände, die ich hier nicht zu erwähnen brauche, blieb es jedoch nicht bei dem „eigentlich“, sondern das Buch wurde jetzt erworben und sofort gelesen. Ich will nun nicht so hoch greifen, und wie im Buch an einigen Stellen Gottes Handeln vermuten, aber seltsam ist es schon irgendwie, daß ich relativ kurz, nachdem ich ein Buch gelesen habe, welches für mich die Theodizee-Frage theoretisch beantwortet hat ein solches in die Finger bekomme, das mir dann das für das praktische Leben zeigt. Vielleicht doch ein „Schubs“ von höherer Stelle aus in die „richtige (Lese-)Richtung“? Angespielt habe ich auf „Das Gelübde der Mary Margaret“ von Lisa Samson, und für mich unerwartet wurde das durch dieses Buch hier, das mit dem genannten nur den deutschen Verlag gemein hat, wie zu einer Art „Fortsetzung auf anderer Ebene“. Um nicht falsch verstanden zu werden: beide Bücher sind völlig unabhängig voneinander. Verschiedene Zeit, verschiedene Länder (als Handlungsorte) und verschiedene Personen, die miteinander aber auch überhaupt nichts zu tun haben. Aber „Das Gelübde der Mary Margaret“ hat mir erstmals eine sinnvolle und nachvollziehbare Antwort auf die Theodizee-Frage gegeben. Während das dort eher theoretisch thematisiert wurde, fand ich hier dann eher die praktische Seite vor. Das Buch besteht aus zwei Zeitebenen: aus der der Jetztzeit, in der die Ich-Erzählerin lebt und agiert und die der Mariele, die um 1819 einsetzt. Beide Ebenen sind verbunden durch das Haus und die Erzählungen des Herrn Rathenberger, dessen Großvater der älteste Sohn eben jener Mariele war. Der Wechsel der Ebenen ist für meine Begriffe sehr gut gelungen, ich war in beiden Handlungsläufen jeweils sehr schnell heimisch. Dabei hat es die Autorin geschafft, daß ich durch den Wechsel nie den Überblick oder den Anschluß verloren habe, sondern problemlos beiden Erzählsträngen folgen konnte. Wie das Zitat, welches ich über die Rezi gestellt habe, andeutet, ist im Buch oft nicht gerade eitel Sonnenschein. Das Leben auf einem Kleinbauernhof im 19. Jahrhundert war hart und beschwerlich, wenn dann noch Schicksalsschläge hinzukamen (wie sie zu der Zeit wohl häufig waren), kann man sich schon das eine oder andere Mal fragen, wie die Menschen das eigentlich überstanden haben. Soweit ich das beurteilen kann, fand ich das damalige Leben recht zutreffend beschrieben. Man mußte/wollte sehen, wie man zurecht kam. Schlecht für die, die am kürzeren Hebel saßen. Daß Mariele, die „Heldin“ der Vergangenheitsebene, trotz aller Tiefschläge ihr Leben meistern konnte, hat sie gewißlich zu einem guten Teil ihrem Gottvertrauen zu verdanken. Das jedoch besaß sie nicht von Anfang an, sondern mußte hart und schmerzhaft „erarbeitet“ werden. Hierauf bezieht sich meine obige Bemerkung, daß es im Buch um die „praktische Theodizee“ geht, obwohl das so nirgends auftaucht. Stilistisch hat mich das Buch sehr positiv überrascht. Nach wenigen Sätzen war ich drin in der Handlung, der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit ging immer problemlos. Beide Welten wurden in meinem Kopf lebendig und haben mich immer tiefer hineingezogen. Nach viel zu kurzen 315 Seiten mußte ich dann in meine Welt zurückkehren. Durchaus in einer ähnlichen Situation wie die Ich-Erzählerin, die die Beschäftigung mit der früheren Bewohnerin ihres Hauses zum Anlaß genommen hat, ihr eigenes Leben zu überdenken. Und so schließe ich das Buch mit einer gewissen Nachdenklichkeit, was ich denn für mein eigenes Leben daraus lernen und übernehmen kann. Kurzfassung In zwei Zeitebenen erfahren wir die Geschichte (einer) der ersten und der heutigen Bewohner eines alten Bauernhauses. Freud und Leid verbinden sich zu einer Geschichte, die über die Zeiten hinweg verbindet und manche Parallelen aufdeckt. Und die zeigt, daß ein gesundes Gottvertrauen nicht gottgegeben ist.

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  • Rezension zu "Die Bank unter der Linde: Roman" von Dorothea Morgenroth

    Die Bank unter der Linde
    mabuerele

    mabuerele

    25. July 2012 um 13:59

    Dorothea zieht mit ihrer Familie aus einem Reihenhaus in ein altes Bauerngut. Nachdem der Umzug über die Bühne gegangen ist und die dringendsten Arbeiten in Haus und Garten erledigt, will sie auf dem Dachboden aufräumen. Da fällt ihr ein altes Tagebuch in die Hände. Es enthält die Abbildung von Kräutern, aber auch kurze Lebensbeschreibungen und Zitate aus Psalmen. Die Tagebuchschreiberin hieß Marie Kremeter-Schwartz. Das Gelesene lässt Dorothea nicht mehr los. Da fordern sie ihre Kinder auf, die Geschichte von Marie aufzuschreiben. Das ist gar nicht so einfach, denn es scheint keine Nachkommen zugeben. Da steht eines Tages ein älterer Herr am Zaun. Er stellt sich als Herr Rathenberger vor. Als Dorothea mit ihm ins Gespräch kommt, erfährt sie, dass Marie seine Urgroßmutter war. Das Buch verbindet geschickt zwei Erzählstränge. Zum einen wird das Leben der Bauerstochter Marie geschildert, zum anderen erfahre ich als Leser, wie sich dadurch Dorotheas Leben und Einstellungen selbst verändern. Marie, die in jungen Jahren ihren Vater verloren hat, kommt bei Verwandten unter. Ihr ganzes Bestreben ist darauf gerichtet, ins elterliche Haus zurückkehren zu können. In einer ihrer schwersten Stunden greift sie nach einer Bibel. Die gelesenen Psalmen lassen sie nicht mehr los. Sie lernt es, ihr Schicksal ganz in Gottes Hand zu legen und ihm allein zu vertrauen. Auch danach verläuft ihr Leben nicht glatt. Doch sie finden in den Psalmen Halt und Frieden. Kursiv im Text eingebunden, zeugen sie von Maries Glauben. Dorothea, als Mensch unserer modernen Zeit, hat sich bisher auf ihre eignen Kraft und Stärke verlassen. Trotzdem ist sie ein gläubiger Mensch. Nach vielen Gesprächen mit Herrn Rathenberger und der Arbeit an ihrem Buch beginnt sie, über ihren Glauben nachzudenken. Sie darf in einer kritischen Situation die Kraft und Hilfe Gottes erleben. Sie weiß, dass sie selbst in diesem Moment außer zu beten, keine Möglichkeit gehabt hätte, das Geschehen zu beeinflussen. Auch in Maries Lebensbild wird immer wieder aufgezeigt, dass die Hilfe Gottes zwar nicht sofort, aber in entscheidenden Moment kommt. Das Buch lässt sich flüssig lesen. In passenden Augenblicken erfolgt der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Dabei erzählt die Autorin detailgenau. Das betrifft die Beschreibung des Lebens als Bäuerin genauso wie in der Gegenwart den Ostseeurlaub. Das Buch besteht aus drei Kapiteln. Jedes beginnt mit dem Zitat eines Psalms. Drei Schmetterlinge illustrieren diese Seiten. Zwei davon finden sich als Trennungszeichen in den einzelnen Kapiteln wieder. In Farbe sieht man sie auf dem Cover. Dieses strahlt Ruhe und Besinnlichkeit. Das Buch zeigt auf, dass sich das Wirken Gottes über die Zeiten nicht geändert hat. Es berührt die eigene Seele und gibt Anlass, das Leben zu überdenken. Die Zusammenfassung der wichtigsten Gedanken steht in dem Gedicht, das das Buch abschließt. Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Ich wünsche ihm viele Leser.

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  • Rezension zu "Die Bank unter der Linde: Roman" von Dorothea Morgenroth

    Die Bank unter der Linde
    kira35

    kira35

    24. July 2012 um 13:57

    Um dem ständigen Lärm der Nachbarn in der Reihenhaussiedlung zu entkommen kauft die Protagonistin Dorothea Morgenroth mit ihrer Familie einen alten Bauernhof auf dem Land. Dort findet sie auf dem Dachboden, hinter Balken verborgen, ein kleines, handgeschriebenes Büchlein der damaligen Eigentümerin Marie Kremeter-Schwartz. Neugierig beginnt sie Nachforschungen zu betreiben um mehr über Marie und deren Leben zu erfahren. Durch einen alten Herrn, der vor ihrem Garten steht, bekommt sie Hilfe. Es stellt sich heraus, dass dieser alte Herr Rathenberger der Urenkel von Marie Kremeter-Schwartz ist. Mit seiner Unterstützung taucht sie in die Geschichte der Marie ein.... Dieses Buch ist der zweite Roman der Autorin Dorothea Morgenroth, die hier unter ihrem Psydonym schreibt. Bisher schrieb sie unter ihrem richtigen Namen Monika Dockter ausschließlich Kinderbücher. In diesem Buch verbindet die Autorin gekonnt die Gegenwart und die Vergangenheit. Die Situationen und Lebensumstände der damaligen "einfachen Leute" werden treffend beschrieben. Mit dem flüssigen und bildhaften Schreibstil gelingt es ihr den Leser in den Roman "mitzunehmen" und an dem Leben der Protagonisten teilhaben zu lassen. Die Psalmen/Bibelverse sind gut gewählt und passend eingefügt. Man erkennt, wie sie zu trösten, zu stärken und den Glauben zu kräftigen vermögen.. Ein lesenswerter christlicher Roman von einer deutschen Autorin.

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