Dorothea S. Baltenstein

 3.6 Sterne bei 28 Bewertungen

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Vier Tage währt die Nacht

Vier Tage währt die Nacht

 (16)
Erschienen am 01.07.2002

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Rezension zu "Vier Tage währt die Nacht." von Dorothea S. Baltenstein

Vier Tage währt die Nacht
Gegen_den_Strom_lesenvor 2 Jahren

Die Entstehung des Buches ist selbst schon eine spannende Geschichte und Wert hier kurz beschrieben zu werden:

Dorothea S. Baltenstein ist ein Sammelpseudonym einer Gruppe von vier Berliner Schülerinnen und deren früherer Lehrer. Im Rahmen eines dreijährigen Projektes wurde der Roman gemeinschaftlich geschrieben. Anschließend sollte ein Verlag gesucht werden, der auch gefunden wurde.
Die Veröffentlichung war jedoch an mehrere Bedingungen geknüpft. Das Buch durfte nur unter einem Pseudonym, ohne Andeutung auf das Schülerprojekt veröffentlicht werden. Zusätzlich wurde die fiktive Person Dorothea S. Baltenstein erfunden, die um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert gelebt haben soll und selbst ein tragisches Ende mit 30 Jahren erfahren hat. Ihr einziges Manuskript sei nie veröffentlicht worden und der Herausgeber Michael Schmid habe es im 21. Jahrhundert  zufällig auf einem Dachboden gefunden und veröffentlicht.
Soviel zur fiktiven Autorin. Der Stern kam nach einem halben Jahr der Veröffentlichung hinter das Geheimnis der Dorothea S. Baltenstein und enthüllte das Schülerprojekt.
Wer mehr darüber erfahren will, klickt hier.

Nun zum Inhalt des Buches. Obwohl der Roman ein zeitgenössischer ist, liest er sich wie ein klassischer Schauerroman des 19. Jahrhunderts. Die Kulisse ist ein düsteres Schloss in den schottischen Highlands. Der Schlossherr lädt Freunde zu einem literarischen Wettstreit in das Gemäuer sein. Bereits in der ersten Nacht stürzt die Zugbrücke ein, was ein Todesopfer fordert. Der Weg nach draußen ist abgeschnitten… Die Literaten müssen erkennen, dass ein Mörder unter ihnen weilt, der einen nach dem anderen von ihnen tötet. Anscheinend ist der Mörder ein Märchenliebhaber, er gibt Rätsel auf, die mit den Gebrüdern Grimm zusammen hängen.

Auf der Suche nach dem literarischen Muster für die Ungeheuerlichkeiten wird der Kreis der Verdächtigen schließlich immer kleiner…

 

Ein spannender Schauer-Kriminalroman, mysteriös, märchenhaft, gruselig, absolut empfehlenswert.

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S

Rezension zu "Vier Tage währt die Nacht" von Dorothea S. Baltenstein

Rezension zu "Vier Tage währt die Nacht"
storiesonpapervor 3 Jahren

Hinter dem Pseudonym “Dorothea Baltenstein” steckt in Wirklichkeit ein Schulprojekt aus Berlin, dass das Buch nach zahlreichen Verlagsabsagen in den späten Neunzigern schließlich selber druckte und verkaufte. Erst der Eichborn Verlag brachte das Buch 2002 als Hardcover auf den Markt – zurecht! Hat mich der Gedanke, ein Buch aus dem frühen 20. Jahrhundert in den Händen zu halten, durch die moderne Sprache erst ziemlich irritiert, war ich regelrecht erleichtert, als ich die Hintergrundgeschichte der Autorin las. “Vier Tage währt die Nacht” entfaltet die Spannung zwar langsam, aber stetig. Man muss sich erst durch circa 150 Seiten Schlossbesichtigung kämpfen, bis es eigentlich los geht. Mich hat das nicht gestört, im Gegenteil, denn so kann man die muffige und verregnete Atmosphäre in dem alten Gemäuer praktisch fühlen. Die Geschichte ist sicher nichts für Leser, die auf Action stehen, denn “Vier Tage währt die Nacht” ist nicht so turbulent wie heutige Krimis.  Dafür freundet man sich schnell mit den Charakteren an und folgt gebannt deren Schritte. Ich kann den Roman absolut weiterempfehlen – Gänsehaut ist garantiert!

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Rezension zu "Vier Tage währt die Nacht" von Dorothea S. Baltenstein

Rezension zu "Vier Tage währt die Nacht" von Dorothea S. Baltenstein
PrinzessinMurksvor 8 Jahren

Ein alter Schauerroman - angeblich auf einem Dachboden gefunden. Ob die Story wirklich gut ist, kann ich heute nicht mehr sagen (5 Jahre nach der Lektüre) Nur so viel: Das Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Ich wollte es Krimilesern, Dreifragezeichenfans und Leseratten in die Hand drücken. Also habe ich so lange im ZVAB gestöbert, bis ich ein schönes Exemplar für mein Regal fand. Irgendwas muss also dran sein, an diesem Buch, das mir sehr gefallen hat.

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