Ein Brief für dich

von Dorothea Morgenroth 
4,4 Sterne bei17 Bewertungen
Ein Brief für dich
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orfe1975s avatar

Schöner Roman über die Kraft von Briefen und Gottes Wegen - mutmachend und warmherzig, wenngleich am Ende etwas schnulzig

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Briefe können die Sicht verändern - der Glaube an Gott auch

Alle 17 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Ein Brief für dich"

Die alleinstehende Esther führt ein beschauliches Leben: Ihre Töchter sind erwachsen, ihr Job im Drogeriemarkt sowie Haus und Garten halten sie nur mäßig beschäftigt. In ihrem Herzen wächst die Unzufriedenheit. Soll das wirklich schon alles gewesen sein?

Unvermittelt erhält die 44-Jährige einen anonymen Brief, der sie im Innersten berührt. Nahezu zeitgleich beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Plötzlich muss sie um ihr Haus fürchten, ihr Cousin Walter braucht Hilfe, und außerdem bekommt sie diesen Kunden namens Hajo mit dem strahlenden Lächeln nicht mehr aus dem Kopf. Unterdessen erhalten auch Walter und Hajo jeweils einen mysteriösen Brief ...

Ein wunderbarer Roman über die Kraft der Worte und darüber, auch in schweren Zeiten die Hoffnung nicht zu verlieren.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783957341907
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Gerth Medien
Erscheinungsdatum:27.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    orfe1975s avatar
    orfe1975vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schöner Roman über die Kraft von Briefen und Gottes Wegen - mutmachend und warmherzig, wenngleich am Ende etwas schnulzig
    Drei Menschen, ein Geheimnis und aufrüttelnde Briefe

    Cover und Gestaltung:

    Das Cover ist wundervoll nostalgisch gestaltet mit dem leicht vergilbten Foto einer Stadt, der Frauenhand, die einen Brief schreibt sowie dem passend handschriftlichen Titel. Als Hardcover fehlt dem ganzen eigentlich nur ein Lesebändchen zur perfekten Gestaltung.

    Inhalt:

    Die alleinerziehende 44-jährige Esther steht vor einer kleinen Lebenskrise: Auch die jüngste ihrer beiden Töchter ist aus dem Haus, ihr Ex teilt ihr mit, dass er eine neue Familie hat, zu allem Überfluss streikt auch noch die Heizung in ihrem Haus und in ihrem Job läuft es auch nicht immer so, wie gewünscht. Da kommt ihr das Angebot ihres entfernten Verwandten Walter erst mal gar nicht gelegen, der sie bittet, sich um ihn zu kümmern. Und dann ist da noch Hajo, der ihr immer wieder unverhofft über den Weg läuft und ihr den Kopf verdreht. Als sei dies nicht schon genug, stellt sich auch noch heraus, dass Walter durch seine Vergangenheit ein griesgrämiger Geselle ist, der ungern über die Vergangenheit spricht und auch Hajo hat letztendlich sein Geheimnis, das ihn erst in diese Stadt gebracht hat. Sie alle sind jedoch durch ein Schicksal verbunden, dass sie anfangs nicht mal erahnen und es bedarf ein paar anonymer Briefe mit christlichen Worten, um alle auf den rechten Weg zu einem glücklicheren Leben zu führen.

    Mein Eindruck:

    "Herr in mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht. Ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht. Ich bin mutlos, aber bei dir ist die Hilfe. Ich verstehe deine Wege nicht, aber du weißt den Weg für mich. (Dietrich Bonhoeffer)" (S. 41)
     
    Im Wesentlichen könnte man dieses Zitat als Motto für den Roman nehmen. Denn wer der Briefschreiber ist, wird relativ schnell klar. Wer welchen Brief mit welchem Inhalt bekommt, ermittelt der Schreiber jedoch mit Gottes Hilfe. Und diese Briefe sind letztendlich so passend auf den Adressaten zugeschnitten, dass sie in seinem Inneren nicht sofort, doch nach einigen Zeiten des Haderns, Zweifelns und einiger Ereignisse ihn doch auf den rechten Weg führen.
     
    Diese Idee, die sich wie ein roter Faden zieht, durch Briefe das Leben von Menschen zu verändern, obwohl sich alle anfangs gar nicht oder kaum kennen, fand ich faszinierend. Der Autorin ist es zudem gelungen, die richtigen (Bibel)Zitate zur rechten Zeit zu finden und in die Handlung passend einzuflechten. Da waren einige Zitate dabei, dir mir persönlich viel gegeben haben und die ich mir entsprechend notiert habe. Was mir auch gut gefiel, war die Annäherung der Personen. Nicht nur das Verhältnis Esther-Walter entwickelt sich zögerlich und ist durchzogen von diversen Rückschlägen, auch die aufkeimenden Beziehung zwischen Esther und Hajo ist nicht so gradlinig langweilig wie in vielen anderen Liebesromanen. Man merkt Esther an, wie schwer es ihr nach den langen Zeiten des alleine Erziehens fällt, sich wieder auf eine Partnerschaft einzulassen.
     
    Die Geschichte betreffend zieht sich die Enthüllung um Walters Geheimnis lange hin. Zwar entwickelt man als Leser immer wieder eine Ahnung davon, was es sein könnte, aber die Spannung bis zum konkreten Schluss blieb doch relativ lange bis zum Ende erhalten. Ich fühlte mich gut unterhalten und mir gefiel die Botschaft, dass Gott uns den richtigen Weg auf seine Weise zeigt, wir müssen es nur zulassen und uns darauf einlassen. Allerdings empfand ich einige Reaktionen der Personen etwas zu glatt, nicht authentisch, einfach zu konstruiert und auch das Ende war mir einen Tick zu schnulzig-harmonisch und fühlte sich für mich nicht rund an. Daher nicht die volle Bewertung.

    Fazit:

    Schöner Roman über die Kraft von Briefen und Gottes Wegen - mutmachend und warmherzig, wenngleich am Ende etwas schnulzig

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    LEXIs avatar
    LEXIvor einem Jahr
    Mut machende Botschaften

    "Denk daran, wo immer du dich niederlässt: Er ist schon da! Der dich getragen, geprägt, fortgeführt und befreit hat. Er ist schon dort! Der dich in Ungeahntes, Neues führt. Er ist schon dort! Geh mit ihm. Erfahr ihn, wie du es nie geglaubt hast. Er ist schon dort! Geh - du bist nicht verlassen. Der Herr zieht mit."

    Exakt dieser wunderschöne Text des heiligen Bernhard von Clairvaux war es, der für mich in einem ganz bestimmten Lebensabschnitt einen sehr hohen Stellenwert einnahm, mir sehr viel bedeutet hat, und es immer noch tut. Im vorliegenden Buch der Bestsellerautorin Dorothea Morgenroth soll eine Abschrift dieses Gedichtes in Form eines Briefes Menschen aufmuntern, von denen die Verfasserin den Eindruck hat, dass sie diese Aufmunterung dringend nötig haben. Ein solches Schreiben gelangt auch zu Esther Wittmann, die nach der Scheidung von ihrem Ehemann und dem Auszug ihrer beiden erwachsenen Töchter zum ersten Mal alleine in ihrem großen, gemütlichen Heim ist. Die freundliche, humorvolle Frau ist mit ihrem Leben ein wenig unzufrieden, zumal von allen Seiten unangenehme Ereignisse auf sie einstürzen. Die Finanzierung für dringende Erneuerungsarbeiten an der Heizung ihres ohnedies stark renovierungsbedürftigen Hauses stellt Esther vor eine schwierige Entscheidung. Zu alledem erhält sie auch noch einen telefonischen Hilferuf eines verwitweten Cousins, der sich aufgrund einer Verletzung nicht mehr selber versorgen kann. Dass in dieser Situation auch noch ein humorvoller und äußerst sympathischer Mann ihren Weg kreuzt, der Esther nicht mehr aus dem Kopf geht, stellt für sie eine weitere Komplikation dar. Und hinter alledem lauern auch noch dunkle Schatten aus der Vergangenheit, eine Bürde, die sowohl Walter und Esther, als auch Hajo mit sich herum schleppen. Ob es ihnen gelingen wird, sich von diesen Altlasten zu befreien und in eine glückliche, erfüllte Zukunft zu gehen…?

    Ich muss dem Verlag zugutehalten, dass dieses Buch mich bereits allein durch das Coverfoto, den Buchtitel und den Klappentext in seinen Bann gezogen hat. Entgegen der heutzutage längst üblichen Informationsflut per E-Mail bin ich ein Verfechter der altmodischen Art und Weise, Briefen oder Karten zu schreiben und sie auch zu erhalten. Zudem lassen liebevoll in schöner Handschrift und in Form eines Briefes versendete Weisheiten wie jene von Bernhard von Clairvaux mein Herz ebenfalls höher schlagen. Und allein die Vorstellung, Eigentümerin – oder auch nur Angestellte – einer christlichen Buchhandlung sein zu dürfen, versetzt mich ins Träumen. Was könnte es also in diesem Fall auch anderes für mich bedeuten, als von diesem Buch grenzenlos begeistert zu sein...! Ich mochte die zarte Liebesgeschichte zwischen Esther und Hajo, und bin tief in die Lebensgeschichten der handelnden Figuren eingetaucht, die sich mir im Verlauf dieser Lektüre eröffneten. Die Protagonistin Esther und ihr Cousin Walter besaßen für mich die meiste Authentizität, ihre Entwicklung wurde sowohl durch deren innere Gedankengänge, als auch durch Dialoge ausgezeichnet dargestellt. Jene Person, die mich am meisten beeindruckte, war jedoch Ruth, die „Mut machende Botschafterin Gottes“. Ihre mit viel Gefühl umgesetzte Aktion, anderen Menschen trotz ihrer eigenen, schweren und mit vielen Schmerzen verbundenen Krankheit zu helfen, war einfach nur großartig. Auf berührende Art und Weise wurde durch das Schreiben und Zustellen ihrer kleinen Botschaften Zeugnis abgelegt – und zwar für Ruths tiefen und unerschütterlichen Glauben, ihre Zuversicht, ihren Mut und ihrer Liebe zu den Menschen.

    „Ein Brief für dich“ wird mich vermutlich noch lange Zeit gedanklich beschäftigen. Sowohl inhaltlich, als auch hinsichtlich des Schreibstils von Dorothea Morgenroth empfand ich es als absolutes Lese-Highlight. Enttäuschte Liebe, Verlust, Trauer und Vergebung sind wichtige Themen dieses Buches. Der Glaube, der einen hohen Stellenwert einnimmt, wurde überzeugend vermittelt. Die kursiv gedruckten Bibelverse, die jedes der fünfzehn Buchkapitel einleiten, haben für die Autorin eine ganz besondere Bedeutung, die sie im Vorwort erläutert.

    Ich habe jede einzelne Seite dieses Buches genossen, kann es uneingeschränkt weiter empfehlen und möchte abschließend auch noch ein weiteren Text anführen, der mich ebenso tief bewegte wie jener von Bernhard von Clairvaux:

    „Aber eines tue ich – danach verlangt es mich: ich vergesse, was hinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vorne ist. (Phil. 3,13). Es ist nicht länger nötig, dass du müde und ausgelaugt den Pfad deines Lebens entlang trottest. Erschöpft und müde bist du nur, wenn du deine Blicke nah rückwärts richtest. Mach Schluss mit dieser unglückseligen Art zu leben, betrachte stattdessen jeden deiner Tage als Neuanfang. Du kannst die Enttäuschung, das Leid, die bittere Niederlage von gestern hinter dir lassen und Gott eine Chance geben, heute etwas Neues, Wunderbares für dich zu tun.“

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    Traeumerin109s avatar
    Traeumerin109vor einem Jahr
    Er ist schon da

    Die alleinerziehende Esther fällt in ein Loch aus Verlorenheit und Hoffnungslosigkeit, als ihre jüngste Tochter auszieht. Sie weiß nicht, wie sie die langen Tage ausfüllen soll. Außerdem belasten sie immer mehr finanzielle Sorgen. Erst ein anonymer Brief schafft es, ihr wieder Mut zu machen.


    Äußerlich sieht dieser Roman ganz nett aus, und auch der Inhalt ist genau das: ganz nett. Aber leider auch nicht mehr. Die Charaktere sind, auch abgesehen von den einfallslosen Namen, recht platt und bieten weder irgendwelche Überraschungen noch eine Entwicklung im Verlauf der Geschichte. Es fällt schwer, sich als Leser mit einem von ihnen auch nur ansatzweise zu identifizieren oder mitzufühlen, denn ihre Gefühle und Gedanken werden immer nur sehr distanziert und in banalen Worten beschrieben. Auch das, was die Personen in diesem Buch von sich geben, ist nicht überzeugend. Alles viel zu glattgeschliffen, als würde man irgendeinen Ratgeber vor sich liegen haben. Aber leider halt nicht so, wie Menschen im echten Leben reden, und das finde ich immer wichtig, gerade bei Romanen. Sehr schade.

    Was die Handlung betrifft: Es ist schon relativ früh klar, wie alles zusammenhängt und worauf das Ganze hinausläuft. Also auch hier keine Überraschungen. Die Geschichte ist dabei ebenfalls ganz nett, aber auch nicht mehr. Da wirkt einiges doch genauso, als hätte eine ambitionierte Romanautorin sich das alles nur ausgedacht. Der Schreibstil ist allerdings nicht schlecht, flüssig und angenehm zu lesen. Auch die Aufteilung der Kapitel hat mir gefallen, sie werden jeweils von einem mutmachenden Spruch oder Vers eingeleitet. Zwischen den Kapiteln werden die einzelnen Abschnitte mit kleinen Büchern voneinander getrennt, auch das eine hübsche Idee.


    Dennoch war ich insgesamt sehr enttäuscht von dem Buch und werde von der Autorin mit Sicherheit auch keine weiteren Bücher mehr lesen. Dazu fehlte einfach an allen Ecken zu viel. Für mich nur ein höchstens mittelklassiger Roman.

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    MiniBonsaivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Briefe können die Sicht verändern - der Glaube an Gott auch
    Ein Brief für dich (Dorothea Morgenroth) - christlicher Roman über den Wert von Worten

    Der Inhalt
    Esther bleibt allein im Familienhaus zurück, das ihr Mann schon vor einigen Jahren und nun auch beide Töchter verlassen haben.
    Ein anonymer Brief erdet sie ein wenig und gibt ihr Zuversicht. Doch dann kommt es zu einem Desaster nach dem anderen ...

    Walter lebt alleine und scheint ein wenig miesepetrig zu sein. Ein seltsamer Kauz, mürrisch und egoistisch. Dann gerät er in Not.

    Hajo ist neu in der Stadt und auf der Suche nach Antworten auf Fragen, die sein Vater auf dem Totenbett in ihm aufwarf.

    Und Ruth ist eine Ehefrau und Mutter, die gesundheitliche Herausforderungen im Leben meistern muss.

    Die einzige Gemeinsamkeit ist zunächst, dass wohl alle in der gleichen Stadt (oder deren Umgebung) leben. Aber dann werden die Leben miteinander verwoben:
    Walter braucht Hilfe und entsinnt sich der Cousine seiner Frau. Esther wird ihm zur Helferin in der Not.
    Hajo trifft Esther bei ihrer eigentlichen Arbeit und dann wieder und wieder, teils zufällig und teils geplant.
    Esther zieht vorübergehend sogar zu Walter, weil sie nicht in ihrem Zuhause bleiben kann. Und sie entdeckt dabei ein Geheimnis, das sie ihn den Bann zieht.

    Ruth zieht an ganz anderen Fäden durch ihren Kontakt zur Gemeinde und dem Pfarrer sowie ihr Gottvertrauen, durch das sie Botschaften übermittelt.

    Am Ende wird alles gut ... aber der Weg dahin ist absolut lesenswert!

    Mein Leseerlebnis
    Das Buch hat mich Seite für Seite mehr für sich eingenommen.
    Die Erzählstränge der einzelnen Personen werden gut miteinander verbunden. Dabei entstehen Verkettungen, die anfangs für den Leser nicht erahnbar waren.
    Allen Personen gemeinsam sind Erfahrungen mit dem Glauben.

    Letztlich zeigt das Buch in seiner Erzählung wie wichtig Worte sind und was sie verändern können. Sie können Änderung der Sichtweise ebenso bewirken wie Halt und Rettung zu sein.

    Das Cover

    Angenehme Pastelltöne, es wirkt dadurch ein wenig antiquarisch, also "auf alt getrimmt"... so wie bei vergilbten Fotos.
    Dass es ums (Brief) schreiben geht, macht das Bild am oberen rechten Rand deutlich, das sich auf der Rückseite wiederholt.

    Ein wirklich schönes Cover ... und gewohnt gute Hardcover Qualität von GerthMedien.

    Gebundene Ausgabe: 256 Seiten 15€ E-Book 11,99€
    Verlag: Gerth Medien (27. Februar 2017) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3957341906 ISBN-13: 978-3957341907 Größe und/oder Gewicht: 13,6 x 2,7 x 21,8 cm

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    JDaizys avatar
    JDaizyvor einem Jahr
    Unterschätze nie die Kraft der Worte

    "Manches Mal war das Treiben der Menschen wirklich seltsam. Jahrelang mühten sie sich ab, ein schönes, gemütliches Heim für sich und ihre Familien zu schaffen, schufteten in ihren Gärten, bis der Rücken und sämtliche Gliedmaßen schmerzten, und wozu? Die Familien veränderten sich, Kinder gingen aus dem Haus, kamen nur noch zu kurzen Besuchen. /.../ Wenn sie sich schon heute den ganzen Nachmittag lang gefragt hatte, für wen sie sich eigentlich die ganze Mühe mit dem großen Garten machte, wie würde es ihr dann erst in einigen Jahren ergehen? Würde sie allein mit all der Arbeit hier alt werden - alt, müde und deprimiert - bis ihre Töchter beschlossen, sie ebenfalls an einem sicheren, mehr oder weniger gemütlichen Ort "abzustellen"?"


    Die 44-jährige alleinstehende Esther bleibt nach dem Auszug ihrer ältesten Tochter allein in ihrem großen Haus mit Garten zurück. Eintönigkeit und Einsamkeit machen sich breit. Auch ihre Arbeit in der Drogerie bringt ihr keine Befriedigung und Erfüllung. Und weil nach dem Gesetz der Natur ein Problem stets das nächste jagd, brechen nach und nach zahlreiche handwerkliche Baustellen im Haus auf. Als auch noch die Heizung ausfällt, kommt es ihr gerade recht, dass ein älterer Herr in der Nachbarschaft um hauswirtschaftliche Unterstützung ruft. Doch wird sie durch die viele Arbeit Ablenkung finden? Lösen sich ihre Probleme irgendwann tatsächlich einfach in Luft auf, wenn sie sie nur gekonnt und hartnäckig ignoriert? Und wer ist dieser Mann, der immer wieder unerwartet als Retter in der Not auftaucht und ihr Leben gehörig auf den Kopf zu stellen droht?

    "Ein Brief für dich" war mein erstes Buch der Autorin Dorothea Morgenroth. Anfangs hatte ich etwas Mühe in die Geschichte zu finden. Rückblickend kann ich sagen, dass es wahrscheinlich an zwei Dingen lag: Zum einem an der sehr emotional berührenden, persönlichen Einleitung in das Buch, die auf mich sehr stark nachgewirkt und den Einstieg damit einfach etwas "überdeckt" hat. Und zum anderen an der Bezeichnung "die Kranke", für eine zunächst noch unbekannt bleibende Protagonistin, der für mich einfach einen zu negativen Beigeschmack hatte. Denn einen Menschen zeichnet doch so viel mehr aus als sein körperlicher Zustand. Meine Empfindung ist aber subjektiv und ganz sicher keine Absicht der Autorin. Und man sollte sich davon auf keinen Fall abhalten lassen, das Buch zu lesen. Denn es gibt viele ungeklärte Fragen, die darauf warten vom Leser aufgeklärt zu werden. So habe ich mich lange Zeit gefragt, welches Geheimnis Hajos Vater seinem Sohn anvertraut und ihm damit eine schwere Last auferlegt hat. Was hat es mit der geheimen Buchhandlung auf sich und wer ist der anonyme Briefeschreiber?

    Es gibt einige Dinge, die mir nach dem Lesen im Gedächtnis geblieben sind. Sehr gut gefallen, haben mir die Bibelsprüche zu Beginn eines jeden Kapitels. Auch die anonymen Briefe und ihr "Verteilsystem" haben mich berührt und schmunzeln lassen. Worte, die darauf abzielen, dem Empfänger Freude zu bereiten, ihn aufzumuntern und aufzubauen. Man sollte nie die Macht der gesprochenen und geschriebenen Worte unterschätzen. Diese Botschaft ist bei mir hängengeblieben.Und weil auch der Humor nicht zu kurz kommen darf, gefielen mir die Wortspielerein von K(l)einer Onkel und die muntere-scherzhafte Art von Hajo sehr gut.

    "Ein Brief für dich" wurde in seiner ersten Auflage im Frühjahr 2017 im Verlag GerthMedien veröffentlicht. Es überzeugt mit einem stabilen Hardcover und einer hochwertigen Bindung und Verarbeitung, die sicher nicht nur dem ersten Lesen standhält. 15 Kapitel, bei dem (fast) jedes mit einem wunderschönen Mutmach-Vers beginnt, erwarten den Leser - zusätzlich mit einer sehr angenehmen Schriftgröße.
    Auch, wenn das Cover und der Titel eher allgemein gehalten sind, finde ich sie gelungen, weil sie sich in ihrer Aussage ergänzen. Der Titel "Ein Brief für dich" wird zusätzlich durch die Abbildung einer,einen Brief schreibenden Hand unterstrichen und es bleibt offen, ob mit "dich" nur die Empfänger der Briefe im Buch oder auch die Leser gemeint sind.


    Fazit:
    Auch wenn die anonymen Briefe und ihre Kraft der Worte nicht zum Hauptthema der Geschichte gemacht wurden, so bleibt doch ihre Botschaft bis zum Ende - und auch darüber hinaus - bestehen.
    Ein wirklich gelungener Roman, der mich gut unterhalten und an einigen Stellen auch nachdenklich zurückgelassen hat. 

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    eskimo81vor einem Jahr
    Du bist nicht verlassen. Der Herr zieht mit.

    Esther führt ein beschauliches Leben, aber seit ihre Kinder ausgezogen sind, ist das Haus gross und leer. War das wirklich schon alles, was ihr Leben ihr zu bieten hat?

    Walter, Cousin von Ester, ist ein Professor wie er im Buche steht. Älter, unzufrieden, mürrisch, eingebildet und etwas arrogant.

    Hajo, neu zugezogen, verdreht Esther den Kopf...

    Der Titel "Ein Brief für dich" hat mich etwas anderes erwarten lassen, als dann im Buch vorkam. Aber nichts desto trotz war die Geschichte interessant. Ein schöner Schreibstil lässt einen ankommen. Die Bibelzitate geben Kraft. Aber irgendwie. Die Tiefe, die man sonst von christlichen Büchern kennt, fehlte mir hier etwas. Die Geschichte war schön, ja, das sicherlich, aber etwas fehlte. Es ging einfach nicht sooooo tief. Es berührte mich zu wenig. Es war sehr vorhersehbar und früh klar, wo es hinführen wird / oder zumindest wohin es führen könnte. Das Ende. Naja, so viel verrate ich nun doch nicht.

    Im Rückentext steht: Ein wunderbarer Roman über die Kraft der Worte und darüber, auch in schweren Zeiten die Hoffnung nicht zu verlieren. Diese Aussage hat mich verleitet, das Buch zu lesen. Unterschreiben kann ich diese Worte aber nicht. Wie geschrieben, die Kraft der Worte habe ich zu wenig zu spüren bekommen und die Hoffnung nicht zu verlieren ist eine Tatsache, die aber in anderen Büchern wesentlich besser zum tragen kommt. Bzw. besser vermittelt wird. Tiefer spürbar ist.

    Fazit: Eine gemütliche Geschichte, die mich unterhalten hat. Vorhersehbar und zu wenig tief / berührend.

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    Sonnenblume1988s avatar
    Sonnenblume1988vor einem Jahr
    Drei Menschen, die zur Stütze füreinander werden

    „Denk daran, wo immer du dich niederlässt, er ist schon da…“

    Die Drogeriemitarbeiterin Esther hat mit einigen Umstellungen zu kämpfen: Ihre jüngste Tochter ist in eine WG gezogen, ihr Ex-Mann wird wieder Vater und dann ist auch noch ihre Heizung kaputt und sie muss sehen wie sie Geld für die Ausbesserung aufbringen kann. Zum Glück  kommen immer wieder nette Kunden in die Drogerie, so auch der freundliche Mann mit dem dunkelblonden Vollbart…  In all dem Trubel hat sie einen Brief von einem anonymen Absender in ihrem Briefkasten, der tröstende Worte enthält.

    Walter, Esthers Cousin, hat auf eine Weise Probleme. Als seine Haushälterin  seine mürrische Art und seine schlechte Bezahlung nicht mehr respektieren kann und kündigt, steht er mit einer verletzten Hand alleine vor einem großen Haushalt. So versucht er, Esther als Helferin zu gewinnen.

    Es hat viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ich habe es innerhalb von kurzer Zeit verschlungen. In diesem Buch sind alle Themen vereint, die ich mag: Die Liebe zu Büchern, die Themen Beziehung, Familie und der Glaube an Gott.

    Das Buch ließ sich von der ersten Seite gut lesen und durch die typischen Alltagsprobleme (z.B. ein nicht funktionierender Fotodrucker in der Drogerie) konnte ich mich sehr gut in die Geschichte einfinden. Es schien, als wenn ich Esther plötzlich bei meinem eigenen Einkauf begegnen könnte.

    Jedes Kapitel  ist mit einem Bibelvers überschrieben, der sich um das Thema Ermutigung dreht . Im Vorwort schreibt die Autorin, dass die meisten Verse für sie eine persönliche Bedeutung haben. Iin den Kapiteln geht es immer wieder um das Thema Glauben. Esther glaubt an Gott, während ihr Cousin Walther nach einer persönlichen Tragödie wenig mit Gott zu tun hat. Die Worte aus den Briefen (siehe Zitat oben) bilden eine rote Linie durch das Buch und machen Mut.

    Ein sehr schöner Roman zum Abschalten für zwischendurch, in dem drei Menschen zu einer Stütze füreinander werden.

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    Yannah36s avatar
    Yannah36vor einem Jahr
    Kurzmeinung: spannend, berührend, ergreifend
    wundervoller Roman

    Esthes Leben  ist gerade alles andere als ruhig, ihre jüngste Tochter ist nun auch zum Studium ausgezogen, ein hübscher Mann tritt in ihr Leben, ihr Haus ist reperaturbedürftig und dann bittet auch noch ein Cousin sie um Hilfe. 
    Die Geschichte beginnt meiner Meinung nach flott und ist die ganze Zeit sehr dynamisch und spannend. Ich hab sofort einen Bezug zu den Charakteren aufgebaut und mich mit ihnen angefreundet. Besonders Esther hat es momentan nicht leicht, und ihre Gefühle spielen auch noch verrückt. Ich finde es richtig niedlich das sie teilweise wie ein verliebter Teenager reagiert und kann mir das sehr gut vorstellen. An einigen Stellen muss ich gestehen, dass ich ihr Handeln nicht so ganz verstehen kann, aber ganz ehrlich ohne ihre Entscheidungen wäre das Buch nur halb so spannend. Hajo dagegen hat mich durch seine Art begeistert, wie er versucht eine unbekannte Schuld seines Vaters aufzuarbeiten. Lange Zeit fiebert man als Leser mit, welches Verbrechen Hajos Vater begangen hat und fliegt nur so durch die Seiten. Mit Walter, Esthers Cousin, hatte ich am Anfang leichte Schwierigkeiten er ist gegenüber seiner Angestellten sehr unwirsch und auch zu Esther eher herablassend. Doch mit der Zeit habe ich auch ihn lieb gewonnen, besonders berührt hat mich wie er sich im Laufe der Geschichte verändert. Die Geschichte um seine verstorbene Frau Marianne fand ich sehr bewegend, ich habe lange Zeit überlegt was mit ihr Geschehen ist. 
    Die Briefe, die eine "Unbekannte" (dem Leser sehr wohl bekannt) sowohl an Esther, Hajo und auch Walter schickt, geben dem Buch meiner Meinung nach die richtige Würze. Jeder von ihnen bekommt einen Brief, mit einem Gedicht und einer Bibelstelle die auf ihre Lebenssituation passt. Ich finde es toll, was die Verse in den Charakteren bewegt. Daher hat mich die Idee der Autorin jedes Kapitel mit einem Vers der Bibel zu beginnen sehr begeistert. Ich finde die Verse muntern einen als Leser auch sehr auf und bin dankbar für die ein oder anderen Anregung. 
    Alles in allem fand ich das Buch sehr schön, es ist spannend, die Geschichte berührt, besonders die Bibelstellen und auch sprachlich ist das Werk gelungen. Ich kann es jedem nur empfehlen.

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    gusacavor einem Jahr
    Kurzmeinung: ein Buch über die scheinbaren Zufälle ,die unser LEben bestimmen und die Kraft des Glaubens
    Wendepunkte

    Esther steht an einem Wendepunkt . Ihre KInder haben das Haus verlassen. Ihr Haus benötigt dringend kostenintensive Renovierungen. Ein verbitterter entfernter VErwandter benötigt ihre Hilfe und mit Hajo tritt seid langem wieder ein Mann in ihr LEben.
    Dabei spielen  anonyme Briefe eine wegweisende Rolle.

    Dieser christliche  Roman hat mich von Anfang an sehr gefesselt.
    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen und die Charaktere werden liebevoll und detailliert angelegt.
    Verschiedene Handlungsstränge fügen sich mit der ZEit zu einem abgerundeten GEsamtbild zusammen.
    Dabei bestimmen Schicksalsschläge das LEben der Protagonisten.
    Krankheiten, ein schweres Erbe, der Tod einer geliebten Person und finanzielle Engpässe müssen bewältigt werden.
    Zufälle eröffnen Zusammnehänge wo keine erwartet werden.
    Die Kraft des Glaubens ermöglicht es einer Schwerkranken sogar anderen Leuten zu helfen
    Der christliche Glaube wirkt manchmal früher, manchmal später.
    Das Ende hat mir besonders  gut gefallen.
    Das Buch unterhält, regt aber auch zum Nachdenken an.


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    Mika_liests avatar
    Mika_liestvor einem Jahr
    Ein Brief der Hoffnung

    Esther lebt allein in einem Haus mit Garten. Ihre beiden Töchter sind ausgezogen und ihr Mann ist vor langer Zeit bereits eigene Wege gegangen. Ihre Arbeit im Drogeriemarkt kann nicht die Leere ausfüllen und so fragt sie sich ob das schon alles gewesen sein soll.
    Sie erhält einen anonymen Brief, der sie tief berührt. Kurz darauf meldet sich ihr Cousin Walter, zu dem sie seit Jahren kein Kontakt mehr hat, und bittet um ihre Hilfe im Haushalt. Da sie Reparaturkosten für ihr Haus in Aussicht hat, nimmt sie die zusätzliche Tätigkeit bei Walter an. Unterdessen geht Esther ein Kunde namens Hajo nicht mehr aus dem Kopf. Und auch Walter und Hajo erhalten jeweils einen anonymen Brief.
    Was hat es mit diesen Briefen auf sich? Und wer schreibt diese Briefe?

    Der Roman ist fesselnd und spannend und man vergisst die Zeit während man liest. Was nicht zuletzt an dem flüssigen und klaren Schreibstil liegt. In dem Roman gibt es einige Geheimnisse, so dass es spannend über viele Seiten bleibt. Es ist ein christlicher Roman, vor den Kapiteln sind Bibelverse angeführt und mir gefiel wie der Glaube in das Leben der Protagonisten eingebunden wurde.
    In den letzten Kapiteln war mir teilweise etwas zuviel Drama, deswegen habe ich einen Stern abgezogen.

    Fazit: Ein schöner christlicher Roman über Hoffnung, Liebe, Vertrauen und Verzeihen. Absolut lesenswert.  

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Arwen10s avatar
    Im Verlag Gerth Medien gerade frisch erschienen Ist dieser neuer Roman von Dorothea Morgenroth. Ich danke dem Verlag Gerth Medien für die Unterstützung der Leserunde. Diese Leserunde findet in Begleitung der Autorin statt.




    Ein Brief für dich Dorothea Morgenroth







    Zum Inhalt:


    Die alleinstehende Esther führt ein beschauliches Leben: Ihre Töchter sind erwachsen, ihr Job im Drogeriemarkt sowie Haus und Garten halten sie nur mäßig beschäftigt. In ihrem Herzen wächst die Unzufriedenheit. Soll das wirklich schon alles gewesen sein?

    Unvermittelt erhält die 44-Jährige einen anonymen Brief, der sie im Innersten berührt. Nahezu zeitgleich beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Plötzlich muss sie um ihr Haus fürchten, ihr Cousin Walter braucht Hilfe, und außerdem bekommt sie diesen Kunden namens Hajo mit dem strahlenden Lächeln nicht mehr aus dem Kopf. Unterdessen erhalten auch Walter und Hajo jeweils einen mysteriösen Brief ...

    Ein wunderbarer Roman über die Kraft der Worte und darüber, auch in schweren Zeiten die Hoffnung nicht zu verlieren.


    Zur Leseprobe:

    http://www.gerth.de/index.php?id=201&sku=817190



    Infos zur Autorin:





    Dorothea Morgenroth ist gelernte Arzthelferin, hat aber schon früh ihre Leidenschaft für das Schreiben entdeckt. Mit "Der den Himmel lenkt" und "Die Bank unter der Linde" hat sie sich einen Namen als versierte Romanautorin gemacht. Sie lebt mit ihrem Mann und vier Kindern in Süddeutschland.





    Falls ihr eines der 5 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 08. März 2017, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ?






    Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung:



    Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.
    Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.


    Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle.

    Ich freue mich auf eure Bewerbungen.

    Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.


    ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !!






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