Dorothea S. Baltenstein Vier Tage währt die Nacht

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Inhaltsangabe zu „Vier Tage währt die Nacht“ von Dorothea S. Baltenstein

§B§Die Wiederentdeckung einer verlorenen Romantik des Schauerns§§S§Wir schreiben das Jahr 1817. In der winterlichen Kälte der schottischen Hochebene ist Jonathan Lloyd unterwegs zum entlegenen Schloss seines väterlichen Freundes Sir Mortimer. Dieser hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: zu einem Wettstreit illustrer Poeten , hat er auf seinen Familiensitz geladen. Doch bereits am ersten Abend beschleichen Lloyd während der Führung durch das alte, von Geheimgängen und altertümlichen Einrichtungen zur Vertreibung einstiger Feinde durchzogene Gemäuer, düstere Vorahnungen. Als durch das Tosen des nächtlichen Sturms die Zugbrücke einstürzt und der Comte d'Appollinaire spurlos verschwindet, sehen sich Jonathan und die anderen Gäste Sir Mortimers unversehens eingeschlossen in den Mauern des Schlosses, während ein s krupelloser Mörder nach und nach seine Opfer fordert. Getrieben vom zarten Band der Liebe, das Jonathan zu der betörend schönen Nightingale hegt, fasziniert und gleichsam bis auf den Grund seiner Seele erschüttert von den tödlichen Anschlägen des unbekannten Mörders, sucht Jonathan diesem auf die Spur zu kommen. Und nach und nach entpuppt sich hinter der Maske scheinbar wahlloser Morde ein geniales Muster: als Jonathan schlagartig vor Augen tritt, dass hier Literatur im Spiel sein muss, beginnt ein atemloser Wettlauf mit der Zeit, um die wenigen, übriggebliebenen Menschenleben zu retten ...§Vier Tage währt die Nacht ist ein packendes Stück wiederentdeckter Schauerromantik, ein Roman, der ganz im klassischen Sinne des Burkschen "lustvollen Schauders" mit Phantasie und Gefühl spielt, die Wirklichkeit poetisiert und mit seinem Interesse am Übersinnlichen, das gleichsam nie konkret wird, schleichende Beunruhigung beim Le sen provoziert, unwillkürlich die Bilder eines Johann Heinrich Füssli oder William Blake vor dem inneren Auge entstehen lassen. Versteckte, offene und direkte Hinweise und Winkelzüge auf die zeitgenössische Literatur gibt es in diesem Roman zuhauf. Beispielsweise der kalte Winter 1817, der einen an jenen kalten Sommer des Jahres 1816 denken lässt, der das Stammpersonal der klassischen Schauerphantasien hervorbrachte: Frankenstein und den blutsaugenden Vampir, die ebenfalls aus einem Wettbewerb - hier im Geistergeschichtenschreiben - hervorgingen, den damals einer der berühmtesten Dichter Eurpas, George Gordon Lord Byron, im kleinen Kreis der Freunde in der von Gewittern umtobten Villa Diodati am Genfer See veranstalte ...

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  • Rezension zu "Vier Tage währt die Nacht"

    Vier Tage währt die Nacht
    storiesonpaper

    storiesonpaper

    25. April 2016 um 13:11

    Hinter dem Pseudonym “Dorothea Baltenstein” steckt in Wirklichkeit ein Schulprojekt aus Berlin, dass das Buch nach zahlreichen Verlagsabsagen in den späten Neunzigern schließlich selber druckte und verkaufte. Erst der Eichborn Verlag brachte das Buch 2002 als Hardcover auf den Markt – zurecht! Hat mich der Gedanke, ein Buch aus dem frühen 20. Jahrhundert in den Händen zu halten, durch die moderne Sprache erst ziemlich irritiert, war ich regelrecht erleichtert, als ich die Hintergrundgeschichte der Autorin las. “Vier Tage währt die Nacht” entfaltet die Spannung zwar langsam, aber stetig. Man muss sich erst durch circa 150 Seiten Schlossbesichtigung kämpfen, bis es eigentlich los geht. Mich hat das nicht gestört, im Gegenteil, denn so kann man die muffige und verregnete Atmosphäre in dem alten Gemäuer praktisch fühlen. Die Geschichte ist sicher nichts für Leser, die auf Action stehen, denn “Vier Tage währt die Nacht” ist nicht so turbulent wie heutige Krimis.  Dafür freundet man sich schnell mit den Charakteren an und folgt gebannt deren Schritte. Ich kann den Roman absolut weiterempfehlen – Gänsehaut ist garantiert!

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  • Rezension zu "Vier Tage währt die Nacht" von Dorothea S. Baltenstein

    Vier Tage währt die Nacht
    PrinzessinMurks

    PrinzessinMurks

    26. April 2011 um 21:33

    Ein alter Schauerroman - angeblich auf einem Dachboden gefunden. Ob die Story wirklich gut ist, kann ich heute nicht mehr sagen (5 Jahre nach der Lektüre) Nur so viel: Das Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Ich wollte es Krimilesern, Dreifragezeichenfans und Leseratten in die Hand drücken. Also habe ich so lange im ZVAB gestöbert, bis ich ein schönes Exemplar für mein Regal fand. Irgendwas muss also dran sein, an diesem Buch, das mir sehr gefallen hat.

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  • Rezension zu "Vier Tage währt die Nacht" von Dorothea S. Baltenstein

    Vier Tage währt die Nacht
    Chaneira

    Chaneira

    06. November 2008 um 02:20

    Die Geschichte an sich ist ja ganz spannend aber der Schreibstil ist einfach unterirdisch! Ich habe es mehrfach ins Altpapier geworfen und dann wieder rausgefischt, weil ich doch wissen wollte wie es ausgeht. Hinterher ist es trotzdem wieder dorthin zurückgewandert.